Der zitierte Beitrag von Liquid78 wurde gelöscht. Begründung: Informationen aus sozialen Medien
Mein erste Frage lautet: "Wie heißt Ihr Friseur?"
Kerzen schrieb:Die angebliche "Carpaccio-Pleite". Auch das war eine Lüge.
Focus berichtete darüber am 30.10.2025 "Prozess geht weiter „Welcher Teufel reitet Euch?“ Hensel-Firma steht im Fokus des Block-Streits"
Stark vereinfacht ausgedrückt: SH schied schon 2009 aus der Kern-Firmengruppe Block aus. Und erhielt ein 1A-Arbeitszeugnis von Eugen. Er übernahm die "strauchelnde Meat Factory", in die die Block-Gruppe involviert war. Beschreibung dazu siehe weiter unten im Focus-Bericht. SH brachte die Meat Factory wieder auf den grünen Zweig und auch Eugens "unternehmerisches Sorgenkind" Philipp entwickelte sich unter SHs Führung gut. Allerdings macht man sich im Konzern Block so intern eigene Konkurrenz. Ein Mitgesellschafter beschwert sich über den unternehmerischen Unfug.
Dann kam nach der Trennung von CB und SH der endgültige Niedergang der Firma. SH will aussteigen. "Gegen ein Zerwürfnis mit Eugen Block spricht dessen dokumentierte Einschätzung: „Auch wenn die Arbeit von Stephan Hensel positiv zu beurteilen ist, hat die Meat Factory an sich keinen Wert. An
Wert gewinnt sie erst, wenn Stephan Hensel wieder eingebunden würde.“ Anders als der Vater wolle aber Christina Block alle Firmenaktivitäten ohne ihren künftigen Ex-Mann planen." (O-Ton Focus)
Quintessenz: Stephan Hensel trägt KEINE Schuld an der sog. "Carpaccio-Pleite". Null. Nada.
Philipp, als gelernter Kindergärtner, und Christina, als jemand der in finanziellen Dingen eher unterbelichtet scheint (75.000 Euro in bar für den "Gärntner") haben diese "Pleite" ursächlich mitgetragen. Philipp, weil er einfach ohne unternehmerische Kenntnis ist und Christina vermutlich aus blinder Zerstörungswut.
Focus:
Blocks Schilderungen widersprechen dem Arbeitszeugnis, das er 2009 selbst für Hensel unterschrieben hat. Das Dokument liegt FOCUS online ebenso wie der "Welt" vor. „Herr Hensel erfüllte unsere hohen Erwartungen in bester Weise und stets zu unserer vollsten Zufriedenheit“, heißt es da etwa voll des Lobes. Von Fehlverhalten keine Spur. Vielmehr wird er als „allseits geschätzter Ansprechpartner“ mit einem vorbildlichen Verhalten gewürdigt.
Damit scheidet Hensel zwar aus der Block-Gruppe aus, bewegt sich aber weiterhin im Firmenuniversum. Noch während eines zweijährigen Intermezzos bei einem Hamburger Fleischhändler steigt er als geschäftsführender Gesellschafter bei der strauchelnden Meat Factory ein.
Der Fleischportionierer besteht selbst aus drei Unternehmen und beliefert nach Informationen von FOCUS online auch die Block-Gruppe. Hensel engagiert sich vor allem im Vertrieb und investiert rund 250.000 Euro – ,die er als Darlehen von Schwiegermutter Christa Block erhalten hat. Doch es läuft nicht rund.
Konkurrenz aus der eigenen Familie:
Ein Grund dafür ist offenbar, dass Hensel beim Carpaccio-Geschäft Konkurrenz aus der eigenen Familie erfährt; obwohl mit Philipp Block ein Schwager ins Geschäft einsteigt und laut "Welt" 200.000 Euro investiert.
Ein dritter Geschäftspartner – wohl ein Vertrauter Eugen Blocks – warnt den Patriarchen im Juli 2013: „Hier werden Bemühungen Unternommen(sic!), Dein Geld aus der Blockgruppe gegen Dein Geld in der Meatfactory laufen zu lassen.“ Mit den versprochenen Aufträgen von Block hätte sich das angeschlagene Unternehmen schneller erholt.
„Nun ist eine Menge Geld verloren. Das hätte nicht passieren müssen“, heißt es weiter. Der Mitgesellschafter lobt zudem, dass sich Sohn Philipp an Hensels Seite gut entwickle. Zudem wirkten die Kosteneinsparungen. Der Schriftwechsel zeigt, dass Eugen Block offenbar nach wie vor über die unternehmerischen Aktivitäten seines Schwiegersohns mindestens im Bilde ist.
Wirklich in Fahrt kommt das Geschäft den Zahlen nach allerdings nicht. Nach einem kleinen Gewinn 2011 beträgt der Verlust ein Jahr später 80.000 Euro. Die 1,2 Millionen Euro Verlust im Jahr 2013 sind dagegen offenbar kein bloßes Missmanagement. Unter Hensels Mitführung fusionieren die drei Betriebe.
Vor der Liquidierung schreibt die Warenhandels-Sparte im gleichen Jahr einen Gewinn von 860.000 Euro – offenbar auf Kosten der Mutterfirma, um die Altlasten zu begleichen. Dafür haben Blocks Sohn, Schwiegersohn und Geschäftspartner nun ein finanziell angeschlagenes, aber funktionierendes Unternehmen mitsamt Maschinen.
Quelle:
https://www.focus.de/panorama/welcher-teufel-reitet-euch-firma-von-hensel-steht-im-fokus-des-block-streits_7ac9db80-ddef-4999-86a9-c5e286f34f34.htmlFazit: Das Märchen von der "Carpaccio"-Pleite ist eines von CBs Narrativen, dass sie hegt und pflegt, aber das der Realität nicht standhält.