Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung

Der Fall Nelli Graf

18.997 Beiträge, Schlüsselwörter: Halle, Nelli Graf, Bauerhof Der Alten Dame

Der Fall Nelli Graf

17.02.2013 um 14:17
@diegraefin
wenn sie zugang zu lidlgelder hatte ,käme eine erpressung infrage ,ich denke aber das hatte sie nicht.


melden
Anzeige
Comtesse
Diskussionsleiter
versteckt

Lesezeichen setzen

Der Fall Nelli Graf

17.02.2013 um 15:23
@zweiter

Wenn man von dem Szenario "Wald = Zusammentreffen Täter/Opfer" ausgeht, was hältst du für wahrscheinlicher: Hat der Täter Nelli schon im Wald tätlich angegriffen und unter Zwang zum bereitstehenden Auto verschleppt? Oder hat er sie mit einem Trick dazu gebracht, freiwillig mitzugehen?

Ich würde das 2. für wahrscheinlicher halten, weil es keine Zeugen gibt, was aber vielleicht nicht unbedingt an der völligen Abwesenheit von Zeugen in Sicht- und Hörweite gelegen hat, sondern daran dass es nichts Ungewöhnliches zu sehen/hören gab. Immerhin gab es auch genug Leute rund um die Hachhowe, die zur Tatzeit dort andere Leute gesehen haben, z.B. dieses ominöse Paar, das dort gesehen wurde, da muss derjenige, der es sah, ja AUCH da gewesen sein zur gleichen Zeit. Ich denke daher, das "Abgreifen" hat auf andere Leute keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Habe mich sogar schon gefragt, ob dieses ominöse Paar nicht Nelli + Täter waren, nur die Jacke der Frau passt nicht, die soll rot gewesen sein. Vielleicht hatte der Täter aber auch eine Mittäterin, die eine rote Jacke trug, wer weiß!? Das würde auch erklären, wie das Fahrrad in die Büsche kam, ohne dass Nelli was dagegen unternahm: Sie ging mit dem Täter oder der Mittäterin mit, während der andere Part das abgestellte Rad versteckte. Sicher hätte sie auch bei einem freiwilligen Mitgehen nicht zugestimmt, dass ihr Rad ins Gebüsch geworfen wird.


melden
Comtesse
Diskussionsleiter
versteckt

Lesezeichen setzen

Der Fall Nelli Graf

17.02.2013 um 15:30
Mal folgendes Szenario vorgestellt: Nelli sitzt im Wald auf der Bank und raucht sich eine, hat das Rad neben sich stehen. Eine Frau oder ein Mann kommen zu ihr und bitten sie, ob sie mal eben kurz mitkommen kann, etwas tragen helfen o.ä.! Vielleicht gar jemand, den sie (vom Sehen) kennt. Sie geht mit zum Auto, der Mittäter versteckt derweil ihr Fahrrad im Gebüsch und kommt dann auch zum Auto, wo sie von beiden zusammen überwältigt wird. Wäre ein mögliches Szenario.

Die Ein-Täter-Theorie hapert bei mir in der Ausführung, wie einer allein es geschafft haben kann, das Rad zu entsorgen und gleichzeitig Frau Graf in Schach zu halten - das setzt massive Gewaltanwendung voraus, und dazu denk ich wieder, das Risiko, dass es jemand hört oder sieht, wäre doch recht groß gewesen. Er kann sie ja schlecht allein im Wagen gelassen haben, um das Rad zu entsorgen, es sei denn, sie war "ausgeknockt". Trotzdem wäre das Risiko dann sehr groß, dass jemand am Auto vorbeigeht und die darin liegende evtl. blutende Frau sieht. Auch müsste das Fahrzeug bis in den Wald gefahren worden sein, damit das Opfer schnell dahin gebracht werden kann, und auch das (parkender PKW im Wald) hätte jemandem auffallen können (müssen?). Zu Zweit wäre all dies gar kein so großes Problem mehr - einer lenkt das Opfer ab und lockt es weg unter einem Vorwand, während der Andere hinterrücks das Rad entsorgt.

Naja, das alles immer auf die Wald-Szene bezogen, wenn der Tatort woanders war, kann es wieder ganz andere Voraussetzungen und Tatabläufe gegeben haben.


melden

Der Fall Nelli Graf

17.02.2013 um 18:55
@diegraefin
Comtesse schrieb:Wenn man von dem Szenario "Wald = Zusammentreffen Täter/Opfer" ausgeht, was hältst du für wahrscheinlicher: Hat der Täter Nelli schon im Wald tätlich angegriffen und unter Zwang zum bereitstehenden Auto verschleppt? Oder hat er sie mit einem Trick dazu gebracht, freiwillig mitzugehen?
meiner meinung nach gibt es im wald nur das szenario,das sie dort schon angegriffen wurde
warum ?
aus diesen gründen

1. in bezug darauf das der täter vermutlich auf eine tat vorbereitet war ,ist der wald dafür ein guter ort
weil er schutz bietet und dennoch gut überschaubar ist .

2.wenn der täter im wald keine gewalt angewendet hätte,dann hätte er das fahrrad nicht dort entsorgt.
sondern hätte es mit nelli mitgenommen .


melden
goadude
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Der Fall Nelli Graf

17.02.2013 um 19:28
@diegraefin
@zweiter

Nun endlich kommt man hier wieder den praktischen und möglichen od. nicht möglichen Varianten
näher das nenne ich " back to the roots "

das ganze zerlegen der Äußerungen von Hern Östermann und Anhang bishin zu den Fallanlytikern
bringt nichts

Ich kann die Sätze von von Hernn Östermann und Anhang drehen und wenden wie ich will
das ist Nonsense

Die Kernfrage ist das Wald Szenario
denn offensichtlich sieht es ja so aus das die Mehrheit davon ausgeht das Frau Graf
mit dem Fahrrad im Wald ankam

Nun gut wenn es so gewesen sein soll

steht Frau Graf mit Fahrrad im Wald
so und nun wie gehts weiter

unabhängig davon ob diese Tat geplant war oder nicht



Die Frage ist ?
was war möglich und was war nicht möglich unter den damaligen Umständen

ich hatte mich bereits mehrfach dazu geäußert
aber ich weiß ja alles das was ich bisher geschrieben habe ist Wirr ohne Zusammenhang etc

na Vielen Dank


melden

Der Fall Nelli Graf

17.02.2013 um 19:34
@diegraefin
So oder so ähnlich wird es gewesen sein. Glaube, der Täter muß auch unheimlich viel Glück gehabt haben. Was mich noch stutzig macht ist die Tatzeit ( gegen 12 Uhr am Mittag ) und das der Täter dort mit einem Fahrzeug die Gegend befahren hat. Beides sehr riskant.


melden
goadude
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Der Fall Nelli Graf

17.02.2013 um 19:36
@Sven1213
richtig erkannt

ob die Tat geplant war oder auch nicht

alleine schon die Anäherung zum Wald bzw. das Abstellen stellt ein sehr hohes Risko dar
insbesondere dann wenn die Tat nicht geplant war

so nun gehen wir mal weiter und verfolgen nicht Frau Graf sondern mental den Täter

gruss


melden
Comtesse
Diskussionsleiter
versteckt

Lesezeichen setzen

Der Fall Nelli Graf

17.02.2013 um 19:56
goadude schrieb:alleine schon die Anäherung zum Wald bzw. das Abstellen stellt ein sehr hohes Risko dar
insbesondere dann wenn die Tat nicht geplant war
Wenn er die Tat nicht geplant hatte, wäre er ja auch ohne Plan in den Wald gefahren, dann wäre es vielleicht gar nicht riskant, sondern gerade weil die Situation ihm vielleicht NICHT riskant erschien (keine anderen Leute weit und breit zu sehen), hat er die günstige Gelegenheit beim Schopf gepackt und zugeschlagen.


melden
goadude
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Der Fall Nelli Graf

17.02.2013 um 19:59
@diegraefin
Das ist einerseits richtig aber auch der Täter hat dann insbesondere bei einer nicht geplanten Tat
bzw. nicht Wissen wenn er an diesem Tattag antrifft unbewußt Umstände verursacht
die er im nachhinein nicht mehr verändern konnte

du verstehen was ich meine
gruss


melden
Comtesse
Diskussionsleiter
versteckt

Lesezeichen setzen

Der Fall Nelli Graf

17.02.2013 um 20:07
@goadude

Ja, ich glaube, ich verstehen. ;) Wobei ich denke, wer sich mit solchen Gedanken trägt, hat, auch wenn er spontan bei Gelegenheit zuschlägt, den Plan schon längst im Kopf zigfach durchdacht und weiß, was er dann zu tun hat. Wenn auch nicht im Detail, so dann doch vom Grundprinzip her. Glaube nicht, dass es Täter gibt, die so spontan zuschlagen, dass sie so eine Tat vorher nicht mal gedanklich in Erwägung gezogen und entsprechend durchdacht haben, was sie dann mit dem Opfer tun würden.

Ein Restrisiko bleibt immer, denn bei aller Planung kann es dann natürlich trotzdem in der Realität anders kommen, als man denkt. Was auch erfahrungsgemäß meistens der Fall ist (das gilt nicht nur auf Verbrechen bezogen sondern aufs Leben allgemein).


melden
Comtesse
Diskussionsleiter
versteckt

Lesezeichen setzen

Der Fall Nelli Graf

17.02.2013 um 20:09
P.S.: Vielleicht ist sogar der total planvoll vorgehende Täter dem planlosen Täter gegenüber im Nachteil, weil er, wenn es plötzlich die Situation erforderlich macht, vom Plan abzuweichen, nicht so gut darin ist, sich spontan auf eine vom Plan abweichende Vorgehensweise einzustellen.


melden
goadude
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Der Fall Nelli Graf

17.02.2013 um 20:12
@diegraefin
Nun gut

Man stelle nun enen Täter in den Wald der die Tat als solches nicht gpelant hat
und auch nicht wissen wenn er letztlich antrifft aber mental diese Szenario zigfach durchgespielt
hat

so nun gehen wir mental weiter und verfolgen zu Fuß den Täter

die Tat war nicht geplant aber die eigentliche Tat schon
Wie soll man das beschreiben ?

So nun treffen ungewollt der Täter und Frau Graf zusammen

Frage Wo
Und wie ging es weiter

bei einem nicht planenden Täter

gruss


melden
goadude
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Der Fall Nelli Graf

17.02.2013 um 20:20
@diegraefin
Ergänzung der Täter hat nicht gewußt das Frau Graf im Wald ist

oder vielleicht doch ?
ja woher wohl ahhhhh

und falls nicht

gute Frage wie das Szenario dann weiterging mit einem Menschens der einerseits
die Tat als solches zigfach mental durchgespielt hat aber nicht wissen mit Wem

gruss


melden
Comtesse
Diskussionsleiter
versteckt

Lesezeichen setzen

Der Fall Nelli Graf

17.02.2013 um 20:45
@goadude
Ich denke, da der Täter die Tat mental schon durchgespielt hat, hat er sicher auch sich vorher schon mal was überlegt, einen Aufhänger, wie er in so einem Moment das potentielle Opfer überwältigt bekommt. Mir persönlich wäre es zu riskant, jemanden auf quasi "freiem Feld" anzugreifen, ich würde versuchen, das Opfer mit einem Trick in die Nähe meines Autos zu kriegen, wo ich dann mit dem Wagen als Sichtschutz schnell zuschlagen könnte und das Opfer dann auch schnell da hätte, wo ich es haben will (im Auto), ohne Risiko eines Kampfes oder Sichtzeugen oder Schreierei, wenn ich noch gar nicht in Wagennähe bin.... Potentielle Sichtzeugen hätten dann nur ein Paar zu einem PKW gehen sehen... und dieser Beobachtung keine Bedeutung beigemessen und sie demnach schnell wieder vergessen.

Der Täter hat auch bei planlosem Vorgehen einen bestimmten Opfertyp im Kopf, oder vielleicht sogar ein bestimmtes Opfer. Wie es sich verhalten wird, weiß er vorher jedoch nie, selbst wenn er das Opfer persönlich kennt, weiß er nicht, wie es in so einer Ausnahmesituation reagieren wird.


melden
goadude
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Der Fall Nelli Graf

17.02.2013 um 20:49
@diegraefin
Das ist vollkmmmen richtig
und Du hast mit Recht die Sicherheitsaspekte , Risiko , Sichtschutz usw. angesprochen

es stellt sich auch die Frage

Wer letztlich auf Wem zugeganten ist
bzw. Wer wenn begleitet hat

denn eins und da sind wir uns sicher war es nicht die Bank

Die Bank wäre der Teller gewesen

gruss


melden
goadude
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Der Fall Nelli Graf

17.02.2013 um 20:57
@diegraefin
Die Bank wäre der Teller gewesen

ich will damit sagen Frau Graf wurde dort nicht überwälltigt

dagegen sprechen aus meiner Sicht viel zuviele Aspekte

gruss


melden
goadude
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Der Fall Nelli Graf

17.02.2013 um 21:16
@bb37
"Ich kann mir vorstellen, dass er es auf "Frau Graf" abgesehen hatte. Sie durch Zufall traf, sie jedoch kein Zufallsopfer war. Ich kann es nicht belegen, aber ich tippe auf ein "sexuelles Motiv". Es gibt dafür keinen Beweis, daher nur Spekulation. Der Täter konnte allerdings sein Motiv nicht umsetzen"

Wie soll ich den Satz verstehen
Sie durch Zufall traf, sie jedoch kein Zufallsopfer war.

War sie nun Zufallsopfer oder nicht ?
Oder Zufallsopfer ja und der Täter kannte Frau Graf

gruss


melden

Der Fall Nelli Graf

17.02.2013 um 21:22
@diegraefin
@zweiter
@quaerere1

Zufallstat und Zufallsopfer sind zwei verschiedene paar Schuhe. Obwohl Frau Graf kein Zufallsopfer gewesen ist, kann es sich durchaus um eine Zufallstat handeln.
Der ungewöhnliche Aufgreifzeitpunkt des Täters um die Mittagszeit hat mich heute den ganzen Nachmittag beschäftigt. Es liegt eigentlich auf der Hand, dass die Hachhowe in irgendeiner Form ein Hauptbestandteil bei diesem Fall bietet. Zum einen ist er ein beliebter Ort für das Opfer gewesen(Rauchen). Als Sichtschutz bietet er dem Täter ebenfalls die Möglichkeit, seine Tat ohne Zeugen bei Tageslicht durchzuführen. Auch die Durchgangsfrequentierung der Hachhowe soll nicht so hoch sein. Das Fahrrad des Opfers wurde in diesem Waldstück aufgefunden.
Wie wir aber wissen, wurden etwa zur Tatzeit, einige Personen in diesem Bereich gesichtet. Dies macht mich daher stutzig. Daher liegt der Gedanke nahe, dass der Übergriff schnell und zielstrebig durchgeführt wurde. Der Täter erblickte dabei sein Opfer und war sich zu dem Zeitpunkt absolut sicher, seine Tat an "ihr"durchzuführen. Der Täter hätte zu jeder Zeit mit möglichen Zeugen rechnen müssen. Diese hat es aber anscheinend nicht gegeben. Daher halte ich es auch für unmöglich, während dieser Tageszeit noch seelenruhig mit dem Fahrrad dort aufzufallen. Somit käme ein Erstversteck (Womöglich kehrte der Täter nachts noch einmal an diesen Ort zurück) des Rades im Bereich des Übergriffes in Betracht.
Aufgrund des sogenannten Restrisikos, bei der Tat in der Hachhowe erwischt zu werden, fesselte er sein Opfer mittels Panzertape und Kabelbinder unter Bedrohung einer Waffe und legte es in den Kofferraum. Möglich auch, dass ein Elektroschocker eingesetzt wurde. Daher schließe ich auch ein Treffen mit Mr. Nobody aus, da ein Treffen dort in einem Auto einen längeren zeitlichen Ablauf einnimmt, wodurch weitere mögliche Zeugen mit ins Spiel kommen, die es jedoch anscheinend nicht gibt. Es gibt keinerlei Anzeichen für eine derart gelagerte Tat bis zum heutigen Zeitpunkt.
Aufgrund der Tageszeit konnte der Täter wahrscheinlich sein Motiv nicht in der Hachhowe durchführen. Daher glaube ich, das Tatzeit und Opfer dem Täter nicht so gelegen kamen, er trotzdem die "Gunst der Stunde" nutzen wollte. In meinen Augen eine "Kurzschlußhandlung" des Täters ("Jetzt oder nie!"). Daher verschleppte er sein Opfer an einen Ort, der für ihn diskret und günstig erschien. Dieser Ort/Tatort ist bislang unbekannt.
Was kann er für ein Motiv gehabt haben in der Mittagszeit ein Opfer zu überwältigen und zu verschleppen?
Die folgende Passage ist rein spekulativ und obliegt keinerlei Beweisen.....ebenso obliegt der gesamte Übergriffablauf, sowie das Verstecken des Rades und der weitere Verlauf eindeutig Spekulationen, die aufgrund mangelnder Beweise momentan auch nicht zu verhindern sind.

Grundsätzlich kann ich mir hier einen Sexualtäter/Stalker vorstellen, der seine Tat aufgrund der Tageszeit und des Ortes nicht in Ruhe ausführen konnte. Aufgrund dieser Tatsache verschleppte er sein Opfer an einen Ort, der ihm sicher und bekannt war. Dabei kann der Täter gezielt in dem Augenblick in der Hachhowe Frau Graf gesichtet haben, die er z.B. als Lidl-Kunde schon einige Jahre kannte und ganz geheim "anhimmelte". Am Ziel des unbekannten Verbringungsortes angekommen beichtet er ihr seine Fantasien und Gefühle und möchte zu seinem eigentlichen Motiv übergehen. Frau Graf ist geschockt, schreit, versucht sich zu wehren...es kommt zu einer verbalen Auseinandersetzung/Kampf...der Täter befindet sich in der Zwickmühle! Zum einen hat er soeben seine "angehimmelte Frau" verschleppt, zum anderen wäre er aufgeschmissen, wenn er sie jetzt gehen läßt. Eine Vergewaltigung mit anschließender Tötung kommt aufgrund der DNA-Spuren auch nicht in Frage. Der Täter befindet sich mittlerweile in rage. Für den Täter ist es nun offensichtlich, dass Frau Graf sterben muß. Der Täter fühlt sich gekränkt durch den Wortwechsel und richtet sein Opfer übel zu. Möglich auch, dass der Täter aufgrund dieser Gewalt seine sexuellen Fantasien befriedigt. Danach überlegt er sich einen Ablageort. Dieser Ort muß ihm also aus irgendeiner Situation bekannt gewesen sein....auch hier könnte es vorab schon zu diesem Gedanken "sicherer Ablageort"gekommen sein.
Jetzt die alles entscheidene Frage...wenn der Täter zufällig sein Opfer in der Hachhowe sichtete, kann er vorher auch nicht gezielt den Gedanken verschwendet haben, genau an dem Tag dort in dem Bereich sein Opfer zu sichten. Wenn sie aber kein Zufallsopfer war, dann muß er sich trotzdem gezielt auf diesen Übergriff vorbereitet haben. Also ist er durch einen Zufall durch die Hachhowe gekommen. Es stellt sich natürlich jetzt die Frage, ob dieser Zufall wirklich ein Zufall ist, oder ob der Täter womöglich in diesem Bereich einer Arbeit nachgegangen ist. Auch könnte er auf dem Weg gewesen sein, jemanden dort spontan zu besuchen. Oder er begab sich öfter in diesen Bereich. Er hat Frau Graf dort schon einmal fahren oder sitzen sehen. Er versuchte also diese Zusammenkunft irgendwie zu erzwingen, indem er einfach öfter in diesem Bereich nach ihr "Ausschau" hielt.. Ich nehme daher an, dass aufgrund des Fesselungsmaterials davon ausgegangen wird, dass der Täter sich vorbereitete und dies auch den Umkehrschluß mit sich bringt, dass Frau Graf kein Zufallsopfer gewesen ist.


melden

Der Fall Nelli Graf

17.02.2013 um 21:24
@goadude
Weil die Tat an sich aus einem Zufall heraus entstand (Tatzeitpunkt).
Das Opfer jedoch gezielt vom Täter ausgesucht wurde (kein Zufallsopfer)


melden
Anzeige

Der Fall Nelli Graf

17.02.2013 um 21:40
@goadude
goadude schrieb:Die Bank wäre der Teller gewesen

ich will damit sagen Frau Graf wurde dort nicht überwälltigt

dagegen sprechen aus meiner Sicht viel zuviele Aspekte
Welche Aspekte kommen für dich in Betracht?


melden
319 Mitglieder anwesend
Konto erstellen
Allmystery Newsletter
Alle zwei Wochen
die beliebtesten
Diskussionen per E-Mail.

Themenverwandt