@topfsekretDer Kleine wäre keine Gefahr, sondern eine unerwünschte Verpflichtung, auch finanzieller Art, gewesen. Möglicherweise ist er der Schlüssel zu dieser Tat. Nachdem bereits 5 Tote in ihrem Blute lagen gab es hier kein Halten mehr.
Ich meine, er suchte ein Dokument. Vielleicht hatte er ein solches unterschrieben, als er noch hoffnungsvoll mit V. verbunden war. Dieses hätte ihm u. U. zum Verhängnis werden können, wenn es die Polizei gefunden hätte. Er konnte ja nicht im voraus ahnen, daß die Ermittlungen in völlig falscher Richtung betrieben wurden. Sicher wurden auch noch andere Spuren beseitigt. Jakob Sigl sinniertet ja noch 1952 über die ominösen Heuwachen: „Ich kann mir schon denken wo er war und was er da gemacht hat“.
Den Hof anzuzünden war nie geplant, Brandbeschleuniger hätte es genügend im Maschinenhaus gegeben. Es ist bekannt, wie gut er sich auf Hinterkaifeck auskannte, sehr zur Verwunderung seiner Begleiter Jakob Sigl und Michael Pöll.
Ich habe mir nur Gedanken gemacht, wie Räuber gehandelt hätten, um an das Geld zu kommen. Ich kam zum Schluß, daß es für sie sinnvoller gewesen wäre, die Hinterkaifecker nicht zu ermorden, sondern auszurauben und dann sofort zu verschwinden.
@Badesalz erwähnt jedoch den Fall der Josef Schmadererbande, die genau konträr gehandelt hat. Diese hat aber auch anschließend Brände gelegt, um Spuren zu beseitigen.