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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

13.007 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Kinder, Entführung, Dänemark ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

um 13:12
Zitat von KerzenKerzen schrieb:Nach meinem Kenntnisstand soll es aber sowohl eigene als auch gekaufte gegeben haben.
Dann wäre ja CB in ihrer Teddy-Geschichte relativ frei. Jedenfalls könnte sie die Tankstellenstory so stehenlassen.

Irre ich mich und sehe jetzt überall Teddys oder gab es in dem Rücker-Film nicht auch einen sehr präsent ins Bild gerückten Teddy?


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

um 13:46
Warum sollten die relativ großen Kindern, bzw. einer Jugendlichen denn Kleinkindspielzeug kaufen, wenn schon welches an Bord war? Ich glaube das nicht. Die Rücker-Idee ist ja noch halbwegs nachvollziehbar wenn man z.B. einen Hundwelpen beruhigen will aber neue Kuscheltiere kaufen ergibt für mich keinen Sinn.


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um 14:17
Zitat von Nyx_07Nyx_07 schrieb:Warum sollten die relativ großen Kindern, bzw. einer Jugendlichen denn Kleinkindspielzeug kaufen, wenn schon welches an Bord war? Ich glaube das nicht. Die Rücker-Idee ist ja noch halbwegs nachvollziehbar wenn man z.B. einen Hundwelpen beruhigen will aber neue Kuscheltiere kaufen ergibt für mich keinen Sinn.
Das muss man sich mal geben: Da bist du gerade mit Gewalt entführt worden und bekommst so einen Tankstellenpolyesterteddy in den Arm gedrückt.
Da gibt es andere Alternativen.

@LeonardodV
Jaaaa, sind gerade die lila Elefanten!
Und nochmal ja. Da gab es den Riesenteddy, den CB liebevoll auf einem Bett arrangierte.


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um 14:18
Zitat von Nyx_07Nyx_07 schrieb:Warum sollten die relativ großen Kindern, bzw. einer Jugendlichen denn Kleinkindspielzeug kaufen, wenn schon welches an Bord war? Ich glaube das nicht. Die Rücker-Idee ist ja noch halbwegs nachvollziehbar wenn man z.B. einen Hundwelpen beruhigen will aber neue Kuscheltiere kaufen ergibt für mich keinen Sinn.
Vieles hier ergibt kein Sinn:) Warum denn z.B. den Wohnmobil "liebevoll" schmücken, wenn man Kinder fesselt und knebelt? es ergibt alles überhaupt kein Sinn...


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um 14:25
Zitat von KerzenKerzen schrieb:es ergibt alles überhaupt kein Sinn...
Stimmt auch wieder. :)


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um 15:00
Zitat von Nyx_07Nyx_07 schrieb:Die Rücker-Idee ist ja noch halbwegs nachvollziehbar wenn man z.B. einen Hundwelpen beruhigen will aber neue Kuscheltiere kaufen ergibt für mich keinen Sinn.
Nein, das ergibt keinen Sinn.

Es passt aber zu der ganzen Aktion am 31.12.2023 und den darauffolgenden Tagen: Das ergibt auch alles keinen Sinn.

Es kommt einem ein Stück weit vor wie eine Sekte, die da plante und handelte: Die Blocks, der Anwalt, die Israelis, der Delling. Alle vernagelt und verblendet, losgelöst von der Realität, mit erschreckendem Tunnelblick ihrer eigenen Ideologie von "Entfremdung" und "Rückführung" verhaftet.

Und Lichtjahre weit weg von den Bedürfnissen ihrer Opfer, zu deren vermeintlichem Wohl das ja alles geplant wurde und durchgeführt werden sollte.


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um 15:32
@Nyx_07
In Frau Blocks Erinnerungen, waren die Kinder ja noch klein. Zumindest noch genauso alt, wie an dem Tag, als sie nicht mehr zur Mutter zurück wollten. Wieviele Jahre waren die Kinder genau weg aus Hamburg? Hieß es nicht, sie hätte im Haus alles so belassen in den Zimmern der Kinder?
Sogar die Schultaschen sollen ja quasi unberührt noch am Fleck gestanden haben. Warscheinlich war auch noch sämtlicher Plüsch und Plum Kram noch wie im Schrein aufgetürmt.
Allerdings widerspricht dem, dass Frau Block ja wohl die ganzen Jahre bestens „ versorgt“
wurde mit akustischen u visuellen Eindrücken der Kinder,?die in „Feindeshand“ in Dänemark 🇩🇰 darben mussten. Sie hat uG gewusst, dass Klara nun keine plüschigen Teddybären 🧸 mehr knuddeln musste, schon gar keine mehr aus Hamburg.
Der Junge war 8? Na ich weiß ja nicht… den nun mit nem Teddy gefügig machen?
Unsere Maus ist jetzt 10, sie mag immer noch plüschiges, allerdings gehe ich jede Wette ein, sie hätte uG jedem Kidnapper, nen Fake Horror Teddy in die vermummte visage geworfen.

Ich muss immer sagen, diese Kinder… meine Helden. Nehmen keine Fake Beruhigungsmittel Teddys 🧸 an, wehren sich mit allen Mittel. Hatten keinen Bock mit Onkel Dr Psychologie zu sprechen. Wollten nur zum Vater zurück.
Keinen Bock auf neuen Schminktisch oder Berge voller Lego oder kleiner Goldbarren. Schon gar keinen Bock auf Onkel Gernhardt.
Sehr kluge Kinder. Irgendwas muss auch Block mal richtig gemacht haben, ihre Kinder zu so selbständigen, widerstandsfähigen Menschen erzogen zu haben. Das spricht für die Eltern, in jedem Fall. Man konnte sie nicht mehr mit der berühmten Banane aus dem Jungle locken.
Der Widerstand von Klara vor allem, das ist mE nach bemerkenswert. Frau Block sollte besser mal ein Gebet sprechen, dass ihre große Klara nicht doch mal redet und der ganzen Gurkentruppe da mal eine Ansage macht. Dem Herrn „Dr Entfremdung“ gebührt eine extra Ansage. Von wegen detoxing oder munter auf Futtersuche.


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

um 17:40
Zitat von calligraphiecalligraphie schrieb:Hieß es nicht, sie hätte im Haus alles so belassen in den Zimmern der Kinder?
Ja, so hieß es. Ein Haus, museumsgleich, in dem der Hauch des unendlichen Schmerzes spürbar sei, so Bott.
Ich frag mich wirklich, wie sich Greta da nur wohlfühlen kann. Bekocht wird sie ja auch nicht.

Theo mit seinen langen Haaren und der tiefen Stimme, hat für kurze Zeit etwas frischen Wind reingewirbelt, als er 2024 mit dem Skateboard durchs Wohnzimmer rauschte.
Und seinen alten, roten Mülleimer endlich entsorgen wollte. So die Mitarbeiterin des Jugendamtes, die es für besser hielt, ihn nicht anzusprechen, hatte er doch gerade eine brutale Entführung erlebt.

In dieser Villa war die Nahrungssuche schwierig. Apfelschnitze wurden angeboten, aber von den 8-12 Einkaufstüten war nichts zu sehen.
Telefonieren war untersagt.
Viel Betrieb, Anwälte, Experten und Sonstige.
Was aber das Seltsamste war, die Mutter stellte keine Fragen. Auch nicht an Klara, die sie so nicht mochte.

Ausbüxen war unmöglich. Zwar durften die Kinder zur Schneeballschlacht für eine kleine Weile an die frische Luft, aber nicht nur die Riegel an den Fenstern waren ein Problem, sondern auch das Wachpersonal, das seine Runden um die Festung zog.

Es war der 5.1. und glücklicherweise ging doch ein Türchen auf.
Im Hintergrund nahmen Dinge ihren Lauf.
Abends war es dann endlich soweit. Die Kinder durften, wie es ihrem Willen entsprach, zurück nach Dänemark.

Ihre Mutter gab der BILD fast zeitgleich ein Interview.
Die Villa war nun Deutschlands traurigstes Haus.
Zitat von calligraphiecalligraphie schrieb:Irgendwas muss auch Block mal richtig gemacht haben, ihre Kinder zu so selbständigen, widerstandsfähigen Menschen erzogen zu haben. Das spricht für die Eltern, in jedem Fall.
Da stimme ich zu. Ich finde allerdings, dass sie in letzter Zeit keine gute Figur macht. Und sollte sie für die Tat mitverantwortlich sein, dürfte es schwierig sein, dass ihr die Kinder entgegenkommen.


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

um 18:40
Zitat von leonorleonor schrieb:
Zitat von calligraphiecalligraphie schrieb:Irgendwas muss auch Block mal richtig gemacht haben, ihre Kinder zu so selbständigen, widerstandsfähigen Menschen erzogen zu haben. Das spricht für die Eltern, in jedem Fall.
Da stimme ich zu. Ich finde allerdings, dass sie in letzter Zeit keine gute Figur macht. Und sollte sie für die Tat mitverantwortlich sein, dürfte es schwierig sein, dass ihr die Kinder entgegenkommen.
Die Kinder wollten im August 2021 nicht mehr nach Hause zurück. Das war ihr Entschluss und dafür hatten sie Gründe.

In den darauffolgenden knapp zweieinhalb Jahren haben sie in Dänemark wohl ein völlig anderes Familienkonzept und - leben erlebt.
Da dürften sie Stärke, Widerstandskraft, Selbständigkeit und Selbstwirksamkeit entwickelt haben, die es ihnen möglich gemacht hat, diese Tortur der Entführung zu überstehen.
Und sich gegenüber CB und dem Rest der Mannschaft inkl. Rücker so zu verhalten, wie sie es taten.

Insofern tritt für mich die „Erziehungsleistung“ von CB hinter die von SH und seiner Frau zurück.


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um 20:34
Zitat von M8nixM8nix schrieb:Insofern tritt für mich die „Erziehungsleistung“ von CB hinter die von SH und seiner Frau zurück.
Ich denke sogar, dass es hier auch zwei verschiedene Erziehungsmethoden sind.


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um 20:46
Zitat von GinoRedheartGinoRedheart schrieb:Ich denke sogar, dass es hier auch zwei verschiedene Erziehungsmethoden sind.
Richtig.
Danke für die Ergänzung!


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um 21:35
Zitat von M8nixM8nix schrieb:Die Kinder wollten im August 2021 nicht mehr nach Hause zurück. Das war ihr Entschluss und dafür hatten sie Gründe.

In den darauffolgenden knapp zweieinhalb Jahren haben sie in Dänemark wohl ein völlig anderes Familienkonzept und - leben erlebt.
Da dürften sie Stärke, Widerstandskraft, Selbständigkeit und Selbstwirksamkeit entwickelt haben, die es ihnen möglich gemacht hat, diese Tortur der Entführung zu überstehen.
Genau, und am Wichtigsten ist, sie spüren die autoritäre, kontrollierende Macht des Opas als "Familienoberhaupt" nicht mehr im Nacken.
Das patriarchalische System im Hause Block, das bedingungslose Bravsein ohne etwas hinterfragen zu dürfen, hat ausgedient. Im Hause Dänemark weht sicher ein frischer Wind, so dass jeder Einzelne sich weitgehend frei entfalten kann. Die Unterstützung durch die neue Familie, einschließlich Freunde ist unglaublich wertvoll. Haus Block und bröckelt.


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um 21:56
Ich versuche ein paar Lücken zu füllen.
Es geht um dieses Ereignis im März 2023:
Mit dem Familienanwalt und Delling fliegt Christina Block nach Frankfurt, um dort einen israelischen Richter zu einem Beratungsgespräch zu treffen.
Quelle: https://m.bild.de/regional/hamburg/chronologie-einer-familientragoedie-so-wurde-aus-einem-rosenkrieg-der-kriminalfall-block-68b999a446b61b4dcb0b9f20?t_ref=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F

CB, AC und GD treffen dort einen Richter namens Erez Shani.
Die Recherche ergibt, dass er ein Richter nach dem Herzen von Block-Versteher Rücker sein müsste.

Das ist der Artikel, den ich dazu gefunden habe: Deutsche Übersetzung - >Spoiler Brisanter Fall von Eltern-Kind-Entfremdung vor dem Familiengericht Tel Aviv
9. Oktober 2024 (Autor:Jeremy Stern)
Richter Erez Shani fällte ein weitreichendes Urteil gegen die Entfremdung der Eltern von ihren Kindern und belegte die Mutter mit einer erheblichen finanziellen Strafe.

Wer ist Richter Shani?
Zur Einordnung: Richter Shani ist seit 2011 Familienrichter am Amtsgericht Tel Aviv und hat sich in den letzten Jahren einen Namen als unnachgiebiger Richter gemacht (eine Tatsache, die ich persönlich bestätigen kann; mehr dazu in einem anderen Blogbeitrag).

Vor einigen Jahren wurde Richterin Shani die Rolle einer Notfallrichterin übertragen, die befugt ist, in Fällen von Eltern-Kind-Entfremdung einzugreifen.

Und er griff tatsächlich ein: Eine Suche in der Nevo-Datenbank (Lexis-Nexis) ergab 60 veröffentlichte Urteile von Richter Shani zum Thema Eltern-Kind-Entfremdung.

Richter Shani setzte sich mit großem Engagement für den Schutz der Elternrechte und die Verhinderung von Kindesentfremdung ein. Gleichzeitig achtete er sorgfältig darauf, Eltern zu identifizieren, die versuchten, das System durch falsche oder unbegründete Entfremdungsvorwürfe zu missbrauchen.

Eine neue Art von Eltern-Kind-Entfremdungsklage
Dieser Fall war insofern neuartig, als Richter Shani im Kampf gegen Eltern-Kind-Entfremdung das Deliktsrecht anwandte. Ein Vater hatte zwei Klagen gegen die Mutter (die selbst Anwältin ist) wegen seines entfremdeten, inzwischen 17-jährigen Sohnes eingereicht.

Die erste Klage zielte darauf ab, die Unterhaltsverpflichtungen des Vaters aufzuheben oder zumindest deren Einzahlung auf ein Sparkonto für den Sohn zu erwirken. Die zweite Klage ist eine Schadensersatzklage gegen die Mutter in Höhe von etwa 375.000 NIS wegen der Entfremdung.

Die Eltern trennten sich 2015, als der Sohn etwa 8 Jahre alt war. Bis zum 19. August 2020 bestand regelmäßiger Kontakt zwischen Vater und Sohn – an diesem Tag brach der Sohn nach einem kleineren Streit jeglichen Kontakt ab.

Das Gericht stellte fest, dass die Mutter den Sohn aktiv von seinem Vater entfremdete und sich weigerte, den gerichtlichen Anordnungen zur Erleichterung der Versöhnung Folge zu leisten.

Selbst die Verhängung einer Geldstrafe von 40.000 NIS gegen die Mutter wegen Missachtung des Gerichts konnte sie nicht zur Kooperation bewegen, sodass der Junge im Alter von 15 Jahren jeglichen Kontakt zu seinem Vater verweigerte.

Der Vater gewinnt in beiden Punkten.
Das Gericht entschied in beiden Rechtsfragen zugunsten des Klägers.

Hinsichtlich des Kindesunterhalts hat das Gericht die Unterhaltsverpflichtungen des Vaters rückwirkend zum 19. August 2020 aufgehoben (die Verpflichtung des Vaters zur Beteiligung an den medizinischen Kosten bleibt jedoch bestehen), woraus sich ein Urteil über 201.600 NIS ergibt, die die Mutter nun an den Vater zahlen muss.

Zugesprochener Schadensersatz
In Bezug auf die Schadensersatzklage entschied das Gericht, dass das Verhalten der Mutter, den Sohn zu entfremden und sich zu weigern, gerichtlichen Anordnungen Folge zu leisten, rechtswidrig und ein fundamentaler Bruch des „Familienvertrags“ sei, und sprach dem Vater einen Schadensersatz in Höhe von 250.000 NIS zu, berechnet als 50.000 NIS pro Jahr der Entfremdung.

Die zugesprochene Entschädigung umfasst sowohl eine Wiedergutmachung für den Vater als auch eine strafende Maßnahme zur Verhinderung von Eltern-Kind-Entfremdung. Obwohl der Sohn nun alt genug ist, um selbst über den Kontakt zu seinem Vater zu entscheiden, trägt die Mutter laut Gericht die Verantwortung für die Entfremdung in seiner Kindheit – die unmittelbar zum gegenwärtigen Zustand der Entfremdung geführt hat.

Das Gericht ordnete außerdem an, dass die Mutter dem Vater 80.000 NIS an Anwaltskosten zahlen müsse.

Insgesamt wurde die Mutter zur Zahlung von 531.600 NIS an den Vater verurteilt.

Ein Präzedenzfall für Eltern-Kind-Entfremdung
Richter Shani nutzte dieses Urteil zum Anlass, das Thema der Eltern-Kind-Entfremdung umfassend zu erörtern. Das Gericht betonte den schwerwiegenden Schaden, den Eltern-Kind-Entfremdung dem Wohlbefinden und der Entwicklung von Kindern zufügt. Es verwies auf die sich wandelnde Rechtsauffassung, dass Eltern-Kind-Entfremdung ohne Rechtfertigung nicht nur dem Kindeswohl schadet, sondern auch rechtswidrig ist.

Das Gericht erörterte ausführlich die Rechtsgrundlage für die Feststellung, dass Eltern-Kind-Entfremdung eine einklagbare unerlaubte Handlung und einen Bruch des „Familienvertrags“ darstellt. Richter Shani verwies auf die sich entwickelnde Rechtsprechung, die Eltern-Kind-Entfremdung als ein schwerwiegendes Problem anerkennt, das ein gerichtliches Eingreifen erfordert. Er betonte, dass Gerichte zwar im Allgemeinen zögern, in die familiäre Autonomie einzugreifen, Eltern-Kind-Entfremdung jedoch so schwerwiegenden Schaden verursacht, dass sie ein Gerichtsverfahren rechtfertigt. Er merkte an, dass sowohl das individuelle Interesse des entfremdeten Elternteils als auch das öffentliche Interesse an der Verhinderung von Eltern-Kind-Entfremdung die Bereitstellung eines Rechtsbehelfs sprächen.

Hinsichtlich der Schadenersatzhöhe stellte das Gericht fest, dass die bisherigen Entschädigungszahlungen in Höhe von Zehntausenden Schekeln nicht ausreichten, um entfremdende Eltern abzuschrecken. Daher strebte das Gericht die Festsetzung einer Schadenersatzsumme an, die tatsächlich abschreckend wirken sollte.

Eine Flut von Rechtsstreitigkeiten in der Zukunft
Insgesamt stellt dieses Urteil ein klares Zeichen gegen Eltern-Kind-Entfremdung dar und stuft sie als schwere Form emotionalen Missbrauchs mit entsprechend schwerwiegenden rechtlichen Konsequenzen ein. Das Gericht nutzte hierfür einige kreative juristische Argumente, darunter auch die Verhängung von Strafschadenersatz, den israelische Gerichte eher zurückhaltend anwenden. Ich gehe davon aus, dass das Urteil eine Klagewelle auslösen wird, die auf den von Richter Shani entwickelten Rechtstheorien basiert. Die einzige Frage ist, ob andere Richter den Mut haben werden, ähnlich weitreichende Urteile zu fällen und entfremdende Eltern dort zu treffen, wo es weh tut.

Autor

Jeremy Stern
Jeremy Stern ist Absolvent der Rechtsfakultät der Hebräischen Universität und seit 15 Jahren Mitglied der israelischen Anwaltskammer. Er hat Hunderte von Mandanten in Scheidungsverfahren vertreten und ist vor allen Instanzen des israelischen Gerichtssystems aufgetreten

Quelle: https://jeremystern.law/bombshell-parental-alienation-case-from-tel-aviv-family-court/

Ich frage mich, wieso ein israelischer Richter sich weit außerhalb seines Wirkungsbereichs in Frankfurt mit Block & Co unterhält.

Was muss unter acht Augen besprochen werden, was nicht mit einer Email, einem Telefonat oder Videokonferenz erledigt werden kann? Sicher keine "Rechtsberatung"...

Und wieso schon wieder ein Israeli in einem hochrangigen Posten, der konsultiert wird?
Das sind so dubiose Seilschaften (ein Israeli würde wahrscheinlich eher den Ausdruck Mischpoke verwenden) dass man kaum noch durchsteigt.
Leider finde ich zu dem Treffen dort nicht mehr Infos.

Zur zeitlichen Einordnung: Barkay ist bereits seit einigen Wochen in Hamburg.

Alon Katzir-Shimoni, der vermutlich eine Schlüsselrolle bei der Vermittlung der Entführer hatte, lebt zB in Frankfurt. War er dabei? Hat er den Kontakt hergestellt?
Alon K-S war derjenige der am 18.VT sagte: "Ich und Herr Hanning kommen aus der gleichen Welt. Top-Charakter, guter Mensch.“(Würg)
Kennt Alon den Richter Shani? Auch aus "seiner Welt"?

Wurde das Treffen in Frankfurt vor Gericht schon einmal angesprochen? Fiel der Name Erez Shani? Habe ich da etwas verpasst?


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

um 22:25
Zitat von VivaceVivace schrieb:Wurde das Treffen in Frankfurt vor Gericht schon einmal angesprochen? Fiel der Name Erez Shani? Habe ich da etwas verpasst?
Meiner Erinnerung nach hat CB das Treffen selbst erwähnt. Mir ist der Begriff „israelische Richterpersönlichkeit“ in diesem Zusammenhang in Erinnerung. Der Name Erez Shani wurde nicht erwähnt. Sie erzählte auch, dass sie gemeinsam mit Delling nach Frankfurt geflogen (?) sei, um diese Richterpersönlichkeit zu treffen. Es sei um eine Beratung wegen einer Klage vor dem EuGH gegangen. Dass sie Dr.C. in diesem Zusammenhang erwähnt hat, erinnere ich nicht. Kann aber sein.

Auf die Schnelle habe ich dazu nichts gefunden. Ich bin mir aber sicher, dass das Thema in einer ihrer Einlassungen war.


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um 22:35
Hier schon mal ein kleiner Fund:
15.08.2025
13:55 Uhr

Stephanie Lamprecht
Alle diese Mails, sagt Christina Block, seien an die „israelische Richterpersönlichkeit“ gegangen. Sie kann sich nicht erklären, wie die auf diesem Handy gelandet sind.
Quelle: https://www.mopo.de/hamburg/gericht/block-prozess-im-liveticker/

Hier ging es um ein Handy, das mit den Kameras verbunden war, die SH in einem Strauch (?) in seinem Garten gefunden hat. Es konnte auf diesem Handy Korrespondenz von einer Christina gesichert oder zunächst wiederhergestellt werden, u.a. Unterlagen aus den Sorgerechtsverfahren. Das oben war ihre Erklärung.

Und dann das noch:
15.08.2025
13:25 Uhr
Stephanie Lamprecht
Stephanie Lamprecht
Von Cyber Cupula sei das Angebot gekommen, dass sich ein „hochrangiger israelischer Richter“ mal die familienrechtlichen Dinge ansehen könne. Die Richterin wundert sich, dass die IT-Firma sich auch um Familienrecht kümmert.



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um 22:48
Zitat von LeonardodVLeonardodV schrieb:Es sei um eine Beratung wegen einer Klage vor dem EuGH gegangen.
War des damals nicht noch etwas zu früh für den EuGH?
Ich weiß nicht, ob es eine Reihenfolge gibt. Kann man da erst Klage einreichen, wenn man in Deutschland oder Dänemark vor allen Gerichten gescheitert ist, oder hat das damit überhaupt nichts zu tun?
Im März 23 war sie erst einmal vor dem Stadtgericht in DK gescheitert.
Der Antrag beim BVerfG war ja auch erst 2025.
Was ich sagen will: war im März 2023 überhaupt Beratungsbedarf? Oder kann das ein vorgeschobener Grund gewesen sein. Es gibt ja auch deutsche Anwälte, die sich mit dem EuGH auskennen. Frau Unger war ja zu dem Zeitpunkt noch ihre Familienanwältin.


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

um 22:53
Zitat von VivaceVivace schrieb:Frau Unger war ja zu dem Zeitpunkt noch ihre Familienanwältin.
Meines Erachtens war sie es zu dem Zeitpunkt noch nicht.


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um 22:55
Zitat von VivaceVivace schrieb:War des damals nicht noch etwas zu früh für den EuGH?
Kann auch sein, dass es um den EGMR ging.


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um 22:56
Hier auch noch etwas:
15.10.2025 - 10:26 Uhr
Block und Delling trafen einen israelischen Richter
Jetzt erklärt der Zeuge Alon Katzir-Shimoni, dass Christina Block und ihr Lebensgefährte Gerhard Delling sich Ende Januar 2023 mit einem israelischen Richter getroffen hätten. Die Vorsitzende Richterin Isabel Hildebrandt fragt nach: „Erinnern Sie noch Einzelheiten?“ „Es war schon klar, dass das Verfahren der Kinder von Dänemark nach Straßburg soll. Es ging um Überlegungen, den europäischen Gerichtshof in Straßburg einzuschalten“, so Katzir Shimoni.
15.10.2025 - 10:02 Uhr
Zeuge hatte Kontakt zu Geheimdienst-Firma
Die Vorsitzende Richterin hakt nach: „Ich verstehe nicht, warum werden Sie von einem deutschen Anwalt kontaktiert, um Ihre Meinung zu einer deutschen Familienangelegenheit zu sagen?“
Katzir-Shimoni antwortet: „Ich sage offen und ehrlich: Ich habe einen guten Ruf, aber ich habe wirklich keine Ahnung. Die erste Idee war, mehr Informationen zu bekommen, mehr über die Kinder herauszufinden. Ich vermute deshalb.“
Er habe deutlich gemacht, dass er keine privaten Angelegenheiten übernehme, er kenne jedoch einen Richter in Straßburg und eine Firma namens „Black Cube“. Diese sei weltweit bekannt. Auf die Frage, ob er einen Kontakt in Israel habe, habe er im Dezember 2022 ein Treffen mit einem Richter dort organisiert.
Quelle: https://m.bild.de/regional/hamburg/17-prozesstag-im-live-ticker-warum-vermittelte-dieser-spion-die-entfuehrer-an-christina-block-68ee37f90a0257c8ba896e8a?t_ref=https%3A%2F%2Fm.bild.de%2F


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um 23:00
Zitat von LeonardodVLeonardodV schrieb:
Zitat von VivaceVivace schrieb:Frau Unger war ja zu dem Zeitpunkt noch ihre Familienanwältin.
Meines Erachtens war sie es zu dem Zeitpunkt noch nicht.
Ja, natürlich, du hast recht. Das war ja damals der Seghezzi mit Schwerpunkt Urheber- und Medienrecht.
Wäre auch meine erste Wahl beim Thema Familienrecht :D
Ich glaube, dass er eigentlich Eugens Anwalt war und ihn an CB abgetreten hat.


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