RitterTrenk schrieb:Für Ginas Version müssten ja auch alle drei Tümpelzeugen gleichzeitig lügen, bislang hat Löcker auf dünnster Grundlage erzählt, warum Olaf und Christian eigentlich statt Gina die völlig unglaubwürdigen Lügner sind, für Heike fällt aber wohl beim besten Willen kein Argument ein und damit kippt Ginas Story automatisch.
Olaf und CD kannten und kennen sich aber nicht - sie sind völlig unabhängig voneinander und erzählten dennoch die gleiche Geschichte bzw. eine Geschichte, die aufeinander aufbaut. Olaf's Aussage baute auf der von CD auf und beinhaltete Teile dessen Aussage. Die Angaben passen dann auch noch haargenau zu der lt. Verteidigung glaubwürdigen Zeugin Heike.
Dann Olaf als potentiell schwerst Kriminellen hinzustellen, den man mal besser durchleuchtet hätte und den man gestern als alternativen Täter präsentiert hat - er hat ihr ja gedroht und er nimmt ihr was.
Er war aber der Zweite, den sie zum Tümpel geschleppt hat, nicht der Erste. Selbst wenn man dieser unbewiesenen GH Story auch nur ansatzweise glauben würde (er hat ihr gedroht, etc.), macht dieser Ablauf überhaupt keinen Sinn und hier hat man ja auch keine Erklärung präsentiert sondern nur Anschuldigungen ohne Rückhalt.
Photographer73 schrieb:Genau so habe ich das auch empfunden. Das war nicht empathisch, sondern hämisch und vollkommen unnötig, zumal ich mir sicher bin, dass auch Löcker zu dem Zeitpunkt bereits davon überzeugt gewesen sein wird, dass eine Verurteilung folgen wird. Dass er das, quasi zur Einleitung seines Plädoyers nicht äußert, ist verständlich. Aber er hätte sich diesen Satz auch einfach klemmen können.
Dazu noch Ohm's Hinweis an die Mutter, dass Fabian lt. Aussage einer Zeugin (einer einzigen!!) ja mal gesagt hätte, dass er denke, seine Mutter sei froh, wenn er nicht da ist. Das war doch einer der Schlusssätze seines Plädoyers, der Mutter des ermordeten Kindes nochmal schön plakativ vor Augen halten, dass es das wäre, was das Kind dachte - es sei sowieso ungeliebt.