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Der tragische Tod von Tanja Gräff

83.697 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Handy, Aktenzeichen Xy, Schreie ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der tragische Tod von Tanja Gräff

29.07.2015 um 01:46
Und die Tatsache, dass es in unmittelbarer nähe des Absturzortes ein ab und zu oder sogar häufiger leerstehendes bzw.unbewohntes Gebäude gibt finde ich auch nicht völlig bedeutungslos.

Da hätte man zumindest mal schauen müssen auf dem Grundstück.

Die Polizei meine ich natürlich.


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Der tragische Tod von Tanja Gräff

29.07.2015 um 01:47
@LynnCare

Ich meine damit verstanden zu haben, dass man für Straftaten im Suff, abgesehen vom Vollrausch-Paragraphen, bestraft werden kann, wenn man absehen kann, dass man im Suff Scheiße bauen könnte.. Die lateinische Variante heißt "actio libera in causa"... Geile Sprache, wenig Worte, viel ausgedrückt...
Geht aber auch umgehrt:

Beitrag von graf_yoster (Seite 2.821)


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Der tragische Tod von Tanja Gräff

29.07.2015 um 01:50
@meermin
Da gibt es eigentlich recht viele Gebäude, die mal hin und wieder leerstehen.
Allein in den dutzenden von Kleingärten stehen viele Häuslein - aber wenn keine Gefahr in Verzug ist brauchste einen richterlichen Beschluss.... ob in 2007 da geguckt wurde - keine Ahnung..


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29.07.2015 um 01:53
@augustus
Ich wette, mit Deinen Kenntnissen hast Du gerade ein weites Tor für weitere Entwürfe in Richtung "unbekannte Täter" gelegt. ;)

Also ist doch jeder verdächtig, der sich zur Tatzeit in Tatortnähe aufgehalten hat. Wer will da schon reingezogen werden. Würde mich deshalb nicht wundern, wenn sich Zeugen womöglich deshalb nicht melden.


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Der tragische Tod von Tanja Gräff

29.07.2015 um 01:54
@augustus
DerUnterschied dürfte aber sein, dass in den Kleingärten damals im Frühsommer sicher tagsüber und bereits früh am Morgen viele Menschen auf den Beinen waren.

Anders sähe es bei einem grossen etwas abseits gelegenen Grundstück und Haus aus.

Da würde niemand einen Einbruch sofort bemerken und wenn die Bewohner eh oft wechseln, dann würde es noch nicht mal aufgefallen sein wenn sich dort Fremde aufgehalten hätten.

Es hätte auf jeden Fall überprüft werden müssen.


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Der tragische Tod von Tanja Gräff

29.07.2015 um 02:04
@LynnCare
Vor Wochen schrieb ich hier mal, dass in der Theorie etwa 5000 Gäste , die ab 4 noch da waren verdächtig sind. Hinzu kommen fast 50 Securities und etwa 150 weitere HelferInnen.
Dann sollte man die Bewohner des Drachenhauses, das Pächterehepaar des Weisshaiuses , die Frühjogger und Gassigeher, die Kleingärtner und natürlich nicht die Bewohner des nur wenige hundert Meter entfernten Gillenbachtales nicht vergessen. Achso und die Pächter der Gastro im Waldstadion und die Bewohner des Anwesens oberhalb der FH .... - geiles Haus... tja und die ganzen Zivis, die damals ihre Seminare in der Villa Reverchon machten - mal ganz davon abgesehen, dass hunderte von Bewohnern von Pallien genervt waren von dem sozialen Lärm...
Mächtig viel Ermittlungsarbeit ....
Aber mal im Ernst - die Polizei und die zb Almy Öffentlichkeit bekam schon so viele Verdächtige "serviert" , so viele Tathergänge.....
Und ganz vergessen die Bewohner der "Obdachlosensiedkung" am Fusse des roten Felsens etwa 400 m östlich der Absturzstelle.... die waren mal sehr verdächtig...


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Der tragische Tod von Tanja Gräff

29.07.2015 um 02:07
@meermin
Na klar hätte man da nachschauen müssen - aber ich weiß es doch nicht, also ob da da nachgeschaut wurde ...


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Der tragische Tod von Tanja Gräff

29.07.2015 um 02:16
@meermin
Achso - auf der linken Seite - also in Richtung Biewer - des Tales gibt es einen vielen sehr unbekannten Keller - auch mitten im Wald.... der Keller ist geschätzte 200 Jahre alt - ein Rundgewölbe - recht klein..leicht verschüttet . findet man nur , wenn man sich auskennt... etwa 3 - oder 4 Fussminuten von der Straße weg...
Und nun die Verstecke in Nähe zu komplettieren: Diverse kleine Wasserwerke im Norden - na ja so etwa 7 bis 15 Gehminuten von der Straße weg..... Das sind sämtlichst kleine Steingebäude, die sich teils sehr in die Tiefe erstrecken.
In der Regel durch einfache Vorhängeschlösser gesichert.
Na ja - schlussendlich die Abmauerung mit Holztür auf dem Weg zur Fundstelle von unten - aber das ist nur was für die Anhänger der "von unten Verbring Theorie" ..


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Der tragische Tod von Tanja Gräff

29.07.2015 um 02:16
Noch was zur Absturzstelle:

Es wurde ja bereits darauf hingewiesen, dass die Stelle direkt in Straßennähe ist, also auf diese Weise exponiert einen schnellen Zugang zu einer schönen Aussicht ermöglicht:

https://www.allmystery.de/bilder/km78957/274

Für manche mag das ein Indiz sein, ein Opfer schnell mal mit dem Auto entledigen zu können. Prinzipiell würde ich eher sagen, dass eine solche Aussicht direkt an der Straße allgemein mehr dazu einlädt als andere Stellen, auch wenn es günstigere Plateaus gegeben hat. Von der Straße her ist diese Stelle jedoch naheliegender. Also scheint der Bezug eher zur Straßenverbindung vorhanden zu sein und weniger zu den Pfaden, die auch erwähnt wurden. Ich ging auch schon mal frühmorgens bei halber Dunkelheit los durch den Wald und hielt mich da eher an die Straße und mied die Pfade. Außerdem verwendete ich das Handy als Taschenlampe, wodurch natürlich der Akku schneller runterging. Es wäre also denkbar, dass Tanja noch in der Dunkelheit loszog, die Straße nahm und mit dem Handy ausleuchtete, wodurch der Akku runterging. (Das ist übrigens oft der Fall, wenn mein 21-Jähriger länger weg ist, irgendwann ist der Akku leer und er nicht mehr erreichbar).


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Der tragische Tod von Tanja Gräff

29.07.2015 um 02:37
Irgendwo kann ich verstehen, wenn ein junger Mensch bei dieser immer noch eingeschränkten Sicht auf ein wirklich schönes Flussambiente mit Schiffen etc. möglichst viel sehen will und deshalb über die Absperrung klettert, die ja an sich noch Halt gegeben hätte, wenn Tanja sich daran festgehalten hätte.

Beitrag von stefan33 (Seite 1.620)


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Der tragische Tod von Tanja Gräff

29.07.2015 um 02:46
Hier nochmal der Weg zur Absturzstelle, nur diesmal ohne bedrohliche Musikuntermalung, denn eigentlich ist es doch eine schöne, einladende Strecke, die auch Touristen anzieht. Ich wäre eine solche Strecke frühmorgens bei erwarteter Aufhellung ohne Weiteres gegangen, wie so viele Frauen, die ich kenne. Viele Sportlerinnen joggen jeden Morgen solche schönen Strecken ab.

Youtube: Weg vom Weisswaldhaus zum roten Felsen ?!
Weg vom Weisswaldhaus zum roten Felsen ?!



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Der tragische Tod von Tanja Gräff

29.07.2015 um 02:58
@LynnCare
Ist ja auch ne sehr schöne Gegend da oben. In den 70ern stand zB zwischen Weisshaus und Absturzstelle ein Wohnhaus - da lebte eine Familie mit Kindern. Man kann die Umrisse des Fundamentes noch erkennen.
Als die Stadt Trier in den 70ern den Plan hatte das komplette Gelände vom Weisshauswald an einen privaten Investor zu verscherbeln - um eine Ferienhaussiedlung errichten zu lassen. regte sich massiver Widerstand in der Trierer Bürgerschaft. Eine Initiative schaffte es , dass der Wald öffentlicher Stadtwald blieb. Das Cafe-Restaurant Weisshaus wurde komplett saniert und in Erbpacht betrieben. Heuer fällt das Nutzungsrecht der Gastronomie wieder an die Kommune.
Warum ich das schreibe : Um allen "Wald und Felsen - Phobikern " zu verdeutlichen, dass es eben kein böser Wald mit noch böseren roten Felsen ist , das Gelände über das hier ständig teils sehr negativ schwadroniert wird.


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29.07.2015 um 03:04
@augustus
Zitat von augustusaugustus schrieb:Aber mal im Ernst - die Polizei und die zb Almy Öffentlichkeit bekam schon so viele Verdächtige "serviert" , so viele Tathergänge.....
Ich finde diese Angstszenarien auch total übertrieben, vor allem diese Waldphobie, als würde hinter jeder Ecke ein Täter lauern.

Noch zu Deinem obigen Zitat:

Dann war sicher auch mal der Arbeiter verdächtig, der so viele Beobachtungen machte, was aber offenbar durch niemanden bezeugt werden konnte. Letztlich könnte auch er Tanja mitgenommen haben. Dies nur als Beispiel, was man alles zusammentexten kann, wenn man letztlich nichts weiß.


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Der tragische Tod von Tanja Gräff

29.07.2015 um 03:26
@LynnCare
Als Täter kommt der BZH wohl weniger in Frage, da er samt Kollegen bis späten Vormittag abbauen musste.
Aber meines Wissens nach sind alle in Frage kommenden Personen, die operativ mit dem Fest zu tun hatten ohnehin überprüft worden. Was ja auch schlüssig ist.


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29.07.2015 um 03:38
Ja, da müssen wir eben schon auch etwas Vertrauen in die Ermittlungsarbeit der Polizei haben. Anders geht es nicht, denn sie verhören ja schließlich alle Zeugen, Tatverdächtigen etc.

Hier noch ein Bild, das zeigt, dass man sehr wohl jenseits des Zauns noch stehen kann, was den Jugendlichen sicherlich bekannt ist:
https://www.allmystery.de/bilder/km78957/370


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29.07.2015 um 05:33
ich kann mir nach wie vor nicht vorstellen, daß eine Frau morgens alleine diese Strecke läuft, dann hinter den Zaun geht und abrutscht...
vor allem wenn sie den ganzen Abend mit Leuten zusammen war.

Der Weg ist schön, ohne Frage, aber so ein Alleingang halte ich für völlig abwegig....


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29.07.2015 um 06:33
@LynnCare
die kriminalisten standen da angehängt, auf trockenem, statt morgendlich rutschigem taunassem boden. sie waren zu mehreren und hatten trotzdem schwer an der puppe zu tragen, diese bewegte sich nicht lebendig in abwehr.

dass sich tanja ohne sicherung auf die morgens taunasse, daher rutschige stelle stelle außerhalb des zaunes setzen oder stellen wollte, obwohl sie verlässlich und gleichbleibend die dringliche zielrichtung ins tal angegeben hatte, werde ich nicht annehmen.

es fehlt, falls sie sich freiwillig am morgen in richtung zum fels begeben hätte, eine erklärung mit wem, und warum sie sich mit diesem, dieser oder diesen von ihrem eigentlichen bestimmungsort weg bewegte.


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Der tragische Tod von Tanja Gräff

29.07.2015 um 07:35
@LynnCare
Zitat von LynnCareLynnCare schrieb:Ich finde diese Angstszenarien auch total übertrieben, vor allem diese Waldphobie, als würde hinter jeder Ecke ein Täter lauern.
Bitte wen sollte es interessieren was Du befindest, wenn Spezialisten klar und deutlich zu verstehen geben, es gibt diese Fälle, wenn auch eher selten.?

Schon sehr von Ignoranz geprägt Deine worte, findest Du nicht auch?

Wenn ein Mensch gezielt "verfolgt" wird und sein Abwehrmechanismus durch Todesangst in Gang gesetzt wird, dann gibt es kein Halten mehr. Seine Wahrnehmung ist nur noch auf "Überleben" ausgerichtet.

Du solltest Dich eingehend damit beschäftigen, bevor Du Opfer dieser Szenarien mit bagatellisierenden Beiträgen als nicht existent darstellst.

Für Täter dieser Klasse bist Du natürlich ein genialer Mitspieler und Meinungsformer.
Darüber schon nachgedacht?

Es ist eben im Moment nichts auszuschließen und immerhin gibt es Anhaltspunkte die eine solche Theorie aufkommen läßt.


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Der tragische Tod von Tanja Gräff

29.07.2015 um 08:21
@meermin schrieb:
Zitat von meerminmeermin schrieb:Die Aussage "lebend" sagt eigentlich nur aus, dass Tanja nicht tot war als sie in die Tiefe stürzte.

Mehr sagt dieser Begriff nicht aus. Er sagt nichts über ihren körperlichen und geistigen Zustand aus, nichts darüber ob sie noch bei Bewusstsein war, ob sie durch Drogen oder Medikamente ruhig gestellt war und auch nichts darüber ob es eventuell vorher zu Gewaltanwendungen gekommen war, die Tanjas körperliche und geistige Konstitution beeinflussten.

Sie könnte sich beispielsweise in einem hilflosen Zustand befunden haben als sie hinabstürzte, so dass man sie praktisch nur hinabrollen musste.

DerBegrif "am Leben" bzw. "lebend" bringt daher nicht wirklich weiter.

Wer vorher zusammengeschlagen oder mit einem Elektroschocker malträtiert wurde hätte sich sicher erst einmal kaum wehren können, hätte aber im Moment des Sturzes vielleicht doch REaktionen gezeigt.
Nicht ganz richtig. Alles Aussagen zusammen ergeben ein Bild:
- sie fiel lebendig
- vermutlich mit Füßen oder Steiß voran
- sie hatte eindeutige Hand- Unterarmverletzungen, die
- von einem reflexartigen nach hinten Greifen beim Fall aus großer Höhe entstanden sind
- für solche Reflexe Bedarf es eines deutlich wachen Zustandes

Es ist also doch sehr wahrscheinlich, dass sie bei vollem Bewusstsein war. 😞

Elektroschocker:
Interessanter Ansatz. Wenn ich jemandem den Fluchtweg abschneide und ihn mit einem Elektroschocker in der Hand in eine Richtung nötige, wird es unwahrscheinlicher, dass er mir entgegen springt, um mich abzuwehren. Szenario: Tanja wird rückwärts Richtung Felskante getrieben von jemandem mit Elektroschocker in der Hand, er schneidet ihr den Weg Richtung Zaun ab, sie verliert den Halt und stürzt rücklings hinab, versucht noch instinktiv sich mit den Händen hinten abzufangen. Kracht aber nach einigen Metern mit den Händen auf den Felsen, zieht sich die Verletzungen zu, fällt weiter Richtung Astgabel und kommt dort mit den bekannten Verletzungen zum Liegen.


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29.07.2015 um 08:22
@eis..bär
Zitat von eis..bäreis..bär schrieb:Du solltest Dich eingehend damit beschäftigen, bevor Du Opfer dieser Szenarien mit bagatellisierenden Beiträgen als nicht existent darstellst.

Für Täter dieser Klasse bist Du natürlich ein genialer Mitspieler und Meinungsformer.
Darüber schon nachgedacht?
Solche Verfolgungen können überall geschehen, das ist nicht speziell an den Wald gebunden. Und genau das meinte ich, es geht um diese Waldphobie. Ich wurde auch schon öfter verfolgt (auch tagsüber), und zwar mitten in der Stadt, doch konnte ich die Verfolger immer abhängen, z. B. indem ich in einen Laden ging oder zu Polizisten. Natürlich gibt es auch Straßen, die man als Frau lieber meiden sollte, weil dort z. B. unseriöse Lokalitäten aufzufinden sind und entsprechend unseriöse Kundschaft anzieht. Ich weiß auch von Freundinnen, die in der Stadt verfolgt wurden, eine sogar ins Gebüsch gezerrt (sie lachte den Typen aus und der war so durcheinander, dass er von ihr abließ), aber das war immer mitten in der Stadt. Dieselbe Frau geht trotzdem in den Wald auf dem Stadtberg und dort erlebte sie nie eine solche Verfolgungsjagd. Man kann also nicht sagen, dass es im Wald gefährlicher ist als im Stadtzentrum, keineswegs.


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