calligraphie schrieb:Hieß es nicht, sie hätte im Haus alles so belassen in den Zimmern der Kinder?
Ja, so hieß es. Ein Haus, museumsgleich, in dem der Hauch des unendlichen Schmerzes spürbar sei, so Bott.
Ich frag mich wirklich, wie sich Greta da nur wohlfühlen kann. Bekocht wird sie ja auch nicht.
Theo mit seinen langen Haaren und der tiefen Stimme, hat für kurze Zeit etwas frischen Wind reingewirbelt, als er 2024 mit dem Skateboard durchs Wohnzimmer rauschte.
Und seinen alten, roten Mülleimer endlich entsorgen wollte. So die Mitarbeiterin des Jugendamtes, die es für besser hielt, ihn nicht anzusprechen, hatte er doch gerade eine brutale Entführung erlebt.
In dieser Villa war die Nahrungssuche schwierig. Apfelschnitze wurden angeboten, aber von den 8-12 Einkaufstüten war nichts zu sehen.
Telefonieren war untersagt.
Viel Betrieb, Anwälte, Experten und Sonstige.
Was aber das Seltsamste war, die Mutter stellte keine Fragen. Auch nicht an Klara, die sie so nicht mochte.
Ausbüxen war unmöglich. Zwar durften die Kinder zur Schneeballschlacht für eine kleine Weile an die frische Luft, aber nicht nur die Riegel an den Fenstern waren ein Problem, sondern auch das Wachpersonal, das seine Runden um die Festung zog.
Es war der 5.1. und glücklicherweise ging doch ein Türchen auf.
Im Hintergrund nahmen Dinge ihren Lauf.
Abends war es dann endlich soweit. Die Kinder durften, wie es ihrem Willen entsprach, zurück nach Dänemark.
Ihre Mutter gab der BILD fast zeitgleich ein Interview.
Die Villa war nun Deutschlands traurigstes Haus.
calligraphie schrieb:Irgendwas muss auch Block mal richtig gemacht haben, ihre Kinder zu so selbständigen, widerstandsfähigen Menschen erzogen zu haben. Das spricht für die Eltern, in jedem Fall.
Da stimme ich zu. Ich finde allerdings, dass sie in letzter Zeit keine gute Figur macht. Und sollte sie für die Tat mitverantwortlich sein, dürfte es schwierig sein, dass ihr die Kinder entgegenkommen.