RedRalph schrieb:Bei Punkt 1) gehe ich mit, aber wie schon gesagt, wie wahrscheinlich ist es, dass Frauke zu einem Fremden ins Auto gestiegen wäre und wie wahrscheinlich ist es, dass es keine Zeugenaussage im Falle einer gewaltsamen Entführung gegeben hätte.
@RedRalphNicht unwahrscheinlich, wenn der Entführer auf Frauke sympathisch gewirkt hätte.
Und auch nicht so fremd, wenn er ihr gesagt hätte: Du, warte mal. Kenne ich dich nicht?
Warst du nicht auf der und der Schule? Da war ich auch, eine Klasse über dir.
Oder: Du warst damals mit meiner Schwester befreundet...
Heisst du nicht...Frauke?
Oder: Ich habe dich damals in der Disco sowieso gesehen.
Frauke war jung als sie verschwand. In dem Alter ist man normalerweise neugierig auf
andere. Und nach dem Besuch im Pub dürfte sie die frische Nachtluft wiederbelebt haben.
Die ist die Müdigkeit kurz weg und man hat das Gefühl, wieder wach zu sein.
Argumente wie:
Frauke war müde
Sie hätte Chris nicht warten lassen
Sie wäre nie zu einem Fremden ins Auto gestiegen
sind für mich nicht relevant.
wenn der Mann auf Frauke einen harmlosen, netten Eindruck gemacht hat,
wenn sie abmachten, er fährt sie schnell nach Hause und wenn sie von ihm
eine Art Garantie erhalten hätte (Du warst doch damals auch in dem Verein,
auf der Demo gegen...usw) wäre der Entführer für sie jemand aus ihrem Bekanntenkreis gewesen.
Dann hätte sie wohl keine Gefahr für sich vermutet.