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Mord an Frauke Liebs

98.390 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Entführung, Telefon ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mord an Frauke Liebs

Mord an Frauke Liebs

03.04.2026 um 15:34
Zitat von Sven1213Sven1213 schrieb:Der Punkt für mich ist: Es muss einen Grund gegeben haben, warum Frauke noch mindestens eine Woche am Leben war.
Es muss eine Erwartungshaltung oder einen Nutzen für die Person(en) gegeben haben.
Ich halte es für möglich, dass ein Entführer (Entführung geplant oder in Folge einer aus dem Ruder gelaufenen Situation, z.B. sexueller Übergriff) geglaubt haben könnte, dass man ihm durch Zeugen oder Aufnahmen von Überwachungskameras auf die Schliche kommen könnte. Die meisten Aufnahmen von Überwachungskameras waren damals nach ein paar Tagen überschrieben, somit hätte dahingehend keine Gefahr mehr bestanden.
Durch die Anrufe konnte er in Erfahrung bringen, ob es Ermittlungen in seine Richtung gibt, wodurch er höchstwahrscheinlich von einem Mord abgesehen hätte.
Nach knapp einer Woche dann fühlte er sich sicher genug, Frauke umzubringen.


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Mord an Frauke Liebs

03.04.2026 um 15:37
Zitat von TheDarkKnightTheDarkKnight schrieb:Hätte ein sadistischer Täter, dem das ganze Freude bereitete, nicht erneut in der Form zugeschlagen?
@TheDarkKnight
Er hätte bei einer erneuten Tat Fehler, die er bei der ersten Tat begangen hätte vermieden.
Evtl war man sehr dicht an ihm dran. Vielleicht hätte er nicht gedacht, das man ihn die Tat doch nicht nachweisen konnte.
Vielleicht hat er weitere Taten begangen und sich geschickter angestellt als bei der ersten, so das man seine weiteren Taten nicht mit dem Fall Liebs in Verbindung brachte. Vielleicht war Frauke auch nicht sein erstes Opfer.


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Mord an Frauke Liebs

03.04.2026 um 15:37
Zitat von Sven1213Sven1213 schrieb:Ich will N. hier nicht freisprechen, aber man muss sich Mal mit dem Gedanken auseinandersetzen, dass N. kein Interesse an Frauke hatte und wenn dieses der Fall sein sollte, macht ein Festhalten von Frauke aus N. Sicht wenig Sinn.
Der Punkt für mich ist: Es muss einen Grund gegeben haben, warum Frauke noch mindestens eine Woche am Leben war.
Es muss eine Erwartungshaltung oder einen Nutzen für die Person(en) gegeben haben.
Eine Einschätzung, die ich nur unterstreichen kann.
Was hätte ein N. von einer Frauke gehabt, an der er nicht interessiert war.
Zitat von Sven1213Sven1213 schrieb:Warum hat man Mittwochmorgen, als die Schule begann nicht reagiert. Frauke hätte sich selbst telefonisch abmelden können, aber an dem eigentlich wichtigsten Zeitpunkt, Mittwochmorgen passiert nichts!
Am Mittwoch Morgen war sie noch freiwillig weg. Es war spät geworden und sie hat ganz einfach verpennt, sich rechtzeitig krank zu melden. Doch dann war zu spät, die Mutter war verständigt worden und die hatte die Polizei eingebunden. Und sie wusste nicht, wie aus der Situation rauskommen, dass sie eigentlich nur mal den Unterricht schwänzen wollte.
Zitat von TheDarkKnightTheDarkKnight schrieb:Viele Fälle/ cold cases, konnten vor allem aufgrund weiter entwickelter DNA Techniken etc. gelöst werden - mangels hier vorhandener Spuren (zumindest unseres Wissens nach), gibt es die Hoffnung hier kaum.

Wenn es keine Mitwisser gibt oder sich ein Täter offenbart, scheint eine Aufklärung in diesem Fall höchst unwahrscheinlich. Gibt es irgendetwas, was euch Hoffnung macht?
Es wird einen Grund geben, warum der Fall Frauke bei der Cold Case Unit in Bielefeld zur Bearbeitung liegt. Wir kennen ihn nicht.
Auch wenn bislang DNA-Spuren die Grundlage für erneute Untersuchungen waren, so ist das keine zwingende Voraussetzung, warum man beabsichtigt, auch diesen Fall erneut zu beleuchten, bei dem es derartige Spuren nicht geben soll. Soviel Sachverstand werden die Kölner Ermittler schon gehabt haben, als sie den digitalisierten Fall zur weiteren Bearbeitung nach Bielefeld zurückgeschickten, das setze ich einfach mal voraus.


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Mord an Frauke Liebs

03.04.2026 um 15:43
@Dr.Edelfrosch
Wobei man da sagen muss, wenn es gemäß Nalah Saimeh ein Täterprofil war, wo es um Macht, Sadismus und damit einhergehend auch entsprechend einer pathologisch, krankhaften Neigung geht - kann ein Täter vermutlich auch nur begrenzt beeinflussen, ob er wieder zuschlagen „muss“ oder nicht. Aber das führt sicherlich tiefenpsychologisch zu weit. Ich glaube eher an einen Einzeltäter, der genau einmal zuschlug - alleine schon deshalb, weil die offensichtlichen Verbindungen zu anderen Fällen - räumlich oder vom modus operandi - hier offenkundig eher fehlen. Auszuschließen ist das aber natürlich nicht.


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Mord an Frauke Liebs

03.04.2026 um 15:44
Zitat von emzemz schrieb:Es wird einen Grund geben, warum der Fall Frauke bei der Cold Case Unit in Bielefeld zur Bearbeitung liegt. Wir kennen ihn nicht.
Verzeih meine Unkenntnis - liegt nicht jeder Fall grundsätzlich bei einer Cold case Einheit, die jedoch entweder turnusmäßig oder bei neuen Hinweisen sich den Fall aber erst erneut vornimmt?


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Mord an Frauke Liebs

03.04.2026 um 15:57
Zitat von sommerpaulasommerpaula schrieb:Ich halte es auch für am wahrscheinlichsten, dass die Entführung und der Mord NICHT geplant waren und irgendeine Situation ausgeartet ist.
Das denke ich nicht. Denn er musste dann ja eine Gelegenheit haben wohin er F bringen konnte ohne das er auffallen würde, er musste Zeit haben , denn er musste sie ja bewachen oder ruhig stellen und er musste auch Essen beschaffen, denn sie wurde bestimmt ernährt in dieser Woche und hat getrunken. Ausserdem musste er später dann die Zeit , Gelegenheit und ein Fahrzeug zur Verfügung gehabt haben,damit er sie zu den verschiedenen Orten bringen konnte.
Außerdem glaube ich nicht , das er sie noch mindestens eine Woche am leben gelassen hat, nachdem sie ihm gedroht hat ihn anzuzeigen? Was für einen Sinn sollte das haben? Wenn das so war, würde ich eher vermuten, das er sie direkt nach der Drohung umgebracht hätte und nicht noch eine Woche am leben lassen hätte.
Ich bleibe dabei, Frauke war zur falschen Zeit am falschen Ort, es hätte auch eine andere Frau treffen können und der Täter war für sie fremd oder aber das sie ihn schon mal gesehen hat.
Die meisten Tötungsdelikte werden deshalb aufgeklärt, weil sich Täter und Opfer in irgendeiner Weise her kannten. Und viele Morde bleiben offen, weil eben keine Verbindung zwischen dem Täter und dem Opfer bestand.
Ich denke , der Täter hat eine Fantasie , egal was es war an Frauke ausgelebt.


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Mord an Frauke Liebs

03.04.2026 um 16:02
Zitat von quaerere1quaerere1 schrieb:Außerdem glaube ich nicht , das er sie noch mindestens eine Woche am leben gelassen hat, nachdem sie ihm gedroht hat ihn anzuzeigen? Was für einen Sinn sollte das haben? Wenn das so war, würde ich eher vermuten, das er sie direkt nach der Drohung umgebracht hätte und nicht noch eine Woche am leben lassen hätte.
Naja, das kommt eben auf seine Persönlichkeit an, die wir nicht kennen. Manch einer würde so handeln, manch einer würde aber vielleicht noch nach einem weniger drastischen Ausweg suchen.
Zitat von quaerere1quaerere1 schrieb:Denn er musste dann ja eine Gelegenheit haben wohin er F bringen konnte ohne das er auffallen würde, er musste Zeit haben , denn er musste sie ja bewachen oder ruhig stellen und er musste auch Essen beschaffen, denn sie wurde bestimmt ernährt in dieser Woche und hat getrunken. Ausserdem musste er später dann die Zeit , Gelegenheit und ein Fahrzeug zur Verfügung gehabt haben,damit er sie zu den verschiedenen Orten bringen konnte.
Und dazu: das halte ich nicht für unwahrscheinlich. Wenn er alleine wohnt, vielleicht sogar etwas abgelegen in einem Haus, kann er da ja ganz einfach Frauke festhalten. Essen und trinken zu beschaffen ist ja kein Problem, das hatte er wahrscheinlich eh einfach da. Ein Auto haben auch viele Menschen. Kann ja sein, dass er sie tagsüber irgendwie ruhig gestellt hat mit Medikamenten und sie abends im Kofferraum irgendwo hingefahren hat. Sehr riskant, aber mMn nicht unmöglich


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Mord an Frauke Liebs

03.04.2026 um 16:09
@sommerpaula
tjadu kannst ja glauben was fu möchtest , aber das ist für mich alles zu weit hergeholt.Und macht für mich keinen Sinn.


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Mord an Frauke Liebs

03.04.2026 um 16:12
Zitat von emzemz schrieb:
Zitat von Sven1213Sven1213 schrieb:Warum hat man Mittwochmorgen, als die Schule begann nicht reagiert. Frauke hätte sich selbst telefonisch abmelden können, aber an dem eigentlich wichtigsten Zeitpunkt, Mittwochmorgen passiert nichts!
Am Mittwoch Morgen war sie noch freiwillig weg. Es war spät geworden und sie hat ganz einfach verpennt, sich rechtzeitig krank zu melden. Doch dann war zu spät, die Mutter war verständigt worden und die hatte die Polizei eingebunden. Und sie wusste nicht, wie aus der Situation rauskommen, dass sie eigentlich nur mal den Unterricht schwänzen wollte.
Dann hätte die erwachsene Frauke nachträglich eine Entschuldigung einreichen können. Manchmal kann man so krank sein, dass man sich auch nicht rechtzeitig abmelden kann.

EDIT: Die empathische Frauke hätte sich mittwochs nach dem Erwachen bei ihrem Umfeld gemeldet, weil sie wusste, dass man sich Sorgen macht.


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Mord an Frauke Liebs

03.04.2026 um 16:13
Naja, er wird definitiv nicht 24/7 über eine Woche neben ihr gewacht haben. Er wird sie mit Sicherheit irgendwo eingesperrt haben und - wie auch immer, sediert, schalldicht, gefesselt, geknebelt - unter Kontrolle gehalten haben ohne dass er vor Ort war.


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Mord an Frauke Liebs

03.04.2026 um 16:17
Zitat von quaerere1quaerere1 schrieb:tjadu kannst ja glauben was fu möchtest , aber das ist für mich alles zu weit hergeholt.Und macht für mich keinen Sinn.
Ich sage ja auch nicht, dass es so war. Aber rein theoretisch wäre es möglich gewesen. So schwer ist es nicht, jemanden unbemerkt festzuhalten. Wenn es so wäre, gäbe es ja nicht so viele Entführungsfälle.


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Mord an Frauke Liebs

03.04.2026 um 16:36
Zitat von TheDarkKnightTheDarkKnight schrieb:
Zitat von emzemz schrieb:Es wird einen Grund geben, warum der Fall Frauke bei der Cold Case Unit in Bielefeld zur Bearbeitung liegt. Wir kennen ihn nicht.
Verzeih meine Unkenntnis - liegt nicht jeder Fall grundsätzlich bei einer Cold case Einheit, die jedoch entweder turnusmäßig oder bei neuen Hinweisen sich den Fall aber erst erneut vornimmt?
Wenn du dich näher damit beschäftigen möchtest, dann empfehle ich dir, dich mit dem Suchbegriff BAO durch den Thread zu bewegen. Du wirst dann auf viele Beiträge von mir zu dem Thema stoßen.

Diese Cold Case Einheiten sind relativ neu.
Das, was du beschreibst, das ist die Vorgehensweise, wie die Ermittler immer schon mit ungelösten Fällen umgingen und das aus heute noch machen.


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Mord an Frauke Liebs

03.04.2026 um 16:43
@sommerpaula
sorry aber ich kenne jetzt nicht soo viele Entführungsfälle. Und die die ich kenne , waren immer geplant, der oder die Täter haben geplant wohin man das Opfer tut, wie man überhaupt dem Opfer habhaft wird,man minimiert das Risiko indem man sich unauffällig benimmt und wenn man vorhat, das man das Opfer danach laufen lassen will , sieht man zu das es einen nicht sieht. Jedenfalls wie gesagt die Entführungsfälle die ich kenne.
Motive sind Geld, Erpressung und /oder sexualität.


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Mord an Frauke Liebs

03.04.2026 um 16:45
@emz
Danke! Allerdings kann ich nichts darüber finden, inwieweit dies bedeutet, dass es Anhaltspunkte / Erkenntnisse gibt oder geben muss, damit sich die Abteilung damit befasst oder ihr der Fall zugespielt wird. Insofern - es sei denn, ich habe es übersehen/ falsch interpretiert, ist es doch genau so möglich, dass dies ein üblicher Vorgang ist, mit Cold Cases umzugehen, auch ohne neue Ansätze. Erst recht, wenn dieser Bereich recht neu ist..


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Mord an Frauke Liebs

03.04.2026 um 16:46
@quaerere1

Ja, das stimmt ja auch. Trotzdem ging es ja in meiner Theorie darum, dass was aus dem Ruder lief und es gar nicht geplant war, sie länger festgehalten und getötet wird. Wenn ich so überlege könnte ich zuhause auch recht spontan jemanden festhalten - so lange niemand sieht, wie jemand gewalttätig ins Haus geschleift wird, bemerkt das doch keiner. Irgendwas zum knebeln hat ja vermutlich jeder zuhause rumliegen (Socken, Klebeband, Paketband etc)


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Mord an Frauke Liebs

03.04.2026 um 17:01
Zitat von TheDarkKnightTheDarkKnight schrieb:Danke! Allerdings kann ich nichts darüber finden, inwieweit dies bedeutet, dass es Anhaltspunkte / Erkenntnisse gibt oder geben muss, damit sich die Abteilung damit befasst oder ihr der Fall zugespielt wird. Insofern - es sei denn, ich habe es übersehen/ falsch interpretiert, ist es doch genau so möglich, dass dies ein üblicher Vorgang ist, mit Cold Cases umzugehen, auch ohne neue Ansätze. Erst recht, wenn dieser Bereich recht neu ist..
Die Entscheidung, welche Fälle von der BAO in Köln damals digitalisiert und geprüft wurden, hat die Staatsanwaltschaft getroffen.
Die Fälle, bei denen eine erneute Bearbeitung sinnvoll erscheint, gingen dann an die Cold Case Einheit in Bielefeld. Wenn ich mich recht erinnere, waren das 42 Fälle, darunter auch Frauke Liebs. Einige Fälle wurden schon geklärt. Wann der Frauke dran ist, weiß man nicht.


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Mord an Frauke Liebs

03.04.2026 um 18:48
Zitat von emzemz schrieb:Diese Cold Case Einheiten sind relativ neu.
Früher sind die Altfälle in den zuständigen Dienststellen nach ein oder zwei Revisionen (erneute Überprüfung) einfach versackt. Wenn es keine neuen Hinweise oder Spuren gab, dann war die Akte schon mal auch Jahrzehnte im Keller. Nach neuen Spuren wurde proaktiv nur gesucht, wenn ein engagierter Sachbearbeiter sich ein Herz fasste.

Nun hat man das gemacht, was man auch schon vorher mit den operativen Fallanalysen professionalisiert hatte: Spezielle Dienststellen, die diese Fälle systematisch nach gewissen Kriterien, vermutlich vorrangig neue kriminalistische Methoden, überprüfen. Es dürften die DNA-Testmethoden gewesen sein, die da den Anstoß für gegeben haben.

Ein bisschen nach dem Motto "neue Besen kehren gut".


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Mord an Frauke Liebs

03.04.2026 um 19:27
Habe mich nun auch mal dazu ausführlicher eingelesen. Geht ja dann um die so genannten „Rentner-Cops“, pensionierte Beamte, nicht länger als fünf Jahre in Pension, die sich als Sonderabteilung alte Fälle ansehen. Vorteil: die haben Zeit dafür, kein Alltagsgeschäft, das hinderlich ist. Außerdem viel Erfahrung.

Nach dem, was ich so gelesen habe, hat das aber grundsätzlich erstmal nichts damit zu tun, dass man sich da besonders viele Hoffnungen auf eine Lösung macht - also die Wahrscheinlichkeit, erfolgreich weiter zu kommen, ist da nicht das entscheidende Kriterium.

Ich denke auch mal, dass der Fall durch seine Bekanntheit und auch die Besonderheiten hier dann ausgewählt wurde.. ob es etwas zu sagen hat, dass er dann der Cold case Einheit in Bielefeld zuging oder ob das nach Abschluss ohnehin passiert wäre, weiß ich allerdings nicht.

Grundsätzlich gut, dass es sowas gibt und gerade jetzt zum traurigen 20. Jahrestag hoffe ich, dass der Fall irgendwie noch mal mehr Aufmerksamkeit erhält.

https://www.stern.de/gesellschaft/cold-cases--diese--rentnercops--rollen-ungeklaerte-kriminalfaelle-auf-32790062.html


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Mord an Frauke Liebs

03.04.2026 um 20:28
Zitat von TheDarkKnightTheDarkKnight schrieb:Nach dem, was ich so gelesen habe, hat das aber grundsätzlich erstmal nichts damit zu tun, dass man sich da besonders viele Hoffnungen auf eine Lösung macht - also die Wahrscheinlichkeit, erfolgreich weiter zu kommen, ist da nicht das entscheidende Kriterium.

Ich denke auch mal, dass der Fall durch seine Bekanntheit und auch die Besonderheiten hier dann ausgewählt wurde..
Na klar, die hatten ja sonst keine ungeklärten Tötungsdelikte zu bearbeiten. Da musste man auf einen Fall zurückgreifen, der in den Medien schon in alle Richtungen hin ausgeschlachtet worden ist :D .
Zitat von TheDarkKnightTheDarkKnight schrieb:Grundsätzlich gut, dass es sowas gibt und gerade jetzt zum traurigen 20. Jahrestag hoffe ich, dass der Fall irgendwie noch mal mehr Aufmerksamkeit erhält.
Für Aufmerksamkeit oder besser gesagt Aufregung haben der Podcast und die Verdächtigungen gegen Niels ja schon gesorgt. Jetzt müssen nur noch die Bielefelder Ermittler dazu gebracht werden, auf den Zug aufzuspringen und die Ermittlungen aufzunehmen. Da schaun wir doch mal, was jetzt passiert.


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Mord an Frauke Liebs

04.04.2026 um 02:16
Zitat von quaerere1quaerere1 schrieb:Ich bleibe dabei, Frauke war zur falschen Zeit am falschen Ort, es hätte auch eine andere Frau treffen können und der Täter war für sie fremd oder aber das sie ihn schon mal gesehen hat.
Für mich bleibt der Dreh-und Angelpunkt: Wie konnte der Täter sich so sicher sein, dass Frauke, für den Fall, dass sie ihn namentlich kannte, dies bei den Telefonaten nicht mitteilt? Er konnte sich nicht sicher sein. Deswegen gehe ich davon aus, dass Frauke ihn nicht kannte, jedenfalls nicht so, dass sie verwertbare Infos hätte weitergeben können.


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