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Mord an Frauke Liebs

97.770 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Entführung, Telefon ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mord an Frauke Liebs

Mord an Frauke Liebs

um 17:00
Zitat von StauderStauder schrieb:Wie wurde bei dem System sichergestellt, dass der Transponder/Stempelkarte auch tatsächlich vom zugehörigen Arbeitnehmer und nicht etwa von einem zweiten Arbeitnehmer mit verwendet wurde?
Da hast du Recht, das wäre bei meinem damaligen AG zumindest eine Weile gegangen, auch bei meinem aktuellen AG würde es theoretisch gehen.

Allerdings wäre es früher recht bald aufgefallen, weil man eben bescheid gab wenn man den Dienst vorzeitig beendet hat.
In der Buchhaltung wäre es aufgefallen (sie hat doch in den letzten Tagen oft früher Feierabend gemacht, warum steht dann 22:15 bei der Stempelung?
Und dann wäre die Kamera ausgewertet worden, die am Eingang hing.
Lange wäre es bei uns damals nicht gut gegangen.


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Mord an Frauke Liebs

um 17:08
Zitat von MarylinMMarylinM schrieb:Und dann wäre die Kamera ausgewertet worden, die am Eingang hing.
Bei einer Kamera zur Überwachung der Arbeitszeit hätte sich bei uns der Betriebsrat eingeschaltet.

Es spielen sicherlich zusätzlich zu den Stempelzeiten (m.E. manipulierbar) weitere Kriterien in Kombination zum Ausschluss durch die Ermittlungsbehörden.
Dazu gehören die zuvor genannten Geldabhebungen etc.


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Mord an Frauke Liebs

um 17:15
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:Trotz der Nähe zu F. Wohnung, ist man aber dort nicht hingefahren.
Warum tat man es trotzdem nicht?

Für mich ist dies das größte Indiz darauf, dass es nicht freiwillig war.
Wenn ich es gewesen wäre, hätte ich den Schlüssel wahrscheinlich NICHT holen mögen. Denn einmal zu Hause, wäre mir die Aktion tatsächlich nicht empfehlenswert vorgekommen: Es ist schon spät, morgen Schule, der Typ ist so toll nun auch wieder nicht.

Hingegen ohne Unterbrechung vom Heimweg noch irgendwo hin: schon eher. Was mich betrifft.

Ich nehme an, dass ihr ein Mann vorschlug, noch irgendetwas zu unternehmen was Frauke von der Sache her gut fand: an einem Baggersee baden und noch ein Bier trinken, bei Freunden weiter feiern oder ähnliches.
Wenn man jemand nur interessant genug findet, ist die vorherige (vorgetäuschte?) Müdigkeit schnell verflogen.

Dazu war sie vermutlich enttäuscht von Niels und war wahrscheinlich zunächst über Ablenkung erfreut.

Leider ging der wie auch immer geartete Ausflug schlimm aus.


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Mord an Frauke Liebs

um 17:23
Zitat von MarylinMMarylinM schrieb:Hingegen ohne Unterbrechung vom Heimweg noch irgendwo hin: schon eher. Was mich betrifft.
Naja empfehlenswert find ich den Gedanken jetzt nicht irgendwo mit nem Mann was zu unternehmen und C. ständig "im Rücken zu haben" weil er mir ja die Tür öffnen müsste.

Natürlich war C. schuld daran, dass er warten musste weil er seinen Schlüssel ja vergessen hate.
Glaube aber nicht, dass F. das egal gewesen ist.

Ich denke wenn F. etwas anderes zumute gewesen wäre als nach Hause zu gehen und den Tag zu beenden, wäre sie im Pub geblieben.

Ich denke WENN Frauke mit Jemand ihr Bekannten eine Interaktion hatte, dann war das keine Unternehmung (dafür muss man nicht raus aus Paderborn) sondern ein gespielter Notfall, weswegen sie auch vorher nicht nochmal nach Hause ist.

An einen Ausflug will ich nicht so recht denken denn wie gesagt: Man war in Paderborn. Es ist wesentlich Wahrscheinlicher in der Stadt was zu unternehmen als irgendwo rauszufahren.


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Mord an Frauke Liebs

um 17:24
Zitat von abberlineabberline schrieb:Profis waren der oder die Täter vermutlich nicht, das wirkt zwar durchdacht, im Prinzip ist da aber ziemlich viel Chaos drin.
Jedenfalls wurde wohl darauf geachtet, dass nicht zeitgleich mit Fraukes SMS und Anrufen immer ein weiteres (Täter-)Handy in der Funkzelle eingeloggt ist. Ich denke, das wird die Polizei geprüft haben.
Die Info über mögliche Funkzellenabfragen war damals in der Öffentlichkeit noch nicht so verbreitet wie heute. Der/die Täter scheinen es gewusst zu haben.
- - -
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:Es gibt meines Wissens auch keine Hinweise darauf, dass die SMS vorverfasst wurde und aufgrund des AKKU nicht rausging.
O. g. ist die Möglichkeit, die im Stern-Podcast genannt wurde.
--
Welche Hinweise kann es geben, wenn Frauke z. B. eine SMS mit dem geliehenen Akku vorformuliert und gespeichert hat, aber nicht mehr dazu kam, sie abzusenden? (Zum späteren Versand eines modifizierten Enwurfs s. meinen Post v. gestern.)
Ich meine mich zu erinnern, dass es in einer Film-Doku so dargestellt war, als habe Frauke den Akku erst kurz vor dem Nachhausgehen zurückgegeben. Aber das kann auch dramaturgische Freiheit sein. Deshalb meine Frage, zu welchem Zeitpunkt sie den Akku zurückgab.

- - -
Zitat von abberlineabberline schrieb:Zum einen müsste da ja jemand mit bösen Gedanken "gewartet" oder "gesucht" haben
Das passt zum forensischen Profil (eigene Folge im Stern-Podcast).

Kurzform aus MAE ab ca. 1.40:
Das von Psychiaterin Saimeh erstellte Profil ähnelt der OFA der Polizei.
Der o. die TäterInnen
- Ist gewisses Risiko eingegangen. D. h., er war sich sicher, dass man ihm nicht auf die Spur kommt und F. nicht verraten würde.
- Entführung einer Frau schon länger geplant. Frauke war entweder Zufallsopfer oder kannte ihn.
- Hat nach außen vermutlich unauffällig gewirkt, z. B. nicht übermäßig nervös, also deshalb unverdächtig.
- Vermutung Männlich, nicht älter als 45 Jahre, denn ab 45 sinkt die allgemeine Kriminalitätsrate.
Und Machtthema – Psychodynamik/ Machtkick – ist eher für jüngere Täter reizvoll
- Ruhig, kann gut planen ist normal bis überdurchschnittlich intelligent.
- Verfügt über freie Zeiträume, in denen niemand kontrolliert, was er tut.
Zitat von MGundersonMGunderson schrieb:Es kann sein, dass sie den/die Täter nicht gekannt hat, der/diese ihr jedoch, für sie glaubwürdig, vermitteln konnten sie zu kennen.
So meinte ich das.
Hast du eine konkrete Vorstellung, wie das abgelaufen sein könnte? Wie hätte ein Unbekannter sie überzeugen können, dass sie ihn kennt?


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Mord an Frauke Liebs

um 17:39
Ich denke für einen unbekannten ist es gar nicht so schwer sie zu überzeugen. (Also nicht das sie ihn kennt, aber einen Notfall vorspielen - fall von der Chinesin in dessau lief auch so) noch dazu ist sie medizinisch gebildet...günstiger zufall)

Wenn z.b. jemand mit einem wohnmobil am Straßenrand parkt und sie panisch anspricht, ob sie helfen kann, die Frau ist gestürzt und jetzt nicht ansprechbar....sie wäre höchstwahrscheinlich ins Wohnmobil gestiegen....Tuch vors Gesicht und fertig. Das gleiche an hauseingängen oder ähnliches.

Übermannen durch Notfall vortäuschen geht flott.


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Mord an Frauke Liebs

um 18:23
Zitat von StauderStauder schrieb:Bei einer Kamera zur Überwachung der Arbeitszeit hätte sich bei uns der Betriebsrat eingeschaltet.
Ganz allgemein und nur hypothetisch:
Wenn man unterstellt, dass Arbeitnehmer Arbeitszeitbetrug begehen. Und wenn man zudem unterstellt, dass sowohl Ermittler als auch Arbeitgeber so weltfremd sind, dies nicht in Betracht zu ziehen, dann kann man auch unterstellen, dass Arbeitgeber die Aufzeichnungen von Ü-Kameras zweckentfremden, die primär dem Objektschutz dienten.
Wenn beim Prüfen der Video-Aufzeichnungen "zufällig" Arbeitnehmer aufgefallen wären, die vorzeitig das Gebäude/Gelände verlassen hätten, hätte man das sicherlich nicht am schwarzen Brett oder im Intranet publik gemacht, wie man den AN auf die Schliche gekommen ist.
Wo kein Kläger, da kein Richter. Und einen Betriebsrat hat nicht jedes Unternehmen.

- - - - - -
Zitat von FritzPhantomFritzPhantom schrieb:Wobei ich es nicht so einfach finde, eine erwachsene Frau von der Straße weg in ein Auto zu zerren. Sie hätte sich doch gewehrt und hätte versucht wegzulaufen.
Es gab schon Fälle, in denen Frauen ins Auto gezerrt wurden:
a)
Von unbekannten Tätern
Frauen ins Auto gezerrt und vergewaltigt – dreizehneinhalb Jahre Haft
Schwere Vergewaltigung, Geiselnahme, Freiheitsberaubung und Körperverletzung
Quelle: https://www.spiegel.de/panorama/justiz/berlin-frauen-ins-auto-gezerrt-und-vergewaltigt-dreizehneinhalb-jahre-haft-a-e7d26dc5-a01e-407a-a72e-13a0f88e025f

b)
Leiterin eines Frauenhauses (nennt als Bsp. nicht angezeigter Fälle) :
"Ich habe zum Beispiel eine Frau begleitet, die hat dann berichtet, er hat sie ins Auto gezerrt, ist mit ihr irgendwo auf ein freies Feld gefahren, hat sie aus dem Auto geworfen und hat sie über das Feld gejagt und hat versucht, sie zu überfahren. Das ist schon was, was potenziell ziemlich tödlich enden kann."
Quelle: https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/femizide-deutschland-100.html

Letzteres ist wohl eine Beziehungstat.

@Diebrina das denke ich auch (s. o.). Ich habe nur keine Idee, wie ein Unbekannter eine Frau von Angesicht zu Angesicht überzeugen könnte, dass sie ihn kennt.


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Mord an Frauke Liebs

um 18:41
Zitat von watnuwatnu schrieb:Ich habe nur keine Idee, wie ein Unbekannter eine Frau von Angesicht zu Angesicht überzeugen könnte, dass sie ihn kennt.
Hey, wir kennen uns doch! Du warst doch mit mir auf der Schule, hast mich im Krankenhaus behandelt und ZACK ist ein Gespräch entwickelt. In dem Moment ratert der Kopf des gegenüber erst einmal und man hat ein Mini Sicherheitsgefühl. Zumindest 1-2 Minuten bis man merkt das es nicht sein kann.


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Mord an Frauke Liebs

um 18:53
Zitat von _Salzbrezel_Salzbrezel schrieb:Hey, wir kennen uns doch! Du warst doch mit mir auf der Schule, hast mich im Krankenhaus behandelt und ZACK ist ein Gespräch entwickelt. In dem Moment ratert der Kopf des gegenüber erst einmal und man hat ein Mini Sicherheitsgefühl. Zumindest 1-2 Minuten bis man merkt das es nicht sein kann.
@_Salzbrezel
Genau so könnte der Täter das Gespräch angebahnt haben.
Oder um "die Ecke": Warte! Du wirst dich nicht an mich erinnersn, aber du kennst meine Schwester..
Ihr wart zusammen in der Schule. Ich habe dich auf einer Party gesehen.

Es kommt darauf an, das Gegenüber neugierig zu machen. Und wenn der Fremde
sympathisch wirkt, lässt man sich auf ein Gespräch ein (wenn man jung ist und
einen großen Bekanntenkreis hat, der gerne noch größer werden kann)
Davon hängt es dann ab: ist der Fremde sympathisch. Mag man mit ihm reden.


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