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Der Mordfall Weimar

2.233 Beiträge, Schlüsselwörter: Doppelmord, Weimar, Kailing

Der Mordfall Weimar

12.06.2012 um 08:18
Wenn da nicht immer automatisch erst mal die Unschuldsvermutung wäre bei sowas, hätte man diesen Fall wahrscheinlich auch innerhalb der ersten 48 Stunden aufklären können und es wären keine Restzweifel bis heute vorhanden. Monika Weimar hatte nach der Tat leider einfach zu viel Zeit, sich eine Story auszudenken, die schon irgendwie passt - ohne diese Zeit hätte sie sicher eher die Fassung verloren in einer kritischen Befragung durch die Polizei. Sie hat ja trotz des zeitlichen Vorsprungs genug Fehler noch gemacht um sich verdächtig zu machen, was hätte sie sich erst verplappert und verraten, wenn man sie direkt nach der Tat / dem Verschwinden der Kinder schon quasi ins Kreuzverhör genommen hätte?


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Der Mordfall Weimar

12.06.2012 um 08:28
Glaub ich nicht.

Die Frau Böttcher hat ja ihre Story immer wieder den Ermittlungsergebnissen angepasst. Also Skrupel, mangelnde Fassung oder gar Stress erkenne ich da nicht. Die macht das ganz pragmatisch. Das der Typ Mensch, der sich verquatscht, dann erstmal schweigt und ne Stunde später mit dem Anwalt auf der Matte steht und alles verdreht...

Meine Meinung


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Der Mordfall Weimar

12.06.2012 um 08:53
Ja, aber wahrscheinlich gäbe es dann noch mehr solche Verquatscher wie das mit der Tante nachts. So oder so war sie aber wirklich äußerst skrupellos, sonst hätte sie nicht so daran festgehalten, nun, wo die Kinder aus dem Weg waren und der Weg frei gewesen wäre zu ihrem Lover, auch dieses Ziel weiter mit aller Macht zu verfolgen. Was ein Glück, dass der Pratt so ein A...loch war am Ende und ihr verschwiegen hat, dass Zuhause Familie und drei Kids auf ihn warten und sie sich ihre Träume eh da hinschieben kann wo kein Gras wächst. Wäre sie einmal über den großen Teich gewesen, wer weiß, ob sie je wieder für eine deutsche Gerichtbarkeit greifbar geworden wäre.


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Der Mordfall Weimar

12.06.2012 um 09:21
Gabs doch....der Sprung in der Windschutzscheibe, die Aktion mit den Briefen, die Behauptung mit dem Bankangestellten gesprochen zu haben, der Einkauf im Supermarkt und letztlich die ganze Nachtversion.

Es hatte alles nicht die Beweiskraft oder Hinweiskraft, wie die Höschen-Story, aber insgesamt hat die sich so oft "verquatscht", weil sie die Story an die Ermittlungsergebnisse angepasst.


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lentilky
ehemaliges Mitglied

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Der Mordfall Weimar

12.06.2012 um 09:27
Krasser Fall. Aber da sieht man es mal wieder: meist liegt die Lösung zum Fall viel näher, als man im ersten Moment denkt.
Ich meine, am Anfang der Reportage dachte ich wirklich noch, dass sie vielleicht aus Angst gelogen hat und sich dann in ihrem Lügengerüst verstrickt hat. Aber wenn sie wirklich unschuldig gewesen wäre, hätte sie eben irgendwann die Karten auf den Tisch legen müssen. Das spiegelte sie dann mit ihrer Nachtversion vor. Und diese ist eben gerade wegen dem Mageninhalt der Kinder (Frühstück), den Zeugenaussagen (Kinder wurden morgens auf dem Spielplatz gesehen) und vor allem durch das Verquatschen des nächtlichen Besuchs der Tante absolut unglaubwürdig.
Ich weiß auch nicht, aber ich wäre-zum Glück- kein guter Verbrecher. Ich könnte nie noch andere in so etwas mit hineinziehen und andere Beschuldigen, wenn ich genau wüsste, dass es unhaltbare Vorwürfe sind. Und vor allem hätte ich irgendwann so schlimme Skrupel, dass ich mich einfach erleichtern müsste. Erst recht, wenn ich die Strafe schon am absitzen wäre. Schlimm genug, dass sie die Kinder umgebracht hat, aber sie dann noch so "wegzuwerfen"...damit könnte ich nicht mehr weiterleben. Aber klar, ich sollte nicht von mir auf sie schließen.


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Der Mordfall Weimar

12.06.2012 um 09:32
@lentilky

Ich wäre auch kein guter Verbrecher, ich würde mich sofort verquatschen, bin viel zu ehrlich! Selbst wenn ich mal eine Ausrede benutze, fliegt das immer irgendwann auf. ("Ich kann heute leider nicht, ich muss zum Arzt!" - 2 Tage später: "Und, was hat der Arzt gesagt?" - "Hä? Was für ein Arzt?" ;) ).


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Mao1974
ehemaliges Mitglied

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Der Mordfall Weimar

13.06.2012 um 02:50
@LivingElvis
Wegen der Tante: Alles klar, hab ich falsch interpretiert ;-)

@lentilky
Ja, das "Wegwerfen" der Kinder ist heftig, kann man als normaler Mensch nicht nachvollziehen...
Auch wenn die Sachverständige Müller-Luckmann das alles "vorstellbar" findet (das Verhalten laut Nachtversion), für mich ist es das nicht. Eine Krankenschwester, die nur den Arm hebt, um den Tod der Kinder festzustellen, nicht schreit, Hilfe ruft oder sonstwas unternimmt (Wiederbelebung?). sich dann zum verhassten Mann ins Bett legt, morgens mit den Verwandten plaudert (die keine Auffälligkeit bemerken),Besorgungen erledigt, als wäre nichts passiert, zwischendurch das tote Kind besichtigt, aber nichts unternimmt, das gibts einfach nicht (meine Meinung).Weiß nicht, was an soetwas "vorstellbar" sein soll, beim besten Willen...


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Der Mordfall Weimar

13.06.2012 um 08:30
Mao1974

Was mich nur an der Tagversion stört, ist dass sie so wenig Zeit nur hatte, in der kurzen Zeit zwischen Spielen auf dem Spielplatz und der Vermisstenmeldung, ihre Kinder zu töten, umzuziehen, wegzubringen etc.! Irgendwas passt da auch nicht so richtig, wenn man sich die Zeitabläufe anschaut. Und sowas am hellichten Tag unbemerkt durchzuziehen, vor allem das Wegschaffen der Leichen, das stell ich mir schon als außergewöhnliche logistische Leistung für eine einzelne Person / Frau vor.

Ich halte sie für schuldig, ich frage mich nur, wie/wo die Tat dann logisch abgelaufen sein kann? Wo war das 2. Kind, während sie das 1. umbrachte? Es wird doch kaum stillschweigend dagesessen und zugeschaut haben? Es muss doch geschrien und panisch geworden sein, warum hat aber niemand Schreie gehört von einem Kind? Und da die Kinder frische Unterhosen anhatten, als man sie fand, können sie in den Unterhosen nicht zu Tode gekommen sein, weil man beim Erwürgen einnässt, und seien es nur ein paar Tropfen, aber ihre Blasen waren leer und die Unterhosen "blütenweiß" - also wurden sie nach dem Tod aller Wahrscheinlichkeit nach umgezogen. Das spricht für eine Tat zu Hause und nicht z.B. erst am Parkplatz/im Auto, denn der Täter wird kaum schon vorsorglich frische Unterhosen mitgenommen haben, an sowas denkt man ja bei so einer Tat nicht vorher schon, dass die Opfer sich dann ja nass machen und man sie lieber danach noch umzieht. Nur wenn es Zuhause geschah, wann???

Logisch wäre daher eigentlich, dass es tatsächlich nachts / im Schlaf geschah... aber dazu passen ja die ganzen Zeugenaussagen nicht... ein sehr vertrackter Fall.


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Der Mordfall Weimar

13.06.2012 um 08:35
@Mao1974
War dumm ausgedrückt...ich übe noch :)

Der Müller-Luckmann muss ich aber beipflichten, insbesondere wenn sie sagt, dass wir uns von solchen moralischen Vorstellungen lösen müssen, wie eine Mutter sich zu verhalten habe.

Auch wenn ich fest davon überzeugt bin, dass Frau Weimar die alleinige Täterin ist - das Verhalten kann ich mir schon vorstellen. Es gibt Menschen, die reagieren auf Verluste apathisch. Ich selbst habe, bei einem weit weniger schwerwiegenden Verlust, auch schon so reagiert, dass ich einfach "gar nichts" gemacht habe. Das ist ein Schockzustand. Man klammert sich an die Normalität und verdrängt das gerade Geschehene.

Das man aber die toten Kinder "besucht" und vorher, quasi nach Terminkalender noch auf die Bank fährt, und dann der Kripo ein Schauspiel aufführt....DAS kann ich mir nun gar nicht vorstellen. Da wäre es mal interessant zu wissen, wie Frau Weimar sich in den ersten Stunden nach bekanntwerden gefühlt hat und - hat jemand Reinhard Weimar beim Suchen der Kinder gesehen?


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Mao1974
ehemaliges Mitglied

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Der Mordfall Weimar

15.06.2012 um 23:31
@LivingElvis

Laut Strate wurde Reinhard Weimar an einer "Taubeneinsatzstelle" (was auch immer das sein soll) und an einem 5 Kilometer entfernten Kirmesplatz beim Suchen der Kinder gesichtet...


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Mao1974
ehemaliges Mitglied

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Der Mordfall Weimar

15.06.2012 um 23:48
@Comtesse

Den genauen Tatablauf kann wohl nur Frau Weimar wissen...
Für mich ist es am Wahrscheinlichsten (beinhaltend, daß die Nachbarn sich um ein paar Minuten täuschen können) , daß die Kinder zu der Zeit getötet wurden, als die Mutter am Parkplatz gesehen wurde (ab kurz nach 11), an ein vorheriges Auskundschaften der Tatorte glaube ich irgendwie nicht (zumindest nicht erst an diesem Vormittag)...

Wie Kinder dieses Alters reagieren, wenn eines davon von der eigenen Mutter angegriffen wird, keine Ahnung...Panisch, apathisch? Ich weiß es ehrlich nicht...


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Der Mordfall Weimar

15.06.2012 um 23:50
@Mao1974
Ok....naja also das wär ja wirklich strange, wenn die Nachtversion stimmen sollte. Dann würde der die von ihm getöteten und verbrachten Kinder suchen.

Wieder was, das deutlich dagegen spricht


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berlinisshit
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Der Mordfall Weimar

15.06.2012 um 23:51
Der Vadder wars bestimmt. Spricht doch alles dafür.


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Mao1974
ehemaliges Mitglied

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Der Mordfall Weimar

15.06.2012 um 23:57
@berlinisshit
Was denn genau?


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Der Mordfall Weimar

16.06.2012 um 00:04
Darth Vadder oder wer?
:D


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berlinisshit
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Der Mordfall Weimar

16.06.2012 um 00:21
Ein bisschen mehr Pietät im Angesicht der Opfer würde ich mir hierbei schon wünschen.
Und ja, alles deutet auf ihn hin. Dazu muss man kein Psychologe sein.


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Mao1974
ehemaliges Mitglied

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Der Mordfall Weimar

16.06.2012 um 00:26
@berlinisshit

Was ist denn das "alles"?
Haben wir doch jetzt auf den letzten Seiten zerpflückt, oder?


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berlinisshit
ehemaliges Mitglied

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Der Mordfall Weimar

16.06.2012 um 00:28
"Zerpflückt" schon, aber nicht angemessen beurteilt.
Aber ist auch nur meine Meinung, die muss ja kein anderer teilen :)


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Der Mordfall Weimar

16.06.2012 um 00:33
@berlinisshit
Willst Du Deine Beurteilung noch kundtun?


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Mao1974
ehemaliges Mitglied

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Der Mordfall Weimar

16.06.2012 um 00:33
@berlinisshit
Dann beurteile doch Du bitte angemessener, wenn Du das kannst.
So ist das jetzt ein wenig albern...
Was spricht denn für den Vater als Täter (außer den Aussagen seiner Frau)?
Nenn doch wenigstens mal ein paar Punkte. Dann kann man drüber diskutieren.


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