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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

25.06.2020 um 19:48
Fragt mal in Eurem Bekanntenkreis nach!
Schildert die Situation vor dem Telefonat und fragt dann wer würde am Telefon erwähnen dass wir uns gleich mit einem Kaufinteressenten der Geige Treffen?
Bei mir waren es 10 von 10.
Deshalb steht für mich fest die L. fuhren definitiv alleine ins sogenannte Hölzl denn für ein spontanes Kennenlernen nach dem Telefonat fehlte definitiv die Zeit.
Und aus den Polizeiberichten geht hervor dass die Geige auch einen Wert hatte denn es steht geschrieben der Täter hatte es wahrscheinlich nur auf das schnelle Geld abgesehen denn es fehlten Schmuck und Bargeld. Die Geige ließ er aber zurück.


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

26.06.2020 um 08:39
Jomiko
schrieb:
Schildert die Situation vor dem Telefonat und fragt dann wer würde am Telefon erwähnen dass wir uns gleich mit einem Kaufinteressenten der Geige Treffen?
Lt. Wiki wusste die Tochter nicht viel über die Geige. Warum das kein Thema war, wissen wir nicht. Darum ist es auch sinnlos darüber zu diskutieren, was wäre wenn und wie würden sich andere verhalten wenn. Die Ls scheinen die Tochter nicht umfassend über die Geige und ihren Plan damit informiert zu haben.
Jomiko
schrieb:
der Täter hatte es wahrscheinlich nur auf das schnelle Geld abgesehen denn es fehlten Schmuck und Bargeld.....

Wenn es nur um das schnelle Geld gegangen wäre, hätte der Täter den Tatortort mit Geld und Schmuck meiner Meinung nach unverzüglich verlassen. Warum fuhr er das Wohnmobil nach Nürnberg und kam später nochmals zurück? Spricht für mich eher nicht für den schnellen Raubmord.
Jomiko
schrieb:
Deshalb steht für mich fest die L. fuhren definitiv alleine ins sogenannte Hölzl denn für ein spontanes Kennenlernen nach dem Telefonat fehlte definitiv die Zeit.
Und wenn sie sich bereits vorher kennenlernten und der spätere Täter stand während des Telefonats hinter ihnen. Hat sie evtl. sogar gezwungen, kurz zuhause anzurufen und Bescheid zu geben,dass alles i nOrdnung ist. Schon gäbe es wieder eine Möglichkeit, dass sie doch gemeinsam ins Hölzl gefahren sind.


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

26.06.2020 um 09:04
Jomiko
schrieb:
Schildert die Situation vor dem Telefonat und fragt dann wer würde am Telefon erwähnen dass wir uns gleich mit einem Kaufinteressenten der Geige Treffen?
Bei mir waren es 10 von 10.
Die Tochter hat ja ausgesagt, dass in dem Telefonat von einer "Geigenausstellung" die Rede war. Wer weiß, ob nicht von etwas anderem im Zusammenhang mit der Geige die Rede war? Ruft mal eure Kinder an und berichtet ihnen ein bisschen aus dem Urlaub. Und dann lasst euch am nächsten Tag nochmal wiedergeben, was ihr erzählt habt. Ich glaube, da sind bei 11 von 10 Abweichungen vom tatsächlich erzählten drin...
Jomiko
schrieb:
Hat sie evtl. sogar gezwungen, kurz zuhause anzurufen und Bescheid zu geben,dass alles i nOrdnung ist.
Das kann ich mir nicht so gut vorstellen. Ich denke, dann hätte die Tochter zumindest den Eindruck gehabt, dass irgendwas seltsam ist. Ich glaube, mit einer Pistole am Kopf telefoniert es sich nicht ganz so ungezwungen wie normalerweise...


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

26.06.2020 um 09:05
Also für mich ist es genauso gewesen wie es der Profiler Horn auch dargelegt hat. Wieso sucht die Polizei wohl nur Zeugen für bestimmte Zeiten vor der Tat? Weil Sie genau weiss an welchen Campingplätzen Sie vorher waren und dass sie da niemanden Kennengelernt haben der als Täter in Frage kommt!
Ich habe schon versucht herauszubekommen ob es am Tattag in der Nähe des Tatorts irgendwelche Baustellen gab. Der Schweissgeruch könnte auch von einer sehr heissen Arbeitsstelle des Täters sein! Asphaltierer zum Beispiel.


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26.06.2020 um 09:10
Sorry aber das habe ich nicht geschrieben denn das ist ja genau dass was ich auch denke. Also wenn ich meiner erwachsenen Tochter am Telefon sagen würde, dass die Geige von mir aus 1500 Euro wert wäre und wir uns heute noch mit einem Kaufinteressenten treffen würden dann wüsste Sie das am nächsten und übernächsten Tag schon noch! Und wenn es dieses Treffen wirklich gegeben hätte dann hätte ich das am Telefon meiner Tochter wohl erzählt!


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

26.06.2020 um 19:33
Es kann doch echt sein, dass die Langendonks selber die Geige nicht sooo wahnsinnig interessant fanden...sonst hätten sie die doch nicht mitgenommen...aus Gründen, die schon oft diskutiert wurden...weil der Geige die paar Wochen im WoMo geschadet hätten! Ich weiss jetzt nicht, ob die L´s generell rechte Musikliebhaber waren...aber es könnte zumindest seinen Teil dazu beigetragen haben, mit jemanden an den Vorabenden ein Glas mehr zu trinken, weil man ein gemeinsames Thema hatte!

Zum Telefonat ist mein Gedanke einfach der, dass das Gesagte auch auf das Verhältnis zu den Kindern ankommt...und auf die Situation, in der sich gerade befinden! Es muss nicht so sein...aber wieviel Kinder nehmen wohl ab (damals sicher ohne Rufnummernerkennung)...und es passt gerade nicht...weil die Tochter vielleicht am Herd steht...und klemmt den Hörer ans Ohr...sagt einfach...ja, wie schön...damit halt a Ruah ist...auf bayrisch gesagt! Genauso ist es natürlich von den Eltern gut gemeint, zu Hause anzurufen...aber ob sie jetzt da jedes Detail erwähnen...man sagt halt den Ort in der Nähe, unter dem sich die Tochter was vorstellen kann...vielleicht wir sind am Chiemsee, obwohl sie gerade aus Siegsdorf telefonieren! Fragt mal tausend Leute, wie´s im Urlaub war, wenn sie heimkommen...natürlich alles perfekt! Und dann redest nach zwei Jahren darüber...dann heisst es auf einmal...oh Gott, nie mehr!


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

27.06.2020 um 22:49
Mal ein paar Anregungen vor allem an die schon länger hier Ermittelnden.
Es wird immer davon ausgegangen dass um 15 Uhr der Camper der L. am Hölzl gesehen wurde weil es ja dort später auch stand. Sicher sagen kann man das aber nicht, die Zeugen haben ja nur einen weißen Camper gesehen aber nicht die L., oder?
Wieso steigt der Taxifahrgast soweit vor dem Tatort aus dem Taxi aus wenn er wie hier vermutet so schnell wie möglich dahin zurückwollte? Er hatte ja somit noch einiges an Strecke zu Fuss zurückzulegen!
Wer kann nähere Angaben über die Tätigkeiten zu dieser Zeit an der Mülldeponie machen. Übernachteten da vielleicht Arbeiter in Campern um und im Hölzl?


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28.06.2020 um 16:13
Jomiko
schrieb:
Wer kann nähere Angaben über die Tätigkeiten zu dieser Zeit an der Mülldeponie machen.
Dazu wurde weiter vorne mit Quellenangaben berichtet, dass die Sanierungsarbeiten 1997 im weitesten beendet gewesen sein. Soweit ich das noch auf dem Schirm habe.


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29.06.2020 um 12:00
Jomiko
schrieb:
Wer kann nähere Angaben über die Tätigkeiten zu dieser Zeit an der Mülldeponie machen.[/quote

Ich denke, damit hat es nichts zu tun...das wurde nie erwähnt...und die Mülldeponie war so nah...da wurde sicher recherchiert!
Ausserdem...grosser Zufall, wenn sich zwei holländische Urlauber an einer Mülldeponie am Hölzl so mit jemanden zoffen, dass sie
gleich massakriert werden! Da kommt nur die Überfall-Theorie in Frage...es war jemand an der Deponie...sieht das Wohnmobil und hofft auf Beute! Aber ich bin mir immer mehr sicher...die L´s sind da nicht alleine zum Hölzl!


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08.07.2020 um 15:29
Jomiko
schrieb am 27.06.2020:
Es wird immer davon ausgegangen dass um 15 Uhr der Camper der L. am Hölzl gesehen wurde weil es ja dort später auch stand. Sicher sagen kann man das aber nicht, die Zeugen haben ja nur einen weißen Camper gesehen aber nicht die L., oder?
Das kann ich nicht ganz verstehen. Wie ist das gemeint? Es dürfte ja wohl ausgeschlossen sein, dass sich hier noch ein anderer Camper ins Hölzl verirrt hat. Nein, nein, mE muss man schon davon ausgehen, dass der Camper der Ls, wie eben berichtet (und so wohl auch von Zeugen bestätigt) die lange Zeit dort stand.
Jomiko
schrieb am 27.06.2020:
Wieso steigt der Taxifahrgast soweit vor dem Tatort aus dem Taxi aus wenn er wie hier vermutet so schnell wie möglich dahin zurückwollte? Er hatte ja somit noch einiges an Strecke zu Fuss zurückzulegen!
Hmm, also die Strecke war doch nicht weit. Der Ausstiegsort lag meines Wissens doch in unmittelbarer Nähe zum Hölzl. Das er sich nicht auch noch auf den Feldweg fahren ließ, dürfte klar sein. Vielleicht hätte der Taxifahrer das auch gar nicht gemacht, weil er dann ja fast schon mit einem Überfall hätte rechnen müssen, wenn einer in der späten Nacht nach stundenlanger Fahrt erklärt : "So und jetzt fahren wir dann mal hübsch in den Feldweg rein". Jedenfalls wäre das ja noch viel auffallender gewesen. Die paar Schritte machten doch auch zeitmäßig rein nichts aus.
Jomiko
schrieb am 27.06.2020:
Ausserdem...grosser Zufall, wenn sich zwei holländische Urlauber an einer Mülldeponie am Hölzl so mit jemanden zoffen, dass siegleich massakriert werden! Da kommt nur die Überfall-Theorie in Frage...es war jemand an der Deponie...sieht das Wohnmobil und hofft auf Beute!
Großer Zufall war hier m.E. sicherlich im Spiel. Von langer Hand geplant war hier gar nichts. Der Täter machte hier aus meiner Sicht ständig Fehler, die er dann jedoch halbwegs wieder ausbügeln kann:

1. Schüsse (werden gehört)
2. Schlechte Waffe (Rohrkrepierer)
3. Schlechter Ort (kann eingesehen werden)
4. Schlechte Planung (keine vernünftige Rückreisemöglichkeit)
5. Finanzielles Fiasko (kaum Beute, geht für Taxifahrt drauf und Risiko wegen Mordes belangt zu werden)

Alles in allem hatte der Mann enormes Glück


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

08.07.2020 um 17:57
Gut Schüsse werden auch bei andern Verbrechen gehört. Ist wohl nicht zu vermeiden.
Schlecht Waffe ist ein Annahme wie der Rohrkrepierer auch. Also auch das stimmt so nicht
Strategisch wohl ein hervorragender Ort. Gut Fluchtmöglichkeiten. Gesehen wurde Nichts. Distanzen sind zu gross.
Die Taxifahrt weisst auf eine hervorragen gute Koordination hin. Und mit der Rückreise verblüfft er alle. Ob er das überhaupt musste? Einfache geniale und gut Planung.
Zuerst einmal wissen wir das Tatmotiv nicht. Genau so wie hoch die Beute war. Vielleicht lagen mehrere 10'000 DM drin.

Wo soll da Glück mit dabei sein?

Der Kerll ist schlauer als Einstein. Der spielt Katz und Maus mit der Polizei. Um den fall zu lösen müssen Leute mit IQ hin.


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

09.07.2020 um 11:36
schluesselbund
schrieb:
Gut Schüsse werden auch bei andern Verbrechen gehört. Ist wohl nicht zu vermeiden.
Der Täter hatte ein Messer. Der Einsatz der Pistole musste nicht zwingend erfolgen. Zudem hätte ein professioneller Mann nicht eine Uraltwaffe mit Ladehemmung, sondern eine "vernünftige" Pistole, evtl. sogar mit Schalldämpfer.
schluesselbund
schrieb:
Schlecht Waffe ist ein Annahme wie der Rohrkrepierer auch. Also auch das stimmt so nicht
Die Art der Waffe ist bekannt. Auch die Ladehemmungen sind verifiziert.
schluesselbund
schrieb:
Strategisch wohl ein hervorragender Ort. Gut Fluchtmöglichkeiten. Gesehen wurde Nichts. Distanzen sind zu gross.
Das wurde lang und breit diskutiert. Der Ort ist völlig ungeeignet für ein professionelles Verbrechen. Kein "Profitäter" führt seine Tat mehr oder weniger vor den Augen von vorhandenen Zeugen aus. Es wäre ja sogar möglich gewesen, die Ls zu zwingen mit dem Täter zu einem wirklich abgelegenen Ort (z.B. in einen Wald) zu fahren, um dort zur Tat zu schreiten.
schluesselbund
schrieb:
Die Taxifahrt weisst auf eine hervorragen gute Koordination hin. Und mit der Rückreise verblüfft er alle. Ob er das überhaupt musste? Einfache geniale und gut Planung.
Eine Hervorragende Koordination kann ich nicht erkennen, wenn jemand erst hunderte Kilometer fährt, dann feststellt, dass kein Zug mehr geht und dann mit einem Taxi stundenlang zurückgondelt, wobei der Taxifahrer einen prima Zeugen abgibt. Das war so nicht geplant. Aber richtig verblüfft hat er damit alle.
schluesselbund
schrieb:
Zuerst einmal wissen wir das Tatmotiv nicht. Genau so wie hoch die Beute war. Vielleicht lagen mehrere 10'000 DM drin.
Wieso bitte sollten die Ls auf ihrer Urlaubsreise mehrere 10.000 DM dabei gehabt haben und sich dann seelenruhig Sehenswürdigkeiten anzusehen?
schluesselbund
schrieb:
Der Kerll ist schlauer als Einstein. Der spielt Katz und Maus mit der Polizei. Um den fall zu lösen müssen Leute mit IQ hin.
Naja, erstmal glaube ich, dass da schon Leute mit IQ ermittelt haben. Es mag sein, dass hier ein Katz und Maus spiel vorgelegen hat, wobei mir ungewiss erscheint, wer hier Katze und wer Maus ist. Ich bleibe dabei, der Mann hatte unsagbares Glück. Das Problem der Ermittler sehe ich vor allem darin, dass es eben gerade keine Vorgeschichte und es keine Verbindung gab, kein Tatplan vorlag, sondern alles zufällig ablief. Dann fehlt ein Ermittlungsansatz und man hat nur Zeugenaussagen zum ungefähren Aussehen, sonst nichts. Wenn die Zeugen, hier die Taxifahrer, dann evtl. noch ungenaue oder auch unbeabsichtigt falsche Wahrnehmungen schildern, ist das Kind schon fast in den Brunnen gefallen.


Eine Ausnahme gibt es für mich aber, wenngleich ich das nicht für wahrscheinlich halte. Wenn der Taxigast nicht der Täter im Hölzl war, sondern ein Dritter, der nur die Aufgabe gehabt hat, Verwirrung zu stiften und Aufmerksamkeit auf sich zu legen (wobei er wusste, dass er absolut safe ist, weil er zum Tatzeitpunkt ein hieb- und stichfestes Alibi hatte), ja dann, dann wäre die Tat tatsächlich genial gewesen und wäre in diesem schlechten Sinne fast perfekt


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

09.07.2020 um 17:30
@mattschwarz

Berichtet wird. Ein Schuss, dann kurze Pause, dann 5 - 6 Schuss schnell hintereinander gehört, gesehen hat die Tat niemand.
Wie man da auf eine nicht funktionierende Schrott Waffe kommt, ist doch an den Haaren herbeigezogen. Und noch übler, dass ein professioneller Mann eine vernünftige Waffe mit Schalldämpfer benutzt hätte.

Richtig. Die Art der Waffe ist bekannt. Von verifizierten Ladehemmungen zu sprechen ist doch Schmarren. Siehe dazu erster Satz.

Ihr suggerierst du einen professionellen Killer vor. Hat aber nichts mit einem professionellen Täter zu tun.

Nochmals es gab keine Zeugen. Was die Langendonk veranlasst hat ins Hölzl zu fahren ist nicht bekannt. Genau so ob sie in Begleitung waren. Aber wenn sie in Begleitung waren, so hat der Begleiter schon ein Meisterstück hingelegt sie ins Hölzl zu lotsen. Mindestens ich charakterisiere die Langendonk nicht als blauäugig. Wenn es so gewesen ist, so hatten die Langendonk einen triftigen wichtigen Grund sich im Hölzl aufzuhalten.

Weiter ist es nur eine These, dass der Mörder auch der Taxigast war. Das muss nicht sein. Auch wurde das Wohnmobil nicht grundlos nach Altenfurt gefahren. Und wer es gefahren hat ist auch nicht bekannt. Ganz sicher wusste der Fahrer, dass kein Zug mehr fährt. Und überhaupt warum soll die Peron mit dem Zu fahren? Was soll dan an der Koordination falsch sein?

Ihr wird doch deutlich, dass ein sicheres wie cleveres Handeln vorliegt. In dem Sinne würde ich von einer professionellen Tat sprechen. Ergibt sich auch weiter daraus, dass bei dem Verbrechen kein Spurmaterial zurück blieb, welches dem /den Täter zu zuordnen wären. Noch nicht einem ein DNA Profil konnte erstellt werden. Selbst Fingerabdrücke gibt es nicht. BZW waren nicht auswertbar.

Auch so eine Annahme, dass die Taxifahrkosten = erbeutetes Geld sein soll. Und ob überhaupt Geld das Tatmotiv war ist doch reine Spekulation.

Nein. Der Fall hat eine ganz andere Dimension. So sehe ich das.

Ob es eine Vorgeschichte gab wissen wir nicht. Ich gehe aber in der Annahme, dass der Polizei die Stossrichtung für das Tatmotiv bekannt sein könnte. Klar sei es den Kindern freigestellt, welche Belohnung sie zur Lösung des Falls bereitstellen. Nur in der Höhe wollte man Jemanden zum sprechen bringen.

Fallbezogen ist es so, dass die Katze die Maus erwischt. Ihr ist es so, dass die Maus die Katze erwischt.


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Tiho
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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

09.07.2020 um 19:07
schluesselbund
schrieb:
Noch nicht einem ein DNA Profil konnte erstellt werden
Eben als hätte derjenige schon damals gewusst was das feuer nicht zerstört, spätestens das wasser der Feuerwehr macht die spurenauswertung auf dna usw vermutlich unmöglich


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

10.07.2020 um 05:09
In voller Länge.

https://sendvid.com/db6vo4cg

Ich verwiese auf die Nachmoderation.


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

10.07.2020 um 16:46
Mir hat es vorhin dieses Video in die Timeline von youtube gespült...

War der mysteriöse Fahrgast der Täter ??? / Fall: Ehepaar Langendonk / Mystery


Vielleicht interessiert es euch, wirklich Neues gibt es (natürlich) nicht, aber immerhin wird der Fall von youtubern doch noch einmal aufgegriffen. Meine persönliche Meinung zu dieser youtuberin lasse ich aussen vor, auch wenn es mir aufgrund vorhergehender Videos von ihr nicht gelungen ist, das Video komplett neutral zu betrachten.


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

11.07.2020 um 21:15
Mich würde es nicht wundern wenn an dem Mordwochenende auch die feierliche Einweihung der neuen Orgel des Klosters Baumburg war!


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

12.07.2020 um 13:42
@Jomiko
Jomiko
schrieb:
Mich würde es nicht wundern wenn an dem Mordwochenende auch die feierliche Einweihung der neuen Orgel des Klosters Baumburg war!
Ich denke, das wäre sicher geprüft worden...und da gab und gibt es bestimmt Fotos, wo man die Langendonks entdeckt hätte!


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12.07.2020 um 18:18
Dann ließ mal so um Seite 252 rum!


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13.07.2020 um 18:25
Ich war länger nicht hier, deshalb arbeite ich einige Beiträge ab, die teilweise schon etwas älter sind:
mattschwarz
schrieb am 18.06.2020:
Vor allem aber haben die Ls doch klar zum Ausdruck gebracht, dass sie der Geige keinen besonderen Wert beigemessen haben. Sonst hätten sie das Teil niemals mit in den Urlaub genommen. Die Ls machten Ausflüge, stellten den Camper ab und nahmen Besichtigungen vor. Der Camper und die Geige waren also alleine. Das Wohnmobile gerne mal aufgebrochen werden, ist jedem bekannt. Dieser Gefahr hätte sich niemand ausgesetzt. Dazu kommt, dass niemand ein wertvolles Instrument aus Holz einer so immensen Belastung aussetzen würde.
Das ist das Überzeugendste, was ich zum Thema "Geige" je gelesen habe. Du hast m.E. völlig Recht. Die Geige als Raubmotiv ist damit für mich endgültig raus.
mattschwarz
schrieb am 19.06.2020:
Für mich macht es jedenfalls den ganz entscheidenden Unterschied, ob die Ls alleine bei Kaffee und Kuchen stundenlang dasaßen und dann der Täter kam und zuschlug oder, ob man zusammen mit dem späteren Täter lange trank und speiste.
Ja, das ist wirklich der Dreh- und Angelpunkt. Ich glaube nicht, dass sie mit dem Täter zusammensaßen. Schon deshalb nicht, weil sie vermutlich nur zwei Stühle dabeihatten. Der Camper war ja nicht gerade groß, weshalb sollten sie mehr Stühle mitgenommen haben, als sie brauchten? Wenn sie sich auf Campingplätzen mit anderen Leuten zu geselliger Runde zusammensetzen wollten, hätten doch andere Campinggäste ihren eigenen Stuhl gehabt. Und auch abgesehen davon klingt ein Picknick zu dritt am Hölzl, zusammen mit dem späteren Mörder, irgendwie wie eine absurde Vorstellung.
fravd
schrieb am 09.06.2020:
wo ein einfacher räuber, dem die situation eskaliert ist, wohl eher auf schnelle flucht aus gewesen wäre, als mit derartigem vernichtungswillen gegen die opfer vorzugehen.
Das sehe ich im Grunde auch so. Alles an dem Fall ist extrem ungewöhnlich, deshalb gehe ich davon aus, dass auch das Motiv ungewöhnlich war. Jedenfalls kein gewöhnlicher Raubüberfall.
Onkel_Eduard
schrieb am 10.06.2020:
15:00 Uhr Ankunft im Hölzl, die Langendonks noch unter sich.
17:00 Uhr steigen die Langendonks ins WoMo und fahren nach der Kaffeepause los.
17:30 Uhr Halt an der Tankstelle. Herr Langendonk zu Frau Langendonk: "So ein Mist! Wir haben die Einstiegshilfe in dem Wäldchen liegen gelassen!"
18:00 Uhr Rückkehr zum Hölzl, um die Einstiegshilfe zu suchen. Dabei zufälliges Zusammentreffen mit dem Täter.

Ist nicht meine favorisierte Variante, wäre aber eine Möglichkeit, die im Raum stehenden Aussagen unter einen Hut zu bringen.
Meine favorisierte Variante ist es auch nicht, aber wenn es den Tankstopp wirklich gegeben hat, dann kann es nur so und nicht anders gewesen sein. Aber da in Nürnberg kaum noch Diesel im Tank war, halte ich ein Tanken in Altenmarkt schon allein deshalb für eher unwahrscheinlich. Außerdem lag ja ein Teil des Campingtisches im Hölzl. Ich glaube kaum, dass die Langendonks nochmal ein Picknick gemacht haben, wenn sie nur was vergessen hatten.
Jomiko
schrieb am 10.06.2020:
Profiler Horn sagte dass sie es sich in ihren Stühlen bequem machten und dann von hinten erschossen wurden!
Quelle?
fravd
schrieb am 19.06.2020:
hätte ich so auch nicht ohne eine entsprechende anmerkung in die wiki aufgenommen... (da gehören für mich zu den einzelnen "fakten" eigentlich eh immer die zugehörigen quellen mit genannt, sodass man a) quellenkritisch vorgehen kann und b) erkennt, auf wieviele quellen eine aussage überhaupt zurückgeht, oder ob da ein boulevard-journalist ein wenig übers ziel hinausgeschossen ist.)
Du kannst es gern ergänzen!


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