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Mord an Frauke Liebs

82.022 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Aktenzeichen Xy, 2006 + 9 weitere
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mord an Frauke Liebs

Mord an Frauke Liebs

17.10.2020 um 21:23
Zitat von Nev82Nev82 schrieb:Genauso gut kann er aber auch ein Getriebener äußerer Umstände gewesen sein. Ein über den Kopf wachsen der Ereignisse, wie es hier schon geschildert wurde
Das vermute ich auch, dass es ihm über den Kopf gewachsen ist. Natürlich kann es wie du sagst auch ein Zufall gewesen sein aber es ist schon interessant, wie er sich an gewisse Termine versuchte zu halten.


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Mord an Frauke Liebs

17.10.2020 um 21:37
Zitat von Nev82Nev82 schrieb:Für mich spricht mehr dafür, dass die Anzahl der Tage eine pure Zufälligkeit sind

Genauso das dreimalige Wiederholen von 'Paderborn' und 'Mama'
Nein. Das sind keine Zufälle. Zudem gibt es einen ganz grundlegenden Unterschied, ob ich auf eine dreimal hintereinander gestellte Frage die gleiche Antwort gebe oder auf eine einmal gestellte Frage die gleiche Antwort dreinmal hintereinander gebe:

Chris: „Wo bist du?"
Frauke: „Mama."
Chris: „Wo bist du?"
Frauke: „Mama."
Chris: „Wo bist du?"
Frauke: „Mama."

versus

Chris: „Bist du verletzt?"
Frauke: „Nein. Ich bin in Paderborn. Ich bin in Paderborn. Ich bin in Paderborn."

Meine Vermutung: Die dreimalige hintereinander geäusserte Aussage, daß sie in Paderborn ist, war einer massiven Bedrohung und einem Befehl des Täters geschuldet: "Sag Du bist in Paderborn" - "Sag Du bist in Paderborn".

Man kann kann es sich bildlich gut vorstellen.

Meine Vermutung: Es handelt sich bei dem Täter um einen nicht muttersprachlich deutsch sprechenden Täter. Er könnte nur wenige Satzstücke Deutsch gekonnt haben und deshalb die für ihn wichtige Ablenkungs-Botschaft "Sag Du bist in Paderborn" Frauke versucht haben entsprechend "einzutrichtern", damit ganz sicher gestellt ist, daß Frauke genau diesen - für ihn wichtigen Satz - ins Telefon sagt.


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Mord an Frauke Liebs

17.10.2020 um 21:43
Zitat von sören42sören42 schrieb:Dass das letzte Telefonat exakt 7 Tage (fast auf die Stunde genau!) nach Fraukes Verschwinden stattfand, fand ich zumindest bemerkenswert. Es muss nichts dahinter stecken, aber es ist auffällig.
Frauke soll um kurz nach 23 Uhr das Pub verlassen haben. Es waren also genau 7 Tage. Wollte man dem eine Bedeutung beimessen, könnte man auch daraus schließen, dass Frauke in ihrem Wohnumfeld verschwunden ist, denn für ihren Heimweg brauchte sie circa eine viertel Stunde. Aber das ist jetzt vielleicht tatsächlich etwas weit hergeholt.
Zitat von waldkind7waldkind7 schrieb:Wäre vllt. auch möglich, dass NUR ihr Handy mit diesem Funkbereich verbunden war (Nieheim, Altenbecken usw.), während sie sich selbst in einem Paderborner Raum (vielleicht zum Schlafen sediert) blieb?
Ich glaube auch, dass die SMS aus Nieheim ein Ablenkungsmanöver war. Anders macht sie nur Sinn, wenn Frauke freiwillig mit Richtung Nieheim fuhr und noch nicht ahnte, was passieren würde. Was aber hätte sie im Nieheimer Raum mitten in der Woche vorhaben können? Die EB hat diesbezüglicjh ermittelt, aber nichts gefunden.

Für ein Ablenkungsmanöver spricht auch, dass Fraukes Exfreund aus der Nieheimer Gegend kommen soll. Weitere Kontakte fanden dann aus der Wohngegend von Nils statt, aus der Gegend, in der Nils' bester Freund begraben wurde und letztlich aus der Gegend, in der Frauke mit Chris lebte.
Zitat von HatmakerHatmaker schrieb:aber es ist schon interessant, wie er sich an gewisse Termine versuchte zu halten.
Wie meinst du das? Woraus schließt du, dass sich der Täter versuchte an Termine zu halten? Ich finde, man könnte aus der Tatsache, dass er samstags tagsüber anrufen ließ, eher folgern, dass er das Geschehen seinem jeweiligen Tagesablauf anpasste.
Zitat von biene99biene99 schrieb:Meine Vermutung: Die dreimalige hintereinander geäusserte Aussage, daß sie in Paderborn ist, war einer massiven Bedrohung und einem Befehl des Täters geschuldet: "Sag Du bist in Paderborn" - "Sag Du bist in Paderborn".
Klingt irgendwie auch überzeugend.


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Mord an Frauke Liebs

17.10.2020 um 21:45
Zitat von RaissaRaissa schrieb:Wie meinst du das? Woraus schließt du, dass sich der Täter versuchte an Termine zu halten?
Das meine ich so, dass er jeden Tag telefonieren ließ bis auf einen. Das ist schon sehr regelmäßig, ich rätsel ohnehin noch immer warum er sie so oft bzw überhaupt anrufen ließ und das dann fast täglich eine woche lang.


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17.10.2020 um 21:48
Zitat von biene99biene99 schrieb:Meine Vermutung: Es handelt sich bei dem Täter um einen nicht muttersprachlich deutsch sprechenden Täter. Er könnte nur wenige Satzstücke Deutsch gekonnt haben und deshalb die für ihn wichtige Ablenkungs-Botschaft "Sag Du bist in Paderborn" Frauke versucht haben entsprechend "einzutrichtern", damit ganz sicher gestellt ist, daß Frauke genau diesen - für ihn wichtigen Satz - ins Telefon sagt.
Ich vermute, dass es sich um einen Muttersprachler handelt (oder jemand der zumindest perfekt deutsch spricht). Ansonsten ist das Risiko, dass das Opfer versteckte Hinweise gibt, die sich der Kontrolle des Täters entziehen könnten, außerordentlich hoch. Und der Kontrollverlust ist etwas, das der Täter sehr fürchtete, meiner Meinung nach. Meiner Ansicht nach war er eher ein Kontrollfreak.


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17.10.2020 um 21:51
Zitat von sören42sören42 schrieb:Ich vermute, dass es sich um einen Muttersprachler handelt (oder jemand der zumindest perfekt deutsch spricht). Ansonsten ist das Risiko, dass das Opfer versteckte Hinweise gibt, die sich der Kontrolle des Täters entziehen könnten, außerordentlich hoch. Und der Kontrollverlust ist etwas, das das der Täter sehr fürchtete. Meiner Ansicht nach war er eher ein Kontrollfreak.
Sorry. Wenn er muttersprachlich Deutscher war, muss er blöd gewesen sein. Weil ein: "Leute, mir ist in letzter Zeit alles zu viel geworden, ich brauch einfach mal eine Auszeit und melde mich in ein paar Tagen wieder - ihr braucht nichts zu unternehmen, mir geht es gut" - wäre "1000x" effektiver und weniger verdächtig gewesen als diese Anrufe jeden Tag.


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Mord an Frauke Liebs

17.10.2020 um 21:55
Zitat von HatmakerHatmaker schrieb:aber es ist schon interessant, wie er sich an gewisse Termine versuchte zu halten.
Ja, es ist eine Auffälligkeit, da stimme ich zu

Nur die Schlussfolgerungen, die man daraus ziehen kann, können völlig unterschiedlich sein

Genauso ist es aus meiner Sicht mit der Frage, wie es gelingen könnte, 14 Jahre unentdeckt zu bleiben

Auch hier könnte ein vorher akribisch ausgeklügekter Plan zugrunde liegen. Ebenso aber auch sowas wie ein "mehr Glück als Verstand", Zufälligkeit des Opfers und somit keinerlei Verbindungspunkt zu Frauke, und er wurde nicht beobachtet bei der Verbringung und Ablage der Leiche
Zitat von biene99biene99 schrieb:Die dreimalige hintereinander geäusserte Aussage, daß sie in Paderborn ist, war einer massiven Bedrohung und einem Befehl des Täters geschuldet: "Sag Du bist in Paderborn" - "Sag Du bist in Paderborn".

Man kann kann es sich bildlich gut vorstellen.
Auch hier gehe ich nicht unbedingt mit. Es könnte aus einer Bedrohungssituation entstanden sein. Aber auch aus der "Stimmung", in der Frauke sich befinden hat, entstanden sein. Hier wurde ja bereits Erschöpfung, Ausweglosigkeit etc beschrieben
Zitat von biene99biene99 schrieb:Meine Vermutung: Es handelt sich bei dem Täter um einen nicht muttersprachlich deutsch sprechenden Täter. Er könnte nur wenige Satzstücke Deutsch gekonnt haben und deshalb die für ihn wichtige Ablenkungs-Botschaft "Sag Du bist in Paderborn" Frauke versucht haben entsprechend "einzutrichtern", damit ganz sicher gestellt ist, daß Frauke genau diesen - für ihn wichtigen Satz - ins Telefon sagt.
Hier stimme ich überhaupt nicht zu . In dem Fall hätte Frauke aus meiner Sicht viel größere Möglichkeiten gehabt, unbemerkt mit einem Wort einen wichtigen Hinweis zu geben. In dem sicheren Wissen, dass der Täter der Sprache nicht ausreichend mächtig ist und sie somit nicht versteht


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Mord an Frauke Liebs

17.10.2020 um 21:55
Zitat von biene99biene99 schrieb:Meine Vermutung: Es handelt sich bei dem Täter um einen nicht muttersprachlich deutsch sprechenden Täter.
Gerade dann würde er sie nie telefonieren lassen,
dann würde sie etwas in Dialekt sprechen und der Ausländer versteht nichts.

Bei uns würde ich sagen: da is en babsack und ich bin Hibdebach am Moo.
Oder uffem Moo.


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17.10.2020 um 21:58
Zitat von biene99biene99 schrieb:nicht muttersprachlich deutsch sprechenden Täter. Er könnte nur wenige Satzstücke Deutsch gekonnt haben
Dann würde jedoch die Idee wegfallen, dass er bewusst Orte mit bestimmten Wortspielmöglichkeiten oder Bedeutungsinhalten aufgesucht haben könnte, wie Nieheim (Du kommst nie heim) oder Totengrund (Gräberfeld). Dazu wären eher muttersprachliche bzw. heimatkundliche Ortskenntnisse nötig.
Ferner denke ich, dass sich jemand mit geringen Sprachkenntnissen nicht auf Telefonkontakte für das Opfer eingelassen hätte wegen fehlender Kontrollmöglichkeit.


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17.10.2020 um 22:02
Zitat von HeribertHeribert schrieb:Gerade dann würde er sie nie telefonieren lassen,
dann würde sie etwas in Dialekt sprechen und der Ausländer versteht nichts.

Bei uns würde ich sagen: da is en babsack und ich bin Hibdebach am Moo.
:-). Erbarme. Die Hesse komme.

Es könnte da nur drei Probleme gegeben haben:

a) Sie wusste noch nicht einmal im Ansatz wo sie sich befindet
b) Sie kannte den Täter und seinen Namen nicht und
c) Sie wurde massiv mit dem Tod oder körperlicher Gewalt bedroht und/oder sie wollte dem Täter beweisen, daß sie ihn in diesen Anrufen nicht verraten wird, damit dieser sie wieder laufen lässt.


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Mord an Frauke Liebs

17.10.2020 um 22:04
Zitat von RaissaRaissa schrieb:Warum sperrt du dich so gegen unsere Überlegungen. Der Fall ist nicht aufgeklärt, also muss man auch mal neu denken.
Die Diskutanten hier sind bisher nicht als Verschwörungtheoretiker aufgefallen.
@Raissa

Das ist hier doch keine Veranstaltung, in der am Ende alle einer Meinung sein müssen.
Ich habe nichts gegen eure Ansichten, ich teile sie nur nicht.

Ich finde aber interessant zu lesen, wie Verschwörungstheorien entstehen.
Es werden zufällige Zahlen hergenommen und mit einer Bedeutung unterlegt.
Da kann man wahllos alles ableiten.

Das ist meine Ansicht dazu, nicht mehr und nicht weniger.


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17.10.2020 um 22:08
Zitat von PlyxePlyxe schrieb:Dann würde jedoch die Idee wegfallen, dass er bewusst Orte mit bestimmten Wortspielmöglichkeiten oder Bedeutungsinhalten aufgesucht haben könnte, wie Nieheim (Du kommst nie heim) oder Totengrund (Gräberfeld). Dazu wären eher muttersprachliche bzw. heimatkundliche Ortskenntnisse nötig.
Ferner denke ich, dass sich jemand mit geringen Sprachkenntnissen nicht auf Telefonkontakte für das Opfer eingelassen hätte wegen fehlender Kontrollmöglichkeit.
Meiner Meinung nach sind diese Dinge alle hier im Forum "konstruiert" um Erklärungsmöglichkeiten und Ansätze zu finden. Meiner Meinung nach hat es den Täter einen feuchten Kehricht interessiert ob man aus Nieheim "nie-heim" machen kann oder ob der Ablageort "Totengrund" oder "Lebendgrund" heisst. Bezüglich der zugelassenen Telefonkontakte habe ich meine Meinung ja hier schon mehrfach geäussert: Die Anrufe haben für ihn keinerlei Risiko dargestellt, da Frauke nicht wusste wer er war, wie er heisst und wo sie sich befand. Was sollte also passieren, wenn er Frauke telefonieren lässt? Gar nichts. Darüber hinaus wird er sie massiv körperlich bedroht haben, sollte sie doch irgendwas verräterisches sagen.


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Mord an Frauke Liebs

17.10.2020 um 22:08
Zitat von biene99biene99 schrieb::-). Erbarme. Die Hesse komme.
ZU SPÄT!

😉

Für mich ist aber klar, das der Täter eine lebendige oder eine tote Frauke durch die Gegend gefahren hat.
Risiko. Da hat jemand gute Nerven. Oder halt kein Amateur, sondern geübter.


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Mord an Frauke Liebs

17.10.2020 um 22:10
Zitat von HeribertHeribert schrieb:Für mich ist aber klar, das der Täter eine lebendige oder eine tote Frauke durch die Gegend gefahren hat.
Risiko. Da hat jemand gute Nerven. Oder halt kein Amateur, sondern geübter.
Verstehe. Aber es gibt ja hier auch den Beitrag von Mr.X, welcher plausibel darlegt, daß der Täter - zumindest mit der lebendigen Frauke - gar nicht durch die Gegend gefahren sein muss, sondern sich eventuell zusammen mit Frauke nur auf einem sehr hohen Punkt befunden haben kann, wodurch der falsche Eindruck entstanden sein könnte, daß Frauke mit ihm durch die Gegend gefahren ist.


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Mord an Frauke Liebs

17.10.2020 um 22:13
Zitat von biene99biene99 schrieb:Die Anrufe haben für ihn keinerlei Risiko dargestellt, da Frauke nicht wusste wer er war, wie er heisst und wo sie sich befand.
Ich persönlich glaube nicht, dass sie nach dem Pub Besuch gegen 23:00 zu einem Unbekannten ins Fahrzeug stieg.


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Mord an Frauke Liebs

17.10.2020 um 22:15
Zitat von HeribertHeribert schrieb:Da hat jemand gute Nerven. Oder halt kein Amateur, sondern geübter.
Warum sollte ein Täter, der nicht zum ersten Mal tätig wird, Frauke telefonieren lassen? Was hätte er davon gehabt? Welchen Sinn macht es für einen fremden Täter?


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Mord an Frauke Liebs

17.10.2020 um 22:17
Zitat von sören42sören42 schrieb:Ich persönlich glaube nicht, dass sie nach dem Pub Besuch gegen 23:00 zu einem Unbekannten ins Fahrzeug stieg.
Er wird sie irgendwie "reingelegt" haben. Folgende Möglichkeiten fallen mir adhoc ein:

1. Er trifft sie am Geldautomaten und unterhält sich kurz mit ihr und bietet an sie nach Hause zu fahren
2. Er nutzt irgendwie ihre anscheinend angeborene Hilfsbereitschaft und Gutmütigkeit aus und täuscht einen Notfall vor
3. Sie kennt ihn schon von einem kurzen Gespräch und er bietet ihr ein Abenteuer an: Besuch eines Windrads in der Koppel bei Nacht
4. Es ist ein Taxifahrer: Sie sagt, sie hat zwar nur ein paar Euro, aber er ist witzig und charmant und bietet ihr an sie für 3 Euro nach Hause zu fahren (hab ich irgendwo hier als Idee gelesen)
5. etc.


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17.10.2020 um 22:20
Zitat von biene99biene99 schrieb:Verstehe. Aber es gibt ja hier auch den Beitrag von Mr.X, welcher plausibel darlegt, daß der Täter - zumindest mit der lebendigen Frauke - gar nicht durch die Gegend gefahren sein muss, sondern sich eventuell zusammen mit Frauke nur auf einem sehr hohen Punkt befunden haben kann, wodurch der falsche Eindruck entstanden sein könnte, daß Frauke mit ihm durch die Gegend gefahren ist.
Zumindest zum Ablageort hat er sie mit einem KFZ gebracht tot/lebendig.
Ich weiß nicht, da gehören gute Nerven dazu, oder?
Auf dem Beifahrersitz wird er sie nicht gehabt haben Richtung Ablageort
Ich vermute das er eine tote Frauke dorthin transportiert hat


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Mord an Frauke Liebs

17.10.2020 um 22:20
Zitat von RaissaRaissa schrieb:Warum sollte ein Täter, der nicht zum ersten Mal tätig wird, Frauke telefonieren lassen? Was hätte er davon gehabt? Welchen Sinn macht es für einen fremden Täter?
- z.B. um Frauke gefügiger zu machen
- vom Festhalteort oder von Nieheim abzulenken
- Von einer Entführung abzulenken - dann war er ziemlich "blöd", weil da hätte es bessere Wordings für gegeben
- Frauke wollte vielleicht unbedingt selbst diese Anrufe machen, um dem Täter zu beweisen, daß sie ihn nicht verrät und um so wieder frei zu kommen und er hat es - weil es für ihn kein Risiko war - einfach kurz zugelassen
- etc.


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Mord an Frauke Liebs

17.10.2020 um 22:23
Zitat von biene99biene99 schrieb:Meiner Meinung nach sind diese Dinge alle hier im Forum "konstruiert" um Erklärungsmöglichkeiten und Ansätze zu finden. Meiner Meinung nach hat es den Täter einen feuchten Kehricht interessiert ob man aus Nieheim "nie-heim" machen kann oder ob der Ablageort "Totengrund" oder "Lebendgrund" heisst.
@biene99
Das denke ich auch
Zitat von biene99biene99 schrieb:Bezüglich der zugelassenen Telefonkontakte habe ich meine Meinung ja hier schon mehrfach geäussert: Die Anrufe haben für ihn keinerlei Risiko dargestellt, da Frauke nicht wusste wer er war, wie er heisst und wo sie sich befand. Was sollte also passieren, wenn er Frauke telefonieren lässt? Gar nichts.
Das könnte sein. Dann kannte Frauke ihn nicht und konnte ihn auch nicht einordnen (Schule, Arbeit, Bekanntenkreis).
Dann hat er sie entweder vorher beobachtet. Oder er war sich sicher, er ist ihr nie aufgefallen. Oder Frauke war ein Zufallsopfer.
Zitat von biene99biene99 schrieb:Darüber hinaus wird er sie massiv körperlich bedroht haben, sollte sie doch irgendwas verräterisches sagen.
Das ist sehr wahrscheinlich so gewesen.
Oder (oder auch) psychisch bedroht: Ein falsches Wort von dir und ich lasse dich hier umkommen.

Was mir noch zum Thema Frauke-Täter einfällt:

Die öffentlichen Verkehrsmittel sind oft auch Flirtorte.
Ich kenne ein paar Geschichten von Menschen, die sich in der Straßenbahn, im Bus etc. in einen Anderen verguckt haben.
Wenn diese Person immer zur gleichen Zeit (werktags) einsteigt, ist die Chance da, sich immer um die gleiche Zeit zu sehen. Manche wagen es, den Anderen anzusprechen, andere trauen sich nie.
Ich könnte mir vorstellen, dass Frauke einem anderen Fahrgast aufgefallen ist, der sich in sie verguckt hat.
Durch Hinterherlaufen könnte er herausgefunden haben, wo sie wohnt, wo sie zur Schule geht- oder andere Aktivitäten ausübt.
Z.B. zu einem Verein fährt.
Dann könnte er herausgefunden haben, wie sie heisst (Namen vom Briefkaste abgeschrieben).
Und auf diese Weise wurde sie gestalked, ohne dass sie es gemerkt hat.
Der Stalker ist ihr nicht auf die Pelle gerückt, weil er sie nicht verunsichern wollte. Sein Plan war, sie zu entführen.

(Jemand schrieb hier mal, dass ein Starker bemerkt wird, weil er zu dicht aufläuft. Das war aber vielleicht gar nicht das Ziel, sondern die Entführung. Und dafür musste sich Frauke sicher fühlen)


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