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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

688 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mordfall, Memmingen, daniel emminger ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

um 07:45
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Als Nachbar bekommt man viel mit, die Lebensgewohnheiten des Opfers werden ihm bekannt gewesen sein.
Selbst wenn das so gewesen wäre, ob sich andere Personen auf dem Hof aufgehalten haben bzw. ob eventuell ein Gast mit Wohnmobil vor Ort war kann der Nachbar meiner Meinung nach nicht gewusst haben.
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Ich halte sogar für vorstellbar, ggf. sogar wahrscheinlich, dass der Täter gar nicht mit Tötungsabsicht kam sondern etwas klären wollte - und zwar nachhaltig. Um ernst genommen zu werden hat er eine Waffe dabei
Etwas klären in einem Gespräch, das mag ich mir noch vorstellen. Aber dazu eine Waffe mitzunehmen um Ernst genommen zu werden halte ich persönlich für ausgeschlossen. Da könnte ich mir eher vorstellen dass im Laufe des Abends ein Gespräch zwischen Täter und Opfer stattgefunden hat, dadurch hätte der Täter wissen können dass Herr Emminger alleine im Haus war, dann nahm das Gespräch nicht den vom Täter gewünschten Verlauf und er kam später mit Gewehr wieder.


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

um 08:33
Zitat von 321meins321meins schrieb:Selbst wenn das so gewesen wäre, ob sich andere Personen auf dem Hof aufgehalten haben bzw. ob eventuell ein Gast mit Wohnmobil vor Ort war kann der Nachbar meiner Meinung nach nicht gewusst haben.
Du kannst das schon beobachten - es war Frühjahr, es wird früh dunkel. Die meisten Besucher werden mit dem Auto gekommen sein. Festival- und Workshopsaison waren noch nicht angelaufen. Das Kind war jung, es ist davon auszugehen, dass es nicht am späteren Abend übergeben wird. Wenn du z.B. nun den Mord für 23 Uhr ansetzt und vorher beobachtest: Gibt es Licht im Wohnwagen, ist das Opfer alleine (wenn er die Fensterläden nicht schließt), stehen fremde Autos da, dann kannst du die Wahrscheinlichkeit schon ziemlich herabsetzen.


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

um 09:02
Wir waren damals in einer schwierigen Phase, hatten ein schlechtes Mietverhältnis und wollten einfach nur raus und Ruhe haben. Bei ihm haben wir diesen Ort gefunden. Wir durften unser Zelt dort aufschlagen und kommen und gehen wie wir wollten.

Daniel hat uns - fremde Menschen - herzlich aufgenommen und war immer zur Stelle, wenn etwas war.
Quelle: https://erinnerungen-an-dani.de/

nun schaut euch mal das an! Genau wie ich es gedacht und befürchtet habe. Er war so ein lieber und hilfsbereiter Mensch gewesen, dass er Menschen, die keine Wohnung bekommen, aufnimmt. Und da steht auch fremde...

Die hier waren lieb, nett und dankbar. Es gibt aber auch Menschen, die sind es nicht ... trotz Hilfe. Gerade bei fremden Personen schwingt immer ein Restrisiko mit.
Und es könnte auch sein, dass die ein oder andere Hilfe ohne Mietvertrag ablief. Wenn zB Menschen wenig bis kein Geld haben, was soll man dann mit einem Mietvertrag, wenn sowieso kein Geld fließt?

Aber DAS wäre für die Ermittlungen der Worst Case. In diesem Falle würde man keine Verbindung zum Fall herstellen können...


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

um 09:12
Zitat von 321meins321meins schrieb:Allerdings frage ich mich wie so jemand hätte wissen können dass Herr Emminger an besagtem Abend alleine im Haus war. Der Täter hätte von vielen Veranstaltungen gewusst, eventuell auch davon dass er einen Sohn hat, Gäste im Wohnwagen. Hat er dann das Risiko in Kauf genommen auf dem Hof eventuell auf etliche andere Personen zu treffen? Ich kann mir das nicht so richtig vorstellen. Für mich wusste der Täter dass Herrn Emminger alleine zuhause war, die Frage ist nur woher. ./quote]

Im Grunde sind die logischen und einfachsten Gründe dafür (wie hier auch schon genannt wurde):
Zum Hof führt ein einziger langer Zufahrtsweg (siehe Fotos). Geparkt wurde vor dem Hof. Da die Entfernung zum nächsten Ort mehrere Kilometer beträgt, sind Gäste oder Besucher ziemlich sicher immer mit dem Auto gekommen. Dies/e hätte man eben dort gesehen. Wäre aber die Tat spontan passiert und ohne Vorwissen, ob jemand an dem Abend bzw dieser Nacht bei DE wäre, natürlich eine 50/50 Chance und der Mörder hätte ggf dann "unverrichteter Dinge" wieder fahren oder gehen müssen.
Es sei denn, die Person WUSSTE schon vorher, dass da niemand ist. Entweder, weil man das so beobachtet hatte im Vorfeld und/oder man den Tagesablauf von DE eben kannte für diesen Zeitraum. Auch scheint ja gesichert, dass die Tat eben in der Nacht vom 31.3. auf den 1.4. passiert ist. Nicht vorher und nicht nachher. Obwohl er ja erst am 3.4. gefunden wurde. Die Polizei muss also anscheinend wissen, dass nur genau dieses Zeitfenster in Frage kommt.
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Man weiß nicht, wie kaltblütug geplant oder heißblütig spontan die Tat umgesetzt wurde.
Für mich ist durchaus vorstellbar, dass jemand der berauscht von Wut ist und so eine Tat begeht, nicht über dieses Detail nachgedacht hat.
Da hätte dann aber jemand Glück gehabt, dass das so "funktioniert" hat und DE zufällig alleine war. Noch dazu musste der Täter ja selbst irgendwie zum Hof gekommen sein - wie gesagt: der nächste Ort war mehrere Kilometer weit entfernt! Dazwischen liegen weit und breit nur Felder.
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Ich halte sogar für vorstellbar, ggf. sogar wahrscheinlich, dass der Täter gar nicht mit Tötungsabsicht kam sondern etwas klären wollte - und zwar nachhaltig. Um ernst genommen zu werden hat er eine Waffe dabei. Der Streit eskaliert, die Einschüchterung funktioniert nicht wie erwartet. Dann sieht der Täter rot und schießt auf DE.
Lässt man so jemanden, der plötzlich abends oder nachts etwas besprechen/klären will mit einem Großkalibergewehr denn ins Haus?
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Ich vermute, dass es einer dieser Fälle ist, bei denen die Polizei den Täter kennt, aber keine gerichtssicheren Beweise hat. Es wird ja nicht darum herumgeredet, dass man den Nachbarn im Visier hat. Nur müssen aufgrund der Unschuldsvermutung pro forma auch andere Möglichkeiten offen gehalten werden (Eifersucht, Affairen etc.).

Dass der Fall bei Aktenzeichen XY auftaucht liegt vermutlich weniger daran, dass man bzgl. der Täterschaft völlig im Dunklen tappt, sondern dass Mitwisser und entferntere Hörensagen-Zeugen zur Aussage motiviert werden sollen.
So klingt es für mich tatsächlich auch.
Zitat von 321meins321meins schrieb:Etwas klären in einem Gespräch, das mag ich mir noch vorstellen. Aber dazu eine Waffe mitzunehmen um Ernst genommen zu werden halte ich persönlich für ausgeschlossen. Da könnte ich mir eher vorstellen dass im Laufe des Abends ein Gespräch zwischen Täter und Opfer stattgefunden hat, dadurch hätte der Täter wissen können dass Herr Emminger alleine im Haus war, dann nahm das Gespräch nicht den vom Täter gewünschten Verlauf und er kam später mit Gewehr wieder.
Das ist für mich das wahrscheinlichste Szenario und würde eben alle o.g. offenen Fragen erklären. Womöglich, als DE vielleicht schon schlief und der Täter wusste, dass die Tür nicht abgeschlossen war?

dji202604071356040011vjpg.webp

Quelle: https://www.msn.com/de-de/verbrechen/allgemein/toter-in-kunzach-die-polizei-spricht-bei-aktenzeichen-xy-von-einer-gezielten-hinrichtung/ar-AA292pwF


Screenshot 20260806-082445 YouTube

Quelle:
Youtube: Leben als Selbstversorger in Deutschland - Daniels autarker Permakulturhof (Teil 19)
Leben als Selbstversorger in Deutschland - Daniels autarker Permakulturhof (Teil 19)
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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

um 09:16
Zitat von TotaleinfallTotaleinfall schrieb:Aber DAS wäre für die Ermittlungen der Worst Case. In diesem Falle würde man keine Verbindung zum Fall herstellen können...
Warum? Die müssten sich irgendwie gefunden haben, würden vermutlich dort mit einem Auto geparkt haben, unter Umständen hätte die Ex-Frau sie bei der Kinderübergabe gesehen bzw. er hätte ihr davon erzählt, dass jetzt jemand für eine Weile hier wohnt ...


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

um 09:42
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Ich halte sogar für vorstellbar, ggf. sogar wahrscheinlich, dass der Täter gar nicht mit Tötungsabsicht kam sondern etwas klären wollte - und zwar nachhaltig. Um ernst genommen zu werden hat er eine Waffe dabei. Der Streit eskaliert, die Einschüchterung funktioniert nicht wie erwartet. Dann sieht der Täter rot und schießt auf DE.
Was ich mir aber evtl. vorstellen könnte: es gab vorher Ärger und oder Gespräche an diesem Tag oder in der Zeit vorher. Der Täter kommt dann tatsächlich noch mal zum Hof an dem Abend mit besagter Waffe. DE wird ja als sehr friedliebender Mensch beschrieben. Im Youtube-Video wird er ja ab 36:48 gefragt, was Harmonie für ihn bedeutet. Er sagt daraufhin, dass es ihm wichtig ist, dass alle harmonisch und gut miteinander auskommen und Streitigkeiten offen ausdiskutiert werden.
Es würde zu ihm passen, dass er die Person dann tatsächlich noch reingebeten hat, um das "Problem" in Ruhe zu besprechen und zu klären, was dann eben nach hinten losging. Aber auch in diesem Fall: der Täter wusste vorher, dass DE an diesem Abend alleine war!

Oder aber, der Täter ist "reinspaziert", als DE schon schlief bzw hat ihn im Haus überrascht, ohne dass ein Gespräch überhaupt stattfand in dem Moment. Und auch da: der Täter wusste dann, dass DE seine Tür nicht abschloss und dass er an diesem Abend alleine war.


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

um 09:49
@anthe

es könnte ja auch sein, dass er genau zwischen den Besuchsintervallen seiner Ex-Frau Leute aufgenommen hat. Ich weiß aber nicht, wie oft sie kam. Dieses Megahaus nur für sich alleine wäre jedenfalls ideal geeignet für ein Obdach Hilfebedürftiger bzw die sich als solche ausgeben.


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

um 09:59
Zitat von TotaleinfallTotaleinfall schrieb:es könnte ja auch sein, dass er genau zwischen den Besuchsintervallen seiner Ex-Frau Leute aufgenommen hat. Ich weiß aber nicht, wie oft sie kam. Dieses Megahaus nur für sich alleine wäre jedenfalls ideal geeignet für ein Obdach Hilfebedürftiger bzw die sich als solche ausgeben
Dass fast wöchentlich Camper dort waren und er hilfsbereit war, ist ja bekannt und sagt er ja auch im Video. (siehe z.B. auch den Post einer Familie auf der Gedenkseite der Eltern:

Beitrag von jeangreen (Seite 34)

Aber Ende März aufgrund der Temperaturen wahrscheinlich eher weniger. Das große Haus war denke ich gar nicht komplett ausgebaut oder genutzt. Es gibt keine Hinweise darauf, dass DE auch Gäste innerhalb des Hauses aufnahm. Und selbst wenn dem so war: welches Motiv hätten diese Gäste dann gehabt? Nochmal: der Mord glich einer Hinrichtung. Raub scheint ausgeschlossen.


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

um 11:18
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Unterm Strich hatte Daniel in etwa so viel wie damals die Siedlungshaeuser, die nach dem 2. WK gebaut waren (ein bisschen Grund, einen kleinen Stall fuer ein bisschen Vieh), und dies sollte die Grundlage fuer eine Selbstversorgung bieten.
Prinzipiell lebt er modern das, was viele eine Generation früher noch gemacht haben: Nebenerwerbslandwirtschaft mit Hauptjob. Nur waren die Themen und die Einnahmequellen eben moderner.
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Es könnte ja durchaus sein, dass sich ein (konservativer) Zeitgenosse aus dem Umfeld durch die gesamte Gemengelage provoziert fühlte: „Da kommt plötzlich einer daher, schnappt sich für kleines Geld diesen Hof, daddelt mit Ackerbau und Viehzucht herum wie 1950 anstatt richtig zu arbeiten, zahlt nix für Wasser und Strom - und dann verdient der sich an den Wochenenden noch dumm und dämlich wenn Horden von Alternativen hier einfallen und meine/unsere Ruhe mit ihrem Esotherik-Unsinn stören. Obendrein noch andauernd wechselnder Damenbesuch!
Das war vermutlich so, und Neid, der daraus entstand.
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Währenddessen muss ich jeden Morgen um 5 Uhr aufstehen und hart arbeiten, muss viel Geld für Wasser und Strom bezahlen, unendlich viel Bürokratie erleiden und kann mir nicht andauernd neue Frauen anlachen!“
Zumal entstehen dem Nachbarn eben viele Nachteile .... Lärm, Verkehr, ggf. zugeparkte Wege, ggf. weniger Wasser, ggf. Angst ums Grundwasser wegen Fäkalbakterien ....
Zitat von TotaleinfallTotaleinfall schrieb:nun schaut euch mal das an! Genau wie ich es gedacht und befürchtet habe. Er war so ein lieber und hilfsbereiter Mensch gewesen, dass er Menschen, die keine Wohnung bekommen, aufnimmt. Und da steht auch fremde...
Das Modell gibt es in alternativen Kreisen sehr oft, ist auch organisiert und nennt sich auch z.B. Urlaub gegen Hand. Wie erfolgreich das ist kommt auf beide Seiten an, die Leistungsbereitschaft auf der einen, die Erwartungsbereitschaft auf der anderen. Bekannte von uns machen das, sie haben einen Pferdehof, da ist von superhilfreichen witzigen Leuten, die sich einfach zum Spaß ein paar Tage voll einbringen und neue Elemente liefern bis zum komischen Kautz, der eventuell ein Suchtproblem hat und nichts konstruktiv macht alles dabei.
Zitat von jeangreenjeangreen schrieb:Es würde zu ihm passen, dass er die Person dann tatsächlich noch reingebeten hat, um das "Problem" in Ruhe zu besprechen und zu klären, was dann eben nach hinten losging. Aber auch in diesem Fall: der Täter wusste vorher, dass DE an diesem Abend alleine war!
Mit einer riesigen Flinte im Gepäck? Eher nicht. Aber ich denke, die Polizei weiß ja anhand der Auffindesituation, ob er im Schlaf überrascht wurde oder nicht.
Zitat von jeangreenjeangreen schrieb:Oder aber, der Täter ist "reinspaziert", als DE schon schlief bzw hat ihn im Haus überrascht, ohne dass ein Gespräch überhaupt stattfand in dem Moment. Und auch da: der Täter wusste dann, dass DE seine Tür nicht abschloss und dass er an diesem Abend alleine war.
Ich denke, abgeschlossen war. Aber: Entweder gab es einen eher schlecht versteckten Schlüssel (siehe "Versteck" Sauna), oder der Nachbar hatte aus der Zeit, als der Hof leerstand noch einen Schlüssel.
Zitat von TotaleinfallTotaleinfall schrieb:es könnte ja auch sein, dass er genau zwischen den Besuchsintervallen seiner Ex-Frau Leute aufgenommen hat. Ich weiß aber nicht, wie oft sie kam. Dieses Megahaus nur für sich alleine wäre jedenfalls ideal geeignet für ein Obdach Hilfebedürftiger bzw die sich als solche ausgeben.
Puh, ehrlich gesagt ist bei den meisten Obdachlosen eine andere Grundproblematik vorhanden, es war April, d.h., wir sind noch in der Heizperiode. Die meisten Obdachlosen sind mit sich selbst beschäftigt und außerhalb des Milieus wenig gewalttätig, der hätte ja schon mit der Flinte anreisen müssen - warum? Wenn mir das nicht passt, ziehe ich halt weiter ...


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

um 11:59
Zitat von TotaleinfallTotaleinfall schrieb:Dieses Megahaus
Das ist ein Hof, kein "Megahaus". Der kleinere, rechte Teil scheint bewohnbar zu sein, zumindest befinden sich dort wohl die Seminarräume – vielleicht lebte er ja auch im Wohnwagen. Der Rest dürfen Scheunen, Schuppen, Ställe, Böden und Remisen sein.

AA28MdLf
https://www.allmystery.de/bilder/km174239-id3365875


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

um 12:21
Man darf auch nicht unbedingt davon ausgehen, dass der Hof schon Zentralheizung hatte. Solche Höfe wurden oft sehr lange über einzelne Öfen befeuert, oft gibt es im Wohnzimmer einen Kachelofen oder ähnliches, die Räume darüber sind die Schlafzimmer, bzw. das Hauptschlafzimmer liegt so, dass es von unten etwas Wärme bekommt. Man kann in manchen Häusern mit dem Kachelofen auch Wasser erhitzen, aber das ist kosten- und arbeitsintensiv. Vermietung im Winter hätte sich daher nur sehr bedingt gelohnt.

Die Kondolenz liest sich nun auch nicht so, als ob sich da eine innige Wohngemeinschaft gebildet hätte, sondern eher eine gewisse (gesunde) Distanz vorherrschte. Das normale Bauernhaus ist aber auf Großfamilie ausgelegt, d.h., es gibt eine Küche, ein Bad, etc. ... Schon daher denke ich, er hat Grund vermietet (machen viele Landwirte), das ist prinzipiell einfach verdientes Geld. Es gibt sogar eine App, da kann man privat seinen Camper von der Autobahn weg zum Übernachten stellen, wenn man keinen Strom und Entsorgung braucht, kostet das im Schnitt 10€ pro Nacht, manche erlassen das, wenn man für einen Mindestbetrag im Hofladen einkauft.

Bei normalen Campern (kein Lärm, kein Müll) ist das sehr leicht verdientes Geld und es ergeben sich immer wieder Kontakte, es ist ja ein bestimmtes Klientel Menschen, das nicht für umme im Industriegebiet campt oder auf den Campingplatz fährt.


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

um 12:31
Zitat von jeangreenjeangreen schrieb:Und selbst wenn dem so war: welches Motiv hätten diese Gäste dann gehabt?
Die Ermittler werden ja bestimmt auch eine Datenauswertung eingeloggter Handys in einem bestimmten Zeitraum für eine bestimmte Entfernung gemacht haben. Natürlich kann der Täter sein Handy nicht mitgehabt haben oder es war ausgeschaltet.
Allerdings Personen die diese Tat erstmal gar nicht geplant hätten wären ja eventuell zuerst mit eingeschaltetem Handy auf den Hof gefahren oder gelaufen um das Gespräch zu suchen. Zumindest bei der Theorie erst Gespräch, dies endet nicht so wie der Täter es erhofft hatte und er kommt später mit Gewehr wieder.
Gäste die erstmal als normale Gäste ohne böse Absicht auf dem Hof waren hätten bei einer Funkzellenauswertung meiner Meinung nach auch erkannt werden können.


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

um 12:35
Zitat von MissMaryMissMary schrieb:Prinzipiell lebt er modern das, was viele eine Generation früher noch gemacht haben: Nebenerwerbslandwirtschaft mit Hauptjob. Nur waren die Themen und die Einnahmequellen eben moderner.
Eher 2 Generationen frueher - auf meine Großeltern trifft das zu, da hat die gesamte Nachbarschaft so gelebt, also mit Anbau von Grünzeug und Viehhaltung.

In meiner Gegend kommt es auch wieder, dass Leute Vieh in kleinem Umfang halten. Zumindest Hühner.
(Und wenn ich mal in Rente bin.....dann wird der Garten wiederbelebt. Mit Gemüse.).

Das wird nicht Stein des Anstoßes gewesen sein.
Zitat von soomasooma schrieb:Remisen
Jetzt musste ich Google befragen, was eine Remise ist :D
Zitat von 321meins321meins schrieb:Gäste die erstmal als normale Gäste ohne böse Absicht auf dem Hof waren hätten bei einer Funkzellenauswertung meiner Meinung nach auch erkannt werden können.
Und diese wuerden auch keine Langwaffe mit sich führen.


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