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Mord an Frauke Liebs

85.141 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Entführung, Telefon ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mord an Frauke Liebs

Mord an Frauke Liebs

01.08.2019 um 13:53
Ich habe jetzt eine ganz blöde Frage.... jeder kennt ja die Fallanalyse vom landeskriminalamt...

Dort gehen die ziemlich fest von einem aufenthalt in nieheim aus. Weiter unten im Text wird von Spuren gesprochen die am TATORT ermittelt werden konnten...
Ich dachte der Leichenfundort sei als Tatort ausgeschlossen worden. Deswegen frage ich mich warum man da von einem Tatort spricht, wenn man eigentlich den Leichenfundort meint... oder was meinen die damit?


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Mord an Frauke Liebs

01.08.2019 um 13:57
Zitat von Gogo84Gogo84 schrieb:Deswegen frage ich mich warum man da von einem Tatort spricht, wenn man eigentlich den Leichenfundort meint... oder was meinen die damit?
Nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen ..

Herr Östermann sagte im Crime Artikel allerdings:
Es schien mir kein Tatort zu sein, sondern nur ein Ablageort.



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Mord an Frauke Liebs

01.08.2019 um 15:39
An bekannten Taten/Tätern kommt eigentlich nur Lutz Reinstrom dem am nächsten.

Wikipedia: Lutz Reinstrom

Christa S. (die entkommen konnte) musste auch 2mal telefonieren um sich bei ihren Chef und ihren Sohn "abzumelden". Die anderen Opfer mussten Postkarten schreiben die der Täter dann abschickte...80iger/90iger Jahre hatte noch nicht jeder ein Mobiltelefon.
Wenn man diese Taten mal vergleicht wie ein planender sadistisch motivierter Täter handelt sehe ich da halt einige Differenzen.

Geht man jetzt mal davon aus das die Entführung geplant war. Wieso hat der Täter dann einen Tag gewählt wo viel von Zufällen abhängig war?
Frauke war mehr oder weniger spontan im Pub, wäre Chris mitgekommen oder Niels später aufgetaucht, hätte Isabella sie eventuell begleitet oder gefahren usw. dazu noch die 3 möglichen Heimwege usw.
Aus Tätersicht wäre es doch da 10mal besser gewesen sie irgendwann nach der Spät- oder Nachtschicht abzufangen als wie auf all diese Zufälle zu vertrauen.


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Mord an Frauke Liebs

01.08.2019 um 18:13
Geplant ist ja ein weiter Begriff...das kann bedeuten, der Täter hat sich im Kopf damit beschäftigt. So etwas durchgespielt. Das geht streng genommen schon als "geplant" durch. Und es kann bedeuten, ein Täter plant Ort, Zeit, Ablauf, Opfer...richtet den Tatort/Festhalteort her...
Dazwischen sind ja alle Abstufungen möglich.
Ich denke, der Täter hat das in seinem Kopf gehabt. Vielleicht hatte er sich ja erst an Ort und Stelle (im Pub oder im Auto irgendwo am Strassenrand) für ein Opfer entschieden. Oder er fuhr da vorbei und sah F. (vielleicht kannten sie sich (würde denken, zumindest entfernt), vielleicht auch nicht). Und da hat er die Entscheidung gefällt. Ob er zu Hause was vorbereitet hatte, weiß ich nicht. Ich glaube, man muss nix vorbereiten, wenn man alleine ist und den nötigen Platz hat. Wobei ich aich nicht sicher bin, ob es nicht einen Mittäter oder Helfer gab. Ich bin auch noch hin- und hergerissen, was für eine Art Täter es wohl war. Sadist mit genauem "Ablaufplan" oder jemand, dem das Ganze aus dem Ruder gelaufen ist und immer noch dachte, das liesse sich noch anders lösen....


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Mord an Frauke Liebs

01.08.2019 um 18:29
Dass alles von Beginn an bis zum Ende durchgeplant war, da bin ich mir auch nicht so sicher. Ich denke, der Täter hatte eine sehr verschobene Wahrnehmung. Womöglich gab es mal eine Begegnung mit F., wo diese freundlich zu ihm war und er hat es komplett fehlinterpretiert. Er hatte sie durch einen Vorwand ("Lügenbaron") ins Auto gelockt und dann alles auf eine Karte gesetzt. Z. B. fuhr er mit ihr irgendwo hin, wo er eine besondere Stelle kannte, machte auf romantisch und versuchte sie zu "erobern" - oder irgendwie anders. Das ging gründlich schief und er wurde übergriffig. Jetzt musste er erst mal Zeit gewinnen und erreichen, dass keiner nach F. suchte. Durch die Sache mit den Anrufen, was ja auch funktionierte. Mit der Zeit wurde ihm klar, dass es keine Exit Strategie gab, die nicht zu seiner Identifizierung führte - außer Mord. Stichwort Mittäter: Aus meiner Sicht nicht ausgeschlossen. Allerdings auch riskant. Das Risiko, das einer von beiden Tätern einen Fehler macht, irgendwie nicht "dichthält" oder mit der ziemlichen Kaltschnäuzigkeit, der Tat an sich usw. auf die Dauer nicht klar kommt, ist doch sehr hoch und führt zu einer lebenslangen wechselseitigen Abhängigkeit.
Zitat von orenoaorenoa schrieb:Geht man jetzt mal davon aus das die Entführung geplant war. Wieso hat der Täter dann einen Tag gewählt wo viel von Zufällen abhängig war?
Frauke war mehr oder weniger spontan im Pub,
Da gab es viele Möglichkeiten. Dass jemand das Gespräch im Restaurant (Frauke, Mutter, Chris) belauscht hat, ist nur eine davon. Vielleicht hatte Isabella es noch mehreren erzählt, die es dann wieder weitergegeben haben.


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Mord an Frauke Liebs

01.08.2019 um 20:05
@all

Nabend.
Ich habe mich heute mit @Kangaroo ins Paderborner Stadtarchiv begeben und wir haben das "Westfälische Volksblatt " vom 22.06.2006 bis zum 15.07.2006 ( Festsetzung folgt) gesichtet um zu schauen was tatsächlich wann und wie veröffentlicht wurde.

Leider ist eine solche Recherche-Arbeit sehr aufwendig und zeitintensiv, so dass wir uns erstmal auf eine Zeitung und diesen kurzen Zeitraum beschränken mussten.

Es ist aber anzumerken, dass das Westfälische Volksblatt in Paderborn die dominierende Zeitung ist, also eine relativ hohe Leserschaft erreicht.

Wir konnten für den o.g. Zeitraum 3 Artikel finden, die wir ausgedruckt haben und im Folgenden hochladen.
Auffällig ist, dass die Artikel NIE auf der Frontseite waren sondern nur im Innenteil und ausserdem sehr klein bzw. kurz gehalten.
Interessant ist der eingekreisten Teil vom 28.06.2006. Dort wird das erste- und vermutlich einzige- Mal erwähnt, dass die Polizei eine plötzliche psychische Erkrankung bei Frauke nicht ausschliesst.

Hier die Artikel:


20190801 192207Original anzeigen (1,3 MB)

20190801 194005Original anzeigen (1,8 MB)


20190801 194616Original anzeigen (1,2 MB)


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Mord an Frauke Liebs

01.08.2019 um 20:30
Sie hat 3 sms verschickt. Das ist mir neu, dachte nur die eine aus nieheim.
Der Inhalt ist aber nie veröffentlicht worden, oder?


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01.08.2019 um 20:40
@Lady16
Doch. Die Inhalte wurden spätestens bei ungeklärte Morde veröffentlicht. Wahrscheinlich auch schon früher, nur weiss ich dazu auswendig keine Quelle
(bzgl. Zeitpunkt)

Hier einmal die Inhalte lt. Stern-interview:
Mittwoch, 21. Juni 2006, 0.49 Uhr: "Komme später. Das Spiel war lustig nicht gegen England Hdgdl bis später"
Freitag, 23. Juni 2006, 23.04 Uhr, SMS an Mitbewohner Chris: "Ich komme heute zurück nach Hause. Bin in Paderborn Hdgdl"
Von einer 3. SMS kann ich tatsächlich kein Protokoll finden. Da handelt es sich entweder um einen Fehler der Zeitung oder der Inhalt wurde nicht veröffentlicht.


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Mord an Frauke Liebs

01.08.2019 um 20:42
Stimmt, jetzt erinnere ich mich.
Danke dir.

Schon merkwürdig


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Mord an Frauke Liebs

01.08.2019 um 20:58
Zitat von JaneDoe-01JaneDoe-01 schrieb:Von einer 3. SMS kann ich tatsächlich kein Protokoll finden. Da handelt es sich entweder um einen Fehler der Zeitung oder der Inhalt wurde nicht veröffentlicht.
Zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses für die Veröffentlichung vom 28.06. waren es zwei SMS und drei Anrufe (ausgehend) und noch der Anruf ihres Bruders den sie entgegengenommen hatte (eingehend). Hier stand zwei Anrufe und drei SMS, vielleicht nur Angaben vertauscht und das eingehende Telefonat nicht mitgezählt. Der letzte Anruf vom 27.06. spätabends kann in die Veröffentlichung vom 28.06. nicht mehr eingegangen sein.
Zitat von JaneDoe-01JaneDoe-01 schrieb:Dort wird das erste- und vermutlich einzige- Mal erwähnt, dass die Polizei eine plötzliche psychische Erkrankung bei Frauke nicht ausschliesst.
Um dem Täter eine Brücke zu bauen oder die Suche nach ihr zu rechtfertigen?

Interessant ist, dass die weiteren Infos, die die Polizei hatte, z. B. aus welcher Funkzelle die weiteren Anrufe stammten, aus ermittlungstaktischen Gründen zum damaligen Zeitpunkt nicht bekanntgegeben wurden (die erste SMS betreffend stand es hingegen bereits 2 Tage später in der Zeitung, Ausgabe v. 23.06.).


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Mord an Frauke Liebs

01.08.2019 um 21:11
Zitat von sören42sören42 schrieb:Interessant ist, dass die weiteren Infos, die die Polizei hatte, z. B. aus welcher Funkzelle die weiteren Anrufe stammten, aus ermittlungstaktischen Gründen zum damaligen Zeitpunkt nicht bekanntgegeben wurden
Die Funkzellen lagen am 28.06.2006 noch nicht vor.
Siehe Stern-interview
Mutter Liebs: Die Polizei sagte mir: "Was wollen Sie denn? Sie hat doch angerufen, sie lebt, und damit ist das für uns keine Aufgabe mehr." Ich war außer mir. Mich hat das Ganze erst recht alarmiert. Das ständige Ankündigen, dass sie nach Hause komme, ihre verschwommene Stimme, das Handy ausgestellt. Die Polizei wusste nicht einmal, woher die Anrufe stammten. Nur die Herkunft der ersten SMS war ermittelt worden. Es dauerte Tage, bis der Netzbetreiber weitere Informationen lieferte. Später musste ich erfahren, dass die Polizei die Daten nur für die ersten Anrufe bis Freitagnacht beantragt hatte. Auf die anderen warteten wir Wochen, weil der richterliche Beschluss fehlte.



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Mord an Frauke Liebs

01.08.2019 um 21:19
Zitat von sören42sören42 schrieb:Hier stand zwei Anrufe und drei SMS, vielleicht nur Angaben vertauscht und das eingehende Telefonat nicht mitgezählt.
Könnte ich mir vorstellen.
Zitat von sören42sören42 schrieb:JaneDoe-01 schrieb:
Dort wird das erste- und vermutlich einzige- Mal erwähnt, dass die Polizei eine plötzliche psychische Erkrankung bei Frauke nicht ausschliesst.

Um dem Täter eine Brücke zu bauen oder die Suche nach ihr zu rechtfertigen?
Das ist ne gute Frage. Aber vielleicht hat die Polizei aus welchen Gründen auch immer, tatsächlich kurzzeitig eine psychische Erkrankung angenommen. Da allerdings danach keine Erwähnung mehr diesbezüglich stattfand, wird sich das vermutlich nicht bestätigt haben.


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01.08.2019 um 21:36
Zitat von sören42sören42 schrieb:JaneDoe-01 schrieb:
Dort wird das erste- und vermutlich einzige- Mal erwähnt, dass die Polizei eine plötzliche psychische Erkrankung bei Frauke nicht ausschliesst.

Um dem Täter eine Brücke zu bauen oder die Suche nach ihr zu rechtfertigen?
denke ich auch. Selbst wenn sie eine Psychose oder was auch immer hatte wäre es nur schwer möglich ohne fremde Hilfe (ohne Geld, Handy Akku) Nachts in den Raum Nieheim zu gelangen oder eine Woche (ohne essen und trinken) unentdeckt sich durch PB zu bewegen.


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Mord an Frauke Liebs

01.08.2019 um 21:43
@JaneDoe-01
Die Zeitungsartikel liefern eine wichtige Erkenntnis: Von der Einstellung der Suche ist dort keine Rede. Der Täter konnte aus den Zeitungsartikeln ebensowenig schließen, dass die Handyortung eingestellt worden bzw. noch gar nicht angelaufen war. Umso erstaunlicher, dass er dennoch räumlich zusammen hängende - vmtl. zum Teil identische - Orte wählte (Funkzelle: Auf dem Dören). Er musste also irgendwie auf anderem Wege an diese Informationen gelangt sein:
Zitat von JaneDoe-01JaneDoe-01 schrieb:Mutter Liebs: Die Polizei wusste nicht einmal, woher die Anrufe stammten. Nur die Herkunft der ersten SMS war ermittelt worden. Es dauerte Tage, bis der Netzbetreiber weitere Informationen lieferte. Später musste ich erfahren, dass die Polizei die Daten nur für die ersten Anrufe bis Freitagnacht beantragt hatte. Auf die anderen warteten wir Wochen, weil der richterliche Beschluss fehlte.
(Stern Crime, vgl. Themen Wiki)

Vmtl. aus dem Umfeld der Freunde und Familie (um ein paar Ecken).


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Mord an Frauke Liebs

01.08.2019 um 21:47
Zitat von sören42sören42 schrieb:ie Zeitungsartikel liefern eine wichtige Erkenntnis: Von der Einstellung der Suche ist dort keine Rede. Der Täter konnte aus den Zeitungsartikeln ebensowenig schließen, dass die Handyortung eingestellt worden bzw. noch gar nicht angelaufen war.
Ja. Diese Art von Informationen war der Grund warum @Kangaroo und ich zum Stadtarchiv gegangen sind. Wir hofften Fakten schaffen zu können, die über die Jahre verloren gegangen sind.


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01.08.2019 um 21:49
Zitat von sören42sören42 schrieb:Umso erstaunlicher, dass er dennoch räumlich zusammen hängende - vmtl. zum Teil identische - Orte wählte (Funkzelle: Auf dem Dören). Er musste also irgendwie auf anderem Wege an diese Informationen gelangt sein:
Entweder das oder es war ihm egal, oder er hatte tatsächlich einen Bezug zu den Gewerbegebieten.


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Mord an Frauke Liebs

01.08.2019 um 21:57
Zitat von JaneDoe-01JaneDoe-01 schrieb:es war ihm egal
Hm, eher unwahrscheinlich, gefährdete es doch die ganze sonstige Verschleierung, die der Täter ja aufwändig betrieb. Und barg das Risiko einer lebenslangen Haftstrafe... Daher konnte ihm das nicht egal sein m.M.n.
Zitat von JaneDoe-01JaneDoe-01 schrieb:oder er hatte tatsächlich einen Bezug zu den Gewerbegebieten.
Das ist nicht auszuschließen. Aber "einlösen" konnte er diesen evtl. Bezug nur, weil er sicher wusste, dass die Handyortung nicht lief zum Zeitpunkt, wo er die Gewerbegebiete aufsuchte.


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01.08.2019 um 22:01
Nur mit dem Zugang zum Freundes/Bekanntenkreis konnte er es ja nicht ausschließen. Daher denke ich ihm war's mehr oder weniger egal.
Am wichtigsten war ihm wahrscheinlich das die Ortung des Handys aus PB kommt und da war das Gewerbgebiet wohl das welches das geringste Risiko darstellte.


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Mord an Frauke Liebs

01.08.2019 um 22:14
Zitat von orenoaorenoa schrieb:Nur mit dem Zugang zum Freundes/Bekanntenkreis konnte er es ja nicht ausschließen.
Doch klar. Wenn jemand sagte und er erfuhr davon, die Polizei habe nichts, nur die Herkunft der ersten SMS und dass es noch Tage dauerte etc konnte er sicher sein, in dieser Nacht ungeortet im Gewerbegebiet F. telefonieren zu lassen.
Zitat von orenoaorenoa schrieb:Am wichtigsten war ihm wahrscheinlich das die Ortung des Handys aus PB kommt und da war das Gewerbgebiet wohl das welches das geringste Risiko darstellte.
Das Risiko war im Gewerbegebiet nicht gering. Im Gewerbegebiet sind nachts nur wenige Fahrzeuge unterwegs, die man alle kontrollieren kann, indem man alle aus dem Gewebegebiet ausfahrenden Fahrzeuge kontrolliert. In der Stadt (Hochhäuser usw.) sind doch tausende Handies auf einer Funkzelle eingebucht, hunderte Fahrzeuge unterwegs, unübersichtliche Straßenführungen etc. Eine lückenlose Kontrolle ist da unmöglich.


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Mord an Frauke Liebs

01.08.2019 um 22:15
Zitat von Gogo84Gogo84 schrieb:kriminelle gehen immer ein risiko ein... wenn man etwas oft genug macht verliert man die angst davor... dann wird es zur routine.. dann ist es vielleicht auch nix besonderes wenn man mit einem opfer im schlepptau durch die Gegend fährt...
Genau das nehme ich auch an, ich gehe auch nicht vom netten Mann von nebenan sondern von Gewohnheitsverbrechern aus. Um so abgebrüht zu sein mit einem Entführungsopfer durch die Gegend zu fahren braucht man schon eine kaltschnäuzige Routine was Verbrechen anbelangt. Ich kann mir auch gut vorstellen das die Täter die mir vorschweben polizeilich bekannt sind. Da ich eher von einem mobilen Gefängnis also Wohnmobil oder Kastenwagen müssten diese noch nicht einmal zwingend in Paderborn wohnhaft gewesen sein.

Ich finde Deine Theorie mit den zwei Haupttätern und dem besser situierten Übervierziger sehr interessant auch wenn ich weiterhin zu den den zwei jüngeren Tätern tendiere. Ich halte es jedoch für weit wahrscheinlicher als die Theorie des liebeskranken Verehrers.


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