EDGARallanPOE schrieb am 29.03.2026:Wenn ich mit einem Fahrzeug und einer/mehrerer mir bekannter Personen, an diesem Abend Paderborn in einem Fahrzeug verlasse, mache ich einen wenige Minuten dauernden Schlenker in meine Bude, um den Schlüssel zu holen.
Damit ist mein wartender Mitbewohner, komplett raus aus der Nacht. Alles andere ist für mich realitätsfremd/lebensfremd.
Diese Ansicht vertreten viele Mitdenker und wenn es ein Ziel Nieheim oder außerhalb von Paderborn auf freiwilliger Basis gegeben hätte, spricht die Logik dafür, sich vorher den Schlüssel aus der nahegelegenen Wohnung zu holen.
emz schrieb am 29.03.2026:Sie wollte sich mit ihm treffen, er hatte aber kein Interesse, wie auch im Podcast erwähnt.
Mir ist noch eine weitere Aussage bekannt, welche die aus dem Podcast gleicht.
Ich will N. hier nicht freisprechen, aber man muss sich Mal mit dem Gedanken auseinandersetzen, dass N. kein Interesse an Frauke hatte und wenn dieses der Fall sein sollte, macht ein Festhalten von Frauke aus N. Sicht wenig Sinn.
Der Punkt für mich ist: Es muss einen Grund gegeben haben, warum Frauke noch mindestens eine Woche am Leben war.
Es muss eine Erwartungshaltung oder einen Nutzen für die Person(en) gegeben haben.
Chris96 schrieb am 31.03.2026:Was ich mich Frage, wieso lässt man sie nicht sagen, dass es ihr gut geht, sie eine Auszeit brauch oder es Zuhause nicht mehr aushält? Wieso immer von Tag zu Tag ein "heute komme ich"? Spätestens nach dem dritten mal wird's doch unglaubwürdig und verdächtig.
Das klingt wie von meinem Beitrag vor Jahren abgeschrieben
:)Den ganzen Sinn habe ich bis heute nicht verstanden und gehe mit deinen Gedanken konform, als kleine Anfügung:
Warum hat man Mittwochmorgen, als die Schule begann nicht reagiert. Frauke hätte sich selbst telefonisch abmelden können, aber an dem eigentlich wichtigsten Zeitpunkt, Mittwochmorgen passiert nichts!
Chris96 schrieb am 29.03.2026:Für die Ablenkung würden die Telefonate in Paderborn sprechen. Wieso sollte man extra nach Paderborn fahren?
Ich habe noch nie von einem Fall gehört, wo mit einem Opfer eine Distanz aufgebaut wurde und nachfolgend fast alles aus der Umgebung erfolgte, wo der Ankerpunkt des Opfers sich befindet und wo subjektiv gesehen, der Ausgangspunkt ihres Verschwinden sich befand.
Nehmen wir Mal an, obwohl ich diese Einschätzung nicht teile, die Person(en) wollte von Nieheim ablenken, dann fahre ich doch für die weiteren Kontakte z.B. in den Raum Bielefeld oder sonst wo hin. Durch die Erweiterung das Radius, erhöht sich exorbitant die Örtlichkeit eines möglichen Festhalteortes und ein örtlicher Bezug des Täters wäre unklarer.
Nach Nieheim und den ersten Anruf aus dem südlichen Bereich von Hövelhof, befinden sich die weiteren Funkzellen im äußeren südöstlichen Bereichs des Innenstadtringes von Paderborn und als sie sich aufgrund der Funkzellenauswertung wirklich in Paderborn befand, sagt sie dieses auch mehrfach und es entsprach der Wahrheit. Das sie aber eigentlich von Anfang an ankündigt bald/später/umgehend nach Hause zu kommen, dieses bewahrheitet sich aber leider nicht. Bis heute verstehe ich dieses nicht.
Für viele sind die Gedenken der letzten Seiten "alte Geschichten", welche schon zig Mal thematisiert wurden und wir in den zurückliegenden Jahren nicht weitergekommen sind.
Die so denken, gebe ich recht.
Man weiß ja nicht einmal, ob sich des Geschehende gegen Frauke als Person richtete oder N. in Verdacht geraten sollte, sich das alles gegen Frau Liebs oder Chris als angerufenen richtete.
Auffallend ist, das Spielfeld auf welchem sich dieser Fall abspielt, ist von der Fläche nicht sehr groß, denke aber, der Hintergrund liegt anders, als wir vermuten.