Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau
26.08.2020 um 21:23Hier auf Seite 13:Jomiko schrieb:Wo kann ich nachlesen dass 1997 dort 2 Firmen mit Umbaumassnahmen beschäftigt gewesen sein sollen!
Hier auf Seite 13:Jomiko schrieb:Wo kann ich nachlesen dass 1997 dort 2 Firmen mit Umbaumassnahmen beschäftigt gewesen sein sollen!

Genau - was? Welche Sache könnte man unter Hausmüll verstecken die so wertvoll ist, dass man dafür zwei Menschen ermordet? Noch dazu besteht auf einer Deponie immer die Gefahr, dass ein Bagger kommt und den Dreck zusammenschiebt.Jomiko schrieb:Ein perfektes Versteck für......?
Oder ausgräbt.Momomo schrieb:Noch dazu besteht auf einer Deponie immer die Gefahr, dass ein Bagger kommt und den Dreck zusammenschiebt.
Die Deponie war bequem mit dem Auto zu erreichen. Und wenn jemand was zu einer Hausmülldeponie hinträgt, oder wegholt, ich würde mir da als Zuschauer null Gedanken machen, schon garnicht, wenn ich mit den Örtlichkeiten wie die beiden Holländer nicht vertraut wäre.Jomiko schrieb:Ich denke nicht dass es innerhalb der Deponie zwischengelagert wurde. So ne Blechkiste voll mit..... können 2 Personen leicht mal ein paar Meter am Zaun entlang tragen und dann für ne kurze Zeit dort verstecken.
Ich denke auch, dass eine Mülldeponie (noch dazu eine, die in Bälde aufgelassen werden soll), nicht so der geeignete Ort ist, etwas für die Täter Wichtiges und Wertvolles zu deponieren.Momomo schrieb:Die Deponie war bequem mit dem Auto zu erreichen. Und wenn jemand was zu einer Hausmülldeponie hinträgt, oder wegholt, ich würde mir da als Zuschauer null Gedanken machen, schon garnicht, wenn ich mit den Örtlichkeiten wie die beiden Holländer nicht vertraut wäre.
Nun, wenn man ein paar Meter in den Wald hineintritt, sehen einen die Modellflieger nicht mehr. Und ansonsten ist das Hölzl ein wenig frequentierter Ort.Momomo schrieb:Es scheint noch ein paar unentdeckte Waffenverstecke der RAF zu geben, aber wie wahrscheinlich ist das denn, am helllichten Tag, neben der B 304, an einem Nachmittag, an dem ganz in der Nähe Modellflieger zugange waren - nur mal so als Beispiel!
Diese Idee finde ich gut, dass die Einstiegshilfe als Markierung diente. Ansonsten sehe ich nämlich keinen rechten Sinn darin, die Einstiegshilfe so weit in den Wald zu verbringen. Aber als Markierung für was?Momomo schrieb:Der Platz könnte mit der Einstiegshilfe, die in 300m Entfernung vom Tatort gefunden wurde, gekennzeichnet worden sein.
Dass die blutverschmierte Kleidung im Hölzl zurückgelassen wurde, halte ich ebenfalls für einen bedenkenswerten Einfall. Denn sehr wahrscheinlich hat der Täter in der Kleidung, die er im Taxi trug, keine Kehlen aufgeschnitten. So dass man fragen muss, was geschah eigentlich mit der Kleidung zur Tatzeit, wo verblieb sie? Im Hölzl wäre durchaus eine Möglichkeit. Allerdings glaube ich nicht, dass die Kleidung der einzige Grund war, dorthin zurückzukehren. Nach wie vor denke ich, dass auch ein Fahrzeug dorz zurückgeblieben war.Momomo schrieb:wegen zurückgelassener blutiger Kleidung nochmals den Platz aufsuchte
Für etwas, was im Wagen war, und von dem wir nichts wissen. Und von dem evtl. nicht mal die Töchter wussten bzw. die EBs es auch nicht nachvollziehen können. Die Ls sind ja auch mit einer wertvollen Geige im Gepäck in Urlaub gefahren, was für viele und für mich auch nicht so ganz nachzuvollziehen ist.Menedemos schrieb:Diese Idee finde ich gut, dass die Einstiegshilfe als Markierung diente. Ansonsten sehe ich nämlich keinen rechten Sinn darin, die Einstiegshilfe so weit in den Wald zu verbringen. Aber als Markierung für was?
Ich würde mal vermuten: er musste sein Fahrzeug samt Geige und Tatwaffe dort abholen.Momomo schrieb:Was könnte im Wald zurückgeblieben sein?Die Geige?Etwas sonstiges Wertvolles aus dem Wohnmobil?Die blutige Kleidung?Die Tatwaffe?Klar, der Täter musste schnell in der Nacht zum Tatort zurück. Zumindest um sein eigenes Fahrzeug möglichst schnell wegzufahren.
Ich kenne diese Geigentheorie nicht. Auch wenn man allgemein nicht mit einer (wertvollen) Geige im Wohnmobil rumfährt, Tatsache ist, dass die Ls das eben doch taten.Menedemos schrieb:Oh nein, nicht wieder die Geigentheorie. @mattschwarz hat dazu schon vor längerer Zeit das nötige geschrieben. Wenn die Geige wertvoll gewesen wäre, hätten die Langendonks sie nicht mit auf die Reise genommen, wegen der Temperaturen und auch wegen der Angst, dass sie geklaut wird, wenn sie mal nicht am Womo sind.
Auch meine Gedanken: Zuerst probierte der Täter es auf die sanfte Tour und wollte als seriöser Geschäftsmann mit einer anderen Geige unter dem Arm das Vertrauen der Ls erlangen, um im geeigneten Moment an einem einsamem Platz wie dem Hölzl die Geige unbemerkt austauschen zu können. Ist evtl. schiefgegangen, und dafür hatte der Täter auch gleich die Pistole in der Tasche. Klar musste er dann nachts schleunigst zurückkommen, um das in diesem Fall dann doch wertvolle Stück möglichst schnell aus dem Versteck zu entfernen. Evtl. könnte es für den Täter zu riskant gewesen sein, die Geige in seinem eigenen Auto in der Nacht zu deponieren.Karlssohn schrieb:Es müsste auch einmal geklärt werden, was da als verkohle Restgeige im Wohnmobil gefunden wurde - eventuell nur die Reste einer 100 DM Geige.
Das weiss man nicht. Ich hätte daran gar nicht gedacht. Wahrscheinlich hätte ich sie ganz normal weitertransportiert, selbst wenn sie evtl. 20K Wert gewesen wäre.Menedemos schrieb:dann hätten sie die Langendonks in ein Schließfach gesperrt und am Ende ihrer Urlaubsfahrt wieder abgeholt.
Wärst du in deren Situation gewesen, hättest du daran gedacht. Mit Sicherheit. Selbst eher sorglose Menschen hätten ein ungutes Gefühl dabei, ein 20000-Euro-Instrument auf einem unbewachten Parkplatz allein zu lassen. Und sie wussten ja auch, dass Wohnmobile öfters mal aufgebrochen werden.JohnJamesRambo schrieb:Ich hätte daran gar nicht gedacht.
Volle Zustimmung.Momomo schrieb:Warum fährt man z.B. mit einer Geige nach Mittenwald? Nicht, meiner Meinung nach, um sie schätzen zu lassen, dazu dürfte es auch in den Niederlanden Stellen geben. Ich glaube, im Inneren der Geige war ein Schild eines Mittenwalder Geigenbaueres, evtl. sogar mit Angabe des Herstellungsjahres. Dann ergibt das ganze Sinn. Man möchte etwas über diese Geige wissen, nicht nur den Wert, sondern auch etwas über die Geschichte des Stückes. Wie bekommt man sie zum Geigenbauer in diesem Fall? Doch nur mit Versand oder man kommt persönlich vorbei. Letzteres scheinen die Ls gemacht zu haben.
Die Frage lautet: Was ist wertvoll. Und für wen ist sie wertvoll. Ich glaube nicht, dass die Geige einen besonders hohen Kapitalwert hatte. Vermutlich deutlich unter 10'000 MarkKarlssohn schrieb:Die Frage ist, wie wertvoll denn die Geige gewesen sein soll.