@leonor Im Grunde genommen, kann Bott ihr nur beratend zur Seite stehen, die letzte Entscheidung dazu liegt immer beim Mandanten.
Ich denke aber, sie hat großes Vertrauen in ihn oder zu ihm, wie auch umgekehrt. Das ist die Grundvoraussetzung, um überhaupt so ein Mandat zu übernehmen. Daher gehe ich davon aus, dass ihre Einlassungen von ihm beführwortet werden.
So kritische Menschen, wie uns hier, will sie damit sowieso nicht ansprechen. Diese Botschaften, gehen eher an Leidensgenossen da draußen.
Also Personen, die sich mit ihrer Situation identifizieren.Eine Mutter, der die Kinder „ entfremdet“ wurden. Eine Mutter, die von der Justiz im Stich gelassen wurde.
Sie spricht ja auch außerhalb vom Gerichtssaal darüber, ihr Vater auch. Das war schon vorher so, man benutzt den grad der Prominenz, und spricht mit jedem friendly Medium.
Das Problem ist nur, bei uns ist es noch so üblich, dass große Kampagnen gefahren werden, zu Gunsten einer Angeklagten.
Das kommt eher später, wenn jemand schon verurteilt ist.
Die Öffentlichkeit zu suchen, also Mitkämpfer u Fürsprecher zu adressieren?
Das könnte schon eine vorsorgliche Strategie sein.
Sie hat das große Privileg, sie hat die Mittel dazu, sich öffentlich Gehör zu verschaffen.