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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

912 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Berlin, DNA ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

gestern um 15:24
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Hat er Leiche und Kleidung bewusst getrennt entsorgt weil er damit bestimmte Orte "markieren" wollte?
Möglich, es gibt noch etwas interessantes im Telefonbuch.
https://digital.zlb.de/viewer/image/15849358_1973-74/1070/LOG_0008/
Zufällig habe ich gesehen dass der Jugentreff der heute unter Mittelweg 30 zu finden ist auch unter der Morusstraße 39 auftaucht unter dem Begriff "Haus der Jugend". Unter diesem Begriff findet man viele Einrichtungen, am interessantesten ist die 2.Spalte von links. Die Einrichtungen sind nochmal nach Bezirken aufgeführt, bei Charlottenburg(Bezirk Nr.19) findet man z.B. etwas in der Soorstraße auch unter "Haus der Jugend(von der Jesse-Owens-Alle 7 Minuten entfernt laut Google Maps), im Bezirk Neukölln (unter Nr.44 aber auch 47)z.B. Gutschmidtstraße (5 Min von Mohriner Allee entfernt), Rudower Straße (10 Minuten von Mohriner Allee entfernt)diese allerdings nicht unter "Haus der Jugend". Trotzdem könnte ja ein Zusammenhang zwischen Täter und diesen Einrichtungen bestehen, muss nicht unbedingt Betreuer sein, auch Lieferant für irgend etwas, Reinigungskraft.


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

gestern um 16:06
Bin auf Youtube gerade auf ein Neukölln-Video gestossen, wo auch die Umgebung um die Altenbraker Str. 3 samt Thomashöhe zu sehen sind
Youtube: Unterwegs in Berlin #Neukölln (14.04.25, 12:00 Uhr - 17:30 Uhr), Kapitel in der Beschreibung
Unterwegs in Berlin #Neukölln (14.04.25, 12:00 Uhr - 17:30 Uhr), Kapitel in der Beschreibung
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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

gestern um 19:55
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Meiner Meinung nach kommt ein gewaltsames in ein Auto ziehen kaum in Frage.
Zwar gab es seinerzeit noch weniger Fahrzeuge , aber ob man nun ein Auto so hätte plazieren können, das es für solch eine Aktion geeignet abgestellt war, ist dann doch zu bezweifeln.
Ich sage ja nicht das es bewusst abgestellt wurde und Vorsatz/Planung im Spiel war. Ich gehe derzeit noch davon aus, dass hier ein zufälliges Treffen zwischen Mörder und Opfer stattgefunden hat, weil sich Reiner spontan entschied durch den Park zu laufen und das der Täter nicht eingeplant haben konnte. Wenn der Täter jedoch Reiner kannte, könnte Reiner freiwillig eingestiegen sein. Dann unter einem Vorwand, aufgrund eines Versprechens oder einfach weil ihm Reiner nicht widersprechen wollte oder konnte (Respektsperson). Alternativ könnte theoretisch auch in Frage kommen, dass Reiner direkt am Auto z.B. auf eine blickdichte Ladefläche (fensterloser Transporter) gezerrt wurde. Das sieht und hört auch niemand bei einem Transporter, es sei denn, man steht direkt daneben. Aber ich tendiere in dieser Annahme definitiv dazu, dass Reiner freiwillig einstieg bzw. mitgekommen ist.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Ich denke , er wurde in eine Wohnung, einen Keller oder Dachboden gelockt, wo dann das Verbrechen statt fand
Kann sein, muss aber nicht. Ich würde mich da nicht so definitiv festlegen. Nur weil die OFA das als wahrscheinlichste Variante annimmt, bleibt es dennoch nur eine Annahme. Es kann auch ganz anders gewesen sein. Ich persönlich halte mir da auch noch andere Optionen offen und lege mich nicht definitiv fest.
Zitat von 321meins321meins schrieb:
Die XY-Redakteure schreiben die Drehbücher und sprechen die Inhalte eng mit der Polizei ab. "Die sagen uns, was ist alles wichtig. Was muss auf jeden Fall gesagt werden? Was sind die Ansatzpunkte in diesem Fall?" erklärt Angela Nachtigall. Die Polizei mache dann mit den Drehbüchern noch einmal "quasi einen Faktencheck, ob alles Wichtige drin ist". Sie wollten die Ermittlungen nicht gefährden, sondern vorantreiben.
Quelle: https://www.zdfheute.de/panorama/kriminalitaet/aktenzeichen-xy-faelle-rudi-cerne-hinter-den-kulissen-100.html
Das heißt aber auch, dass nur die "Eckpunkte" gemeinsam mit der EB festgelegt werden. Dazwischen herrscht "künstlerische Freiheit" und "Dramaturgie". Dazu kommt, dass man viele Dinge vielleicht auch gar nicht genau weiß und man immer versucht ist, das Opfer und dessen Umfeld möglichst positiv darzustellen, damit die Hemmschwelle für mögliche Zeugen/Mitwisser sinkt, sich an die EB zu wenden. Von daher sollte man in den Beiträgen von AZ XY nicht jedes Detail zu 100% als Fakt aus der Ermittlungsakte annehmen. Ggf. wird sogar bewusst etwas aus ermittlungstaktischen Gründen verändert.
Zitat von 321meins321meins schrieb:Dass die Berufe der Geschwister erwähnt werden könnte ich mir zum einen damit erklären dass die Familie dargestellt werden sollte, die Kinder waren gut geraten, haben eine Ausbildungsstelle oder gehen noch zur Schule, die Familie wurde sympathisch dargestellt, enge Verhältnisse, der Vater achtet auf Ordnung. Vielleicht ein psychologischer Aspekt für den Fall dass der Täter die Sendung sieht und man eine ganz kleine Hoffnung hat dass er sich stellen könnte.
Sollte es nur der Dramaturgie (positiven Darstellung der Familie) geschuldet sein, dass man so lang und breit auf die Berufe der Kinder einging, erscheint mir das etwas zu langatmig. Da wurde mMn schon sehr viel Zeit darauf verwendet oder nicht? Außerdem fasziniert mich gerade auch die Idee, von @HolzaugeSHK angestoßen, dass der Mord und/oder die Verstümmelung in einer Betriebsstätte stattgefunden haben könnte. Dort gibt es Transporter die nicht weiter auffallen und die nicht in Privatbesitz des Täters sind. In Betriebsstätten wurde darüber hinaus auch sicher nicht durch die EB gesucht. In einem Metzgerbetrieb z.B. würde auch kein austretendes Blut ein Problem darstellen. Nochmal, ich halte das nicht für abwegig. Als Freund/Kollege von einem der Geschwister wäre der Täter wahrscheinlich auch durch das Raster der Fahnder gefallen, war aber dennoch nah genug an Reiner dran...

@swissdani Habe vielen Dank für das Einstellen des Videos! :Y: Es vermittelt einen guten Eindruck, auch wenn es natürlich aktuell ist und nicht die Situation in 1973 darstellt.


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

gestern um 20:15
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:@swissdani Habe vielen Dank für das Einstellen des Videos! :Y: Es vermittelt einen guten Eindruck, auch wenn es natürlich aktuell ist und nicht die Situation in 1973 darstellt.
Bitte, gerne. Das ist mir klar. Trotzdem vermittelt es einen räumlichen Eindruck, gerade von diesem Park. Auch interessant: es gibt ein Lokal namens Le Velour Noir an der Altenbraker Straße.


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

gestern um 20:53
Zitat von 321meins321meins schrieb:icht diese Person speziell sondern allgemein die Möglichkeit eines Taxifahrers als Täter. Kennt die Gegend, kann völlig unauffällig auch nachts mal irgendwo hin fahren, bekannt wären einem Taxifahrer vielleicht auch weiter entlegene Straßen wie die Jesse-Owens-Alle. W
Ich denke mal in der Altenbraker Straße / Thomasstraße haben ein dutzend Taxifahrer gewohnt.
Ich sehe da keinen Zusammenhang. Auch die Stadionallee und derebn Umgebung waren wohl den meisten West Berlinern bekannt.
Zitat von 321meins321meins schrieb:äre ein Taxifahrer den Mittelweg in Höhe der Nr.30 entlanggefahren gäbe es für mich 2 Varianten : Reiner kennt ihn, er fragt ob er Reiner kurz mitnehmen soll wegen des schlechten Wetters, er müsse sowieso in die gleiche Richtung
Reiner ist durch den Park gegangen. Das halte ich für so gut wie sicher. Warum sollte er dann auf den letzten 50 Metern, die er wohl noch auf der Thomasstraße bis nach Hause in ein Auto einsteigen.
Halte ich für unwahrscheinlich
Zitat von 321meins321meins schrieb:der das gewaltsame Zerren in das Auto was an der Stelle vielleicht tatsächlich niemand mitbekommen hätte.
Wenn der Junge geschrien hätte, wäre das wahrgenommen worden . Auch die Zeitspanne bis ein anderer Autofahrer an dem Ort vorbeigefahren währe betrug vielleicht 10 bis 20 Sekunden. Es war mitten im Berufsverkehr. Die Staßen auch relativ voll von Passanten, die nach Ladenschluss nach Hause gingen Nicht genügend Zeit um unbemerkt einen sich wehrenden 12jährigen in einen Kastenwagen zu verladen.
Zitat von 321meins321meins schrieb:indet man z.B. etwas in der Soorstraße auch unter "Haus der Jugend(von der Jesse-Owens-Alle 7 Minuten entfernt laut Google Maps)
7 Minuten mit dem Auto?
Die Soorstraße z.B. ist zu Fuß eine Ewigkeit weg von der damaligen Stadionallee.
Zitat von 321meins321meins schrieb:z.B. Gutschmidtstraße (5 Min von Mohriner Allee entfernt), Rudower Straße (10 Minuten von Mohriner Allee entfernt)diese allerdings nicht unter "Haus der Jugend". Trotzdem könnte ja ein Zusammenhang zwischen Täter und diesen Einrichtungen bestehen,
@321meins
Du solltest Dir klar machen, das sich der Fall in einer Millionenstadt zugetragen hat.
Da wird man immer ein Jugendzentrum innerhalb von 5 bist 10km finden bzw zu damaliger Zeit gefunden haben.
Genauso wie im Thomaskiez 1973 wohl mehr als 10 Taxifahrer gewohnt haben auch wenn deren Berufsbezeichnung nicht im Telefonbuch stand
Da irgend welche Zusammenhänge zu ziehen halte ich für wenig zielführend..
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Wenn der Täter jedoch Reiner kannte, könnte Reiner freiwillig eingestiegen sein. Dann unter einem Vorwand, aufgrund eines Versprechens oder einfach weil ihm Reiner nicht widersprechen wollte oder konnte (Respektsperson).
Das könnte natürlich so sein. Aber da Reiner wohl zu Hause zum Abendessen erwartet wurde, gleichzeitig gezeigt wurde, das er einen sehr strengen Vater hatte, hätte er sich wohl kaum getraut jetzt noch eine längere Tour anzutreten. Aus welchem Grunde auch immer.
Beispiel: Vermeintlicher Täter hält, bietet Reiner ein Fahrrad an, das er sich aber jetzt in Mariendorf anschauen .
Ich denke Reiner wäre da nicht eingestiegen.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:dass Reiner direkt am Auto z.B. auf eine blickdichte Ladefläche (fensterloser Transporter) gezerrt wurde
Kaum machbar an diesem Ort zu dieser Zeit ohne aufzufallen.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Nur weil die OFA das als wahrscheinlichste Variante annimmt, bleibt es dennoch nur eine Annahme.
Ja gut, aber den Ermittlungsstand sollte man bei seinen Theorien dann dochj nicht komplett ausser acht lassen
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Von daher sollte man in den Beiträgen von AZ XY nicht jedes Detail zu 100% als Fakt aus der Ermittlungsakte annehmen. Ggf. wird sogar bewusst etwas aus ermittlungstaktischen Gründen verändert.
Das oben gesagte gilt auch für die im Filmbeitrag rüber gebrachten Informationen. Sie dienen der Informatiom. Deren Genauigkeit kann man infrage stellen. Genauso die Vollständigkeit der rüber gebrachten Informationen.
Nicht infrage stellen, sollte man die Grundausagen, die durch die Beiträge rüber gebracht werden


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

gestern um 21:10
Nochmals zu den recht fantasievollen Szenarien Reiner wurde eewaltsam in ein Auto / Laster /Schneepflug gezogen:
Die Polizei scheint das ebenfalls als unrealistisch zu erachten.
Ansonsten hätte man den Filmfall 50 Jahre nach der Tat auch nicht mehr gebracht.
Es wäre nach 50 Jahren hoffnungslos so einen Täter zu ermitteln, der einfach das "erst Beste" Kind entführt und umbringt.
Man weis schon in welcher damaligen Gruppe man den Täter suchen muss, ansonsten hätte auch eine nochmalige Fahndung keinen Sinn.
Da kommen nur Nachbarn, Bekannte auch aus der Kneipe des Vaters o.Ä in Betracht.

Heute könnte man den Fall sicherlich mit einem Massen Gentest lösen.

Ob man jetzt aber noch genug Leute zusammen bekommt, die sich überhaupt noch erinnern, auch und vor allem an Einzelheiten, halte ich persönlich auch für eher unwahrscheinlich.

Vielleicht war die Präsentation in xy dann doch eher die Aufforderung an Mitwisser, oder aber auch den Täter selbs,t zu appellieren, ihr "Gewissen zu erleichtern"


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

gestern um 22:17
Zitat von swissdaniswissdani schrieb:Auch interessant: es gibt ein Lokal namens Le Velour Noir an der Altenbraker Straße.
Ich habe mal kurz recherchiert, es handelt sich hier in der Altenbraker Straße 3 um eine Bar mit Tattosessions. Wer hat denn im Jahr 1973 dieses Lokal genutzt, kann da vielleicht @321meins mal im Berliner Telefonbuch danach suchen?


IMG-20251129-WA0013

Ausschnitt von Seite 15
Quelle:
https://www.kuk-nk.de/wp-content/pdf-archiv/kuk-nk_2015-05.pdf

Übrigens finde ich @321meins Recherche sehr interessant, die gibt uns einen Überblick über das sehr umfangreiche Wohnumfeld der Familie Koch.


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

gestern um 22:48
@HolzaugeSHK
Was bezweckt das erwähnen eines Ladens, den es ganz sicher 1973 nicht gegeben hat ?
Vielleicht waren das damals die "Thomas Stübchen"oder das "Thomas Eck" oder die "Thomas Klause" oder einach nur ein Tante Emma Laden drin,aber garantiert kein Tatoostudio ??


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

gestern um 23:26
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Nochmal, ich halte das nicht für abwegig. Als Freund/Kollege von einem der Geschwister wäre der Täter wahrscheinlich auch durch das Raster der Fahnder gefallen, war aber dennoch nah genug an Reiner dran...
Der Täter ist absolut durchs Raster gefallen! Der Täter wohnte wohlmöglich im Januar 1973 nur inoffiziell und kurzfristig bei einem Kumpel, Freundin oder Oma in einer Wohnung in Neukölln. Vielleicht hatte er da einen kürzeren Weg zur Arbeitsstelle oder dem Ausbildungsbetrieb? Selbst wenn er vorbestraft gewesen wäre, die Ermittler hätten doch sicher zur Überprüfung seiner Person an seiner Hauptmeldeadresse geklingelt.

.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Ich gehe derzeit noch davon aus, dass hier ein zufälliges Treffen zwischen Mörder und Opfer stattgefunden hat, weil sich Reiner spontan entschied durch den Park zu laufen und das der Täter nicht eingeplant haben konnte.
Es war auch mMn eine spontane und schicksalshafte Begegnung zwischen Reiner und seinem Mörder. Und ist es wirklich belegt, dass Reiner im Park abhanden gekommen ist, wurde er vielleicht sogar erst in der Altenbraker Straße abgefasst von einem angetrunkenen Gast aus irgendeiner Kneipe? Und deshalb @Nightrider64 meine Frage nach der Nutzung des Ladenlokals im Wohnhaus von Reiner. Traf er vielleicht vor der Haustür auf seinen Mörder? War das ein Raum zur Nutzung für den Hauswart oder auch Kneipe?

Übrigens, da am Tattag Glatteis war und Schnee fiel, da musste der Hauswart ja die Schneeräumung vorm Haus übernehmen! Hat er an diesem Nachmittag/Abend seinen Hausbewohner Reiner denn noch einmal gesehen? Der Boxtrainer wäre ja eigentlich noch ein wichtiger Zeuge, hatte den Überblick was so Alles im Haus passiert!

Es entzieht sich leider meiner Kenntnis, ob es im Jahr 1973 in West-Berlin überhaupt schon Tattoostudios gab. Ich persönlich interessiere mich leider nicht für so eine Körperverzierung! Der Sohn Sven W. vom Boxtrainer/Hausmeister ist lt. Bild 21 ja recht sichtbar tätowiert!


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

um 00:11
Zitat von megavoltmegavolt schrieb am 15.11.2025:Anscheinend gab es die Marke im Vertrieb in Deutschland nicht. Trotzdem kommt sie mir präsent aus meiner Kindheit vor, obwohl wir null Bezüge nach Österreich hatten. Finde da aber für die Zeit Anfang der 70er nichts näheres dazu. Jetzt gehört die Marke zu einer Muttergesellschaft, die eben auch die Marken Tempo und Zewa hat (für Deutschland).
Hinter Feh (Taschentücher aus Österreich) steckt die Svenska Cellulosa Aktiebolaget, SCA resp. nun essity
https://www.feh.at und wenn wir gleich dabei sind: der UHU stic ist eigentlich ein deutsches Produkt, in
Österreich gibt es nur eine Vertriebsfirma https://www.umweltzeichen.at/de/produkte/b%C3%BCro-papier-druck?cert_number=UW+1034
Wie die beiden unterschiedlichen Produkte damals auf eine Tüte kamen? Evtl. könnte dies https://www.austriaguetezeichen.at/
noch eruieren.


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

um 00:22
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Der Täter ist absolut durchs Raster gefallen! Der Täter wohnte wohlmöglich im Januar 1973 nur inoffiziell und kurzfristig bei einem Kumpel, Freundin oder Oma in einer Wohnung in Neukölln. Vielleicht hatte er da einen kürzeren Weg zur Arbeitsstelle oder dem Ausbildungsbetrieb?
Da beschreibst Du absolut die Situation damals. Hatte man eine neue Freundin, dann wohnte man vielleicht bei der und vermietete seine Eigene erst einmal unter, für den Fall der Fälle. Oder jemand wohnte bei seinem Kumpel. In dem Millieu dort und damals nichts ungewöhnliches wenn da 15 % gar nicht korreklt gemeldet waren.
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Selbst wenn er vorbestraft gewesen wäre, die Ermittler hätten doch sicher zur Überprüfung seiner Person an seiner Hauptmeldeadresse geklingelt.
Nicht, wenn der denn offiziell in einem anderem Bezirk gemeldet war.
Man hat sicherlich nicht alle infrage kommenden Männer in ganz Berlin ermittelt.
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:nd deshalb @Nightrider64 meine Frage nach der Nutzung des Ladenlokals im Wohnhaus von Reiner. Traf er vielleicht vor der Haustür auf seinen Mörder? War das ein Raum zur Nutzung für den Hauswart oder auch Kneipe?
Ich weis nicht. Für einen Berliner ist das eine seltsame Frage.
Seit 1973 hat mehrmals die gesamte Bevölkerungsstruktur in der Gegend gewechselt.
Wenn es denn schon seit 1973 existierte, dann könnte das inzwischen ein dutzend neue Besitzer und mehrfachen Wechsel des Geschatsbetrieb erlebt haben.
Ehemalige Kneipen erkennt man meist, auch wenn sie inzwischen als Späti existieren.
Ansonsten kann sich da seit 1973 mehrfach die Nutzung geändert haben.
Tätowiert hat man sich im Allgemeinen nicht. Wenn, dann gab es ein zwei Tatooläden in Berlin. Sicherlich nicht damals schon in der Altenbracker, sonst wäre der Laden heute Kult. So kennt den keine Sau hier.
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Es entzieht sich leider meiner Kenntnis, ob es im Jahr 1973 in West-Berlin überhaupt schon Tattoostudios gab. Ich persönlich interessiere mich leider nicht für so eine Körperverzierung! Der Sohn Sven W. vom Boxtrainer/Hausmeister ist lt. Bild 21 ja recht sichtbar tätowiert!
Nein gab es nicht. Vielleicht Privatkünstler wie Hängo in Wilmersdorf, der Rocker tätowierte.
Wenn der Hausmeister 1973 ein Tatoo hatte war er wohl entweder im Knast oder ist mal zur See gefahren.


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

um 00:51
Zitat von swissdaniswissdani schrieb:Auch interessant: es gibt ein Lokal namens Le Velour Noir an der Altenbraker Straße.
Ja das ist schon interessant. Danke für den Hinweis!
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Wenn der Junge geschrien hätte, wäre das wahrgenommen worden . Auch die Zeitspanne bis ein anderer Autofahrer an dem Ort vorbeigefahren währe betrug vielleicht 10 bis 20 Sekunden. Es war mitten im Berufsverkehr. Die Staßen auch relativ voll von Passanten, die nach Ladenschluss nach Hause gingen Nicht genügend Zeit um unbemerkt einen sich wehrenden 12jährigen in einen Kastenwagen zu verladen.
Selbstverständlich ist es möglich eine Person, ein Kind, sogar noch leichter als eine erwachsene Person, z.B. bei einem geschlossenem Kastenwagen in den Innenraum zu zerren ohne das man einen Schrei (Mund einfach zuhalten) hört oder das es zwingend Personen sehen müssen. Wenn das Fahrzeug neben dem Kind angehalten hat, ist das überhaupt kein Problem und absolut denkbar. Wenn der Täter Reiner kannte wäre es sehr wahrscheinlich ohnehin kein Problem gewesen. Da wäre das Opfer mMn völlig freiwillig eingestiegen.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Aber da Reiner wohl zu Hause zum Abendessen erwartet wurde, gleichzeitig gezeigt wurde, das er einen sehr strengen Vater hatte, hätte er sich wohl kaum getraut jetzt noch eine längere Tour anzutreten. Aus welchem Grunde auch immer.
Beispiel: Vermeintlicher Täter hält, bietet Reiner ein Fahrrad an, das er sich aber jetzt in Mariendorf anschauen .
Ich denke Reiner wäre da nicht eingestiegen.
Bei deinen Ausführungen war Reiner mal in Eile und wurde dringend daheim erwartet ein anderes Mal hatte er Zeit zu spielen und könnte in irgendwelche Kellereingänge und Kohlenkeller gefallen sin. Was denn nun?
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Kaum machbar an diesem Ort zu dieser Zeit ohne aufzufallen.
Das sehe ich anders, sofern er mit dem Täter bekannt war, jener eine Respektsperson war oder Reiner nicht besonders weit durch die Gegend gezerrt werden musste.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Ja gut, aber den Ermittlungsstand sollte man bei seinen Theorien dann dochj nicht komplett ausser acht lassen
Das ist -zumindest bei mir- auch nicht der Fall. Allerdings sind EB nicht allwissend und unfehlbar. Sie wenden sich ja im vorliegenden Fall auch nicht ohne Grund an AZ XY. Deshalb bietet es sich meines Erachtens her an, auch mal alternative Szenarien zumindest mal zu durchdenken und nicht grundsätzlich zu negieren und sich festzulegen.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Die Polizei scheint das ebenfalls als unrealistisch zu erachten.
Ansonsten hätte man den Filmfall 50 Jahre nach der Tat auch nicht mehr gebracht.
Selbst wenn, kann es trotzdem so gewesen sein. Das sie den Fall bislang nicht aufklären konnten zeigt ja, dass sie möglicherweise nicht die richtigen Ansätze verfolgt oder auf den entscheidenden Ansatz gekommen sind. Man sollte da einfach offen für realistische Szenarien/Ansätze sein.
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Ich habe mal kurz recherchiert, es handelt sich hier in der Altenbraker Straße 3 um eine Bar mit Tattosessions.
Jap, ein sehr "interessanter" Laden. Nicht meine Welt. :D
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Der Täter ist absolut durchs Raster gefallen! Der Täter wohnte wohlmöglich im Januar 1973 nur inoffiziell und kurzfristig bei einem Kumpel, Freundin oder Oma in einer Wohnung in Neukölln. Vielleicht hatte er da einen kürzeren Weg zur Arbeitsstelle oder dem Ausbildungsbetrieb? Selbst wenn er vorbestraft gewesen wäre, die Ermittler hätten doch sicher zur Überprüfung seiner Person an seiner Hauptmeldeadresse geklingelt.
Da sagst du was. Gab es damals schon Saisonarbeiter oder sowas wie Leiharbeit? Kann es sein, dass eine Person z.B. für einen begrenzten Zeitraum in einer Fleischerei eingesetzt war und deshalb bei Bekannten/Kollegen/Verwandten oder Pension untergekommen ist für die Zeit?
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Es war auch mMn eine spontane und schicksalshafte Begegnung zwischen Reiner und seinem Mörder. Und ist es wirklich belegt, dass Reiner im Park abhanden gekommen ist, wurde er vielleicht sogar erst in der Altenbraker Straße abgefasst von einem angetrunkenen Gast aus irgendeiner Kneipe?
Das halte ich persönlich für absolut möglich. Wobei ich entweder den Park selbst oder den Ausgang des Parks Richtung Kneipe/Wohnadresse als recht wahrscheinlich ansehe.
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Übrigens, da am Tattag Glatteis war und Schnee fiel, da musste der Hauswart ja die Schneeräumung vorm Haus übernehmen!
Auch ein interessanter Aspekt...Gab es überhaupt einen Hauswart?
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Ich persönlich interessiere mich leider nicht für so eine Körperverzierung!
Ich auch nicht. Da haben wir etwas gemeinsam. :D


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