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Mord an Frauke Liebs

98.236 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Entführung, Telefon ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mord an Frauke Liebs

Mord an Frauke Liebs

15.03.2026 um 16:56
Zitat von watnuwatnu schrieb:Bitte verlinke eine Quelle, dass o. g. 2006 galt und v. a. eingehalten wurde. Aus welcher Quelle stammt deine Angabe "24 Std."?
Ich sagte meist/grob da ich kein Experte bin und stellte es nicht als Fakt hin um das mal klar zustellen.

Das Thema Videoüberwachung bei der Bargeldabholung am Geldautomaten ist ein klassisches Beispiel für das Spannungsfeld zwischen Datensparsamkeit und Sicherheit. Auch hier gab es 2006 (und davor) keine starre "24-Stunden-Löschpflicht" im Gesetz, sondern eine Orientierung an der Erforderlichkeit.
Hier sind die Details und Quellen zur Situation bei Banken:
1. Die Rechtslage für Banken (2006)
Banken unterliegen speziellen Sicherheitsvorschriften. Neben dem BDSG-alt griffen hier vor allem die Unfallverhütungsvorschriften (heute DGUV, damals BGV C13 "Kassen").
Zweck: Die Aufnahmen dienen der Identifizierung von Tätern bei Straftaten (Raub, Betrug, Skimming).
Speicherdauer: Die damalige Faustregel der Datenschützer war: 48 bis 72 Stunden.
Warum nicht 24 Stunden? Da Banken am Wochenende geschlossen haben, musste die Frist so bemessen sein, dass ein Missbrauch vom Freitag erst am Montag entdeckt und die Bilder gesichert werden konnten.
2. Quellen zur Speicherdauer bei Banken
Es gibt eine wichtige Orientierungshilfe der Aufsichtsbehörden, die den Stand von damals (und heute) widerspiegelt:
Orientierungshilfe der Konferenz der Datenschutzbeauftragten (DSK):
Bereits vor der DSGVO gab es Abstimmungen zur Videoüberwachung. Die DSK legte fest, dass eine Speicherung über 48 Stunden hinaus nur in begründeten Ausnahmefällen (z. B. langes Wochenende) zulässig ist.

https://www.datenschutzkonferenz-online.de/media/oh/20140219_oh_videoueberwachung.pdf

Alles weitere kannst du dir selber raussuchen.


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Mord an Frauke Liebs

15.03.2026 um 17:26
Zitat von watnuwatnu schrieb:Oder er hätte vielleicht Frauke mit ihrer Mutter telefonieren lassen anstatt mit Chris, um zu hören, wie IL leidet.
@watnu
Ich denke, dass Frauke diese Anrufe für sich ausverhandeln konnte.
Sie wird Chris als Gesprächspartner gewählt haben, weil er sich Gesprächsinhalte gut merken konnte,
weil sich sich super gut kannten (er konnte Dinge heraushören, die sie nicht sagen musste)
und er blieb sachlich.
Das vermute ich. Ich würde mir jedenfalls genau überlegen, wen ich anrufe.
Wenn man so in Not ist, ruft man niemanden an, der vor Erleichterung eine Kanonade an Vorwürfen loslässt
(Weisst du, was ich mir für Sorgen mache...Wie kannst du nur...Die Schule hat angerufen...)
Ruhe, Sachlichkeit, zuhören, das Gespräch getreu wiedergeben können..)

Sehr nahe Angehörige, die sich sehr große Sorgen machen, können das oft nicht.
Ich vermute, dass Frauke mit dem Täter eine Verhandlungsbasis gefunden hat, aufgrund ihres
diplomatischen Geschicks.
Letztlich konnte sie den Täter aber nicht überzeugen, sie freizulassen, weil er Angst hatte, ins Gefängnis zu müssen.
Und als Ergänzung:
Für einige Berufe gibt es bei einer Vorstrafe ein Berufsverbot.
Das machte sich der Täter vielleicht klar.


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Mord an Frauke Liebs

15.03.2026 um 20:13
Zitat von frauZimtfrauZimt schrieb:Ich denke, dass Frauke diese Anrufe für sich ausverhandeln konnte.
Das kann man auch nicht ausschließen. Ich kann es mir aber nicht so recht vorstellen, dass der Täter dafür so ein hohes Risiko eingegangen wäre und mit Frauke durch die Gegend gefahren wäre. (Wenn es so war, erinnert es mich an die Sage vom Rübezahl, s. u.) Und wäre der Täter auf der einen Seite so empathisch und auf der anderen Seite hatte er keine Skrupel, Frauke zu entführen und zu töten?

Deshalb vermute ich eher, dass er das Machtgefühl (auch gegenüber Chris) genossen hat. (Wie hier schon geschrieben: Beitrag von watnu (Seite 4.962) )

EDIT: Jedenfalls denke ich nicht, dass die Mutter IL das eigentliche "Ziel" war.

- - -
Zitat von _Salzbrezel_Salzbrezel schrieb:Ich sagte meist/grob da ich kein Experte bin und stellte es nicht als Fakt hin um das mal klar zustellen.
Ebenfalls, um das mal klarzustellen: Dein o. g. "meist/grob" macht deine Aussage, für die ich um eine Quelle bat, auch nicht wahrer. An u. g. Aussage war weder erkennbar, dass du dir mal so grob eine 24-Stunden-Frist erdacht hast noch, dass kein Wissen dahintersteckt bzw. du keine Expertise besitzt. Was sollte u. g. denn sonst sein, wenn "nicht als Fakt hin-"gestellt.:
Zitat von _Salzbrezel_Salzbrezel schrieb:Selbst wenn Aufnahmen gesichert worden wären, wären diese meist nur 24 Stunden gespeichert worden wenn überhaupt.
- - -
Zitat von _Salzbrezel_Salzbrezel schrieb:Hier sind die Details und Quellen zur Situation bei Banken:
1. Die Rechtslage für Banken (2006)
Thx. Dass deine Quelle erst 2014 entstand, hast du evtl. überlesen. Nichtsdestotrotz: Deine starre 24-Stunden-Frist bzw. noch kürzere* Speicherdauer war einfach falsch (*oder was dein "wenn überhaupt" bedeuten sollte).
Zitat von _Salzbrezel_Salzbrezel schrieb:Alles weitere kannst du dir selber raussuchen.
Warum so garstig? Ich hatte dich doch nicht gezwungen, hier eine falsche 24-Std-Frist anzugeben. Das hast du ohne Not gemacht und mit einer entsprechenden Nachfrage muss man dann eben rechnen, wenn man Tatsachenbehauptungen aufstellt.
Dass man Behauptungen belegen muss, die man in den Thread ablässt, entspricht den Rubrik-Regeln. Kann also sein, dass ich wieder nachfragen werde, wenn du mal wieder etwas "nicht als Fakt hin-"stellst, es aber so schreibst, als würdest du Fakten verbreiten wollen.

- - -
Laut dieser Erzählung entführt Rübezahl die Königstochter Emma, die er heiraten will, in sein unterirdisches Reich. Mit Rüben, die sie in jede gewünschte Gestalt verwandeln kann, versucht er ihre Sehnsucht nach ihrem Zuhause zu stillen. Doch die Rüben verwelken.
Quelle: Wikipedia: Rübezahl
Die Telefonate wären (wie auch die Rüben) nur eine Illusion der Nähe zu Fraukes Angehörigen.


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15.03.2026 um 20:34
Zitat von watnuwatnu schrieb am 12.03.2026:N. hob damals nach der Arbeit am Bankautomaten Geld ab (Kontoauszüge), als F. verschwand. Er hätte also noch weniger Zeit gehabt, sie am Pub abzupassen. Das verschweigt bzw. verschwurbelt der Podcast MAE.
Du setzt hier voraus, dass Frauke am Pub abgepasst wurde. Das wissen wir doch nicht. Ich denke also, dass die Geldabhebung überhaupt nichts mit dem Alibi von N. zu tun hat, und deshalb völlig irrelevant ist.


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Mord an Frauke Liebs

15.03.2026 um 20:37
Zitat von lectorsilenciolectorsilencio schrieb:Du setzt hier voraus, dass Frauke am Pub abgepasst wurde. Das wissen wir doch nicht. Ich denke also, dass die Geldabhebung überhaupt nichts mit dem Alibi von N. zu tun hat, und deshalb völlig irrelevant ist.
Das sieht die Polizei aber anders als du:
Zitat von watnuwatnu schrieb am 12.02.2026:Entlastendes Indiz, das die Podcasterinnen nicht erwähnen:
Objektive Belege, die die Polizei prüfte, laut STERN:
Kontoauszüge mit Datum und Uhrzeit: Niels hatte nach der Arbeit Geld abgehoben. 36.30 STERN
Er hätte also noch weniger Zeit gehabt, F. auf dem Heimweg zu erwischen.
In MAE wird daraus gemacht: "[Die Ermittler] überprüfen jetzt anhand seiner Kontoauszüge, ob er zu gewissen Zeitpunkten vielleicht Geld abgehoben hat."
Und, um Frauke auf dem Heimweg zu erwischen, hätte der Täter wissen müssen, welchen Weg sie nahm, wenn er sie nicht ab Pub verfolgte, aber das ist bezüglich der Bankauszüge sowieso nebensächlich.


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Mord an Frauke Liebs

15.03.2026 um 20:47
Zitat von watnuwatnu schrieb:Und um Frauke auf dem Heimweg zu erwischen, hätte der Täter wissen müssen, welchen Weg sie nahm, wenn er sie nicht ab Pub verfolgte, aber das ist bezüglich der Bankauszüge sowieso nebensächlich.
auch der Heimweg ist in diesem Setting ("Frauke auf dem Heimweg erwischt") irrelevant, wenn der Täter wusste wo sie wohnt.


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Mord an Frauke Liebs

15.03.2026 um 20:53
Es ging dir doch um die Geldabhebung, die deiner Meinung nach irrelevant ist - und nicht um den Ort, an dem der unbekannte Täter auf Frauke traf:
Zitat von lectorsilenciolectorsilencio schrieb:Ich denke also, dass die Geldabhebung überhaupt nichts mit dem Alibi von N. zu tun hat, und deshalb völlig irrelevant ist.
Darauf antwortete ich, dass die Polizei das anders sieht als du. Das kannst du im Stern-Podcast nachhören. Welche Folge, findest du, wenn du mein o. g. Zitat anklickst. Und ich gebe dir recht: Dafür, dass die Polizei die Geldabhebung als entlastend wertete, ist es vollkommen irrelevant, wo der unbekannte Täter auf Frauke traf. Deshalb schrieb ich gerade
Zitat von watnuwatnu schrieb: ... bezüglich der Bankauszüge sowieso nebensächlich.



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Mord an Frauke Liebs

15.03.2026 um 21:44
Ich denke, dass es bei den Fahrten und den Anrufen in erster Linie um Machtgefühle/Sadismus ging. Das wird leider viel zu wenig in Betracht gezogen. Frauke war meiner Vorstellung nach ein Zufallsopfer und der Täter hatte eine Entführung im Vorfeld gut geplant inkl. wie man ein Opfer zunächst mal beruhigt. Frauke wirkte in den ersten Telefonaten zwar ernst, aber noch gesammelt, erst am Ende scheint sie zu realisieren, dass sie sich in einer lebensbedrohlichen Lage befand. Ich glaube, dass sie versuchte, Hinweise auf den Täter zu geben. Wann gibt man Hinweise? Wenn man keine eindeutigeren Infos geben kann, wie zum Beispiel einen Namen.

Wenn man versucht sich vorzustellen, wie die Telefonate abgelaufen sein könnten, dann hätte der Täter wahrscheinlich seine Finger auf dem "Aus"-Knopf des Handys gehabt, bereit, in dem Moment, in dem sie versucht hätte, einen für den Täter wahrnehmbaren Hinweis zu geben, das Gespräch schneller zu unterbrechen, als Chris irgendetwas verstanden hätte. Frauke hätte also darauf achten müssen, dass Hinweise subtil bleiben, um den Täter nicht zu triggern. Sie fand eventuell heraus, dass er Merkmale hatte, die man mit der Mutter in Verbindung bringen konnte. Sei es eine Örtlichkeit, sei es sein Beruf.

Hattet ihr hier bereits den Podcast "Pollux - Die letzten Anrufe von Frau Liebs" besprochen? Ich fand die Schlussfolgerungen sehr gut nachvollziehbar.
Youtube: Die letzten Anrufe von Frauke Liebs | Pollux | Podimo True Crime
Die letzten Anrufe von Frauke Liebs | Pollux | Podimo True Crime
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Mord an Frauke Liebs

16.03.2026 um 13:11
Zitat von BentheimBentheim schrieb:Hattet ihr hier bereits den Podcast "Pollux - Die letzten Anrufe von Frau Liebs" besprochen? Ich fand die Schlussfolgerungen sehr gut nachvollziehbar.
Ich finde den Podcast gut. Die Schlussfolgerung, dass Frauke den Täter nicht kannte, teile ich, da er ansonsten wohl nicht riskiert hätte, sie anrufen zu lassen.
Die KO-Tropfen im Getränk im Triangel ist schlüssig argumentiert. Allerdings gab Isabella im Stern-Podcast/Teil 1 an, dass Frauke in der Mitte am Tisch saß. Hier unbemerkt KO-Tropfen ins Getränk am Tisch zu schütten dürfte extrem schwierig und risikoreich sein. Allerdings waren ausgerechnet an diesem Abend die Überwachungskameras im Triangel ausgefallen. (Ebenfalls Stern-Podcast/Teil 1). Ob man dem Grund dafür nachgegangen ist, bzw. wer Zugang dazu hatte, wurde nicht erläutert. Dies fände ich in diesem Zusammenhang interessant.


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Mord an Frauke Liebs

16.03.2026 um 15:52
@UTAC
Ich denke das auch, dass Frauke den Täter nicht kannte. Sie war mMn ein Zufallsopfer, es hätte auch jemand anderes treffen können , der zu dieser Zeit alleine an diesem Ort war und die Gelegenheit für den Täter günstig war.
Gleichwohl war die Tat vom Täter geplant , hab ich aber alles schon geschrieben. Denn man entführt nicht gerade mal einen Menschen ohne sich Gedanken zumachen, wohin man ihn dann tut,sicher stellen , dass man nicht auffällt , sie wegläuft oder sich anders bemerkbar macht, ganz zu schweigen von den fast täglichen Ausfahrten um zu simsen oder zu telen,ganz zu schweigen davon unauffällig zu bleiben und noch vieles mehr. Deshalb denke ich auch das Frauke den Täter nicht überredet hat sich bei Chris zu melden, warum sollte er das tun? Der Täter hatte die Macht und das sagen. Und er wird Frauke klargemacht haben das sie keine Chance hat, sie ihm gehorchen soll und dafür Kontakt mit Chris haben darf. Ich könnte mir vorstellen dass er das auch als Druck benutzt hat und ich denke, vielleicht durfte sie, wenn sie nicht spurte wie er wollte, nicht simsen oder telen,sie hat sich ja soviel ich mich erinnere einmal nicht gemeldet und nach dem letzten Telefonat dann niemehr. Wer weiß warum? In dem letzten Gespräch lief vieles ja anders ab als sonst, sie sprach länger , auch mit ihrer Schwester , der Täter hat zugelassen, das sie freier reden konnte , sie sagte das sie noch lebt, nicht weiß wann sie nach Hause kommt und die Frage zuerst bejate das sie festgehalten wird. Auch das Karen den Eltern sagen sollte, dass sie sie liebt ist ein Zugeständnis in meinen Augen und ich denke sie wusste oder ahnte das sie nicht mehr lange zu leben hat.
Zum Schluß warum ich denke das F ein Zufallsopfer war und den Täter nicht kannte ist, wenn man sich die Tat ansieht auch die Dimension die dahinter ist, wenn man sieht wie geplant die Tat war, dann passt es für mich überhaupt nicht ins Bild, dass der Täter sie an diesem Abend bez, Nacht abgegriffen hat. Denn sie war in der Gruppe mit Freunden und der Abend hätte noch viel länger gehen können, sie hätte mit den Freunden weiter feiern können , sich mit Nils treffen oder weiß ich was machen können, dass es ganz bestimmt bessere Gelegenheiten gegeben hätte sie abzugreifen , denn der Täter konnte das nicht lenken , wann und wo er sie dann ev aufgreifen konnte und das passt nicht zu der Tat.Das ist MM dazu.


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Mord an Frauke Liebs

16.03.2026 um 16:08
Ich bezweifle die These vom "großen Unbekannten", der die Tat plant, an einem Tag in die Stadt fährt und dort sein Zufallsopfer findet. Andererseits: In diesem Fall ist so wenig geklärt, dass auch irgendwie alles möglich sein kann. Aber dennoch möchte ich die These ein wenig hinterfragen:

Wenn Frauke ein Zufallsopfer war, die Tat aber gleichzeitig geplant gewesen sein soll, was war dann das genaue Motiv dieser - zunächst einmal - Entführung? Waren dann auch die Anrufe von vornherein geplant? Wenn sein Motiv nur das Bedürfnis einer grausamen Machtdemonstration war, warum sagt er ihr nicht, sie solle ihre Eltern anrufen? Warum einen Bekannten, dessen Beziehung zu Frauke ihm doch völlig unklar sein muss, wenn Frauke nach der Theorie ein Zufallsopfer war?

Wie gesagt, es gibt die gestörtesten Menschen, daher ist fast nichts unmöglich. Aber würde ein solcher Psychopath sowas nur einmal machen und dann 20 Jahre unauffällig bleiben? Sicher nicht ausgeschlossen. Aber wenn man bei dieser Tat alles zusammen nimmt, dann hat er bei dieser ganzen Tatbegehung so viel Glück gehabt, dass er nicht aufgeflogen ist,


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Mord an Frauke Liebs

16.03.2026 um 16:14
Zitat von UTACUTAC schrieb:Allerdings gab Isabella im Stern-Podcast/Teil 1 an, dass Frauke in der Mitte am Tisch saß. Hier unbemerkt KO-Tropfen ins Getränk am Tisch zu schütten dürfte extrem schwierig und risikoreich sein.
Das kommt ganz drauf an. Oft ist es ja bei hiesigen englischen oder irischen Pubs so wie in Großbritannien oder Irland, dass man sich sein "Pint" direkt an der Theke holt, insbesondere wenn richtig viel Betrieb herrscht. Da wäre möglicherweise natürlich schon die Gelegenheit gewesen. Wäre die Frage, ob die Getränke an den Tisch gebracht wurden oder an der Theke bestellt wurden.


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Mord an Frauke Liebs

16.03.2026 um 17:04
Zitat von MarylinMMarylinM schrieb:
Zitat von _Salzbrezel_Salzbrezel schrieb:jemand fliegt von der Schule, er/sie bekommt deswegen richtig ernsthafte Probleme, rutscht ab Drogen oder was auch immer dazu vielleicht Rausschmiss von den Eltern, Kontaktabbruch/enterbt sowas kann Frau Liebs zb. ja gar nicht wissen. Ergo kann ihr so ja nichts in den Sinn kommen. Das ist natürlich hypothetisch.
Denkbar, nur an der Theorie fehlt mir dann der Bogen zurück. Also dass der Täter sich an Frau Liebs gewandt hätte mit den Worten - vielleicht durch Frauke gesprochen - dass Frauke nun dasselbe passieren würde, was sie ihm einmal (angeblich) angetan hat.
Es ist allerdings nichts derartiges bekannt, auch keine Lösegeldforderung, oder dass Frau Liebs ihm zum Beispiel nachträglich ein (besseres) Zeugnis ausstellen soll.
Einen Schüler von Frau Liebs kann ich mir weniger vorstellen, schon viel eher einen Kollegen oder eine Kollegin. Vielleicht jemand, welcher sich in die Überzeugung hineinsteigerte, dass der Schulleiterposten von Frau Liebs eigentlich ihm/ihr zugestanden hätte. Oder jemand der sich bei einer von Frau Liebs vorgenommenen Beförderung übergangen fühlte, etwa weil das Senioritätsprinzip nicht zur Anwendung kam, und dann klammheimlich Frau Liebs für den Karriereknick verantwortlich machte. Gerade karriereorientierte LehrerInnen sind häufig verdeckte Narzissten, wie ich aus eigener Anschauung bekunden kann. Das Motiv wäre dann Rache an Frau Liebs aus massiv gekränkter Eitelkeit.


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Mord an Frauke Liebs

16.03.2026 um 17:35
Zitat von Serval69Serval69 schrieb:schon viel eher einen Kollegen oder eine Kollegin. Vielleicht jemand, welcher sich in die Überzeugung hineinsteigerte, dass der Schulleiterposten von Frau Liebs eigentlich ihm/ihr zugestanden hätte
Und deswegen entführt man die Tochter, hält sie tagelang fest und begeht sogar einen Mord? Sorry, das halte ich für ausgeschlossen.


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Mord an Frauke Liebs

16.03.2026 um 17:43
Wilde Spekulationen gegen Schüler und Lehrer der Schule von Frauke Liebs Mutter sind zu unterlassen, da dies in der Vergangenheit immer zu sehr ausgeufert ist.

Stellt das jetzt also bitte ein.


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Mord an Frauke Liebs

16.03.2026 um 20:31
Ich beziehe mich auf den Podcast: Die Theorie vom unbekannten Täter passt schon dazu, dass er sie gefahrlos telefonieren lassen hat. Das mit den ko - Tropfen glaube ich nicht. Das hätten die anderen beim Rausgehen gemerkt, wenn sie da rumgetorkelt wäre. Sie sind ja sicher nicht sofort rausgestürmt nach dem letzten Schluck, sondern haben gequatscht, überlegt, was sie jetzt machen, langsam rausgegangen, verabschiedet… Nein das hätten sie gemerkt.

Allerdings würde ich für eine junge Frau nach dem Feiern auch nicht 100% meine Hand ins Feuer legen, dass sie nicht doch in ein fremdes Auto gestiegen wäre. Wenn er hübsch und sympathisch war, sie vielleicht vorher im Lokal angelächelt hat und vielleicht noch ein Trikot anhatte, wer weiß ob sie sich nicht doch überreden lassen hätte.


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Mord an Frauke Liebs

16.03.2026 um 20:48
Zitat von FritzPhantomFritzPhantom schrieb:Allerdings würde ich für eine junge Frau nach dem Feiern auch nicht 100% meine Hand ins Feuer legen, dass sie nicht doch in ein fremdes Auto gestiegen wäre. Wenn er hübsch und sympathisch war, sie vielleicht vorher im Lokal angelächelt hat und vielleicht noch ein Trikot anhatte, wer weiß ob sie sich nicht doch überreden lassen hätte.
Dem kann man zustimmen. So oder so ähnlich könnte es auch gewesen sein. Nur wie gesagt bisher das mit dem Akku ist komisch. Oder es war Zufall dass die Person es hatte.


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Mord an Frauke Liebs

16.03.2026 um 20:57
@Forky
Ja, vieles in dem Fall ist komisch. Ich war ja auch ursprünglich der Meinung, es war jemand aus dem Bekanntenkreis. Aber die Tatsache, dass man niemandem was nachweisen konnte und dass sie den Namen nicht sagte beim letzten Gespräch, das weist eigentlich auf einen fremden Täter hin. Das sind ja dann die Fälle, die kaum zu lösen sind, wenn es keine Verbindung gab.


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Mord an Frauke Liebs

17.03.2026 um 09:32
Zitat von FritzPhantomFritzPhantom schrieb:Aber die Tatsache, dass man niemandem was nachweisen konnte und dass sie den Namen nicht sagte beim letzten Gespräch, das weist eigentlich auf einen fremden Täter hin. Das sind ja dann die Fälle, die kaum zu lösen sind, wenn es keine Verbindung gab.
Dass sie den Namen beim letzten Gespräch nicht sagte, beweist meines Erachtens gar nichts. Wir wissen nicht, in welchem Zustand sie war. In jedem Fall in einer Ausnahmesituation, möglicherweise unter Medikamenten und in der Gewalt eines hochmanipulativem Menschen, der allerlei Psychotricks drauf hatte, dass sie es sich in dieser Situation wirklich nicht traute den Namen zu sagen. Sie war ja offensichtlich schon so verängstigt, dass sie sofort wieder ihre Aussage korrigierte, dass sie festgehalten werde. Von uns war hoffentlich noch nie jemand in einer solchen Situation. Aber es verbietet sich meines Erachtens einfach das normale Verhalten eines Menschen auf eine solche Situation übertragen zu wollen.


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Mord an Frauke Liebs

17.03.2026 um 09:58
Zitat von RedRalphRedRalph schrieb:Aber es verbietet sich meines Erachtens einfach das normale Verhalten eines Menschen auf eine solche Situation übertragen zu wollen.
Der Bezugspunkt ist nicht das Verhalten Fraukes, sondern die Risikobereitschaft des Täters. Ich teile die Auffassung, dass der Täter die Anrufe niemals zugelassen hätte, wenn Frauke seinen Namen gekannt hätte.


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