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Vermisster Fabian aus Güstrow tot aufgefunden

14.233 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Kind, Straftat ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Vermisster Fabian aus Güstrow tot aufgefunden

Vermisster Fabian aus Güstrow tot aufgefunden

um 12:47
Zitat von emzemz schrieb:Es braucht weder ein Tatmotiv noch einen Vorsatz, um einen Mord bzw. Totschlag verurteilen zu können.
Vorsatz braucht es schon, sonst wäre es ja eine fahrlässige Tötung


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Vermisster Fabian aus Güstrow tot aufgefunden

um 12:51
Zitat von OpLibelleOpLibelle schrieb:Vorsatz braucht es schon, sonst wäre es ja eine fahrlässige Tötung
Klar, der Eventualvorsatz muss schon gegeben sein.
Dann sage ich es präziser, keine vorsätzliche Planung.


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Vermisster Fabian aus Güstrow tot aufgefunden

um 13:35
Der Staatsanwalt wurde nach indizen oder Beweisen gefragt, bei dem Statement heute morgen. Er sagte, Beweise, ja 60 Zeugenaussagen.

Quelle ist News5, Minute 46

https://www.youtube.com/live/_S3XhL6W0pg?is=paEj4fJDEXSTfCPt


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Vermisster Fabian aus Güstrow tot aufgefunden

um 13:37
Zitat von Selma1898Selma1898 schrieb:Schon allein die Tatsache, heimlich ein krank gemeldetes Schulkind ohne Wissen der Eltern abzuholen ist in meinen Augen schon "heimtückisch" genug.
Zitat von Selma1898Selma1898 schrieb:Für mich ist das allein bereits eine heimtückische Entführung eines Minderjährigen.
Da geb ich Dir völlig recht dass allein das schon völlig übergriffig und verurteilenswert war.
Zitat von Selma1898Selma1898 schrieb:Da ist nichts " aus dem Ruder gelaufen".
Wissen wir nicht. Der eigentliche "Plan" der "Entführung" könnte ein gänzlich anderer gewesen sein, aber irgendwas lief dann verheerend falsch.
Hilft jetzt aber auch nichts da weiter zu spekulieren, zumal es bald Antworten geben wird (hoffe ich).


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Vermisster Fabian aus Güstrow tot aufgefunden

um 13:39
Zitat von KältezeitKältezeit schrieb:Und um einen Schuldspruch mach ich mir persönlich keine Sorgen. Die StA erhebt erst Anklage, wenn eine Verurteilung wahrscheinlicher ist, als ein Freispruch.
Zitat von KältezeitKältezeit schrieb:Warum sollte die StA, alles was sie inpetto hat, vorab schon veröffentlichen? Wenn die StA nach monatelangen Ermittlungen Anklage wegen Mordes erhebt, dann sicher nicht, weil ihnen nichts Besseres eingefallen ist, sondern weil sie glauben, dass die Beweislage vor Gericht tragfähig ist.
Darf sie doch gar nicht, bis zur Verurteilung gilt die Unschuldsvermutung und die Staatsanwaltschaft vertritt als Anklägerin, so wie der Name ja schon sagt, den Staat, der in unserem Fall Gott sei Dank ein Rechtsstaat. Was wäre das denn für eine Auffassung von Rechtsstaatlichkeit, wenn die anklagende Behörde vorab, schon während der laufenden Ermittlungen, vor der Zulassung der Anklage und damit lange vor der Feststellung im Urteil, ob ein Bürger zurecht einer Straftat beschuldigt wurde, Details veröffentlichen würde, was sie denkt, was der Bürger wie verbrochen hat?!

Öffentlich wird das ganze doch erst im Prozess und da ist der dann Angeklagte anwesend und hat einen Rechtsbeistand an seiner Seite, so dass er sich verteidigen kann, in dem er seine Version der Geschichte im gleichen Rahmen und vor dem gleichen Publikum öfffentlich machen kann.
Zitat von ManateeManatee schrieb:Darum geht es mir nicht, aber ich habe bisher einfach noch nichts gesehen, was auch nur annähernd in Richtung überzeugende, lückenlose Indizienkette geht. Aber vielleicht hast du recht und das wird alles auf magische Weise im Prozess auftauchen.
Wer hätte Dir das denn auch zeigen sollen oder wollen?
Zitat von wobelwobel schrieb:Dass sie dann ihre Täterschaft verdecken wollte ist klar - bedeutet aber nicht dass sie vorab geplant gewesen ist. Sonderlich "geplant" erscheint das Anzünden für meine Augen nicht gewesen zu sein.
Nein, das bedeutet es nicht. Aber es bedeutet, dass sie sich bewusst war, etwas verbotenes zu tun und sie deshalb besser daran tut, die Tat und ihre Täterschaft zu verschleiern. Es spricht also erstmal vor allem gegen eine fehlender oder eineschränkte Einsichtsfähigkeit.

Für eine Verurteilung wegen Mordes braucht es keinen Plan. Es gibt auch geplante Taten, die mit dem Tod des Opfers enden und die dann als Totschlag oder Körperverletzung mit Todesfolge verurteilt werden.

Und andererseits muss ein Plan nicht gut, klug durchdacht und/oder geeignet sein. Jeder Planer plant im Rahmen seiner intelektuellen, planerischen Möglichkeiten, die unterschiedlich ausgeprägt sind. Und wenn jemand nicht die hellste Kerze auf der Torte ist, kann es sein, dass sich ein True Crime-Nerd, der sich viel mit Verbrechen und ihrer Aufklärung beschäftigt hat und deshalb eine andere Lebenserfahrung hat, wundert, wie man sich so bescheuert verhalten kann, wie es manch ein Täter tut.


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Vermisster Fabian aus Güstrow tot aufgefunden

um 13:42
https://www.polizei.mvnet.de/Presse/Pressemitteilungen/?id=218302&processor=processor.sa.pressemitteilung
. Um die Spuren der Tat zu beseitigen soll sie den Leichnam später mittels Brandbeschleuniger angezündet haben.
Später ist natürlich ein dehnbarer Begriff. Hört sich aber für mich so an, als wäre Sie nochmals zum Tatort zurückgekommen und zumindesten der Versuch des zu -verbrennens war nicht geplant.


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Vermisster Fabian aus Güstrow tot aufgefunden

um 13:46
Zitat von GrillageGrillage schrieb:b jetzut darfst Du sie sogar als "Angeklagte" bezeichnen, denn die StA hat ja Anklage gegen sie eingereicht. Das Gericht entscheidet jetzt, ob die Anklage z
"Angeschuldigte" darf man sie jetzt nennen. Zur Angeklagten wird sie erst, wenn die Anklage zugelassen und das Hauptverfahren eröffnet wurde.


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Vermisster Fabian aus Güstrow tot aufgefunden

um 13:54
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Nein, das bedeutet es nicht. Aber es bedeutet, dass sie sich bewusst war, etwas verbotenes zu tun und sie deshalb besser daran tut, die Tat und ihre Täterschaft zu verschleiern. Es spricht also erstmal vor allem gegen eine fehlender oder eineschränkte Einsichtsfähigkeit.
Es bedeutet dass sie sich NACH der Tötung bewußt war, dass sie etwas verbotenes getan hat. Nicht dass sie sich während der Tat selbst dessen bewußt war oder dieses Verbotene geplant hat.
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Und andererseits muss ein Plan nicht gut, klug durchdacht und/oder geeignet sein. Jeder Planer plant im Rahmen seiner intelektuellen, planerischen Möglichkeiten, die unterschiedlich ausgeprägt sind. Und wenn jemand nicht die hellste Kerze auf der Torte ist, kann es sein, dass sich ein True Crime-Nerd, der sich viel mit Verbrechen und ihrer Aufklärung beschäftigt hat und deshalb eine andere Lebenserfahrung hat, wundert, wie man sich so bescheuert verhalten kann, wie es manch ein Täter tut.
Also für so dumm halte ich sie wirklich nicht dass sie diesen Plan für schlau gehalten hätte. Auf mich wirkt da etliches viel zu improvisiert.
Hilft aber alles nichts, wurde auch schon alles durchgekaut.
Erstmal heißt es jetzt abwarten was im Prozess öffentlich wird (und auch das wird wohl nicht alles sein).


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Vermisster Fabian aus Güstrow tot aufgefunden

um 13:57
Zitat von oneeightsevenoneeightseven schrieb:Später ist natürlich ein dehnbarer Begriff. Hört sich aber für mich so an, als wäre Sie nochmals zum Tatort zurückgekommen und zumindesten der Versuch des zu -verbrennens war nicht geplant.
So interpretiere ich das aktuell auch - es passt auch besser zum zeitlichen Ablauf ab Abholung, zumindest sofern sie dann wirklich mit Fabian direkt zum Tümpel gefahren ist. Bis da dann das Feuer gebrannt hat verging ja dann doch noch so einiges an Zeit.


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Vermisster Fabian aus Güstrow tot aufgefunden

um 14:00
Zitat von Hexe40Hexe40 schrieb:Wir reden hier von einem Kind.
Was soll bei einer Diskussion mit einem 8 jährigen Jungen so aus dem Ruder laufen?
Mir fällt da nichts ein, absolut NICHTS
Natürlich kann auch ein 8jähriges Kind etwas tun oder sagen, durch dass sich eine erwachsene Frau provoziert, gekränkt, verletzt, gedehmütigt etc. fühlt. Und je nach Vorgeschichte, Tagesform, psychischer Verfassung kann das eben auch dazu fühlen, dass dadurch bei einer erwachsenen Frau die Sicherungen durchbrennen.
Zudem muss sie ja nicht geplant haben, das Kind umzubringen. Wollte es vielleicht zum Schweigen bringen, fühlte sich provoziert, hat es geschlagen und es ist durch die Wucht des Schlages mit dem Kopf unglücklich aufgeschlagen und war tot.

Das ist nur eine theoretische Überlegung, die konkret nichts mit diesem Fall zu tun hat, denn laut PM der StA ist Fabian ja an 6 Stickverletzungen gestorben. Es geht mir nur darum, dass auch mit einem 8jähriges Kind vorstellbare Situationen geben können, in denen das Geschehen aus dem Ruder läuft.

Und je nachdem, wie erdrückend die Indizien und Beweise sind, dass sie die Tötung begangen hat, kann ich mir vorstellen, dass sie versuchen wird, so eine Story als Erklärung für ihr Verhalten vorzubringen, um einer Verurteilung wegen Mordes zu entgegen und stattdessen mit Totschlag oder Körperverletzung mit Todesfolge davonzukommen.
Zitat von GrollieGrollie schrieb:Was gegen einen lange Planung spricht: Die Info, dass er an dem Tag zu Hause war, die muss ja eher kurzfristig gekommen sein. Sie hat ihn ja laut Anklage "unter einem Vorwand aus dem Haus gelockt". Dass er zu Hause, hatte sich ja kurzfristig ergeben. Es sei denn, es geschah um die Mittagszeit, und er war Freitags regelmüßig um diese Zeit alleine zu Hause. Sie kannte ja seinen Stundenplan und die Gewohnheiten der Familie. Ziemlich abartig wäre das ganze, insbesondere auch mit der nach-Tat-Inszenierung bei RTL.
Ein Plan muss ja nicht langfristig geplant gewesen sein. Ein Plan ist es auch, wenn sie diesen spontan vor der Haustür fasst, in dem Moment, in dem sie erfährt, dass Fabian zu hause und nicht in der Schule ist. Oder er kann auch erst während der Autofahrt in ihrem Kopf aufgekommen sein.

Andersherum kann es durchaus ein langfristiger Plan gewesen sein, den sie in der Druchführung dann kurzfristig und spontan an die Gegebenheiten angepasst hat. Z.B. dass sie entschieden hat, Fabian nicht vom Schulhof wegzulocken (weil er eben an dem Tag spontan nicht in der Schule war), sondern ihn zuhause abzuholen.

Und ich halte es außerdem sogar für möglich, dass die Ermittler hinweise gefunden haben, dass sie ihn instruiert hat, an dem Tag "blau zumachen", z.B. mit dem Versprechen, dann eine gemeinsamen Ausflug zu den Pferden zu machen. Von dem er der Mutter natürlich vorab nicht erzählen darf.
Für jemanden, der ein bisschen Geschick im Umgang mit Kindern hat und dem sie eh schon vertrauen, weil er/sie eine vertraute, beliebte und vielleicht vermisste Bezugsperson ist, ist es ein Leichtes ein Kind so zu manipulieren.
Zitat von emzemz schrieb:Um es mal ganz platt zu sagen:
Es braucht weder ein Tatmotiv noch einen Vorsatz, um einen Mord bzw. Totschlag verurteilen zu können.
Vor allem braucht es keinen Plan.
Zitat von Selma1898Selma1898 schrieb:Mal zum Thema heimtückischen Verhaltens:
Schon allein die Tatsache, heimlich ein krank gemeldetes Schulkind ohne Wissen der Eltern abzuholen ist in meinen Augen schon "heimtückisch" genug. Da ist nichts " aus dem Ruder gelaufen".

Für mich ist das allein bereits eine heimtückische Entführung eines Minderjährigen.
Das ist aber dann eine heimtückische Entführung, bzw. in diesem Fall eine heimtückische Entziehung eines minderjährigen Kindes. Für den Nachweis der Heimtücke bei der Tötung reicht es nicht, dass sie ihn unter einem Vorwand heimlich aus der Wohumng gelockt hat.
Zitat von wobelwobel schrieb:Es bedeutet dass sie sich NACH der Tötung bewußt war, dass sie etwas verbotenes getan hat. Nicht dass sie sich während der Tat selbst dessen bewußt war oder dieses Verbotene geplant hat.
Aha, und Du meinst, dass ist einer dieser klassischen Fälle, wo die Angeklagte im Moment der Tat so außer sich war, dass ihr nicht mehr bewusst war, dass es verboten ist, einen anderen menschen, in diesem Fall ein 8jähriges Kind zu töten. Und als sie nach der Tat wieder aus dem Tunnel kam, hat sie erkannt, was sie da schlimmes verbotenes getan hat und sich gedacht, dass sie dann mal lieber die Spuren verwischen sollte....?!
Sorry, sowas kommt in schlechten Kriminalromanen vor, aber in der Realität gibt es solche phasenweisen Aussetzer der fehlenden Einsichtsfähigkeit nicht.

Und nochmal: es bedarf keines Planes, damit die Tötung eines Menschen als Mord eingestuft werden kann!


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Vermisster Fabian aus Güstrow tot aufgefunden

um 14:12
Macht es bei Heimtücke einen Unterschied, ob man das Opfer an einen Ort bringt, von wo er allein nicht so schnell wegkommt?

Ich meine, dass schon allein die Wahl des abgelegenen Ortes das Opfer in einer voelligen Hilflosigkeit gelassen hat.


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Vermisster Fabian aus Güstrow tot aufgefunden

um 14:14
Nach dem Ergebnis der Ermittlungen besteht aus Sicht der Staatsanwaltschaft Rostock der hinreichende Verdacht, dass sich die Angeschuldigte am Morgen des 10.10.2025 zu der Wohnanschrift des Fabian begeben und den ihr gut bekannten achtjährigen Jungen unter einem Vorwand aus dem Haus gelockt haben soll.
Bekannt war ja, daß ihr Auto dort gesehen wurde, mich würde ja schon interessieren, ob sich noch jemand auf den Fahndungsaufruf gemeldet und vielleicht sogar sie gesehen hat, oder ob diese Kameraauswertungen in der Straße, bzw. rund um die Wohnung was ergaben.
Zitat von ManateeManatee schrieb:Ich hatte einfach gehofft, dass wir heute ein paar Fakten erfahren und etwas Gehaltvolles diskutieren können.
Aus der Pressemitteilung:
Anschließend soll sie mit dem Jungen in ihrem Kraftfahrzeug zu einem Feldstück in der Nähe von Klein Upahl gefahren und gemeinsam mit ihm zu dem dort befindlichen, verdeckt liegenden Teich gelaufen sein.
Ich glaube ja, daß das in der Beweiskraft fast dem eines Fingerabdrucks gleich kommt.
Da gibt es:

1) einmal die verm. GPS-Auswertung im oben verlinkten Fahndungsaufruf anhand derer die Polizei ja die Bewegung des Fahrzeugs ja zurückverfolgen konnte. Demnach befand sich das Auto zwischen 11:15 Uhr -15:00 Uhr im Bereich Klein Upahl/Lähnwitz/Großupahler See Beitrag von jaska (Seite 474)

2) höchstwahrscheinlich Reifenspuren des (parkenden) Pick-ups auf dem Feldstück

3) Fuss-/Schuhspuren von ihr und Fabian zum Tümpel hin und nur ihre wieder weg zum Auto. Ich meine mich zu erinnern, dass bei der Hausdurchsuchung eingetütete Schuhe rausgetragen wurden.
Zitat von wobelwobel schrieb:So interpretiere ich das aktuell auch - es passt auch besser zum zeitlichen Ablauf ab Abholung, zumindest sofern sie dann wirklich mit Fabian direkt zum Tümpel gefahren ist. Bis da dann das Feuer gebrannt hat verging ja dann doch noch so einiges an Zeit.
Das muss auch so gewesen sein: Ihr Auto war zwischen 11:15 und 15:00 Uhr in dem Bereich Klein Upahl/Lähnwitz/Großupahler See; um 12.30 ("halb einse rum") sieht der Zeuge Olaf als er den Kollegen das Mittagessen bringt das Auto von Gina H. vom Tümpel / Wald kommend nach Upahl fahrend Quelle (Anm: Anhand der in der neuen PM beschriebenen Spuren, wonach wohl feststeht, daß sie mit Fabian zum Tümpel lief, ist es ergal ob der Zeuge sie am Steuer sah, denn durch die Fußspuren ist ihre Anwesenheit ja belegt) Das Feuerfoto war dann ja erst gegen 15.00 Uhr.


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um 14:22
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Natürlich kann auch ein 8jähriges Kind etwas tun oder sagen, durch dass sich eine erwachsene Frau provoziert, gekränkt, verletzt, gedehmütigt etc. fühlt. Und je nach Vorgeschichte, Tagesform, psychischer Verfassung kann das eben auch dazu fühlen, dass dadurch bei einer erwachsenen Frau die Sicherungen durchbrennen.
Also Freispruch.. eine der angebotenen Befindlichkeiten werden sicherlich zutreffen bei dieser Frau.

Mal ehrlich @Grillage wie kann man sich vorstellen, dass man sich von von einem Jungen - wobei sie als Stiefmutter bezeichnet wurde
und selber ein Kind in dem Alter hat - provozieren lassen kann, dass man es sogar tötet.

Sorry, ich bin jetzt ein wenig aufgebracht, auch wenn du es im Nachhinein als Beispiel (weil ja ein Messer im Spiel war) benannt hast.


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Vermisster Fabian aus Güstrow tot aufgefunden

um 14:30
Zitat von Hexe40Hexe40 schrieb:
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Natürlich kann auch ein 8jähriges Kind etwas tun oder sagen, durch dass sich eine erwachsene Frau provoziert, gekränkt, verletzt, gedehmütigt etc. fühlt. Und je nach Vorgeschichte, Tagesform, psychischer Verfassung kann das eben auch dazu fühlen, dass dadurch bei einer erwachsenen Frau die Sicherungen durchbrennen.
Also Freispruch.. eine der angebotenen Befindlichkeiten werden sicherlich zutreffen bei dieser Frau.
Selbst wenn man eine Tötung im Affekt zugrundelegen würde, so würde das nicht zu einem Freispruch führen.
Bestenfalls wäre man da bei Totschlag.


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Vermisster Fabian aus Güstrow tot aufgefunden

um 14:30
Zitat von Hexe40Hexe40 schrieb:Wir reden hier von einem Kind.
Was soll bei einer Diskussion mit einem 8 jährigen Jungen so aus dem Ruder laufen?
Mir fällt da nichts ein, absolut NICHTS
Da gibt's jede Menge das die Beschuldigte hätte triggern können, dazu braucht's nicht mal besonders ausgeprägte Fantasie.
Zitat von Hexe40Hexe40 schrieb:Sie ist Reiterin, als nächstes wird sicherlich ein Leatherman vermutet.
Hast du wirklich noch zur heutigen Zeit einen Reservekanister im Auto?
Es ist doch völlig egal von welcher Marke und welcher Art das Werkzeug war. Fakt ist doch, dass die allermeisten Menschen in ihrem Auto etwas haben das geeignet dafür sein könnte. Und gerade weil sie Reiterin ist, gibt's da noch zahlreiche andere Möglichkeiten abseits vom Schweizer Taschenmesser.
Und nein, ich habe in meinem aktuellen Auto keinen Reservekanister. Aber es fährt - oh Wunder! - mit Benzin.
Aktuell habe ich davon ca. 40 Liter im Auto.
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Und je nachdem, wie erdrückend die Indizien und Beweise sind, dass sie die Tötung begangen hat, kann ich mir vorstellen, dass sie versuchen wird, so eine Story als Erklärung für ihr Verhalten vorzubringen, um einer Verurteilung wegen Mordes zu entgegen und stattdessen mit Totschlag oder Körperverletzung mit Todesfolge davonzukommen.
Falls sie sich überhaupt jemals dazu äußert... Aber ich vermute das auch dass die Verteidigung in diese Richtung gehen wird.
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Aha, und Du meinst, dass ist einer dieser klassischen Fälle, wo die Angeklagte im Moment der Tat so außer sich war, dass ihr nicht mehr bewusst war, dass es verboten ist, einen anderen menschen, in diesem Fall ein 8jähriges Kind zu töten. Und als sie nach der Tat wieder aus dem Tunnel kam, hat sie erkannt, was sie da schlimmes verbotenes getan hat und sich gedacht, dass sie dann mal lieber die Spuren verwischen sollte....?!
Sorry, sowas kommt in schlechten Kriminalromanen vor, aber in der Realität gibt es solche phasenweisen Aussetzer der fehlenden Einsichtsfähigkeit nicht.
Hast Du dafür irgendwelche Belege?
Denn ich glaube zumindest dass so argumentiert werden wird. Aber auch dass es genau das auch wirklich gibt. Wir haben alle schon mal Scheiße gebaut und wußten eine Millisekunde später dass das nicht richtig war (sorry für den Vergleich).
Was ist mit den vielen Mördern die ihre Kinder umgebracht haben?
Wußten die alle nur nicht dass das verboten ist?
Und sind geplant vorgegangen?

Ich will die Beschuldigte ganz sicher nicht verteidigen, trotzdem bleibt es für mich eine Möglichkeit dass dieser Mord nicht geplant war - bis wir mehr Fakten dazu erfahren zumindest.


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Vermisster Fabian aus Güstrow tot aufgefunden

um 14:40
Ich denke nicht, dass de Angeschuldigte rein aus Gewohnheit ein Messer mit auf einen Spaziergang mit zu einem auf dem Feld gelegenen Tuempel nimmt. Selbst wenn sie dieses und das Benzin im Auto hatte, ist sie ja mit dem Kind noch einige Meter gelaufen.
In dem Moment, wo sie das Messer mitnimmt, gehe ich in diesem Fall von Vorsatz aus.

OK, es sei denn, sie hat vorgehabt, dort Zweige oder Soden zu schneiden.


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Vermisster Fabian aus Güstrow tot aufgefunden

um 14:41
Zitat von Hexe40Hexe40 schrieb:Mal ehrlich @Grillage wie kann man sich vorstellen, dass man sich von von einem Jungen - wobei sie als Stiefmutter bezeichnet wurde und selber ein Kind in dem Alter hat - provozieren lassen kann, dass man es sogar tötet.
Du gehst von Provokation aus - das geht da denke ich in die falsche Richtung.
Im Falle entsprechender psychischer Konstellationen kann auch ein einziges, völlig harmloses Wort, zum Trigger werden.
Wir kommen da aber nicht weiter, die allgemeine Diskussion wie man sich sowas vorstellen kann bringt ja auch nichts.
Ich bin sehr gespannt wieviel der Wahrheit da jetzt ans Licht kommen wird und wieviel nicht öffentlich bleibt.


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um 14:46
Zitat von Selma1898Selma1898 schrieb:Ich denke nicht, dass de Angeschuldigte rein aus Gewohnheit ein Messer mit auf einen Spaziergang mit zu einem auf dem Feld gelegenen Tuempel nimmt. [...]
In dem Moment, wo sie das Messer mitnimmt, gehe ich in diesem Fall von Vorsatz aus.
Also ich hab immer ein (kleines) Taschenmesser dabei - ob in der Hand-, Jacken- oder Hosentasche. Gerade wenn's in die "freie Natur" geht. Bin aber auch in einem outdoor-begeisterten Haushalt aufgewachsen.

Nur weil man ein Messer dabei hat, hat man doch noch lange keine Mordpläne!


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um 14:52
Zitat von Hexe40Hexe40 schrieb:Selbst der Anwalt der Tatverdächtigen sagte gegenüber der Presse, er würde noch keine Details kennen.
Finde ich auch sehr sonderbar.
Das ist nicht sonderbar sondern so läuft das Zwischenverfahren ab.
Die Anklage geht an die Strafkammer, die prüft die erst mal und gibt die dann an den Verteidiger zur Bearbeitung weiter.


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