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Mord an Frauke Liebs

98.354 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Entführung, Telefon ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mord an Frauke Liebs

Mord an Frauke Liebs

20.03.2026 um 19:12
Der zitierte Beitrag von emz wurde gelöscht. Begründung: Auf Wunsch des Erstellers
Der zitierte Beitrag von sooma wurde gelöscht. Begründung: Antwort auf gelöschten Beitrag
Arrrg - da kommt so viel Stuss rein durch diese KI generierten Podcasts. Und andere Texte.
Das sollte man sich echt nicht anhören, wenn wenn man sein Gehirn nicht vermüllen will....

Verglichen damit, schneidet ja der auf-Ex-Podcast noch gut ab.....


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Mord an Frauke Liebs

20.03.2026 um 19:29
Zitat von AgrimonyAgrimony schrieb:Die SMS scheint ihre normale Schreibweise gewesen zu sein, kann der Täter aber auch imitiert haben, indem er andere SMS an Chris las.
Ich möchte dich nicht noch mehr verwirren.
Der Täter kann kaum Smsen, von Frauke an Chris, gelesen haben. Ausser Frauke hätte Smsen mit Chris, im schmalen Speicherplatz dieses Models, extra gespeichert.

Im Pub schrieb Frauke mit Niels. Gesendete Smsen speicherte dieses Handy fünf. Automatisch.

Vielleicht, wenn ich es anders gliedere?
Zitat von MGundersonMGunderson schrieb:Es ging um Identifizierungen der Besucher, bei der Trauerfeier.
Zitat von MGundersonMGunderson schrieb:Nur - wenn nicht hingeschaut werden kann, kann das nicht heissen, da war nix.
Die Kirche hatte zwei Türen. Nicht nur Eine.


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20.03.2026 um 20:44
Diese Podcasts von irgendwelchen Hobbykriminologen hör ich mir generell nicht mehr an, weil es meist nur voreingenommener Stuss ist.


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Mord an Frauke Liebs

20.03.2026 um 23:59
Der zitierte Beitrag von sooma wurde gelöscht. Begründung: Antwort auf gelöschten Beitrag
Zitat von Jan_Jan_ schrieb:Arrrg - da kommt so viel Stuss rein durch diese KI generierten Podcasts. Und andere Texte.
Das sollte man sich echt nicht anhören, wenn wenn man sein Gehirn nicht vermüllen will....
Es ging mir gar nicht um den Fall Frauke Liebs direkt, sondern um Fehler, die Ermittler machen können.
Es gibt seitenlange englische Texte über Studien zu Ermittlungsfehlern und in diesem Video sind diese eben aufgeführt.

Dass da einige falschen Annahmen zu dem Fall gemacht wurden, schrieb ich ja schon in der Beschreibung.
Dass so ein KI Video meist Fakten und Indizien falsch wiedergibt ist mir klar und sowas würde ich nie als Info über den Fall verlinken.
Mir ging es nur um Ermittlungsfehler Cognitive Bias, Tunnel Vision, Confirmation Bias usw.
Zitat von AgrimonyAgrimony schrieb:Alles stimmt nicht, ist vermutlich auch eine KI Stimme, tlw. auch etwas dramatisch aufgebaut, aber interessant, was es für Ermittlungsfehler geben kann.



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Mord an Frauke Liebs

21.03.2026 um 07:53
Zitat von Jan_Jan_ schrieb:Arrrg - da kommt so viel Stuss rein durch diese KI generierten Podcasts. Und andere Texte.
Das sollte man sich echt nicht anhören, wenn wenn man sein Gehirn nicht vermüllen will....
Zitat von SomertonManSomertonMan schrieb:Diese Podcasts von irgendwelchen Hobbykriminologen hör ich mir generell nicht mehr an, weil es meist nur voreingenommener Stuss ist.
Bislang macht uns KI nicht intelligenter, sondern verblödet. Es gibt gute KI-generierte Podcasts und Videos, aber dazu bedarf es der Kompetenz und Mühe durch Intelligenz aus Fleisch und Blut.
Zitat von AgrimonyAgrimony schrieb:Mir ging es nur um Ermittlungsfehler Cognitive Bias, Tunnel Vision, Confirmation Bias usw.
Abstrakt gibt es das alles. Und es ist auch ohne Anglizismen in der Arbeits- und Organisationspsychologie wie auch in kriminologischen Untersuchungen zu Sicherheitsbehörden und Justiz gut bekannt. Aber dann einfach zu behaupten, hier sei es auch so, weil der Fall sonst aufgeklärt wäre, wäre ziemlich schlicht. Das hilft nicht weiter.
Zitat von RedRalphRedRalph schrieb:Der Punkt ist: Wenn solch eine schon aufwendige Sache, dann handwerklich so dilettantisch verbockt wird, wie viel Vertrauen kann man dann in die Gründlichkeit der Polizeiarbeit an anderer Stelle haben? Aus der Natur der Sache fiel der Fehler Fraukes Familie schnell auf. Aber andere Fehler fallen nicht so schnell auf und es bleibt Misstrauen.
Dilettantismus? Das spricht wieder jemand, der sein Wissen aus besagten Medien hat, aber die Arbeit von Ermittlern nicht wirklich einschätzen kann. Ermittlungen in einem offenen Fall sind wie in der Wissenschaft die Suche nach etwas Unbekanntem. Kein Fall ist wie der andere, Rätsel können auf unterschiedliche Weise gelöst werden und "Fehler" werden dabei unweigerlich gemacht. Das gehört zum Geschäft. Irrtümer und Sackgassen sind völlig normal. Die Beamten müssen eine hohe Frustrationstoleranz mitbringen. So wurde in Heilbronn (Mord an der Polizistin Kiesewetter, 2007) zwei Jahre nach einer "unbekannten weiblichen DNA" gefahndet, die im BMW der Polizisten festgestellt worden war. 200 Aktenordner. Bis herauskam, dass die Wattestäbchen verunreinigt waren.

Sich dann hinterher hinzustellen und zu urteilen: "Mei, waren die deppert!", ist ziemlich billig. Und Misstrauen entsteht auch nur bei denen, die falsche Vorstellungen davon haben, was die Polizei kann, darf und für sinnvoll erachtet. Angehörige sind natürlich befangen, ihre Erwartungen hoch.

Das Fotografieren der Besucher der Beerdigung war Routine. Als Frauke zu Grabe getragen wurde, war sie schon mehrere Monate vermisst. Der Fall war in den Medien, hatte Aufmerksamkeit erregt. Also würden zu ihrer Beerdigung auch Menschen kommen, die ihre Anteilnahme ausdrücken oder schlicht schaulustig waren. Die Ermittler hofften, vielleicht einen Zufallstreffer zu landen, aber besonders groß war diese Hoffnung nicht. Wäre es drauf angekommen, hätten sie sich nicht so offen mit nur einem Fotografen brettelbreit vor den Haupteingang gestellt. Sondern das intensiv vorbereitet vier oder fünf Fotografen versteckt platziert.

Hier von schweren Fehlern zu lamentieren ist für mich nicht nachvollziehbar. Bei allem verständlichen Schmerz der Mutter ist mir bislang noch nichts zur Kenntnis gelangt, wo ich sagen würde: Das ist aber schief gelaufen. Dabei gibt es vermutlich in diesem Fall einen bislang nicht identifizierten Knackpunkt, der die Aufklärung hindert. Auch die Suche nach der Nadel im Heuhaufen kann ohne Ergebnis bleiben.


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Mord an Frauke Liebs

21.03.2026 um 11:58
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Abstrakt gibt es das alles. Und es ist auch ohne Anglizismen in der Arbeits- und Organisationspsychologie wie auch in kriminologischen Untersuchungen zu Sicherheitsbehörden und Justiz gut bekannt. Aber dann einfach zu behaupten, hier sei es auch so, weil der Fall sonst aufgeklärt wäre, wäre ziemlich schlicht. Das hilft nicht weiter.
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Sich dann hinterher hinzustellen und zu urteilen: "Mei, waren die deppert!", ist ziemlich billig. Und Misstrauen entsteht auch nur bei denen, die falsche Vorstellungen davon haben, was die Polizei kann, darf und für sinnvoll erachtet. Angehörige sind natürlich befangen, ihre Erwartungen hoch.
Ich denke nicht daß es darum geht, die Ermittler als unfähig darzustellen. Oder zu sagen, daß sie ihre Arbeit nicht richtig machen oder gemacht haben.

Aber daß eben immer mal Fehler passieren, von falschen Hypothesen ausgegangen wird, Dinge übersehen oder falsche interpretiert werden usw. das kommt durchaus vor und darf eben auch benannt werden.
Man muß auch nicht, wie das ja auch gelegentlich getan wird, die Ermittler als unfehlbar darstellen und dann alles ausschließen oder als Unumstößlich ansehen, weil es mal so eingeschätzt oder präsentiert wurde.

Gerade bei solchen Fällen, die sehr lange ungeklärt blieben, ist es doch gut, wenn man immer sich die Fakten oder Hinweise immerwieder mal neu oder mit frischen Augen, unvoreingenommen usw. anschaut. Da nützt es dann nichts, wenn man sagt, nein, das wurde vor 20 Jahren so und so interpretiert, da müssen wir nicht mehr drüber nachdenken.

Und das die Angehörigen da dann versuchen, das alles nochmal neu anzuschauen und auch auf mögliche Mängel der Ermittlungen hinweisen, das ist doch verständlich.

Leider haben „normale“ Bürger zu vielem keinen Zugang, weshalb ihnen dann auch weitgehend die Hände gebunden sind.
Ich will nur als Beispiel den Fall Birgit Meier anführen, der ja nur geklärt wurde, weil der Bruder nach seiner Pensionierung selbst nochmal ermittelte und die Leiche dann auch dort gefunden wurde, wo man früher schon mal erfolglos gesucht hatte. Wäre der Bruder, Wolfgang Sielaff, nicht ehemaliger LKA Mitarbeiter bzw. Leiter gewesen, wäre der Fall ja wohl auch nie aufgeklärt worden.


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Mord an Frauke Liebs

21.03.2026 um 12:10
Zitat von MickelangeloMickelangelo schrieb:Ich denke nicht daß es darum geht, die Ermittler als unfähig darzustellen.
Manche Meinungen neigen dazu. Das habe ich kritisiert.
Zitat von MickelangeloMickelangelo schrieb:Aber daß eben immer mal Fehler passieren, von falschen Hypothesen ausgegangen wird, Dinge übersehen oder falsche interpretiert werden usw. das kommt durchaus vor und darf eben auch benannt werden.
Klar. Wer sich die gut gemachte ZDF-Serie "Ermittler" ansieht, der erlebt, dass die Ermittler dort ziemlich offen und relativ häufig auch von Fehlern und falschen Hypothesen berichten.

Nur müssen sie eben da sein - und dürfen nicht irgendwie ins Blaue hinein spekuliert oder durch KI halluziniert werden.


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Mord an Frauke Liebs

21.03.2026 um 12:15
Zitat von MickelangeloMickelangelo schrieb:Aber daß eben immer mal Fehler passieren, von falschen Hypothesen ausgegangen wird, Dinge übersehen oder falsche interpretiert werden usw. das kommt durchaus vor und darf eben auch benannt werden.
Zitat von AgrimonyAgrimony schrieb:Es ging mir gar nicht um den Fall Frauke Liebs direkt, sondern um Fehler, die Ermittler machen können.
Es gibt seitenlange englische Texte über Studien zu Ermittlungsfehlern und in diesem Video sind diese eben aufgeführt.

Dass da einige falschen Annahmen zu dem Fall gemacht wurden, schrieb ich ja schon in der Beschreibung.
Dass so ein KI Video meist Fakten und Indizien falsch wiedergibt ist mir klar und sowas würde ich nie als Info über den Fall verlinken.
Mir ging es nur um Ermittlungsfehler Cognitive Bias, Tunnel Vision, Confirmation Bias usw.
Aber was bringt es, dann ein paar Schlagworte in den Raum zu werfen?

Und dazu einen Link zu einem Podcast, der schon in den Teilen, der in der Darstellung der seit langen gut bekannten Geschehnisse viele Fehler aufweist?
Wie gut soll dann der Teil sein, der sich mit Ermittlungsfehlern beschäftigt? Vermutlich genauso schrottig, würde ich sagen.

@Agrimony
Dann zitiere doch lieber eine Quelle, die Du gut findest.
So ist es halt nur irgendwas aus einer unzuverlässigen Quelle.


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Mord an Frauke Liebs

22.03.2026 um 15:18
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Dilettantismus? Das spricht wieder jemand, der sein Wissen aus besagten Medien hat, aber die Arbeit von Ermittlern nicht wirklich einschätzen kann.
Wir alle haben in diesem Fall nur Wissen aus den Medien. Oder woher beziehst Du Dein sog. "Expertenwissen"? Aber Östermann hat selbst über diesen Fehler gesprochen.

Man muss kein Ermittler sein, um den Spruch "ganz oder gar nicht" zu verstehen. Entweder man verzichtet auf so eine Maßnahme, weil sie mutmaßlich gar nichts bringt oder man lässt es ganz und spart sich die Ressource für andere Ansätze oder man bereitet es professionell vor. Halbe Sachen bringen nie was und wirken dilettantisch wie hier. Oder was soll es bringen, den Aufwand für einen Fotografen zu machen, der am Ende nur einen Teil der Besucher vor die Linse kriegt?

Ich habe mein Wissen nur von Artikeln, Podcasts, Foren wie diesen und der XY-Sendung. Und wer hier hat schon darüber hinausgehendes Wissen? Man muss ja auch sagen, dass es in der Zuständigkeit von Östermann danach noch ein paar andere Kapitaldelikte an Frauen gab, die mysteriös waren. Sie hatten ja nicht unbegrenzt Ressourcen und am Ende sind eine Reihe von Kapitaldelikten in dieser Region aus der Zeit von 2000 bis 2015 ungelöst geblieben.


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Mord an Frauke Liebs

22.03.2026 um 15:34
Zitat von emzemz schrieb:Ich würde mal sagen, da gibt es weitaus schlimmere Fehler, die passiert sind und die die Aufklärung des Falls erheblich beeinträchtigt haben dürften.
Solche Vorhaltungen bringen doch keiner Seite etwas. Aber gut, damit muss man sich in diesem Thread wohl abfinden, dass immer gegen die Behörden geschossen wird, während Freunde und Familie immer alles richtig gemacht zu haben scheinen.
Das würde ich nie behaupten, dass Freund und Familie alles richtig gemacht haben. Aber sie sind Betroffene und nicht diejenigen, die die Ermittlungskompetenz haben.

Kapitaldelikte an Volljährigen, die zuerst als Vermisstenfall starten, sind für Ermittlungsbehörden immer undankbar, weil sie zu Beginn nicht wirklich einschätzen können, ob nicht doch ein freiwilliges Untertauchen bzw. eine "Auszeit" für ein paar Tage vorliegt, wofür ja die Statistik spricht, dass in 90% die Personen innerhalb weniger Tage zurückkehren. Und die Sache mit den Anrufen ist ja schwierig.

Wir Menschen neigen immer alles aus der sog. "ex post"-Sicht zu sehen. Im Englischen wird das "Curse of Knowledge" genannt. Ich denke, Fraukes Mutter ging den Polizisten auf der Dienststelle in den ersten Tagen bestimmt ziemlich auf den Geist. Ich finde es auch unerträglich, wie die Moderator*innen bei MaE sich echauffieren und es skandalisieren, dass der Mutter kein Tonbandgerät geliehen worden ist. Das war eine sehr schwierige Sache das für die Polizei einzuschätzen. Schließlich hatte sie sich gemeldet und gesagt, sie kommt bald nach Hause.


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Mord an Frauke Liebs

22.03.2026 um 19:01
Zitat von RedRalphRedRalph schrieb:Wir alle haben in diesem Fall nur Wissen aus den Medien. Oder woher beziehst Du Dein sog. "Expertenwissen"?
Mein Wissen zum Fall stammt aus den frei verfügbaren Quellen. Aber meine Bewertung des Falles und der Polizeiarbeit erfolgt aus wissenschaftlicher Sicht. In der Forschung - egal ob Psychologie, Politologie oder Physik - gibt es bestimmte Regeln, wie eine wissenschaftliche Frage angegangen und aufgearbeitet wird. "Ganz oder gar nicht" gehört beispielsweise nicht dazu. Physiker können z.B. nur eine kleine Sonde ins All schicken, weil das Geld für eine große Sonde nicht da ist. Trotzdem kann damit ein wichtiger Erkenntnisgewinn verbunden sein. In anderen Fächern werden Stichproben gemacht, kursorisch Literatur gesichtet oder annäherungsweise geforscht.
Zitat von RedRalphRedRalph schrieb:Man muss kein Ermittler sein, um den Spruch "ganz oder gar nicht" zu verstehen. Entweder man verzichtet auf so eine Maßnahme, weil sie mutmaßlich gar nichts bringt oder man lässt es ganz und spart sich die Ressource für andere Ansätze oder man bereitet es professionell vor. Halbe Sachen bringen nie was und wirken dilettantisch wie hier. Oder was soll es bringen, den Aufwand für einen Fotografen zu machen, der am Ende nur einen Teil der Besucher vor die Linse kriegt?
Auch hier hätte eine sich auffällig verhaltende Person entdeckt und fotografiert werden können. Nicht lückenlos heißt nicht sinnlos.

Ermittler befolgen Deine Regel nicht, weil sie nur teilweise lückenlos ermitteln können. Kommt es aber darauf an - was bei der Beerdigung halt nicht der Fall war - dann wird es versucht. Natürlich. Ich gehe beispielsweise davon aus, dass das Alibi eines Bekannten von Frauke so intensiv wie möglich geprüft worden ist. Deshalb haben sie ihn aus dem Kreis der Verdächtigen ausgeschlossen. Restunsicherheiten bleiben aber oft. Und sind nicht durch kluge Ratschläge vom Spielfeldrand zu beseitigen.


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Mord an Frauke Liebs

23.03.2026 um 04:55
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Physiker können z.B. nur eine kleine Sonde ins All schicken, weil das Geld für eine große Sonde nicht da ist. Trotzdem kann damit ein wichtiger Erkenntnisgewinn verbunden sein. In anderen Fächern werden Stichproben gemacht, kursorisch Literatur gesichtet oder annäherungsweise geforscht
Es kommt auf das Ziel an und das Design. Man kann nicht Operationen in der Weite des Weltalls mit der Erfassung der Besucher einer Trauerfeier vergleichen. Ziel bei letzterem war, alle Trauergäste zu erfassen. Für dieses Ziel wurden die richtigen Mittel gewählt (Fotograf). Die Dürchführung wies Mängel auf (nur eine Tür). Im Gegensatz zum Weltall wären die Mittel zur Beseitung des Mangels kein Problem gewesen von Kosten und Umfang (2. Fotograf). Dass Angehörige dies verunsichert, vor allem wenn sie selber zuerst auf den Fehler aufmerksam werden, ist mehr als verständlich.


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Mord an Frauke Liebs

23.03.2026 um 07:39
Ich denke, die Friedhofssache wird überbewertet. Sicher, blöd, dass nicht alle Gäste erfasst wurden. Aber was hätte das gebracht? Bestimmt haben viele den Fall in den Medien verfolgt. Selbst Leute hier von Allmy reisen an Fundorte um Blumen hinzulegen. Da sind doch bestimmt auch Leute zum Begräbnis gekommen, die völlig fremd waren, aber Anteilnahme zeigen wollten. Und wenn das Begräbnis nicht großartig publik gemacht wurde, dann doch zumindest welche, die über Bekannte davon gehört hatten.
Auch finde ich es nicht unbedingt gegeben, dass der Täter zum Begräbnis kommen würde. Entweder er war ein Bekannnter, dann wäre er eh völlig unauffällig dabei gewesen oder wenn es ein Fremder war, dann halte ich es gar nicht für so wahrscheinlich, dass er das Risiko eingeht.


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Mord an Frauke Liebs

23.03.2026 um 09:41
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Ermittler befolgen Deine Regel nicht, weil sie nur teilweise lückenlos ermitteln können. K
Was auch immer für ein "Wissenschaftler" du bist oder dir einbildest zu sein, du solltest Dich an Fakten halten. Ich denke, wir können uns darauf einigen, dass Faktenbasiertheit elementarer Baustein jeder Wissenschaft ist. In diesem Fall wurde keine "Regel" wissentlich nicht befolgt, Östermann gab zu, dass es eine Panne war und bedauerte es und ärgerte sich selbst darüber. Auch wenn das von einer gewissen Größe zeugt, eigene Fehler zuzugeben war es doch ein Anfängerfehler. Dein Geschwurbel geht leider völlig am Thema vorbei.


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Mord an Frauke Liebs

23.03.2026 um 09:47
Zitat von FritzPhantomFritzPhantom schrieb:Ich denke, die Friedhofssache wird überbewertet. Sicher, blöd, dass nicht alle Gäste erfasst wurden. Aber was hätte das gebracht? Bestimmt haben viele den Fall in den Medien verfolgt.
Natürlich ist es eher weniger wahrscheinlich, dass hier eine Spur zum Täter geführt hätte. Der Punkt ist aber ein anderer: So ein Fehler trägt dazu, dass das Vertrauen in die Gründlichkeit der Arbeit mit einem Fragezeichen versehen wird. Fraukes Mutter geht vielleicht zu hart ins Gericht mit den Ermittelnden, sie wirkt ausgebrannt und verbittert. Sie wirft den Behörden auch vor, dass das Handy von N. zu spät überprüft worden sei und bis dahin zahlreiche Nachrichten gelöscht worden seien. So zumindest die Darstellung bei MoE.


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Mord an Frauke Liebs

23.03.2026 um 10:51
Zitat von RedRalphRedRalph schrieb:Was auch immer für ein "Wissenschaftler" du bist oder dir einbildest zu sein, du solltest Dich an Fakten halten. Ich denke, wir können uns darauf einigen, dass Faktenbasiertheit elementarer Baustein jeder Wissenschaft ist. In diesem Fall wurde keine "Regel" wissentlich nicht befolgt, Östermann gab zu, dass es eine Panne war und bedauerte es und ärgerte sich selbst darüber. Auch wenn das von einer gewissen Größe zeugt, eigene Fehler zuzugeben war es doch ein Anfängerfehler. Dein Geschwurbel geht leider völlig am Thema vorbei.
Mäßige Deinen Ton. Wissenschaftliches Arbeiten stünde auch Dir zu Zier, wenn Du auf Deinem hohen Ross des Medienkonsumenten sitzend den "Dilettantismus" (oder gar "Anfängerfehler") von Ermittlern beurteilen willst. Das kann ich nicht Ernst nehmen. - Ansonsten in der Sache nichts Neues.


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23.03.2026 um 11:19
Der Staatsanwalt, der jetzige, sagte, man müsse den Fall eben so nehmen wie er jetzt da liegt. Es bringt nichts, so führt er aus, über die Vergangenheit zu spekulieren. Ich verstehe und gestehe Angehörigen jede Form von Wut, Trauer, Zorn, Resignation und von mir aus auch Polemik zu, ohne zu sagen, dass ich das Verhalten in diesem Fall so bewerten würde. Ganz allgemein meine ich das. Ich denke, schwerwiegende Verluste nächststehender Menschen erlauben jede menschliche Emotion.

Im konkreten Fall nehme ich die Mutter des Opfers als engagiert wahr, die aber eben auch ihre Unzufriedenheit über die Geschwindigkeit und Transparenz in der Abarbeitung der u.a. ja auch von ihr übermittelten Hinweise zum Ausdruck bringt. Für mich wirkt und erscheint das aus ihrer Sicht nachvollziehbar, ohne dass ich das selber bewerten könnte. Dazu fehlen mir die Einblicke.

Ob die Polizei in der Anfangsphase Fehler gemacht hat ist müßig. Vermutlich hat sie das, aber ich bin da bei @Origines das ist "part of the game". Eine Ermittlung ist komplex, du musst als Ermittler von mehr oder eben auch weniger gesicherten Hypothesen ausgehen, du hast Erfahrungswerte, Statistik, das kann im Einzelfall dann schon natürlich zu falschen Ansätzen führen. Beispiel: wenn Du sofort weißt, in diesem Fall ist die abgängige Person entführt, dann wartest Du keine 48 Stunden. Wenn Du das aber nicht weißt, weißt Du als Ermittler das laut Statistik ca. 98% aller vermissten Personen innerhalb weniger Stunden wieder auftauchen. Jetzt hat jede Ermittlungsbehörde immer zu entscheiden, welchem Fall gebe ich Priorität. Wenn eine Vermisstensache eben erst wenige Stunden alt ist, ist aus dieser Sicht verständlich, dass man erst mal abwartet. Würde ich das besorgter, geängstigter Angehöriger verstehen? Natürlich nicht! Von daher ist da in der Sache schon ein Zielkonflikt angelegt.


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Mord an Frauke Liebs

23.03.2026 um 11:52
Zitat von EdgarHEdgarH schrieb:Würde ich das besorgter, geängstigter Angehöriger verstehen? Natürlich nicht! Von daher ist da in der Sache schon ein Zielkonflikt angelegt.
Ja. Angehörige sind - und das ist nicht abwertend gemeint - befangen. Sie müssen das ganze Chaos an Gefühlen bewältigen, das auf sie einprasselt. Als Instanz dafür, ob Ermittlungen gut oder schlecht gelaufen sind, eignen sie sich nur bedingt, insbesondere, wenn diese Ermittlungen bislang nicht zum Täter geführt haben. Zugleich sind sie die wichtigsten Zeugen. Denn ein Fall kann nur aufgeklärt werden, wenn man das Opfer als Mensch erfasst, seine Gewohnheiten, Vorlieben, seinen Charakter, seine Bekannten und Freunde, die Beziehungen. Und natürlich können von Angehörigen auch wichtige Impulse ausgehen. Insofern ist es bedauerlich, wenn Frau Liebs und die Ermittlungsbehörden keinen Gesprächsfaden mehr haben.

Mein Eindruck ist auch, dass mittlerweile bei Vermisstenfällen zügiger ermittelt und die Öffentlichkeit einbezogen wird als früher. Nicht selten schon am gleichen oder dem nächsten Tag. Vermutlich, weil sich anhand des Handy-Verhaltens sehr viel leichter abschätzen lässt, ob es sich um ein unfreiwilliges Verschwinden oder ein gewolltes Abtauchen handelt. Und die Angaben der Angehörigen, z.B. über die Zuverlässigkeit und Berechenbarkeit einer Person, ernster genommen werden.

Trotzdem ist es im Fall "Sophia Lösche" passiert, dass die Eltern am Freitag Abend abgewiesen wurden, obwohl es Hinweise auf Fremdeinwirkung gab. Und am Montag wurden sich die bayerischen und sächsischen Dienststellen erst mal nicht einig, wer zuständig war, weil der Tatort nicht bestimmt werden konnte. Da hatten die Angehörigen schon selbst via Soziale Medien den LKW identifiziert, in dem sich ihre Leiche befand. Anlässlich des Prozesses gelobten die Behörden Besserung.


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Mord an Frauke Liebs

23.03.2026 um 15:43
https://www.ffh.de/podcast/401956-mord-auf-ex/id-42eaaa2343ade8a0b1d10eb02f48c002.html

Was den jüngsten Podcast anbelangt, so findet man bei MaE eigentlich nur längst durchgekaute Fakten. Der Fokus, den man besonders auf Niels versucht zu lenken, der ist neu und darüber habe ich auch schon meinen Unmut geäußert.

Den Vorwurf, dass nur ein Kirchenportal fotografiert wurde, den hatten wir auch schon zigmal.

Ebenso alt ist der Vorwurf, Minute 1:35:47, den Frau Liebs zwei Beamten zu dem Zeitpunkt machte, als sie Jahre später ihre Hinweisseite geschaltet hatte. Ich zitiere: "... und die Untersuchung der Schuhe? Kleidung habe ich ja gehört. Da haben sie sehr intensiv meinen Fußboden beguckt, und haben gesagt, ja, die haben wir vergessen zu untersuchen. Das ist dann nachgeholt worden." Aber konnte man da bereits beim Auffinden der sterblichen Überreste feststellen, so wie es die Medien verlautbarten, dass sie keine Socken trug, ohne die Schuhe zu untersuchen? Schwierig.

Interessant wird es dann aber doch noch und zwar bei Zeitstempel: 1:50:22, als eine der beiden Podcasterinnen über Frau Liebs sagt:
Sie hat mir auch erzählt, dass sie mittlerweile mit den Beamten nur noch schriftlich per Post kommunizieren darf.
Derartiges war bislang noch nie geäußert worden. Wie ist das konkret zu verstehen? Darf sie die Behörden nicht mehr telefonisch kontaktieren? Wurde ihr etwa untersagt, an den Gerichtsorten Paderborn bzw. Bielefeld persönlich zu erscheinen, hat sie dort etwa Hausverbot? Irgendetwas muss da wohl vorgefallen sein.

Dann lasst uns mal abwarten, was die Gerüchteküche diesbezüglich noch preisgibt.


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Mord an Frauke Liebs

23.03.2026 um 16:33
Zitat von emzemz schrieb:Derartiges war bislang noch nie geäußert worden. Wie ist das konkret zu verstehen? Darf sie die Behörden nicht mehr telefonisch kontaktieren? Wurde ihr etwa untersagt, an den Gerichtsorten Paderborn bzw. Bielefeld persönlich zu erscheinen, hat sie dort etwa Hausverbot? Irgendetwas muss da wohl vorgefallen sein.
Es kann auch daran liegen, dass die Cold-Case-Einheit zu wenig Personal und Zeit dafür hat.
Bei der Kritik, die IL schon zuvor geäußert hatte, kann ich mir aber auch vorstellen, dass es der Vorbeugung von Missverständnissen bzw. der Dokumentation der tatsächlich von den EB kommunizierten Inhalte dient.

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Zitat von RedRalphRedRalph schrieb: finde es auch unerträglich, wie die Moderator*innen bei MaE sich echauffieren und es skandalisieren, dass der Mutter kein Tonbandgerät geliehen worden ist. Das war eine sehr schwierige Sache das für die Polizei einzuschätzen. Schließlich hatte sie sich gemeldet und gesagt, sie kommt bald nach Hause.
Ich denke, die Polizei hätte anfangs keine Befugnis gehabt, Fraukes Anrufe aufzuzeichnen bzw. die Aufzeichnung zu unterstützen. Es war nicht klar, ob ein freiwilliges Verschwinden vorliegt und insofern waren Fraukes Persönlichkeitsrechte zu wahren. Die heimliche Aufzeichnung des gesprochenen Worts ist grundsätzlich strafbar.
Was ich nicht nachvollziehen kann, ist, dass niemand aus Fraukes Bekanntenkreis auf die Idee kam, die Anrufe mit einem weiteren Handy aufzunehmen. Die traumatisierten Angehörigen meine ich nicht. Aber die Freunde und Bekannten, die Anteil nahmen, hätten auf die Idee kommen können.


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