Justsaying schrieb:Kennt jemand einen anderen Fall, bei dem so viele persönlichen Details aus dem Leben einen Tatverdächtigen in der Presse zu lesen waren - geschweige denn, was in SM noch herumging - ich nicht.
Und do etwas gehört zu einer medialen Vorveurteilung
Vielleicht bis jetzt noch nicht, aber das wird leider immer öfter geschehen.
Und natürlich spielt unsere heutige Mediennutzung und -gestaltung eine nicht unerhebliche Rolle.
Dann lass es einfach nur noch den richtigen Fall sein.
Wie hier der Mord an einem Kind in der Konstellation mit den uns bekannten Beteiligten.
Und schon kommt raus, was wir vor uns haben.
Ein komplett neues Phänomen ist es dennoch nicht.
Denk doch mal an Dokus und Berichte historischer Kriminalfälle.
Auch ganz ohne Influncer und SM wurde das damals ganz schön in die Öffentlichkeit getragen.
Bloß, dass es dann eben Extraausgaben der Zeitungen gab, die ein Straßenjunge grölend verkauft hat.
Und Zeitungen gab es z.B. gerade im viktorianischen Zeitalter viele.
Der Rest war Mundpropaganda, das Highlight die Prozesse mit ggf. Hinrichtung.