WM schrieb:Ich verstehe gar nicht, warum trotz der vielen Lügen MWs denjenigen Zeugenaussagen, die sich eben mit dieser Tagversion decken, mehr Glauben entgegen gebracht wird, als denjenigen, die ihr von Anfang an widersprochen haben.
Nun, das liegt schlicht an der Geschichte die MW erzählte und der Evolution ihrer Aussagen (aka nachträglichen Anpassungen) zum Montag.
Ursula Z. widerspricht übrigens nicht ausdrücklich, die Kinder nicht gesehen zu haben, sie gab halt zu Protokoll, dass sie die Kinder an dem Montag nicht sah.
Monika Weimar hingegen erzählte eine schlüssige Geschichte, die sich nach ersten (gröberen) Recherchen mit den Aussagen des Umfelds deckte und fing dann an ihren Montagvormittag dem jeweiligen Ermittlungsstand anzupassen.
Das ist halt verdächtig! Insbesondere macht es sie unglaubwürdig im Hinblick auf die spätere Nachtversion, wenn sie sich doch am 12. und 15. August anonyme auf ihren Mann hinweisende Briefe schickt die
„den Stein ins Rollen bringen und sie zur Aussage zwingen sollten die „Wahrheit“ (Nachtversion) zu sagen“um dann, dass zu machen was sie vorher schon tat, nämlich lügen, allein am 28.08.1986 dem Tag vor der Nachtversion log sie zur kaputten Windschutzscheibe und über den Besuch bei der Sparkasse
Auf Nachfrage antworte ich: Als ich in der Sparkassen-‐Bank war, war an dem Tisch rechts Herr A., den ich persönlich kenne und der Filialleiter ist. Bei Herrn S. holte ich Kontoauszüge.“
Frage: „Was sagen Sie dazu, dass Herr A. an dem Morgen keinen Dienst hatte.“ Antwort: „Ich meine Herr A. wäre da gesessen.“
Frage: „Wie war das nochmal mit der kaputten Windschutzscheibe? Antwort: „Nach nochmaliger Überlegung bin ich bereit, hierzu die Wahrheit zu sagen. Sie werden mir es aber wahrscheinlich nicht glau-‐ ben. Es war so, dass die Scheibe durch einen Fußtritt von mir gesplittert ist. Als ich mit Kevin in der Nacht zum Montag dem 4. Oktober 1986 an der Teeranlage intim war.“
Frage: „Die Gutachten ergeben, dass Sie die anonymen Briefe geschrieben haben.“
Antwort: „Ich bestreite, dass ich diese beiden Briefe selbst geschrieben habe. Bei dieser Aussage bleibe ich, auch wenn die Gutachten anderes belegen sollten.“
Vernehmung vom 28.08,1986 (Mordakte Weimar, P. Cichos)
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Justsaying schrieb:Ist es nicht alleine sie Sache von Brigitte und Ray zu entscheiden, wer wo schläft?
Das ist es, und beide gaben an mit dem jeweils anderen verheiratet zu sein.
5. August 1986: Aussage Schwester von Monika Weimar . „Ich heiße Brigitte und bin mit dem US-Soldat Raymond verheiratet. Ich wohne im selben Haus.
MORDAKTE MONIKA WEIMAR von Petra Cichos
Kindle Ausgabe Seite 14
5. August 1986: Aussage Schwager von Monika Weimar: „Ich heiße Raymond und bin der Ehemann von Brigitte. Sie ist die Schwester von Monika Weimar. Gegen 14.40 Uhr rief mich meine Frau Brigitte in der Kaserne an
MORDAKTE MONIKA WEIMAR von Petra Cichos
Kindle Ausgabe Seite 15
Weder Brigitte und Ray E. noch deren Ehe waren Gegenstand der Ermittlungen. B. E. berichtete dennoch am 11.08. über einen Bekannten namens Bill, mit dem sie sich am Sonntagabend, 3. August 1986 im MP getroffen hat, spricht aber im nächsten Satz von ihrem Mann, der daheim war. In der gleichen Vernehmung wird sie dann wohl doch noch bezüglich ihrer Ehe gefragt und antwortet auf Nachfrage:
Auf Nachfrage antworte ich: Ja, ich habe einen Freund. Einen US-‐ Soldaten. Den Bill. Mein Mann weiß davon. Ich strebe die Scheidung an.
MORDAKTE MONIKA WEIMAR von Petra Cichos
Kindle Ausgabe Seite 34
Also: Sie dachte an Scheidung, strebte diese an, da war aber noch nichts in die Wege geleitet dass man von „in Scheidung leben“ sprechen könnte, deshalb lebten beide in der zu diesem Zeitpunkt
ehelichen Wohnung.
Das war im Stockwerk darunter ja nicht anders. MW dachte an Scheidung, RW wollte das nicht- angeleiert war auch nichts, die teilten sich auch die Wohnung und wie manche hier glauben hat sich die Frau sogar noch zu einem Zeitpunkt ihm ins Bett gelegt als sie davon ausging er habe kurz vorher die beiden Töchter ermordet.
Wirklich komisch welches Maß hier zum messen angelegt wird
:troll: