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Der Yogtze-Fall

8.497 Beiträge, Schlüsselwörter: 1984, Ungeklärte Mordfälle, Yogtze, Anzhausen

Der Yogtze-Fall

26.11.2019 um 09:09
Rick_Blaine schrieb:Ich halte die Möglichkeit, dass der Golf dort längere Zeit unentdeckt stand, also länger als nur ein paar Minuten, für sehr fernliegend.
Ich weiß nicht, ob man das so sagen kann. Der Golf landete nach den Bildern in einiger Entfernung der BAB im Gestrüpp. Tatsache ist auch, dass die Lichter des Golf (mit Ausnahme des Innenlichts) aus waren. Jetzt stellen wir uns einfach kurz mal vor, dass das Innenlicht zunächst auch nicht an war. Wie bitte soll man da in der Nacht von der Autobahn einen Wagen im Gestrüpp wahrnehmen, der völlig unbeleuchtet ist? Alles ist völlig dunkel. Die Scheinwerferkegel erfassen diesen Bereich sicher nicht. Auf der BAB wird mit höheren Geschwindigkeiten gefahren. Die Fahrer sind auf die Straße konzentriert. Es dürfte jetzt um diese Zeit auch nicht extrem viel Verkehr geherrscht haben. Die wenigsten werden ins Dunkle nichts, d.h. in dunkle Böschungen gucken, sondern ihren Blick nach vorne richten. Ja, man hätte evtl. Spuren auf der Straße erkennen können (wenngleich mir solche unbekannt wären). Aber mal ehrlich, wieviele Schleuder oder Bremsspuren finden sich auf BABs? Richtig, viele. Dass die "neu" sein würden. lässt sich keinesfalls beurteilen. Wie konnte dann der Golf durch die LKWler entdeckt werden? Richtig nur durch das Innenlicht. Wann dieses angemacht wurde, wissen wir nicht. Lange vor der Entdeckung wohl nicht. Ich bin mir nicht sicher, ob das bei dem Golf auch so war, aber bei den meisten PKW dürfte das Innenlicht nach einiger Zeit von selbst ausgehen, um ein Entladen der Batterie zu vermeiden, wenn man versehentlich eine Türe nicht ganz schließt.

Wenn man dann den kalten Motor, der in der Presse erwähnt wird, berücksichtigt, ergibt sich mE fast zwangsläufig, dass der Golf hier länger Stand und jemand viel später das Innenlicht (sei es durch öffnen der Heckklappe oder anders) angemacht hat. Nachdem für mich unerklärlich ist, warum hier jemand solange am oder im Wrack "gewartet" (ja auf was denn?) haben soll, schließe ich eben auf ein Zurückkommen.

So und nun nochmal zur Beleuchtung: Es it doch bemerkenswert, dass die Lichter des Golf (mit Ausnahme des Innenlichts) aus waren. Nachdem ich jetzt mal davon ausgehe, dass durch den Unfall nicht sämtliche Außenlichter beschädigt wurden (was wohl auch gar nicht möglich wäre) muss jemand die Außenlichter ausgeschaltet haben. Diese wären nämlich sogar bei ausgeschaltetem Motor noch an gewesen. So, jetzt wird es interessant: wer kommt auf die Idee, die Außenlichter auszumachen? Bestimmt niemand, der will, dass man das Wrack sieht. Genau das Gegenteil hätte ein "normaler" Verunfallter getan. Nämlich möglichst durch Lichter auf sich aufmerksam gemacht. Also Warnblinklicht evtl. auch Fernlicht an. Irgendjemand wollte hier ganz und gar nicht, dass der Golf gefunden wird.
Rick_Blaine schrieb:Interessanter ist, dass die LKW Fahrer kein weiteres Fahrzeug auf der Standspur in der Nähe ausgemacht haben, aber auch das bedeutet keineswegs, dass es nicht existierte.
Ich gehe nicht davon aus, dass der Mann auf der BAB aufgegabelt wurde. Es befindet sich hier in unmittelbarer Nähe eine schöne ruhige Straße, die sich viel mehr anbietet, hier jemanden aufzulesen (und nach meiner Theorie auch erstmal hinzubringen).


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26.11.2019 um 16:50
mattschwarz schrieb:Rick_Blaine schrieb:
Ich halte die Möglichkeit, dass der Golf dort längere Zeit unentdeckt stand, also länger als nur ein paar Minuten, für sehr fernliegend.
Ich weiß nicht, ob man das so sagen kann. Der Golf landete nach den Bildern in einiger Entfernung der BAB im Gestrüpp. Tatsache ist auch, dass die Lichter des Golf (mit Ausnahme des Innenlichts) aus waren. Jetzt stellen wir uns einfach kurz mal vor, dass das Innenlicht zunächst auch nicht an war. Wie bitte soll man da in der Nacht von der Autobahn einen Wagen im Gestrüpp wahrnehmen, der völlig unbeleuchtet ist? Alles ist völlig dunkel. Die Scheinwerferkegel erfassen diesen Bereich sicher nicht. Auf der BAB wird mit höheren Geschwindigkeiten gefahren. Die Fahrer sind auf die Straße konzentriert. Es dürfte jetzt um diese Zeit auch nicht extrem viel Verkehr geherrscht haben. Die wenigsten werden ins Dunkle nichts, d.h. in dunkle Böschungen gucken, sondern ihren Blick nach vorne richten. Ja, man hätte evtl. Spuren auf der Straße erkennen können (wenngleich mir solche unbekannt wären). Aber mal ehrlich, wieviele Schleuder oder Bremsspuren finden sich auf BABs? Richtig, viele. Dass die "neu" sein würden. lässt sich keinesfalls beurteilen. Wie konnte dann der Golf durch die LKWler entdeckt werden? Richtig nur durch das Innenlicht. Wann dieses angemacht wurde, wissen wir nicht. Lange vor der Entdeckung wohl nicht. Ich bin mir nicht sicher, ob das bei dem Golf auch so war, aber bei den meisten PKW dürfte das Innenlicht nach einiger Zeit von selbst ausgehen, um ein Entladen der Batterie zu vermeiden, wenn man versehentlich eine Türe nicht ganz schließt.

Wenn man dann den kalten Motor, der in der Presse erwähnt wird, berücksichtigt, ergibt sich mE fast zwangsläufig, dass der Golf hier länger Stand und jemand viel später das Innenlicht (sei es durch öffnen der Heckklappe oder anders) angemacht hat. Nachdem für mich unerklärlich ist, warum hier jemand solange am oder im Wrack "gewartet" (ja auf was denn?) haben soll, schließe ich eben auf ein Zurückkommen.

So und nun nochmal zur Beleuchtung: Es it doch bemerkenswert, dass die Lichter des Golf (mit Ausnahme des Innenlichts) aus waren. Nachdem ich jetzt mal davon ausgehe, dass durch den Unfall nicht sämtliche Außenlichter beschädigt wurden (was wohl auch gar nicht möglich wäre) muss jemand die Außenlichter ausgeschaltet haben. Diese wären nämlich sogar bei ausgeschaltetem Motor noch an gewesen. So, jetzt wird es interessant: wer kommt auf die Idee, die Außenlichter auszumachen? Bestimmt niemand, der will, dass man das Wrack sieht. Genau das Gegenteil hätte ein "normaler" Verunfallter getan. Nämlich möglichst durch Lichter auf sich aufmerksam gemacht. Also Warnblinklicht evtl. auch Fernlicht an. Irgendjemand wollte hier ganz und gar nicht, dass der Golf gefunden wird.
Rick_Blaine schrieb:
Interessanter ist, dass die LKW Fahrer kein weiteres Fahrzeug auf der Standspur in der Nähe ausgemacht haben, aber auch das bedeutet keineswegs, dass es nicht existierte.
Ich gehe nicht davon aus, dass der Mann auf der BAB aufgegabelt wurde. Es befindet sich hier in unmittelbarer Nähe eine schöne ruhige Straße, die sich viel mehr anbietet, hier jemanden aufzulesen (und nach meiner Theorie auch erstmal hinzubringen).
Dem habe ich nur hinzuzufügen, dass beim Golf 1 die Innenleuchte nicht automatisch ausgeht, sondern so lange brennt bis die Batterie leer ist.


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26.11.2019 um 17:06
dreizehner schrieb:Dem habe ich nur hinzuzufügen, dass beim Golf 1 die Innenleuchte nicht automatisch ausgeht, sondern so lange brennt bis die Batterie leer ist.
Vielen Dank für die Info. Das bestärkt mich noch mehr in meiner Annahme, dass der Golf hier einige Zeit völlig unbeleuchtet und unbemerkt in der stockdunklen Botanik stand, bis dann jemand den Kofferraum öffnete oder das Innenlicht manuell einschaltete. In der Tat, ab diesem Zeitpunkt musste der Golf auffallen und rief dann ja auch gleich Meffert und Konzler auf den Plan. Nur bis dahin konnte der Motor in aller Ruhe abkühlen ….


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26.11.2019 um 18:26
@mattschwarz
mattschwarz schrieb:Das bestärkt mich noch mehr in meiner Annahme, dass der Golf hier einige Zeit völlig unbeleuchtet und unbemerkt in der stockdunklen Botanik stand, bis dann jemand den Kofferraum öffnete oder das Innenlicht manuell einschaltete.
Es ist immer noch keine Bestätigung für Deine Annahme, lediglich eine Möglichkeit.


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26.11.2019 um 18:39
mattschwarz schrieb:Ich gehe nicht davon aus, dass der Mann auf der BAB aufgegabelt wurde. Es befindet sich hier in unmittelbarer Nähe eine schöne ruhige Straße, die sich viel mehr anbietet, hier jemanden aufzulesen
Nicht nur das.
Die Strasse bietet sich auch viel eher an als die BAB, wenn man denn hätte einen Unfall vortäuschen wollen.
Da braucht keiner so eine "Harakiri - Situation" an vorher unbekannter Stelle auf der BAB. Wie sollte man nachts da auch die richtige Stelle finden. Realitätsfern; Ich fahre doch nicht nachts auf die Autobahn um in lebensgefährlicher
mattschwarz schrieb:Jetzt stellen wir uns einfach kurz mal vor, dass das Innenlicht zunächst auch nicht an war.
War es aber und zunächst werden auch die Scheinwerfer/ Rücklichter an gewesen sein. Bis der Fahrer diese wohl ausschaltete
mattschwarz schrieb:er mal ehrlich, wieviele Schleuder oder Bremsspuren finden sich auf BABs? Richtig, viele. Dass die "neu" sein würden.
Also auf denPolizeifotos, die wohl am Tag danach gemacht wurden sind die Spuren unmittelbar als frisch zu erkennen.Es ist auch zu erkennen, das Grasnarbe auf der Fahrbahn lag. Die Spuren fräsen sich durchs Gelände bis zum Standpunkt des Golf. Also nicht wieder Fakten herunterspielen weils sonst nicht passt.
mattschwarz schrieb:Wie konnte dann der Golf durch die LKWler entdeckt werden? Richtig nur durch das Innenlicht.
Das wird jetzt mal von Dir unterstellt, ohne jegliche Kenntnis der an der Unfallstelle vorhandenen Sichtverhältnisse.

Man kann es drehen und wenden wie man will;
Ein absichtliches und geplantes Abkommen von der Autobahn genau an dieser Stelle um einen Unfall vorzutäuschen ist absolut realitätsfern, weil einem auf Anhieb ein dutzend bessere Möglichkeiten eingefallen wären und das Vortäuschen eines Unfall durch die Nacktheit des Stoll von Anfang an zum Scheitern verurteilt war, was auch jeder Depp erkennen konnte
Rick_Blaine schrieb:, aber ganz ausgeschlossen werden kann freilich nicht, dass sich mehr als ein Nichtfreund im Golf befanden. Vorstellbar ist zum Beispiel, dass neben dem Fahrer noch mindestens ein weiterer Nichtfreund an Bord waren
Das kann ich mir nicht vorstellen. Ein auf der Rückbank sitzender Insasse wäre verletzt worden, was Spuren hinterlassen hätte.
Auch hätten die LKW Fahrer einen zweiten Mann wohl bemerkt, weil man davon ausgehen muss, das diese Beiden (oder drei) zusammen geblieben wären um entweder die weitere Vorgehensweise zu besprechen oder zusammen die Flucht anzutreten.
Das da einer schon mal im Vornherein los ist halte ich für wenig wahrscheinlich, weil es eben nicht das Verhalten von Menschen in solchen Ausnahmesituationen entspricht

Ich denke es saß nur der Fahrer mit Stoll im Golf.


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26.11.2019 um 19:08
mattschwarz schrieb:So und nun nochmal zur Beleuchtung: Es it doch bemerkenswert, dass die Lichter des Golf (mit Ausnahme des Innenlichts) aus waren. Nachdem ich jetzt mal davon ausgehe, dass durch den Unfall nicht sämtliche Außenlichter beschädigt wurden (was wohl auch gar nicht möglich wäre) muss jemand die Außenlichter ausgeschaltet haben.
Also soo sicher wäre ich da nicht, dass die Außenbeleuchtung bewusst ausgeschaltet worden war.

Bei dem Unfall kann ja locker eine Kabelverbindung (die ausschließlich für die Außenbeleuchtung da war) gekappt worden sein bzw. sich gelöst haben.
Dass Innen- und Außenbeleuchtung eine getrennt voneinander bestehende Kabelage haben - davon kann man zumindest ausgehen


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26.11.2019 um 19:43
Unterstellt man die Richtigkeit der Angabe zur Kleidung von Stoll, dass diese ordentlich gefaltet aufgefunden wurde, so erscheinen folgende Konstellationen möglich (das die Kleidung trotz des Unfalls nicht verstreut rumlag ist denke ich eher unwahrscheinlich):

1) Der Fahrer des Golf faltete die Kleidung von Stoll seelenruhig nach dem Unfall erst ein Mal zusammen (sehr unwahrscheinlich meiner Meinung nach). Das Stoll die Kleidung selbst in seinem Zustand gefaltet haben könnte, kann man denke jch mal ausschließen.

2) Die Kleidung wurde im Nachgang zum Unfall in den Golf von Stoll gelegt, da sie im anderen Wagen lag. (Hier stellt sich jedoch auch die Frage warum sie ordentlich zusammengefaltet war. Womöglich um sie besser zu tragen?) Ist dies mit der Helferthese in Einklang zu bringen?


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26.11.2019 um 19:47
Mc_Manus schrieb:Also soo sicher wäre ich da nicht, dass die Außenbeleuchtung bewusst ausgeschaltet worden war.

Bei dem Unfall kann ja locker eine Kabelverbindung (die ausschließlich für die Außenbeleuchtung da war) gekappt worden sein bzw. sich gelöst haben.
Dass Innen- und Außenbeleuchtung eine getrennt voneinander bestehende Kabelage haben - davon kann man zumindest ausgehen
Da nichts zum technischen Zustand des Golf veröffentlicht wurde, könnte alles möglich sein. Man könnte sogar soweit gehen, dass es zum Unfall gekommen sein könnte, da das Licht aufgrund eines technischen Defektes während der Fahrt ausfiel und der Fahrer im dunkeln in die Botanik abkam. Dies wäre aber eine abenteuerliche These.


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26.11.2019 um 19:47
@dreizehner
Die Sache mit der gefalteten Kleidung ist imo einen der wenigen Punkte, für die es (selbst bei größtmöglicher Phantasie) nicht den Hauch einer sinnvollen Erklärung gibt. Und zwar weder für irgendeinen realen Sinn/Zweck und auch nicht im Zuge einer erschaffenen fingierten Situation.


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26.11.2019 um 20:28
@Mc_Manus
Mc_Manus schrieb:nicht den Hauch einer sinnvollen Erklärung gibt.
Ich kann hier einen Hauch sehen, nämlich dann, wenn ich von einem Selbstmordversuch Stolls oder momentaner geistiger Verwirrung ausgehe. In so einem Zustand macht man schon mal Dinge, die man bei klarem Blick eben nicht täte.


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26.11.2019 um 20:28
@Mc_Manus
@dreizehner
Deshalb ist die Aussage, die Kleidung lag ordentlich gefaltet eigentlich absurd. Das kam auch nur von einer einzigen Pressequelle.

Physikalisch nicht möglich, daß die Kleidung bei dem Abgang nicht im Wagen umher geschleudert wurde
Das kann nach so einem Abgang von der Autobahn nur dann ordentlich gefaltet sein, wenn diese Ablage nach dem Unfall passierte.
Aber das ist völlig unrealistisch, daß der verunfallte Fahrer als erstes einmal die im Wagen umherliegende Kleidung des nackten Mannes sortiert

Ansonsten würde eine sortierte Kleidung dafür sprechen, das Stoll sich freiwillig und ohne Druck ausgezogen hat.

Ich glaube dagegen an eine Fehlinformation. Einer schrieb die Kleidung lag auf dem Rücksitz, der nächste Journalist machte daraus geordnet auf dem Rücksicht.


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26.11.2019 um 20:32
Mc_Manus schrieb:Die Sache mit der gefalteten Kleidung ist imo einen der wenigen Punkte, für die es (selbst bei größtmöglicher Phantasie) nicht den Hauch einer sinnvollen Erklärung
Woher stammt denn die Info, dass dem so war?

Hier z.B. Steht, dass die Kleidung im Auto verstreut war, die Wildlederjacke zusammengeknüllt hinter dem Fahrersitz lag.

Im gleiche Artikel auf Bild 33 hier im Forum steht auch was zum angeblich kalten Motor. Der LKW Fahrer hatte seine Hand auf die Motorhaube gelegt, welche eben kühl war.


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26.11.2019 um 22:28
Nightrider64 schrieb:Deshalb ist die Aussage, die Kleidung lag ordentlich gefaltet eigentlich absurd. Das kam auch nur von einer einzigen Pressequelle.

Physikalisch nicht möglich, daß die Kleidung bei dem Abgang nicht im Wagen umher geschleudert wurde
Das kann nach so einem Abgang von der Autobahn nur dann ordentlich gefaltet sein, wenn diese Ablage nach dem Unfall passierte.
Aber das ist völlig unrealistisch, daß der verunfallte Fahrer als erstes einmal die im Wagen umherliegende Kleidung des nackten Mannes sortiert

Ansonsten würde eine sortierte Kleidung dafür sprechen, das Stoll sich freiwillig und ohne Druck ausgezogen hat.

Ich glaube dagegen an eine Fehlinformation. Einer schrieb die Kleidung lag auf dem Rücksitz, der nächste Journalist machte daraus geordnet auf dem Rücksicht
skullnerd schrieb:Woher stammt denn die Info, dass dem so war?

Hier z.B. Steht, dass die Kleidung im Auto verstreut war, die Wildlederjacke zusammengeknüllt hinter dem Fahrersitz lag.

Im gleiche Artikel auf Bild 33 hier im Forum steht auch was zum angeblich kalten Motor. Der LKW Fahrer hatte seine Hand auf die Motorhaube gelegt, welche eben kühl war.
Die ordentlich zusammengefaltete Kleidung ist dann wohl hinfällig. Die Frage ist was neben der Kleidung auch noch dazugedichtet worden sein könnte bei den verschiedenen Quellen.


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27.11.2019 um 03:15
mattschwarz schrieb:Vielen Dank für die Info. Das bestärkt mich noch mehr in meiner Annahme, dass der Golf hier einige Zeit völlig unbeleuchtet und unbemerkt in der stockdunklen Botanik stand, bis dann jemand den Kofferraum öffnete oder das Innenlicht manuell einschaltete. In der Tat, ab diesem Zeitpunkt musste der Golf auffallen und rief dann ja auch gleich Meffert und Konzler auf den Plan. Nur bis dahin konnte der Motor in aller Ruhe abkühlen ….
Unmöglich ist das sicher nicht, aber ich halte es nicht für wahrscheinlich. Klären könnten wir das nur, wenn wir von den beiden LKW Fahrern erfahren würden, wieso sie den Golf wahrgenommen haben. Meines Wissens gibt es da aber keine Aussage zu, die der Öffentlichkeit bekannt ist.
Nightrider64 schrieb:Ein absichtliches und geplantes Abkommen von der Autobahn genau an dieser Stelle um einen Unfall vorzutäuschen ist absolut realitätsfern, weil einem auf Anhieb ein dutzend bessere Möglichkeiten eingefallen wären und das Vortäuschen eines Unfall durch die Nacktheit des Stoll von Anfang an zum Scheitern verurteilt war, was auch jeder Depp erkennen konnte
Dem kann ich uneingeschränkt zustimmen, ich bin überzeugt, der Unfall auf der BAB war ein Unfall und nicht Absicht.
Nightrider64 schrieb:Ein auf der Rückbank sitzender Insasse wäre verletzt worden, was Spuren hinterlassen hätte.
Das wiederum sehe ich nicht so. Im Gegenteil, die Bilder des verunfallten Golfs weisen nach meiner Erfahrung nicht auf verletzte Insassen hin. Ein wenig durcheinandergerumpelt worden sein, ja, aber absolut nicht notwendigerweise blutende Verletzungen.
Nightrider64 schrieb:Ich glaube dagegen an eine Fehlinformation. Einer schrieb die Kleidung lag auf dem Rücksitz, der nächste Journalist machte daraus geordnet auf dem Rücksicht.
Das ist auch meine Vermutung


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27.11.2019 um 04:42
In der jetzigen Situation, gibt es nur eine vernünftige Möglichkeit, das ewige Hick-Hack um vermeintliche Fehlinformationen und daraus resultierende persönliche Einschätzungen zu beenden.

In Theorien sollten nur noch glasklare Fakten, verwendet werden.


In der Presse widersprüchlich dargestellte Sachverhalte, müssen außen vor bleiben.

Für mich wären das im wesentlichen:

-der kalte Motor
-die ordentlich zusammengelegte Kleidung


Des weiteren sollte die Beleuchtung des verunfallten Golf (Außenbeleuchtung und Innenbeleuchtung), direkt nach dem Unfall, stets als spekulative persönliche Einschätzung gekennzeichnet werden, da sie durch aktives Handeln von Personen jederzeit beliebig veränderbar ist. Das gilt auch für die Heckklappe.


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27.11.2019 um 09:59
EDGARallanPOE schrieb:In Theorien sollten nur noch glasklare Fakten, verwendet werden.In der Presse widersprüchlich dargestellte Sachverhalte, müssen außen vor bleiben.Für mich wären das im wesentlichen:-der kalte Motor-die ordentlich zusammengelegte Kleidung
Das ist grundsätzlich natürlich eine absolut sinnvolle Idee. Auf der anderen Seite schränkt das aber auch die Interpretationsmöglichkeiten erheblich ein. Von dem kalten Motor wurde nuneinmal in einer Quelle berichtet und das blieb auch unwidersprochen. Hat das jemand erfunden? Irgendwie unwahrscheinlich, sich so etwas einfach auszudenken. Ich möchte da auch noch das Veilchen der Frau erwähnen. Auch dies wurde nur in ein oder zwei Artikeln erwähnt. Dass Fr. H. die Tante des S. gewesen sein soll, wohl nur in einem Artikel. Also all das weglassen? Ich bin mir nicht sicher.


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27.11.2019 um 10:16
mattschwarz schrieb:Das ist grundsätzlich natürlich eine absolut sinnvolle Idee. Auf der anderen Seite schränkt das aber auch die Interpretationsmöglichkeiten erheblich ein. Von dem kalten Motor wurde nuneinmal in einer Quelle berichtet und das blieb auch unwidersprochen. Hat das jemand erfunden? Irgendwie unwahrscheinlich, sich so etwas einfach auszudenken. Ich möchte da auch noch das Veilchen der Frau erwähnen. Auch dies wurde nur in ein oder zwei Artikeln erwähnt. Dass Fr. H. die Tante des S. gewesen sein soll, wohl nur in einem Artikel. Also all das weglassen? Ich bin mir nicht sicher.
Wenn man eine Gesamt/Teiltheorie hier zur Diskussion stellt...schließt sich daran keine sachliche Diskussion über diese selbst an. Sondern es beginnt das von mir beschriebene "Hick - Hack", um Fehlinformationen...Absurdität von Handlungsabläufen, technischen Unmöglichkeiten und was weiß ich noch alles. Diskussionstechnisch treten wir auf der Stelle.

Mein Gedanke des "Weglassens" zielte darauf dem "Hick - Hack", die Grundlage zu entziehen.

Aber wahrscheinlich hast du Recht...ohne die umstrittenen Fakten, bekommt man dann auch keine gescheite Theorie mehr zusammen.


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27.11.2019 um 10:26
EDGARallanPOE schrieb:Mein Gedanke des "Weglassens" zielte darauf dem "Hick - Hack", die Grundlage zu entziehen.Aber wahrscheinlich hast du Recht...ohne die umstrittenen Fakten, bekommt man dann auch keine gescheite Theorie mehr zusammen.
Ich stimme Dir da voll zu. Ein Dilemma. und dazu auch noch ungeordnet, was "Fakt" ist und was nicht als "verifiziert" (aber berichtet) gilt. Wenn man das dann alles auch noch durcheinanderwürfelt, wird es vogelwild.

Vielleicht wäre es sinnvoll, sich einmal darauf zu einigen, was tatsächlich als Fakt (also als allgemein anerkannte Grundlagen des Falls) anerkannt wird.

Daneben könnte man dann eine Liste der zwar berichteten, aber als umstritten geltenden, Umstände machen. Diese könnte einbezogen werden, müssten dann aber ggf. als umstritten gekennzeichnet werden.

So würde man vielleicht ein wenig "Ordnung" und gemeinsame Diskussionsgrundlage schaffen.


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29.11.2019 um 10:59
Ich erinnere mich an die Sendung, (Die Wiederholung, Jahre später.)
Für mich erschließt sich mir nicht ganz, warum jemand überrollt wird, vorher ausgezogen wird und dann fährt man, (von Wilnsdorf oder Haigerseelbach aus berechnet), 1 knappe Stunde nach Haagen!?
Und warum soll die/ der wohl ehem. Rastplatz (!?) an der rechten Seite oder Böschung, unbekannt gewesen sein. Herrn Stoll war sie mit Sicherheit bekannt, denn er wird mit Sicherheit regelmässig in Haagen gewesen sein? Da er ja Unweit, des Auffindeortes aufgewachsen war.
Wie im Fall beschrieben, müsste er von jemanden nackt aufgefunden worden sein, derjenige hat sein Fahrzeug stehen lassen und ist mit Stolls Golf, nach Haagen gefahren. Wenn es einen Anhalter gab, und dieser nachts, zur damaligen Zeit, am Strassenrand steht, würde ich mich auch erschrecken, da ich um die Uhrzeit nicht damit rechne, das jemand Nachts an der Autobahn, mit genommen werden will.
Dann könnte man tatsächlich das Fahrzeug verreissen und in Stolls verfassung, wäre das nicht ganz undenkbar.
Ähnlich, wenn ohne Vorwarnung, ein Reh auf die Autobahn hüpft. Bleibt ein Autofahrer ruhig oder ist man kurz erschrocken?
Und damals, stell ich es mir sehr dunkel vor, da die Scheinwerfer von PKWs, LKWs nicht so hell sind wie heutzutage und die Beleuchtung der Autobahn, mit Sicherheit zu wünschen übrig ließ.
War die Stelle in der Anhalter-Szene bekannt, das man mit genommen wurde?
Dennoch, müssten auf der Autobahn spuren zusehen gewesen sein oder spätestens an der Böschung. Ich hab selbst mal, (es war tatsächlch ein Hirsch), ein Hirsch frontal angefahren und bin den Abgrenzungswall hoch zum Wildzaun..Auf dem Erdwall/ am Wildzaunpfosten stehen geblieben, sonst wäre ich rüber aufs Feld gerutscht. Auf der Straße war nichts zusehen, aber an der Böschung, spätestens, hat man erkannt, was da vorgefallen sein musste.
Was ist denn an den Uhrzeiten dran? Stimmen die Exakt? War Stoll bis 23 Uhr in der Kneipe? Oder war Stoll noch nach 23 Uhr in der Kneipe? dann kämen dazu noch Rund 10 min. Fahrtzeit von Wilnsdorf nach Haigerseelbach. Dann wären das keine genau 2 Stunden später, sondern 1 S. 40-50 min..
Warum wusste die alte Dame in Haigerseelbach, das es genau 1 Uhr nachts war?
Hatte sie auf die Uhr geschaut, kurz vorm Öffnen der Fenster?
Wann der Notruf der LKW Fahrer bei der Polizei eintraf, müsste doch noch feststellbar sein? War das genau 3 Uhr nachts oder ein paar min vorher?
Denn die Fahrzeit beträgt bis zum Auffindort ca 50-55 min.
Bei der alten Dame muss er mindestens 10 min gewesen sein, vom Aussteigen bis zum Klopfen/ Klingeln, bis zum Fenster öffnen und wieder schließen. Wenn er um Punkt 1 Uhr bei ihr war, 10 min mindestens, 55 min. Fahrtzeit, so vergeht schon 1 Stunde an Zeit. In der anderen Stunde muss er sich ausgezogen haben und er wurde überrollt. Gab es noch dazu eine tätliche Auseinandersetzung?
Dann muss das Überrollen in oder um Haigerseelbach, im Umkreis von 1 Km geschehen sein.

So wie hier schon jemand schrieb. Um jemanden los zu werden, dazu noch Mitten im Mittelgebirge, suche ich mir eine andere Stelle aus, als am Auffindeort. Und wenn ich jemanden Umbringen will und die Person bereits 1 mal überrollt habe, hätte ich keine skruppel noch mal über ihn zu Fahren. Falls ich gemerkt hätte, das er noch lebt. Entweder, lasse ich ihn dann liegen wo er war, und fahr nicht noch ne knappe Stunde, mit ihm, dazu nackt durch die Gegend. Dazu noch mit dem Fahrzeug des Überrollten und baue dann noch mal einen Unfall. Und verschwinde dann, wenn ich ihn doch eh zum Krankenhaus oder ähnliches bringen wollte.

Apropo Krankenhaus. Warum fuhr er nicht nach Gießen? Heute fährt man via A45 auch ca 55 min bis nach Gießen. Gießen war bestimmt auch sehr gut mit Ärtzten versorgt? Zudem gab es in bei Gießen/ Marburg größere US Präsenz als heute. Falls die Autobahn bis dato durchgängig ausgebaut war.

Vielleicht waren die Bustaben auch ein Code-Wort für töten. Zb in der BSDM Sprache einigt man sich auch auf Wörter um ein Spiel zu beenden. Und dazu musste man nicht unbedingt Schwul sein, auch nicht in den Anfängen, in Ende de 1970er/ Anfang 1980er? Damals, war die Szene wohl noch brutaler und nicht als BDSM bekannt....Gab es im 200 Km Umkreis von Welnsdorf, ähnliche, ungeklärte Mordfälle?
Hat Stoll etwas in der Szene gesehen, was er nicht sehen sollte, zb fehlgeschlagene Fesselungskünste, die tödlich Endeten? Und dann viel das Wort JOG´TZE für: Erledigt/ tötet ihn?

Ich hoffe, ich hab nicht zu viel durcheinander gebracht.


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30.11.2019 um 07:59
@tomkyle
Es ist deutlich wahrscheinlicher, dass der Überrollort im Bereich Lüdenscheid liegt (und nicht im Bereich Wilnsdorf/Haigerseelbach).

Das gilt sowohl für die Variante Mord als auch für die Variante Unfall/Helfer. Bei der Unfalltheorie kann man Lüdenscheid getrost zu 99,99% als Überrollort ansehen, denn ein ursprünglicher Rettungsversuch in ein 100 km entferntes Krankenhaus braucht man getrost nicht als Rettungsversuch bezeichnen.


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