sommerpaula schrieb:Vielleicht weil er ihr angedroht hat sie sofort zu töten, wenn sie seinen Namen verrät? Vielleicht hatte sie bis zuletzt die Hoffnung, dass er sie am Leben lässt. Vielleicht war er auch die ganze Zeit maskiert und sie hat seine Stimme nicht erkannt, weil es eben nur ein entfernter Bekannter war…
Wenn man 6-7 Tage festgehalten wurde, dann dürfte man selbst nicht mehr dran geglaubt haben und hätte den Namen ins Telefon gebrüllt. Mit dem Namen dürften seine Chancen auf Erfolg um 90% fallen. Er hat dann die Wahl zwischen Entführung oder Mord um in den Knast zu gehen. Gibt bestimmt Täter die dann eher vom Opfer ablassen.
Wenn die Tat geplant war, was waren denn die Ziele mit den ganzen Anrufen?
Aber mal zurück zu einem freiwilligen mitgehen und einer ungeplanten Tat. Die erste SMS, schreibt man die wirklich wenn man "angekommen" ist? Da hat man doch anderes im Kopf als nach einem Ladegerät zu fragen, sein Handy aufzuladen und die SMS zu schreiben. Das war doch eher eine SMS die man auf "halber Strecke" schreibt. Also vielleicht noch im Auto, und auch noch nicht am Ziel angekommen. Dann müsste aber fast eine Stunde in Paderborn vergangen sein. Man kann sich ja erstmal im Auto unterhalten haben. Als man los fuhr hat man das Handy angeschlossen, nach 45 Minuten hat man das Handy eingeschaltet und die SMS geschrieben.
Oder zweite Theorie. Man war schon länger in Nieheim oder Umgebung und man fuhr zum Zeitpunkt der SMS wieder zurück. Schreibt man dann aber nicht "komme gleich" oder sind 45 Minuten dafür zu lange? Ich komme darauf weil Paderborn vielleicht wirklich der Ort ist woher der Täter stammt (wegen den ganzen Anrufen und SMS). Was wollte er ihr in Nieheim oder Umgebung zeigen? War man da vielleicht ungestört und in Paderborn nicht?
Mittlerweile glaube ich das Nieheim oder Umgebung nur der Ort war wo man ungestört sein konnte (irgendeine Location im freien) und nicht die Wohnung des Täters. In Paderborn waren beide nicht ungestört weil beide dort gewohnt haben. Man konnte weder zu Frauke in die Wohnung (wegen Chris) noch zum Täter (weil dort auch Mitbewohner, Eltern oder Freundin war). Also ist man rausgefahren mit dem Ziel einer ganz bestimmten Location.
Nur jemand eine ganze Woche im Auto festhalten? Vielleicht war die Wohnung des Täters in Paderborn dann doch frei für die 6-7 Tage. Oder es gab einen anderen Ort. Man muss einen Körper ja auch erstmal von dem Ort ins Auto bewegen. Zbs im dritten Stockwerk kann er nicht gewohnt haben. Allgemein muss es etwas abgelegen sein oder zumindest kein Mehrfamilienhaus.