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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

26.08.2020 um 21:23
Zitat von Jomiko
Jomiko
schrieb:
Wo kann ich nachlesen dass 1997 dort 2 Firmen mit Umbaumassnahmen beschäftigt gewesen sein sollen!
Hier auf Seite 13: https://www.bluesanlagen.de/site/images/documents/infos/DeponieabschlussLitzlwalchen.pdf



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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

26.08.2020 um 22:01
Screenshot 20200826-145419 Samsung InterOriginal anzeigen (0,4 MB)



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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

26.08.2020 um 22:09
Weiss jemand woher dieses Foto stammt?



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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

26.08.2020 um 22:29
Zitat von Jomiko
Jomiko
schrieb:
Weiss jemand woher dieses Foto stammt?
Ein Screenshot aus dem Aktenzeichen xy Film.



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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

26.08.2020 um 22:38
Danke, das dachte ich mir auch.



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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

27.08.2020 um 13:43
Zitat von Jomiko
Jomiko
schrieb:
Ein perfektes Versteck für......?
Genau - was? Welche Sache könnte man unter Hausmüll verstecken die so wertvoll ist, dass man dafür zwei Menschen ermordet? Noch dazu besteht auf einer Deponie immer die Gefahr, dass ein Bagger kommt und den Dreck zusammenschiebt.



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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

27.08.2020 um 13:55
Zitat von Momomo
Momomo
schrieb:
Noch dazu besteht auf einer Deponie immer die Gefahr, dass ein Bagger kommt und den Dreck zusammenschiebt.
Oder ausgräbt.



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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

27.08.2020 um 14:11
Ich denke nicht dass es innerhalb der Deponie zwischengelagert wurde. So ne Blechkiste voll mit..... können 2 Personen leicht mal ein paar Meter am Zaun entlang tragen und dann für ne kurze Zeit dort verstecken.



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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

27.08.2020 um 14:39
Verstehe die ganze Diskussion um die Deponie nicht. Wer soll aus welchem Grund was dort gelagert haben?
Muss ja was ganz Brisantes sein, wenn man dafür zwei Leute umbringt, wenn sie einen dabei erwischen.
Die Deponie war vom Platz der L.'s auch gar nicht einsehbar.



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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

27.08.2020 um 16:13
Zitat von Jomiko
Jomiko
schrieb:
Ich denke nicht dass es innerhalb der Deponie zwischengelagert wurde. So ne Blechkiste voll mit..... können 2 Personen leicht mal ein paar Meter am Zaun entlang tragen und dann für ne kurze Zeit dort verstecken.
Die Deponie war bequem mit dem Auto zu erreichen. Und wenn jemand was zu einer Hausmülldeponie hinträgt, oder wegholt, ich würde mir da als Zuschauer null Gedanken machen, schon garnicht, wenn ich mit den Örtlichkeiten wie die beiden Holländer nicht vertraut wäre.

Es scheint noch ein paar unentdeckte Waffenverstecke der RAF zu geben, aber wie wahrscheinlich ist das denn, am helllichten Tag, neben der B 304, an einem Nachmittag, an dem ganz in der Nähe Modellflieger zugange waren - nur mal so als Beispiel!

Wenn was versteckt wurde, dann meiner Meinung nach etwas, was im Wohnmobil war, nach den Morden nicht mit nach Nürnberg gefahren wurde und noch nachts geholt werden musste. Der Platz könnte mit der Einstiegshilfe, die in 300m Entfernung vom Tatort gefunden wurde, gekennzeichnet worden sein. Dass der Täter nur wegen zurückgelassener blutiger Kleidung nochmals den Platz aufsuchte, wie hier schon vermutet wurde, kann ich mir auch nicht so recht vorstellen.



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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

28.08.2020 um 09:02
Zitat von Momomo
Momomo
schrieb:
Die Deponie war bequem mit dem Auto zu erreichen. Und wenn jemand was zu einer Hausmülldeponie hinträgt, oder wegholt, ich würde mir da als Zuschauer null Gedanken machen, schon garnicht, wenn ich mit den Örtlichkeiten wie die beiden Holländer nicht vertraut wäre.
Ich denke auch, dass eine Mülldeponie (noch dazu eine, die in Bälde aufgelassen werden soll), nicht so der geeignete Ort ist, etwas für die Täter Wichtiges und Wertvolles zu deponieren.
Zitat von Momomo
Momomo
schrieb:
Es scheint noch ein paar unentdeckte Waffenverstecke der RAF zu geben, aber wie wahrscheinlich ist das denn, am helllichten Tag, neben der B 304, an einem Nachmittag, an dem ganz in der Nähe Modellflieger zugange waren - nur mal so als Beispiel!
Nun, wenn man ein paar Meter in den Wald hineintritt, sehen einen die Modellflieger nicht mehr. Und ansonsten ist das Hölzl ein wenig frequentierter Ort.
Zitat von Momomo
Momomo
schrieb:
Der Platz könnte mit der Einstiegshilfe, die in 300m Entfernung vom Tatort gefunden wurde, gekennzeichnet worden sein.
Diese Idee finde ich gut, dass die Einstiegshilfe als Markierung diente. Ansonsten sehe ich nämlich keinen rechten Sinn darin, die Einstiegshilfe so weit in den Wald zu verbringen. Aber als Markierung für was?
Zitat von Momomo
Momomo
schrieb:
wegen zurückgelassener blutiger Kleidung nochmals den Platz aufsuchte
Dass die blutverschmierte Kleidung im Hölzl zurückgelassen wurde, halte ich ebenfalls für einen bedenkenswerten Einfall. Denn sehr wahrscheinlich hat der Täter in der Kleidung, die er im Taxi trug, keine Kehlen aufgeschnitten. So dass man fragen muss, was geschah eigentlich mit der Kleidung zur Tatzeit, wo verblieb sie? Im Hölzl wäre durchaus eine Möglichkeit. Allerdings glaube ich nicht, dass die Kleidung der einzige Grund war, dorthin zurückzukehren. Nach wie vor denke ich, dass auch ein Fahrzeug dorz zurückgeblieben war.



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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

28.08.2020 um 10:28
Zitat von Menedemos
Menedemos
schrieb:
Diese Idee finde ich gut, dass die Einstiegshilfe als Markierung diente. Ansonsten sehe ich nämlich keinen rechten Sinn darin, die Einstiegshilfe so weit in den Wald zu verbringen. Aber als Markierung für was?
Für etwas, was im Wagen war, und von dem wir nichts wissen. Und von dem evtl. nicht mal die Töchter wussten bzw. die EBs es auch nicht nachvollziehen können. Die Ls sind ja auch mit einer wertvollen Geige im Gepäck in Urlaub gefahren, was für viele und für mich auch nicht so ganz nachzuvollziehen ist.

Ob die Geige wirklich in Nürnberg mit dem Wagen verbrannte? Wenn ich mir so die Fotos von den Resten des ausgebrannten Wohnmobils anschaue, kann ich mir eine klare Aussage dazu kaum vorstellen. Da dürften doch nicht mehr als ein paar Metallteile des Geigenkastens übrig geblieben sein. Könnte es evtl. so gewesen sein, dass die EBs zu der angeblich verbrannten Geige nicht so viel verlauten ließen, da man diese Spur am besten in entsprechenden Kreisen nachverfolgen konnte, die sich evtl. für ein wertvolles Instrument ungeachtet der Herkunft interessieren?

Was könnte im Wald zurückgeblieben sein?
Die Geige?
Etwas sonstiges Wertvolles aus dem Wohnmobil?
Die blutige Kleidung?
Die Tatwaffe?

Klar, der Täter musste schnell in der Nacht zum Tatort zurück. Zumindest um sein eigenes Fahrzeug möglichst schnell wegzufahren.



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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

28.08.2020 um 10:41
Die Frage ist, wie wertvoll denn die Geige gewesen sein soll.

Nehmen wir an, es hat sich um ein 500.000 DM Instrument gehandelt, so könnte das durchaus ein Motiv gewesen sein, das Ehepaar umzubringen.

Es müsste auch einmal geklärt werden, was da als verkohle Restgeige im Wohnmobil gefunden wurde - eventuell nur die Reste einer 100 DM Geige.

Es könnte ja gut möglich sein, dass der Täter irgendwie Infos davon erhalten hat, dass das Ehepaar eine sehr wertvolle Geige mit sich führt und diese dann auf diese schreckliche Weise an sich gebracht hat.

Ein sinnvoller Ansatz könnte es also sein, die Geigenreste zu untersuchen und auch den Personenkreis, der irgendwie mit der Begutachtung direkt oder indirekt involviert war.



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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

28.08.2020 um 10:46
Zitat von Momomo
Momomo
schrieb:
Was könnte im Wald zurückgeblieben sein?Die Geige?Etwas sonstiges Wertvolles aus dem Wohnmobil?Die blutige Kleidung?Die Tatwaffe?Klar, der Täter musste schnell in der Nacht zum Tatort zurück. Zumindest um sein eigenes Fahrzeug möglichst schnell wegzufahren.
Ich würde mal vermuten: er musste sein Fahrzeug samt Geige und Tatwaffe dort abholen.



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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

28.08.2020 um 10:56
Oh nein, nicht wieder die Geigentheorie. @mattschwarz hat dazu schon vor längerer Zeit das nötige geschrieben. Wenn die Geige wertvoll gewesen wäre, hätten die Langendonks sie nicht mit auf die Reise genommen, wegen der Temperaturen und auch wegen der Angst, dass sie geklaut wird, wenn sie mal nicht am Womo sind.



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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

28.08.2020 um 11:56
Zitat von Menedemos
Menedemos
schrieb:
Oh nein, nicht wieder die Geigentheorie. @mattschwarz hat dazu schon vor längerer Zeit das nötige geschrieben. Wenn die Geige wertvoll gewesen wäre, hätten die Langendonks sie nicht mit auf die Reise genommen, wegen der Temperaturen und auch wegen der Angst, dass sie geklaut wird, wenn sie mal nicht am Womo sind.
Ich kenne diese Geigentheorie nicht. Auch wenn man allgemein nicht mit einer (wertvollen) Geige im Wohnmobil rumfährt, Tatsache ist, dass die Ls das eben doch taten.

Warum fährt man z.B. mit einer Geige nach Mittenwald? Nicht, meiner Meinung nach, um sie schätzen zu lassen, dazu dürfte es auch in den Niederlanden Stellen geben. Ich glaube, im Inneren der Geige war ein Schild eines Mittenwalder Geigenbaueres, evtl. sogar mit Angabe des Herstellungsjahres. Dann ergibt das ganze Sinn. Man möchte etwas über diese Geige wissen, nicht nur den Wert, sondern auch etwas über die Geschichte des Stückes. Wie bekommt man sie zum Geigenbauer in diesem Fall? Doch nur mit Versand oder man kommt persönlich vorbei. Letzteres scheinen die Ls gemacht zu haben. (Wir haben das gleiche mit einer alten Gitarre hinter uns, da hat uns der Gitarrenbauer genau gesagt, wie wir das Stück im Auto transportieren sollen, damit möglichst kein Schaden entsteht).

Was sie dann tatsächlich wert war, sei mal dahingestellt, wir wissen es nicht. Und ich bin überzeugt, dass die EBs dieser Spur nachgegangen sind und auch der betreffende Betrieb in Mittenwald ermittelt wurde, den die Ls aufsuchten.

Für mich bleibt immer noch eine Restwahrscheinlichkeit, dass die Geige in diesem Fall doch eine Rolle spielte.
Zitat von Karlssohn
Karlssohn
schrieb:
Es müsste auch einmal geklärt werden, was da als verkohle Restgeige im Wohnmobil gefunden wurde - eventuell nur die Reste einer 100 DM Geige.
Auch meine Gedanken: Zuerst probierte der Täter es auf die sanfte Tour und wollte als seriöser Geschäftsmann mit einer anderen Geige unter dem Arm das Vertrauen der Ls erlangen, um im geeigneten Moment an einem einsamem Platz wie dem Hölzl die Geige unbemerkt austauschen zu können. Ist evtl. schiefgegangen, und dafür hatte der Täter auch gleich die Pistole in der Tasche. Klar musste er dann nachts schleunigst zurückkommen, um das in diesem Fall dann doch wertvolle Stück möglichst schnell aus dem Versteck zu entfernen. Evtl. könnte es für den Täter zu riskant gewesen sein, die Geige in seinem eigenen Auto in der Nacht zu deponieren.



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28.08.2020 um 13:16
@Momomo
Wenn die Schätzung der Geige in Mittelwald einen hohen Wert ergeben hätte, dann hätten sie die Langendonks in ein Schließfach gesperrt und am Ende ihrer Urlaubsfahrt wieder abgeholt. Aber nicht die ganze Zeit mit rumgefahren. Man denke nur, sie stellen das Wohnmobil auf einem Parkplatz ab und verlassen es und machen einen Stadtspaziergang oder eine Wanderung. Und die ganze Zeit ist das Stück unbeaufsichtigt. Undenkbar.



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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

28.08.2020 um 13:33
Zitat von Menedemos
Menedemos
schrieb:
dann hätten sie die Langendonks in ein Schließfach gesperrt und am Ende ihrer Urlaubsfahrt wieder abgeholt.
Das weiss man nicht. Ich hätte daran gar nicht gedacht. Wahrscheinlich hätte ich sie ganz normal weitertransportiert, selbst wenn sie evtl. 20K Wert gewesen wäre.

Denke mal auch die meisten Menschen die von solchen Instrumenten keine Ahnung haben, würden sowas für wertlosen Müll halten oder vlt im 100€ Bereich einordnen.



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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

28.08.2020 um 14:31
Zitat von JohnJamesRambo
JohnJamesRambo
schrieb:
Ich hätte daran gar nicht gedacht.
Wärst du in deren Situation gewesen, hättest du daran gedacht. Mit Sicherheit. Selbst eher sorglose Menschen hätten ein ungutes Gefühl dabei, ein 20000-Euro-Instrument auf einem unbewachten Parkplatz allein zu lassen. Und sie wussten ja auch, dass Wohnmobile öfters mal aufgebrochen werden.



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28.08.2020 um 15:57
Zitat von Momomo
Momomo
schrieb:
Warum fährt man z.B. mit einer Geige nach Mittenwald? Nicht, meiner Meinung nach, um sie schätzen zu lassen, dazu dürfte es auch in den Niederlanden Stellen geben. Ich glaube, im Inneren der Geige war ein Schild eines Mittenwalder Geigenbaueres, evtl. sogar mit Angabe des Herstellungsjahres. Dann ergibt das ganze Sinn. Man möchte etwas über diese Geige wissen, nicht nur den Wert, sondern auch etwas über die Geschichte des Stückes. Wie bekommt man sie zum Geigenbauer in diesem Fall? Doch nur mit Versand oder man kommt persönlich vorbei. Letzteres scheinen die Ls gemacht zu haben.
Volle Zustimmung.
Zitat von Karlssohn
Karlssohn
schrieb:
Die Frage ist, wie wertvoll denn die Geige gewesen sein soll.
Die Frage lautet: Was ist wertvoll. Und für wen ist sie wertvoll. Ich glaube nicht, dass die Geige einen besonders hohen Kapitalwert hatte. Vermutlich deutlich unter 10'000 Mark



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