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Mord an Frauke Liebs

Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mord an Frauke Liebs

Mord an Frauke Liebs

04.04.2020 um 18:52
logical77 schrieb:p.s. Dass ein falsches Wort ihren Tod bedeuten konnte, ist ausserdem wahrscheinlich bzw. "herleitbar" aus dem "ja - nein - nein" auf die Frage danach, ob sie festgehalten wird und dass danach keine weiteren Anrufe erfolgten und Frauke scheinbar kurz darauf verstarb / getötet wurde.
@logical77
Glaubst du, das man bis zu diesem „Ja-nein, nein“ von einem freiwilligen Fernbleiben von Frauke ausging? Es ist doch egal, was sie geantwortet hätte, der „Täter“ wird wohl mitbekommen haben, das man von einem Festhalten von Frauke ausging. Von daher verstehe ich nicht, das man dieser Antwort auf die fast rhetorische Frage soviel Bedeutung misst.


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Mord an Frauke Liebs

04.04.2020 um 19:12
Doch, ich glaube, dass Frauke den Namen, den Spitzname oder den nickname des Täters kannte. Ist so ein Bauchgefühl, vllt., weil sie ja "später alles erklären" wollte.
Sie hat ja nicht nur nicht den Name, sondern auch nicht den Festhalteort, den Grund, die Anzahl der Personen, ihre Bedürfnisse, ihre Forderungen, ihre Befürchtungen... ausgesprochen.
Eigentlich hat sie inhaltlich gar nichts ausgesagt, ausser dass sie zurückkommen wird.
"Ja, nein, nein." + "Weisst du, dass die Polizei dich sucht?" erfordert doch entweder:"Ja, und hoffentlich findet sie mich bald." oder aber:"Ja, aber das ist nicht nötig. Ich werde doch bald wiederkommen! Macht euch keine Sorgen."
Inhaltlich sind die Wortprotokolle sowas von Nichtssagend! Als hätte man (nur als Beispiel!!!) einen Suizidgefährdeten am Telefon! Bloss nichts Falsches sagen, bloss keine Vorwürfe machen, nicht in die Ecke drängen usw. So kommt mir das vor. Lediglich die Schwester, die vllt. von einer Vergewaltigung oder Drogenkonsum ausging, machte mal ein konkretes Angebot, dass "man" die Wohnung räumen könne, falls Frauke erstmal allein sein wolle. Ansonsten nur Wobistdu? Wannkommstdu?


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Mord an Frauke Liebs

04.04.2020 um 19:25
@F.Einstoff
Stellt euch die Frage mal andersherum: GLAUBTE F R A U K E
(nach all den möglicherweise erzwungenen und kontrollierten Kontaktaufnahmen)
dass CHRIS ein FREIWILLIGES FERNBLEIBEN IHRERSEITS vermuten würde?

Dass sie freiwillig auch der Arbeit und dem Freundeskreis fernbleiben würde, ohne irgendjemandem davon eine Erklärung/Notlüge abzugeben?
(Selbst das Höxterpaar hat daran gedacht, dem AG zu kündigen oder einer Mutter SMS zu schicken.)


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Mord an Frauke Liebs

04.04.2020 um 21:09
Warum denkt man, dass Frauke sediert wurde. Ich weiß, dass ihrer Schwester ihre Stimme komisch "wie in Trance“ vorkam, aber sie könnte doch auch einfach komplett erschöpft und
am Ende ihrer Kräfte gewesen sein? Da wäre eine langsame und leise Stimme doch normal.
Wäre dies nicht das naheliegendste. Also, ich persönlich kann mir gut vorstellen,
dass sie einfach völlig erschöpft war. Natürlich könnte der Täter sie auch sediert haben,
um sie und die Situation besser unter Kontrolle zu haben, aber dies anhand der Stimme festzumachen, finde ich sehr schwierig… Wenn man Schmerzen hat, klingt man auch anders
als normal. Die knappen und zumeist ausweichenden Antworten (außer beim letzten Telefonat) könnten auch dadurch entstanden sein, dass sie nicht frei sprechen durfte.

Die Angabe ihres Standorts „Bin in Paderborn, bin in Paderborn, bin in Paderborn“ verstehe
ich daher als vom Täter vorgegeben. Wenn dem so wäre, stellt sich natürlich auch die Frage, warum es ihm so wichtig war, dass Frauke das sagt, da diese Aussage sogar der Wahrheit entsprach. Dass sie das mitteilt, scheint ihm also sehr wichtig gewesen zu sein, sonst hätte
er es ihr einfach verbieten können, Auskunft darüber zu geben. So sehe ich das. Dass er
damit vom Festhalteort ablenken wollte, wäre die logischste Erklärung dafür. Mir persönlich
kommt aber so vor, als wollte er nicht nur davon ablenken, sondern auch eine falsche Spur
damit legen, die auch von seiner Person selbst ablenkte, was ihm leider bis heute offenbar
gut gelungen ist.

_____________________


@Kangaroo
Kangaroo schrieb am 31.03.2020:Ist ein Reupload des Videos welches vor paar Wochen schon mal hier angeschnitten wurde und aus meiner Sicht ein paar Fehler enthält.
Ich finde, da wurden alle Theorien angesprochen, die auch hier im Thread diskutiert wurden, trotzdem oder gerade deshalb fand ich es ganz interessant.


Danke!

Das mit den PC, dass Frau Liebs sich darüber aufregte weil die Polizei ihn ins Revier mitnahm und das sie es wieder mitnahm (lt. Video) war mir neu. Die Ermittler wollten doch bestimmt Fraukes Kontakte durchleuchten und hätten da sicher bessere Möglichkeiten als die Schwester. warum regte sie sich darüber so auf. Verstehe ich nicht.

Du hattest geschrieben, dass in dem Video evtl. ein paar Fehler drin wären…
Welche meinst du?


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Mord an Frauke Liebs

04.04.2020 um 21:56
Hallo zusammen!

War jetzt längere Zeit nicht online - verfolge den Thread aber.

Neuigkeiten gab es leider keine aber einen Punkt würde ich gerne in den Raum stellen!
Und zwar die aktuelle Situation, die sich aufgrund des Sars-CoV-2 Virus entwickelt hat. Konkret spreche ich hier Ausgangsbeschränkungen an. Diese führen bei vielen Menschen - innerhalb von Beziehungen, egal welcher Art - zu sonderbaren Begebenheiten. Manchmal artet das Ganze in einer Eskalation aus.

Warum erwähne ich das? Weil ich stark hoffe, dass diese Ausnahmesituation dazu führt, dass sich neue Hinweise zum Täter ergeben.
Hierbei sind mehrere Szenarien denkbar: Beginnend vom psychischen Druck und eine Offenbarung bis hin zum zufälligen Auffinden von Gegenständen von FL, im Zuge einer "Aufräumaktion".

Wenn auch die Wahrscheinlichkeit gering ist - eine gewisse Hoffnug besteht.

Mr. X


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Mord an Frauke Liebs

04.04.2020 um 21:58
waldkind7 schrieb:Du hattest geschrieben, dass in dem Video evtl. ein paar Fehler drin wären…
Welche meinst du?
Wurde vor ein paar Wochen schon diskutiert.
Aber für mich ist das Video schon unten durch weil man aus nem anderem Forum, meine Recherchen kurzerhand mal "ausgeliehen" hat.
Aber kann jeder für sich selbst werten und möchte ich nicht genauer vertiefen.


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Mord an Frauke Liebs

04.04.2020 um 21:59
Nochmal kurz zu den Telefonaten. Natürlich hätte Frauke den Namen der Täterin/des Täters sagen können. Mit Nennung des Namens hätte man wohl die Täterin/oder Täter identifiziert und damit den Fall gelöst. Aber Frauke war vielleicht klar, das sie dann auch sterben würde. Und die Täterin/der Täter beginge möglicherweise Suizid, oder wäre auf der Flucht. Und wer leben will, hält sich an die Regeln. Was nützte die Lösung des Falles, wenn man selbst dafür sterben müsste?


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Mord an Frauke Liebs

04.04.2020 um 22:32
F.Einstoff schrieb:Glaubst du, das man bis zu diesem „Ja-nein, nein“ von einem freiwilligen Fernbleiben von Frauke ausging? Es ist doch egal, was sie geantwortet hätte, der „Täter“ wird wohl mitbekommen haben, das man von einem Festhalten von Frauke ausging. Von daher verstehe ich nicht, das man dieser Antwort auf die fast rhetorische Frage soviel Bedeutung misst.
Meine Betrachtung war eine rein "interne" zwischen Frauke und dem Täter. Und da könnte das "ja-nein-nein" auf die Frage, ob Frauke festgehalten wird, tatsächlich ihr Todesurteil gewesen sein, so wie schon von vielen hier im Forum vermutet. Weil bis zu diesem Zeitpunkt war ein irgendwie geartetes freiwilliges Zusammensein - zumindest theoretisch aus Sicht des Täters - noch irgendwie "denkbar" / "darstellbar" gewesen. Danach nur noch schwerlich.

Und genau das würde mich dann im Rückschluss vermuten lassen, dass Frauke auch bei den vorherigen Telefonaten schon unter massiver Gewaltandrohung stand. Seltsamerweise vermitteln die Transkripte zum Teil aber einen anderen Eindruck, nämlich den, als wäre Frauke relativ frei in ihrer Wortwahl, den Gesprächsinhalten und Handlungen gewesen: z.B. "Gib mir mal Karen", oder die Annahme des Anrufs ihres Bruders. Bin kein Psychologe, persönlich kann ich mir diese Gegensätzlichkeit nur wie folgt erklären:

a) Frauke wollte sich damit einen Rest von Würde und Selbstachtung gegenüber dem Täter erhalten und sich damit seiner Dominanz erwehren

b) Frauke und der Täter hatten ein sehr grosses Vertrauensverhältnis, welches relativ unabhängig vom tatsächlichen Verlauf der Geschehnisse war

c) Der Täter hat gar nicht richtig verstanden was in diesen Telefonaten gesprochen wurde, weil er eventuell der deutschen Sprache nicht besonders mächtig war. Frauke wollte sich aus der Situation, in die sich vielleicht selbst gebracht hatte, selbst wieder befreien. Darauf deuten meiner Meinung nach einige fast schnippische / ironische Bemerkungen in den Telefonaten hin, z.B. die Ansprache ihrer Schwester im Telefonat mit "Frag nicht" oder auch die Bemerkung an Chris: "Du weisst doch dass ich wegen einem Typen nicht so lange wegbleiben würde".

Schwierig.


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Mord an Frauke Liebs

05.04.2020 um 00:08
Warum sagt Frauke "Ich komme heute / nicht so spät /..."?
Warum nicht "Ich komme heute noch nicht / ich bleibe noch /..." ?
Auch wenn sie die Hoffnung hatte, kurz nach dem Kontakt gehen zu dürfen, müsste ihr doch klar gewesen sein, dass ein 23 Uhr gesendetes/ gesprochenes "Komme HEUTE nach Hause" nicht glaubwürdig klingt.
Mir kommt das so vor, als hätte der Täter auf vorher aufgeschriebene Textbausteine gezeigt, die Frauke als Antwort aufsagen durfte. Dabei wäre egal, ob der beim Anruf Zugegene der deutschen Sprache vollumfänglich mächtig war.

Wenn dem Täter daran gelegen hätte, Fraukes freiwilliges Wegbleiben durch die Telefonate zu untermauern bzw.
wenn Frauke überhaupt die Möglichkeit hatte, dieses "interne" Spiel mitzuspielen, warum dachte man nicht daran, Fraukes Arbeitgeber "Entwarnung" zu geben?


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Mord an Frauke Liebs

05.04.2020 um 01:26
Kuno426 schrieb:Warum sagt Frauke "Ich komme heute / nicht so spät /..."?
Hat gegenüber dem eine ganz andere Bedeutung
Kuno426 schrieb:Warum nicht "Ich komme heute noch nicht / ich bleibe noch /..." ?
Heute ist heute. Nicht so spät......Abend

…..noch nicht.....den ganzen Tag. ich bleibe noch......Morgen
Kuno426 schrieb:warum dachte man nicht daran, Fraukes Arbeitgeber "Entwarnung" zu geben?
Warum ruft sie Chris an?
Warum nicht ihre Mutter? ihr Vater? oder sonst wer?

Es war einfach so. Fragen über Fragen die sich nicht rentieren zum überlegen. Da es kein Antwort darauf gib.


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Mord an Frauke Liebs

05.04.2020 um 08:08
schluesselbund schrieb:Warum ruft sie Chris an?
Warum nicht ihre Mutter? ihr Vater? oder sonst wer?
Das ist geklärt warum gerade Chris:
In einem Interview sagte die Mutter, dass Frauke wusste, dass sie (die Mutter) damals ihr Handy nicht immer dabei hatte und der Vater hatte gar kein Handy.
Und lt. der Mutter war Chris derjenige, von dem Frauke wusste, dass er sein Handy damals schon immer griffbereit hatte.


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Mord an Frauke Liebs

05.04.2020 um 08:55
Warum fordert Chris Frauke nicht auf eine genaue Uhrzeit zu nennen, wo er doch weiß, dass sie keinen Schlüssel hat? Das frage ich mich. Er wird diese Tatsache doch nicht vergessen haben. Klar könnte sie ihn zuvor nochmals anrufen, aber irgendwie fragt man doch. Spätestens beim 2. Anruf...


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Mord an Frauke Liebs

05.04.2020 um 09:56
Ich überlege ja immer noch, ob es nicht vielleicht doch einen ganz einfachen "trivialen" Ablauf gegeben haben könnte.

Beispiel: Frauke ist zu Fuss auf dem Weg nach Hause. Zufällig fährt ein Bekannter mit einem schicken Wagen an ihr vorbei und hält an. Frauke steigt ein (sie soll ja angeblich laut Schülerzeitung ein wenig "autovernarrt" gewesen sein).

Beide machen noch eine kleine Spritztour, dabei kommt es zu einem Unfall mit Personenschaden und Unfallflucht (gab es so etwas in dieser Nacht in Paderborn oder Umgebung?).

Die SMS in Nieheim wird vom Fahrer des Unfallwagens erlaubt, da Frauke "Chris Bescheid geben muss". Beispielhaft, der Fahrer sagt zu Frauke "ok, aber bitte nur ganz kurz und bitte Handy sofort wieder aus machen".

Der Fahrer ist vielleicht doch "irgendein Schrauber", der sein Auto in Nieheim oder Umgebung in Ruhe reparieren und die einzige Zeugin Frauke danach evtl. wieder frei lassen will - er überlegt es sich aber im Laufe der nächsten Tage anders. Könnte ein solcher Ablauf nicht alle seltsamen Umstände des Falles erklärbar machen?


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Mord an Frauke Liebs

05.04.2020 um 09:56
Hallo,

Ich hoffe, mein Beitrag wird nicht wieder wegen "wilder Spekulationen" gelöscht...

Aaaalso, was mir zu diesem Fall durch den Kopf geht: wenn Frauke benommen war während der Anrufe, und die Schwester sowie der langjährige Freund werden das wohl sicher heraushören können, hat sie wohl etwas zur Beruhigung bekommen.

Es wurde ja schon oft in diesem Thread vermutet, dass der Täter/die Täterin sie von der Arbeit in der Klinik her kannte.

Da gäbe es nun aber nicht nur die Kollegen/Kolleginnen. Sondern auch Patienten. Frauke war offen, sie redete gerne. Sicher hat sie sich mit einigen Patienten auch mal über privates unterhalten, vielleicht sogar die ICQ-Kontakte ausgetauscht.

Ich kenne/kannte einen jungen Mann, 2009/2010, der war damals wegen missglückter Suizide und depressiven Verhalten in Behandlung. Übrigens auch in Paderborn. Er erhielt am Ende unserer guten Freundschaft ein Präparat Namens Tavor. Das hat ihn bei der ersten Einnahme total umgehauen und wie er so geredet hat, hat es mich an das "verwaschene" Reden von Frauke erinnert. Tavor wird genutzt, um die Patienten ruhig zu stellen. Bei ihm, um ihn an einem erneuten Suizidversuch zu hindern.

Vielleicht könnte man ja schauen, ob es unter den Patienten zu Fraukes Zeit auch einen solchen Patienten gab, der ein solches Ruhigstellungsmittel erhielt.


Zu der letzten SMS, die im Pub gesendet wurde: die führte ja offenbar nirgendwo hin. Was ich mir aber vorstellen könnte ist, dass der Heimweg von der Arbeit den Täter an einem der Wege vorbeiführte, auf denen Frauke nach 23:00 Uhr nach Hause ging. Er sah sie, erkannte seine Chance, bot ihr an sie zu fahren. Sie war müde und dankbar, keine 30 Minuten mehr bis nach Hause laufen zu müssen.

Die anschließenden Anrufe von ihr lassen mich vermuten, dass der Täter direkt neben ihr saß und kontrollierte, was sie sagte/sagen durfte.


Andere Überlegungen:

1. Wenn das der Originaltext von Frauke gewesen sein soll: hatte sie immer solch eine schlechte Grammatik und fehlende Zeichensetzung? Oder ist das ein Beweis dafür, dass nicht sie die SMS geschrieben hat?

2. Der Anhänger ist meiner Meinung nach definitiv von einer Frau. Aber hätte sie ihn vorher schonmal getragen, wäre er den Angehörigen doch sofort bekannt vorgekommen. Stammt er vielleicht von der Freundin, mit der sie zuletzt im Pub war? Oder von einer anderen Kollegin? War es womöglich kein Täter, sondern eine Täterin? Kein sexueller Missbrauch, sondern z.B. Eifersucht?

3. Frauen sind oft gefühlvoller, gerade dann, wenn sie das Opfer und/oder die Familie kennen. Womöglich hat SIE Frauke daher telefonieren lassen? Kannte sie Christos und wollte ihn beruhigen? Frauke kannte sie auch, weshalb sie der Täterin nicht zutraute, sie umzubringen und daher davon ausging, bald wieder nach Hause zu dürfen?

4. Was war der genaue Wortlaut der Kollegin, die morgens bei der Mutter nach Frauke nachfragte? Um wieviel Uhr? Warum hatte sie die Nummer der Mutter, aber nicht von Chris?

5. Kommen Auszubildende an die Medikamente, die zur Beruhigung/Ruhigstellung dienen? Gab es eine Kollegin, die derartige Medikamente selbst einnahm, ohne dass es der Klinikleitung bekannt war?

Grüße
IG


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Mord an Frauke Liebs

05.04.2020 um 10:12
Ideengeber85 schrieb:5. Kommen Auszubildende an die Medikamente, die zur Beruhigung/Ruhigstellung dienen? Gab es eine Kollegin, die derartige Medikamente selbst einnahm, ohne dass es der Klinikleitung bekannt war?
@Ideengeber85
Wer soll denn diese Frage beantworten können? Oder meinst du, es meldet sich hier nun eine damalige Kollegin und berichtet von ihrem bis heute verschwiegenen Mediakamentenkonsum?

Und zum Thema Anhänger ist schon alles gesagt worden.


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Mord an Frauke Liebs

05.04.2020 um 10:33
Ich habe mir jetzt nicht alle über 4.000 Seiten durchgelesen. Was gab es denn abschließend zum Anhänger? Mein Kenntnisstand ist: kann Frauke zugeordnet werden.

Geht es hier nicht darum, über den Fall zu diskutieren und verschiedene mögliche Szenarien durchzugehen? Vielleicht oder sogar hoffentlich wird der Fall beizeiten nochmal aufgerollt... vielleicht liest ja ein/e ehemalige/r Kollege/Kolleginn hier mit, dem/der damals so etwas auffiel?


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Mord an Frauke Liebs

05.04.2020 um 13:20
morgenstern123 schrieb:Was nützte die Lösung des Falles, wenn man selbst dafür sterben müsste?
Also lieber den Fall nicht lösen, um ein paar Tage länger zu leben? Ich glaube nicht, dass Frauke geistig so beschränkt war, dass sie nur von jetzt bis nachher denken konnte.

Wenn jemand bereit wäre, mich sofort zu töten, weil ich am Telefon den Namen verrate, wird er mich sowieso demnächst töten, weil ich den Namen später verraten werde.


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Mord an Frauke Liebs

05.04.2020 um 13:49
Delphi10 schrieb:Wenn jemand bereit wäre, mich sofort zu töten, weil ich am Telefon den Namen verrate, wird er mich sowieso demnächst töten, weil ich den Namen später verraten werde.
Das ist zwar sehr logisch und schlüssig zu Ende gedacht, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Man weiss leider genau 0 wie das Verhältnis von "Täter" und Frauke war.

Meine Vermutung ist nach wie vor, dass es eine Art Vertrauensverhältnis zwischen beiden trotz "Festhaltens" gab. Und die Anrufe könnten meiner Meinung nach nicht vom Täter sondern von Frauke selbst initiiert worden sein um dem Täter "zu beweisen", dass sie vertrauenswürdig ist und den Namen des Täters im Gespräch nicht nennt (obwohl sie ihn kennt) und keine Andeutungen darüber macht, dass sie festgehalten wird - alles nur persönliche Vermutungen, klar.


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Mord an Frauke Liebs

05.04.2020 um 16:45
Ja genau, lieber etwas länger Leben. Schon der Selbsterhaltungstrieb wird dafür automatisch sorgen. Das hat nichts mit Logik zu tun. Es war zu Beginn vielleicht gar nicht klar, dass sie sterben würde. Und selbst wenn, Zeit gewinnen ist in so einer Situation keine schlechte Überlebensstrategie. Man weiß nie, was eventuell zu eigenen Gunsten passiert. Und wenn das bei Frauke so gewesen sein sollte, dann hat sie das bis auf den Versprecher tapfer durchgezogen.


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Mord an Frauke Liebs

05.04.2020 um 21:10
Ideengeber85 schrieb:Hallo,

Ich hoffe, mein Beitrag wird nicht wieder wegen "wilder Spekulationen" gelöscht...

Aaaalso, was mir zu diesem Fall durch den Kopf geht: wenn Frauke benommen war während der Anrufe, und die Schwester sowie der langjährige Freund werden das wohl sicher heraushören können, hat sie wohl etwas zur Beruhigung bekommen.

Es wurde ja schon oft in diesem Thread vermutet, dass der Täter/die Täterin sie von der Arbeit in der Klinik her kannte.

Da gäbe es nun aber nicht nur die Kollegen/Kolleginnen. Sondern auch Patienten. Frauke war offen, sie redete gerne. Sicher hat sie sich mit einigen Patienten auch mal über privates unterhalten, vielleicht sogar die ICQ-Kontakte ausgetauscht.

Ich kenne/kannte einen jungen Mann, 2009/2010, der war damals wegen missglückter Suizide und depressiven Verhalten in Behandlung. Übrigens auch in Paderborn. Er erhielt am Ende unserer guten Freundschaft ein Präparat Namens Tavor. Das hat ihn bei der ersten Einnahme total umgehauen und wie er so geredet hat, hat es mich an das "verwaschene" Reden von Frauke erinnert. Tavor wird genutzt, um die Patienten ruhig zu stellen. Bei ihm, um ihn an einem erneuten Suizidversuch zu hindern.

Vielleicht könnte man ja schauen, ob es unter den Patienten zu Fraukes Zeit auch einen solchen Patienten gab, der ein solches Ruhigstellungsmittel erhielt.


Zu der letzten SMS, die im Pub gesendet wurde: die führte ja offenbar nirgendwo hin. Was ich mir aber vorstellen könnte ist, dass der Heimweg von der Arbeit den Täter an einem der Wege vorbeiführte, auf denen Frauke nach 23:00 Uhr nach Hause ging. Er sah sie, erkannte seine Chance, bot ihr an sie zu fahren. Sie war müde und dankbar, keine 30 Minuten mehr bis nach Hause laufen zu müssen.

Die anschließenden Anrufe von ihr lassen mich vermuten, dass der Täter direkt neben ihr saß und kontrollierte, was sie sagte/sagen durfte.
Natürlich kommt, wenn man will, jeder der irgendwie mit Medi Ausgabe oder Verordnung zu tun hat an was "harmloses" wie Tavor ran.
Sollte auch für Azubis kein Problem sein.
Richtige Betäubungsmittel wird schon schwieriger.
Dennoch ist für mich ein Vorgesetzter Arzt dann doch warscheinlicher als ein Patient der mit sowas behandelt wurde.

Also ich wäre nie bei Patienten ins Auto gestiegen. Schon gar nicht wenn ich weiß das derjenige psychische Probleme hat und zB Tavor bekommt/bekommen hat.
Ich hab meine Ausbildung im KH 2007 angefangen - auf die Idee mit Patienten ICQ Nummern zu tauschen bin ich nie gekommen. Kann mir zwar vorstellen das andere da sicher entspannter mit umgehen - dennoch ist ein Patient für mich der falsche Ansatz.


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