Kriminalfälle
Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung
weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryEnglish
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Der Yogtze-Fall

16.857 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Auto, Ungelöst ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Der Yogtze-Fall

Der Yogtze-Fall

20.06.2026 um 20:02
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Ja gut, aber kannst Du das sicher verneinen ?
Du kennst doch die Verletzungen gar nicht.
Ich habe mich an das Themen-Wiki gehalten wo die Verletzungen beschrieben werden
Wörtliche Abschrift aus dem Interview mit dem ehemaligen KHK Herrn Leppler zum Thema Obduktion, Ermittlungen und Spurenuntersuchung (ab Min. 18.10):
Bei der Obduktion ist herausgekommen, dass Günther Stoll offensichtlich von einem Fahrzeug überrollt worden ist, ein- oder mehrfach konnte man nicht genau sagen. Man hat an seinem Körper Verschmutzungen, Laubanhaftungen an der Haut festgestellt, so dass man wusste, dass er nackt war zur Zeit, als er überrollt wurde. Hinzu kam ein fast abgerissener Arm, und gravierend waren und möglicherweise todesursächlich die erheblichen Verletzung der inneren Organe.
Dazu kommt für mich noch dass er bereits auf dem Weg ins Krankenhaus verstorben ist
Stoll starb noch auf dem Weg ins allgemeine Krankenhaus (im Volksmund AKH) Hagen.[3]
Quelle: Wikipedia: YOGTZE-Fall
Die Autofahrer hätten ihn ja kurz vor 3 noch um das Auto laufen gesehen, im Dunkeln und durch Gebüsch, mit dann bereits bestehenden erheblichen Verletzungen.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Wenn da noch jemand an der Ubfallstelle war, kann der nur nach dem Aufprall hinzu gekommen sein.
Das da noch jemand ganz anderes am Auto war der vom Unfallärm aufmerksam geworden ist, nach dem Verunfallten gesehen hat, dabei vielleicht sogar Blut an den Ärmel der Jacke bekommen hat und dabei von den Lkw-Fahrern
gesehen wurde könnte ich mir vorstellen, auch wenn man das in Verbindung mit dieser Sichtung sieht
Mehrere Autofahrer berichteten nach Bekanntwerden des Falls von einem Anhalter, den sie nachts an der Auffahrt Hagen-Süd in Richtung Frankfurt gesehen haben wollen.
Quelle: Wikipedia: YOGTZE-Fall
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Gut. Dann hat Dich die Wiederlegung der Annahme des Überrollens nicht überzeugt.
Hat es nicht weil man eben lesen kann dass es dabei Verletzungen gibt wie hier beschrieben die sich für mich (als Laien) sehr spezifisch anhören
Werden Thorax und / oder Abdomen überrollt, ist mit einer Verletzung zahlreicher Organstrukturen durch direkte Kompression zu rechnen. Von außen sind diese häufig nicht sofort zu erkennen. Sie bieten aber erhebliche Gefahr für starke Blutungen und Einschränkungen in der Organfunktion.
Wird ein Körper überrollt, richten sich die Kräfte der Reifen und der Straßenoberfläche am Körper in die gleicher Richtung. Durch die auftretenden Scherkräfte werden die Decollmentverletzungen verursacht. Auf Deutsch werden dieser als Ablederungsverletzungen bezeichnet. Die Haut wird von darunter liegendem Gewebe getrennt.

Dabei kann es zu Verletzungen unter einer intakten Hautschicht kommen. Diese werden als atypisches Decollment bezeichnet.
Quelle: https://www.rescuelearn.de/wissen/ueberrolltrauma/
Für die neuen Gutachten konnte ja kein neuer pathologischer Bericht erstellt werden sondern ich denke die neuen Gutachter haben den pathologischen Befund von 1984 gelesen und das was dort dokumentiert wurde an Verletzungen müssten sie dann auch verwendet haben
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Niemand hat je was davon erwähnt, wer den Sitz runter gekurbelt hat.
Vielleicht die Rettungskräfte ?
Oder die LKW Fahrer, die es ihm bequem machen wollten.
Das ist tatsächlich ein guter Einwand, beides könnte ich mir vorstellen, Rettungskräfte um ihn leichter aus dem Auto zu bekommen oder vielleicht auch um schon vor Ort eine Infusion zu legen.


1x zitiertmelden

Der Yogtze-Fall

20.06.2026 um 20:48
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Fakt ist: Hätte man ihn, wie ursprünglich angenommen, so verletzt und unangeschnallt auf dem Beifahrersitz gesetzt oder gelegt, er hätte nach dem Abritt und Aufprall dort nicht mehr gesessen.
Das wurde simuliert.
Und am Fahrersitz war er angeklebt oder was?
Deine ganze "Argumentation" beruht darauf, dass er nicht am Beifahrersitz gewesen sein konnte, weil dort angeblich keiner angeschnallt war und er aus dem Fahrzeug geschleudert worden wäre.
Gleichzeitig kannst du keine Antwort darauf geben, warum das am Fahrersitz anders gewesen sein könnte bzw schließt es nicht aus, dass er von dort aus aus dem Fahrzeug flog.

Sowohl meine als auch andere Erläuterungen, dass die Verletzuingsmuster bei den beiden Szenarien "Überrollt" und "aus dem Fahrzeug geschleudert" völlig unterschiedlich sind und auch andere Folgen hätten, werden von dir ignoriert.
Ich kann mir vorstellen, dass Herr Stoll am Weg ins Krankenhaus an seinen inneren Verletzungen verblutet ist. Wäre er aus dem Fahrzeug durch die Scheibe geflogen, hätte das ein schweres Schädel-Hirn-Trauma, eventuell Wirbelsäulenfrakturen (mit Lähmungen usw) und andere charakteristische, eindeutig erkennbare Verletzungen zur Folge. Das ist ausdrücklich ausgeblieben. Es war von einem verletzten Arm sowie inneren Verletzungen die Rede, angefangen von den LKW-Fahrern über Rettungskräfte, Ärzten, Polizisten bis hin zu den Rechtsmedizinern und Gutachtern hätten diese sichtbaren Verletzungen erwähnt. Das ist aber nicht geschehen.
Mit seinen Verletzungen wäre er nicht in der Lage gewesen, mehrmals durch das Gestrüpp zu kriechen. Es ist damit eigentlich auszuschließen, dass er aus dem KFZ geschleudert wurde.


2x zitiertmelden

Der Yogtze-Fall

20.06.2026 um 22:32
Zitat von AdmiralAalAdmiralAal schrieb:dass die Verletzuingsmuster bei den beiden Szenarien "Überrollt" und "aus dem Fahrzeug geschleudert" völlig unterschiedlich sind
Das wäre für mich auch ein entscheidender Punkt. Sollten Verletzungen die bei einem Überrollen entstehen dokumentiert sein wie z.B.eine Decollmentverletzung dann liesse sich diese sich meiner Meinung nach nicht dadurch erklären dass Herr Stoll durch die Windschutzscheibe geflogen ist und dann auf dem Boden aufgekommen ist bzw. im Fahrzeug vom Fahrer-auf den Beifahrersitz geschleudert ist wie z.B. hier beschrieben wurde
Zwei neue Gutachten ergaben, dass die Verletzungen von Günter S. überhaupt nicht zu einem Überrollen passten, wohl aber, zu einer Kollision. Diese habe ihn auf den Beifahrersitz katapultiert, auf dem er später nackt entdeckt worden war.
Quelle: https://www.zdfheute.de/panorama/kriminalitaet/aktenzeichen-xy-yogtze-fall-mord-aufgeklaert-100.html
Das Décollement ist oft eine Begleitverletzung bei Frakturen der Extremitäten, kommt jedoch auch als eigenständige Verletzung vor und wird dann in seiner Schwere häufig unterschätzt. Ein typischer Unfallhergang ist der Steinfall aus dem Hangenden bei Bergleuten oder das Anfahren oder Überrollen eines Fußgängers durch ein Kraftfahrzeug.[2]
Quelle: tps://de.wikipedia.org/wiki/Décollement_(Medizin)
Ansonsten sagt die Komissarin bei dem Video bei Minute 11.42 sinngemäß
" dass man noch mindestens 500m weiter fahren musste um eine Bucht zu finden wo man anhalten konnte", bezogen auf die 2 LKW-Fahrer.
Weiss das jemand, gab es damals tatsächlich eine Bucht zum Anhalten an besagter Stelle der Autobahn? Das müsste ja etwas in dieser Form gewesen sein
Eine Nothaltebucht ist eine kurze Ausbuchtung neben der Fahrbahn, die nur für Nothalte oder sonstige Notfälle gedacht ist. Sie bietet meist Platz für ein Fahrzeug. In einer Nothaltebucht darf nur im Notfall, wie bei einer Panne gehalten werden. Oft zu finden sind sie in Tunneln, auf stark befahrenen Straßen ohne Standstreifen, im Bereich von Autobahnbaustellen oder an Passstraßen.
Quelle: Wikipedia: Nothaltebucht
Ich bin die Autobahn mal virtuell langmarschiert und habe so etwas nicht gefunden was aber ja 1984 ganz anders gewesen sein kann.


melden

Der Yogtze-Fall

21.06.2026 um 01:27
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb am 01.01.2026:
"Günther Stoll kollidierte mit 60 bis 80 km/h mit einem größeren Baum. (…) Anschließend schleuderte der Pkw Stoll immer langsamer werdend durch das Gehölz. (..) Zuletzt lässt sich eine schräge oder seitliche Kollision mit einem Buschwerk (…) einbinden."
Quelle: Unfallgutachten, zitiert nach Video auf der Seite https://www1.wdr.de/lokalzeit/verbrechen/mordorteyoutube/cold-case-stoll-hagen-100.html
(Im Video ab Minute 14:40.)


melden

Der Yogtze-Fall

21.06.2026 um 03:27
Zitat von 321meins321meins schrieb am 17.06.2026:eine Unterstellung die für mich auf eine Voreingenommenheit gegenüber Herrn Stoll hindeuten könnte aber nicht müsste.
Eine Unterstellung die nahelegt, dass die Akte eher oberflächlich gelesen wurde.
Wenn ein derart basaler Fakt übersehen - oder vergessen - wurde, dann vielleicht noch anderes. Derartige Faktennachlässigkrit hätte ich eher von einer KI erwartet.
Zitat von 321meins321meins schrieb am 17.06.2026:Sieht für mich ziemlich spezifisch aus,
Beim Überfahren werden muss es nicht zum Überrollen von Extremitäten kommen. Es kann bei Stillstand des KFZ und Kontakt zwischen Stoßstange und Schienbein auch passieren, dass der Körper unter das Fahrzeug gezogen wird, rotiert und dabei gewalkt wird. Bei diesem Vorgang bricht mindestens ein Schlüsselbein. Auch kann ein Arm am Fahrzeugboden hängen bleiben und fast abgerissen werden.

Wurde im Faden ausgiebig diskutiert. Mehrfach.
Zitat von 321meins321meins schrieb:Das ist tatsächlich ein guter Einwand, beides könnte ich mir vorstellen, Rettungskräfte um ihn leichter aus dem Auto zu bekommen oder vielleicht auch um schon vor Ort eine Infusion zu legen.
Wenn das die Rettungskräfte waren, dann ist es sehr unwahrscheinlich, dass er auf den Beifahrersitz geschleudert wurde. Dann wäre bei aufrechter Lehnenposition sehr wahrscheinlich sein Kopf auf das Fenster der Beifahrertür geprallt. Das würde man sehr deutlich sehen, wenn das Fenster das überhaupt übersteht.

Im Spar-Golf gibt es keinen Mitteltunnel, nur Gangschalthebel und Handbremse, wobei letztere zwischen den Sitzen verschwondet wenn gelöst. Möglich wäre das - ich hätte aber vermutet, dass man dann den Einschlag in der Tür sieht. Bei den Verletzungen?
Zitat von AdmiralAalAdmiralAal schrieb:Sowohl meine als auch andere Erläuterungen, dass die Verletzuingsmuster bei den beiden Szenarien "Überrollt" und "aus dem Fahrzeug geschleudert" völlig unterschiedlich sind
Das irritiert mich auch ein wenig, dass der Herr Stoll entweder aus der Windschutzscheibe geflogen sein soll, oder im Auto herumflog und auf dem Beifahrersitz landete. Vielleicht flog er ja auf der Fahrerseite raus und auf der Beifahrerseite wieder rein, quasi spatzengleich und ungestreift? Sonst gäbe es ja Spuren. Wenn ich Spekulationen lese, er hätte zur Windschutzscheibe rausklettern können - mit halb abgetrenntem Arm - ohne zu tropfen. Respekt.

Also scheint es Raum für Szenarien zu geben.

Eindeutig ist anders?!

Dann kann ihn aber auch jemand in's Auto getragen haben. Wo man gar nicht so genau zu wissen scheint, wie er auf den Beifahrersitz gekommen ist.
Zitat von 321meins321meins schrieb:Man hat an seinem Körper Verschmutzungen, Laubanhaftungen an der Haut festgestellt, so dass man wusste, dass er nackt war zur Zeit, als er überrollt wurde.
Hierzu frage ich mich immer noch, ob die zum Laub gehörigen Bäume am Unfallort wuchsen.


melden

Der Yogtze-Fall

21.06.2026 um 09:43
Zitat von Biff_TannenBiff_Tannen schrieb:Das ist doch schon seit Jahren bekannt, dass es den Zettel nie gab und Frau Stoll dies erst 6 Monate später bei der Polizei ausgesagt hatte.
Ich hab immer versucht, das Ganze ohne den angeblichen Zettel zu betrachten und bin da immer zu einem Unfall gekommen, ohne weitere Beteiligten. Dass bei Unfällen auch schwer Verletzte im Schock noch Dinge tun oder weggehen, passiert. Dass aber der verwirrte, nackte Stoll selbst (vielleicht fuhr er schon nackt umher, who knows) ums Auto gestolpert ist und seinen anderen Arm benutzt haben könnte, hat hier leider immer wieder nur zu Zank geführt, deshalb hab ich mich enthalten. Selbst das neue Gutachten will nicht akzeptiert werden, da wird lieber sogar Unterschlagung von Beweismitteln unterstellt, weil ... ja, warum? Zu unspektakulär, so ein Unfall?

Beitrag von Lorea (Seite 818)


1x zitiertmelden

Der Yogtze-Fall

21.06.2026 um 11:56
Zitat von soomasooma schrieb:weil ... ja, warum? Zu unspektakulär, so ein Unfall?
Das sehe zumindest ich nicht so, für mich ist eher der Unterschied bzw. die Einschätzung des damaligen Gutachtens im Vergleich mit den neuen unverständlich.
Auf Bild 31 ersichtlich das damalige Gutachten wo steht :
"Es sind alle typischen Verletzungen vorhanden, wie sie beim Überrollen durch ein anderes Fahrzeug aufgebracht werden."
Es handelte sich also nicht nur um eine typische Verletzung sondern um mehrere die offenbar bei der Obduktion, vielleicht auch schon von den Ärzten im Krankenhaus gesehen wurden.
Dass bei den neuen Gutachten das Ergebnis ist dass er nicht überrollt wurde kann ich mir nicht erklären.
Wohl dass neue Bewertungen mit neuer Technik genauere Erkenntnisse bringen können wie das Auto auf Hindernisse im Gebüsch reagiert hat, Aufschlüsse zur Geschwindigkeit.
Aber das Ergebnis der Obduktion kann es meiner Meinung nach nur einmal geben und zwar von 1984.
Zitat von soomasooma schrieb:Beitrag von Lorea (Seite 818)
Den Beitrag habe ich gelesen, aber auch da wurde ja vermutet dass Herr Stoll zusätzlich überfahren wurde
Zitat von LoreaLorea schrieb am 01.07.2009:Ich glaube, er ist in den Graben gefahren, dann auf die Autobahn gelaufen und von einem KfZ angefahren worden. Danach zu seinem Fahrzeug gegangen und sich hineingesetzt. So haben ihn dann die LKW-Fahrer gefunden.



3x zitiertmelden

Der Yogtze-Fall

21.06.2026 um 11:59
Zitat von 321meins321meins schrieb:Den Beitrag habe ich gelesen, aber auch da wurde ja vermutet dass Herr Stoll zusätzlich überfahren wurde
Ah, huch, das war eigentlich eines meiner alten "Lesezeichen" und ist nur da reingerutscht, sorry.


melden

Der Yogtze-Fall

21.06.2026 um 12:02
Zitat von 321meins321meins schrieb:"Es sind alle typischen Verletzungen vorhanden, wie sie beim Überrollen durch ein anderes Fahrzeug aufgebracht werden."
Es handelte sich also nicht nur um eine typische Verletzung sondern um mehrere die offenbar bei der Obduktion, vielleicht auch schon von den Ärzten im Krankenhaus gesehen wurden.
Ja, so steht es im Gutachten. Aber man weiß es eben nicht, was in dem Obduktionsbericht steht.

Und was der Gutachter daraus gemacht hat. Wenn die Verletzungen im Obduktionsbericht beschrieben sind, aber nicht gedeutet, dann ist das mit dem "typische Verletzungen wie se beim Überrollen entstehen" nichts anderes als eine Interpretation des Gutachters.


3x zitiertmelden

Der Yogtze-Fall

21.06.2026 um 12:22
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Aber man weiß es eben nicht, was in dem Obduktionsbericht steht.
Gibt es einen Obduktionsbericht? Und wenn ja bräuchte ich da mal einen Quellenangabe. Da mir ein solcher nicht bekannt ist.
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:"typische Verletzungen wie se beim Überrollen entstehen" nichts anderes als eine Interpretation des Gutachters.
Von welchem Gutachter sprichst du da? Und von wo her weisst du dass das in Interpretation des Gutachters ist. Abgesehen davon wird die Interpretation schon richtig sein.

Es kann ja nicht angehen, dass man plötzlich Ermittlungen Gutachten Sachverständiger Aussagen anzweifelt, oder gar als nichtig ab tut.


3x zitiertmelden

Der Yogtze-Fall

21.06.2026 um 12:34
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Aber man weiß es eben nicht, was in dem Obduktionsbericht steht.
Gibt es einen Obduktionsbericht? Und wenn ja bräuchte ich da mal einen Quellenangabe. Da mir ein solcher nicht bekannt ist.
Anscheinend ja, denn:
(...)
Die Rechtsmedizin teilt außerdem mit, dass Günter Stolls Organe Anzeichen eines regelmäßigen Alkoholkonsums zeigten.
Quelle: https://www1.wdr.de/freizeit/true-crime/yogtze-polizei-cold-case-hagen-siegen-100.html
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:Von welchem Gutachter sprichst du da?
Der Gutachter, der damals ...
Der Unfallgutachter von damals war sich sicher: Günter Stoll wurde durch Überfahren getötet; durch ein anderes Auto, an einem anderen Ort. Demnach müsste der Täter ihn nach dem Überfahren wieder in seinen eigenen VW-Golf gelegt und zum Sterben zurückgelassen haben. Dass Günter Stoll überfahren wurde, hat jedoch das gerichtsmedizinische Gutachten nie genauer untersucht.
Quelle: wie oben


melden

Der Yogtze-Fall

21.06.2026 um 12:55
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:Gibt es einen Obduktionsbericht? Und wenn ja bräuchte ich da mal einen Quellenangabe. Da mir ein solcher nicht bekannt ist.
Ich hatte es hier im Themen-Wiki gelesen
Wörtliche Abschrift aus dem Interview mit dem ehemaligen KHK Herrn Leppler zum Thema Obduktion, Ermittlungen und Spurenuntersuchung (ab Min. 18.10):
Bei der Obduktion ist herausgekommen, dass Günther Stoll offensichtlich von einem Fahrzeug überrollt worden ist, ein- oder mehrfach konnte man nicht genau sagen.

Das ganze gehört offenbar zu dieser Sendung
Podcast Aktenzeichen XY vom 30.08.23:
https://aktenzeichenxy-podcast.podigee.io/27-das-raetsel-um-den-yogtze-fall
Ich hatte dies hier schon mal eingestellt
Bei tödlichen Unfällen geht es für den Experten und seine Kollegen auch manchmal in die Rechtsmedizin. Dort wird verglichen, ob die Verletzungsmuster überhaupt zum ermittelten Unfallhergang passen.
Quelle: https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/heilbronn/kfz-sachverstaendiger-unfall-gutachter-dekra-heilbronn-schuld-gericht-polizei-100.html

Ich würde das so einschätzen dass es einmal den Pathologen gibt der Verletzungen dokumentiert und zum anderen den KFZ-Gutachter, der gucken muss ob die festgestellten Verletzungen zu den Schäden am Auto und dem daraus abgeleiteten Unfallhergang passen.
Dazu schreibt der Gutachter von 1984 laut Bild Nr. 31 noch :
Keine der am Fahrzeug vorgefundenen Einwirkungen läßt sich mit einer Verletzung der aufgefundenen Person innerhalb des Fahrzeugs und bei Kontakt des Fahrzeugs mit der Baum-und Gebüschkulisse koordinieren.


melden

Der Yogtze-Fall

21.06.2026 um 13:12
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:Gibt es einen Obduktionsbericht? Und wenn ja bräuchte ich da mal einen Quellenangabe. Da mir ein solcher nicht bekannt ist.
Ich bin von dem ausgegangen, was @321meins schrieb:
Zitat von 321meins321meins schrieb:Es handelte sich also nicht nur um eine typische Verletzung sondern um mehrere die offenbar bei der Obduktion, vielleicht auch schon von den Ärzten im Krankenhaus gesehen wurden.
Und nur darauf bezog sich meine Antwort.
Denn diese Annahme setzt natürlich voraus, dass es einen Bericht gab. Und @321meins hat die Quelle ja nun auch benannt.

Mal abgesehen davon: Wozu sollte man eine Obduktion durchführen, wenn man keinen Bericht darüber schreibt?

Ich halte nach wie vor das Szenario für sehr plausibel, dass der Gutachter eben den Obduktionsbericht gelesen und aus den Beschreibungen der Verrletzugen die dort zu finden waren bzw. sind, seine bekannte Schlussfolgerung gezogen hat.

Und dass man heute, bei erneuter Lektüre des besagten Obduktionsberichts dann eben andere Schlussfolgerungen zieht.

Denn eine reine Beschreibung und Dokumentation (=Obdukionsbericht) ist noch keine Schlussfolgerung (=KfZ-Gutachter).


melden

Der Yogtze-Fall

21.06.2026 um 13:48
@sooma

Quelle ist da der WDR und teilt da die Meinung der neuen These. Hätte da eine Amtliche Quelle erwartet. Aber schauen wir uns das an.
Die Rechtsmedizin teilt außerdem mit, dass Günter Stolls Organe Anzeichen eines regelmäßigen Alkoholkonsums zeigten.
Was auf eine Obduktion hinweist. Allerdings:
Dass Günter Stoll überfahren wurde, hat jedoch das gerichtsmedizinische Gutachten nie genauer untersucht.
Hier wird nur von einem gerichtsmedizinischem Gutachten gesprochen. Und wenn in dem Gutachten steht:
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:"typische Verletzungen wie se beim Überrollen entstehen"
Wovon ich ausgehe. So ist diese Schlussfolgerung nur Logisch:
Der Unfallgutachter von damals war sich sicher: Günter Stoll wurde durch Überfahren getötet; durch ein anderes Auto, an einem anderen Ort.
Ich zweifle weiterhin an, dass da eine Obduktion vorgenommen wurde. Zumal dies erst seit der neuen These rum schwirrt. Weiter wäre da auch eine genaue Todesursache festgestellt worden. Nun wie ach immer. Wenn die Verletzungen nie genau untersucht wurden, kann man auch nicht sagen, dass Stoll durch die Windschutzscheibe geflogen ist.

Letztlich noch: dass der Unfallgutachter ein anderes Auto und einen andern Ort nenn ist wohl dem geschuldet, dass am Golf keine Spuren eines überfahren vorhanden waren. XY Nachmoderation; Kommissar Leppler: Die Spuren am Golf stammen alle von der Unfallstelle.


4x zitiertmelden

Der Yogtze-Fall

21.06.2026 um 13:50
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:Ich zweifle weiterhin an, dass da eine Obduktion vorgenommen wurde.
Wie will man denn sonst Organschäden festgestellt haben?


1x zitiertmelden

Der Yogtze-Fall

21.06.2026 um 13:56
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:Ich zweifle weiterhin an, dass da eine Obduktion vorgenommen wurde.
Ja genau: Du zitierst da eine Aussage, dass bei der Untersuchung irgendwas herausgekommen sein soll und dann plötzlich gab es diese Untersuchung gar nicht? Ja was denn nun?


melden

Der Yogtze-Fall

21.06.2026 um 14:13
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:Wenn die Verletzungen nie genau untersucht wurden, kann man auch nicht sagen, dass Stoll durch die Windschutzscheibe geflogen ist.
Natürlich kann man das. Wie von mir bereits umfangreich beschrieben, wären die hierbei eintstandenen Verletzungen für alle beteiligten Experten sehr schnell erkennbar gewesen und hätten es nicht mehr möglich gemacht, dass Herr Stoll wie behauptet so viel durch die Gegend gekrochen ist. Das sind Fakten.


melden

Der Yogtze-Fall

21.06.2026 um 14:15
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:Ich zweifle weiterhin an, dass da eine Obduktion vorgenommen wurde.
Es ist seit Jahrzehnten, eigentlich sogar seit Jahrhunderten völlig normal, dass bei unklaren oder gewaltsamen Todesfällen aller Art eine Autopsie durchgeführt wird. Deine Zweifel bestätigen nur, dass du auf diesem Gebiet keine Expertise hast.


2x zitiertmelden

Der Yogtze-Fall

21.06.2026 um 14:32
Zitat von soomasooma schrieb:Wie will man denn sonst Organschäden festgestellt haben?
Da liegt schlicht und einfach ein Fehler bei der Berichterstattung vor.
Es geht hier sowieso mit komischen Dingen zu und her. Einmal soll er betrunken gewesen sein. Aber beim Wirt hat er den Alkohol stehen lassen. Ein anderes mal Depressiv. Hin bis zu Schizophrenie. Weiter hätte er mit dem Abflug in die Botanik Selbstmord begehen wollen. Oder der fremde Fahrer ist schlicht und einfach eingeschlafen.

Letzteres scheint mir gar nicht abwegig zu sein. Und passt auch zum berichteten bei XY.


1x zitiertmelden

Der Yogtze-Fall

21.06.2026 um 14:34
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:Da liegt schlicht und einfach ein Fehler bei der Berichterstattung vor.
Ahhhh so :D

Was für ein Quark, sorry.


1x zitiertmelden