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Der Mordfall Weimar

3.570 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Doppelmord, Kindermord ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der Mordfall Weimar

11.06.2021 um 01:33
@Donnabella
Ausserdem sprichst du immer über ihr schlechtes Gewissen angeblich ihren Mann gegenüber , das ihr Verhalten dazu mit geführt hat das er diese TAT getan hat. Das schlechte Gewissen ging aber nur soweit , bis sie realisiert hat das die Kripo sie an der Angel hat , wegen all der Lügen. Dann zack war es weg und sie hat ihn belastet , als wenn es kein Morgen mehr gibt mit ner Räuberpistole die selbst erfolgreiche Autoren sich nicht ausdenken können.
Aber wo bitte bleibt ihr schlechtes Gewissen den Kindern gegenüber? denn die sind tot und lagen wie Müll mit ihrem Wissen 3 oder fast 4Tage im Gebüsch? Würde da ne liebende Mutter nicht zusammenbrechen ? Denn die KInder sind dann durch ihr Verhalten ermordet worden ,von RB und das kann sie dann ab?? neee aber komm ist okay , denk was du möchtest, aber das kann nicht dein Ernst sein.
Und ehrlich, mir fällt es auch schwer ,anzunehmen das der Mythos einer liebenden Mutter ,die ihr eigen Fleisch und Blut nicht umbringt , ad acta zulegen. Ist aber so. und passiert sehr oft.
In Amerika war auch so ein Fall die Frau hieß Smith glaub ich , hat ihre Kinder im Auto ertränkt in dem sie mit ihnen in einen Fluß fuhr und dann tagelang durch die Medien die liebende und sorgende Mutter spielte , das ihr angeblich die Kinder entführt wurden und sie nichts machen konnte. Dafür, sie lebte auch in Scheidung oder war schon getrennt von ihrem Mann, ging sie vor die Kamera und ließ sich von ihm stützen und flehte um das Leben der Kinder. Später kam raus das sie die Kinder ertränkt hat , weil sie einen Typen hatte, der in ihren Augen reich war, der aber in ihr nur eine Gespielin sah , nie in Erwägung zog mit ihr was ernsthaftes anzufangen und ihr als Grund sagte oder schrieb , das er keine Kinder wollte.


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Der Mordfall Weimar

11.06.2021 um 01:42
@Donnabella

Gibt es irgendeine Quelle, die ich überlesen haben sollte, aus den letzten 30 Jahren, in der MW auch nur EIN EINZIGES WORT der Trauer über den Verlust ihrer Kinder äußert?


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Der Mordfall Weimar

11.06.2021 um 09:09
Zitat von quaerere1quaerere1 schrieb:Aber wo bitte bleibt ihr schlechtes Gewissen den Kindern gegenüber? denn die sind tot und lagen wie Müll mit ihrem Wissen 3 oder fast 4Tage im Gebüsch?
Eben, ich verstehe gar nicht wie man aus so einem Verhalten ableiten kann, dass ihr die Tode auch nur ansatzweise nahe gegangen wären.
Bei der Nachtversion äußert sie dann plötzlich, sie wollte die Kinder nochmal sehen (das auch nur weil ihr Auto am Folgetag dort gesichtet wurde, durch einen Zeugen) - sie hätte Kind 1 aber nur von weitem im Gebüsch liegen gesehen und Kind 2 dann schon gar nicht mehr gesucht. Man ihr muss das Bedürfnis ja durch Mark und Bein gegangen sein. Und dieses Verlangen gabs Nachts nicht? Als sie seelenruhig schlummerte während der angebliche Mörder ihrer Kinder sie einfach wegfuhr, an einen unbekannten Ort bis Dato für sie? Passt eben hinten und vorne nicht.

Ihre erste Aussage hingegen passt, wird gestützt und belegt durch div Zeugenaussagen. Die Timeline passt genau zu den Ermittlungskenntnissen.
Blöd für sie war eben nur, dass sie damit sofort Tatverdächtig wurde weil sie die Tat ja eben auch begangen hat.
Also folgten Geschichten aus dem Märchenland, die sich komischerweise durch nichts mehr belegen ließen. Für nichts davon gibt es Zeugen, sie selbst kann nichts davon belegen. Außer mit dem plötzlichen Versuch als leidende Mutter wahrgenommen werden zu wollen, und selbst das konnte man ihr nicht abkaufen weil ihre Nachtversion nur vor Ignoranz gegenüber ihren Kindern strotzte.
Der zitierte Beitrag von miltes wurde gelöscht. Begründung: Ausdrucksweise
Weiss ja nicht wer hier geschrieben hat das es die große Liebe seitens KP gewesen sein soll. Vielleicht habe ich das überlesen? Das KP liebendes Interesse an MB hatte kann man wohl wahrlich bezweifeln, immerhin hat er in der Disco da ja schon mit einer anderen rumgemacht, weil MB nicht so ungebunden war wie er das wollte. Das war ne sexuelle Geschichte und fertigbums.
Von ihrer Seite sah das aber ganz anders aus. Sie hat sich an jede Affaire instant gefesselt und sah diese als große Chance aus ihrer öden Ehe zu entfliehen. Erst der Kegelkumpel, dann folgte kurz danach auch schon KP.
KP hatte den Vorteil das seine Frau weit weg wohnte und der Affaire nicht störend dazwischen funken konnte. Aber dann wollte er zurück in die USA - das sie und die Kinder nicht mitkommen können, lag ja auf der Hand.
Zitat von DonnabellaDonnabella schrieb:Das ist es ja eben... Was belastete sie denn sonst? Die kaputte Windschutzscheibe? Kann genau so verursacht worden sein, wie sie es angegeben hatte. Und weil sie RW nichts von ihrem Stelldichein im Auto erzählen wollte, hat sie es eben mit einem LKW-Steinschlag erklärt.

Man muss sich mal überlegen, sie sollte dies sogar im Auto demonstrieren, während vier oder fünf männliche Polizeibeamte um sie rumstanden. Unfassbar sowas. Würde es heute sicherlich nicht mehr geben.
Was schockiert dich so? Dass sie demonstrieren sollte wie es zum Steinschlag kam oder das sie demonstrieren sollte wie sie Sex mit KP in dem Auto hatte?
Soooo erniedrigend kann das nicht gewesen sein, immerhin hatte sie den Sex öffentlichauf einem Rastplatz und die Gefahr jederzeit gesehen zu werden war immer da. ;)
Sinnbildlich:
Wenn ich mich auf dem Marktplatz nackt vergnüge, brauch ich mich nicht wundern wenn andere Tomaten oder Kleingeld werfen.

Und wenns da um den Tod der eigenen Kinder geht und meine Affaire polizeilich thematisiert würde, um den "Steinschlag" zu erklären, der auch von einem Schuh gekommen sein kann - dann würde ich, als liebende Mutter noch die Affaire dazu holen und es vormachen - wenn es dabei hilft den Mord an meinen Kindern aufzudecken/ oder mich da real aus dem Fokus zu nehmen.
Da jetzt plötzlich Scham zu entwickeln, der während der Sexerei (auch mit dem Kegelkumpel vorher) an öffentlichen Orten nicht da war, halte ich auch für schlecht geschauspielert.
Zitat von DonnabellaDonnabella schrieb:Es sind nicht alle Menschen so extrovertiert und machen einen riesigen Radau. Besonders nicht, wenn man sich schuldig fühlt, in dem Fall, weil man seine Kinder allein gelassen hat.
Sie wollte keinen Radau machen als sie ihre Kinder angeblich tod vorfand und konnte noch neben dem Mann schlafen, der sie ermordet und irgendwo hingeschmissen hat? Zufällig an den Ort wo sie immer feuchtfröhlich ihrer Seitensprünge nachging? Sie wollte einfach "weitermachen" (verdrängen nennt man das) und dann am nächsten Tag ihre toten Kinder besuchen? Wie lässt sich das vereinbaren - entweder ich verdränge und will davon nix wissen, oder aber ich fahre aktiv dahin und will mir ihre toten Körper anschauen. Beides geht nicht.


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Der Mordfall Weimar

11.06.2021 um 10:36
Zitat von DonnabellaDonnabella schrieb:Ich habe leider dieses Buch noch nicht gelesen und kann das jetzt so nicht genau beurteilen
Denke, man muss das Buch gelesen haben, denn daraus wird ja hier auch oft zitiert und als Tatsachen dargestellt.
Wenn ich mir das Buch besorgen würde, mich daran orientiere, ständen mir aber immer noch Zweifel an ihrer Schuld zu und dieses auch bekunden zu wollen?

Für mich ist die Nachtversion passend. Schuldgefühle ihrem Mann gegenüber, der die Kinder tötete, weil sie ständig unterwegs fremd ging, er zu dieser Zeit alleine die Kinder versorgen musste. Blackout kann ich mir gut vorstellen bei ihm.

Sie hat sich dann in Lügen verstrickt und irreal gehandelt. Sowas soll vorkommen nach dem Schockerlebnis, die Kinder tot aufzufinden. Was genau in dieser Nacht geschah, ist mm nicht lückenlos aufgeklärt worden.

Die Nachbarn als angebliche Zeugen, ihre Familie und ihr Mann waren ihr sicher nicht sehr zugeneigt. Als Frau fremdgehen in dem Dorf war zu dieser Zeit ein Verbrechen, als Mann aber geduldet wurde. Eine Vorverurteilung dessen war ja schon lange bekannt, ihr man dann auch die Tötung der Kinder zutraute?

Auf jeden Fall sind Zweifel vorhanden, zumindest für mich.
Sonst würde ich hier ja nicht auf diverse Beiträge meine Kommentare abgeben.
Wenn die nicht konform mit anderen sind, weil ich das Buch nicht gelesen habe, tut es mir leid.
Danke für deine Kommentare.


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Der Mordfall Weimar

11.06.2021 um 11:26
Zitat von AgathaChristoAgathaChristo schrieb:Denke, man muss das Buch gelesen haben, denn daraus wird ja hier auch oft zitiert und als Tatsachen dargestellt.
Weil es Tatsachen sind. Dir ist schon klar das es sich um eine Zusammenfassung der Ermittlungsakten handelt? Zumindest bei einem Buch. Das andere ist von MB selbst und zeigt auf in wieviele Widersprüche sie sich auch da verwickelt hat, weil die Ermittlungsakten ja gegenüber gestellt werden können, samt der Protokolle der Aussagen aller Beteiligten.
Zitat von AgathaChristoAgathaChristo schrieb:Wenn ich mir das Buch besorgen würde, mich daran orientiere, ständen mir aber immer noch Zweifel an ihrer Schuld zu und dieses auch bekunden zu wollen?
Du würdest schlichtweg nicht mehr glauben das MB unschuldig wäre, wenn du beide Bücher aufmerksam liest und vergleichst.
Zitat von AgathaChristoAgathaChristo schrieb:Für mich ist die Nachtversion passend. Schuldgefühle ihrem Mann gegenüber, der die Kinder tötete, weil sie ständig unterwegs fremd ging, er zu dieser Zeit alleine die Kinder versorgen musste. Blackout kann ich mir gut vorstellen bei ihm.
Er hat die Kinder doch gar nicht allein versorgt. Tatsache ist das ihre Schwester Nachts desöfteten in die Wohnung ging um die Kinder zu versorgen. Gerade weil die Kleine oft geweint hat, Nachts und auch noch öfters ins Bett machte. Wenn, dann müsste sie ihr gegenüber ein schlechtes Gewissen gehabt haben.
Aber wo erwähnte MB denn jemals das sie überhaupt eins hatte? Beleg diese Aussage mal bitte, bevor du deine Gedanken als Tatsachenbehauptung aufstellst.
Zitat von AgathaChristoAgathaChristo schrieb:Sie hat sich dann in Lügen verstrickt und irreal gehandelt. Sowas soll vorkommen nach dem Schockerlebnis, die Kinder tot aufzufinden. Was genau in dieser Nacht geschah, ist mm nicht lückenlos aufgeklärt worden.
Hat sie doch bei ihrer ersten Aussage gar nicht? Da schilderte sie doch genau wie es wirklich abgelaufen ist. Nix mit Nachtversion. Wurde dir hier aber auch schon mehrfach dargelegt. Wozu lesen wenn man ganz ganz fest daran glaubt das man mit seinem "ich will das aber so" recht hat.
Zitat von AgathaChristoAgathaChristo schrieb:Die Nachbarn als angebliche Zeugen, ihre Familie und ihr Mann waren ihr sicher nicht sehr zugeneigt. Als Frau fremdgehen in dem Dorf war zu dieser Zeit ein Verbrechen, als Mann aber geduldet wurde. Eine Vorverurteilung dessen war ja schon lange bekannt, ihr man dann auch die Tötung der Kinder zutraute?
Der Motoradfahrer, der sie zur Tatzeit an dem Rastplatz stehen sah, mit ihrem Auto.
Jo auch der wird ein Interesse gehabt haben die dorfbekannte Fremdgängerin mal eben so einfach an den Pranger zu stellen.
Die Nachbarn, die keinerlei Grund hatten zu Lügen, hatten sicher auch ein Interesse daran ihre Freundschaft zu MB und RW zu kappen mit der knappen Ausaage "Wir haben die Kinder am Morgen noch spielen sehen als wir uns auf den Weg zur Dialyse machten"
Ihre eigene Großmutter, die wahrlich ein Interesse daran gehabt haben muss, ihre Enkelin zu belasten (später wieder zurück gezogen, gerade weil sie merkte dass sie ihre Enkelin belastet - das zurück nehmen der Aussage passierte also nur um MB zu schützen)... Ihre Schwester, die ebenfalls Aussagte das die Kinder Nachts 2.30 Uhr noch lebten, weil sie Melanie das Höschen gewechselt hatte, RW schnarchte lautstark zu der Zeit, MB kam ca. Uhr nach Hause uns sagte auch zuerst aus das RW stark schnarchte, dass die Kinder morgens noch lebten etc.
Alles Deckungsgleich - ALLE Aussagen sprechen dafür, dass die Kinder morgens noch lebten.
Dann plötzlich schwenkt MB um und behauptet sie hätte die Kinder tot vorgefunden und sich dann schlafen gelegt. Und siehe da, ALLE Aussagen passen plötzlich nicht mehr.
Eine sagt sie Wahrheit und alle anderen Lügen, plötzlich? Ahja, dein Verständnis für Logik scheint dich wahrhaftig zu trügen.
Zitat von AgathaChristoAgathaChristo schrieb:Auf jeden Fall sind Zweifel vorhanden, zumindest für mich.
Sonst würde ich hier ja nicht auf diverse Beiträge meine Kommentare abgeben.
Leider durch nichts belegt. Nur bloßes ins schwarze Loch gestochere. Kann man fallbesprechend einfach nicht ernst nehmen. Alles was dir vorgelegt wird ignorierst du, Auszüge aus den Protokollen, die hier eingestellt wurden, liest du auch nicht und bleibst dabei das alle Lügen, außer MB. Die hat angeblich ein schlechtes Gewissen weil sie fremdgegangen ist, was sie aber auch nicht geäußert hat - das vergütest du ihr einfach (außer du belegst ihre gewissenhafte, reuenhafte Heiligkeit endlich mal).
Weiter schreibst du ihr Charakterzüge zu, die ebenfalls durch nichts belegt sind - das genaue Gegenteil von dem was du sagst, ist aber belegt und 100te Male gepostet wurden. Aber du siehst das anders....
Du behauptest es wurde nur gegen sie ermittelt und nie gegen RW - was auch nicht stimmt. Belegt man dir das, ignorierst du auch das.

Darf man fragen wozu zu mit diskutierst wenn du weder gewillt bist die Bücher zu lesen, noch die entsprechenden Beiträge, die deine Quatsch-Aussagen widerlegen? Haben div. User nicht genug Auszüge gepostet? Sind für die die polizeilichen Protokolle, die Ermittlungsakten sowie gesprochene Schuleurteile, samt der Beweise die dazu führten, auch alle gelogen? @AgathaChristo weiss es besser als alle die am Fall beteiligt waren und als alle die sich damit nachweislich viel viel mehr beschäftigt haben als du?


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Der Mordfall Weimar

11.06.2021 um 12:07
Zitat von Foxy.VapianoFoxy.Vapiano schrieb:weiss es besser als alle die am Fall beteiligt waren und als alle die sich damit nachweislich viel viel mehr beschäftigt haben als du?
Okay, habe mich auch mit dem Fall lange beschäftigt. Das ich nun Zweifel an der Schuld von Frau Böttcher habe, sei mir doch bitte gestattet.

Ich habe lediglich auf den Beitrag von @Donnabella geantwortet, mit dem ich mich identifizieren kann.
Weiteres Antworten auf deine Beiträge verkneife ich mir mal. Für mich bringt das nichts, weil ich mich ständig dir gegenüber rechtfertigen muss. Wegen Zweifel an ihrer Schuld, weil ich das Buch nicht gelesen habe??
Trotzdem schönen Tag!


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Der Mordfall Weimar

11.06.2021 um 12:20
Zitat von AgathaChristoAgathaChristo schrieb:Ich habe lediglich auf den Beitrag von @Donnabella geantwortet, mit dem ich mich identifizieren kann.
Weiteres Antworten auf deine Beiträge verkneife ich mir mal. Für mich bringt das nichts, weil ich mich ständig dir gegenüber rechtfertigen muss. Wegen Zweifel an ihrer Schuld, weil ich das Buch nicht gelesen habe??
Trotzdem schönen Tag!
Und die Zweifel an ihrer Schuld möchtest du wiedermal nicht begründen? Egal welcher User dich darauf hinweist und dich mehrfach drum gebeten hat?
Zitat von AgathaChristoAgathaChristo schrieb:Okay, habe mich auch mit dem Fall lange beschäftigt. Das ich nun Zweifel an der Schuld von Frau Böttcher habe, sei mir doch bitte gestattet.
Entschuldige aber daran habe ich nun Zweifel. Erhebliche. Deine Beiträge grätschen ständig in andere, die mit Belegen gefüttert sind und einzige Aussage von dir ist "glaub ich nunmal nicht, hab zwar nichts gelesen aber muss ich auch nicht um meine Zweifel zu haben"


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11.06.2021 um 14:11
..... um die widersprüchlichen Aussagen und Verstrickungen der MB auf den Punkt zu bringen:

1. Version der MB

- kommt Nachts ca. 3 Uhr nach Hause vom Schäferstündchen mit KP
- findet Karolas nasses Hösschen im Bad hängen
- hört RW schnarchen (Schwester Brigitte bestätigt bis hier hin ALLES, war ca. 2.30 Uhr selbst in der Wohnung weil die Kleine geweint hat, wechselt ihr das Höschen
- Morgens wird mit Kind gekuschelt, gegen 10.15 Uhr gibts spätes Frühstück
- Kinder werden von MB raus geschickt, sie selbst telefoniert mit Mutter im KH
- MB fährt angeblich allein zu 2 Banken (Sparkasse und Postbank) / die Kinder wollten nicht mitkommen laut MB
- MB gibt an erst zur Postbank gefahren zu sein (dafür gibt es Einzahlungsbelege), danach zur Sparkasse um dort mit einem Angestellten gesprochen zu haben (dieser war an dem Tag nicht da)
- Postbank und Sparkasse befanden sich in Heimboldshausen
- dann will MB einkaufen gefahren sein um 2 Becher Schmand und 2 Eis für die Kinder gekauft zu haben (Keine Belege, keine Zeugen)
-Supermarkt befand sich in Philippsthal

- Ermittlungen ergaben das sie im Supermarkt nicht gewesen sein kann weil sie zu der Zeit (ca. 11 Uhr) auf dem Rastplatz gesehen wurde. Ein Motoradfahrer war auf dem Weg zum Zahnarzt und auf dem Rückweg, ca. 20min später (also ca. 11.20 Uhr) stand ihr Auto immernoch an gleicher Stelle
- MB gab dann bei der 15 Stündigen Aussage am 28.08.1986 an wirklich KURZ auf dem Parkplatz gewesen zu sein um ihre toten Kinder zu sehen.
- der Bankmitarbeiter, mit dem sie ein Gespräch geführt haben will, war gar nicht da an dem Vormittag - warum sie da völlig unnötig log, versteht kein Mensch
- Ermittler konfrontieren sie ebenfalls beim Verhör am 28.08 dass der angebliche Steinschlag am Auto keiner sein kann, da der Schaden von innen festgestellt wurde.
-MB sagt aus, dass es dann beim GV in der Nacht mit KP geschehen sein muss, KP sagt aber aus dass er keinen Schaden an der Scheibe gesehen hat als sie ihn Nachts in die Kaserne fuhr und das er ihn DEFINITIV bemerkt hätte, wenn er dagewesen wäre weil direkt in seinem Sichtfeld
- MB sagt dann, dass es ihrem Mann passiert sein muss, RW ist aber längere Zeit gar nicht mit dem Auto gefahren und vor der Nacht mit KP war der Schaden ja auch gar nicht da.

- weiter gibt MB an 2 Drohbriefe erhalten zu haben, bei dem Verhör am 28.08 sagen ihr die Ermittler das Graphologen ermittelt haben, dass es sich dabei um ihre eigene Handschrift handelte.
MB gibt dann zu beide Briefe selbst geschrieben zu haben um den Verdacht auf ihren Mann zu lenken.

-RW sagt zu dem Zeitpunkt fast zeitgleich aus, dass ihm die Affairen seiner Frau egal seien, solang sie ihn anständig versorge und ihm die Kinder nicht wegnehmen würde.

Dann, nachdem alle Ungereimtheiten auf sie herein prasseln und sie merkt, dass sämtliche ihrer Geschichten als falsch erwiesen werden konnten, platzt sie heraus mit "gut, dann sage ich jetzt eben die ganze Wahrheit"



2.Version - Nachtversion:

- bleibt dabei nachts gegen 3 Uhr nach Hause gekommen zu sein
- fand RW auf dem Bett eines der Kinder sitzend vor, weinend.
- geht nacheinander zu beiden Kindern und hebt ihren Arm (!) um dann so ihren Tod festzustellen
(- MB war Hilfspersonal in der Krankenpflege, sicherlich gabs da einen Kurs, der das fachgerechte Arm heben um den tod festzustellen, lehrte :palm: )
Es wurde laut MB weder Puls gemessen noch sonst was, nur der Arm gehoben.
-MB gibt an sich dann ins Bett zum schlafen gelegt zu haben (auch hier, keine Erwähnung das sie angeblich die Kinder angezogen hätte oder die Haare geflochten und Spangen hinein gesteckt) am 28.08 sagt sie aus "ich habe mich dann ins Bett gelegt, ich konnte keinen Gedanken zuende denken, war wie betäubt und zu nichts fähig... Ich habe meinen Mann nicht angeschrien und auch nicht um Hilfe gerufen, ich wollte nur eins, dass das alles nicht wahr sei" (bitte nach diesem hoch dramatischen Auftritt nochmal bedenken, dass sie zum feststellen der Tode beider Kinder lediglich den Arm anhob) - da die Kinder der Timeline entsprechend zu diesem Zeitpunkt mal gerade maximal 30min tot gewesen sein müssten/da Schwester Brigitte ja 2.30 uhr zum Höschen wechseln kam/ müssten beide noch körperwarm gewesen sein und auch noch keiner Leichenstarre unterlegen sein - wie ließ sich also der Tod durch Arm da gewissenhaft feststellen?
- bis zum Verhör am 28.08 wusste MB gar nicht das es ihre Schwester war, die das Höschen nachts noch gewechselt hatte - sie ging davon aus das es RW war, der dies tat. Man verschwieg ihr bis Dato auch weitere Einzelheiten, der Ungereimtheiten die aufgefallen waren, aus ermittlungstaktischen Gründen
- MB sagt dann, sie wäre irgendwann eingeschlafen hätte aber dennoch mitbekommeb wie RW losfuhr um die Kinder wegzubringen und ihn auch wieder ankommen. Noch in der Nacht spricht sie RW und fragt wo er gewesen sei und wo er die Kinder hingebracht hätte. RW hätte angeblich erst gezögert, dann aber den Parkplatz genannt

Der damalige Staatsanwalt glaubt MB, obwohl die polizeilichen Ermittler es von Anfang an nicht taten.
>>>RW wird verhaftet, noch in der selben Nacht als beschuldigter vernommen. Die Polizei ist ratlos, weil sie NICHTS verdächtiges gegen RW in der Hand haben - nur die widersprüchlichen Aussagen von MB. <<< @AgathaChristo (soviel dazu, das RW von Anfang an aus den Ermittlungen herausgenommen wurde)

Zeugen widersprechen dann ebenfalls der Nachtversion - allen voran eben Schwester Brigitte.
Hinzu kommt der Mageninhalt beider Kinder, die auf ein Frühstück schließen ließen - so wie MB es in ihrer ersten Version auch angab, als Frühstück der Kinder.

Der Haftbefehl gegen RW wird dann abgelehnt, mangels Tatverdacht und es wird wieder in Richtung MB ermittelt <<< @AgathaChristo
Es folgt nochmal ein Interview mit MB, wo sie noch hofft aus dem "Schlamassel" heile rauszukommen (man bedenke, ihre Kinder wurden getötet und sie bezeichnet das als Schlamassel aus dem sie gerne heile heraus kommen möchte. Selbstmitleid noch und nöcher.... Sie bemitleidet auch ihr anfängliches Lügen/meint damit ihre 1. Version)
3 Tage nach dem Interview wird sie dann verhaftet weil zuviele Indizien gegen sie sprechen.


Spoiler
Weiterführender Verlauf....



23.03.1987 beginnt der erste Prozess gegen MB
Folgendes Szenario wird vermutet seitens der Staatsanwaltschaft:

MB fährt gegen 11 Uhr zu dem Rastplatz um auszukundschaften wo sie die Kinder am besten ablegen könnte. Gegen 11.20 Uhr (beide male wird sie da ja vom Zeugen gesehen) fährt sie zurück zum Haus um unbemerkt die Kinder, vom Spielplatz aus, ins Auto zu verbringen.
Am Rastplatz tötet sie vermutlich die Kinder nacheinander. Erst werden beide Kinder dort abgelegt, dann nimmt sie Melanie doch nochmal auf und fährt sie 4km weiter zum anderen Parkplatz.
Ganz schlüssig ist die Anklage nicht, da auch Punkte dagegen sprechen könnten. Zumindest was die zweite Verbringung betrifft, da Melanie 26kg wog und somit die Hälfte des Körpergewichts von MB hatte. Melanie muss 3 Meter weit geworfen worden sein, über ein Brennnesselfeld, da sich IM Feld keine Spuren von MB finden ließen - am Straßenrand, von wo aus Melanie geworfen worden sein muss, aber schon. Ihre Anwesenheit an diesem Ort konnte nachgewiesen werden.

(dazu mein persönlicher Gedankengang:
Ich habe schon ganz andere zierliche Frauen gesehen, die eine enorme Körperkraft hatten. Im Fall von MB wird auch eine Menge Adrenalin im Spiel gewesen sein, da ist man zu so manchem fähig. Für mich kein Beweis das an dem Tatgeschehen etwas unglaubwürdig wäre)

MB blieb dennoch bei der Nachtversion. Bis heute.
Obgleich alle Zeugenaussagen, alle Beweise, ja sogar Faserspuren (festgestellt durch das Fasergutachten) an der Kleidung komplett gegen die Nachtversion sprechen. Vermutlich dachte sie, dass wenn sie penetrant auf diese Version besteht, ihr durchhalten irgendwann glaubhafter erscheint. Tat es aber nie, weil alles gegen sie sprach.


Ermittler sprachen nach dem ersten Prozess davon, dass MB sich in den Verhandlungen permanent widersprochen- und ihre Aussagen den Ermittlungsergebnissen angepasst hat.
(in ihrem Buch widerspricht sie sich dann nochmals - es gibt dann teils 3te Versionen, die überhaupt nicht mehr zu ihren Aussagen bei der Polizei passten und auch nicht zu den Aussagen während der Verhandlungen)

Weiter ging die Polizei eher davon aus, dass alles mit einem Totschlag-Szenario begann. Ein Kind versehentlich getötet, das zweite musste sterben da Zeugin der Tat. Diese Vermutung wurde bis Dato aber nicht weiter verfolgt, weil es keine ermittlerischen Belege oder Hinweise darauf gab.


'97 folgte dann, in einem zweiten Prozess der Freispruch - da RA Strate Zweifel am ersten Urteil hatte.
Das Gericht entschied hier "im Zweifel für die Angeklagte" weil gefundene Faserspuren an der Kleidung zu jeder Zeit hätten übertragen werden können. Die 2 neuen Zeugen (einmal eine Bekannte von RW, der er angeblich die Morde gestanden haben will, sowie ein irgendwer Typ, der einfach nur gern irgendwelche möglichen Tathergänge widergeben wollte/selbsterkannte Detektiv - wurden beide vom Gericht als nicht glaubwürdig eingestuft.
(von Zeugen aus dem ersten Prozess habe ich nichts finden können, aber da ich die Bücher noch nicht besitze möge man mir nachsehen, dass ich das nicht ausreichend deletantisch recherchieren konnte. Sollten Zeugen vom ersten Prozess auch am zweiten Teilgenommen haben, würde ich drum bitten, dass das einer korrigiert)

Sep '99 dritter Prozess
MB bleibt weiterhin bei der Nachtversion

Zeugen vom ersten Prozess werden nochmals als glaubwürdig eingestuft, mit den Aussagen, dass die Kinder am Morgen noch gesehen wurden.
Das Urteil vom zweiten Prozess wird aufgehoben. MB wird wieder schuldig gesprochen und muss den Rest der Haftstrafe verbüßen.



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11.06.2021 um 14:46
Zitat von DonnabellaDonnabella schrieb:Das LG Gießen urteilte damals, dass eine Verurteilung der MB nicht anhand nur einer Zeugenaussage erfolgen kann.
Im WAV ging es doch eigentlich nur darum, das Gericht davon zu überzeugen, daß das 1. Fasergutachten „falsch“ ist bzw. neue Sachverständige andere alternative Schlüsse zulassen, natürlich ist dann als weiteres Ziel der Verteidigung die Zeugenaussagen als unglaubwürdig oder mindestens als fragwürdig/zweifelhaft erscheinen zu lassen. MW schwieg in diesem Prozess und sagte nicht aus.
Durchgesickert ist wohl, daß der Freispruch so nicht erfolgt wäre, aber für die Verurteilung benötigt man eine 4:1 Stimmung der drei Berufsrichter und der zwei Schöffen. Jedenfalls wird vermutet, daß die zwei Schöffinnen im WAV anders als die Berufsrichter stimmten, denn diese gingen nach der Urteilsverkündung und dem Freispruch zu MB um ihr die Hand zu schütteln.
Zitat von DonnabellaDonnabella schrieb:Die Briefe hat sie geschrieben, weil sie der Polizei einen Wink geben wollte.
Die Briefe hat sie geschrieben, weil sie langsam Schiss von von den „immer die gleichen Fragen stellenden“ Polizisten bekam und lieber den Mann in den Focus rücken wollte…. Den nervenden und fragenden Polizisten hätte sie jederzeit die angebliche Wahrheit mit der Nachtversion erzählen können, so doof war damals kein Mensch um nicht zu wissen daß die Polizei dann den Täter gleich mitnehmen und inhaftieren würde.
10.8.86 Beerdigung der Kinder, Aussage des Anwalts:Spoiler Am Tag der Beerdigung der Kinder, hat mich Monika Weimar früh um 10.30 Uhr angerufen. Sie wollte einen Termin für 19.00 Uhr. Monika Weimar erschien dann auch mit ihrer Schwester Brigitte. Monika Weimar teilte mir mit, dass sie und ihr Mann beschuldigt werden etwas mit dem Tod der Kinder zu tun zu haben. Frau Weimar wollte einen Rat, wie man sich gegenüber der Polizei verhalten soll, die sie bereits mehrfach befragt und vernommen hätte. Die Polizei würde immer wieder die gleichen Fragen stellen. Ich habe Frau Weimar aber geraten, zunächst keine anwaltliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, da sie doch als erste daran interessiert sein müsse, dass der Fall aufgeklärt wird. Im Übrigen würde es ein schlechtes Licht auf sie werfen, wenn sie sich nicht aussagebereit zeigen würde. Gleichzeitig gab ich ihr zu verstehen, dass ich im Strafrechtsbereich wenig Erfahrung habe.
12.8.86MW erhielt am 11.8.86 oder 12.8.86 den 1. anonymen Brief (der Aktenvermerk hierzu ist unterm 12.8.86

Das ist doch kein Zufall, der Anwalt, den sie zu dieser Zeit noch nicht brauchte, und an den kein Unschuldiger in einer solchen Situation überhaupt nur denkt berät sie dahingehend mit der Polizei zu kooperieren, und sagt ihr weiters, daß Strafrecht nicht sein Themengebiet ist, da hilft sie sich anstatt nen Strafrechtler zu suchen selbst mit der primitivsten Methode.

Genau deshalb
Zitat von DonnabellaDonnabella schrieb:MB wurde jedoch erst gegen 12 Uhr an besagtem Parkplatz gesehen
solltest Du das hier
Zitat von DonnabellaDonnabella schrieb:Ich habe leider dieses Buch noch nicht gelesen
ändern
Zitat von DonnabellaDonnabella schrieb:Das mit den Schulranzen lässt sich auch aus Geldmangel oder einfach, weil es für sie keinen Sinn mehr ergab

Joah, voll normal zur Schwester laufen und fragen ob sie noch den Kassenbon hat vom Schulranzen den sie Melanie geschenkt hat *AUA*, ähnlich wie die schnelle Beantragung der Auszahlung der Lebensversicherungen der Mädels.
Zitat von BoobSinclarBoobSinclar schrieb:Gibt es irgendeine Quelle, die ich überlesen haben sollte, aus den letzten 30 Jahren, in der MW auch nur EIN EINZIGES WORT der Trauer über den Verlust ihrer Kinder äußert?
Es geht immer nur um sie, sie sitzt zu Unrecht – also ihr ging es nur um die Ungerechtigkeit an ihr, kein Wort über das Unrecht das ihren Kindern passierte geschweige denn ein Wort darüber dass das endlich aufgeklärt wird.
Zitat von Foxy.VapianoFoxy.Vapiano schrieb:sie hätte Kind 1 aber nur von weitem im Gebüsch liegen gesehen
was aufgrund der örtl. Begebenheiten und Vegetation gar nicht möglich war. Der Busfahrer sah Melanie auch nur deswegen, weil er während seiner Pause im Bus erhöht gesessen hatte.
Zitat von Foxy.VapianoFoxy.Vapiano schrieb:Wenn ich mir das Buch besorgen würde, mich daran orientiere, ständen mir aber immer noch Zweifel an ihrer Schuld zu und dieses auch bekunden zu wollen?
Du würdest schlichtweg nicht mehr glauben das MB unschuldig wäre, wenn du beide Bücher aufmerksam liest und vergleichst.
Es gibt hier noch mind. zwei weitere User, die selbst wenn MB ihnen den Mord persönlich gestehen würde ihr das auszureden versuchen würden.
Zitat von AgathaChristoAgathaChristo schrieb:Für mich ist die Nachtversion passend.
Na dann ignorierst Du aber ALLE Fakten!

Die Doku ist bereits aufschlußreich für die User die sie noch nicht kennen:

Youtube: Die großen Kriminalfälle   S06 E02   Monika Weimar und der Kindermord
Die großen Kriminalfälle S06 E02 Monika Weimar und der Kindermord


Im Buch von Frau Cichos sind die Vorgänge durch die Aussagen halt detaillierter


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11.06.2021 um 15:03
Da sie im 2. Verfahren freigesprochen wurde - mit den gleichen vorliegenden Fakten - ist es ziemlich überheblich so über User zu sprechen, die nicht an ihre Schuld glauben.




Ich persönlich finde ja, dass inzwischen zuviel geredet wurde, zuviel bei den Ermittlungen versäumt, es zu lange her ist, um da wirklich 100 %ig sicher sein zu können, was da passiert ist.
Für mich kann sie es gewesen sein, muss es aber nicht.

Unsympathisch finde ich beide, insofern hätte ich weniger ein Problem damit es jemandem zuzutrauen.


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11.06.2021 um 15:12
Zitat von Katinka1971Katinka1971 schrieb:zuviel bei den Ermittlungen versäumt
Was genau ist denn versäumt worden? Magst Du das mal auflisten?


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11.06.2021 um 16:53
Zitat von Katinka1971Katinka1971 schrieb:Da sie im 2. Verfahren freigesprochen wurde - mit den gleichen vorliegenden Fakten - ist es ziemlich überheblich so über User zu sprechen, die nicht an ihre Schuld glauben.
Warum? Selbst beim zweiten Prozess sagte man nicht, dass man davon ausginge, dass sie unschuldig sei.


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11.06.2021 um 16:56
Der zitierte Beitrag von miltes wurde gelöscht. Begründung: Ausdrucksweise
Das trifft es sehr genau.
Zitat von Foxy.VapianoFoxy.Vapiano schrieb:Also folgten Geschichten aus dem Märchenland, die sich komischerweise durch nichts mehr belegen ließen.
Das ist das erstaunliche an diesem Fall. MBs erste Einlassungen, ihre Aussagen über die Nacht und den Morgen lassen sich mit sämtlichen Zeugenaussagen, Untersuchungen usw belegen (bis zu einem gewissen Punkt). All das ist stimmig. Bei der zweiten Version (Nachtversion) paßt dann plötzlich gar nichts mehr und dennoch wird diese Version, die aus zig Gründen nicht funktioniert, von einigen hier als plausibler angesehen.
Zitat von AgathaChristoAgathaChristo schrieb:Die Nachbarn als angebliche Zeugen, ihre Familie und ihr Mann waren ihr sicher nicht sehr zugeneigt.
Also ignorierst du weiterhin all das, was andere User dir schreiben und belegen und beschuldigst stattdessen subtil mal eben die Nachbarn der Lüge. Alle lügen, nur die arme MB nicht, die ja das Opfer ist... :palm:
Zitat von Katinka1971Katinka1971 schrieb:Unsympathisch finde ich beide, insofern hätte ich weniger ein Problem damit es jemandem zuzutrauen.
Da geh ich mit, unsympathisch sind beide, absolut. Nur geht es eben bei Ermittlungen und später Hauptverfahren nicht um Sympathie, sondern um Fakten.


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Der Mordfall Weimar

12.06.2021 um 19:22
Zitat von Katinka1971Katinka1971 schrieb:Da sie im 2. Verfahren freigesprochen wurde - mit den gleichen vorliegenden Fakten - ist es ziemlich überheblich so über User zu sprechen, die nicht an ihre Schuld glauben.
Überheblich würde ich mal nicht formulieren.
Die meisten hier orientieren sich an den Schuldspruch und die Faktenlagen dazu.
Das ist ja auch in Ordnung.

Ihre Schuld ist auf Grund von Fakten und Beweisen festgestellt worden.
Zweifel an ihrer Schuld sind bei mir entstanden durch drei Prozesse und einen Freispruch.
Im Zweifel für die Angeklagte hätte mir mehr gefallen.

Dagegen spricht aber die Tötung der Kinder sühnen zu wollen, was ja auch menschlich verständlich ist.

MB als mordende Fremdgeherin ihrer Kinder zu bezeichnen kann man nicht ausschließen.
Passte damals auch zu ihr.

Heutzutage mit moderner forensischer Wissenschaft hätte man diesen Fall besser untersuchen und Täter ausscheiden oder verifizieren können.

Aber egal, ob MB nun die Mörderin war oder nicht.
Sie hat ihre Zeit im Knast abgesessen. Jedem wird eine Chance für ein neues Leben zugebilligt, auch wenn es anonym sein muss.


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Der Mordfall Weimar

12.06.2021 um 21:19
Es geht in Deutschland aber nicht um Sühne, wenn wir jemanden verurteilen.

Das ist der Hintergrund den man z. B. in den USA hat bei Verurteilungen.

Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich mich bei einem "im Zweifel für die Angeklagte" wohler gefühlt hätte.

Aber mir wurde zu wenig in seine Richtung ermittelt.

Man ist dem Vorwurf der Vergiftung von ihm nie richtig nachgegangen.

Sie wurde schon früh vorverurteilt, aufgrund ihres Lebenswandels. Ihm hingegen hat man weder seine Trinkerei, noch die Schläge vorgehalten.

Bei ihr könnte ich mir auch noch gut vorstellen, dass sie sich um Kopf und Kragen geredet hat, egal ob sie es war oder nicht. Ich glaube, sie ist der Typ dafür, der immer und zu allem was sagt, wenn er die Möglichkeit hat. Ohne Sinn und Verstand.




Nichtsdestotrotz. Sie hat dafür gesessen. Und ob sie es war oder nicht. Was ist heute noch so wichtig daran?
Zumal es nur 2 mögliche Täter gibt und der zweite ist tot. Wir werden es nie erfahren.


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Der Mordfall Weimar

12.06.2021 um 23:52
Zitat von Katinka1971Katinka1971 schrieb:Wir werden es nie erfahren.
Wir haben es schon erfahren. Daran ändert auch der Tod RW nichts. Und wenn er sich vorher geäußert hätte, was er im Gegensatz zu Ihr nicht getan hat, dann würdest Du ihm ohnehin nicht glauben. Ihm, der zumindest belegbar nicht gelogen hat. Im Gegensatz zu ihr, die eigentlich nur eine Lüge an die andere reihte.
Zitat von Katinka1971Katinka1971 schrieb:Sie wurde schon früh vorverurteilt
Vielleicht von der Öffentlichkeit. Aber das war NACHDEM sie sich bei der Polizei um Kopf und Kragen geredet hat. Du scheinst auch gerne immer wieder zu unterschlagen, dass das, was Du den Ermittlern in Bezug auf sie unterstellst, tatsächlich in Bezug auf ihn passiert ist. Er wurde zum Tatverdächtigen, obwohl es KEIN EINZIGES Indiz in seine Richtung gab, außer ihrer nachweislichen Falschaussagen.


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Der Mordfall Weimar

13.06.2021 um 11:55
Zitat von Katinka1971Katinka1971 schrieb:Sie wurde schon früh vorverurteilt, aufgrund ihres Lebenswandels. Ihm hingegen hat man weder seine Trinkerei, noch die Schläge vorgehalten.
Nein, ihr sind ihre massiven Widersprüche auf die Füße gefallen und die unterschiedlichen Versionen, bei denen sie andere Menschen in den Fokus rückte - hauptsache sich selbst nicht.
Erst soll es der Fremdtäter gewesen, dann, nachdem man ihr mittteilte, dass das nicht der Fall gewesen sein kann, kommt sie mit RW um die Ecke und beschuldigt ihn auf Teufel komm raus.
Ihr ganzer Lebensstil war nur insofern für die Polizei wichtig, wie das zB ihre sexuellen Handlungen im Auto betraf, weil die Scheibe einen Schaden von innen aufwies- und ihrer angegebenen Geschichte widersprach. Weiter war sie interessant, weil ihre Affaire offenbar mit ihr brach weil sie sich nicht scheiden ließ.
DAS sie fremdgegangen ist, hat moralisch gesehen niemanden interessiert außer die Dorftratschtanten. Ermittlungstechnisch hatte das keine Relevanz (moralisch)
Zitat von Katinka1971Katinka1971 schrieb:Aber mir wurde zu wenig in seine Richtung ermittelt.
Zu wenig? Er wurde sogar kurzzeitig verhaftet, aufgrund ihrer Aussage am 28.08 - wo sie plötzlich mit der Nachtversion um die Ecke kam. Daraufhin haben sie ermittelt, aber eben nichts finden können und deshalb wurde der gestellte Haftbefehl abgelehnt. Sowas muss man eben auch immer begründen können. Und wenn da nichts ist, was mit der Tat in Verbindung gebracht werden kann, dann kann man ihn eben als TV ausschließen.
Zitat von Katinka1971Katinka1971 schrieb:Ihm hingegen hat man weder seine Trinkerei, noch die Schläge vorgehalten.
Warum sollte man auch, wenn wegen Mord ermittelt wird und er als Täter ausgeschlossen werden konnte? Das Gericht ist nicht dafür zuständig Trinkerverhalten zu mahnen. Und wenn MB die häusliche Gewalt nicht zur Anzeige gebracht hat, als eigenständige Tat, dann gibts auch keinen Grund im Nachgang dagegen zu ermitteln - schon gar nicht in Verbindung mit dem Mord an den Kindern. Das sind unterschiedliche Angelegenheiten und haben nicht vermischt zu werden. Aber es gibt schon Gründe warum BEIDE total unsympathisch rüberkommen, für jeden Außenstehenden.
Zitat von Katinka1971Katinka1971 schrieb:Nichtsdestotrotz. Sie hat dafür gesessen. Und ob sie es war oder nicht. Was ist heute noch so wichtig daran?
Zumal es nur 2 mögliche Täter gibt und der zweite ist tot. Wir werden es nie erfahren.
Nein, RW ist kein möglicher Täter gewesen. Er wurde nie als tatverdächtig angeklagt. Ist schlichtweg eine Falschbehauptung von dir.


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Der Mordfall Weimar

13.06.2021 um 12:51
Ich hatte mir ja vorgenommen, nicht mehr hier im Thread zu schreiben, da mir alles zu "schwammig" begründet wird.
Ich gehe mal davon aus, dass hier keiner der Mitschreiber selbst eine Scheidung mit Kindern durchgemacht hat, bei der die Gerichte nach dem Trennungsjahr von den Parteien eine Lösung für die Kinder erwarten, eine akzeptable Versorgung ohne Einbindung von Großeltern, dessen Druck alle ausgesetzt waren - MW, RW und KP in den USA.
Zitat von Katinka1971Katinka1971 schrieb:Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich mich bei einem "im Zweifel für die Angeklagte" wohler gefühlt hätte.
Das könnte MW nicht mal selbst gewesen sein.
Zitat von Katinka1971Katinka1971 schrieb:Aber mir wurde zu wenig in seine Richtung ermittelt.

Man ist dem Vorwurf der Vergiftung von ihm nie richtig nachgegangen.
So ist es ! Alles schön der Reihe nach.....Die Sache mit den Tabletten hatte ja vor der Zeit mit KP stattgefunden. Als MW registrierte, dass alle Versuche, die Ehe zu retten od. einen anderen Partner im näheren Umfeld zu finden, ausgereizt waren, was RW großzügig duldete und als "Spaß" aufgefasst hatte, hat sie sich auf Empfehlung ihrer Schwester Brigitte zu diesem MP auf den Weg gemacht, nehme ich mal an ....

Erst als RWs Versuche, eine andere Frau zu finden, im Sande verlaufen waren, er bemerkte, dass dies mit KP was Ernstes werden könnte, hat er sich als das "Opfer" beim Hausarzt von MW vorgestellt, hatte bisher ohnehin einen anderen Hausarzt, was ganz typisch ist in diesen Fällen.
Zitat von Katinka1971Katinka1971 schrieb:Sie wurde schon früh vorverurteilt, aufgrund ihres Lebenswandels. Ihm hingegen hat man weder seine Trinkerei, noch die Schläge vorgehalten.

Bei ihr könnte ich mir auch noch gut vorstellen, dass sie sich um Kopf und Kragen geredet hat, egal ob sie es war oder nicht. Ich glaube, sie ist der Typ dafür, der immer und zu allem was sagt, wenn er die Möglichkeit hat. Ohne Sinn und Verstand.
Wenn man zwischen den Zeilen liest, dann hat MW sehr wohl mit Sinn und Verstand geredet, aber eben als 2. Person, da sie sich selbst hinter den Wänden ihrer Wohnung schützen musste, das keiner sehen wollte, weil man sie von Anfang an für die Tat im Verdacht hatte.

Ich wünschte, RW hätte damals eine Partnerin gefunden, und selbst, wenn auch nicht auf Dauer, aber er hätte dem Gericht begründen müssen, weshalb er von den beiden Töchtern nur Karola wollte - dann hätte die Chance bestanden, dass alles geklärt werden würde, weshalb es überhaupt soweit gekommen ist ....


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Der Mordfall Weimar

13.06.2021 um 13:40
@bellady

Ich finde diese durch nichts unterfütterten und belegten indirekten Vorwürfe gegen RW schlicht und einfach widerlich.

Wir haben es mit einer rechtkräftig verurteilten systematisch lügenden doppelten Kindermörderin zu tun, die sogar in ihren eigenen Einlassungen (etwa in ihrem Buch) ein grässlich naives Bild von sich selbst zeichnet, was perfekt ins Motiv passt.

Und auf der anderen Seite mit einem zwar nicht besonders sympathischen Mann, der von Dir jetzt auch noch die Schuld in die Schuhe geschoben bekommt, dass seine Frau zu doof war, zwischen realistischen Erwartungen ans Leben und was konkret selbst dafür tun muss, und einem Märchengebilde zu unterscheiden.


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Der Mordfall Weimar

13.06.2021 um 17:01
Zitat von belladybellady schrieb:Ich gehe mal davon aus, dass hier keiner der Mitschreiber selbst eine Scheidung mit Kindern durchgemacht hat, bei der die Gerichte nach dem Trennungsjahr von den Parteien eine Lösung für die Kinder erwarten, eine akzeptable Versorgung ohne Einbindung von Großeltern, dessen Druck alle ausgesetzt waren - MW, RW und KP in den USA.
Den Absatz kann ich nicht nachvollziehen.
Muss man das denn um hier unschwammig zu schreiben, deines Erachtens?
Und hatten die W's. bis Dato (den Morden) mit diesen Umständen zu kämpfen, damit das deiner Logik nach irgendwie berücksichtigt werden könnte?
Zitat von belladybellady schrieb:Wenn man zwischen den Zeilen liest, dann hat MW sehr wohl mit Sinn und Verstand geredet,
Kannst du die Zeilen dazwischen dann mal benennen, wo sie mit Sinn und Verstand sprach? Was genau war da für dich sinnig?
Zitat von belladybellady schrieb:Erst als RWs Versuche, eine andere Frau zu finden, im Sande verlaufen waren, er bemerkte, dass dies mit KP was Ernstes werden könnte, hat er sich als das "Opfer" beim Hausarzt von MW vorgestellt, hatte bisher ohnehin einen anderen Hausarzt, was ganz typisch ist in diesen Fällen.
Ich dachte er wäre auch im Krankenhaus gewesen wegen div Blackouts und Zusammenbrüche?
Und was ist in "diesen Fällen" jetzt so typisch? Du sprichst für mich in Rätseln. Es ist typisch das man bei Vergiftungen zum Hausarzt des Ehepartners geht? Welche Fälle gibt es denn da noch, die den "typischenc Verlauf aufzeigen?
Zitat von belladybellady schrieb:Ich wünschte, RW hätte damals eine Partnerin gefunden, und selbst, wenn auch nicht auf Dauer, aber er hätte dem Gericht begründen müssen, weshalb er von den beiden Töchtern nur Karola wollte - dann hätte die Chance bestanden, dass alles geklärt werden würde, weshalb es überhaupt soweit gekommen ist
Den Absatz verstehe ich auch nicht.
Du meinst, wenn es die Tötungen nicht gegeben hätte, dann wäre es zum Scheidungsprozess gekommen und es wäre dann um den Verbleib der Kinder gegangen, indem er begründen hätte müssen warum er nur Karolas Sorgerecht haben wollte? Oder wie?


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