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Mordfall Hinterkaifeck

46.590 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Hinterkaifeck, Einödhof, Hinterkeifeck, Sechsfach Mord
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mordfall Hinterkaifeck

Mordfall Hinterkaifeck

07.02.2019 um 21:20
@MaybeX
Gruber A. hing die feuchten Stallkleider in der Wohnstube zum Trocknen auf und verschanzte sich dann auf dem Heuboden.
Es wurdenaber keine gefunden. Und der Ofen war auch nicht an, denn es stand noch der topf mit der eingegtrockneten Brotsuppe drauf.
Den hätte der Gruber entweder runternehmen müssen oder die Suppe hätte sich in den Topf gebrannt, Das wurde aber nicht fest gestellt.
und verschanzte sich dann auf dem Heuboden.
Wozu? Er hatte ein Zimmer, eine Wohnstube die warm gewesen wäre, wenn er eingeheizt hätte.

Tut mir leid, diese Argumente sind nicht schlüssig,unlogsich und halten sich nicht in allen Aspekten an die Fakten. Für einen Roman okay, aber selbst dann wüsste ich gerne, warum wer im Schlafanzug auf dem ungeheiztem Dachboden hockt, wenn er Wohnstube, Schlafzimmer und Toilette im Haus hat.

Wie gedenkt er, die Toten und seine Anwesenheit auf dem Dachboden zu erkären?
Als Besitzer hingegen kann er locker offiziell über den Hof stelzen, niemand fände das verdächtig.

Was ist außerdem mit dem Hund?
Das Taschenmesser war ein Werkzeug, das Gruber A. immer bei sich trug. Immer musste damit etwas geschnitten werden (Brotzeit auf dem Feld, Schnüre etc.). Das Messer blieb auch über Nacht in der Hosentasche.
Pure Fantasie. Keine Beweise. Ziemlich unsinnig. Taschenmesser in der Schlafanzugshose macht ein unbequemes Schlafen..
Abgesehen davon: hatte denn sein Schlafanzug Hosentaschen?

Wie gesagt, als Roman mag es gehen, auch wenn es nicht schlüssig ist, aber als "gut recherchierter Hergang" geht es nur bei Ahnungslosen durch.


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08.02.2019 um 13:41
off-peak schrieb:Und der Ofen war auch nicht an, denn es stand noch der topf mit der eingegtrockneten Brotsuppe drauf.
Er hätte das Wasser zum Waschen der Kleidung nicht mit dem Ofen in der Stube beheizt sondern mit dem Ofen draußen.
off-peak schrieb:Wie gedenkt er, die Toten und seine Anwesenheit auf dem Dachboden zu erkären?
Der Autor meint in seiner These, dass AG am Dachboden Ausschau hielt nach der Polizei oder anderen Personen und dann geflohen wäre. Über das vorbereitete Seil zB.
off-peak schrieb:Was ist außerdem mit dem Hund?
Was meinst du?
off-peak schrieb:Taschenmesser in der Schlafanzugshose macht ein unbequemes Schlafen..
Abgesehen davon: hatte denn sein Schlafanzug Hosentaschen?
Das Messer wäre demnach nicht im Schlafgewand sondern in der Alltagskleidung gewesen. Bei dieser Theorie hätte er ja in Alltagskleidung die Tat begangen.


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08.02.2019 um 15:55
MaybeX schrieb:Der Autor meint in seiner These, dass AG am Dachboden Ausschau hielt nach der Polizei oder anderen Personen und dann geflohen wäre. Über das vorbereitete Seil zB.
Aber AG war der Bauer. Er konnte einfach aus dem Fenster schauen. Und um zu fliehen hätte er einfach loslaufen können. Beides hätte er dann aber direkt nach der Tat machen müssen. Stattdessen hat er sich laut dem Autor erstmal Schlafkleidung angezogen. Das passt nicht so recht zu der Annahme er hätte Ausschau halten oder gar fliehen wollen.


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08.02.2019 um 19:57
MaybeX schrieb:Er hätte das Wasser zum Waschen der Kleidung nicht mit dem Ofen in der Stube beheizt sondern mit dem Ofen draußen.
Und ging im Schlafanzug nach draußen ins Backhaus um zu waschen, obwohl er vorsorglich für alle Eventualitäten Vorkehrungen auf dem Dachboden traf um spontan fliehen zu können?
MaybeX schrieb:Der Autor meint in seiner These, dass AG am Dachboden Ausschau hielt nach der Polizei oder anderen Personen und dann geflohen wäre. Über das vorbereitete Seil zB.
Passt überhaupt nicht zusammen, merkste jetzt auch, ge?

btw.:
MaybeX schrieb:Der Autor meint in seiner These, dass AG am Dachboden Ausschau hielt nach der Polizei oder anderen Personen und dann geflohen wäre. Über das vorbereitete Seil zB.
@Ahmose sprach das schon an:
Ahmose schrieb:Aber AG war der Bauer. Er konnte einfach aus dem Fenster schauen. Und um zu fliehen hätte er einfach loslaufen können.
Eben, wenn da irgendwer geklopft hätte, der hätte denen z. B. was vom Norovirus oder so sagen können und das alle krank im Bett liegen. Als Hausbesitzer musste der niemanden reinlassen und hätte jeden wegschicken können und dann durch die Türe den Hof verlassen können.

Als ob der im Schlafanzug an 'nem Ausguck gesessen hat. Man spinne das mal weiter, der hätte sich so abgeseilt und wäre im Schlafanzug davon gelaufen. Wenn man den in diesem Zustand irgendwo aufgegabelt hätte, hätte er auch den Mord gestehen können, das hätte ihm damals doch keiner geglaubt.


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Mordfall Hinterkaifeck

08.02.2019 um 20:06
Ahmose schrieb:Stattdessen hat er sich laut dem Autor erstmal Schlafkleidung angezogen. Das passt nicht so recht zu der Annahme er hätte Ausschau halten oder gar fliehen wollen.
Vielleicht weil die Alltagskleidung nass war nachdem er sie gewaschen hat.

Vom Dachboden aus hätte er vermutlich einen besseren Überblick gehabt und unerkannt flüchten können.

Wie gesagt bin ich nicht der Meinung, dass es so abgelaufen sein muss! Ich erachte es bloß als eine der verschiedenen Möglichkeiten auch wenn andere Szenarien für mich wahrscheinlicher sind.


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Mordfall Hinterkaifeck

08.02.2019 um 20:54
Wenn es seine Absicht gewesen wäre, zu flüchten, hätte er das doch in Sonntagskleidung tun können. Hätte vom Wochentag her sogar gepasst und wäre nicht aufgefallen.


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Mordfall Hinterkaifeck

08.02.2019 um 22:23
MaybeX schrieb:Vielleicht weil die Alltagskleidung nass war nachdem er sie gewaschen hat.
MaybeX schrieb:Vom Dachboden aus hätte er vermutlich einen besseren Überblick gehabt und unerkannt flüchten können.
Beides sicherlich so möglich. Die Frage bleibt halt warum er das so machen sollte. Es ist ziemlich umständlich und der Vorteil ist gering. Er hätte auch einfach die Kleidung wechseln und das Anwesen direkt verlassen können.

Es besteht die Möglichkeit das er die Leichen beseitigen wollte, etwa im Keller vergraben o.ä. Aber auch das wirft nur neue Fragen und Probleme auf. Schlüssig wäre es nicht.
MaybeX schrieb:Wie gesagt bin ich nicht der Meinung, dass es so abgelaufen sein muss! Ich erachte es bloß als eine der verschiedenen Möglichkeiten auch wenn andere Szenarien für mich wahrscheinlicher sind.
Gut das du dies so siehst. Ich denke andere Szenarien sind wesentlich wahrscheinlicher.


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09.02.2019 um 13:31
Ahmose schrieb:Es besteht die Möglichkeit das er die Leichen beseitigen wollte, etwa im Keller vergraben o.ä. Aber auch das wirft nur neue Fragen und Probleme auf. Schlüssig wäre es nicht.
Das hat mal einer gemacht, der war aber absolut Geisteskrank.
Eine entsetzliche Bluttat

Klagenfurt. (dpa) Fünf- Menschen- eine Frau und ihre vier Kinder – sind in Österreich in der Nacht zum Dienstag einem Wahnsinnigen zum Opfer gefallen. Der Landwirt Johann Schnabel, dessen Anwesen im Bezirk Villach liegt, kam spät nach Hause und stellte fest, dass von seiner fünfköpfigen Familie niemand anwesend war. Bei genauerem Nachsehen stellte er Blutspuren fest und alarmierte die Polizei. Im Keller des Hauses, unter Erde und Kartoffeln vergraben, wurden dann die Leichen seiner Frau und seiner Kinder gefunden. Die Polizei ist der Ansicht, dass die Bluttat von dem Bruder des Betroffenen begangen wurde, der im Hause wohnte und früher in einer Nervenheilanstalt untergebracht worden war. Der des Mordes Verdächtige ist flüchtig.

04.04.56
In dem unten vorliegenden Fall hat man auch den Kopf eingeschickt🎁, statt in die Gerichtsmedizin hätte man ihn vielleicht in Nürnberg befragen sollen.👀

Freilassing. Vor zwei Jahren zur Erntezeit stürzte angeblich infolge eines Unglücksfalles der 65 jährige Hieblbauer in Berchtolding bei Saaldorf von der Tenne etwa 6 Meter hoch ab, erlitt einen Schädelbruch und war sofort tot.
Schon damals waren über die Todesursache verschiedene Gerüchte in Umlauf, als ob der Hieblbauer nicht eines natürlichen Todes gestorben wäre. Nun wurde auf behördliche Anordnung die Leiche ausgegraben und der Kopf an das gerichtlich=medizinische Institut der Universität München zwecks genauer Untersuchung geschickt. Verdachtsmomente richten sich gegen den eigenen Sohn des Bauern, doch kann Bestimmtes gegen ihn nicht ins Feld geführt werden. Man weiß nur, dass der alte Bauer sich mit der Absicht einer Heirat mit einer Berchtesgadener Kellnerin trug und deshalb in Unfrieden mit seinen Angehörigen lebte.Es wird zunächst abzuwarten sein, was die Untersuchung ergibt.

WBA, Mittwoch, den 30.08.1922

Ich möchte damit sagen, der schriftstellerischen Phantasien sind keine Grenzen gesetzt und in den letzten fünf Jahren hatte er genug Zeit sich in den Foren schlau zu machen.😂


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Mordfall Hinterkaifeck

10.02.2019 um 11:35
..."Der alte Kaifecker (Gruber) hatte sein Gewand schon ausgezogen gehabt, denn es wurde in der Stube gefunden. In der Futterkammer wurde er lediglich mit Unterhose und Hemd bekleidet gefunden"...
(Andreas Schwaiger in seiner Vernehmung als Zeuge.)


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Mordfall Hinterkaifeck

10.02.2019 um 15:48
@pensionär

Danke dafür. Ich hoffe das jetzt keiner schreibt das seine Klamotten bereits getrocknet waren und er diese in seiner Stube als fingierte Spur abgelegt hat.🤣


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Mordfall Hinterkaifeck

10.02.2019 um 23:36
Ich halte es für aufgrund des Gesamttatgeschehens und der bekannten Auffindesituation inklusive gefundener und dokumentierter Spuren für ausgeschlossen, dass AG seine Familie getötet hat und danach sich selbst. Auch halte ich es aufgrund der Tatgleicheit für ausgeschlossen, dass AG zunächst seine Familie tötete und dann von einem Dritten getötet wurde. Das lässt das (zwar spärlich) bekannte und dolumentierte Spurenbild meines Erachtens nach nicht zu. Ein Gedankenexperiment mag es und darf es wert sein, faktisch kann man es aber ausschließen.


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Mordfall Hinterkaifeck

11.02.2019 um 09:46
Die Gruber - Theorie ist (bekanntlich und wie schon erwähnt) in mehreren Facetten schon sehr altes Forumsgut - um nicht zu sagen ein alter Hut. So wird sie beispielsweise am Nachmittag des 17. Oktober 2011 in mehreren Forumsbeiträgen auf Seite 1518 aufgegriffen. Von da aus mag man noch weitere einschlägige Stellen finden. Aber wenn solche Theorien mit der schon damals bekannten Faktenlage zusammenstoßen klingt es halt manchmal hohl.


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Mordfall Hinterkaifeck

11.02.2019 um 20:10
@Ahmose
Aber AG war der Bauer. Er konnte einfach aus dem Fenster schauen.
Eben. Es hätte keinen Grund gegeben, es so kompliziert zu machen, damit ein Roman draus wird.


@MaybeX
Er hätte das Wasser zum Waschen der Kleidung nicht mit dem Ofen in der Stube beheizt sondern mit dem Ofen draußen.
Mit Sicherheit nicht. Warum sollte er, ohne Mehrgewinn, die Gemütlichkeit der warmen Stube gegen die Kälte draußen tauschen? Falls er nicht total gaga gewesen wäre. Und riskieren, dabei gesehen zu werden?

Gerade um jederzeit im Inneren heißes Wasser zu haben, waren diese Herde mit einem Wasserschaffl (auch: Wasserschiff) versehen.
Ich kann Dir nur den Rat geben, Dir mal so ein Bauernhaus von innen anzusehen und diese Herde zu begutachten. Den ahnungslosen, faktenresistenten Autor nimmst Du dabei am besten mit.

Hier ein paar Beispiele, wie und wo diese Wasserschiffe eingebaut waren:

alter Herd 2

rostiger Herd 2

Kohleherd 2
Vom Dachboden aus hätte er vermutlich einen besseren Überblick gehabt und unerkannt flüchten können.
Er hätte nicht fliehen müssen, er war der Bauer. Er wohnte dort offiziell. Und er wäre sicherlich nicht im Schalfanzug geflohen und besaß auch mehr als nur eine Hose oder ein Hemd.
Ich erachte es bloß als eine der verschiedenen Möglichkeiten
Es ist aufgrund vieler faktischer, sachlicher und logischer Fehler noch nicht einmal eine Möglichkeit. Wenn man erstmal so viele realitätsfremde (Im Schlafanzug in der Kälte rausgehen und waschen anfangen), unlogische (Löcher ins Dach hauen, um etwas zu beobachten das man genauso gut von der Stube aus sehen kann, um "schnell" abzuhauen, obwohl es genügt, einfach niemanden rein zu lassen, ohne aufzufallen, da man ja dort zuhause ist) und sinnlose Zusatzannahmen (draußen waschen) treffen muss, dann schreit so eine "These" ganz laut „Bullshit!“ Eventuell noch gut für einen Roman, aber auch nur für Leute, die von den Umständen des bäuerlichen Lebens keine Ahnung haben.


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Mordfall Hinterkaifeck

11.02.2019 um 20:34
pensionär schrieb:..."Der alte Kaifecker (Gruber) hatte sein Gewand schon ausgezogen gehabt, denn es wurde in der Stube gefunden. In der Futterkammer wurde er lediglich mit Unterhose und Hemd bekleidet gefunden"...
(Andreas Schwaiger in seiner Vernehmung als Zeuge.)
Das wirkt sehr überhastet. Als habe ihn etwas in aller Windeseile in die Kammer laufen lassen. Als wäre etwas unvorhergesehenes passiert, ein Schrei, ein Geräusch, in dem Moment, als er sich gerade fürs Bett umzog. Trug er normalerweise einen Schlafanzug? Den hatte er dann ja offensichtlich noch nicht an. Weiss man wann der alte G. normals ins Bett ging? Sieben Uhr abends - hab ich in Erinnerung, keine Ahnung, ob ich mir das einbilde, aber das wäre dann die Tatzuhrzeit.


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Mordfall Hinterkaifeck

11.02.2019 um 21:15
off-peak schrieb:Eben. Es hätte keinen Grund gegeben, es so kompliziert zu machen, damit ein Roman draus wird.
Genau. Am einfachsten sind noch Einbrecher von außerhalb oder eben doch eine Beziehungstat. Aber das wird sich leider nicht mehr klären lassen.


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12.02.2019 um 11:18
Erna Kleinkariert
vor 6 Tagen
gut gemacht, doch der Schlittenbauer wars niemals!!!! Schlittenbauer hatte seit 2 J eine Frau und ein Kind von seiner neuen Frau. Er hegte keinerlei Groll gegen Viktoria. Es war der Gruber selbst, der die ganze Familie auslöschte und dann selbst zu Tode kam, DENN wenn man sich mit dem Fall befasst, weiss man, dass Gruber vollkommen andere Wunden hatten, die zum Tod führten, als die restliche Familie. AUSSERDEM hat Schlittenbauer aufm Totenbett geschworen, dass er es nicht war.




Wurde der Überfall auf die Schwaiger-Verwandtschaft 1931 auch von den Schlittenbauers ausgeführt.😂


Dateianhang: Bluttat im Einödhaus,Pöttmes, Haberl.pdf (2990 KB)


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