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Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

2.893 Beiträge, Schlüsselwörter: Mordfall, Ramsey, Jonbenét Patricia Ramsey
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

17.01.2017 um 22:04
@Alminu

Das schreibt John Douglas in seinem Buch, The Cases That Haunt Us, Seite 273, 274.
Es handelt sich dabei um Zitate oder Redewendungen, die in Filmen wie Speed, Dirty Harry u.a. verwendet wurden.
http://www.murders.ru/Doug_Olsh_cases_that.pdf

Ich glaube hier im Thread wurde das auch erwähnt.

Douglas schließt unter anderem daraus, dass es sich bei dem Verfasser des Kidnapper-Briefes um eine jüngere Person handeln müsse.


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Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

17.01.2017 um 22:25
@Tajna
Danke, das wusste ich bis jetzt noch nicht. Das ist ja interessant...


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Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

19.01.2017 um 21:18
In einem Film,von dem wohl einige Zitate in der RN stammen,geht es scheinbar um einen Entführer,der Lösegeld für ein Mädchen fordert.
Das Mädchen ist in dem Film bereits tot und Ramseys RN scheint große Ähnlichkeit mit der aus dem Film zu haben.

Auch seltsam ist,daß es in der RN erst "Mr. Ramsey " heißt und später im Brief "John" angesprochen wird.
Die 'kleine,ausländische Fraktion' wurde demnach persönlicher im Brief.

In einer,hier geposteten Doku,geht man davon aus,daß der Verfasser der RN weiblich und um die 30-35 sei.

Wie kommen die Ermittler wohl darauf,daß es sich vermutlich um eine Vertuschung handelt?


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Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

19.01.2017 um 21:57
@whitelight
Mir kam schon immer komisch vor dass nur John Ramsey angesprochen wird. Ich würde so einen Brief an die Mutter (emotionale Bindung) oder an beide Elternteile richten.


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Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

19.01.2017 um 22:24
@Alminu
Ich würde wahrscheinlich auch eher beide Eltern bzw. Familie Ramsey ansprechen.

Vielleicht wurde hier aber Mr. Ramsey,also John angesprochen,weil er die 118.000 Euro "hatte"?

Salopp gesehen,wurde aus Sie,Mr.Ramsey anschließend Du,John in der RN.

Bleibt man dann nicht eher bei einem Namen?
In anderen Foren wird spekuliert,ob diese Art der Anrede darauf hindeuten könnte,daß der Verfasser Mr. Ramsey persönlich kennt?

Könnte meiner Meinung nach aber auch bedeuten,daß der Verfasser der RN vertraulicher und dadurch gefährlicher wirken wollte?


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Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

19.01.2017 um 23:12
@whitelight

Stimmt, aus dem Film Ransom (deutsch: Kopfgeld – Einer wird bezahlen), den du erwähnst, stammten auch einige Zitate.
Kopfgeld – Einer wird bezahlen ist ein US-amerikanischer Actionthriller des Regisseurs Ron Howard aus dem Jahr 1996 und eine Neuverfilmung des Spielfilms Menschenraub (Ransom!) aus dem Jahr 1956.[1] Mel Gibson spielt den Großindustriellen Tom Mullen, dessen Sohn entführt wird. Die geforderte Lösegeldsumme setzt er als Kopfgeld für die Ergreifung des Täters aus. Der Film wurde im Fernsehen unter dem Titel Kopfgeld – Einer muss bezahlen! beim Sender VOX ausgestrahlt.
Wikipedia: Kopfgeld_

In dem Film überlegen die Entführer, ihr Opfer gleich zu töten, um sich die Sache zu erleichtern, dazu kommt es aber dann nicht.


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Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

20.01.2017 um 21:19
@Tajna
Ich meinte den Film "Dirty Harry".
In dem Film wird ein Mädchen entführt und im Erpresserschreiben steht der Wortlaut,daß "das Mädchen stirbt,bzw. sterben wird,wenn nicht gezahlt wird.
Der Verfasser der RN im Film lässt alle in dem Glauben,daß das Mädchen noch lebt.

Später,nachdem man das tote Mädchen fand,konnte man feststellen,daß das Mädchen kurz nach der Entführung getötet wurde.


In Ramsey's RN steht mehrmals hintereinander,daß die Tochter stirbt,wenn sich nicht an die Anweisungen gehalten wird.

In manchen Foren spekuliert man deshalb über Zusammenhänge zwischen den Filmzitaten,sowie,ob Jonbenet-genau wie das Mädchen im Film-zum Zeitpunkt,als die RN geschrieben wurde,bereits tot war.

Nochmal meine Frage,die ich weiter oben geschrieben habe:
Was hat die Ermittler dazu veranlasst, davon auszugehen,daß es sich um eine Vertuschung handeln könnte?


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Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

20.01.2017 um 22:54
@whitelight

Bezogen auf die RN ?

Der Wortlaut, daß Patsy bekannt war für ihre Abkürzungen, das Insiderwissen, die Länge, daß die RN auf dem hauseigenen Papier geschrieben wurde, mit einem hauseigenen Stift, was beides wieder am ursprünglichen Ort gefunden wurde, die "Übungsversuche", die man durch das durchdrücken des Stiftes sehen konnte, daß Patsy als Einzige als Verfasser graphologisch nicht zu 100% ausgeschlossen werden konnte usw.


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Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

20.01.2017 um 23:16
@Photographer73
Danke.
Das ist ja schon allerhand,alleine auf die RN bezogen.
Ich glaube,ziemlich an erster Stelle würde ich die Strangulierung als Vertuschung sehen.
Der Mißbrauch könnte auch kurz vorher stattgefunden haben und irgendetwas könnte dann ausgeartet sein.


Ich finde auch komisch,daß der Koffer da stand.
dieser Koffer gehörte scheinbar zum Haus, hatte seinen Platz an anderer Stelle.
und der Entführer sucht sich nicht nur Stift und Block im Haus,sondern auch einen Koffer.

Und nach wie vor verstehe ich nicht,daß die Ramseys nicht mit der Polizei zusammen gearbeitet haben.
Herr Ramseys hatte doch einflussreiche Freunde.
Auch welche bei der Polizei oder 'nur' bei der Staatsanwaltschaft?


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Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

21.01.2017 um 03:43
Photographer73 schrieb:...daß die RN auf dem hauseigenen Papier geschrieben wurde, mit einem hauseigenen Stift, was beides wieder am ursprünglichen Ort gefunden wurde, die "Übungsversuche", die man durch das durchdrücken des Stiftes sehen konnte,...
Das spricht ja nicht gerade dafür, dass einer der Ramseys den Entführerbrief geschrieben hat.
Sie wären doch kaum so dumm gewesen, Stift und Papier nicht verschwinden zu lassen, z.B. zu verbrennen.

Hätten die Ramseys nicht eher dafür sorgen müssen, dass die Polizei eindeutige Einbruchspuren findet, wenn einer von ihnen für dieses Sexualverbrechen verantwortlich gewesen wäre und davon ablenken wollte?

Ein Entführerschreiben zur Vertuschung eines Sexualverbrechens wäre auch nur sinnvoll gewesen, wenn JonBenets Leiche nicht gefunden worden wäre.
Deswegen denke ich, dass der ursprüngliche Plan war, JonBenet tatsächlich zu entführen und dass dabei etwas schief ging (vielleicht erkannte der Täter, dass sie durch den Schlag auf den Kopf schon lebensgefährlich verletzt war oder ein erwarteter Komplize tauchte nicht auf etc.).
whitelight schrieb:Ich glaube,ziemlich an erster Stelle würde ich die Strangulierung als Vertuschung sehen.
Diese langsame qualvolle Strangulierung war ja die schlimmste Handlung des Täters und der Beweis dafür, dass es sich um ein sadistisches Sexualverbrechen handelte und es nicht nur darum ging, JonBenet zum Schweigen zu bringen.
Wie könnte das eine "Vertuschung" sein?
whitelight schrieb:Und nach wie vor verstehe ich nicht,daß die Ramseys nicht mit der Polizei zusammen gearbeitet haben.
Sie haben doch anfangs mit der Polizei zusammengearbeitet.
Das änderte sich erst, als sie merkten, dass sie auch verdächtigt wurden.
Danach sprachen sie nur mehr mit einigen Polizisten, denen sie vertrauten und widersetzten sich einige Zeit den geforderten Verhören durch die Polizei, schreibt John Douglas.


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Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

21.01.2017 um 10:34
@Tajna
Wird denn bei einer "normalen" Entführung das gesamte Haus so gründlich untersucht von der Polizei?

Tatrelevante Orte bestimmt,aber wird dann auch in den Unterwäscheschubladen gesucht ?
Wie kam es dazu, daß nach dem Stift gesucht wurde? (Dieser schien übrigens Künstlerzubehör zu sein)

Die Haushälterin übergab der Polizei den Block, richtig?

Warum sollte eine langsame,qualvolle Strangulierung der Beweis sein,daß es sich um ein sadistisches sexualverbrechen handelte?

Könnte es nicht eher auch so sein,daß es für Laien,die Strangulierungen aus dem Tv kennen,nicht so einfach ist,diese auszuführen?

Im Film dauert eine Strangulierung 2 Minuten.
Im realen ist das sicher anders.
Möglicherweise wurde die garotte erst gebaut,nachdem man sah,daß es vorher nicht "klappte"?

Ich kann mir nicht vorstellen,daß jemand zum Vertuschen sexuelle Handlungen an jonbenet vornahm,nachdem sie bewusstlos war.
Diese könnten auch vorher entstanden sein.

Unfall mit Schlag auf dem Kopf und anschließendes Strangulieren ist einigermaßen vorstellbar.

Sexueller Angriff mit Schlag auf dem Kopf und anschließendem strangulieren auch vorstellbar.

Einsatz des Pinsels zur Vertuschung ist nicht nachvollziehbar für mich.

Dann müsste der tatablauf ganz anders gewesen sein und dann hätte man vielleicht doch irgendwelche fremdspuren finden müssen.

jonbenet lebte noch bei der Sache mit dem Pinsel.

ist denn klar feststellbar gewesen,daß der Pinsel kurz vor dem Tod eingesetzt wurde?
Könnte es nicht auch sein,daß dies schon viele Stunden vorher geschah?


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Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

21.01.2017 um 12:13
@whitelight

Was alles untersucht wurde und mit welcher Gründlichkeit kann man nicht sagen, ohne Einblick in die Polizei-Akten.
Ich nehme aber an, dass JonBenets Zimmer und der Keller auf jeden Fall gut untersucht wurden.
Nachdem JonBenet in der Nacht ihre Kleidung gewechselt hatte natürlich auch die Unterwäsche-Schubladen etc.

Wer Stift und Papier fand weiß ich nicht.

Ich habe bisher nichts davon gelesen, dass man genauer sagen könnte in welchem Zeitraum vor dem Tod die sexuellen Übergriffe stattfanden, nur dass sie an diesem Abend stattfanden.
(Aber das schließt nicht aus, dass nicht doch solche Untersuchungsergebnisse vorliegen.)
whitelight schrieb:Warum sollte eine langsame,qualvolle Strangulierung der Beweis sein,daß es sich um ein sadistisches sexualverbrechen handelte?

Könnte es nicht eher auch so sein,daß es für Laien,die Strangulierungen aus dem Tv kennen,nicht so einfach ist,diese auszuführen?

Im Film dauert eine Strangulierung 2 Minuten.
Im realen ist das sicher anders.
Möglicherweise wurde die garotte erst gebaut,nachdem man sah,daß es vorher nicht "klappte"?
Eine sadistische Tat erkennt man daren, dass das bewusste und absichtliche Quälen des Opfers, auch im Vergleich zu den sexuellen Handlungen, im Vordergrund steht.
Diese Taten und die Täter unterscheiden sich deutlich von den Taten und Tätern bei anderen Sexualverbrechen.

Nach den Aussagen der Forensiker (siehe verlinktes Video) hätte JonBenet leicht und schnell, sogar mit nur einer Hand, erwürgt werden können (dies wurde aber nicht versucht) und auch mit der Garrotte wäre es schneller gegangen, wenn sie sich zuziehen hätte lassen.

Dadurch, dass sich die Garrotte aber nur durch Drehen des Holzstücks ganz kontrolliert, in sehr kleinen Schritten, enger stellen ließ, konnte der Täter den Tod von JonBenet sehr lange hinauszögern, was er laut den befragten Forensikern auch gemacht hat.


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Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

21.01.2017 um 16:35
@Tajna
Könnte das langsame Zuziehen der Garotte nicht auch bedeuten,daß derjenige,der die Garotte zuzog sich nicht richtig traute,bzw. keine Ahnung hatte,woran man letzendlich erkannte,ob jonbenet tot war?
Gerade auch bei einer -vermutlich-bewusstlosen Person?

Oder/und derjenige wollte auf Nummer sicher gehen,daß sie wirklich tot war.

Würden die Forensiker auch von einer sadistischen Tat ausgehen,wenn man festgestellt hätte,daß Jonbenet vorher sexuell mißbraucht worden wäre?

Es ergibt für mich einfach keinen Sinn,daß jemand ins Haus kam,um Jonbenet zu entführen,diese aber im Vorfeld erst misbrauchte und dann tötete?

Würde ein Entführer nicht schnell mit seinem Opfer aus dem Haus verschwinden?


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Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

21.01.2017 um 22:48
@whitelight
whitelight schrieb:Würden die Forensiker auch von einer sadistischen Tat ausgehen,wenn man festgestellt hätte,daß Jonbenet vorher sexuell mißbraucht worden wäre?
Ja.
John Douglas, der FBI-Profiler, ging vor allem wegen dem äußerst brutalen (z.B. durch den Schlag auf den Kopf wurde der Schädel gespalten, der mögliche Tod des Opfers wurde in Kauf genommen) und grausamen (langsame Strangulation, zu Tode quälen des Opfers) gewalttätigen Verhalten des Täters davon aus, dass es sich bei dem Täter um einen Sadisten handelt.
(Die Textstelle hatte ich hier schon mal zitiert.)

Bei der 2. Strangulation hat sich die Schnur der Garrotte tief in den Hals des Opfers eingeschnitten, das sieht nicht nach einem zögerlichen Vorgehen des Täters aus.
whitelight schrieb:Es ergibt für mich einfach keinen Sinn,daß jemand ins Haus kam,um Jonbenet zu entführen,diese aber im Vorfeld erst misbrauchte und dann tötete?

Würde ein Entführer nicht schnell mit seinem Opfer aus dem Haus verschwinden?
Ich könnte mir vorstellen, dass der Täter JonBenet tatsächlich zuerst entführen wollte, entweder wegen dem Geld oder um sie zu missbrauchen.
Dann wurde ihm vielleicht klar, dass sie ohne Behandlung an der Kopfverletzung rasch sterben kann oder er konnte sich auch einfach nicht mehr beherrschen und er missbrauchte und tötete sie an Ort und Stelle.


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Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

22.01.2017 um 02:40
@whitelight
whitelight schrieb:Das ist ja schon allerhand,alleine auf die RN bezogen.
Das sah die Grand Jury auch so und genau aus diesem Grunde sprachen sie auch den Anklagepunkt 7 aus, der die Ramseys der Beihilfe, der Vertuschung, anklagte.
whitelight schrieb:Ich finde auch komisch,daß der Koffer da stand.
dieser Koffer gehörte scheinbar zum Haus, hatte seinen Platz an anderer Stelle.
und der Entführer sucht sich nicht nur Stift und Block im Haus,sondern auch einen Koffer.
Ja, das ist schon sehr auffällig, zumal JR aussagte, daß er selbst den Koffer irgendwann in den Abstellraum neben dem Waschraum gestellt hätte. Ein Täter von außen hätte also auch noch die Räume im Keller durchsuchen müssen, um den Koffer erstmal zu finden.
whitelight schrieb:Würde ein Entführer nicht schnell mit seinem Opfer aus dem Haus verschwinden?
Eben, genau das ist der Punkt. Entführung und gleichzeitiges mißbrauchen, überhaupt der längere, risikoreiche Aufenthalt im Keller, widersprechen sich.

@Tajna
Tajna schrieb:Das spricht ja nicht gerade dafür, dass einer der Ramseys den Entführerbrief geschrieben hat.
Sie wären doch kaum so dumm gewesen, Stift und Papier nicht verschwinden zu lassen, z.B. zu verbrennen.
Sehe ich anders. Die Ramseys waren keine Profis, sie gerieten in eine Situation, in der sie sich fürs vertuschen entschieden und handelten, wie sie dachten, daß es Täter tun würden. Dennoch dachten sie nicht an jede Kleinigkeit.
Tajna schrieb:Hätten die Ramseys nicht eher dafür sorgen müssen, dass die Polizei eindeutige Einbruchspuren findet, wenn einer von ihnen für dieses Sexualverbrechen verantwortlich gewesen wäre und davon ablenken wollte?
Sie sorgten doch für "Einbruchsspuren" und nutzten dafür u.a. das kaputte Fenster. Sie behaupteten, daß ein Täter von außen dies zerbrochen hätte, stellten den Koffer unter das Fenster, um zu suggerieren, daß dieser zum Ausstieg genutzt werden sollte. Sie behaupteten, daß die Ananas nicht aus dem Haus wäre, daß der Teddy nicht von ihnen sei usw. Alles, um einen Täter von außen plausibel zu machen.
Tajna schrieb:Diese langsame qualvolle Strangulierung war ja die schlimmste Handlung des Täters und der Beweis dafür, dass es sich um ein sadistisches Sexualverbrechen handelte und es nicht nur darum ging, JonBenet zum Schweigen zu bringen.
Das ist kein Fakt. Andere Theorien besagen, daß es zum vertuschen genutzt wurde oder daß BR es verursachte.
Tajna schrieb:John Douglas, der FBI-Profiler, ging vor allem wegen dem äußerst brutalen (z.B. durch den Schlag auf den Kopf wurde der Schädel gespalten, der mögliche Tod des Opfers wurde in Kauf genommen) und grausamen (langsame Strangulation, zu Tode quälen des Opfers) gewalttätigen Verhalten des Täters davon aus, dass es sich bei dem Täter um einen Sadisten handelt.
(Die Textstelle hatte ich hier schon mal zitiert.)
Eben, das ist lediglich die Meinung des ehemaligen FBI Agenten, der zudem noch von den Ramseys selbst beauftragt wurde. Von der Polizei wurde die Strangulation nicht in den Vordergrund gestellt und es gab auch keine offiziellen Berichte, in denen Sadismus als Motiv hervorgehoben wurde. Ein sadistischer Täter hätte zudem wenig Gefallen an einem bewußtlosen Opfer gehabt.


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Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

22.01.2017 um 10:35
Ich frage mich, warum der Täter JonBenet nicht in den Koffer packte. Wäre sie darin verstaut worden, hätte man sie wahrscheinlich so schnell gar nicht gefunden und man wäre viel länger von einer echten Entführung ausgegangen. Der Koffer stand schon da, was hinderte ihn also, das zu tun, er hatte es doch scheinbar vorgehabt, wofür sonst der Koffer? Wurde der Täter gestört und musste deshalb dieses Vorhaben abbrechen? Wodurch könnte er gestört worden sein? Wurde ein nicht eingeweihtes Familienmitglied zu früh wach?


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Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

22.01.2017 um 11:19
@Photographer73
Photographer73 schrieb:Die Ramseys waren keine Profis, sie gerieten in eine Situation, in der sie sich fürs vertuschen entschieden und handelten, wie sie dachten, daß es Täter tun würden.
Dass jemand von den Ramseys das Sexual-Verbrechen begangen hat, ist nach wie vor nur eine Spekulation für die es keine Beweise gibt.
Aus diesem Grund wollte der Bezirks-Staatsanwalt - entgegen der Empfehlung der Grand Jury - auch keine Anklage erheben.

Unter Staging (bzw. Inszenierung oder Vertuschung) versteht man die nachträgliche Veränderung einer Crime Scene, z.B. um vom eigentlich Schuldigen abzulenken, aber man versteht nicht darunter, dass weitere Verbrechen begangen werden, etwa um den Tathergang zu verschleiern, wie einige hier meinen.

Der frühere FBI-Agent John Douglas hat meines Wissens nach den Begriff des "Staging" entwickelt und auch erstmals darüber geschrieben.
(Er hat also mehr als lediglich eine Meinung dazu.)
Siehe auch:
Crime Classification Manual
The Detection of Staging, Undoing, and Personation at the Crime Scene
JOHN E. DOUGLAS, LAUREN K. DOUGLAS
Seite 31-44
http://murders.ru/Classific.pdf


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Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

22.01.2017 um 11:22
Photographer73 schrieb:Sie sorgten doch für "Einbruchsspuren" und nutzten dafür u.a. das kaputte Fenster. Sie behaupteten, daß ein Täter von außen dies zerbrochen hätte, stellten den Koffer unter das Fenster, um zu suggerieren, daß dieser zum Ausstieg genutzt werden sollte.
Letzteres wäre völlig unsinnig aus Sicht eines Täters von Außen, denn warum sollte er zum Fenster wieder rausklettern, statt einfach die Tür zu benutzen? Das Fenster brauchte er zum Reinsteigen, aber zum Rauskommen wäre es sicher nicht die erste Wahl gewesen, zumal wenn er wirklich vorgehabt hätte, das Haus zusammen mit JonBenet zu verlassen - tot (im Koffer) oder lebendig (bewusstlos) hätte er das Kind kaum zum Fenster rausbekommen, und bei Bewusstsein hätten sie nur nacheinander durchgekommt, was das Risiko gegeben hätte, dass er in dem Moment, wo er selbst rausklettert, keine Kontrolle mehr über sie gehabt hätte (Fluchtgefahr).


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Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

22.01.2017 um 12:34
Laut Mr. Ramsey wurde der Koffer eigentlich irgendwo anders aufbewahrt,im Abstellraum neben dem waschraum.

Es waren doch mehrere Menschen,die in Urlaub gefahren sind oder fahren wollten,im Haus.
Ob der Koffer von einem anderen Familienmitglied dorthin gestellt worden sein könnte,wurde sicher geprüft.
Befand sich dieser Waschraum im Keller?
(warum war dann vor Jonbenets Kinderzimmertüre im Flur der Trockner?)

Der Teppich,auf dem Jonbenets Urinspuren gefunden wurden, befand sich direkt an der Treppe.

Das Haus war doch mit Alarmanlage ausgestattet,oder?
Eine Nachbarin sagte doch aus,daß das sicherheitslicht in dieser Nacht nicht brannte.
Auch komisch.

Der Kidnapper hätte durch jede Türe oder jedes Fenster im Haus raus gekonnt.

Was war mir der housekeepertüre?

wie soll ein Täter es völlig spurenlos geschafft haben?

wieso war an dem Klebeband Spuren von Patsy?


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22.01.2017 um 22:59
@Tajna
Tajna schrieb:Aus diesem Grund wollte der Bezirks-Staatsanwalt - entgegen der Empfehlung der Grand Jury - auch keine Anklage erheben.
Hunter weigerte sich, der Anklageempfehlung nachzugeben, das stimmt. Allerdings widersprach er damit der Grand Jury. Er war der Meinung, daß die Beweise nicht ausreichen würden, für eine Verurteilung. Die Grand Jury war der Meinung, daß sie ausreichten, sonst hätten sie keine Empfehlung ausgesprochen. Und das taten sie erst nach sehr genauer Prüfung, immerhin tagten sie über ein Jahr. In dieser Zeit wurden über 100 Zeugen gehört. Dennoch kamen sie zu dem Schluß, daß eine Anklage gerechtfertigt wäre, und diese Entscheidung wurde sicherlich nicht leichtfertig getroffen.

@Comtesse
Comtesse schrieb:Letzteres wäre völlig unsinnig aus Sicht eines Täters von Außen, denn warum sollte er zum Fenster wieder rausklettern, statt einfach die Tür zu benutzen? Das Fenster brauchte er zum Reinsteigen, aber zum Rauskommen wäre es sicher nicht die erste Wahl gewesen, zumal wenn er wirklich vorgehabt hätte, das Haus zusammen mit JonBenet zu verlassen - tot (im Koffer) oder lebendig (bewusstlos) hätte er das Kind kaum zum Fenster rausbekommen, und bei Bewusstsein hätten sie nur nacheinander durchgekommt, was das Risiko gegeben hätte, dass er in dem Moment, wo er selbst rausklettert, keine Kontrolle mehr über sie gehabt hätte (Fluchtgefahr).
Seh ich auch so. Und dennoch wollten die Ramseys das Kellerfenster als Ein-und Ausstieg verkaufen. Einstieg ok, den Gedankengang kann ich noch nachvollziehen, auch wenn sich ja dann rausstellte, daß dort niemand eingestiegen ist, siehe Spinnennetz. Allein deswegen ist es Quatsch zu behaupten, daß der Täter dort den Koffer für den Ausstieg nutzte. Es wäre aber auch ohne das Spinnennetz völlig bescheuert gewesen, wieder durch den Keller zu verschwinden und sogar erst noch die anderen Räume nach einer "Steighilfe" (Koffer) zu durchsuchen, nachdem er (Täter von außen) das Kind aus dem Bett holte und mit ihm, auf dem Weg nach unten, an Haustüren vorbeikam.
Comtesse schrieb:Ich frage mich, warum der Täter JonBenet nicht in den Koffer packte. Wäre sie darin verstaut worden, hätte man sie wahrscheinlich so schnell gar nicht gefunden und man wäre viel länger von einer echten Entführung ausgegangen. Der Koffer stand schon da, was hinderte ihn also, das zu tun, er hatte es doch scheinbar vorgehabt, wofür sonst der Koffer? Wurde der Täter gestört und musste deshalb dieses Vorhaben abbrechen? Wodurch könnte er gestört worden sein? Wurde ein nicht eingeweihtes Familienmitglied zu früh wach?
Über den Koffer wurde immer viel spekuliert. Für einen Täter von außen macht der Koffer als Ausstiegshilfe keinen Sinn, eben weil niemand durchs Fenster ein-oder ausstieg. Ich gehe davon aus, daß er von den Ramseys einfach dorthin gestellt wurde, um etwas zu suggerieren, ich glaube nicht, daß JB damit weggeschafft werden sollte.
whitelight schrieb:Das Haus war doch mit Alarmanlage ausgestattet,oder?
whitelight schrieb:Was war mir der housekeepertüre?
@whitelight

Die Alarmanlage war in dieser Nacht nicht eingeschaltet und der Dienstboteneingang soll offen gewesen sein. Wie äußerst praktisch für einen Täter von außen, der das dann auch noch zufällig wußte. Auch das sind für mich wieder vorgeschobene Aussagen um klarzumachen - hier hätte jemand unbemerkt und problemlos einsteigen können. Dieser Täter brachte dann noch die Ananas mit, die ja niemand gekauft haben will, denn Teddy, den niemand kennen wollte... das ist doch alles nicht glaubwürdig.


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