Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987
gestern um 23:05Um das noch eben was näher zu erläutern: ich glaube, daß jeder in seinem Arbeits-oder auch persönlichem Umfeld (Verwandte, Bekannte) einige wenige Personen hat, mit denen die Chemie einfach nicht so stimmt, hier und da Spannungen auftreten.JestersTear schrieb:Genau so wahrscheinlich ist mMn das Szenario, daß ihr zufällig jemand entgegen (oder auch hinterher)kam , mit dem sie einen Beef hatte. Möglicherweise für alle so harmlos, daß keiner inklusive Sibylle selbst, der davon wußte, ein Motiv darin erkannte- außer eben dem Täter.
Diese Spannungen erscheinen oft so harmlos, daß man sie nicht einmal für erwähnenswert gegenüber Dritten hält, z.B. weil man denkt, daß es sich nicht lohnt, dafür jetzt ein Faß aufzumachen.
Aber je nach dem, wie das Gegenüber gestrickt ist , kann er oder sie die Wertigkeit ganz anders empfinden. Erst recht bei jungen Leuten wie in diesem Fall, wo Dinge wie z.B. romantische Gefühle, Stolz ,Eifersucht oder verletzte Eitelkeit eine zusätzliche Rolle spielen könnten.
Wenn jemand Chantal erzählt, daß Kevin auf sie steht und sie antwortet: "Echt? Wie süß! Ich kann mir aber trotzdem nicht vorstellen, daß das von meiner Seite aus mal was wird" und Kevin davon Wind bekommt, dürfte das für ihn besser zu verkraften sein als die an ihn ran getragene Antwort "Echt ? Der mag ja ganz nett sein, ist aber mit diesen ganzen Pickeln überhaupt nicht mein Typ". Die könnte Kevin wiederum schon eher aggro machen und wenn noch zusätzlich Alkohol im Spiel ist, weil er z.B.
...gerade aus einer dieser Locations kommt.JestersTear schrieb:Besucher vom LaGatsch, Hasen oder der Veranstaltung an den Sportplätzen
Hat sich hier natürlich nicht so zugetragen, trotzdem glaube ich, daß man jemandem vollkommen unabsichtlich sehr triggern kann, ohne es selbst bemerkt zu haben.
Das meine ich seit Jahren mit "Vorgeschichte".
