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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

24.034 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Kind, Straftat ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 08:33
Zitat von RitterTrenkRitterTrenk schrieb:- Natürlich hat Gina gesagt, dass dies Fabian ist ("Hier ist er"), sonst macht ihr ganzer Plan doch keinen Sinn.
Und sie steht oben und er unten an der Leiche. Er hat nur seine Wärmebildkamera und sie die Handy Funzel. Sie aber erkennt das Kind, ohne unten gewesen zu sein und er an der Leiche dran, redet von Rohren und dann wollte er ganz schnell weg von den Rohren. Was auch den Richter ungläubig nachfragen ließ.

Damit ist schon mal belegt, dass Gina H. ihn ganz konkret und ganz bewusst zur Leiche Fabians geführt hat, denn der Zeuge, der als nächstes dort hingeführt wird, ist erst der, der der Leiche ins Gesicht leuchten sollte, wo sie ihn dann erkennt. Auch wieder von oben natürlich. :Y:

Wann also hat sie in stockdusterer Nacht bei Nieselregen die Leiche von oben entdeckt, um sie klar als Fabian zu identifizieren?

Das ist Täterwissen.

Das ist, was herausgearbeitet werden sollte.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 08:40
Zitat von InterestedInterested schrieb:So fragwürdig finde ich es, ein fremdes Kind abzuholen, um ein anderes fremdes Kind zu suchen, tot aufzufinden und nicht die Polizei zu rufen.
Woher nimmst Du, dass das Kind fremd war?
Wenn sie ihn darum bat, nehme (!!! nicht wissen) ich eher an, dass das Kind mit ihm/seiner Familie bekannt war.
Zitat von InterestedInterested schrieb:Weiterhin dachte ich, dass es nicht so einfach ist, fremde Kinder von Schulen oder Hort abzuholen. Hätte erwartet, dass man Kontakt mit der Einrichtung aufnehmen muss und sich der Abholer auch ausweisen muss. Das muss man immerhin, wenn man für jemand anderen eine Postsendung abholt oder entgegennimmt. Wusste nicht, dass es bei fremden Kindern so simpel ist?!
Fabian ist sogar von Niemand abgeholt worden bei regulären Schulschluss, sondern mit dem Fahrrad heimgefahren.
Nicht jede Schule ist ein Hochsicherheitstrakt, wo Kinder ein- und ausgeschrieben werden müssen.
Zitat von InterestedInterested schrieb:Was für Jobs haben die bitte, dass sie nonstop chatten, telefonieren, sich treffen, die Arbeit verlassen, zu jeder Tages- und Nachtzeit angerufen, angeschrieben, aufgesucht werden können?!
Das frage ich mich tatsächlich auch! Was für eine irrsinnige Zeit da von den Beteiligten in diese Kommunikationen investiert wurde.
Und bei Dorina gibt es dann die Vorwürfe, dass sie sich am Tattag auf ihre Arbeit konzentriert hat (wobei auch Niemand weiß, ob da eben Handy nicht erlaubt war).
Zitat von InterestedInterested schrieb:Wenn man sich eigentlich nicht wirklich kennt und eher sexuell konnotierte Nachrichten verfasst und Fotos fordert und verschickt und dieses Stilmittel benutzt, um aber vor Gericht zu erklären, dass man keinerlei sexuelle Absichten dabei hatte, dann wird das sehr fragwürdig.
Spiel mit dem Feuer - gibt es durchaus auch. Habe ich persönlich auch schon erlebt und wenn man den Typen dann mal knallhart sagt "ok, dann treffen uns heute hier da", dann sind sie plötzlich klein mit Hut.
Im vorliegenden Fall gab es sogar ziemlich deutliche Angebote der GH und er hat abgeblockt. Heißt nicht, dass es nicht doch später zu etwas gekommen wäre. Ist aber für den Mord an Fabian nicht relevant.
Das ist es ja, was mir an dem Kreuzzug gegen CD so missfällt - der Part, dass so etwas eben tagtäglich passiert - Affären, unangepasstes Geflirte, dumme Anmache, etc.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 08:55
Zitat von BohoBoho schrieb:Woher nimmst Du, dass das Kind fremd war?
Wenn sie ihn darum bat, nehme (!!! nicht wissen) ich eher an, dass das Kind mit ihm/seiner Familie bekannt war.
Er hat lt. eigener Aussage ein Foto von ihr mit einem Emoji kommentiert, worauf der Kontakt erst zustande kam. Relativ früh sollen die Nachrichten sexualisiert gewesen sein. Beiderseitig.

Das alles tut nichts zur Sache und das steht auch nicht wirklich in der Kritik. Who cares, ob er sich auf die Fotos einen runtergeholt hat? Das muss er mal nur mit sich und vielleicht noch mit seiner Frau ausmachen.

Hier geht es bei all der virtuellen Fummelei aber um ein Verbrechen. Da darf man das alles schon infrage stellen! Da darf man sich fragen, wie weit er gegangen wäre oder ist? Nicht beim Beglücken, sondern bei dem Mord.
Zitat von BohoBoho schrieb:Fabian ist sogar von Niemand abgeholt worden bei regulären Schulschluss, sondern mit dem Fahrrad heimgefahren.
Das tun Millionen von Kindern.

Wenn es so leicht ist, fremde Kinder offiziell abzuholen, muss man sich auch nicht wundern, wieviele Verbrechen an Kindern so erst passieren können, weil irgendwelche randoms die Kinder anderer abholen können. Dass du das als Pro-Argument zu verwenden versuchst, irritiert mich. Auch die Lanze, die du zur Rehabilitation des Zeugen zu brechen versuchst.

Jemand, der so einen Aufwand betreibt, von Kontakt auschließlich über Diensthandy, Aufforderung nach Fotos, sexuelle Andeutungen und Gespräche, heimliche Treffen an Seen, Hochsitzen und in knapp 3 Wochen 1400 Nachrichten austauscht, 22 mal telefoniert, über 10 mal trifft, nonstop schreibt, erreichbar ist, sogar zwischen dem Bringen und Holen der eigenen Kinder. Der seiner Frau erzählt, er ginge zur Jagd, was das nächtliche Fernbleiben erklären soll. In Wahrheit aber mit dem Objekt der Begierde nachts kilometerweit entfernt unterwegs ist, heimlich - der darf charakterlich infrage gestellt werden und der darf aufgrund dieses überbordenden Verhaltens ebenfalls in den Verdacht geraten, involviert zu sein.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 09:01
Zitat von InterestedInterested schrieb:Er hat lt. eigener Aussage ein Foto von ihr mit einem Emoji kommentiert, worauf der Kontakt erst zustande kam. Relativ früh sollen die Nachrichten sexualisiert gewesen sein. Beiderseitig.
Richtig, davor hatte man sich ja 10 Jahre lang aus den Augen verloren, darf also bezweifelt werden das der Junge Kontakt zur Jägerfamilie hatte.
Zitat von InterestedInterested schrieb:der darf charakterlich infrage gestellt werden und der darf aufgrund dieses überbordenden Verhaltens ebenfalls in den Verdacht geraten, involviert zu sein.
Genau darum geht es, nicht um die Beziehung moralisch zu verurteilen, sondern um diese in einem MORDfall zu beleuchten und zu analysieren, auch im Rückschluss zum Wahrheitsgehalt seiner Aussagen, mit denen der Vorsitzende ja nicht sonderlich zufrieden schien.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 09:02
Zitat von InterestedInterested schrieb:Und sie steht oben und er unten an der Leiche. Er hat nur seine Wärmebildkamera und sie die Handy Funzel. Sie aber erkennt das Kind, ohne unten gewesen zu sein und er an der Leiche dran, redet von Rohren und dann wollte er ganz schnell weg von den Rohren. Was auch den Richter ungläubig nachfragen ließ.
Dabei stößt er auf einen Widerspruch: In einer früheren Vernehmung hatte der Zeuge angegeben, Gina H. habe gerufen „Hier ist was“, woraufhin er erst zum Tümpel hinuntergegangen sei. Heute schildert er den Ablauf anders. Nun sagt er, er sei bereits unten gewesen, als Gina H. gerufen habe.
Quelle: Bild LT

Da weiß ich auch nicht so wirklich was ich davon halten soll.

Ich fand gestern erstmal alles schlüssig aber umso mehr ich drüber nachdenke kaufe ich ihm vieles nicht so wirklich ab. Nervosität ist klar, verstehe ich auch aber ein paar Sachen passen da für mich nicht.
Am Abend des 11. Oktober suchte Christian D. auf seinem Handy nach dem Begriff „Leichenstarre“. Vor Gericht erklärt er den Hintergrund: Das Thema sei bei einem Gespräch über Reitunfälle aufgekommen. Gina H. habe gefragt, wie lange es dauere, bis Leichenstarre eintritt.
Außerdem habe sie wissen wollen, ob Wildtiere einen fressen würden, wenn man nach einem Reitunfall schwer verletzt oder tot im Wald liege. Während dieser Erklärung schüttelt Gina H. sichtbar den Kopf und flüstert ihrem Anwalt aufgebracht etwas zu.
Quelle: S.o

Das ist so unglaublich für mich. Da wird ein Kind vermisst und man erinnert sich an ein Gespräch und schaut mal eben nach. Klar! Am Ende wird man wohl zu dem Entschluss gekommen sein, dass er nichts mit dem Mord zu tun hat.

Für mich war bei denen alles intensiver, als er es dargestellt hat.
Zitat von InterestedInterested schrieb:Jemand, der so einen Aufwand betreibt, von Kontakt auschließlich über Diensthandy, Aufforderung nach Fotos, sexuelle Andeutungen und Gespräche, heimliche Treffen an Seen, Hochsitzen und in knapp 3 Wochen 1400 Nachrichten austauscht, 22 mal telefoniert, über 10 mal trifft, nonstop schreibt, erreichbar ist, sogar zwischen dem Bringen und Holen der eigenen Kinder. Der seiner Frau erzählt, er ginge zur Jagd, was das nächtliche Fernbleiben erklären soll. In Wahrheit aber mit dem Objekt der Begierde nachts kilometerweit entfernt unterwegs ist, heimlich - der darf charakterlich infrage gestellt werden und der darf aufgrund dieses überbordenden Verhaltens ebenfalls in den Verdacht geraten, involviert zu sein.
Besser hätte ich es nicht sagen können


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 09:03
@Matula007

Genau

Wollte meinen Beitrag eigentlich mit diesem Zitat beginnen.
Zitat von BohoBoho schrieb:Das ist es ja, was mir an dem Kreuzzug gegen CD so missfällt - der Part, dass so etwas eben tagtäglich passiert - Affären, unangepasstes Geflirte, dumme Anmache, etc.
Der sog. Kreuzigung. Das bricht es so auf etwas runter, um dass es hier aber gar nicht geht.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 09:21
Zitat von InterestedInterested schrieb:Wenn es so leicht ist, fremde Kinder offiziell abzuholen, muss man sich auch nicht wundern, wieviele Verbrechen an Kindern so erst passieren können, weil irgendwelche randoms die Kinder anderer abholen können.
Aber das ist die Realität. Es gibt keinen Türsteher an Grundschulen. Selbst kleine zweizügige Grundschulen haben 200 Schüler, bei den meisten Werten es eher doppelt soviele sein. Das wird nicht kontrolliert sondern läuft so wie bei uns früher: es klingelt und die Kinder rennen raus und gehen nach Hause, holen ihr Fahrrad oder am Tor steht eine Person, die abholt. Nicht zu vergessen die ganzen Elterntaxis.

Da wir ja wissen, dass die TV ihren Sohn am Tattag relativ spät abgeholt wird, wurde der wohl in einen Hort oder in eine Mittagsbetreuung gehen. Dort kann es nochmal anders ablaufen und es wird abgefragt von wem das Kind abgeholt wird.
ABER, und da bin ich ganz bei dir: ich finde es äußerst seltsam, dass sie ihren Sohn bei diesem Bekannten, der für ihren Sohn wohl nicht sehr bekannt ist, unterbringt und ihn dort sogar übernachten lässt. Sie hat die Großeltern nebenan, Nachbarn und das Kind hat sicher auch Freunde.
Ich vermute es war ihr schlichtweg egal!
Zitat von Mariposa0Mariposa0 schrieb:Ich fand gestern erstmal alles schlüssig aber umso mehr ich drüber nachdenke kaufe ich ihm vieles nicht so wirklich ab. Nervosität ist klar, verstehe ich auch aber ein paar Sachen passen da für mich nicht.
Geht mir ähnlich. Er war authentisch aber es gab einige Dinge, die nicht schlüssig waren und in denen er sich widersprochen hat:

1. Thema: googeln Wildschweine fressen Menschen
2. Leichenstarre
3. Fingerabdrücke an Leiche
4. Wer ist vorausgelaufen Richtung Leiche?
5. War ihm bewusst, dass es eine Leiche ist? Oder doch eher ein Rohr?
6. Hat sich das "Rohr" hart oder weich angefühlt?

Das sind die spontanen Punkte, die mir einfielen.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 09:24
Zitat von InterestedInterested schrieb:Jemand, der so einen Aufwand betreibt, von Kontakt auschließlich über Diensthandy, Aufforderung nach Fotos, sexuelle Andeutungen und Gespräche, heimliche Treffen an Seen, Hochsitzen und in knapp 3 Wochen 1400 Nachrichten austauscht, 22 mal telefoniert, über 10 mal trifft, nonstop schreibt, erreichbar ist, sogar zwischen dem Bringen und Holen der eigenen Kinder. Der seiner Frau erzählt, er ginge zur Jagd, was das nächtliche Fernbleiben erklären soll. In Wahrheit aber mit dem Objekt der Begierde nachts kilometerweit entfernt unterwegs ist, heimlich - der darf charakterlich infrage gestellt werden und der darf aufgrund dieses überbordenden Verhaltens ebenfalls in den Verdacht geraten, involviert zu sein.
Was Du beschreibst ist alles normales Verhalten beim Anbahnen bzw. Betrügen eines Partners - ob nun mit sexueller Komponente oder nicht. Genau diese Verhaltensweise habe ich selbst bei mich betrügenden Partnern erlebt und bei vielen anderen Menschen, die betrogen haben (Definition des Betrügens hier frei definiert auch über z.B. intensiven Kontakt).


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 09:32
Zitat von BohoBoho schrieb:- der Part, dass so etwas eben tagtäglich passiert - Affären, unangepasstes Geflirte, dumme Anmache, etc.
Gibt es doch bei Männern wie Frauen, dass alles immer und staendig 'sexuell konnotiert' wird.
Hier war es G, die dem Jaeger staendig sexuelle Anzueglichkeiten geboten hat und dies mit einer Flut von Nachrichten und Telefonaten etc die wirklich extrem ist. Und er hat sich drauf eingelassen, er haette sich das ja auch verbitten können.

Und letztendlich:
Es gibt ein Bild, wie G ihre Beziehungen zu Maenner gestaltete. Mal schauen, was da noch zu ihren anderen Vertrauten noch kommt. (Wie war das eigtl mit Mechatroniker E - waren deren Chats aus so voller sexueller Anzueglichkeiten?).
Zitat von BohoBoho schrieb:Im vorliegenden Fall gab es sogar ziemlich deutliche Angebote der GH und er hat abgeblockt.
Er hat in dieser einen Nachricht, die heute eingebracht wurde, abgeblockt mit ihr Sex haben zu wollen.
Aber insgesamt hat er sich schon auf sie eingelassen, es waren jetzt keine 2-3 Tage, in denen mal intensiv gechattet wurde und 'heisse Anspielungen' ("die darf ich wenigstens reiten" - ich finde es mehr plump als heiss) hin- und hergingen.
Sondern die 4 Wochen vor der Tat.
Und der Jaeger schien bei G schon eine bes. (Vertrauens?-)Stellung zu haben, immerhin war er nach den allg Kenntnissen der erste, den G darin einweihte, dass Fabian tot und verbrannt an einem best Tuempel liegt.

Insofern ist es schon interessant, die Art der Beziehung genauer zu beleuchten.
Um die Hintergründe der Tat aufzuklären.

Schon vor der Auffindesituation schrieb G von 'will Dich nicht mit reinziehen' - in was eigentlich? und 'Alibi' - wofür das denn?
Das wirft doch Fragen auf.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 09:35
Zitat von Lumina85Lumina85 schrieb:
Zitat von sunrise2008sunrise2008 schrieb:Kein vernünftiger Anwalt würde Gina H in dieser Situation frei sprechen lassen. Sie würde sich um Kopf und Kragen reden. Wenn überhaupt eine Einlassung kommt, wird diese vorher besprochen und schriftlich festgehalten sein. Alles andere wäre extrem unprofessionell.
Vermutlich wird da auch nicht viel kommen. Es wird eine kurze Einlassung kommen und das wars. Gut vorstellbar, dass sie es jemand anderem in die Schuhe schieben will.
Ich vermute nur so etwas wie (1) ätschiebätschie, wir haben sehr wohl mal bei einem der Treffen geknutscht und (2) er hatte sehr wohl eine Taschenlampe dabei. Beides ändert nichts daran, dass sie ihn, als er schon ins Auto steigen wollte und nach Hause fahren wollte, sagte „lass uns mal da schauen“ Quelle: LTs von gestern


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 09:45
Zitat von Lumina85Lumina85 schrieb:Geht mir ähnlich. Er war authentisch aber es gab einige Dinge, die nicht schlüssig waren und in denen er sich widersprochen hat:

1. Thema: googeln Wildschweine fressen Menschen
2. Leichenstarre
3. Fingerabdrücke an Leiche
4. Wer ist vorausgelaufen Richtung Leiche?
5. War ihm bewusst, dass es eine Leiche ist? Oder doch eher ein Rohr?
6. Hat sich das "Rohr" hart oder weich angefühlt?

Das sind die spontanen Punkte, die mir einfielen.
Bin überzeugt dass viele der Unstimmigkeiten über diese unterbrochene Berichterstattung über die Ticker zu Stande kommt.

Nur das mit der Leichenstarre hab ich auch nicht verstanden, denn welche Relevanz hat Leichenstarre bei einem Reitunfall? :-/


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 09:46
Zitat von Lumina85Lumina85 schrieb:ABER, und da bin ich ganz bei dir: ich finde es äußerst seltsam, dass sie ihren Sohn bei diesem Bekannten, der für ihren Sohn wohl nicht sehr bekannt ist, unterbringt und ihn dort sogar übernachten lässt. Sie hat die Großeltern nebenan, Nachbarn und das Kind hat sicher auch Freunde.
Ich vermute es war ihr schlichtweg egal!
Und ich vermute, sie wollte ihn weiterhin einbinden. Sie wollte die Verbindung aufrecht erhalten. Zusammenhänge erschaffen. Genau das wurde doch vor Gericht auch erfragt


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 09:50
Zitat von BohoBoho schrieb:Was Du beschreibst ist alles normales Verhalten beim Anbahnen bzw. Betrügen eines Partners - ob nun mit sexueller Komponente oder nicht. Genau diese Verhaltensweise habe ich selbst bei mich betrügenden Partnern erlebt und bei vielen anderen Menschen, die betrogen haben (Definition des Betrügens hier frei definiert auch über z.B. intensiven Kontakt).
Hat man die auch alle vor Gericht gebeten, um den Mord an einem Kind aufzuklären? Bestand eine räumliche und zeitliche Nähe zu einem Kapitalverbrechen?

Du tust so, als ob du das einfach von der Tat hier trennen könntest. Kann man nicht, weil genau das hier eine konkrete Rolle spielt. Wäre hier kein Kind ermordet und angezündet worden sein, würde sich niemand dazum scheren, ob Christian D Affären hatte oder wie er sich anderweitig zum Clown macht.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 09:52
Zitat von BohoBoho schrieb:Was Du beschreibst ist alles normales Verhalten beim Anbahnen bzw. Betrügen eines Partners - ob nun mit sexueller Komponente oder nicht. Genau diese Verhaltensweise habe ich selbst bei mich betrügenden Partnern erlebt
Diese Intensität ist schon extrem - und liegt fuer mich weit ueber dem normalen Rahmen eines Flirts oder eine Affaire.
Zitat von InterestedInterested schrieb:in knapp 3 Wochen 1400 Nachrichten austauscht, 22 mal telefoniert, über 10 mal trifft,
Das ist von 0 auf 10.000, das ist schon obsessiv.
Und nein, es ist keine moralische Wertung, man schaut es sich an, weil es um die Rolle des Jaegers (Vertrauter der Mörderin, so die Mutmassung) in einem Toetungsfall geht.
Zitat von Lumina85Lumina85 schrieb:Sie hat die Großeltern nebenan, Nachbarn und das Kind hat sicher auch Freunde.
Ich kann mir G so gar nicht als Mutter vorstellen.
Hort mit Mittagessen und Hausaufgabenbetreuung macht da schon Sinn, wenn es so war.

Ohne es zu wissen: G lebte bei den Großeltern im Haus, fuer mich liegt es nahe, dass diese in der Kinderbetreuung eingebunden waren.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 10:02
Zitat von Lumina85Lumina85 schrieb:1. Thema: googeln Wildschweine fressen Menschen
2. Leichenstarre
3. Fingerabdrücke an Leiche
4. Wer ist vorausgelaufen Richtung Leiche?
5. War ihm bewusst, dass es eine Leiche ist? Oder doch eher ein Rohr?
6. Hat sich das "Rohr" hart oder weich angefühlt?
Diese Punkte finde ich auch auffällig

1.
Am Morgen nach dem Verschwinden von Fabian sucht Gina H. nach den Worten „fressen Wildschweine tote Menschen“
https://www.morgenpost.de/panorama/article412229671/fall-fabian-handy-auswertung-belastet-gina-h-besonderes-ereignis.html
Am Abend des 11. Oktober suchte Christian D. auf seinem Handy nach dem Begriff „Leichenstarre“.
… und nach den Wildschweinen. Beide schauten am selben 11.10 danach

Quelle: Bild LT


3. die Version mit den Rohren tauchte ohnehin erst gestern vor Gericht auf.

4. erst so, dann so … kann man sich jetzt ausdenken oder wie?

5. die Kombi mit dem googeln lässt mich denken, dass er es entweder selbst direkt wusste und sich nun vergewissern wollte, ob man das nachweisen kann oder eben er kam erst drauf, als G. gerufen hatte „ das ist er " wobei ich eher denke, dass er es wusste. Der Mann ist Jäger.

6. die Erinnerung musste angepasst werden. Weiche Rohre hätten eher nicht gepasst.


Warum fragt da eigentlich niemand genauer nach? Wären doch wichtige Punkte?!


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 10:03
Zitat von InterestedInterested schrieb:Wann also hat sie in stockdusterer Nacht bei Nieselregen die Leiche von oben entdeckt, um sie klar als Fabian zu identifizieren?

Das ist Täterwissen.

Das ist, was herausgearbeitet werden sollte.
Hier stimme ich zu. Die Aussagen waren doch sehr aufschlussreich gestern.

Allerdings kann ich damit nicht in Einklang bringen, worauf hier gestern verstärkt der Fokus gelegt wird: Denn im gleichen Atemzug wird er als fragwürdiger Zeuge beurteilt, weil:
Zitat von InterestedInterested schrieb:Jemand, der so einen Aufwand betreibt, von Kontakt auschließlich über Diensthandy, Aufforderung nach Fotos, sexuelle Andeutungen und Gespräche, heimliche Treffen an Seen, Hochsitzen und in knapp 3 Wochen 1400 Nachrichten austauscht, 22 mal telefoniert, über 10 mal trifft, nonstop schreibt, erreichbar ist, sogar zwischen dem Bringen und Holen der eigenen Kinder. Der seiner Frau erzählt, er ginge zur Jagd, was das nächtliche Fernbleiben erklären soll. In Wahrheit aber mit dem Objekt der Begierde nachts kilometerweit entfernt unterwegs ist, heimlich - der darf charakterlich infrage gestellt werden und der darf aufgrund dieses überbordenden Verhaltens ebenfalls in den Verdacht geraten, involviert zu sein.
Zunächst einmal kann ich mich nicht erinnern, dass es hieß, er habe sie aufgefordert, (sexuelle?) Fotos zu schicken. Weiters erinnere ich mich nur an sexuelle Andeutungen ihrerseits. Wir haben einen minimalen, selektiven Auszug der Nachrichten gehört, demgegenüber eine Vielzahl bzw die überwältigende Mehrheit NICHT, da offenbar nicht von Relevanz. Wir haben daher kein Gesamtbild von der Qualität der Beziehung.
Warum auch immer er so viel Zeit für sie aufwendete, Langweile, (sexuelle) Spannung, Interesse, es ist doch völlig unerheblich. Und würde man einer Frau auch unterstellen, dass ihr Verhalten rein sexuell getrieben sein muss? Aber wie schon mehrfach gesagt, sind seine möglichen heimlichen Gedanken oder Fantasien einfach unerheblich.
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Er hat in dieser einen Nachricht, die heute eingebracht wurde, abgeblockt mit ihr Sex haben zu wollen.
Aber insgesamt hat er sich schon auf sie eingelassen, es waren jetzt keine 2-3 Tage, in denen mal intensiv gechattet wurde und 'heisse Anspielungen' ("die darf ich wenigstens reiten" - ich finde es mehr plump als heiss) hin- und hergingen.
Sondern die 4 Wochen vor der Tat.
Und der Jaeger schien bei G schon eine bes. (Vertrauens?-)Stellung zu haben, immerhin war er nach den allg Kenntnissen der erste, den G darin einweihte, dass Fabian tot und verbrannt an einem best Tuempel liegt.
Warum machst du ihm wiederholt zum Vorwurf, dass er sich auf sie eingelassen hat? Inwiefern ist das für die Tataufklärung relevant?
Zitat von BohoBoho schrieb:Was Du beschreibst ist alles normales Verhalten beim Anbahnen bzw. Betrügen eines Partners - ob nun mit sexueller Komponente oder nicht. Genau diese Verhaltensweise habe ich selbst bei mich betrügenden Partnern erlebt und bei vielen anderen Menschen, die betrogen haben (Definition des Betrügens hier frei definiert auch über z.B. intensiven Kontakt).
Eben. Das ist einfach Realität. Genauso fangen Affären an, wobei es viele Gründe gibt, wie man in so intensive Kontakte geraten kann. Auch Chatten kann für viele eine Art von Reiz sein und Spannung im langweiligen Alltag bieten.
Zitat von InterestedInterested schrieb:der darf charakterlich infrage gestellt werden und der darf aufgrund dieses überbordenden Verhaltens ebenfalls in den Verdacht geraten, involviert zu sein.
Nur gibt es dafür überhaupt keine Anhaltspunkte. Wie soll seine Involvierung ausgestaltet sein? Hat er bei der Tötung geholfen, bei der Spurenbeseitigung, war er Alleintäter. Die Spurenauswertung hat keinerlei Verdacht gegen ihn ergeben. Ich sehe kein überbordendes Verhalten..


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 10:05
Zitat von Mariposa0Mariposa0 schrieb:Ich fand gestern erstmal alles schlüssig aber umso mehr ich drüber nachdenke kaufe ich ihm vieles nicht so wirklich ab. Nervosität ist klar, verstehe ich auch aber ein paar Sachen passen da für mich nicht.
Ja - auch, dass er sich jetzt nicht mehr daran erinnert, dass aus dem im Auto gefuehrten Telefonat hervorging, dass G nochmal mit Nachbar Olaf zum Tuempel wollte.

Ich persoenlich denke, er hat das bei seiner ersten Aussage bei der Polizei dazuerfunden (es war ja umgehend in den Medien: erst das Auffinden der Leiche, dann meldete sich Olaf (war auch besser so, Olaf) als Tuempelzeuge)).
Das erscheint mit plausibeler als das das Telefonat stattfand und er es vergessen hat.


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gestern um 10:10
Zitat von klara.verstandklara.verstand schrieb:Warum machst du ihm wiederholt zum Vorwurf, dass er sich auf sie eingelassen hat? Inwiefern ist das für die Tataufklärung relevant?
Es ist kein Vorwurf. Es ist ein Fakt.
Er ist 3-4 Wochen vor der Tat von einem losen Bekannten zu einer Person geworden, mit der G in einem ganz, ganz engen Kontakt und Austausch stand.
Das ist doch klar, dass man dann darauf schaut, was da war.

Und neben all dem Sex-thing wurden auch Dinge wie 'Alibi" thematisiert - klar guckt man da drauf.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 10:17
Er steht also vor "Rohren", während G. mit Handylampe oben steht und behauptet, dort liege eine Kinderleiche. Er berührt diese "Rohre" und merkt nicht, dass es keine Rohre sein können ("Weiß nicht, was ich angefasst habe")? Hätte man nicht seine eigene Handylampe ausgepackt oder G. gebeten, ihr Handy runterzureichen um nachzusehen, wenn er schon seine Taschenlampe nicht aus seinem Auto holen wollte?
Hat er ihr also blind vertraut und glaubte ihr, was sie gesehen haben wollte und googelte später nach Fingerabdrücken auf Brandleichen?
Also die Jäger, die ich kenne, machen sich selbst ein Bild.


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gestern um 10:18
Zitat von InterestedInterested schrieb:
Zitat von AlteTanteAlteTante schrieb:Der Jäger hat nach eigenen Angaben Kinder im gleichen Alter und wohnt am selben Ort. Die Kinder werden vermutlich dieselbe Schule, vielleicht sogar dieselbe Klasse besuchen und sind möglicherweise miteinander befreundet. Es ist also gut möglich, dass die Lehrer ihn als Vater eines Klassenkameraden von Ginas Sohn kennen und dass die Kinder schon öfter zusammen bei einem von ihnen gespielt haben.
Ich dachte, der SchürzenJäger stammt aus Rum Kogel? Weiß gerade nicht, wie dicht das mit Reimershagen liegt.
Rum Kogel wurde an Reimershagen eingemeindet.

Es heißt genau genommen:
Reimershagen OT Rum Kogel


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