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Mordfall Hinterkaifeck

47.721 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Bauernhof, Hinterkaifeck ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mordfall Hinterkaifeck

Mordfall Hinterkaifeck

09.12.2010 um 15:39
@flaucher

Die Glaubwürdigkeit seiner Schwester stellst Du hiermit in Frage. Wegen des Leumundes?


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Mordfall Hinterkaifeck

09.12.2010 um 15:43
Mordfall Hinterkaifeckheute um 14:38

@Grautvornix

Grautvornix schrieb:
Dito, Heike zu Deinem letzen Kommentar. Der passt!
Hervorragend, dann hast Du ja jetzt auch verstanden, wo der Frosch die Locken hat.

So,so, Frösche haben Locken:-)) Wo?
Heike, Du hast nichts verstanden. Leider.


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Mordfall Hinterkaifeck

09.12.2010 um 16:20
@Lu7,
was meinst Du mit:
Zitat von Lu7Lu7 schrieb: Die Glaubwürdigkeit seiner Schwester stellst Du hiermit in Frage. Wegen des Leumundes?
Kreszentia und die Aussage auf dem Krankenbett?

@opal,
Zitat von opalopal schrieb:In meinen Augen ist er schuldig und du kannst deine These von der Unschuld des LS auch nicht beweisen, wie du mir schon einmal zugeben musstest, trotz deiner vielen Beträge.
"Zugeben musstest"?
Opal, ich habe aber nie behauptet, dass ich seine Unschuld beweisen kann. Für MICH ist er unschuldig.
Du hast aber hier den Mund ziemlich voll genommen und behauptet, dass Du Beweise für seine Schuld hättest. Als ich Dich nach diesen gefragt habe, kam nur heisse Luft.
Warum sollte ich dann noch solche Aussagen von Dir ernst nehmen?


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Mordfall Hinterkaifeck

09.12.2010 um 16:26
So wir sind 2 Seiten und keine kann doch letztlich was beweisen...
aber wir verfolgen 1 Ziel...
dazu gehört nunmal auch dass die Unstimmigkeiten auch diskutiert werden.


@opal

Heike hat niemals behauptet die Unschuld des LS beweisen zu können.
Wenn Du seine Schuld beweisen kannst, dann her damit.


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Mordfall Hinterkaifeck

09.12.2010 um 16:41
@heike75

Genau das meine ich, ich denke nämlich nicht, dass die gute Schwester "anders gestrickt" war als ihre Brüder!
Warum also soll man ihr mehr glauben als ihm? Weil die Aussage auf dem Sterbebett stattfand?

Haß über Jahre, Streitigkeiten die sich hinziehen....

Wie gesagt, ich halte alles für möglich! Es erschließt sich mir nur nicht, warum man dem einen Teil mehr glauben sollte als dem anderen.


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Mordfall Hinterkaifeck

09.12.2010 um 17:36
@Lu7
@heike75

Es gibt auch weitere Aussagen von Gump-Geschwistern, die bestätigen dass K. M. (geb. Gump) ihre Geschwister nicht sonderlich mochte, insbesondere Bruder Anton musste unter ihrem Hass leiden.
Auffällig ist lediglich dass den gesamten Gumps Hinterkaifeck sofort ein Begriff ist. In der Weltbild-Illustrierten von 1953 berichtet eine ehemalige Chefin auch nur negatives über Kreszenz M.

Natürlich darf deshalb trotzdem hinterfragt werden, und man kann nach Verbindungen zu HK suchen- umsonst hat StaA Popp den Anton ja nicht in U-Haft geschickt, und die Aussage zum Mithäftling "alles nur wegen dem Kind" verleitet uns geradezu zum Nachforschen.

Lange war ja auch unklar, wie KOI Reingruber auf den Bäcker Bärtl als Täter kam, jeder sagte/dachte das tat er ja nur weil für so ne Tat nur ein Irrer in Frage kam. Vor kurzem las ich aber dass der Bäcker Bärtl mal auf HK gearbeitet hatte.
Wer schürt nachts den Backofen außerhalb des Hauses am Wegrand an? Eher der Ortsvorsteher oder ein irrer Bäcker?

Adolf Gump war nunmal bei Epp, überlebte Verdun und die Somme brüstete sich mit den Bauernmorden in Oberschlesien ==> ergo, das Potential zum Töten war definitiv vorhanden, sowie auch Erfahrung im Nahkampf.

Warum wird es lächerlich gemacht wenn @heike75 oder ich nicht an den LS als Täter glauben, sondern auch andere Spuren die nunmal vorhanden sind versuchen auszuleuchten.


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Mordfall Hinterkaifeck

09.12.2010 um 18:42
@fireflies ,
vielen Dank. Genau so sehe ich das auch!

Habe heute eine sehr interessante Nachricht bekommen:

Nachzahlen von Alimenten.
Ich hatte vor Kurzem zusammen mit Uli nach Urteilen gesucht, in denen Mütter erfolgreich auf Erhöhung der Alimente (Inflation) geklagt hatten. Dabei stiessen wir auf einen Fall, der sich so um 1921 zugetragen haben muss (Uli ist noch dran). Auch hier hatte eine Frau auf Nachschlag geklagt (Amtsgericht Saarbrücken - damals gehörte es auch zu Bayern). Sie hatte vom Vater ihres Kindes 2400 Mark bekommen ("Einmalzahlung"). Ihre Klage wurde mit der Begründung abgelehnt, dass ein Nachschlag nur bei monatlichen Zahlungen vorgenommen wird, da sich die Mütter mit der Einmalzahlung gegenüber den Müttern mit monatlichen Zahlungen im Vorteil befänden. Sie könnten (konnten) das Geld gewinnbringend zur Bank bringen. Bei den monatlichen Zahlungen wären keine Zinsen in Aussicht gestellt.
Ich kann noch nichts näheres sagen. Bin aber sehr gespannt und halte Euch auf dem Laufenden. Damit wäre dann das Alimententhema auch durch.

Zu Gump:
Was ich interessant finde ist, dass die Florentine ihren Bruder Anton zu sich bestellt hat und ihm mitteilte, dass die gemeinsame Schwester Kreszentia sowas in Richtung "Mörder von HK" angedeutet hatte. Anton ging heim und erzählte es seiner Frau Franziska. Fanziska meinte, er soll sie anzeigen (Verleumdung).
Doch Anton tat nichts und er hatte mit seiner Frau niemehr darüber geredet.

Ich kann nicht wirklich einschätzen, wie die Krezentia so drauf war, dafür weiss ich einfach zu wenig.
Auf der anderen Seite frage ich mich, ob man wirklich noch lügt, wenn man weiss, dass man in Kürze an der Himmelspforte klopft und um Einlass bittet?

In diesem Zusammenhang kursiert auch ein Gerücht: 3 Hamsterer (zwei Männer und eine Frau) hätten "um die Tatzeit" beim Lebmaier auf Kaifeck übernachtet. Das würde natürlich zu der Geschichte passen, dass die Gump Brüder inkl. Magdalena Schindler mindestens eine Nacht zusammen bei einem Bauern übernachtet haben sollen (siehe Leuschner, 97ziger Auflage).


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Mordfall Hinterkaifeck

09.12.2010 um 18:43
Zitat von heike75heike75 schrieb:Sei Du mal realistisch und schaue Dir die anderen Unstimmigkeiten an. 1922 war der Krache lange beendet und ein Zeitungsartike von 4 Zeilen, der Beweisen soll, das Vik mehr Alimente einklagen wollte ist doch recht dünn, oder?
Ja, das dachte man bei der Polizeidirektion München offenbar noch im Jahre 1929. Bis dahin scheint sich das im Schrobenhausener Wochenblatt veröffentlichte Gerichtsurteil wenige Wochen vor der Tat und die daraus sich ergebenden denkbaren Weiterungen noch nicht bei den untersuchungsführenden Beamten herumgesprochen zu haben, weshalb man den bewußten Herren als Täter von vornherein ausschloß:

Aktenvermerk der Polizeidirektion München vom 23.07.1929:

Das Motiv, der Beweggrund und der Endzweck einer solch schweren Tat seitens Schl. ist nicht verständlich. Die Genannten brachten vor, es liege ein Racheakt vor, sie waren aber nicht in der Lage anzugeben, worin der Racheakt gelegen haben soll. Die früheren Beziehungen Schl. zu den Familien Gruber u. Gabriel dürften sich durch die Verehelichung Schl. gelöst haben. Er hat die Alimente für sein Kind im Voraus bezahlt u. ist nicht anzunehmen, daß es nachträglich hiewegen zu Auseinandersetungen gekommen ist. Seine Vermögensverhältnisse sollen zur Zeit der Tat nicht ungünstig gewesen sein. [...]


gez. Reingruber

Am 23. Juli 29.



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Mordfall Hinterkaifeck

09.12.2010 um 18:46
@fireflies

Ich behaupte nicht, dass der Lenz die HK`ler getötet hat, ich denke nur, dass er bei der Verschleierung, Verzögerung der Auffindung geholfen hat, bzw. vorzeitig wusste, dass die HK´ler tot sind!

Das der Gump das potential zum Töten hatte, falls alles überlieferte stimmt, darüber brauchen wir gar nicht reden! Ob das alles stimmt, bezweifel ich aber, wie so vieles überlieferte.

Die Kommandoaktion wird hier von den LS war der Täter-Fraktion total ins lächerliche gezogen, aber das ist für mich die einzig andere schlüssige Möglichkeit.

Das Dorf wusste über die Waffengeschichte bescheid, daher hielten alle, wirklich alle den Mund, weil sie genau wussten, dass sie die nächsten sein könnten.
Die Magd Kreszenz wusste auch bescheid, deswegen erpresste sie die HK`ler, um ihr Leben auch ohne Arbeit finanzieren zu können.
Die Täter brauchten Vorsprung, daher half der Lenz die Tat zu verschleiern.

Auch deswegen, weil ihm schlichtweg nichts anders übrig, sonst wäre er der nächste gewesen!

Ich denke, das der ganze Ort an der Waffengeschichte verdient hat!


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Mordfall Hinterkaifeck

09.12.2010 um 18:49
Zitat von heike75heike75 schrieb:Amtsgericht Saarbrücken - damals gehörte es auch zu Bayern
Falsch.
Zitat von heike75heike75 schrieb:Dabei stiessen wir auf einen Fall, der sich so um 1921 zugetragen haben muss (Uli ist noch dran). Auch hier hatte eine Frau auf Nachschlag geklagt (Amtsgericht Saarbrücken - damals gehörte es auch zu Bayern). Sie hatte vom Vater ihres Kindes 2400 Mark bekommen ("Einmalzahlung"). Ihre Klage wurde mit der Begründung abgelehnt, dass ein Nachschlag nur bei monatlichen Zahlungen vorgenommen wird
War erstens 1921, also bevor die Inflation richtig an Fahrt gewann und zweitens hat das Landgericht (höhere Instanz) Neuburg Anfang 1922 in dem bewußten Verfahren ausdrücklich festgestellt, daß auf eine einmalige Abfindung ein Inflationsausgleich zu zahlen war.


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Mordfall Hinterkaifeck

09.12.2010 um 19:03
@Lu7
wusch... genialer Beitrag. Wie Du weisst, favorisiere ich diese Kommandosache auch.

Kreszenz-Erpressung,
LS in der Hausmeisterpflicht,
das Dorf hält die Klappe...

In einem Gespräch mit einer Zeitzeugin sagte diese, dass ihre Mutter von HK gesprochen habe und ihr Vater dann immer gesagt hat, dass sie ruhig sein soll "noch geht es uns gut"... das würde hierzu passen...

@Oberleutnant:
warte doch mal ab. Bin mit der Sache ja noch nicht durch. Zu Deinem Satz:
Zitat von OberleutnantOberleutnant schrieb: daß auf eine einmalige Abfindung ein Inflationsausgleich zu zahlen war.

hätte ich gern die Angabe einer Quelle.


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Mordfall Hinterkaifeck

09.12.2010 um 19:06
@heike75

Wie kommst du denn darauf, dass Saarbrücken 1921 zu Bayern gehörte?

Hier ein Auszug aus Wikipedia:
2 Das Mandat Saargebiet von 1920 bis 1935 [Bearbeiten]
Nach der Niederlage des Deutschen Reiches im Ersten Weltkrieg kam das Saargebiet gemäß der Artikel 45 bis 50 des Versailler Vertrags (dort als „Territoire du Bassin de la Sarre“ bezeichnet) unter die Regierung des Völkerbundes. 1920 wurde es mit einem Mandat des Völkerbundes für 15 Jahre unter französische Verwaltung gestellt. Das Mandatsgebiet mit einer Fläche von 1912 km² und 770.030 Einwohnern (1927) umfasste den Südteil der preußischen Rheinprovinz und den Westteil der bayerischen Rheinpfalz. Die Grenzziehung orientierte sich an den Wohnorten der Bergleute, die in den Kohlengruben des Saarreviers arbeiteten. Kleiner zugeschnitten als das heutige Saarland, gehörten der südliche Hunsrück (Schwarzwälder Hochwald) und der nördliche Saargau zwischen Saar und Mosel nicht zum Saargebiet. Wirtschaftlich wurde das Saargebiet in das französische Zoll- und Währungsgebiet integriert. 1935 sollte laut Vertrag eine Volksabstimmung über den künftigen Status stattfinden.
Die Besetzung des Saargebietes durch französische Kolonialtruppen bestärkte die Saarländer im Wunsch, ins Deutsche Reich zurückzukehren. Alle saarländischen Parteien unterstützten das bis 1933.



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09.12.2010 um 19:09
@heike75

Auf die Gefahr hin, dass ich jetzt auch angegriffen werde (ich hab ein dickes Fell)

Ob man den Angaben des "Informanten" glauben kann, lass ich dahingestellt, die Einzelheiten sind meiner Meinung nach nicht schlüssig, aber grundsätzlich ist dies wirklich die einzige Möglichkeit die Favorisiere, neben dem Lenz!!

Für mich würde das die Verschwiegenheit erklären. Ansonsten wusste doch jeder über jeden Bescheid, wer zu Besuch war, was wann geschlachtet wurde....

Ich wohne auf dem Land, da wissen die Leute genau, wer zum Kaffee da war!

1922 waren in Waidhofen alle Blind???


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Mordfall Hinterkaifeck

09.12.2010 um 19:11
Zitat von heike75heike75 schrieb:hätte ich gern die Angabe einer Quelle
Schrobenhausener Wochenblatt vom 2. März 1922.

Im übrigen hat diese Zeitungsmeldung, auf die hier gerne abwertend als "Vier-Zeilen-Meldung" Bezug genommen wird, einen Umfang von neun Zeilen.

So viel zu der Glaubwürdigkeit gewisser "Experten".


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09.12.2010 um 19:13
@arschimedes
@Oberleutnant
shit, ich hab mich grad gewundert... ich meinte nicht Saarbrücken (dort sind wir auf diese Geschichte gestossen). Er war das AMTSGERICHT ZWEIBRÜCKEN!!!

Tschuldigung!!!


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Mordfall Hinterkaifeck

09.12.2010 um 19:14
„.....und ihr Vater dann immer gesagt hat, dass sie ruhig sein soll "noch geht es uns gut"... das würde hierzu passen...“

..genau und just zu diesem Zeitpunkt ist in China ein Sack Reis umgefallen...und das passt auch .... ich sage nur „chinesische Triaden...“ Mehr sog i ned.......


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09.12.2010 um 19:17
Warum so negativ?

Ist die Kommandoaktion nicht diskussionswürdig für Dich?


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09.12.2010 um 19:17
@heike75

Soweit ich mich erinnere gehört auch Zweibrücken zum Saarland und damit 1921 nicht zu Bayern!

Auszug aus Wikipedia:
Das letzte große gesellschaftliche Ereignis vor dem Ersten Weltkrieg war die Einweihung des Zweibrücker Rosengartens durch Prinzessin Hildegard von Bayern im Juni 1914. Als Folge des Ersten Weltkrieges war Zweibrücken zwischen 1918 und 1930 durch französische Truppen besetzt. 1926 wurden die heutigen Stadtteile Bubenhausen und Ernstweiler eingemeindet, 1938 Ixheim und Niederauerbach.



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Mordfall Hinterkaifeck

09.12.2010 um 19:19
@Oberleutnant
die "4 Zeilen Artikel" sollte darstellen, dass es sich um einen kleinen Beitrag handelte.
Das war mir klar, dass sich jetzt Einige hinsetzten und die Zeilen zählen.

In den 9 Zeilen wird aber die "Einmalzahlung" oder die "monatliche Zahlung" nicht expilzit erwähnt. Es heisst nur, dass die Klage erfolgreich war, das die Alis erhöht werden und das Gericht einen wahren Ansturm erleben wird...
Zitat von OberleutnantOberleutnant schrieb:daß auf eine einmalige Abfindung ein Inflationsausgleich zu zahlen war
Also, bitte die Quelle zur Einmahlzahlung...


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Mordfall Hinterkaifeck

09.12.2010 um 19:24
Zitat von arschimedesarschimedes schrieb:Soweit ich mich erinnere gehört auch Zweibrücken zum Saarland und damit 1921 nicht zu Bayern
Zweibrücken liegt in der Pfalz und gehörte bis 1945 zu Bayern.


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