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Der tragische Tod von Tanja Gräff

83.697 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Handy, Aktenzeichen Xy, Schreie ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der tragische Tod von Tanja Gräff

12.09.2016 um 21:56
@J.Hypolite
Warum der große Zeitkorridor für AH? Fahrtenschreiber? Du erinnerst Dich - @meermin hat schon mehrmals auf die kaum kalkulierbare Wartezeit an den Haltestellen hingewiesen...


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Der tragische Tod von Tanja Gräff

12.09.2016 um 23:01
@Francesca
Zitat von FrancescaFrancesca schrieb:Ich halte es für eine der möglichen Erklärungen, dass Tanja unter der Wirkung von BTM stand, als die LTiR Szene stattfand.
Gibt es dafür irgendwelche Hinweise, zB. von anderem Frauen, die an diesem Abend narkotisiert wurden?
In der Regel machen K.O. Tropfen ja einen so ziemlich schlapp, daher der Name. Zur Euphorisierung wären eher Ecstasy, Amphetamine oder Koka zu empfehlen gewesen.

Das mit den K.O. Tropfen glaube ich nicht.


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Der tragische Tod von Tanja Gräff

12.09.2016 um 23:52
Vielleicht muss man in diesem Fall auch mal etwas anders denken.

3:30Uhr Die Clique verliert Tanja aus den Augen.
Eine Möglichkeit Tanja verabschiedete sich bewusst von ihr.

3:45Uhr sie ist kurz mit HH zusammen.

3:49Uhr Auch er verliert Tanja aus den Augen...

3:50Uhr er findet sie wieder wird aber jetzt endgültig abgewiesen.

4:01Uhr wieder stört Jemand dieses Mal sagt sie einfach "Sorry wie komm ich in die Stadt ich muss zum Bus"
Eine häufige Art Menschen los zu werden "Keine Zeit" "Ich muss jetzt Bye"

Jetzt ist da noch das größte Problem der eigenen Clique kurz beizubringen das man doch was Anderes vor hat.
Wenn sie wirklich Interesse an AH. hatte und wollte ihn nicht verletzen musste sie irgendwie so Spielen damit sich die bzw. AH nichts denken, im Notfall auch mal sagen man kommt noch schnell obwohl man doch nicht kommt, Ausreden gibts am nächsten Tag genug die nicht so drastisch scheinen als "Sorry bleibe da weil der/die gerade Interessanter"
Dann wäre nämlich das 3:30Uhr "Aus den Augen verlieren auch wieder anders zu deuten für AH" Eher Negativ wenn Andere wichtiger erscheinen das könnte Tanja versucht haben zu vermeiden.

Tanja machte sich nicht direkt zum Bus auf obwohl sie T. sagte sie will jetzt zum Bus gehen.
10Min später ist sie in einer ganz anderen Richtung, und die Gruppe würde lt. General Anzeiger Bericht schon gar nicht mehr warten.
Viel Spekulation als Ermittler kann man nicht solche Gedanken öffentlich äußeren, man muss von den Fakten einfach davon ausgehen das sie in die Stadt wollte. 100% Sicherheit gibt es aber nicht.


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Der tragische Tod von Tanja Gräff

13.09.2016 um 00:07
Ich möchte kurz etwas fragen und möchte eure Diskussion nicht "stören".

Ich habe gelesen, dass Tanja um 04:00 Uhr mit A. telefonierte und dann denn Entschluss gefasst hatte zum MMKP zu fahren. Sie erkundigte sich in die Runde wie sie wohl schnell dorthin käme. Zu dem Zeitpunkt war sie gut gelaunt.
Dann, um 04:09 - 04:13 Uhr, gab es wieder ein Gespräch mit A., in dem er ihr absagte. Er wolle nach Hause fahren.
Dies habe er angeblich auch bei der Polizei ausgesagt.

Stimmt das? Wisst ihr, was es damit auf sich hat?

MMn hätte Tanja somit keinen Grund mehr gehabt in die Stadt zu fahren, zumindest nicht in Richtung NKP. Sie wäre ab da wahrscheinlich planlos gewesen.
"Ich will nur noch heim" käme dann wieder sehr nah.

P.S. Kannte sich Tanja da oben gar nicht aus?


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Der tragische Tod von Tanja Gräff

13.09.2016 um 00:18
@-Leela-
Es bleibt eines der größten Rätsel in dem Fall, welche Gruppendynamik sich im neuen Freundeskreis an diesem frühen Morgen entwickelte. M.W. ist darüber nie etwas an die Öffentlichkeit gedrungen. Weiß die Polizei, ob und ggf. warum TG ihren Entschluß, zur Gruppe aufzuschließen, aufgab?

Nach allem, was wir wissen, ist davon auszugehen, dass sich TG am Roten Felsen gut auskannte und durchaus einen Bezug zur mutmaßlichen Absturzstelle gehabt haben könnte.


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13.09.2016 um 00:22
@Leonberger

Okay. Danke für die Info!


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Der tragische Tod von Tanja Gräff

13.09.2016 um 00:31
@-Leela-
Leider können die Allmy-Leute auch nur mehr Fragen aufwerfen bzw. diskutieren als wirkliche Antworten geben. Ich habe intuitiv den Eindruck gewonnen, dass die Lösung des Falls sehr viel unspektakulärer wäre als viele meinen. Sorry.


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Der tragische Tod von Tanja Gräff

13.09.2016 um 01:23
@-Leela-
Naja, das Gespräch endete um 04:12:59. Vor dem Gespräch um 0400 soll es noch eine SMS von TG an AH gegeben haben mit dem Inhalt "Wo bist Du?". Diese wird wohl mit einem Rückruf beantwortet worden sein, so dass der Anruf um 04:09:xx von dem Handy TG's ausging (Stantortermittlung).

Zumindest sind alle Informationen, nach welchen es sich bei dem "letzten Gespräch" um ein Streitgespräch / ein Zerwürfnis gehandelt haben soll, absolut in der Allmy-Gerüchteküche anzusiedeln. Fakt ist, dass das Gespräch nahezu 3 Minuten gedauert haben dürfte.


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Der tragische Tod von Tanja Gräff

13.09.2016 um 09:51
@y-ray
Zitat von y-rayy-ray schrieb:Naja, das Gespräch endete um 04:12:59. Vor dem Gespräch um 0400 soll es noch eine SMS von TG an AH gegeben haben mit dem Inhalt "Wo bist Du?". Diese wird wohl mit einem Rückruf beantwortet worden sein, so dass der Anruf um 04:09:xx von dem Handy TG's ausging (Stantortermittlung).

Zumindest sind alle Informationen, nach welchen es sich bei dem "letzten Gespräch" um ein Streitgespräch / ein Zerwürfnis gehandelt haben soll, absolut in der Allmy-Gerüchteküche anzusiedeln. Fakt ist, dass das Gespräch nahezu 3 Minuten gedauert haben dürfte.
Der Zeuge Tim wurde Zeuge eines Telefonats. Er gibt an gewartet zu haben bis Tanja zu Ende telefoniert hatte und habe sie dann angesprochen.

Mich würde interessieren woran man später festmachte, dass es das erste kurze Telefonat gewesen sein musste, bei dem er Tanja beobachtete.

Wenn er Tanja bereits telefonierend sah, als er sie am Bierwagen entdeckte und dann noch warten musste bis sie fertig telefoniert hatte, dann muss gefragt werden, ob es sich wirklich um ein kurzes Gespräch handelte. Das 4-Uhr-Telefonat wird als ganz kurz beschrieben. Oder beobachtete Tim wie Tanja ein Telefonat begann und gleich wieder beendete? So hört es sich allerdings in der WDR-Dokumentation nicht an.

Es stellt sich also die Frage, ob der Zeuge Tim auf seine eigene Uhr geschaut hat als er Tanja sah und man sich daher sicher ist, dass er Tanja beim 4-Uhr-Gespräch sah.

Oder hat man Schlussfolgerungen aus dem anschliessend von Tanja Gesagtem gezogen. Sie gab als Ziel in der Stadt den MMK-Platz an. Dieser Ort passt wiederum, glaubt man dem Zeugen mit dem Tanja telefonierte zum ersten Anruf, beim zweiten Telefonat befand diese Person sich bereits an der Porta Nigra und wartete dort auf Tanja.


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Der tragische Tod von Tanja Gräff

13.09.2016 um 18:32
@all

Mosaikstein 1: TG wollte in die Stadt.

http://www.findet-tanjagraeff.de/nahm-tanja-graff-doch-den-shuttle-bus/

September 2007
Nahm Tanja Gräff doch den Shuttle-Bus?
Verwirrung im Vermisstenfall Tanja Gräff: Nachdem die Soko FH sich in den vergangenen Wochen vor allem auf die Suche nach einem bis dato noch immer unbekannten Peugeot-Fahrer konzentrierte, schließen die Ermittler jetzt nicht aus, dass die seit dem frühen Morgen des 7. Juni spurlos verschwundene Studentin nun doch einen der Shuttle-Busse vom FH-Gelände in die Innenstadt genommen hat. Das zumindest habe die Rekonstruktion der letzten Momente vor Verschwinden der Korlingerin ergeben. Die Soko erhofft sich nun neue Hinweise von den Fahrgästen der Shuttle-Busse.
“Sie stand bei einem Getränkekühlwagen in der zweiten Einfahrt zu den Parkplätzen der Fachhochschule. Diese Einfahrt ist die zweite hinter der großen grünen Maschinenhalle der Fachhochschule”, heißt es in der heutigen Pressemitteilung der Polizei. Ob Tanja Gräff in der sie umgebenden Menschenansammlung allein oder in Begleitung stand, konnte jedoch nicht geklärt werden.
Widersprüchliche Zeitangaben
So habe “die 21-Jährige exakt um 4.00 Uhr ganz kurz telefoniert”, heißt es in einer Mitteilung der Ermittler. Diese Information widerspricht jedoch der bisherigen Darstellung, wonach jenes letzte Telefonat, das Tanja Gräff mit ihrem Handy geführt hatte, auf exakt 4.13 Uhr datiert. Als gesichert darf derweil gelten, dass die Studentin zuletzt mit einem Bekannten telefonierte, der am besagten Morgen an der Porta Nigra auf sie wartete. Nach der bisherigen Darstellung hatte Tanja Gräff seinerzeit telefonisch zugesagt, den nächsten Shuttle-Bus in die Stadt zu nehmen, weshalb ihr Bekannter dort weiter wartete – vergeblich. Als dieser daraufhin erneut bei der Studentin anrief, war diese auf ihrem Mobiltelefon nicht mehr erreichbar
Zeugenaussage 1: 7.6.07, 4:01 Uhr - 4:05 Uhr - gegenüber der Kripo
a) Wie komme ich am schnellsten zum MMKP?
b) Sie hatte wohl noch keinen Plan, wie sie in die Stadt kommt, ob mit dem Shuttle oder anderweitig.

Zeugenaussage 2: 8.6.07, gegen Mittag - gegenüber Frau G.
a) Wir haben uns aus den Augen verloren.
b) Es war teilweise kein Handyempfang.
c) Wir sind dann in die Stadt gefahren.
d) Wir sind dann nach Hause gefahren.
e) Ich weiß nix.

Zeugenaussage 2: spätestens Anfang September - gegenüber der Kripo

aa) T.G. hatte ihr Kommen zugesagt den nächsten Shuttle-Bus in die Stadt zu nehmen (1. + 2. Telefonat)
bb) Zeuge 2 wartete auf TG an der Porta Nigra
Dass die Studentin den Shuttle-Bus nehmen wollte, hatte sie in ihrem letzten Telefonat also selbst geäußert. Doch dass sie diesen dann auch tatsächlich nahm, diese Möglichkeit schien bei den Ermittlern in den vergangenen Monaten doch sehr in den Hintergrund gerückt zu sein. Offenbar bis zur gestrigen Rekonstruktion auf dem Festgelände, wo ausgemacht werden konnte, wo sich die Vermisste unmittelbar vor ihrem Verschwinden aufgehalten hat:
Neu ist - 3 MONATE SPÄTER!!! - allerdings diese Information: “In einem kurzen Gespräch mit einem der Zeugen äußerte Tanja die Absicht, ins Stadtgebiet zu wollen. Von diesem Zeugen, der Tanja zuletzt lebend gesehen hat (1. ZEUGE), entfernte sie sich danach in Richtung Stuckradweg, wo sich ihre Spur verliert.” Bislang hieß es, ein Bekannter habe die Korlingerin zur besagten Zeit in Begleitung eines Mannes angetroffen, der sinngemäß geäußert haben soll: “Lass Tanja in Ruhe!” Dass die Vermisste dem Zeugen gegenüber ankündigte, in die Stadt zu wollen, war der Öffentlichkeit so noch nicht bekannt.
In dieser PR - 3 Monate später - ist der letzte Sichtzeuge = der letzte Begleiter!!!
Aufruf an Fahrgäste
Für die Ermittler “erscheint es aufgrund der gestrigen Rekonstruktion durchaus wahrscheinlich, dass Tanja Gräff von dem Kühlwagen zur Bushaltestelle gegangen sein könnte, um mit dem Shuttle-Bus in die Stadt zu fahren”, vermeldete nun heute die Polizeipressestelle. Weiter heißt es: “Laut Fahrplan fuhren insgesamt vier dieser Busse am 7. Juni zwischen 4.10 und 4.25 Uhr vom FH-Gelände weg zu den Endhaltestellen Castelforte/Trier-Nord, Nikolaus-Kochplatz/Porta Nigra und Messepark.” Diese Formulierung wirft die Frage auf, ob zwischenzeitlich nicht zweifelsfrei geklärt werden konnte, wie viele Busse im besagten Zeitraum nicht nur “laut Fahrplan”, sondern tatsächlich von der FH aus abfuhren. Die Polizei bittet nun “dringend” darum, dass “Fahrgäste, die in der fraglichen Zeit einen dieser Busse benutzt haben und sich dabei an eine junge, schlanke, rotblonde / rothaarige Frau erinnern, sich mit der Soko FH in Verbindung zu setzen”.
Solange der Weg, den die Studentin nach 4 Uhr genommen hat, nicht zweifelsfrei geklärt ist, müssten alle Spuren weiter verfolgt werden – “auch wenn sie sich scheinbar – wie die hier angesprochenen – in zeitlicher Hinsicht widersprechen”, bittet die Polizei um Verständnis für die in der Tat verwirrenden Informationen. “Die Ermittlungen werden fortgesetzt, bis das rätselhafte Verschwinden von Tanja Gräff geklärt ist”, versichert die Soko.
Quelle: http://www.16vor.de/index.php/2007/09/06/tanja-graff-neues-szenario-wirft-fragen-auf/ (Archiv-Version vom 09.10.2007)



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Der tragische Tod von Tanja Gräff

13.09.2016 um 18:43
@KORREKTUR
Zitat von salmiaksalmiak schrieb:In dieser PR - 3 Monate später - ist der letzte Sichtzeuge = der letzte Begleiter!!!
Das ist nicht richtig von mir interpretiert. - Es dauerte demnach 3 MONATE, bis die Kripo vom letzten Sichtzeugen erfuhr u. der Kripo dann gegenüber T.G.s Absicht in die Stadt zu wollen, mitgeteilt haben dürfte. Bis dahin wusste die Kripo lt. PR-Meldung nur vom letzten Begleiter u. dem LTIR.

Diesbezüglich taucht bei mir die Frage auf, warum die letzte Sichtung erst 3 Monate später der Kripo bekannt wurde?

Kann eigentlich nicht sein, da die 1. Kripomeldungen bis zum 13.06.07 die letzte Sichtung bekannt gab.


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13.09.2016 um 19:09
@salmiak
Zitat von salmiaksalmiak schrieb:“In einem kurzen Gespräch mit einem der Zeugen äußerte Tanja die Absicht, ins Stadtgebiet zu wollen. Von diesem Zeugen, der Tanja zuletzt lebend gesehen hat (1. ZEUGE), entfernte sie sich danach in Richtung Stuckradweg, wo sich ihre Spur verliert.”
Hier kann nur der Zeuge Tim gemeint gewesen sein.

Der Zeuge Tim sagt in der WDR Dokumentation aus dem Jahr 2015 :
Tim ist der letzte der sie auf der Party lebend gesehen hat


http://www1.wdr.de/fernsehen/menschen-hautnah/sendungen/mord-ohne-taeter-100.html (Archiv-Version vom 10.09.2016)
ab Min. 11:50
Sie stand da an einem Bieranhänger, ich hab sie erst spät erkannt, hab sie dann aber wirklich als Tanja erkannt, bin zu ihr hin, hab gesehen, dass sie telefoniert, hab gewartet bis das Telefongespräch beendet wurde, und dann hab ich ihr kurz Hallo gesagt, hab mich noch mit ihr unterhalten, sie hat mir noch erzählt dass sie jetzt in die Stadt fahren wollte mit dem Bus und sich jetzt auf den Weg zum Bus machen möchte. Und dann hab ich sie zum Bus gehen lassen

" beziehungsweise sie war ja noch mit anderen Leuten da, da ist sie noch mal kurz zurück ,aber dann war sie weg."


Das hört sich völlig anders an als die frühere Version mit dem Mickey-Mouse-Koch-Platz und dem Abgang Tanjas Richtung Stuckradweg.


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13.09.2016 um 19:16
@meermin
Mit Recht warf @Schimpanski die Frage nach der Stimmigkeit bisher angenommer Chronologie auf. Folgte LTIR auf Tim?


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Der tragische Tod von Tanja Gräff

13.09.2016 um 19:25
Zitat von salmiaksalmiak schrieb:Ob Tanja Gräff in der sie umgebenden Menschenansammlung allein oder in Begleitung stand, konnte jedoch nicht geklärt werden.
]
D.h. dass nach 3 Monaten trotz der wichtigen 3 letzten Zeitzeugen nix von einer Begleitung gesagt werden konnte. Von einem grimmig schauenden jungen Mann mit einem spitzen Bart war nach 3 Moanten Ermittlungsarbeit keine Rede.
Zitat von salmiaksalmiak schrieb:Als gesichert darf derweil gelten, dass die Studentin zuletzt mit einem Bekannten telefonierte, der am besagten Morgen an der Porta Nigra auf sie wartete. Nach der bisherigen Darstellung hatte Tanja Gräff seinerzeit telefonisch zugesagt, den nächsten Shuttle-Bus in die Stadt zu nehmen, weshalb ihr Bekannter dort weiter wartete – vergeblich. Als dieser daraufhin erneut bei der Studentin anrief, war diese auf ihrem Mobiltelefon nicht mehr erreichbar
D.h. dass die Handyauswertung den Anruf des neuen Bekannten gespeichert haben dürfte. Diese Bestätigung dürfte die Kripo heute lt. Zeugenaussage gesichert haben. - Nicht nachvollziehbar ist, warum der letzte Telefonzeuge gegenüber der Mutter äußerte, er wisse von nix. Vermutlich meinte er es so, weil TG nicht mehr erschien, ging er davon aus, dass TG zu Hause sei. Deshalb wusste er nix. - Die Kripo sagte immer, dass TG aufschließen wollte.

TG wollte in die Stadt. 2 Zeugenaussagen bestätigen es. - Wenn wir alle bekannten Hintergründe zum neuen Bekanntenkreis würdigen, die Mutter davon ausging, dass TG bei dem neuen Bekannten zu finden sei, sollten wir keine Zweifel daran hegen, dass TG in die Stadt wollte u. keine Absage erhalten hatte.

TG hätte den Shuttle um 4:15 Uhr ff. locker schaffen können.

...

@meermin
sie hat mir noch erzählt dass sie jetzt in die Stadt fahren wollte mit dem Bus und sich jetzt auf den Weg zum Bus machen möchte. Und dann hab ich sie zum Bus gehen lassen

" beziehungsweise sie war ja noch mit anderen Leuten da, da ist sie noch mal kurz zurück ,aber dann war sie weg."

Das hört sich völlig anders an als die frühere Version mit dem Mickey-Mouse-Koch-Platz und dem Abgang Tanjas Richtung Stuckradweg.
Das ist richtig. Ich sehe allerdings keinen Widerspruch. In beiden Dokus bestätigt der letzte Sichtzeuge, dass TG in die Stadt wollte. - Ich sehe allerdings einen starken Widerspruch nach den ersten 3 Monaten, in der von mit anderen Leuten da keine Rede war. Dies erzählt der letzte Sichtzeuge erst in der 2. Doku 8 Jahre später.

@Leonberger
Zitat von LeonbergerLeonberger schrieb:Folgte LTIR auf Tim?
Diesen Hinweis gab ich vor über einem Jahr. Zu jenem Zeitpunkt wurde ich hier deshalb für verwirrend stiftend bezeichnet! (siehe Skript - Zusammenfassung der Kripomeldungen - von nutzer2015)


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Der tragische Tod von Tanja Gräff

13.09.2016 um 19:29
@salmiak
Du bist voll rehabilitiert.


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Der tragische Tod von Tanja Gräff

13.09.2016 um 19:34
@Leonberger
Zitat von LeonbergerLeonberger schrieb:@salmiak
Du bist voll rehabilitiert.
Nicht wahr, oder? :) Es gibt ein richtiges Puzzleteil. Dieses Puzzleteil kann die Kripo finden. Ich glaube, es liegt bereits vor ihren Füßen. Die Kripo muss das fehlende Puzzleteil nur noch aufheben. - Werden die einzelnen Szenarien richtig gesetzt, kann der Fall nach meinem Bauchgefühl gelöst werden, noch dieses Jahr. Wenn die Kripo es dieses Jahr nicht findet, finden sie es nie - so meine persönliche Perspektive zur Klärung.


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Der tragische Tod von Tanja Gräff

13.09.2016 um 20:34
Also, nehmen wir mal etwas Schwung raus: dass die Kripo erst zwei Monate später (nicht drei: von Juli bis September sind es zwei, vielleicht auch 2,5 Monate) in einer Presseinfo diesen Punkt veröffentlichte, sagt leider nichts darüber aus, ab wann sie es wusste.

Zudem kann ich bei @salmiak Ausführungen nicht zwischen eigener Interpretation und irgendwelchen Quellen unterscheiden, da alles kursiv gesetzt ist und keine einzige Wuelle genannt wird. So werden aus Meinungen vermeintliche Fakten.

Ich kann daher die Argumentation nicht neutral nachvollziehen. Woher die Annahme stammt, dass nach acht Jahren auf diese Weise die Polizei noch dieses Jahr zum Ziel kommen müsse (welches eigentlich? War es eine Straftat oder ein Unfall) erschließt sich mir nicht.


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Der tragische Tod von Tanja Gräff

13.09.2016 um 20:52
Mosaikstein 1: TG wollte in die Stadt.

Abfahrtzeit: ab 4:15 Uhr ff.: Nikolaus-Kochplatz/ Porta Nigra
FH - Nikolaus-Kochplatz (8 Min)
FH - Porta Nigra (8 Min)
Shuttle vermutliche Fahrzeit: FH - Nikolaus-Kochplatz - Porta Nigra (16 Min)
Porta Nigra – Hauptbahnhof (4 Min)

4:05 Uhr + max. Wegstrecke ihres letzten Standorts: 5 Min. = Ankunftszeit Shuttle 4:10 Uhr

4:09 Uhr: Anruf - Ankunft Shuttle könnte noch nicht erfolgt sein; deshalb keine Sichtzeugen?

Telefonat bis 4:13 Uhr = 4 Min

TG blieben noch 2 Min bis zur Ankunft Shuttle. - Rechnerisch gesehen hätte sie den Shuttle um 4:15 Uhr ff. schaffen können. Davon ausgehend, dass der Shuttle zunächst die Station Nikolaus-Kochplatz + dann Porta Nigra anfuhr, hätte TG 16 Min. Fahrzeit benötigt.

Worüber können sich TG + ihr neuer Bekannter 4 Min unterhalten haben, wenn sie sich doch in wenigen Minuten sehen würden? Erreichte TG die Haltestelle, während sie mit ihrem neuen Bekannten sprach + schaute auf die Abfahrtzeiten? Erzählte sie ihm ggf., wann der Shuttle abfuhr?

Warum gibt es keine Sichtzeugen? Oder gibt es sie u. die Kripo kann die Spuren nicht als gesichert ansehen, da Zeugen nur eine TG-ähnliche Person sahen? Wenn TG in den Shuttle eingestiegen war, gab es keine Sichtzeugen, niemand, der TG ins Gesicht während der Fahrt gesichtet hatte? - Ist dieser Umstand realistisch? Aus meiner Sicht nicht. 16 Min sind eine lange Zeit, um sich ein Gesicht zu merken.

Idee: Die Kripo müsste einen Test durchführen. Eine Kripobeamtin setzt sich in einen vollen Bus mit einer Wegstrecke von 16 Min zu später Stunde nach einem Fest, auf dem auch viel getrunken wurde. Sie sollte nicht wie TG aussehen, aber eine bunte Tasche mit sich führen. Die Kripobeamtin sollte sich ganz nach vorne zum Busfahrer stellen, dann ganz vorne sitzen, dann in die Mitte, ganz nach hinten, sich neben jemanden setzen, dann im Stehen. Alle Versuche müssten 6 Mal durchgeführt werden. Jede Person, die neben der Beamtin gesessen o. gestanden hat, sollte nach dem Aussteigen von einem Ermittler angesprochen werden u. ein Foto der Bematin gezeigt werden u. den Fahrgast fragen, ob dieser die Beamtin gesichtet habe. Es wäre interessant, zu erfahren, ob der Fahrgast die Beamtin wahrgenommen hat.

Es ist nicht auszuschließen, dass TG mit dem Shuttle fuhr, ohne dass Zeugen sich an sie erinnern konnten.

Gesetz den Fall, es wäre so, warum kam TG nicht an der Porta Nigra an? Das wäre unrealistisch. Es stellt sich in diesem möglichen Szenario die Frage, was passierte danach?

@Bandini
Beitrag von salmiak (Seite 3.673)


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Der tragische Tod von Tanja Gräff

13.09.2016 um 21:14
@salmiak
So betrunken kann ich gar nicht sein, dass ich mich nicht an jede hübsche Frau in einem Bus erinnern würde.


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Der tragische Tod von Tanja Gräff

13.09.2016 um 21:27
ff.
Zitat von salmiaksalmiak schrieb:16 Min sind eine lange Zeit, um sich ein Gesicht zu merken.
vorausgesetzt, dass ein gleicher Fahrgast mit TG bis zur Porta Nigra fuhr. Wir können davon ausgehen, dass es weniger Zugänge zwischen Nikolaus-Kochplatz + Porta Nigra gab. Vielmehr könnten geschätzte 50 Prozent der Shuttle-Fahrgäste vom FH-Gelände bis Porta Nigra mitgefahren sein, so dass mindestens 1-2 Fahrgäste TG hätten sichten können. Hätte TG ganz vorne beim Busfahrer gesessen, könnte ich mir vorstellen, dass sich der Busfahrer im Nachhinein an TG hätte erinnern können, sofern seine Sicht auf TG nicht durch einen anderen Fahrgast verhindert würde.

Wir können eine mögliche Shuttlefahrt drehen u. wenden wie wir wollen. Wir *wissen* derzeit nicht, ob es mögliche Sichtungen im Shuttle gab.

Im September 2007 schloss die Kripo jedoch nicht aus, dass TG mit dem Shuttle gefahren sein könnte. Warum?

Von welcher Wahrscheinlichkeit könnte die Kripo ausgehen, dass TG im Shuttle saß, wenn es keine Sichtzeugen gibt? Ist es realistisch oder eher auszuschließen? Gibt es eine Erklärung, dass TG im Shuttle saß, ohne dass sich Fahrgäste an sie erinnern konnten?

@Leonberger
Zitat von LeonbergerLeonberger schrieb:So betrunken kann ich gar nicht sein, dass ich mich nicht an jede hübsche Frau in einem Bus erinnern würde.
Das ist ein gutes Argument FÜR eine größere Wahrscheinlichkeit, dass TG NICHT im Shuttle saß.

Ich habe bislang 2 Sichtungen gesuchter Personen gehabt. Bei einer Person war ich mir ziemlich sicher, dass es sich um gesuchte Person gehandelt hatte. Diese Person hatte sich aber seeehr auffällig mir gegenüber verhalten. Also das Verhalten einer gesuchten Person, ob vermisst o. kriminell spielt keine Rolle. Bei der anderen Person hatte ein Kind sich aus meiner Sicht auffällig verhalten, indem das Kind anhand eines Suchbildes den Mann neben mir förmlich anstarrte. Auch konnte ich der Kripo eine Ähnlichkeit zur gesuchten Person darlegen.

In beiden Fällen hatten sich Personen auffällig verhalten. Ich könnte mir vorstellen, dass TG bereits etwas müde im Bus eingenickt sein könnte, also mit niemandem ins Gespräch kam + im schlafenden Zustand evt. auch nicht als DIE TG wahrgenommen wurde:

1. TG trug im Bus ihre Haare offen.
2. TG trug im Shuttle den Pulli.
3. TG hatte ihre Augen geschlossen.
4. TG hatte ihre auffällige Tasche unter ihrem Pulli.
5. TG hatte ihren Kopf zur Seite (Fensterplatz) o. zur Brust geneigt.

In allen Punkten könnten Zeugen sich an TG nicht erinnert haben, da sich alle Suchmerkmale von dem Bild der TG im Shuttle widersprochen haben könnten.


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