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Mordfall Charlotte Böhringer

18.130 Beiträge, Schlüsselwörter: Benedikt, Bence, Parkautomat, Parkgarage, Böhringer
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mordfall Charlotte Böhringer

Mordfall Charlotte Böhringer

11.02.2019 um 18:41
BT hat sich ja nicht zum ersten Mal so verhalten, dass das Erbe platzen könnte.

Er hielt auch an seiner Freundin fest, die CB nicht mochte, zog mit ihr zusammen und wollte sie sogar heiraten.

Es kam öfter zum Streit und zum Hinauswurf und immer wieder zu Versöhnungen.

Es gibt mehrere Aussagen, dass CB vom Studienabbruch wusste bzw. es zumindest ahnte, ohne dass es zum Bruch kam.

Wäre es nicht eher normal gewesen, dass er versucht hätte, es ihr irgendwie recht zu machen, wenn er so wild auf das Erbe war?

Das passt für mich nicht zusammen.

Genauso wenig, wie dass man ihm unterstellt, er hätte erst nach der Tat geschaut, war im Testament steht. Für mich ein Knackpunkt, denn wenn er - wie unterstellt - das neuste Testament mit dem weiteren Neffen dort belassen hat, weil er Angst hatte, dass es bereits beim Notar ist, hätte er diese Ängste auch bei einer Enterbung haben müssen.



Bezüglich der Diebstähle, ist es doch auch so, dass CB mit dem Anwalt darüber gesprochen hat und ob man den Geschäftsführer so los wird. Oder irre ich mich da?

Ich kann mit deshalb vorstellen, dass die drei (in dem Fall dann) "Diebstähle" mit ihrem Wissen passiert sind und BT beim dritten Mal nur das Geld wieder gebracht hat, weil er vom Geschäftsführer erwischt wurde und seine Aussage (verklemmter Schein) ja unterlegen musste, indem er das Geld dann normal einzahlte. Weil es schneller ging, hat er das Geld einfach von sich (bzw. vom Konto seiner Freundin) abgehoben.


Mich würde ja mal interessieren, was der Anwalt dazu gesagt hat. Der hätte von so einem Vorgehen dringend abraten müssen. Ich finde es mies, sowas überhaupt machen zu wollen und auch da mitzuspielen.



Nichts desto trotz, ich weiß nicht, ob er schuldig oder unschuldig sitzt. Aber das was vorliegt bzw. unterstellt wird, reicht mir nicht für die Verurteilung. Egal wie arrogant, unsympathisch er rüberkommt und egal was er nachweislich auf dem Kerbholz hat.


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11.02.2019 um 19:27
Videos sind immer mit Inhaltsangabe zu versehen! Worum geht es, was hat es mit diesem Thema zu tun und wie ist die eigene Meinung dazu. Einfach nur ein Video hinklatschen mit irgendwelchen abstrusen und nichtssagenden Hinweisen und Empfehlungen, läuft nicht und schon gar nicht, wenn man die Einleitung ziemlich unverschämt gestaltet.

Dazu ist es ärgerlich, dass jeder dieses Video kommentiert, obwohl jedem klar sein dürfte, dass sowas in aller Regel gelöscht wird. So müssen wir mehr löschen, weil die Bezüge fehlen und euch nervt es, wenn Beiträge flöten gehen. Einfach nur melden reicht und alle ärgern sich ein klitzeklein weniger


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Mordfall Charlotte Böhringer

11.02.2019 um 19:45
@panta_rhei

Es steht immer noch die Beantwortung meines Beitrags aus Beitrag von emz, Seite 810
Worauf basieren also deine Aussagen zu der Alarmanlage, mit denen du zweimal begründen wolltest, ein Kleinkrimineller sei womöglich der Täter gewesen.
emz schrieb:Jetzt müssten wir allerdings immer noch das mit der Alarmanlage klären, warum die Wohnung "ziemlich ungesichert" war und wieso der Alarm nicht durchgängig eingeschaltet war "ach ja, aaaaber: es gibt eine Alarmanlage, die manchmal an ist."


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Mordfall Charlotte Böhringer

11.02.2019 um 21:21
Interested schrieb:Du tust geradezu so, als hätte der kleine Schlumi mal geflunkert.
lol you made my day :D

Also ich sehe das genauso.
Ein Diebstahl ist zwar juristisch höher zu werten; die über Jahre geschickt konstruierten Lügengebäude sind (nicht zuletzt aufgrund der Fülle an Beteiligten) moralisch jedoch erheblich höher einzustufen.
Umso mehr überraschend, dass sich anscheinend noch einige Menschen fanden, die sich nach seinem eiskalten Mord noch mit ihm in Verbindung sehen wollten. Das schauspielerische Talent muss wohl doch nicht so übel gewesen sein, ebenso seine menschenfängerische Art, die ihm letztlich den Garaus gemacht hat ;)

Woher stammte eigentlich die Info, dass sich BTs Lebensgefährdin nach der letzten verlorenen Gerichtstätigkeit getrennt hat? War das in einer Doku? Ich meine mich dunkel zu erinnern.


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Mordfall Charlotte Böhringer

11.02.2019 um 21:29
@Swagger
Es muss 2015 gewesen sein. Also zu einem Zeitpunkt, als die Bürgerinitiative noch einmal durchgestartet ist. Im Zuge dessen wurde ja auch der Medienberater aktiviert.

Ich habe sogar noch eine Quelle gefunden.

Klick


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Mordfall Charlotte Böhringer

11.02.2019 um 21:33
@Swagger
@JameGumb
Ist ja auch verständlich. Das war sicher auch für sie eine aufreibende und mehr als anstrengende Zeit. Für sie musste das unerträglich sein, diese Hilflosigkeit über Jahre. Eine junge Frau, die sich Familie wünscht und der Mann kommt aus dem Knast, wenn er zwischen 50 und 60 ist.


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11.02.2019 um 21:41
@JameGumb
Besten Dank! Ich dachte, das war am Ende einer TV-Doku, aber die Info reicht mir ;)


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Mordfall Charlotte Böhringer

11.02.2019 um 22:12
emz schrieb:Ich denke mal, die Geschichte mit der Nottreppe, das ist eine Erfindung. CB wird entweder den Aufzug oder das Treppenhaus genutzt haben, aber bestimmt keine Nottreppe, die außen am Haus angebracht ist. (Wenn es denn überhaupt eine gibt)
In einem der Filmbeiträge spricht M.Toth über einen Notausgang/Feuertreppe oder sowas ähnliches... Die führt aufs Dach vom Parkhaus... Über die Dachschrägen auf die Dachterrasse von C.B.
Er erzählt wie man sich Sorgen um seine Tante machte. Über die Nottreppe und das Dach kam er auf die Dachterrasse, um nachzuschauen ob man in der Wohnung seiner Tante was sehen konnte. Die Terrassentür und die Fenster waren aber geschlossen...


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Mordfall Charlotte Böhringer

11.02.2019 um 22:26
Wenn es tatsächlich mehrere Täter (2-3 ) geben sollte, dann müste doch jeder damit rechnen, bei der hohen Belohung, das jederzeit einer von denen auspacken kann. Derjenige, der im Büro war, wird sagen erhat mit dem Mord nichts zu tun, da er CB nicht erschlagen hat. Vielleicht gab es ja 3 Täter. 1 der das Büro durchsucht hat, der 2. hat CB erschlagen und der 3. hat vielleicht im Parkhaus im Auto geseeen um die anderen beiden aufzunehmen oder er war vielleicht unten in der Tankstelle hat dort getankt und evtl. dort das Personal ein wenig abgelenkt, damit die nicht drauf achten, wer aus dem Parkhaus fährt. Triotzdem glaube ich nicht an mehrere Täre, da jeder im mit rechnen muss, von den anderen verraten zu werden, gerade wegen der hohen Belohung und einer die Schuld vom Mord auf den anderen dann schieben kann.


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11.02.2019 um 22:34
@curt
Sehr richtig. Loyalität ist unter Verbrechern nicht sehr ausgeprägt.


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11.02.2019 um 22:44
Menetekel schrieb:In einem der Filmbeiträge spricht M.Toth über einen Notausgang/Feuertreppe oder sowas ähnliches... Die führt aufs Dach vom Parkhaus... Über die Dachschrägen auf die Dachterrasse von C.B.
Wie wir in diesem Beitrag sehen können, gibt es da eine mit einem Querriegel gesicherte Tür, über die man zu einer Leiter gelangt, die auf das Dach führt und von wo aus man Einblick auf die Dachterrasse hat. Es dürfte sich hierbei um eine Konstruktion handeln, die dem Kaminkehrer die Möglichkeit gibt, aufs Dach zu gelangen.

Dass CB über diese "Nottreppe" das Parkhaus betreten konnte, es ist auszuschließen.


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11.02.2019 um 23:40
@JameGumb
hab die Doku gefunden, am Ende hier ist es danke nochma


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Mordfall Charlotte Böhringer

11.02.2019 um 23:55
@Swagger
Ist schon krass, wie schnell sich die Ansichten ändern.
Die Aussage in 2013 mutet schon etwas naiv an. Welche Beziehung ohne Kinder überlebt denn so eine lange Haftstrafe?
2013


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Mordfall Charlotte Böhringer

12.02.2019 um 10:31
Ich möchte noch einmal auf die Diebstähle zurückkommen. Wäre es so abgelaufen, wie später vom Gericht festgestellt, dann hätte es sich um richtig schwere Straftaten gehandelt. Entnommen wurden ja nicht nur mal so fünf Euro zum Zigarettenziehen oder ein Euro für die Parkuhr, und auch das wäre bereits strafbar gewesen. Es wurde mehrmals in die Kasse, den Geldautomaten gegriffen und die Beute belief sich jedesmal auf einen Betrag in vierstelliger Höhe.

So etwas kann kein Betrieb, kein Geschäftsführer und keine Chefin durchgehen lassen. Einmal aufgefallen und entdeckt muss derartiges Verhalten sofortige Konsequenzen nach sich ziehen-. So wäre es im Normalfall. Eine Chefin, die es zuliesse, dass ihre Verwandtschaft im Betrieb in die Kasse griffe und die diesem Treiben nur zusehen und halbherzig reagieren würde, würde sich damit angreifbar und zur Komplizin machen. Das sehe ich so, und das wäre meine Meinung ganz unabhängig vom konkreten Fall. Das gleiche gälte für einen Geschäftsführer, der zulassen und hinnehmen würde, dass ein einmal von ihm erwischter Dieb dieser Art weiter im bEtrieb seiner normalen Tätigkeit nachgehen könnte. Er hätte den Vorfall sofort der Geschäftsleitung zu melden.

Vom konkreten Fall weiss man, wissen wir hier, nur, dass der zuletzt gestohlene Betrag nach Aufdeckung zurück in die Firmenkasse gezahlt wurde.

Bence, der Dieb konnte weiter seiner Tätigkeit im Parkhaus nachgehen und wurde weiter dort beschäftigt als wäre nichts geschehen, wochenlang. Und auch am Testament und dessen Inhalt änderte sich nichts. Zumindest wurden die alten Testamente weiter aufgehoben, es gab also zumindest kein sichtbares "Umdenken" als Konsequenz auf die Diebstähle. Und von der Kontaktierung eines Rechtsanwaltes als unmittelbare Konsequenz der Diebstähle ist auch nirgends die Rede.

Die ganze Angelegenheit scheint äusserst diskret behandelt worden zu sein, von der ganzen Sache scheinen nur der Täter, Bence Toth, der Geschäftsführer, der die Tat bemerkte und Frau Böhringer gewusst zu haben.,

Und genau in diesem Geheimnis, das bewahrt wurde bzw. bewahrt werden musste sähe ich eventuell ein Motiv für die Tat.


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Mordfall Charlotte Böhringer

12.02.2019 um 11:20
meermin schrieb:Und genau in diesem Geheimnis, das bewahrt wurde bzw. bewahrt werden musste sähe ich eventuell ein Motiv für die Tat.
Natürlich ist das nur eine Vermutung. Ich weiss nicht, ob die Diebstähle wirklich als Geheimnis behandelt wurden. Im Urteil liest es sich für mich so, als hätte Bence im Rahmen der Befragungen durch die Polizei zum ersten Mal öffentlich über diese Angelegenheit gesprochen und erst dann wären entsprechende weitere Informationen vom Geschäftsführer R. und nur von diesem gekommen. Vielleicht habe ich an diesem Punkt auch etwas falsch verstanden.

Wenn die Diebstähle allerdings geheimgehalten worden wären, dann wäre Frau Böhringer eventuell angreifbar und erpressbar gewesen, in diese Richtung gehen meine Gedanken. Und in diesem Licht könnte man die hohen Geldabhebungen, die zuletzt von ihrem Konto erfolgten auch aus anderer Perspektive sehen.


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Mordfall Charlotte Böhringer

12.02.2019 um 11:36
@emz

Ich finde es zwar so offensichtlich und selbsterklärend, dass ich mich wundere, wie hartnäckig du es nochmal vorgekaut bekommen willst, aber nun gut, dann nochmal ausführlich:

In und um München gibt es eine gewisse Menge an wohlhabenden und sehr wohlhabenden Menschen. Manche behaupten sogar, in und um München gibt es besonders viele davon, aber weil ich einfach mal hoffe, du hast davon auch schon gehört, suche ich jetzt keinen schriftlichen Beleg heraus für die Millionärsdichte in München und im Münchner Speckgürtel.
Nun gibt es, wie es auch in vergleichbaren Metropolen der Fall ist, nicht nur wohlmeinende Mitbürger, die es den anderen von Herzen gönnen, ein dickeres Finanzpolster zu besitzen, als sie selbst. Nein, im Gegenteil, je größer die Stadt resp. die Einwohnerzahl ist, desto größer ist auch nicht nur die Anzahl an (sehr) Wohlhabenden, sondern auch die Anzahl an Menschen mit m.o.w. großer krimineller Energie, die durchaus danach trachten, den erstgenannten zumindest einen Teil des Reichtums auf illegale Art zu entreißen.
Das ist schlimm, besonders da manche sogar über eine so ausgeprägte kriminelle Energie besitzen, dass sie auch vor dem Einsatz großer Brutalität nicht zurückschrecken.
Da verständlicherweise die genannten (sehr) wohlhabenden Menschen Angst davor haben, dass sie von derartigen Kriminellen beraubt und überfallen werden, treffen die Allermeisten Vorkehrungen, die dieses Risiko mindern sollen. Häufig leben diese Menschen dann lieber nicht mitten im Zentrum der Metropole, wo sich auch mehr derjenigen Personen tummeln, vor denen sie sich schützen möchten. Sondern sie ziehen lieber ins ruhigere Umland, manchmal in sog. "Villenvororte", wo sich dann mitunter sogar relativ viele der (sehr) Wohlhabenden ansiedeln. Dort leben sie dann oft in großzügigen Häusern, umgeben von weitläufigen Grundstücken und obwohl sie sich ja nun nicht mehr im Zentrum der Metropole befinden, halten es viele zusätzlich für notwendig, sich noch durch komplexe Alarmanlagen, Sicherheitssysteme (da gibt es z.B. beliebte IR-Kameras, die eine unerlaubt sich zum Grundstück Zutritt verschaffende Person sofort an vernetzte Sicherheitsunternehmen melden, die dann nach dem Rechten sehen), etc. ihr Sicherheitsgefühl zu vergrößern.

Es gibt nun auch Personen von (sehr) großem Wohlstand, die sich dagegen entscheiden, im ruhigen Villenvorort zu leben, die trotz des o.g. Risikos (dessen sie sich natürlich bewusst sind), nicht auf all die Vorteile verzichten möchten, die eine lebhafte Großstadt mit allen gesellschaftlichen und kulturellen Möglichkeiten bietet. Das ist mehr als verständlich, finde ich! Es wäre entsetzlich, wenn Menschen ihren Wohlstand nicht genießen könnten, nur weil es brutale Individuen gibt, die es ihnen nicht gönnen, das wäre, als würde man kapitulieren und sich quasi der Macht der kriminellen Energie beugen. Das darf natürlich nicht sein.
Aber dennoch halten es viele derjenigen (sehr) Wohlhabenden, die es vorziehen, im Zentrum der Stadt zu leben, für notwendig, auch dort bzw. besser gesagt: gerade dort besondere, verstärkte Maßnahmen für ihre Sicherheit zu ergreifen. Manche leben z.B. in Penthäusern mit "Concierge-Service" und Sicherheitsdienst, andere vertrauen kommerziellen Sicherheitsunternehmen, die umfangreiche Dienste auf technischer, elektronischer und persönlicher Ebene bieten.
Hier in diesem Fall war es in dieser Hinsicht durchaus speziell: CB lebte allein als Witwe mit mehrfachem Millionenbesitz nicht nur mitten in der Metropole, sondern über einem großen Innenstadt-Parkhaus mit sehr regem Kundenverkehr. Der Zugang bis hoch vor ihre Wohnungstür war nicht mit Kameras gesichert, es gab ein Treppenhaus, das zur Straße hin nur mit einem einfachen Zuschnapp-Mechanismus gesichert war (ein einfaches Blockieren reichte aus, um sich Zutritt bis vor die Wohnungstür zu verschaffen, keine Sicherheitperson überwachte diesen Treppenhaus-Ein/Ausgang). Es gab: eine Alarmanlage, wann und wie sie eingeschaltet wurde, wissen wir nicht, aber aus den Berichten zur Auffindung von CB könnte man folgern, dass es eher eine Alarmanlage gegen das widerrechtliche Öffnen der Wohnungstür war. Es gab keine Alarmanlage, die das Betreten der Terrasse meldete, keine Kameras, die festhielten, wer sich der Wohnung näherte oder vor der Tür stand, noch nicht einmal einen filmender Türspion. Es gab keine Person, die extra zum Zwecke der Sicherheit unten vor der Auffahrrampe wachte (höchstens warf die Person, die im Tankstellenshop Spätdienst hatte, ein Auge auf den Bereich).

Noch einmal: Es geht keinesfalls darum, Vorwürfe zu machen, im Sinne von "selber schuld, hätte CB sich mal besser um ihre Sicherheit gekümmert", absolut nicht! Ich finde es entsetzlich, dass das Vertrauen der CB in ihre Umwelt und ihre Mitmenschen so abgrundtief grausam mißbraucht wurde!

Aber es ist meiner Meinung nach absolut unbegreiflich, zu behaupten, CB hätte (als "vorsichtige" Person) so sicher und geschützt gelebt, dass ein brutaler Raubüberfall (der durch das Telefonschrillen beim Anruf von MT abgebrochen wurde, weswegen Schmuck im Tresor unentdeckt blieb) "ausgeschlossen" und "fernliegend" ist, sondern ausschließlich die Tat eines nahe stehenden Verwandten in Frage kommt.


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12.02.2019 um 11:59
meermin schrieb:So etwas kann kein Betrieb, kein Geschäftsführer und keine Chefin durchgehen lassen. Einmal aufgefallen und entdeckt muss derartiges Verhalten sofortige Konsequenzen nach sich ziehen-. So wäre es im Normalfall. Eine Chefin, die es zuliesse, dass ihre Verwandtschaft im Betrieb in die Kasse griffe und die diesem Treiben nur zusehen und halbherzig reagieren würde, würde sich damit angreifbar und zur Komplizin machen.
Du willst jetzt aber nicht zum Ausdruck bringen, CB habe sich irgendwie strafbar gemacht? Keiner muss eine Straftat anzeigen, wenn er von ihr im Nachhinein Kenntnis erhält und schon gar nicht wird er rückwirkend zum Komplizen.

Ich vermag nicht abzuschätzen, ob diese Diebstähle, wären sie der Staatsanwaltschaft zur Kenntnis gelangt, überhaupt als Offizialdelikt gehandhabt worden wären. Der Schaden war wiedergutgemacht, es gab eine enge familiäre Verbundenheit, sollte das für die Öffentlichkeit von Interesse sein, die Tat zu verfolgen?
meermin schrieb:Und genau in diesem Geheimnis, das bewahrt wurde bzw. bewahrt werden musste sähe ich eventuell ein Motiv für die Tat.
Ein Antragsdelikt hätte man nach drei Monaten aber nicht mehr zur Anzeige bringen können.


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12.02.2019 um 12:13
panta_rhei schrieb:Ich finde es zwar so offensichtlich und selbsterklärend, dass ich mich wundere, wie hartnäckig du es nochmal vorgekaut bekommen willst, aber nun gut, dann nochmal ausführlich:
Dann fasse ich mal deinen Beitrag zusammen. Zu meinen konkreten Fragen bezüglich der Alarmanlage, die auf deinen Äußerungen beruhen:
emz schrieb:Jetzt müssten wir allerdings immer noch das mit der Alarmanlage klären, warum die Wohnung "ziemlich ungesichert" war und wieso der Alarm nicht durchgängig eingeschaltet war "ach ja, aaaaber: es gibt eine Alarmanlage, die manchmal an ist."
hast du rein gar nichts Substanzielles anzubieten. Du lieferst noch nicht mal einen Anhaltspunkt, wann die Anlage eingeschaltet war.


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Mordfall Charlotte Böhringer

12.02.2019 um 12:27
panta_rhei schrieb:Aber es ist meiner Meinung nach absolut unbegreiflich, zu behaupten, CB hätte (als "vorsichtige" Person) so sicher und geschützt gelebt, dass ein brutaler Raubüberfall (der durch das Telefonschrillen beim Anruf von MT abgebrochen wurde, weswegen Schmuck im Tresor unentdeckt blieb) "ausgeschlossen" und "fernliegend" ist, sondern ausschließlich die Tat eines nahe stehenden Verwandten in Frage kommt.
Wer behauptet das denn?
Aber mal zum Verständnis:
Die Räuber nehmen sich die Zeit, CB mit zwei Dutzend Schlägen, die auch eine Gewisse Aufmerksamkeit erregen, brutal zu ermorden, aber wenn das Telefon klingelt, suchen sie gleich das Weite und lassen Wertgegenstände in sechsstelligem Wert liegen?
Komische Räuber, die nicht einkalkuliert haben, dass Abends um 7 das Telefon auch Mal klingeln kann. Also bei uns ist das so die Stoßzeit was das Telefonieren angeht.


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Mordfall Charlotte Böhringer

12.02.2019 um 13:42
emz schrieb:Ich vermag nicht abzuschätzen, ob diese Diebstähle, wären sie der Staatsanwaltschaft zur Kenntnis gelangt, überhaupt als Offizialdelikt gehandhabt worden wären
Hier wäre es vermutlich ein "Besonders schwerer Fall des Diebstahls" gewesen, da das Geld aus einem gesicherten Behältnis entwendet wurde. Diebstahl zum Nachteil eines Angehörigen ist nach § 247 StGB von Haus aus kein Offizial- sondern ein Antragsdelikt. CB hätte also für eine Verfolgung des Täters Anzeige erstatten müssen, wenn der Täter ein Angehöriger war.


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