Die Göhrde-Morde
24.01.2018 um 17:18@hahnundhenne
Bitteschön:
https://www.landeszeitung.de/blog/lokales/1397091-birgit-meier-wurde-erschossen
Bitteschön:
Du redest von "viel Blut im Auto". Wie kommst du darauf? Ich habe in Erinnerung, dass in den Artikeln von Blutspuren die Rede war und nicht von großen ausgetrockneten Blutlachen, die man als "viel Blut" bezeichnen könnte. Natürlich könnte auch das damit gemeint sein, jedoch wurde, glaube ich, nie näher drauf eingegangen oder irre ich mich? Aber vielleicht hast du ja auch einen ganz anderen Artikel gelesen?!accattone schrieb am 01.01.2018:Denn es war ja viel Blut im Auto.
Das wäre für die Kripo ja auch sehr interessant gewesen.
Da er an den Daten der Göhrde-Morde krankgeschrieben war, kann man denke ich eine Selbstständigkeit ausschließen?! Oder muss man sich als sein eigener Chef auch krankschreiben lassen?SpäteSühne schrieb am 17.01.2018:- Wer war sein Arbeitgeber oder war er selbständig?
Liegt es eventuell an den Wahnsinns-Quellen die damals so viel falsch gemacht haben, dass sich nun andere für deren Arbeit entschuldigen müssen?LuckyLuciano schrieb am 18.08.2016:Ich beziehe meine Informationen nicht aus Quellen heutiger Beamter sondern von einer Vielzahl ehemals tätiger Beamter. Personen, die diesen Fall wirklich (in unterschiedlicher Funktion) betreuten und maßgeblich prägten und weitaus mehr aus dem Tagesgeschehen der Ermittlungen zu berichten wissen, als jeder, der heute eine Hauptakte liest!
Das wurde schon mal thematisiert. Es ist wohl so, wenn man eine Verdienstausfallversicherung oder Krankentagegeldversicherung hat, braucht man auch als Selbstständiger eine Krankschreibung, die man dann der Versicherung einreichen muss.Kasi277 schrieb:Da er an den Daten der Göhrde-Morde krankgeschrieben war, kann man denke ich eine Selbstständigkeit ausschließen?! Oder muss man sich als sein eigener Chef auch krankschreiben lassen?
Müssen sie das wirklich oder sind die Medien (auch) in diesem Punkt eher voreilig oder undifferenziert in ihrer Darstellung?Kasi277 schrieb:Liegt es eventuell an den Wahnsinns-Quellen die damals so viel falsch gemacht haben, dass sich nun andere für deren Arbeit entschuldigen müssen?
Diese Morde werden ihm zugeschrieben.Kasi277 schrieb:Ich bin gespannt, welche Morde KWW noch zugeschrieben werden, denn ich denke auch, die fünf bereits bekannten Morde waren nicht alle.
Da du meine Fragen ja leider nur mit Gegenfragen beantwortest, möchte ich es dir gleichtun.LuckyLuciano schrieb:Hat die POL LG in der früheren Zeit tatsächlich die Kardinalfehler begangen, die heute ins Feld geführt werden oder ist die Sachlage ggf. doch eine andere?
Da würde mich sehr interessieren welche Fälle du genau meinst? Mir fällt da spontan "nur" einer ein.LuckyLuciano schrieb:Wenn es diese gibt und die gibt es, müssen wir dann neu denken oder zumindest Sielaffs Einschätzung der Parallelen zu "Altfällen" in Frage stellen?
Willkommen, Kasi277, und danke für deine Einschätzungen. Ich sehe die Lage sehr ähnlich und frage mich, warum manche hier immer noch von "Puzzlestücken, die nicht passen wollen" u. Ä. reden/schreiben.Kasi277 schrieb:In Bezug auf KWW denke ich, ist die Sache klar. Wenn man sich seinen Lebenslauf und seine Vorstrafen anschaut, bleibt da auch nicht viel Raum für Zweifel.
Ich persönlich glaube das auch und denke da in erster Linie (aber nicht nur) an die Taten, in denen Kleinkaliberwaffen eine Rolle spielten.Kasi277 schrieb:Ich bin gespannt, welche Morde KWW noch zugeschrieben werden, denn ich denke auch, die fünf bereits bekannten Morde waren nicht alle.
Danke für das Nachdenken dazu! KWW war, soviel ich weiß, "nur" an einem Mordtag krankgeschrieben. Der andere Mordtag war auch ein arbeitsfreier Tag, eine Krankschreibung KWWs lag vor und nach diesem anderen Mordtag nicht vor. Oder hat jemand dazu einen Nachweis, den ich nur nicht kenne?Kasi277 schrieb:SpäteSühne schrieb:- Wer war sein Arbeitgeber oder war er selbständig?
Da er an den Daten der Göhrde-Morde krankgeschrieben war, kann man denke ich eine Selbstständigkeit ausschließen?! Oder muss man sich als sein eigener Chef auch krankschreiben lassen?
Entschuldige, wenn ich Deine Frage mit einer Gegenfrage beantwortet habe. Das ist sonst nicht meine Art und wird allgemein hin als unhöflich bewertet. Das war jedoch nicht meine Absicht.Kasi277 schrieb:Da du meine Fragen ja leider nur mit Gegenfragen beantwortest, möchte ich es dir gleichtun.
Wie schätzt du die Sachlage denn ein? Ist sie eine andere?
Gerade in dieser Situation vermögen die ehemaligen Beamten die damaligen Abläufe wohl besser zu beschreiben, als dies jeder andere heute könnte. Ich nehme Presse-/Medienberichte ungern so hin, wie sie erscheinen. Jedenfalls dann nicht, wenn sie Unwahrheiten beschreiben und/oder Spielräume für weitere Recherchen offen lassen. Die Haltung "wird schon stimmen, was die Medien schreiben" überlasse ich gerne anders denkenden Usern. Mein Ansatz ist jedenfalls ein anderer.LuckyLuciano schrieb am 18.08.2016:Ich beziehe meine Informationen nicht aus Quellen heutiger Beamter sondern von einer Vielzahl ehemals tätiger Beamter. Personen, die diesen Fall wirklich (in unterschiedlicher Funktion) betreuten und maßgeblich prägten und weitaus mehr aus dem Tagesgeschehen der Ermittlungen zu berichten wissen, als jeder, der heute eine Hauptakte liest!
Ich kann für mich noch nicht erkennen, welchen Erkenntnisgewinn es liefert zu wissen, ob KWW tatsächlich am Tattag (Mittwoch | Opferpaar 2) krank geschrieben war!? Für Opferpaar 1, ein Sonntag, ist eine AU m. E. unerheblich. Was hilft es dies zu wissen? Was leitest Du daraus ab?SpäteSühne schrieb:Da wir nicht wissen, wie lange KWW krankgeschrieben war und auch nicht, ob er selbständig war oder abhängig beschäftigt war, lässt sich nur festhalten, dass KWW für eine Tatzeit offiziell krankgeschrieben war. Wir wissen aber auch nicht, ob KWW vorzeitig wieder seine Arbeit aufgenommen hatte oder z.B. erst an dem Mordtag folgenden Werktag seine Arbeit wieder aufgenommen hatte. Und wir wissen auch nicht, ob die Krankschreibung geplant war, die Krankheit vorgetäuscht war oder was auch immer. Somit kann man nur festhalten, dass für KWW an diesem Mordtag eine Krankschreibung vorlag. Nicht mehr und auch nicht weniger. Ein Indiz, aber leider ohne jede Beweiskraft für irgendetwas.
Erkenntnisse gewinnt man nicht. Dass KWW aber auch "in jenen Tagen, in denen Birgit Meier verschwand, krankgeschrieben"* war, ist doch interessant, oder?LuckyLuciano schrieb:Ich kann für mich noch nicht erkennen, welchen Erkenntnisgewinn es liefert zu wissen, ob KWW tatsächlich am Tattag (Mittwoch | Opferpaar 2) krank geschrieben war!? Für Opferpaar 1, ein Sonntag, ist eine AU m. E. unerheblich. Was hilft es dies zu wissen? Was leitest Du daraus ab?
Gerade diese Vorstrafen zeigen doch ein anderes Bild?! Ein anderes Opferprofil, andere "Motive" für die bekannten, nachgewiesenen Taten.Kasi277 schrieb:In Bezug auf KWW denke ich, ist die Sache klar. Wenn man sich seinen Lebenslauf und seine Vorstrafen anschaut, bleibt da auch nicht viel Raum für Zweifel.
Bewiesen ist es sicher nicht. Indizien für eine Tatbeteiligung gibt es hingegen zweifelsfrei, da gebe ich Dir recht.Kasi277 schrieb:Ich bin froh, dass dies nun auch endlich "bewiesen" wurde. Oder man endlich Indizien dafür gefunden hat, ihn mit den Göhrde-Morden in Zusammenhang zu bringen.
Dass es einen Mittäter/Mitwisser gibt, ist in der Tat nicht auszuschließen. Reden wird er, wenn es diese Person gibt, hingegen sicher nicht. Denn dies würde lebenslänglich bedeuten. Beihilfe zum Mord oder sogar eine Tatbeteiligung würde ggf. die Höchststrafe nach sich ziehen.Kasi277 schrieb:Des weiteren bin ich fest davon überzeugt, dass es einen Mitwisser geben muss. Vielleicht keinen Mittäter, einen Mitwisser aber allemal. Wie die meisten, halte auch ich einen gewissen "Kameraden" für diesen Mitwisser. Hoffentlich befreit er sich bald in Form von Reden von diesem seelischen Ballast.
LuckyLuciano schrieb am 06.11.2016:Es gibt noch nicht einmal einen belastbaren Grund für eine Täterschaft von K.W.W. bei B.M.
Es gibt keine Leiche, somit sprechen wir über einen Vermisstenfall.
Man findet eine Blutspur an einer Handfessel. Und?
Was noch? Was beweist das?
LuckyLuciano schrieb am 06.11.2016:Der Autor schmückt sich mit Namen.
Einem ehemaligen Vize-Chef des LKA HH.
Und seinen "Helfern".
Welche belastbaren Beweise liefern sie?
Herrn Sielaff kenne ich auch persönlich.
Er trifft das Muster eines befangenen Angehörigen, den man aus der Aufklärung eines Fall im aktiven Polizeidienst immer dann raus hält, wenn es um persönliche Strömungen und Verbindungen geht (Familie, usw. ...)
Die Kompetenz von Herrn Sielaff zu beurteilen steht mir nicht zu, weil ich dies nicht beurteilen kann. Das was ihn in der Arbeit bzgl. seiner Schwester ausgezeichnet hat, ist Beharrlichkeit. Und das gestehe ich ihm voll umfänglich zu.Rorschach schrieb:Moin, im November 2016 hast du mich noch angemacht wegen Sielaff und seinem Team. Würdest du ihn denn mittlerweile für kompetent halten oder bist du nach wie vor der Meinung durch deine Kontakte zu den Ruheständler kannst du das alles besser als jeder andere beurteilen, und der alte Sielaff ist immer noch, um deine Worte zu gebrauchen "in dem Muster betroffener Angehöriger gefangen"
Wer ist denn "wir"?Zitronella schrieb:Wir denken sehr ähnlich und du stellst genau die richtigen Fragen bzgl dem Wissensstand (einiger) Mitschreiber!
Die Antworten würden mich interessieren!