sunrise2008 schrieb:Ich persönlich schließe absolut aus, dass er nach seiner Aussage auch nur einen Tag da gewesen ist.
Ich schätze, seine Anwesenheit wäre auch in den Medien thematisiert worden. Dürfte er als Zeuge überhaupt noch im Saal sein? Es könnte ja sein, dass er nochmal aussagen muss?
Warum sollte er? Also den Prozess verfolgen? Hätte er Gerechtigkeit für seinen Sohn gewollt, dann hätte er vor Gericht einfach die Wahrheit gesagt. Denn ich frage mich immer wieder: Worum geht es denn? Es geht um sein Kind. Den Mord.
Warum sagt einer nicht aus? Warum gibt er vor, sich nicht zu erinnern. Weil das, was er zu sagen hätte, sie belasten würde. Wenn ihm das bewusst ist, dann ist ihm auch bewusst, dass sie sein Kind getötet haben könnte! Warum er dennoch nicht an einer Aufklärung interessiert ist, erschließt sich mir persönlich nicht.
Da er aber tatsächlich nochmal vor Gericht erscheinen können müsste, kann er weil der die Nebenklage abgelehnt hat, der Verhandlung auch nicht beiwohnen. Er könnte ja auch von sich aus die Aussage revidieren wollen.
Frage mich, ob er die Ticker auch verfolgt, Zeitungen liest, sich mit Kollegen und Freunden(?) unterhält? Und ob die alle so stumpf sind?