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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

14.236 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Kinder, Entführung, Dänemark ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

12.04.2026 um 00:44
• Es sei bei diesem ersten Kontakt um eine Tätigkeit Hannings im Aufsichtsrat einer lettischen Bank gegangen, die den Ex-BNDler nach ihrem Bankrott verklagt habe.

Spoiler
...
Im September 2015 wurde der amerikanische Investmentbanker Devon Archer Minderheitsaktionär der Bank und kaufte 6,1% für 8 Millionen Euro. Es ist bekannt, dass 92,89 % der Bank vor der Transaktion zur Familie Guselnikov gehörten.[9] Devon Archer kaufte im November auch eine Mehrheitsbeteiligung an der WINDERGE-Windenergiefabrik SIA Winergy. Es folgte eine Vereinbarung zur Beendigung des langfristigen Konflikts und zur Umstrukturierung von Krediten, die zuvor von der Bank für die Entwicklung des Windparks Winergy im Ventspils-Territorium vergeben wurden.

Seit Januar 2018 ist der ehemalige NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrats der Bank; außerdem ist der ehemalige Chef des Bundesnachrichtendienstes, August Hanning, in den Verwaltungsrat eingetreten. Anfang 2018 löste Grigori Guselnikov die „Vyatka-Bank“ aus dem Besitz der Norvik Banka und erlangte damit die direkte Kontrolle über die russische Bank. Im November 2018 änderte die Norvik Banka im Rahmen der Umsetzung der Bankstrategie ihren Namen in PNB Banka.
...

Abwicklung der Bank:

Die Europäische Zentralbank entzog der PNB Banka am 17. Februar 2020 die Lizenz.

Der Insolvenzverwalter kam mit Hilfe der hinzugezogenen Wirtschaftsprüfer von Ernst & Young Baltic zu dem Schluss, dass der tatsächliche Wert der Vermögenswerte deutlich unter dem in den Berichten der Bank angegebenen Wert liegt und lediglich 282 Millionen beträgt.

Die bis zum 19. Dezember 2019 geltend gemachten Forderungen beliefen sich auf 452 Mio. Euro, stiegen dann auf 465 Mio. Euro und steigen weiter an, da dies nicht untersagt ist. Bis zum 31. August 2020 hat der Insolvenzverwalter Schulden in Höhe von 395,4 Mio. Euro anerkannt. Die Gläubiger der ersten Rangstufe forderten 208,5 Millionen Euro, die der zweiten 74,8 Millionen, die der dritten 1,3 Millionen; Gläubiger der Rangstufen 4 bis 6 wurden nicht ermittelt, während diejenigen, die auf den Plätzen sieben bis zehn rangieren, 110 Millionen 890 Tausend 630 Euro und 55 Cent forderten.

Die Bilanzberechnung ergab bei der Bank ein Defizit von 200 Millionen Euro, das der Insolvenzverwalter der Bank, Vigo Krastiņš, den leitenden Angestellten, darunter den Vorstandsmitgliedern Rasmussen und Hanning, anzulasten versuchte. Gegen die Mitglieder des Aufsichtsrats und der Geschäftsführung wurde eine Klage auf Schadenersatz in Höhe von über 32 Millionen Euro eingereicht. Krastiņš versuchte zudem, die russischen Vermögenswerte von G. Guselnikov zu pfänden, doch das Moskauer Schiedsgericht wies seinen Antrag auf Sicherungsmaßnahmen zurück, da es die Argumente des lettischen Anwalts für unzureichend und spekulativ hielt.

Am 1. November 2021 gab Hanning der Bild ein Interview, in dem er den lettischen Justizminister J. Bordans und den Vorsitzenden des Rechtsausschusses des Seimas, J. Juršs, der Bestechung bezichtigte. Diese hätten 500.000 Euro dafür erhalten, dass sie G. Guselnikovs Machenschaften geduldet hätten, der, obwohl er von den Problemen der Bank wusste, Millionenbeträge aus ihr abgezogen habe. Er vermutete zudem, dass die Bank durch die Übertragung ihrer Aufsicht von der Bank von Lettland auf die Europäische Zentralbank in den Konkurs getrieben worden sei, da diese ein „seltsames Interesse daran gezeigt habe, die PNB banka in den Konkurs zu treiben“. Hanning sagte gegenüber der Bild, dass er und Rasmussen davon ausgegangen seien, sich in einem normalen EU-Land zu befinden, in dem EU- und Bankengesetze gelten, und dass ihnen nun die Rechnung für einen staatlich sanktionierten Bankraub präsentiert worden sei. Hanning reichte Gegenklagen gegen alle am Fall beteiligten Parteien ein, einschließlich der Insolvenzverwaltung. Er bezweifelt eine objektive Prüfung der gegen ihn erhobenen Klage, da ihm der Zugang zu Bankunterlagen verweigert wird und ihm somit das Recht auf eine gleichberechtigte Verteidigung vorenthalten wird ...
Quelle: Wikipedia: PNB Banka
Deepl Übersetzer

https://www.bild.de/politik/ausland/politik-ausland/mafia-krimi-in-lettland-ex-bnd-chef-und-ex-nato-boss-wurden-betogen-78119142.bild.html



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12.04.2026 um 00:57
Er bezweifelt eine objektive Prüfung der gegen ihn erhobenen Klage
Quelle: Wikipedia: PNB Banka

Hmmm, das scheint ja ein eingeschliffenes Muster zu sein (siehe seine an die falsche Behörde gerichtete Dienstaufsichtsbeschwerde).


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12.04.2026 um 12:46
https://plus.rtl.de/podcast/ein-echter-krimi-der-fall-block-1i7uytwfmvufd/neue-folge
Folge 49 vom 12.04.2026
Mit täglichen Updates, zugespitzten Deutungen und wachsender Aufmerksamkeit. Doch wie nah darf Berichterstattung an ein laufendes Verfahren heranrücken, ohne zur Vorverurteilung zu werden? Der Fall Block wird damit auch zu einem Lehrstück über die Dynamik moderner Medien: über Geschwindigkeit, Reichweite – und Verantwortung.
Verdachtsberichterstattung.

- zulässig ist es, in der Öffentlichkeit über einen Verdacht zu berichten.
- es muss öffentliches Interesse bestehen
- die Betroffenen müssen darüber informiert werden und die Gelegenheit haben, sich dazu zu äußern
- die Floskel "es gilt die Unschuldsvermutung", reicht nicht unbedingt
- hat sich ein Verdacht als falsch erwiesen, hat dies kommuniziert zu werden


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12.04.2026 um 12:50
Zitat von two-centstwo-cents schrieb:Die Firma in Lettland von Karl-Heinz Baral (Landwirt / Alpakahof) heißt: “BARKA Invest" SIA

Vllt habe ich ja zuviel Fantasie, ich kann die Bezeichnung durchaus mit ;) "BARKAI(Y)" zusammenbringen.
Tippe da eher auf auf BAR(Baral)KA(Karl-Heinz), ähnlich wie bei HARIBO (Hans Riegel Bonn), nur umgekehrt.


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12.04.2026 um 14:58
Zitat von HillepilleHillepille schrieb:
Zitat von two-centstwo-cents schrieb:Die Firma in Lettland von Karl-Heinz Baral (Landwirt / Alpakahof) heißt: “BARKA Invest" SIA

Vllt habe ich ja zuviel Fantasie, ich kann die Bezeichnung durchaus mit ;) "BARKAI(Y)" zusammenbringen.
Tippe da eher auf auf BAR(Baral)KA(Karl-Heinz), ähnlich wie bei HARIBO (Hans Riegel Bonn), nur umgekehrt.
@Hillepille
Hola! Klar, genau so wird es sein, :) Danke für die Berichtigung! Die Anfangsbuchstaben des Familien- und Vornames in Kombination=BARKA.

Sorry Barkay(i). Nun muss ich zurückrudern.


Eine geglückte Namenswahl ist übrigens auch die von Ingvar Kamprad. Er wuchs auf dem Hof Elmtaryd bei Agunnaryd auf= IKEA.


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12.04.2026 um 19:34
@LeonardodV

Hmm, was stört mich daran…
Schwierig auszudrücken, weil es eher ein Bauchgefühl ist und daher nicht unbedingt sachlich.
Ich fand, dass der Tenor eher auf Gewalt lag und die anderen Tatmittel wie Drohung und List „vernachlässigt“ wurden.
Wenn die Aktion 2022 zwar nicht mit Gewalt, aber mit Drohung oder List „geglückt“ wäre, dann wäre es ebenso eine Entführung gewesen.

Vielleicht etwas schräg formuliert ;)


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12.04.2026 um 20:04
Nachtrag:
Folge 50 wird nächste Woche das Gespräch mit Gerhard Strate sein, das bereits aufgezeichnet wurde.

PS:
Prozesse finden in der Öffentichkeit statt, aber nicht für die Öffentlichkeit.


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12.04.2026 um 20:14
Zitat von M8nixM8nix schrieb:Ich fand, dass der Tenor eher auf Gewalt lag und die anderen Tatmittel wie Drohung und List „vernachlässigt“ wurden.
Vielleicht deshalb, weil es ja die gesicherte Kommunikation von CB gab: (aus dem Gedächtnis) wenn Klara sich wehrt, muss es die Mutter sein, die sie ins Auto setzt.

Es gab keinerlei Anzeichen, dass die Kinder alleine angetroffen werden könnten. Es gab ja auch die Aufzeichnung von CB, dass selbst wenn SH sich im Auto verschanzt hätte, man ihr gesagt habe, dass dies in sehr kurzer Zeit geöffnet werden könnte. Ferner erinnere ich, dass CB in der Hauptverhandlung gesagt hat, dass wenn AH die Kinder festgehalten hätte, sie (CB) sich natürlich gewehrt hätte und die Kinder befreit hätte (auch aus dem Gedächtnis). Es ging also ausschließlich um Gewaltanwendung und die ist in § 235 Abs. 1 StGB sehr niedrigschwellig.

Aber ich verstehe, was du meinst.


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13.04.2026 um 10:08
Morgen ist wieder ein Verhandlungstag angesetzt.
So steht es jedenfalls im Themen-Wiki. Schön, dass das mittlerweile schon eine richtig gute Informationsquelle ist, wenn man irgendwelche Fragen zum Prozess hat.
Ich bin mal gespannt, was morgen verhandelt wird.


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13.04.2026 um 11:55
@LeonardodV
Ist eigentlich bisher jemals erwähnt worden, wie die Israelis, ihre „Vergütungen“ bekommen haben?
Mit den Élysée Hotelkosten, wurde das ja vermutlich nicht verrechnet. Ich kann mir so als Laie gar nicht vorstellen, wie die angeheuerten Superhirne ihre Kohle bekommen haben? Cash auf die Hand? Und vor allem, wie haben die ihren „ Lohn“ außer Landes gebracht? Im Flieger? Im Handgepäck? In Schekel? In $ oder €?
Es heißt ja immer, folge der Spur des Geldes. Nur hier in dem Fall? Hat man jemals was über Finanzströme von A nach B gehört. Normalerweise lässt sich doch so etwas ermitteln.
Oder ist es vorstellbar, dass sowohl „ Drahtzieher“ ( Auftraggeber) als auch Auftragnehmer, alles in Bar abgewickelt haben, sozusagen aus irgendwelchen Cash Reserven unterm
Kopfkissen?
Als es damals zb im Élysée usw Durchsuchungen gab, hat man dabei auch nach irgendwelchen Geldbündeln oder Bargeld gesucht?
Ich versuche mir vorzustellen, wie die Geldübergaben stattgefunden haben. Ob die Israelis ihre Kohle im Hotel Safe hatten?
Fragen über Fragen…
An irgendeiner Stelle erinnere ich mich an mehrere Tausend €, die für Frau Block schnellsten beschafft werden sollten im Hotel? Richtig? Und die wurden von ihr dann zurück gebracht?
Merkwürdig das alles, oder?
Könnte es sein, dass in den Ermittlungsakten mehr darüber zu finden ist, als bisher bekannt ist?


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

13.04.2026 um 14:09
Der Termin fällt morgen aus:
Ein Streik bei einer Fluggesellschaft führt zu einem Terminausfall im Hamburger Block-Prozess. Zwei der sieben Angeklagten befänden sich im Ausland und könnten aufgrund eines Flugstreiks nicht zu der Hauptverhandlung am Dienstag erscheinen, erklärte eine Gerichtssprecherin. Ob es dabei um den aktuellen Streik der Lufthansa-Piloten geht, blieb unklar.
Das Landgericht hatte geplant, eine weitere Kriminalbeamtin als Zeugin zu vernehmen. Die Strafkammer hat bereits mehrere Kripobeamte befragt. Die für das Verfahren entscheidenden Vernehmungen von weiteren Beschuldigten aus Israel können wegen des Iran-Kriegs derzeit nicht stattfinden.
Quelle:

https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/kriminalitaet/id_101210496/airline-streikt-termin-im-block-prozess-faellt-aus.html


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

13.04.2026 um 14:10
Das wird wohl nichts mit dem morgigen Verhandlungstermin:
Hamburg - Eigentlich sollte am Dienstag der Kindesentführungs-Prozess gegen Christina Block (52) vor dem Hamburger Landgericht fortgesetzt werden, doch der 44. Verhandlungstag fällt aus. Grund ist ein Flugstreik: Die Piloten und Pilotinnen der Lufthansa und deren Tochtergesellschaft Eurowings hatten für Montag und Dienstag Arbeitsniederlegungen angekündigt.

"Zwei der Angeklagten befinden sich im Ausland und können aufgrund eines dortigen Flugstreiks morgen nicht zur Hauptverhandlung erscheinen", teilte Gerichtssprecherin Marayke Frantzen am Montag mit.

Um welche der sieben Angeklagten es sich handelt, wurde nicht bekannt gegeben. Nach TAG24-Informationen soll es sich dabei um die Cousine von Christina Block und ihren Ehemann handeln.

Grundsätzlich ist es Angeklagten während eines laufenden Strafverfahrens erlaubt, ins Ausland zu reisen, sofern kein Haftbefehl oder Fluchtgefahr besteht.

https://www.tag24.de/thema/block-prozess/zwei-angeklagte-im-ausland-block-prozess-faellt-wegen-streiks-aus-3489663
Der nächste Termin laut Wiki wäre dann der 20.04.2026


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13.04.2026 um 15:34
Hm, bei den gesamten Streiks im ÖPNV in den letzten Monaten hieß es immer, dass ein Streik für den Arbeitnehmer keine Entschuldigung ist, nicht zu Arbeit zu kommen. Man müsse sich Alternativen überlegen.


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

13.04.2026 um 16:03
Zitat von emzemz schrieb:Das wird wohl nichts mit dem morgigen Verhandlungstermin:
Hamburg - Eigentlich sollte am Dienstag der Kindesentführungs-Prozess gegen Christina Block (52) vor dem Hamburger Landgericht fortgesetzt werden, doch der 44. Verhandlungstag fällt aus. Grund ist ein Flugstreik: Die Piloten und Pilotinnen der Lufthansa und deren Tochtergesellschaft Eurowings hatten für Montag und Dienstag Arbeitsniederlegungen angekündigt.

"Zwei der Angeklagten befinden sich im Ausland und können aufgrund eines dortigen Flugstreiks morgen nicht zur Hauptverhandlung erscheinen", teilte Gerichtssprecherin Marayke Frantzen am Montag mit.

Um welche der sieben Angeklagten es sich handelt, wurde nicht bekannt gegeben. Nach TAG24-Informationen soll es sich dabei um die Cousine von Christina Block und ihren Ehemann handeln.

Grundsätzlich ist es Angeklagten während eines laufenden Strafverfahrens erlaubt, ins Ausland zu reisen, sofern kein Haftbefehl oder Fluchtgefahr besteht.

https://www.tag24.de/thema/block-prozess/zwei-angeklagte-im-ausland-block-prozess-faellt-wegen-streiks-aus-3489663
Der nächste Termin laut Wiki wäre dann der 20.04.2026
An der Stelle einen schönen Gruß an die Rennleitung hier - die meinen Post mit der Annahme, dass während der Feuerpause im Nahen Osten israelische Zeugen einfliegen könnten, mit der kindischen Begründung „unangemessener Kommentar“ gelöscht hat.

Da lag ich mit meiner Vermutung (! und kein Kommentar…) wohl nicht so ganz falsch.


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13.04.2026 um 16:39
Zitat von calligraphiecalligraphie schrieb:Ist eigentlich bisher jemals erwähnt worden, wie die Israelis, ihre „Vergütungen“ bekommen haben
Ich habe dazu nur folgendes gefunden:

Barkay hat Bargeld erhalten:
Die Vorsitzende fragt nach den erheblichen Geldzahlungen, die in bar geflossen sind: 150.000 € Vorauszahlung vom Familienanwalt an Barkays Mitarbeiter im Januar 2023, dann weitere 50.000 €, und später 20.000 € von Christina Block direkt. Insgesamt sollen es 250.000 € gewesen sein. Zur Begründung führt Barkay an. Es habe sich dabei um den Betrag gehandelt, welchen die deutsche Sicherheitsfirma bei dem früheren, vergeblichen Rückholungsversuch erhalten habe. Auf Rückfrage der Vorsitzenden, warum es sich um Bargeldbeträge gehandelt habe, äußert Barkay, man habe zunächst nicht nach Hamburg kommen wollen und vorgeschlagen, die Vorauszahlung überweisen zu lassen. Allerdings habe es der "Familienanwalt vorgezogen, nicht auf diese Art und Weise zu arbeiten. Er wollte das Geld in bar zahlen und wir waren offen dafür."

Die Frage der Vorsitzenden, was mit dem Bargeld gemacht wurde, beantwortet Barkay: Ein Teil des Bargelds wurde nach Israel transportiert, ein anderer Teil wurde in Deutschland verwendet, um Ausrüstung zu kaufen und für Ausgaben aufzukommen und ein Teil des Geldes wurde verwendet, um Unternehmen einzurichten. Der Transfer des Geldes nach Israel sei auf rechtlich zulässigem Weg erfolgt. Darauf die Vorsitzende in leicht ironischem Ton knapp: "Achso!"


Quelle:https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/massive-widersprueche-zwischen-einlassung-blocks-und-vernehmung-des-kronzeugen

Und:

Bei Frage nach Bezahlung für Entführerteam verwickelt sich Kronzeuge in Widersprüche
14.54 Uhr: Bei der Frage nach der Bezahlung bleibt Barkay unklar. Die IT-Leute, Adi, Keren und Tal S. seien nicht bezahlt worden. Thach, Said, Jonathan und eine weitere Person hätten dagegen Geld für die Entführung erhalten.

Tal S. habe auf eine Entlohnung verzichtet, Adi und Keren ein Gehalt von ihm bezogen. Oder doch nicht? Erst nennt Barkay einen Betrag von 10.000 bis 12.000 Schekel im Monat für Keren, rund 3000 Euro. Ein Widerspruch: In ihrer polizeilichen Vernehmung, die FOCUS online vorliegt, nannte T. noch 2000 Euro.

Dann wird es wirr. "Adi wurde seit dem 7. Oktober nicht bezahlt", sagt Barkay erst und meint wohl das Massaker der Hamas in Israel. Dann schiebt er hinterher, Keren habe zuvor kein Gehalt bezogen, nur wegen eines "Trainings" kleine Geldbeträge erhalten. Dann sagt Barkay: "Adi auch nicht."


Quelle :https://www.focus.de/panorama/welt/richterin-will-chef-entfuehrer-aufrufen-ploetzlich-ergreift-christina-block-das-wort_67a527db-db21-4242-9f7d-9bcbdc653546.html

Das war sicherlich nicht alles. Wenn man das erhaltene Bargeld nimmt und die eigenen Kosten von Barkay überschlägt, dann reicht das Geld gerade mal dafür Flüge, Personal, techn. Ausrüstung usw zu decken.
Die eigentlichen Bezahlung lief vermutlich über andere Kanäle. Schweiz -> Israel? Rate ich mal aufgrund der Verbindungen.


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13.04.2026 um 16:55
Zitat von calligraphiecalligraphie schrieb:Ist eigentlich bisher jemals erwähnt worden, wie die Israelis, ihre „Vergütungen“ bekommen haben?
Für die erhaltenen Zahlungen, die Barkay eingeräumt hat, gibt es ja entsprechende Angaben.
Zitat von calligraphiecalligraphie schrieb:Es heißt ja immer, folge der Spur des Geldes. Nur hier in dem Fall? Hat man jemals was über Finanzströme von A nach B gehört. Normalerweise lässt sich doch so etwas ermitteln.
Bei den Möglichkeiten, die es heutzutage gibt, Geldbeträge, Kryptowährungen usw. zu bewegen, ist das ohne einen Ermittlungsansatz nicht so einfach. Ich denke aber, dass es da nach wie vor Ermittlungen gibt. Man muss nur den Anfang oder das Ende des Fadens finden.

Niemand der Beteiligten hat ein Interesse daran, dass das aufgeklärt wird. Dr.C. - so Barkay - hatte Probleme damit, Cyber Cupala offiziell und nachvollziehbar zu bezahlen („falls hier mal Ermittlungen stattfinden“ - Anm.: weshalb ging er davon aus, dass irgendwann Ermittlungen stattfinden, wenn man sich doch rechtstreu verhalten hat?). Barkay wollte kein Bargeld, da dies in Israel nicht erlaubt sei, sich mit Bargeld bezahlen zu lassen …. hmmm. Hierzu soll es sogar gesicherte Korrespondenz geben.

Die Zahlung für den angeblichen Penetrationstest im Hotel wurde von einer anderen Firma (und nicht von Cyber Cupala) in Rechnung gestellt. Zahlungen wurden offenbar von Anfang an versucht zu verschleiern.

Falls sich Barkay tatsächlich einem Strafverfahren in Deutschland stellen sollte, würde jeder Cent, den er dafür erhalten hat, dass er eine Straftat begeht, der Einziehung unterliegen. Es gäbe dann einen Vollstreckungstitel in Deutschland gegen ihn über diese Summe. In Israel würde dieser Titel sicherlich nicht vollstreckt werden können (hab ich jetzt nicht geprüft, kann ich mir aber schlecht vorstellen). Barkay könnte daher die erhaltene Summe aus zwei Gründen kleinhalten: 1. würde eine Riesenzahlung den Unrechtsgehalt der Tat und damit gegebenenfalls die Strafe erhöhen, 2. würde ein Rückzahlungsanspruch gegen ihn bestehen.

Ich denke oder vielleicht hoffe ich nur, dass man über kurz oder lang die Spur des Geldes findet. Die StA lässt nicht locker und das Auftreten einiger Anwälte und gesondert Verfolgter wird sie nur noch mehr anspornen, das Geschehen so weit wie möglich aufzuklären.


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13.04.2026 um 17:08
@LeonardodV
Oh vielen Dank, man lernt wirklich nie aus. So als Laie, stellt man sich ja immer Geldbündel unter der Hose oder im Doppelten Boden der Reisekoffer vor.
Meinst Du persönlich, dass hier auch das Finanzamt sehr interessiert daran wäre, wer, wo, wann und von wem Bares bekommen hat?
Denn man fragt sich doch, woher werden solche Bar Summen genommen? Gefüllte Portokasse?
Ich stimme Dir allerdings zu, man sollte unsere Ermittler hierzulande nicht unterschätzen und schon gar nicht die Spürnasen der Finanz task forces.
Wenn sie personell gut aufgestellt sind, werden sie die Punkte sicher verbinden können. Ich denke da werden einige der Akteure noch Schweißausbrüche bekommen.

@Vivace
Auch Dir nochmal extra Danke. Ich muss direkt mal nachlesen oder unseren Vermieter ( Israeli ) fragen, wieviel Bargeld man überhaupt dabei haben darf, beim Flug nach Hause. Ich dachte immer, das ist begrenzt nach oben.
Aber wenn man es ihnen im vorab irgendwohin transferiert hat? Für Illegales Kidnapping wird wohl niemand einen legalen Weg der Vergütung ( über die Bücher 😂) wählen.


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

13.04.2026 um 17:11
Zur Begründung führt Barkay an. Es habe sich dabei um den Betrag gehandelt, welchen die deutsche Sicherheitsfirma bei dem früheren, vergeblichen Rückholungsversuch erhalten habe.
Das war auch eine etwas misslungene Erklärung. Er sagte ja gleichzeitig, dass es - als der Betrag festgelegt wurde - nur um das Sammeln von Informationen ging. Weshalb sollte er sich dann daran orientieren, was vorherige Firmen für einen Rückholversuch erhalten haben sollen. Woher kannte er diese Summe überhaupt - wohl von dem Frankfurter Verbindungsmann. Aber woher kannte der diese Summe (von Hanning oder Dr.C.). Das korrespondiert doch an sich niemand der Beteiligten, es sei denn, man sitzt in einem Boot.


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13.04.2026 um 17:17
Zitat von calligraphiecalligraphie schrieb:Ich muss direkt mal nachlesen oder unseren Vermieter ( Israeli ) fragen, wieviel Bargeld man überhaupt dabei haben darf, beim Flug nach Hause.
9.999 EUR darfst du aus Deutschland ausführen, ohne dass du das vorher anmeldest. Wenn du vom Zoll angehalten wirst, musst du die Summe aber sofort angeben und auf Verlangen die Herkunft nachweisen.

Wie es in Israel ist, weiß ich nicht. Das wäre ja dann die Einfuhr. Ich weiß nur, dass es bei Einfuhr in die Schweiz keine Summe gibt, die du anmelden musst. Da ist dann nur die Frage, ob du kontrolliert wirst. Auch da kann man einen Herkunftsnachweis verlangen.


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

13.04.2026 um 17:17
Zitat von KTGKTG schrieb:Hm, bei den gesamten Streiks im ÖPNV in den letzten Monaten hieß es immer, dass ein Streik für den Arbeitnehmer keine Entschuldigung ist, nicht zu Arbeit zu kommen. Man müsse sich Alternativen überlegen.
Beim ÖPNV nachvollziehbar…
In diesem Fall jedoch, da nicht ÖPNV, eher nicht, wenn man auf den Flieger angewiesen ist.
Da sind in der Regel auch die besten Alternativen nicht wirksam, wenn es um die Einhaltung von Terminen geht.

Wer weiß, wo die beiden Angeklagten gerade sind? Vielleicht in einem Ferienhaus der Verwandtschaft auf Mallorca?;)
Von überall, wo Wasser dazwischen ist, wird's kompliziert.
Ironie off.


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