ottercat schrieb:Die Richterin lässt sich eher noch weniger aus der Verfassung bringen als noch zuvor.
Das klingt gut. Sie hat heute auch klargemacht, dass das Ereignis in der Silvesternacht verhandelt wird und sie keine „Vermischung“ von unterschiedlichen Verfahren möchte.
Bott kritisierte heute die einseitigen Ermittlungen schwer und ließ kaum einen Hinweis aus, SH als großen Manipulator zu zeichnen, der sogar die Zeugin um den Finger wickeln konnte.
Was bringt das? Reduziert das das Strafmaß für CB, wenn das niedergeschlagene Opfer sehr kooperativ mit der Behörde war?
Die Staatsanwaltschaft hat betont, dass bei einer gewaltsamen Entziehung Minderjähriger gegen deren Willen durch maskierte Männer anders ermittelt werde, als bei einer einfachen möglichen Entziehung ins Ausland.
Bott pocht auf gleiche Straftatbestände und somit gleiche Ermittlungen.
Was bringt es, wenn er aufzeigt, dass die Ermittler auf einem Auge blind seien?
Gestern wollte er, dass der Satz: Er macht eine Entführung, ich eine Rückführung…nicht verwertet wird.
Heute bittet er die Zeugin um Interpretationsmöglichkeiten und liefert selbst noch genau diese, die CB in ihrer Einlassung verwendet hatte.
Dann wollte er am Liebsten, dass Theo alleine in einem Verhörraum gesessen hätte und seine nicht- mit- der-Kripo-sprechen-wollende Mandantin, genauso behandelt worden wäre, wie SH.
Versteht das jemand?
Ich hoffe Frau Hildebrandt bleibt weiterhin souverän.