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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

14.882 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Kinder, Entführung, Dänemark ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

20.04.2026 um 17:37
Zitat von M8nixM8nix schrieb:Ich befürchte, IB wird konstruieren, dass der Wechsel von „Mama“ zu „Christina“ der Manipulation und Gehirnwäsche von SH und seiner Frau zuzuschreiben ist.

Hervorhebung von mir.
Das sehe ich auch so, dennoch finde ich es völlig verständlich, wenn man als entführtes Kind ein gewisse Wut entwickelt und die Mutter danach nur "Christina" nennt.


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

20.04.2026 um 17:51
Zitat von KerzenKerzen schrieb:Das sehe ich auch so, dennoch finde ich es völlig verständlich, wenn man als entführtes Kind ein gewisse Wut entwickelt und die Mutter danach nur "Christina" nennt.
Ich auch. Welche Mama tut einem Kind auch sowas an? Ausgerechnet die eigene Mama? Vielleicht wollen sie sich davon einfach distanzieren? Dann war das lieber Christina und nicht Mama. Die Gutachterin wird das sicher einschätzen können.


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

20.04.2026 um 18:13
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Ich finde aber diese Idee, die Kinder komplett von den Informationen abzuschneiden, wie es dem Vater geht, der vor ihren Augen niedergeprügelt wurde, ziemlich verstörend.
Ganz besonders dann, wenn dieser Vorschlag tatsächlich von einem Kinderpsychologen gekommen sein sollte.
Ich finde das echt gruselig.
Klara scheint mit ihren damals 12/13 Jahren schon sehr weit gewesen zu sein.

Angenommen, der Vater wäre tatsächlich noch schwerer verletzt worden oder sogar zu Tode gekommen - dann wäre nämlich genau DAS die Strategie gewesen, um Zeit zu gewinnen, es den Kindern "schonend" beizubringen. Dieses im Unklaren lassen, nur vage Äußerungen vorzunehmen ("Du bist noch nicht so weit") etc. haben aus meiner Sicht eine sehr missverständliche message, nämlich die, dass die kids (fast) davon ausgehen mussten, dass ihrem Vater wirklich etwas Schlimmes passiert sei. Man darf nicht vergessen: sie haben ja mitbekommen, wie er zusammengeschlagen wurde und zu Boden ging. Klara und Theo äußerten auch im Nachgang, dass sie Angst gehabt hätten, er wäre tot. Diese Phantasie war ja keineswegs abwegig!

Und sie dann noch drei/vier Tage darüber im Unklaren zu lassen, den Kontakt zun unterbinden, Zeit zu schinden usw.... das ist echt so was von unterirdisch.
Und dann vielleicht noch auf Anraten dieses Experten von Kinderpsychologen, das setzt dem ganzen noch die Krone auf.
Drei bis vier Tage Sorge um den Vater... was für ein zusätzliche Martyrium. Als ob die Entführung nicht schon gereicht hätte...

Ich bin wirklich sprachlos.


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20.04.2026 um 18:22
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Was meinst du?
Dass das Bild überhaupt veröffentlicht wurde oder das, was auf dem Bild zu sehen ist?
Es ist alles befremdlich. Aber was ich meinte ist,
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Dass das Bild überhaupt veröffentlicht wurde



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20.04.2026 um 18:27
Zitat von Salamander32Salamander32 schrieb:Um 12:04 Uhr hat die Bild-Zeitung im Liveticker eines der Fotos veröffentlicht. Darauf sind Teile von Klaras Beinen zu sehen. Ich bin unsicher, wie ich das einordnen soll – auf den ersten Blick wirkt es befremdlich.
Das hätte sich die Bild auch sparen können. Eine Beschreibung hätte ausgereicht und die Vorsitzende Richterin hat ja selbst etwas dazu gesagt.
Das durch dieses Foto zu untermauern halte ich für unnötig.
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Ich könnte mir vorstellen, dass CB einfach Angst hatte, dass die Kinder dem Vater sagen oder schreiben, "Papa bitte hol uns ab"
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:
Zitat von antheanthe schrieb:Könnte was mit dem Rückerschen "Detoxing" zu tun haben.
Ja das kann ich mir auch vorstellen.
Ich finde aber diese Idee, die Kinder komplett von den Informationen abzuschneiden, wie es dem Vater geht, der vor ihren Augen niedergeprügelt wurde, ziemlich verstörend.
Ganz besonders dann, wenn dieser Vorschlag tatsächlich von einem Kinderpsychologen gekommen sein sollte.

Ich könnte mir vorstellen, dass CB einfach Angst hatte, dass die Kinder dem Vater sagen oder schreiben, "Papa bitte hol uns ab"
Das wäre in etwa so, als würde man in einem Kartenhaus die unterste Karte rausziehen. Dann würde das Konstrukt komplett zusammenbrechen.
Hmm, da bin ich noch am grübeln.
War es der Rat von Rücker oder Angst, dass ihr Kartenhaus zusammenbricht oder kommt da vielleicht noch erschwerend hinzu, dass sie es schlicht nicht für nötig gehalten hat?
Die Kinder waren doch jahrelanger Manipulation und Gehirnwäsche ausgesetzt und ohne eigenen Willen. Ks Reaktion auf CB war da noch hinnehmbar und T hat sich aus ihrer Sicht wieder eingefunden. Dann ein paar Tage Kontaktabbruch und Detoxen und die Kleinen sind wieder auf Linie.


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20.04.2026 um 19:18
Ermittlerin schildert Gespräch mit Block

Am Montag hat im Prozess auch die Ermittlungsführerin der Hamburger Polizei ausgesagt. Sie war damals im Hause Block, nachdem die Kinder kurz nach Silvester bei ihrer Mutter Christina waren. Und die habe zu der Polizistin gesagt: "Ich mache eine Rückführung" - Hensel habe die Kinder entführt. Die Ermittlungsführerin soll mehrere Tage vor Gericht aussagen.
Quelle: https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/block-prozess-laut-ermittlerin-sprach-christina-block-von-rueckfuehrung,block-290.html

(Hervorhebungen von mir)

Die Zeugin von heute soll noch weiter aussagen? Das war mir entgangen heute, dachte sie sei fertig.
Na, da bin ich ja mal gespannt, was noch so kommt.
Endlich mal eine neutrale Person ohne Eigeninteresse.


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20.04.2026 um 19:51
Zitat von SirLouisSirLouis schrieb:Endlich mal eine neutrale Person ohne Eigeninteresse.
Ja und ihre Aussage ist meine "Botschaft des Tages"
Polizistin schildert Wiedersehen der Kinder mit ihrem Vater: „Es war erschütternd“
Die Beamtin schildert die Zusammenführung der Familie auf dem Polizeirevier: „Es waren zwei kleine Kinder, die entführt worden waren, die nicht wussten, wie es ihrem Vater geht, und nun mit diesem wieder vereint wurden. Es war erschütternd.“
Quelle:
https://www.mopo.de/hamburg/gericht/block-prozess-geht-weiter-nach-drei-wochen-pause-wichtige-zeugin-sagt-aus/


Endlich sagt es mal eine neutrale, unbeteilgte und nicht mit der Familie verbundene Person in aller Deutlichkeit.

Es ist überfällig, dass das mal von CB und Co. Zur Kenntnis genommen und akzeptiert wird.


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20.04.2026 um 19:57
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Endlich sagt es mal eine neutrale, unbeteilgte und nicht mit der Familie verbundene Person in aller Deutlichkeit.

Es ist überfällig, dass das mal von CB und Co. Zur Kenntnis genommen und akzeptiert wird.
War vielleicht auch ganz gut, dass SH heute nicht selbst anwesend war vor Gericht. So konnte ihm niemand falsche Gesichtsregungen vorwerfen und CB sich ganz auf die Aussage der Zeugin konzentrieren.


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20.04.2026 um 20:16
Zitat von SirLouisSirLouis schrieb:Die Zeugin von heute soll noch weiter aussagen? Das war mir entgangen heute, dachte sie sei fertig.
Na, da bin ich ja mal gespannt, was noch so kommt.
IB verzichtete heute auf die letzten 10 Minuten um "den Kreislauf" einiger Prozessbeteiligten zu schonen. Und kündigte an, die Zeugin morgen nicht nur 10 Minuten weiter zu befragen.
Polizistin schildert Wiedersehen der Kinder mit ihrem Vater: „Es war erschütternd“
Man hatte gefühlt, dass ihr richtig ein Stein vom Herzen gefallen ist, als Sie das los werden durfte. Insgesamt empfand ich die Zeugin heute sehr stabil, top Frau.

Lässt sich erahnen, wann und in welcher Form die neuen Ermittlungen bzgl. der Tüte und dem Treffen vor Silvester in der Verhandlung behandelt werden? Bei der Gelegenheit könnte IB ja auch mal seine Geschichte erzählen.

Die Anspannung bei den Angeklagten war heute jedenfalls zu spüren.


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20.04.2026 um 20:19
Zitat von M8nixM8nix schrieb:Dann kann es jetzt wieder um die Sache gehen.
Quod erat... Die Kammer macht ihren Job.
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Ich finde aber diese Idee, die Kinder komplett von den Informationen abzuschneiden, wie es dem Vater geht, der vor ihren Augen niedergeprügelt wurde, ziemlich verstörend.
Ganz besonders dann, wenn dieser Vorschlag tatsächlich von einem Kinderpsychologen gekommen sein sollte.
Ich könnte mir vorstellen, dass CB einfach Angst hatte, dass die Kinder dem Vater sagen oder schreiben, "Papa bitte hol uns ab"
Vermutlich gab es neben dem "fachlichen Rat" des sog. Psychologen schlicht sehr pragmatische Erwägungen. Du erwähnst eine davon. Daneben baute ja Blocks ganze (Lebens-)lüge seit Ende August 2021 darauf auf, dass die Kinder vom Vater "entführt" und festgehalten sich nichts sehnlicher wünschen, als zur Mutter zurückzukommen - auch wenn ihnen das gar nicht so bewusst ist, weil "Entfremdung" und so. Diese Chimäre und damit jede Rechtfertigung aller wie getrieben wirkenden Anstrengungen um eine Rückkehr, wären dann in sich zusammengebrochen.

Und nicht zuletzt dürfte es ihr furchtbar peinlich gewesen sein, dass die Kinder sich überhaupt Sorgen um ihren Vater machen mussten. Scham ist eine Kraft. Obwohl auch das - die Anwendung von Gewalt war jetzt wahrlich nicht fernliegend - mit etwas Einfühlungsvermögen jederzeit hätte klar sein müssen. Der Ideologe und willfährige Dienstleister Rücker war da kein Fachmann, der mäßigend oder korrigierend eingegriffen hätte, sondern ein nach dem Munde Reder, mit erschreckend dilettantischer Inhaltsleere. Falls er sowas wie eine Approbation haben sollte, sollte sie ihm dringlich entzogen werden.

Christiana Block wirkt bei alledem wie eine Figur, die nichts sieht, nichts hört, nichts sagt. Und sie war ja auch völlig blind, agierte letztlich in der ganzen Angelegenheit wie eine Behinderte, der wesentliche Sinnesfähigkeiten fehlen und die dies durch Projektion ersetzt. Das ist schon auch tragisch, wie bei manchem so sinnlosen Verbrechen (womit nicht gesagt sein soll, es gäbe auch sinnvolle Verbrechen...).


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20.04.2026 um 20:22
@Zaunkönigin
Diese heute geschilderte Szene, eine Lehrstunde für Frau Block, dass Detoxing Entfremdungs- Hokuspokus nicht immer hilfreich sind. Nichts davon hat gewirkt, weder ihr Pulliover, noch der Teddy, können eine Gewalterfahrung oder Traumata vergessen machen.
Nun musste sie heute mitanhören, wie das ganze schöne Soufflé in sich zusammengefallen ist. Die Kinder haben „ ihre Familie“ nun woanders. Spätestens ab heute, sollte das sogar bis nach Hamburg durchgedrungen sein.
Das kuriose daran ist, sie hat sich ganz alleine in diese Situation gebracht. Nicht Hensel, nicht ihre Kinder sind schuld, dass nun die Tür womöglich für immer zu ist.
Kinder die sich in die Arme des Vaters werfen und vor Erleichterung weinen? Die nichts lieber als weg wollen aus Hamburg?
Welchen Beweis braucht es noch?
Man bedenke, im Haus von Frau Blick, haben diese Kinder nicht geweint, warum wohl? Weil sie instinktiv wussten, hier dürfen wir nicht weinen.
Exakt in dem Moment, wo sie sich in Sicherheit gefühlt haben, flossen die ersten Tränen. So eine Reaktion, kennt man sonst nur von schwer traumatisierten Personen , die erst viel später, wenn sie sich sicher sind, echte Gefühle der Erleichterung zulassen.
Gottseidank heute geschildert von einer unbeeinflussten Person, die nicht dem Charme des Namens Block erlegen ist.


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20.04.2026 um 20:27
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Falls er sowas wie eine Approbation haben sollte, sollte sie ihm dringlich entzogen werden.
Die hat er nicht. Meines Wissens hat er keine therapeutische Ausbildung gemacht. Das geht als VT (Verhaltenstherapeut) oder Analytiker, das ist aber nochmal ein gesondertes Modul. Damit könnte er dann auch Therapien anbieten und über Kasse abrechnen. Dafür bräuchte er die Approbation.
So wie ich seine Vita lese, hat er Psychologie studiert mit einem Diplom als Abschluss. Und Doktor.
Damit kann er (leider) als Berater tätig werden freiberuflich und für Selbstzahler.

Das Diplom und den Doktortitel kann man ihm nicht entziehen. Und für eine selbständige "Berater-Tätigkeit" brauchst Du keine Qualifikationen. Das kann im Grunde jeder.


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20.04.2026 um 20:37
Zitat von SirLouisSirLouis schrieb:Die hat er nicht. Meines Wissens hat er keine therapeutische Ausbildung gemacht. Das geht als VT (Verhaltenstherapeut) oder Analytiker, das ist aber nochmal ein gesondertes Modul. Damit könnte er dann auch Therapien anbieten und über Kasse abrechnen. Dafür bräuchte er die Approbation.
So wie ich seine Vita lese, hat er Psychologie studiert mit einem Diplom als Abschluss. Und Doktor.
Damit kann er (leider) als Berater tätig werden freiberuflich und für Selbstzahler.

Das Diplom und den Doktortitel kann man ihm nicht entziehen. Und für eine selbständige "Berater-Tätigkeit" brauchst Du keine Qualifikationen. Das kann im Grunde jeder.
Kleine Ergänzung: Während der Begriff Psychologe geschützt ist, gilt das nicht für den Begriff Kinderpsychologe. So kann sich jeder Psychologe nennen. Dafür braucht er keine fachliche Spezifikation. Ein Psychologe darf beraten und testen.


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

20.04.2026 um 20:38
Zitat von M8nixM8nix schrieb:Kleine Ergänzung: Während der Begriff Psychologe geschützt ist, gilt das nicht für den Begriff Kinderpsychologe. So kann sich jeder Psychologe nennen. Dafür braucht er keine fachliche Spezifikation. Ein Psychologe darf beraten und testen.
Stimmt. Danke für die Ergänzung!


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20.04.2026 um 20:47
Hier ein Interview von zwei Journalisten vom Abendblatt zum heutigen Prozesstag:
https://www.youtube.com/watch?v=fUO3AS3vlkM


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

20.04.2026 um 21:59
Ich habe mir gerade zwei Liveticker angesehen und hoffe für den Doppel-Dr. und auch für seine Mandantin, dass das, was er von sich gegeben haben soll, von der Presse nur falsch wiedergegeben wurde:

1. Natürlich ist eine „Spontanäußerung“ idR verwertbar. Das sind Äußerungen, die Beschuldigte von sich geben, ohne dass sie ordnungsgemäß belehrt werden konnten, weil es entweder noch nicht klar war, dass sie zu belehren sind (Lehrbuchfall beim Erscheinen der Polizeibeamten: „Da hinten liegt mein Mann. Ich habe ihn mit dem Beil erschlagen, das dort in der Ecke liegt.“) oder weil sie dazwischen geplappert haben.

Hier scheint, wenn überhaupt, Letzteres der Fall gewesen zu sein. Jeder Polizeibeamte verbindet die Eröffnung eines Tatvorwurfs mit einer Belehrung. Das ist Standard. „Sie werden beschuldigt …. Ich habe Sie zu belehren, dass Sie als Beschuldigte das Recht haben zu schweigen. usw.“

Aber ehrlich: wer braucht noch ein Geständnis von Frau Block, um sie der Tat zu überführen. Völlig sinnentleertes Geschwafel vom Doppel-Dr., der die Äußerung selbst als sog. Spontanäußerung eingeordnet haben soll.

2. Die Aussagegenehmigung betrifft zunächst generell nur den Fall, der verhandelt wird. Wenn Polizeibeamte diese Einschränkung nicht hätten, müssten sie zu jedem Fall, den sie bearbeitet haben, Auskunft geben. Ein völlig normaler Vorgang. Wenn Bott tatsächlich das von sich gegeben haben sollte:
Er kämpft und kämpft, regt bei der Vorsitzenden Richterin Isabel Hildebrandt (56) an, dass diese die Kripo-Beamtin Merle B. von ihrer Verschwiegenheitsverpflichtung entbindet. Zunächst ist unklar, worauf er hinaus möchte.
Quelle: https://m.bild.de/regional/hamburg/live-ticker-chef-ermittlerin-im-block-prozess-sagt-aus-69dcfeb15be318f759f0c0f6?t_ref=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F

… dann fällt mir wirklich nichts mehr ein. Das ist juristischer Unfug. Die Aussagegenehmigung erteilt der Dienstvorgesetzte. Genausowenig wie die Vorsitzende zB einen nicht von seinem Patienten von der Verschwiegenheitspflicht entbundenen Arzt von dieser entbinden kann, kann sie die Aussagegenehmigung von Beamten erweitern. Wenn es so war, wie die BILD schreibt - tja das spricht dann Bände. Oder mit Strate: Bott schreibt hervorragende Romane (ich will nicht wissen, ob das a) ernstgemeint war und b) tatsächlich so ist).

Dass die Vorsitzende dem Doppel-Dr. bereits mehrfach nicht folgen konnte, ist absolut nachvollziehbar. Die Kammer braucht die Beratungspausen vielleicht auch dafür, nicht in Gelächter im Saal auszubrechen.


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

20.04.2026 um 22:07
Ich verfolge diese Posse jetzt auch schon eine ganze Weile. Aus meiner Sicht hat sich CB nie von ihrem Vater emanzipieren können. EB hat die Werte vorgegeben und die Familie hatte zu folgen. Autorität zog und zieht er aus seinem unternehmerischen Erfolg. Welche Rolle die Mutter einnahm, ob sie ein wirksamer Gegenpol sein konnte – ich bezweifle es. Die bemerkenswerte Härte bei CB im Hamburger Alltag mit den Kindern lief wahrscheinlich unter dem Postulat der "unternehmerischen Erziehung".

Ich fühle mit CB, sie ist eine Gefangene des Wertesystems ihrer Familie. Und sie hat sich selbst und ihren Kindern großen Schaden zugefügt. Es ist tragisch zu sehen, was CB bereit war – und ist? – ihren Kindern anzutun, nur um den Werten der Familie/den Erwartungen ihres Vater weiter zu entsprechen. Sie scheint keinen alternativen Weg zu sehen, zu groß wäre der Gesichtsverlust.

Das ganze Geld und die Prominenz waren nicht hilfreich, im Gegenteil. Ich glaube, ihre Kinder sind für sie verloren, das hat sie nachhaltig verkackt. Ich hoffe, sie erhält eine angemessene Strafe für ihre mutmaßlich zu verantwortenden Straftaten. Möge sie daraus lernen, ihr Herz bilden und Heimat in sich selbst finden.


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

20.04.2026 um 22:50
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Und als die Kinder wieder in Deutschland waren, war das folgerichtig auch keine Entführung, sondern eben eine "Rückführung".
Das Delikt „Entführung“ gibt es im deutschen Strafrecht nicht. Es gibt den erpresserischen Menschenraub, Geiselnahme und eben die Entziehung Minderjähriger. Alle diese Delikte sind idR mit einer Freiheitsberaubung tateinheitlich verbunden. Es sind alles Dauerdelikte, die erst beendet sind, wenn der rechtmäßige Zustand wiederhergestellt ist. Da ist es egal, in welchem Land das ist. Auch in Deutschland dauerte der rechtswidrige Zustand laut Anklage und Eröffnungsbeschluss der Kammer an. Das nun mit den Worten „Entführung“ und „Rückführung“ zu entschärfen, halte ich für falsch.

ME wusste jeder der Beteiligten, dass man in Dänemark eine Straftat begeht. Man wusste daher, dass man sich strafbar macht. Weshalb auch immer hoffte man, dass man dafür in Deutschland nicht verfolgt werden wird.

Man sollte dabei nicht außer Acht lassen, dass das Hanseatische OLG bereits angekündigt hat, die Entscheidung des Familiengerichts, dass deutsche Gerichte nicht mehr zuständig sind, zu bestätigen. CB hatte über ihre Anwälte eine Fristverlängerung bis zum 9.1.2024 zum Zwecke einer Stellungnahme beantragt. Ob die Rechtsauffassung von RA Uecker zutreffend ist (Podcast-Folge mit ihm), dass CB bereits mit dem Beschluss des FG das vorläufige ABR verloren hat, oder ob sie es im Zeitpunkt der Entführung der Kinder noch hatte, ist mE egal. Selbst wenn aus diesem Grund eine Entziehung Minderjähriger rechtlich ausgeschlossen sein sollte, würden die weiteren Delikte keine wesentlich niedrige Strafe zur Folge haben. Prozeßökonomisch wäre es in „normalen Fällen“ sinnvoll, die Strafverfolgung auf die übrig angeklagten Delikte zu beschränken. Das könnte allerdings, was ich mangels Kenntnis der Anklageschrift nicht weiß, unerwünscht positive Effekte bzgl. der Beteiligten der Tat haben.


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

21.04.2026 um 08:49
Der LTO-Beitrag zum gestrige 44. VT:

https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/block-prozess-tag-44-hauptermittlerin-wiedervereinigung-kinder-aussagen

Leider wieder von dem Milchbubi. Fremdscham. Ich hätte niemals gedacht so etwas sagen zu müssen: Der "Bild"-Artikel (Liveticker) ist nicht nur informativer, sondern sogar sprachlich erträglicher. Ein paar eingestreute Paragrafen können nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Artikel für LTO-Verhältnisse unterirdisch ist.

Der dritte Satz:
Im "Zentrum steht heute der Weg" [nein, tut er nicht] der entführten Block-Kinder: wie sie "zu Fuß im Wald die dänische Grenze überquerten"[schlimme Verharmlosung], wie sie zurück in Hamburg bei der Mutter Computer spielten und sich schließlich Kinder, Vater und Stiefmutter auf einer Polizeistation weinend in die Arme fielen.[trotz Beschreibung von Emotionen völlig unempathisch]


Ein Artikel der mMn weder für die Boulevardpresse noch für ein Rechtsmagazin geeignet ist.

Hervorhebungen und Kommentare in Klammern von mir.


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