LeonardodV schrieb:Nun kann man als Mitangeklagter, der in Haft sitzt, nicht warten, bis es bei der Hauptangeklagten mal "Klick" macht. Er wird jede Gelegenheit nutzen, um weiter Punkte zu sammeln, um Einfluss auf sein Strafmaß zu nehmen. Verständlich und nachvollziehbar.
Danke, jetzt ist mir die Position von Tal S. klar.
Es sieht ja nicht danach aus, als würde es bei CB mal „Klick“ machen. Mich beschleicht so das Gefühl, dass sie es durchzieht, dass sie das vorläufige ABR innehatte und unschuldig ist.
Eine Umkehr kann ich mir bei Bott/CB überhaupt nicht mehr vorstellen.
Höchstens Olga kippt die Stimmung.
Die Verteidiger sprechen von Skandalen, kritisieren die Behörden und erklären unpassende Zeugen als nicht glaubhaft.
Können die nicht einmal etwas richtig Entlastendes vorbringen?
Ich weiß, das müssen sie nicht. Aber so etwas Überzeugendes wäre mir schon Recht.
Klingt alles etwas wachsweich:
Dann tritt Ingo Bott, Anwalt von Christina Block, vor die Kameras. Er hält die Aussage und das Verhalten der Zeugin für nicht plausibel. Einkäufe zu tätigen sei etwas Alltägliches. Er teilt zudem die Ansicht mit seinem Kollegen Marko Voß, dass Polizei und Staatsanwaltschaft seit Beginn der Ermittlungen „blind auf einem Auge“ gewesen seien. „Wenn man alles mehr hinterfragt hätte bezüglich des Sorgerechts, dann wären die Ermittlungen in eine andere Richtung gelaufen“, ist er überzeugt. Die Behörden hätten nüchterner rangehen müssen.
Quelle:
https://www.mopo.de/hamburg/gericht/liveticker-block-prozess-geht-weiter-nachbarin-von-christina-block-soll-aussagen/