Kriminalfälle
Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung
weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryEnglish
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

24.900 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Kind, Straftat ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 21:40
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Ich glaube, er ärgert sich im Nachhinein ueber das, was er als Manipulation bezeichnet.
Stimmt auch. Er muss es ihr nicht übel nehmen.
Aber seinen Standpunkt hat er klargemacht: Mit Anwalt an der Seite das aussprechen, was für ihn wahr ist. Eindeutig gegen die Angeklagte.
Für mich insgesamt eine angenehme Überraschung bezogen auf den gesamten Prozess und im Vergleich zu anderen Zeugen.

Also wenn jemand bei mir ein Messer entwendet und damit einen Mord begeht, würde ich es dieser Person schon übel nehmen.
Aber selbst nachdem OK die Polizei gerufen hat, um das Messer aus dem Karton abzuholen, hielt er weiter Kontakt bis zur Inhaftierung.
Ahnte er, dass GH abgehört wird? Ich traue es ihm zu. Dumm ist er nicht


1x zitiertmelden

Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 21:43
Zitat von out_siderout_sider schrieb:Doch, schau dir einfach nur die bislang bekannte Menge an Lügen.
Wenn Du in jedem Satz, der bekannt wird, eine Lüge sehen willst....dann lügt sie für Dich nur.
Ist Deine gewählte Perspektive.
Zitat von out_siderout_sider schrieb:Das wird nur ein Bruchteil dessen sein, was sie üblicherweise lügt. Z.b. zum gebrochenen Arm wird es doch einen medizinischen Bericht geben. Wäre nicht unwichtig für die Angeklagte, um da eben zu zeigen, sie lügt nicht. Bislang sind alles nur Behauptungen, bzw. Aussagen von Zeugen, die alles ausschließlich von der Angeklagten erzählt bekommen haben.
Zitat von BohoBoho schrieb:Ob körperliche Gewalt gegeben war, ergibt sich derzeit einzig aus ihren Behauptungen und dazu gehören z.B.:
- ein gebrochener Arm von dem Niemand was weiß (ich bin mir sicher, das hätte sie den ganzen Kumpels erzählt)
- wahlweise eine oder mehrere Vergewaltigungen
- eine abgebrochene Schwangerschaft, weil MR sie schubste (lt. ihm ein regulärer Abort)
Das sind doch Dinge, denen in diesem Prozess nicht nachgegangen werden wird....hier geht es darum, den Mord an Fabian aufzuklären.
Evtl. wird durch das Gutachten oder ihre Familie noch etwas beleuchtet, aber das weiss man noch nicht.

Ich kann mir gut vorstellen, dass G in ihrem Leben einiges an Gewalt (auch sexueller Gewalt) widerfahren ist.
Zitat von Xen01Xen01 schrieb:Von wem dieses Telefonat ausging wurde leider nicht beschrieben.
t-online gibt es ja auch noch - das hatte ich auch mal gelesen und dann nicht mehr gefunden ;-)
Zitat von Xen01Xen01 schrieb:Mit Anwalt an der Seite das aussprechen, was für ihn wahr ist. Eindeutig gegen die Angeklagte.
Für mich insgesamt eine angenehme Überraschung bezogen auf den gesamten Prozess und im Vergleich zu anderen Zeugen.
Ja. Er war lange sehr loyal zu seiner langjährigen Freundin und hat sich dann revidiert.
Und auch bei diesen Alibi-Spielchen hat er nicht mitgemacht:
In der Vernehmung sagte Olaf K., dass er nicht genau weiß, bis wann sie die Pferde gemacht haben. Obwohl Gina H. ihn vorher noch darauf eingeschworen hatte, dass sie bis um 11 Uhr zusammen gewesen waren.
Quelle:
Beitrag von Justsaying (Seite 1.306)


4x zitiertmelden

Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 21:46
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Ich kann mir gut vorstellen, dass G in ihrem Leben einiges an Gewalt (auch sexueller Gewalt) widerfahren ist.
Das wäre eine "angenehme" Erklärung für die charakterlichen Abgründe, die sich auftun.
Ich gehe hier aber tatsächlich nicht von so etwas aus.....aber warte natürlich gerne das Gutachten ab.


melden

Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 21:53
Hab mal meine Liste aktualisiert:

Beweise und Indizien (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

* Auto vor Tat: am Tatort (SV-GA)
* Auto kurz vor Tatzeit: am Wohnort Opfer (Video Überwachungskamera, Zeugin Nachbarin), 10.51 Uhr letzte Nutzung Handy Opfer (SV-GA) und sodann um 11:11 Uhr 1600 m vom Tatort entfernt (Foto Handy Angeklagte)
* Auto zur Tatzeit: Nähe Tatort (Zeugen Steinsammler)
* Auto etwas später nach Tatzeit: Nähe Tatort (Zeugin ehemalige Freundin, Zeugin Erzieherin)
* Feuer und Rauch am Tatort (Foto, Zeugen Reiterin und Pflegerin)
* Faserspuren Reiterhose Angeklagte am Pullover Opfer (SV-GA)
* Angeklagte trägt genau diese Reiterhose am Tattag (Handyfoto Angeklagte)
* auffälliger Waschmittelgeruch an Reiterhose der Angeklagten (Indiz)
* Faserspuren Pullover Angeklagte unter Fingernägel Opfer (SV-GA)
* Faserspuren neuer Pullover Opfer im Auto Angeklagte (SV-GA)
* Blut vom Opfer auf gefaltetem Blatt Küchenrolle im Auto der Angeklagten (SV-GA)
* Obwohl kein Kontakt mehr zum Opfer, Ende Oktober 2025 auffallend große Menge an DNA Spuren vom Opfer im Fußraum (und nur da) im Auto der Angeklagten (SV-GA)
* kein Hinweis und keine Spuren eines unbekannten oder bekannten anderen Täters (Indiz)
* Angeklagte und Verteidigung (und auch sonst niemand) haben jemals behauptet, dass das Auto der Angeklagten am Tattag oder die Tage davor und danach jemand anderem zur Verfügung gestellt oder von jemand anderem benutzt worden wäre (Angaben Angeklagte, Zeugen)
* Angeklagte und Verteidigung haben nie behauptet, dass die ganzen Sichtungen betreffend das Auto nicht das Auto der Angeklagten zeigen, sondern ein anderes, baugleiches Auto (Angaben Angeklagte)
* zahlreiche Widersprüche Angeklagte zu Alibi, Handy, Auto usw (Angaben Angeklagte)
* Falsche Angaben zum Alibi (Indiz)
* kein Alibi (Indiz)
* Auto am Tag vor der Tat in unmittelbarer Nähe der Wohnung des Opfers (Zeuge Franz H.)
* Handy aktiv aus zur Tatzeit und zur Zeit, als Auto in Güstrow war und Opfer Handy in Standby ging (Indiz)
* Angeklagte schaltet Handy am 10.10. von 11:22 Uhr bis 12:42 Uhr aktiv aus, obwohl Akku voll (entgegen früheren Angaben der Angeklagten, sie hätte Akku „sparen“ müssen) und Angeklagte ihr Handy sonst nie ausschaltet; behauptet gegenüber Christian D., sie habe kein Netz gehabt; in Nachrichten ab 12.47 Uhr wirkt sie gestresst (Indiz)
* Opfer hätte keinem Fremden die Wohnung geöffnet oder wäre mit Fremden mitgegangen (Indiz)
* Gespräche über Alibi am Tag nach der Tat, als niemand außer dem Täter wusste, dass das Opfer tot und nicht nur vermisst ist (Indiz)
* Google Suche der Angeklagten am Tattag nach Polizei, Polizeimeldungen uä und am Tag nach der Tat um 08:01 Uhr Fressen Wildschweine Menschen, Fressen Wildschweine tote Menschen - Tatort Schweinesuhle, Handy wurde nicht gehackt entgegen Behauptungen der Angeklagten (Indiz)
* findet zufällig die Leiche beim Spazierengehen - nimmt gehbeeinträchtigte Begleitung mit zum Spaziergang (Indiz)
* verständigt nicht den Vater/die Mutter oder die Polizei vom Leichenfund (Indiz)
* bringen von mehreren Menschen zum Tatort: Olaf, Christian am 13.10. und gehbeeinträchtigte Gassifreundin am 14.10. (Zeugen) - Finden des vermissten Opfers (Indiz)
* Bringt Jäger am 13.10. Abends (Verabredung für 21.00 Uhr) zum Tatort (Vorwand „suchen“) und beschreibt Weg zum Tatort („Suchort“) genau
* Angeklagte schreibt Freund am 13.10. um kurz nach 22.00 Uhr "ich muss mit dir reden, ganz dringend" (Indiz)
* Am 13.10. um 22:48 Uhr bis 23:09 Uhr ist das Handy der Angeklagten ausgeschaltet (Indiz)
* Viele Chatverläufe und Sprachnachrichten betreffend toxische Beziehung zu Vater des Opfers und Opfer - Motiv (Indiz)
* Gutachten zu Nachrichten der Angeklagten an Vater des Opfers - auffallend besorgt um Vater des Opfers, sonst nie (Indiz)
* finanzielle Abhängigkeit vom Vater des Opfers, viele Nachrichten dazu - Motiv (Indiz)
* Äußerungen Angeklagte über Opfer vor und nach dessen Tod (Indiz)
* behauptete entlastende Beweise teilweise nicht angeboten oder vorgelegt (Fahrten für Großeltern zur Bank, Alibi usw) bzw nur „fragliche“ Beweisstücke Monate später wie Messer in Mülltonne und Kleidungsstücke in Müllsack (Einlassung Angeklagte)
* mit am Tatort gefundener vergleichbarer Grillanzünder im Carport (Indiz)
* Aussageverhalten Vater und Großmutter des Opfers (Zeugen)
* psychische Erkrankung der Angeklagten (Indiz)
* Äußerungen über Charakter und Beziehung der Angeklagten zu Opfer und dessen Vater (Zeugen)
* Angeklagte schreibt Christian D. um 20.50 Uhr am Tattag, dass das Opfer bis Abends alleine zu Hause ist, wenn es krank ist (Indiz)
* Am Abend des 10.10. schreibt Angeklagte einem Bekannten, dass Opfer zu Hause geblieben sei, weil es Bauchschmerzen gehabt habe - Vater des Opfers hat ihr aber nur mitgeteilt „krankheitsbedingt“ - Information mit den Bauchschmerzen findet sich nirgendwo in der Kommunikation auf ihrem Handy (Indiz)
* digitale Daten Handy und Auto der Angeklagten (SV-GA)
* Auffällig, nicht erklätbare, fehlende Daten Auto um den Tatzeitraum und davor - Freund der Angeklagten, Erik W., ist Kfz Mechatroniker (Indiz)
* Sorgen wegen Brandbeschleuniger, als noch niemand wusste, dass ein solcher verwendet wurde (Indiz)
* Sorge über Spuren vom Opfer auf Fußmatte, als niemand wusste, dass sehr viel DNA vom Opfer im Fußraum gefunden wurde (Indiz)
* Fußspuren Opfer und Angeklagter am und rund um den Tatort an verschiedenen Stellen und von verschiedenen Schuhen (Pamys und Gummistiefel) der Angeklagten (SV-GA)
* Fußspuren vom Opfer direkt neben Fußspuren der Angeklagten beim Hochsitz, am Tümpel und direkt neben dem Fundort der Leiche (SV-GA)
* nur Fußspuren des Opfers, der Angeklagte und der beiden Tümpelzeugen, keine anderen, unbekannten Fußspuren (SV-GA)
* auffallend gereinigte Schuhe (Pamys) der Angeklagten (Indiz)
* Telefongespräche am 17.10. und 18.10. um nicht bekanntes Belastendes wie Grillanzünder, Spuren des Opfers im Fußraum des Autos, Blutspur, Gewaltverbrechen und kein Unfall (Indiz)
* Äußerung Angeklagte gegenüber Polizisten bei Auffindung, dass ihre Spuren am Tatort sein werden (Indiz)
* in etwa soviel Flüssigkeit fehlt im Grillanzünder der Angeklagten, wie erforderlich ist, um den Brandzustand des Opfers herbeizuführen (Indiz),
* Nach Trennung von Vater Google Suchen zu Testament und Nachricht an Vater „ich wünschte, ich wäre endlich tot“, Onlinekauf von Testamentsvorlage am Abend vor der Tat um 15,— Euro und lässt ChatGPT Testament erstellen: ihr Sohn soll ihr Auto mit 17 bekommen (Indiz)
* Angeklagte zeigt zu keinem Zeitpunkt nur einen Ansatz von Betroffenheit, weint aber, wenn es um ihr verstorbenes Pferd geht (Indiz)
* Angeklagte will zukunft nur mit Vater des Opfers, Pferden und Hund, ohne eigenen Sohn und ohne Opfer (Indiz)
* Reinigen des ganz schön mistigen Autos am Tattag - Angeklagte bestreitet das in ihrer polizeilichen Zeugenvernehmung am 14.10. "aus dem Nichts", sie habe ihr Auto schon ewig nicht geputzt (Indiz)
* Nachricht an Erik W., dass man an Wsserleichen und Brandleichen keine DNA Spuren finden kann (Indiz)
* Im Untersuchungszeitraum 300.000 Interaktionen am Handy, hauptsächlich hat Angeklagte Sprachnachrichten verfasst; vom 09.-14.10. (in 4,5 Tagen) über 33.000 Ereignisse am Handy der Angeklagten protokolliert, davon 1.100 Sprachnachrichten vor allem an Vater des Opfers, vorwiegend Streit, Eifersucht auf andere Frauen, erträgt Kontakt des Vaters zu Mutter des Opfers nicht, hasst Familie des Vaters des Opfers, Kontrollzwang, finanzielle Probleme, viel Arbeit, wenig Zweisamkeit, will immer im Mittelpunkt sein - Motiv (Indiz)
* Handydaten 9.10. „muss Weg finden für komplette Zukunft“, „Testament“, Nachricht Vater des Opfers „Opfer schenkt ihm bisschen Hoffnung und Kraft“ (Indiz)
* Handydaten 10.10. am Vormittag wurde das Handy der Angeklagten gut eine halbe Stunde nicht genutzt, in der Zeit wurde ihr Auto etwa 120 m entfernt von Fabians Wohnung von einer Überwachungskamera gefilmt; wischen 11:22:18 Uhr und 12:42:51 Uhr Handy aus (kurz davor Foto nähe Tatort); von 13:41 Uhr bis 14:06 Uhr Handy nicht benutzt (Indiz)
* Angeklagte sagte einen Freund, dass sie immer wisse, dass Fabian allein zu Hause sei, wenn seine Mutter arbeiten ist (Indiz)
* Angeklagte findet Opfer genau dort, wo sie einen Tag vorher (am 13.10.) gegenüber Erik W. behauptet hat, dass das Opfer noch nie dort wa (Indiz)
* Angeklagte behauptet in Sprachnachricht, dass Opfer noch nie im Wald war, „sucht“ das Opfer dann aber im Wald (Indiz)
* Am Abend des 13.10. Sprachnachricht von Erik W. an Gina H. nach dem Fund von Fabians Leiche: „Da stellt sich die Frage, was da passiert ist? Ist er reingestolpert, reingefallen, wurde reingeschmissen? Oh man, naja.“ Gina H. antwortete: „Tja das wird man nie erfahren tatsächlich, ne. Weil Wasserleichen haben keine DNA-Spuren (lacht). Auch keine Brandleichen, die werden auch wenig DNA-Spuren haben, das ist leider so.“ - obwohl die Angeklagte weiß, dass Opfer nicht im Wasser gefunden wurde, sondern verbrannt am Ufer (Indiz)
* Am 14.10. schreibt Vater des Opfers an Schwester der Angeklagten, dass Angeklagte ganz schön verdächtig ist (Indiz)
* Vater des Opfers wertet Selbstmordversuch der Angeklagten vom 21.08.2025 als fingiert, um Mitleid zu erregen (Indiz)
* Angeklagte behauptet gegenüber Vater des Opfers, dass Trauerrede von ihr verfasst wurde, obwohl ChatGPT (Indiz)
* 09.10. Streit zwischen Angeklagter und Vater Opfer, laut Vater haben Kosten der Pferde Beziehung Stück für Stück zerbrochen (Indiz)
* Zwischenzeitlich bestreitet Angeklagte, die Leiche gefunden zu haben
* Angeklagte verfasst viele Nachrichten über Tod Pferd „Tiffy“, nicht jedoch über Tod des eigenen Vater (Indiz)
* Nach Trennung am 13.08.2025 beklagt Angeklagte finanzielle Situation, Schulden und fehlende Landwirtschaftstechnik, nicht aber Verlust ihres Partners; hat intensive Komnuikation mit mehreren anderen Männer (Indiz)
* Angeklagte zeigt Christian D. den exakten Weg zum Tstort, geht vor und führt ihn gezielt zur Leiche am Tümpel; zu anderen Tümpel in der Nähe will sie nicht gehen, leuchtet dann mit ihrer Handytaschenlampe zur Leiche und sagt “hier liegt was, das ist er“ , obwohl Christian D. Nichts erkennen kann bzw nur „etwas Schwarzes“ (Zeuge, Indiz)
* Angeklagte lässt sich nach Fund von Christian D. Zu Olaf bringen und erklärt, später mit einer Freundin spazieren zu gehen, verständigt weder Polizei, noch Vater des Opfers (Indiz)
* Angeklagte will von Christian D. Am 11.10. wissen, wie lange es dauert, bis Leichenstarre einsetzt und ob Wildschweine tote Menschen fressen (Indiz)
* Angeklagte will unbedingt, dass Christian D. mitkommt zum Suchen (Indiz)
* beim „Finden“ der Leiche ist Christian D. näher am Körper als die Angeklagte, erkennt aber keinen Menschen, sondern glaubt, dass das Rohre sind; die weiter weg stehende Angeklagte erklärt hingegen „das ist er“ (Zeuge)
* Angeklagte schickt in den letzten 4 Wochen vor der Tat durchschnittlich 50 Nachrichten an Christian D. und antwortet immer sofort/innerhalb 5 Minuten, nur nicht am Tattag (Indiz)
* Angeklagte sagt am Abend des 13.10. zu Olaf K., dass sie mit dem Christian an dem Tümpel da gewesen ist und da was entdeckt haben und sich aber nicht sicher sind, was es ist und ob sie (Angeklagte und Olaf K.) da hinfahren könnten, obwohl die Angeklagte kurz vorher am Tümpel zu Christian D. gesagt hat, dass „das ist er“ (das Opfer)
* Olaf K. leuchtet Leiche mit Taschenlampe vom Füßen bis kurz vors Gesicht an und macht Lampe dann aus, woraufhin ihn die Angeklagte auffordert, auch auf das Gesicht zu leuchten und sagt „das ist Fabian“ (Zeuge)
* Olaf K. sagt der Angeklagten am frühen Morgen des 14.10., dass er nichts mit der ganzen Geschochte zu tun haben will, die Angeklagte antwortet, dass sie da eine andere Idee hat (Zeuge)
* Opfer war Streitthema zwischen der Angeklagten und Vater des Opfers (Zeugen)
* Vater des Opfers ist angeblich mit Mutter des Opfers fremdgegangen, als er mit Angeklagten in einer Beziehung war; Angeklagte wollte, dass Vater des Opfers keinen Kontakt zu Mutter des Opfers hat (Zeuge)
* Angeklagte behauptet gegenüber Olaf K. am 13.10., dass sie und Christian D. nicht die Polizei gerufen hätten (nach Fund), weil Christian D. Jäger sei und man nicht mit Nachtsichtgeräten in fremden Revier sein dürfe (Indiz) Olaf k. Findet raus (Jagdgesetz), dass das nicht stimmt und sagt zur Angeklagten, dass er “raus ist“, die Angeklagte antwortet, dass sie da eine andere Idee hat: Erst meinte sie, dass ihr Hund angeschlagen haben soll. Dann sagte Olaf K., dass das Quatsch ist. Dann meinte die Angeklagte, dass sie Heike anruft (Zeuge)
* Angeklagte navigiert Olaf K. den Weg zur Leiche (Indiz)
* Angeklagte schaltet Handy aus (=ungewöhnlich), als sie bei Olaf K. am 13.10. losfahren zum Tatort (Indiz)
* Olaf K. erkennt bei Fund am 13.10. nur, dass es sich bei der Leiche um einen Menschen handelt, er erkennt definitiv nicht, dass es Fabian ist, Angeklagte sagt, dass es zu 100 Prozent Fabian ist (Indiz)
* „Ich habe ihm (einem Bekannten, der Insiderwissen von der Polizei habe) gesagt, dass mir der Arsch auf Grundeis geht wegen meines Autos. Aber er meinte, wenn ich ordentlich gereinigt habe, dann finden die da eh keine Spuren. Dann meinte er, dass sie auch gucken wegen Wildkameras. Das wäre natürlich auch die Arschkarte“, so die Angeklagte in dem Telefonat mit Olaf K. (Indiz)
* Angeklagte versteckt am 15.10. oder 16.10. und 17.10. oder 18.10. bei Olaf K. mehrere Paar Schuhe, damit diese bei ihr nicht gefunden werden (Indiz)
* Am 18.10. fordert Olaf K. die Angeklagte auf, „ihren Scheiß“ wieder abzuholen, worüber die Angeklagte nicht begeistert ist (Indiz)
* Angeklagte hat Angst, dass sie/ihr Fahrzeug von Wildtierkameras in der Nähe des Tatortes aufgenommen wurde (behauptet zu Tierheilpraktiker wegen ihres Pferdes gefahren), aber Tierheilpraktiker kennt Angeklagte vom Namen her nicht und hat auch nicht ihr auffälliges Auto gesehen (Indiz)
* In einem Telefonat mit dem Olaf K. sprach die Angeklagte langatmig über Wildkameras und sagte sogar, dass sie zu Gott bete, dass dort keine Kameras seien und wenn dann nur nachts (da war sie ja bekanntermaßen „suchen“), tagsüber hätte sie keine Erklärung (Indiz)
* Olaf K. erzählt Angeklagter, dass er erneut bei der Kriminalpolizei vorgeladen ist, Angeklagte gibt ihm Uhrzeiten und Orte vor, die er benennen soll, an denen sie zusammen gewesen seien (Indiz)
* Olaf K. soll nach Anweisung der Angeklagten angeben, dass er am Tattag gemeinsam mit der Angeklagten bis 11.00 Uhr bei den Pferden gearbeitet hat (Indiz)
* Olaf K. hatte Messer in Scheide an Schuppentüre hängen, welches plötzlich weg war; findet es nicht, auch nicht in Werkzeugkiste; Olaf K. spricht Angeklagte darauf an, die kommt dann zu ihm suchen helfen, sagt zu Olaf K., er soll im anderen Schuppen schauen und als er später wieder in die Werkzeugkiste schaut, ist das Messer plötzlich oben auf der Kiste, obeohl Olaf K. das Messer nie in die Kiste legt (Indiz)
* Angeklagte weiß, dass „da mal was an der Tür hing“ und hatte Zugang zum Schuppen (Indiz)
* Messer des Olaf K. hat Klingenlänge von 10-12cm, passend zu den Stichwunden des Opfers (Indiz)
* Nachdem die Angeklagte mit Olaf K. die Leiche „gefunden“ hatte und wieder zurück in Reimershagen war, lachte sie (Indiz)
* Angeklagte manipuliert jeden (Zeuge)
* Olaf K. bringt der Angeklagten am 10.10. gegen 18.00 Uhr einen Döner, da erzählt sie ihm, dass das Opfer vermisst werde, obwohl sie erst später an diesem Abend vom Vater des Opfers vom Verschwinden informiert wird (Indiz)
* Angeklagte sagt zu Olaf K. am Abend des 13.10., dass sie mit Christian D. Zur „Schweinesuhle“ gefahren sei, um nach Tieren zu gucken, zu Christian D. Zuvor jedoch, um Opfer zu suchen (Indiz)
* Angeklagte sagte zu Olaf K. am Tümpel, dass Opfer angezündet wurde/gebrannt hat, Olaf K. konnte hingegen keineswegs erkennen, dass die Leiche Brandspuren aufwies (Indiz)
* Angeklagte sorgt sich, dass ihr etwas „angehängt“ werde (Indiz)
* Angeklagte „betet, dass im Beteich des Tatortes keine Kameras sind“ (Indiz)
* Angeklagte will Alibi von Olaf K. (Zeuge)


2x zitiertmelden

Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 21:59
Zitat von RitterTrenkRitterTrenk schrieb:Ganz kurz gesagt: wenn die EB eine eigentliche Beschuldigte als Zeugin vernehmen und deshalb nicht über ihre Beschuldigtenrechte belehren (sei es böswillig oder in einer Situation, in der sich eigentlich aufdrängen musste, dass es keine bloße Zeugenbefragung mehr ist) und der Verteidiger daraufhin rechtzeitig der Verwertung widerspricht, kann die Aussage nicht zu Lasten der Angeklagten verwertet werden. Wird sie es trotzdem, kann das ein Verfahrensfehler sein, der mit der Revision angegriffen werden kann.
Das ist es, was ich anfragte.
Zitat von RitterTrenkRitterTrenk schrieb:Eine solche Vernehmungssituation ist hier ja aber offenbar überhaupt kein Thema. Dass die EB nicht der Presse erzählen, dass sie eine Beschuldigte im Blick haben oder gar wer das ist, ist natürlich völlig legitim und hat keine prozessualen Folgen. Es würde ja auch jegliche verdeckten Ermittlungstätigkeiten wie hier die Telekommunikationsüberwachung konterkarieren.
Der Öffentlichkeit darf die EB auch Lügen erzählen oder keine Auskunft geben, soweit klar.
Aber der TV ggü. müssten sie sich offen zeigen.
So verstehe ich es zumindest.

Wenn GH also bereits am 16.10. von der Zeugin auf die Beschuldigte gewechselt wurde, seitens der EB,
müsste sie entsprechend belehrt worden sein, oder?
Und wenn dies eben nicht passierte, was dann?


2x zitiertmelden

Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 22:02
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Wenn Du in jedem Satz, der bekannt wird, eine Lüge sehen willst....dann lügt sie für Dich nur.
Weil bislang alles eine Lüge war. Es fing an mit der liebevollen Ziehmama. Und sie sah ihn nur als störendes Anhängsel. Tolle liebevolle Ziehmama.
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Ist Deine gewählte Perspektive.
Und deine gewählte Perspektive ist ihr das, insbesondere die (sexuell) widerfahrene Gewalt zu glauben weil sie eine Frau ist? Würdest du das angesichts der massiven Lügen die bislang aufgedeckt wurden, auch einem Mann glauben?
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Das sind doch Dinge, denen in diesem Prozess nicht nachgegangen werden wird....hier geht es darum, den Mord an Fabian aufzuklären.
Doch, gehören zur Persönlichkeit der Angeklagten dazu. Sie hat ein Lügengebilde als Leben. Es wäre für den Fall komplett irrelevant ob sie mit CD, Olaf dem Nachbarn oder dem Automechatroniker eine Affaire hat. Es wäre komplett egal wie die Chats vor der Tat abliefen, ob sie anzügliche Nachrichten oder Bilder verschickt hat. All das erörtert das Gericht, weil es zur Persönlichkeit der Angeklagten gehört.

Und dazu gehört es auch, ob sie Freunden, Verwandten und Bekannten eben Lügen über (schwere) Straftaten (!) auftischt oder ob es tatsächlich widerfahrene Erlebnisse sind.

Alles andere wäre Cherrypicking, ihr sowas heftiges einfach so zu glauben (weil sie eine Frau ist?) aber relativ belanglose Liebeleien ins Detail zu erörtern
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Ich kann mir gut vorstellen, dass G in ihrem Leben einiges an Gewalt (auch sexueller Gewalt) widerfahren ist.
Was bislang nicht unabhängig bestätigt wurde. Nicht mal der Armbruch, der nicht einfach so binnen zwei Stunden verheilt wäre. Und sie hätte das sicherlich bildlich belegt, wo sie doch jeden Tag eine Menge Bilder machte. Wie man ja sah, sogar zu ihrem Nachteil (Bilder aus Tatortnähe kurz vor der Tatzeit z.b.).
Zitat von ChriRiChriRi schrieb:Beweise und Indizien (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):
Ein Dankeschön an dich für die Auflistung.


melden

Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 22:10
Ich habe vermutlich zu viele Folgen von CSI (im Fernsehen) geschaut.
CrimeSceneInvestigation

Was mir hängen blieb, wenn es um Tötungsdelikte im Nahbereich ging,
also innerhalb der Familie:

Es geht entweder um Macht
oder Geld
oder Sex.

In diesem Fall: Alle 3 Merkmale gleichzeitig.


melden

Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 22:11
Zitat von Dr.DoyleDr.Doyle schrieb:Wenn GH also bereits am 16.10. von der Zeugin auf die Beschuldigte gewechselt wurde, seitens der EB,
müsste sie entsprechend belehrt worden sein, oder?
Und wenn dies eben nicht passierte, was dann?
Das gilt, soweit ich es richtig verstanden habe, für eine Befragung. Wenn diese zu der Zeit nicht mehr stattgefunden hat, musste sie imo auch nicht belehrt werden, dass sie als Beschuldigte gilt.


1x zitiertmelden

Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 22:13
Zitat von SuppengespenstSuppengespenst schrieb:Ne.
Also wenn dem so ist, bin ich auch mal gespannt, wie das abläuft.
Es geht darum, Verfahrensfehler herauszuarbeiten die der Verteidigung
und am Ende sogar GH in die Hände spielen könnten.

Bin kein Jurist, daher frage ich.


1x zitiertmelden

Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 22:18
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Und ich frag mich, was ihn geritten hat, G als Begünstigte in seine Unfallversicherung einzutragen.....
Vielleicht hatte er sonst niemanden?
Vielleicht war das sein Versuch sie zu manipulieren, um sie doch noch ins Bett zu kriegen?
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Ich kann mir gut vorstellen, dass G in ihrem Leben einiges an Gewalt (auch sexueller Gewalt) widerfahren ist.
Davon gehe ich auch aus.
Zitat von Dr.DoyleDr.Doyle schrieb:Wenn GH also bereits am 16.10. von der Zeugin auf die Beschuldigte gewechselt wurde, seitens der EB,
müsste sie entsprechend belehrt worden sein, oder?
Und wenn dies eben nicht passierte, was dann?
Sie muss dann belehrt werden, wenn sie befragt wird. Dann muss man ihr klipp und klar sagen, ob sie als Zeugin oder als Beschuldigte befragt/vernommen wird.
Vorher muss man gar nichts sagen.
Das würde häufig auch Aufklärungsbemühungen zu wider laufen.


1x zitiertmelden

Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 22:19
Zitat von Dr.DoyleDr.Doyle schrieb:Es geht darum, Verfahrensfehler herauszuarbeiten die der Verteidigung
und am Ende sogar GH in die Hände spielen könnten.
Fehlende oder fehlerhafte Belehrung eines Beschuldigten ist nur ein relativer Revisionsgrund, kein absoluter. D.h. die dadurch entstandene Aussage darf nicht verwertet werden, z.b. ein Geständnis.

Solange sie aber nach Änderung des Status von Zeugin auf Beschuldigte nicht vernommen wird, muss ihr das aber nicht mitgeteilt werden, dass sie Beschuldigte ist, und gegen sie ein Ermittlungsverfahren läuft.


1x zitiertmelden

Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 22:20
@ChriRi
Okay, du hast viel Mühe investiert.
Toll!
Aber:
Ich kann dass nicht lesen. Es ist ohne jeden Absatz und es fehlen Zeit Stempel.

Es ist und doch fast allen klar, was passiert ist.
Nur nicht so ganz genau WIE.
Und das WIE kann nur noch GH selber aufdröseln, wenn sie mag?


1x zitiertmelden

Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 22:23
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Ich kann mir gut vorstellen, dass G in ihrem Leben einiges an Gewalt (auch sexueller Gewalt) widerfahren ist
Es ist zumindest sehr wahrscheinlich, dass Gina H in ihrer Ursprungsfamilie nicht die besten Voraussetzungen hatte. Vorsichtig formuliert. Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass jemand einfach völlig unempathisch und derart manipulativ auf die Welt kommt. Da muss einfach einiges schief gelaufen sein, sei es Gewalt, Vernachlässigung oder ähnliches.

Sie wäre sonst wohl auch nicht bei den Großeltern aufgewachsen, wobei wir das auch nicht wirklich wissen?! Sie hat ja auch noch eine Schwester.

Irgendwo meine ich mal gelesen zu haben, dass die Mutter sich nicht richtig kümmern konnte. Quelle müsste ich suchen. Meine aber, das wurde hier im Thread geschrieben.


1x zitiertmelden

Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 22:31
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Und ich frag mich, was ihn geritten hat, G als Begünstigte in seine Unfallversicherung einzutragen.....
Vielleicht hatte er sonst niemanden?
Vielleicht war das sein Versuch sie zu manipulieren, um sie doch noch ins Bett zu kriegen?
Zumindest hat er sich dafür einen Kuß geholt.
Wenn das sonst nicht so bei ihnen üblich war...möglich, dass es dann etwas Manipulatives hat.

Hier geht es um die Bescheinigung, dass G als Begüstigte eingesetzt wurde:
Löcker: „Haben Sie Frau H. die Bescheinigung dafür gegeben?“
Zeuge: „Ja.“
Löcker: „Haben Sie sie dabei geküsst?“
Zeuge: „Ja.“
Löcker: „Wohin?“
Zeuge: „Auf den Mund!“
Quelle:https://www.bild.de/news/12-tag-im-prozess-um-fabian-warum-fuehrte-gina-h-zwei-maenner-zum-tatort-6a30fc49a7834e0047eea948

Unter Strich läuft es aufs gleiche hinaus:
Er bekommt ein Nacktbildchen nach einem Streit zur Versöhnung oder Wiedergutmachung.
Und sie muß einen Kuß hinnehmen, wenn er ihr etwas gibt.

Solche Beziehungsdynamiken sind von aussen nicht so leicht zu durchschauen.

Ich habe wirklich den Eindruck, dass G keine anderen Mittel zur Verfügung stehen, ihre einzige Währung ist Sex (ob in Bildchen, verbal, oder körperlich).


2x zitiertmelden

Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 22:31
Zitat von ChriRiChriRi schrieb:Beweise und Indizien (ohne Anspruch auf Vollständigkeit
Danke für die Mühe, aber es liest sich wirklich schwer.
Zitat von Dr.DoyleDr.Doyle schrieb:Es ist und doch fast allen klar, was passiert ist.
Nur nicht so ganz genau WIE.
Und das WIE kann nur noch GH selber aufdröseln, wenn sie mag?
Es geht in der Auflistung um die Indizien. Nicht um irgendwelche Abläufe.


melden

Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 22:35
Zitat von out_siderout_sider schrieb:Solange sie aber nach Änderung des Status von Zeugin auf Beschuldigte nicht vernommen wird, muss ihr das aber nicht mitgeteilt werden, dass sie Beschuldigte ist, und gegen sie ein Ermittlungsverfahren läuft.
Zitat von sunrise2008sunrise2008 schrieb:Das gilt, soweit ich es richtig verstanden habe, für eine Befragung. Wenn diese zu der Zeit nicht mehr stattgefunden hat, musste sie imo auch nicht belehrt werden, dass sie als Beschuldigte gilt.
Okay, verstanden.
Eine weitere Befragung nach dem 16.10. könnte zunächst also nicht statt gefunden haben.

Ist trotzdem komisch.


1x zitiertmelden

Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 22:37
Zitat von Emarie20Emarie20 schrieb:Daher ist es meiner Meinung nach super interessant zu wissen woher sie die Info hatte. Zu
Warum hälst du das für so wichtig? Interessant wäre es, ja. Aber relevant ist es für meine Begriffe nicht.
Auch nicht in Hinblick auf die Frage, ob die Tat geplant war.


Nochmal eine Frage an die Juristen: macht es überhaupt einen Unterschied, ob der Mord geplant war oder nicht?
Soweit ich weiß, ist Mord eben wie Mord zu bewerten.
Zitat von Dr.DoyleDr.Doyle schrieb:Okay, verstanden.
Eine weitere Befragung nach dem 16.10. könnte zunächst also nicht statt gefunden haben.

Ist trotzdem komisch.
Was meinst du mit komisch? Als nächstes wurden meines Wissens nach verschiedene Häuser durchsucht und der Haftbefehl gegen Gina kam am 6.11.
Verdächtig schien sie den Ermittlern ja wohl schon sehr früh. Kein Wunder, bei all den unterschiedlichen Geschichten, die sie erzählt hat


2x zitiertmelden

Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 22:52
Zitat von sunrise2008sunrise2008 schrieb:Irgendwo meine ich mal gelesen zu haben, dass die Mutter sich nicht richtig kümmern konnte. Quelle müsste ich suchen. Meine aber, das wurde hier im Thread geschrieben.
Auch der "Spiegel" berichtete Ende März, Gina H. sei psychisch labil gewesen, habe in ihrer Kindheit Schlimmes erlebt. Nach t-online-Informationen wuchs sie bei ihren Großeltern in Reimershagen auf, einem 360-Einwohner-Dorf im Süden des Landkreises Rostock.
Quelle: https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/menschen-schicksale/id_101225986/fall-fabian-aus-guestrow-bewohner-empfanden-gina-h-als-verdaechtig.html

Ich lese gerade Spiegel+ Artikel und die sind verdammt interessant. Aber aus denen ist Spoilern ja leider nicht möglich hier.
Frage: Falls ein Gutachter zu dem Schluss kommt, dass sie trotz ihrer psychischen Probleme schuldfähig ist, bedeutet das was?


2x zitiertmelden

Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 22:58
Zitat von Xen01Xen01 schrieb:Frage: Falls ein Gutachter zu dem Schluss kommt, dass sie trotz ihrer psychischen Probleme schuldfähig ist, bedeutet das was?
Bedeutet, dass sie, sofern man ihr die Tat nachweisen kann, ohne Einschränkungen nach dem vorgesehenen Strafmaß bestraft werden kann.


melden

Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 22:58
Zitat von sunrise2008sunrise2008 schrieb:Was meinst du mit komisch?
Komisch, wenn sie danach nicht weiter befragt wurde.
Also nicht nach 17.10. und Folge Tage.

Ich frage es anders: Wann genau wurde GH eröffnet, das sie jetzt nicht mehr als
Zeugin, sondern als Beschuldigte befragt wird?

Ich denke nämlich, das sie genau weiß, dass es einen Unterschied machen würde,
weil ihre Verteidiger (Löcker/Ohm) ihr sowas ins Ohr geflüstert haben könnten.

Achja, Vermutung!


2x zitiertmelden