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Der Fall Tanja Mühlinghaus

3.929 Beiträge, Schlüsselwörter: Vermisst, Aktenzeichen Xy, Wuppertal, 1998, Tanja Mühlinghaus

Der Fall Tanja Mühlinghaus

16.09.2019 um 11:27
AngelLost schrieb:Allerdings denke ich mir, dass ProFa zumindest der Polizei sicher in einem (vermuteten) Mordfall Auskunft geben durfte, was das Thema des Anrufs war und warum sie nicht zuständig waren
Denke ich auch - die Frage ist aber, ob die Polizei nicht davon Kenntnis hat, dies aber nie veröffentlicht hat!?

In vielen Fällen werden ja gewisse Dinge aus 'ermittlungstaktischen Gründen' von der Polizei zurück gehalten, vll ist das auch hier so der Fall.

Gerade dann vll, wenn der Inhalt von Tanjas Anruf dort den Verdacht in eine bestimmte Richtung lenkt


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Der Fall Tanja Mühlinghaus

16.09.2019 um 13:59
Die Frage ist doch, ist wirklich etwas schlimmes in der Familie oder in der Verwandtschaft vorgefallen das Tanja unbedingt wegwollte oder war es ein ganz normaler Twist zwischen Eltern/ Tochter.
Hat sie eigentlich ein Handy gehabt damals, weiß das jemand?
Wenn sie von daheim aus das Jugendamt und ProFamilia angerufen hat, hätte sie einen Fluchthelfer aus der Telefonzelle angerufen?
Liebe Grüsse


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Der Fall Tanja Mühlinghaus

16.09.2019 um 14:12
@ludaya43

Denke auch, dass man in dem Fall ein ganzes Stück weiterkommen könnte, wenn man genaueres darüber wüsste, was damals im Vorfeld von Tanjas Verschwinden vorgefallen ist.

Damals gab es zwar schon Handys, das waren aber noch ziemliche 'Knochen', teilweise sogar noch mit ausziehbarer Antenne, mit denen man telefonieren konnte, viel mehr aber auch nicht.
Erinnere mich nicht mehr genau, ob es damals schon möglich war, SMS zu versenden und zu empfangen.
Gibt hier im Forum aber sicherlich einige technische begeisterte User, die darüber Auskunft geben können.
Daran, dass im Zusammenhang mit Tanjas Verschwinden jemals ein Handy erwähnt wurde, kann ich mich nicht erinnern, damals hatten jedoch sehr wenige 15-jährige Teenager ein Handy.
Das kam dann mehr so Anfang/ Mitte der 2000er.

Dass Tanja aus einer Telefonzelle heraus Anrufe getätigt haben könnte, finde ich einen ganz guten Gedanken, damals waren Telefonzellen ja doch noch ziemlich verbreitet/ häufig, währenddessen man heute kaum noch welche findet.

Wenn sie jedoch eine 'Flucht' von zu Hhause/ein 'Verschwinden' geplant hätte, wäre es doch aus ihrer Sicht sinnvoll gewesen, auch die Telefonate mit ProFamila/ Jugendamt (was ja aufgrund des anrufens der Faxnummer nicht zu stande kam) von einer Telefonzelle aus zu führen, um diese vor ihren Eltern zu verheimlichen!?


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Der Fall Tanja Mühlinghaus

16.09.2019 um 19:25
@ThoFra
Das Thema Wohngruppe hat Tanja ja vor ihren Eltern nicht verheimlicht, daß wurde ja offen diskutiert ( in der WDR Doku sagt ihre Mutter
das auch so)
Also die Frage ist doch die meiner Meinung nach und genau da sollte man ansetzen:
Wer wusste alles von ihren Plänen von daheim wegzugehen?
Da kämen in Frage:
-Mitglieder der Tanzgruppe oder deren Bekannte/ Freunde, die das mitbekommen haben
-ebenso Freunde und Freundesfreunde
-Verwandte der Eltern
-Jugendamtmitarbeiter
Und genau da ist der Hebel ansetzen, denn das Tanja genau an dem Tag verschwindet, an dem sie Tags zuvor unbedingt jemanden
erreichen wollte, ist sicher kein Zufall.
Irgendwer hat das gewusst und sich zunutze gemacht:(


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Der Fall Tanja Mühlinghaus

16.09.2019 um 19:28
ThoFra schrieb:damals hatten jedoch sehr wenige 15-jährige Teenager ein Handy.
Das kam dann mehr so Anfang/ Mitte der 2000er.
Nicht ganz. Ich war um 2000 eine der letzten in meinem Freundes- und Schulbekanntenkreis, die ein Handy hatten


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Der Fall Tanja Mühlinghaus

16.09.2019 um 19:30
@ AngelLost
ich glaube, sie hatte kein Handy.
Jedenfalls habe ich in keinem Bericht davon gelesen.
LG


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Der Fall Tanja Mühlinghaus

16.09.2019 um 20:16
@ludaya43

Kann ich mir auch gut vorstellen, dass jmnd aus den von Dir genannten Personenkreisen von Tanjas dringenden Wunsch, von zu Hause wegzukommen, Kenntnis hatte und ihr angeboten hat, ihr beim 'Verschwinden' zu helfen.
Bei diesem Szenario wäre sie - zunächst mal - freiwillig 'untergetaucht' und hätte dann wohl gemerkt, dass die Person, die sie für harmlos/ eine ihr wohlgesonnene Person gehalten hat, ihre eigenen Pläne verfolgt bzw ihr doch nicht so wohlgesonnen ist, wie sie zunächst annahm.
Fände es denkbar, dass es darüber dann zum Streit zwischen Tanja und der 'Person X' gekommen ist und diese 'Person X' sie - im Affekt? - getötet hat.
Die Frage bleibt allerdings nach wie vor, woi er ihre Leiche versteckt/ 'beseitigt' hat...


Bzgl der Handy - Thematik gehe ich stark davon aus, dass es sicherlich irgendwo erwähnt worden wäre, wenn Tanja ein Handy besessen hätte, unabhängig davon, ob es mit ihr verschwunden oder in ihrem Elternhaus verblieben wäre.


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Der Fall Tanja Mühlinghaus

16.09.2019 um 20:34
@ThoFra
ich gehe schwer davon aus, das es so geschehen ist.
Wirklich schlimm für die Eltern, ich wünsche mir, daß sie eines Tages Gewissheit bekommen
und endlich Ruhe finden.
Wie dieser Mensch, der Tanja das angetan hat, damit leben kann, wird mir immer ein Rätsel bleiben, ähnlich
gehts mir mit dem Fall von Katrin Konert
LG


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Der Fall Tanja Mühlinghaus

17.09.2019 um 18:26
@ThoFra
was ich auch noch interessant finde ist, hat der Freund eigentlich von den Plänen Tanjas gewusst?
Wenn Tanja vorgehabt hätte, abzuhauen, hätte sie ihn dann nicht auch eingeweiht?
Desweiteren:
Das Briefpapier oder Block wo Tanja die Briefe geschrieben hat, stammt der von Tanja?
LG


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Der Fall Tanja Mühlinghaus

17.09.2019 um 18:54
@ludaya43

Gehe eher davon aus, dass der Freund nichts von Tanjas 'Fluchtplänen' - sofern es denn tatsächlich so gewesen ist und Tanja zunächst freiwillig 'verschwunden' ist - wusste, denn er ist sicherlich von der Polizei befragt worden und selbst wenn er anfangs vll extra nichts gesagt hätte, um Tanjas Pläne nicht zu durchkreuzen, nachdem so viel Zeit vergangen ist, hätte ihn wahrscheinlich irgendwann sein Gewissen geplagt, dass er der Polizei soetwas wichtiges verschwiegen hat und er hätte geredet.
Oder aber er hätte zumindest gegenüber Tanjas Mutter/Eltern im Laufe der Zeit 'reinen Tisch' gemacht.

Was aber merkwürdig ist, wenn man mal davon ausgeht, es wäre so gewesen, dass Tanja geplant hätte, abzuhauen, warum hätte sie sich dann noch mit ihrem Freund verabreden (und diese Verabredung dann nicht - mehr - wahrnehmen) sollen und warum hätte sie ihre Mutter mit der Bitte, sie abzuholen, anrufen sollen?

Ob der Block/das Briefpapier, auf dem Tanja die Briefe geschrieben hat, von Tanja stammten, weiß ich nicht, es gab allerdings ja ein graphologisches Gutachten - ob innerhalb eines solchen Gutachtens allerdings untersucht wird, woher das Papier stammt, weiß ich nicht sicher, nehme es aber stark an.


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Der Fall Tanja Mühlinghaus

17.09.2019 um 20:01
@ThoFra
hab jetzt nochmal den xy Beitrag von Tanja angeschaut.
Also um 10:00 hat die Schule angefangen und um 08.30 hat Tanja ihre Mutter angerufen, ob sie sie von der Schule abholt.
Bleibt also ein Zeitfenster von 1,5 Stunden...
Ich glaube immer weniger, daß sie freiwillig von Zuhause weg ist, obwohl es sicher öfters Ärger gab.
Vieleicht hat sie auch jemand schon länger beobachtet und dann an diesem Tag sie auf dem Schulweg abgefangen.

Jetzt mal von der anderen Seite aus gesehen, nehmen wir mal an, Tanja hat wirklich schlimmes erlebt daheim, glaube ich
trotzdem nicht, daß man nach all den Jahren nicht wenigstens den anderen von der grausamen Ungewissheit befreit und das
es trotz allen ein Verzeihen gibt.
Das wäre schon ein ganz schöner Racheakt, wenn es so wäre, das sie sich absichtlich nicht meldet.
Wenn die Briefe nicht wären, wäre das ganze ein klarer Fall, aber so bleibt immer der Zweifel, ob es nicht doch freiwillig war.


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Der Fall Tanja Mühlinghaus

17.09.2019 um 20:36
ludaya43 schrieb:Bleibt also ein Zeitfenster von 1,5 Stunden
Natürlich könnte man auch vermuten, dass in diesen 1,5 Stunden irgendetwas vorgefallen sein muss, was Tanja dazu veranlasste, ein - evtl schon länger geplantes - 'Verschwinden'/'Abtauchen' an genau diesem Tag in die Tat umzusetzen.
ludaya43 schrieb:Wenn die Briefe nicht wären, wäre das ganze ein klarer Fall, aber so bleibt immer der Zweifel, ob es nicht doch freiwillig war.
Glaube in Tanjas Fall nicht wirklich an ein freiwilliges Verschwinden.
Was man immer berücksichtigen sollte, ist die Tatsache, dass Tanja damals erst 15 Jahre alt war und wie realistisch ist es, dass eine 15-jährige so vollkommen spurlos verschwinden kann?
Ohne Hilfe von (einem) Erwachsenen ist das m E unmöglich.

Tanjas Mutter sagt ja, dass diese Briefe nicht Tanjas sonstiger Ausdrucksweise/Schreibstil entsprechen würden.
Aufgrund dessen halte ich es für eine Überlegung wert, dass der Täter die Briefe entweder diktiert hat, Tanja unter Druck gesetzt/ gezwungen hat, diese Briefe zu verfassen - m E nach um Zeit zu gewinnen, aber Zeit wofür?


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17.09.2019 um 20:45
@ThoFra
das glaub ich kann ich beantworten:
Der Täter war sich nicht so sicher, daß man nicht auf ihn kommt, deswegen dieses Zeit schinden.
Deswegen das " ihr braucht mich nicht suchen"
Das war jemand, den Tanja kannte 100%ig...
Woher sollte er sonst wissen, daß Tanja erst um 10.00 das Haus verlässt?


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