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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

02.09.2020 um 23:12
Zitat von Jomiko
Jomiko
schrieb:
d) nach Siegsdorf kamen Sie nicht zufällig auch wenn Sie wussten dass dort ein Bahnhof mit Telefonzelle ist
Bin der Meinung, dass man immer zufällig an einen zufälligen Ort kommt.



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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

03.09.2020 um 05:41
Zitat von Jomiko
Jomiko
schrieb:
Mit der Geigenausstellung meinten sie den Verkaufsraum des Mittenwalder Geigenbauers wo sie Ihre Geige schätzen ließen.

Was meint ihr dazu?
Das vermute ich schon lange. Und schliesse mich dem hier an:
Zitat von Tritonus
Tritonus
schrieb:
Die Töchter müssen da irgendwas falsch verstanden haben. Diese "Ausstellung" wurde auch nur von einer Zeitung ein einziges Mal erwähnt.
Dass sie nicht zufällig in Siegsdorf landeten, ist auch relativ klar, denn sie wollten ja eindeutig nach Reit. Allerdings ist nicht auszuschliessen, dass sie sich total verfahren haben. Ebenso ist allerdings möglich, dass sie, vielleicht im Zusammenhang mit der Geige, eine Verabredung dort mit unserem Täter hatten. Wohl gemerkt: in Siegsdorf, nicht im Hölzl. Das wurde hier ja schon diskutiert. Ins Hölzl sind sie allerdings auch nicht zufällig geraten sondern als Folge von dem, was sich in Siegsdorf ereignete, ist meine Meinung.



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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

03.09.2020 um 07:15
Wenn jemand bereit ist, ein Ehepaar zu töten,
um an eine Geige zu kommen ( über deren Wert nichts bekannt ist), dann überlässt dieser die Geige sicher nicht den Flammen.
Die Geige verbrannte doch, oder ist mir da etwas entgangen?

Es ist zu berücksichtigen, dass man sich seinerzeit durchaus leichter verfahren konnte, selbst wenn man mit Straßenkarten unterwegs war.
Die Fahrzeuge hatten kein Navigationsgerät.



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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

03.09.2020 um 07:19
Zitat von Bundesferkel
Bundesferkel
schrieb:
Wenn jemand bereit ist, ein Ehepaar zu töten,
um an eine Geige zu kommen ( über deren Wert nichts bekannt ist), dann überlässt dieser die Geige sicher nicht den Flammen.
Die Geige verbrannte doch, oder ist mir da etwas entgangen?
Genau so ist es.

Wenn ich von der Geige spreche, meine ich, dass eventuell jemand den Ls. ein Angebot gemacht hat, sich die Geige anzuschauen um sie eventuell abzukaufen, das aber keineswegs vor hatte, sondern es eher auf die Habseligkeiten der Ls. abgesehen hatte. Insofern spielt die tatsächliche Geige gar keine Rolle.



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03.09.2020 um 07:31
Zitat von Rick_Blaine
Rick_Blaine
schrieb:
Wenn ich von der Geige spreche, meine ich, dass eventuell jemand den Ls. ein Angebot gemacht hat, sich die Geige anzuschauen um sie eventuell abzukaufen, das aber keineswegs vor hatte, sondern es eher auf die Habseligkeiten der Ls. abgesehen hatte. Insofern spielt die tatsächliche Geige gar keine Rolle.
Für mich ist es nur mit großer Mühe vorstellbar, dass sich dieses gediegene Ehepaar mit diesem, der Beschreibung nach, ziemlich verwahrlost wirkenden Typen in einem abgelegenen Waldstück verabreden sollte.

Dass er das Paar vorher getroffen hat und ihnen gefolgt sein könnte, macht für mich auch keinen Sinn.
Ich halte das für eine Spontantat, weil sich gerade die Gelegenheit ergab.



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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

03.09.2020 um 11:11
Wie war denn das 1997 mit den Telefonzellen? Wie lange konnte man für 2 Mark nach Holland telefonieren? 1 Minute oder länger? Wer weiss dass? Was mir gerade noch aufgefallen ist, der Streckenverlauf der B304 die am Hölzl vorbeiläuft geht über Traunstein Teisendorf nach Freilassing. Von Teisendorf kann man über Anger, Piding, Bad Reichenhall nach Berchtesgaden und von Freilassing aus fährt man über Hammerau nach Piding. Beide Strassen sind mit dem Wohnmobil schöner zu befahren als die über Reit im Winkl. Allerdings muss man von Siegsdorf erst Richtung Traunstein um auf die B304 zu gelangen. Sind sie dieser einfach nur in die falsche Richtung gefolgt? Und als Sie das merkten nutzten Sie die Möglichkeit kurz am Waldrand zu verweilen und gemeinsam die Strassenkarte zu studieren. Wenn sie bei Matzing umdrehen fahren sie auf das Hölzl zu! So würde dass doch Sinn ergeben. Mittlerweile ist der Strassenverlauf durch die Nordumfahrung Traunstein anders. Werde mal nach einer alten Strassenkarte suchen und schauen. Vom Siegsdorfer Bahnhof aus sich aktuell ohne Navi und ohne Ortskenntnisse auf den Weg zu machen ist abenteuerlich vor allem mit einem Wohnmobil. Es sind enge Strassenführungen leicht nen Berg hoch und direkt am Bahnhof ist auch der Ortskern.



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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

03.09.2020 um 11:19
Ah, da ist sie ja endlich wieder, die gute alte Geigentheorie. Ich habe sie schon fast etwas vermisst. Irgendwie kommt es mir nur so vor, dass die Geige, aus welchen Gründen auch immer, schon fast krampfhaft in das Geschehen miteingebunden werden muss, ohne, dass es in Bezug auf die Relevanz der Geige objektiv auch nur den geringsten Anhaltspunkt gibt. Was haben wir da? Eine Geige, die in einem nichtklimatisierten Camper auf eine Urlaubsfahrt mitgenommen wird. Dies tut einem edlen Instrument sicherlich nicht gut. Die Geige wird logischerweise bei Ausflügen (Neuschwanstein, Herrenchiemsee u.a.) sowie bei Essengehen usw. alleine im Camper zurückgelassen und stellt so eine überaus leichte Beute dar. Also gingen die Ls von einem überaus überschaubaren Wert aus, wobei auch zu berücksichtigen ist, dass ein Eigentümer einer Sachen in der Regel dazu neigt, den Wert seines persönlichen Gegenstands eher zu überschätzen und der Wert objektiv vielfach geringer ist. Niemand und ich wiederhole niemand nimmt ein wertvolles Instrument in einem Camper mit. Und, man kann es nicht oft genug sagen, die Geige ist verbrannt, war also auch für den Täter irrelevant. Nein und nochmals nein, die Geige wurde auch nicht "ausgetauscht"!
Zitat von Bundesferkel
Bundesferkel
schrieb am 31.08.2020:
Zunächst gehe ich von einem eher simplen und, was das Ehepaar L betrifft, auch harmlosen Ablauf aus.Sie suchten ein friedliches und stilles Plätzchenfür einen Mittagsschlaf und gerieten ins Hölzl.
Yepp. Zutreffend! Mittagsschlaf, kurzes Austreten oder einen Platz zum ruhigen Kaffeetrinken abseits des Trubels.
Zitat von Bundesferkel
Bundesferkel
schrieb am 30.08.2020:
Nachdem man ja letztlich nur herumdümpeln und sich individuell Wahrscheinlichkeiten zurechtlegen kann, vermute ich : einen etwas verwahrlosten Einzeltäter, dem beim Herumstreifen im Gelände (mal sehen, was bei der Deponie so herumliegt) das doch recht gepflegt wirkende Wohnmobil aus den NL auffiel. Zur Zeit ziemlich klamm in der Börse, guckt er sich das näher an. Vielleicht hatte er damit gerechnet, das Fahrzeug leer vorzufinden und es schnell mal zu knacken.Wenn sich das Ehepaar L. aber nur etwas zur Ruhe gelegt hatte, gab es böses Erwachen praktisch auf beiden Seiten.
Zitat von Bundesferkel
Bundesferkel
schrieb:
Wir wissen ja nichts über den Zustand des Täters zu Beginn des Überfalls und auch zum Zeitpunkt des Anzündens des Wohnmobils.Wenn wir hier Überlegungen zum Tatablauf anstellen, dann gehen wir in der Regel von unserer subjektiven Logik aus und unserer körperlichen Verfassung.Das halte ich für einen Fehler bei der Nachforschung solcher Kapitalverbrechen.Möglicherweise stand der Täter massiv unter Drogen oder er brauchte Geld für Nachschub, egal wie.Die Beschreibung des Taxifahrers in Nürnberg, wo er erwähnte, der Fahrgast hätte sehr ungepflegt gewirkt und stark nach Schweiß gerochen und auch das Konfuse in seinem Verhalten würde darauf hindeuten.
Völlig richtig! Ich tippe auch auf eine Tat im Drogenrausch. Irrational, objektiv völlig unsinnig und ungeplant. Entweder der Mann dachte, der Camper steht verlassen rum und traf dann unerwartet auf die Ls und drehte dann durch, oder er wollte die anwesenden Ls unter Vorhalt der Waffe ausrauben, was Harry nicht zulassen wollte. Vielleicht nahm der Harry den Mann auch nicht wirklich ernst (was bei der Frisur schon mal vorkommen kann) und hielt die Waffe für eine Spielzeugpistole. Vielleicht hat dieses Nichternstnehmen erst die ganze Wut des Täters ausgelöst.

Im Drogenrausch kam der gute Mann dann auf die Idee, mit dem Camper wegzufahren. Vielleicht wollte er dabei zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, nämlich 1. weg vom Tatort und 2. nach Nürnberg.

Meine Theorie warum der Mann nach Nürnberg wollte:

Wo kann ein Drogenkonsument i.d.R. gut Drogen kaufen? Richtig in Bahnhofsnähe einer Großstadt. Am besten abends. Konnte unser Täter Drogen kaufen? Ja, er war ja plötzlich zu einer gewissen Summe Geld gekommen, die man prima in einen Vorrat invertieren kann. Tja warum dann keine andere Stadt? Weil er die Szene in Nürnberg und dort insbesondere einen "seriösen" Verkäufer kennt. So und diesen "seriösen" Verkäufer ruft der Täter jetzt auch an:

"Servus Pit, kennst mich noch, ich würd was brauchen und zwar richtig."
"Ach Du bist's, aber Du weißt nur gegen Cash, ich bin keine Bank."
"Keine Sorge, hab grade genug"
"Ok 22:00 Uhr HBF Nürnberg"
"Ok bin da. Eine Frage, ich komm dann ja nicht mehr zurück. Kann ich bei dir pennen? "
"Na gut, aber nur wenn Du cash zahlst"

In freudiger Erwartung fährt der Täter los. Jetzt passiert dem Täter aber etwas unerwartetes, weil er mit Autos wenig am Hut hat. Das Benzin geht zu neige, die Anzeige steht fast auf null. Eins kann sich der Mann auf gar keinen Fall leisten: Irgendwo mit dem Camper samt den Leichen liegen zu bleiben. Ergo Planänderung, nächst bester Parkplatz raus und das ohnehin geplante Abfackeln vorziehen. Dann mit dem Taxi zum HBF Nürnberg. Der Täter ist zwar viel zu spät dran, er hofft, dass der Dealer trotzdem auf ihn wartet. Das ist dann leider aber nicht der Fall. Der Dealer war sauer, dass der Typ nicht erschien und fuhr wütend wieder heim ("Auf den Trottel ist nie Verlass, der kann mich mal und braucht ja nie wieder kommen". Der Täter ist auch mäßig begeistert: "Scheiss Tripp, kein Stoff und ich sitz hier auch noch fest. Schweinemüde bin ich auch". Sich selbst bemitleidend und seufzend nimmt er ein Taxi und fährt zurück"

Also, der Täter wechselte nicht bewusst die Taxis, um was zu vertuschen. Nein. Er nahm das erste Taxi einfach um zum HBF zu gelangen, wo er hin wollte. Und das zweite, weil er den Dealer nicht traf und nicht wusste wohin, also zurück. Kein Mastermind, der ein Taxichanging zur Verwirrung vornahm. Einfache Notwendigkeit. Ein Drogenabhängiger mit Glück. Mehr nicht!



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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

03.09.2020 um 11:22
Zitat von Rick_Blaine
Rick_Blaine
schrieb:
Wenn ich von der Geige spreche, meine ich, dass eventuell jemand den Ls. ein Angebot gemacht hat, sich die Geige anzuschauen um sie eventuell abzukaufen, das aber keineswegs vor hatte, sondern es eher auf die Habseligkeiten der Ls. abgesehen hatte.
Hmm und dann gibt er Unsummen für ein Taxi aus?

Was denkst du denn, konnte er an Bargeld oder Wertigem erbeuten?

Die meisten Leute nehmen keinen echten Schmuck mit zum Camping, sondern Modeschmuck.

Ich würde schon davon ausgehen, dass es neben Geld, Campingauto und eventueller Geige fast keine weiteren wertvollen Dinge von dem Täter erhofft werden konnten zu erbeuten.

So macht das für mich noch keinen wirklichen Sinn.



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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

03.09.2020 um 11:28
Zitat von mattschwarz
mattschwarz
schrieb:
In freudiger Erwartung fährt der Täter los. Jetzt passiert dem Täter aber etwas unerwartetes, weil er mit Autos wenig am Hut hat. Das Benzin geht zu neige, die Anzeige steht fast auf null.
Da hätte er bestimmt 10 Tankstellen vorher aufsuchen können. Wenn er kein Bares in D-Mark hatte so wusste er das auch vorher und wäre erst gar nicht losgefahren.

Wer sich überhaupt nicht mit Autos auskennt, klaut keinen Klein LKW.



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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

03.09.2020 um 11:33
Zitat von Karlssohn
Karlssohn
schrieb:
Da hätte er bestimmt 10 Tankstellen vorher aufsuchen können. Wenn er kein Bares in D-Mark hatte so wusste er das auch vorher und wäre erst gar nicht losgefahren.
Da hast Du mich falsch verstanden. Täter im Drogenrausch. Tankanzeige des fremden Autos nicht im Blick. Sieht dann plötzlich, dass kaum noch Sprit drin ist. Panik mit dem Wagen samt Leichen auf "freier Strecke" liegen zu bleiben. Daher vorziehen des Abfackelns



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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

03.09.2020 um 11:45
ergänzend noch: ich glaube kaum, dass eine Tankstelle fremde Währungen akzeptiert



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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

03.09.2020 um 12:10
Wieso fremde Währungen der Täter hatte die ganze Reisekasse der Langendonks zur Verfügung also auch D Mark!
Das mit dem nicht bewusst das Taxi wechseln glaub ich auch nur glaub ich eher dass er im Nürnberger Bahnhof nur ein Wertfach brauchte zu dem er später jederzeit Zugriff hatte.
Das mit Drogenrausch und so könnte durchaus sein, aber nicht über so viele Stunden!
Ich glaube nach wie vor dass er das Wohnmobil gar nicht abfackeln wollte sondern nur seine blutverschmierte Kleidung.
Wenn in Altenfurt die Tankanzeige des abgebrannten Womos auf Reserve war und die L. wirklich so gegen 17.30 in Altenmarkt für 50 Mark tanken waren dann würde es passen. Von Traunstein nach Nürnberg sind es etwa 290 km, bei einem Verbrauch von 15 Liter auf 100 km wären das dann 43.5 Liter Diesel bei dem damaligen Dieselpreis von 1.24 DMark je Liter wären dass dann in etwa 54 DMark. Das wiederum würde bedeuten dass die Langendonks auch schon mit ziemlich leerem Tank unterwegs waren und der Tankstop um 17.30 Sinn machen würde!



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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

03.09.2020 um 12:15
@mattschwarz

Was haben wir da? Einen bewaffneten Drogensüchtigen im Hölzl welcher einen Doppelmord begeht, und in seinem Delirium mit dem Camper nach Altenfurt fährt, dort den Camper abfackelt, dies zum Zweck Drogen zu kaufen. Weil er dort einen Händler kennt.

Absurderes hab ich gar noch nie gelesen.

Nicht weniger Absurd ist doch, dass die Langendonk nur ins Hölzl gelangt sind um auszutreten. Oder sich gar so verfahren haben, um im Hölzl die Karte zu studieren.



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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

03.09.2020 um 12:38
Zitat von Karlssohn
Karlssohn
schrieb:
Hmm und dann gibt er Unsummen für ein Taxi aus?

Was denkst du denn, konnte er an Bargeld oder Wertigem erbeuten?

Die meisten Leute nehmen keinen echten Schmuck mit zum Camping, sondern Modeschmuck.

Ich würde schon davon ausgehen, dass es neben Geld, Campingauto und eventueller Geige fast keine weiteren wertvollen Dinge von dem Täter erhofft werden konnten zu erbeuten.

So macht das für mich noch keinen wirklichen Sinn.
Dem kann ich nur zustimmen.

Ja und diese Unsumme fürs Taxi konnte er nur ausgeben weil er den Drogendealer welcher @mattschwarz
nennt nicht erreicht hat. Schade hat er eben nicht zu kiffen im Hölzl.

Und für @Rick_Blaine noch: Dieser Kaufinteressent hätte es also fertig gebracht die Langendonk ins Hölzl zu lotsen?



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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

03.09.2020 um 15:23
Wikipedia: Christian_Gerhartsreiter


Wenn man das so über diesen Mann aus Bayern liest, so wurde er ja mit den Morden an dem holländischen Ehepaar in Verbindung gebracht, er soll dem Phantombild ähnlich sehen, soll dort in der Nähe gewohnt haben aber hat wohl ein Alibi gehabt.

Da würde ich doch nochmals nachbohren, wie das mit dem Alibi sich zugetragen hat, denn dieser Mann hat offenbar erhebliches Potenzial die Behörden zu narren und zu täuschen.



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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

03.09.2020 um 15:41
@Karlssohn

Er sieht dem Phantombild sehr ähnlich,
besonders Gesichtsform und Mund.
Haare auch, aber da war man sich ja nicht schlüssig,
ob es nicht auch eine Perücke hätte sein können.

Aber zum Zeitpunkt des Mordes war er doch 28 Jahre alt
und bereits über zehn Jahre in den USA.



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03.09.2020 um 16:11
Zitat von Bundesferkel
Bundesferkel
schrieb:
Aber zum Zeitpunkt des Mordes war er doch 28 Jahre
Er war 36 ,

Und
„In der Tat gab es seit der Veröffentlichung des Jugendfotos von Rockefeller immer wieder Hinweise auf den Fall Langendonk.“ Diese seien überprüft worden – mit dem Ergebnis: Der falsche Rockefeller kann es nicht gewesen sein, er befand sich zur Tatzeit definitiv in den USA
Quelle: https://www.google.de/amp/s/www.merkur.de/bayern/mordfall-langendonk-darueber-wundert-sich-polizei-7330218.amp.html



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04.09.2020 um 04:58
Zitat von Karlssohn
Karlssohn
schrieb:
Hmm und dann gibt er Unsummen für ein Taxi aus?
Zitat von schluesselbund
schluesselbund
schrieb:
Was haben wir da? Einen bewaffneten Drogensüchtigen im Hölzl welcher einen Doppelmord begeht, und in seinem Delirium mit dem Camper nach Altenfurt fährt, dort den Camper abfackelt, dies zum Zweck Drogen zu kaufen. Weil er dort einen Händler kennt.
Genau. Diese These scheint mir genauso abstrus wie die meisten anderen zu sein. Erstens ist es schon interessant, dass er im Drogenrausch völlig unauffällig und unfallfrei ein ihm sicherlich ungewohntes Fahrzeug hunderte Kilometer weit steuert.

Und dann gibt er sinnlos Geld für seine Taxifahrt aus, Geld wofür er am Bahnhof in München oder Salzburg schöne Drogen hätte bekommen können? Nein, Drogensüchtige verschwenden sicherlich kein Geld. Die sind froh, wenn sie was haben um davon Drogen kaufen zu können.



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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

04.09.2020 um 09:42
Dein Drogengedanke ist nicht zu Ende gedacht denn er hatte ja Deiner Meinung schon welche intus, oder? Woher hatte er dann die? Und wie kam er ins Hölzl? Wäre es da nicht normal wenn er wieder mit seinem eigenen Gefährt dahin fahren würde um Nachschub zu holen, ohne gestohlenes Wohnmobil mit 2 Leichen drin. Und noch was. In dieser Zeit war in Traunreut und Salzburg alles zu bekommen was das Herz begehrte, auch Waffen! Hatte mal nen sehr guten Freund der leider in dieses Milieu abgerutscht ist!



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04.09.2020 um 11:00
Zitat von mattschwarz
mattschwarz
schrieb:
Entweder der Mann dachte, der Camper steht verlassen rum und traf dann unerwartet auf die Ls und drehte dann durch, oder er wollte die anwesenden Ls unter Vorhalt der Waffe ausrauben, was Harry nicht zulassen wollte. Vielleicht nahm der Harry den Mann auch nicht wirklich ernst (was bei der Frisur schon mal vorkommen kann) und hielt die Waffe für eine Spielzeugpistole. Vielleicht hat dieses Nichternstnehmen erst die ganze Wut des Täters ausgelöst.
Diese Theorie (mal ohne der Drogen) hab ich vor einiger Zeit schon einmal aufgestellt.
Dazu würde nämlich auch perfekt passen dass die Zeugen ja von einem Schuss, einer Pause und einer schnellen Abfolge mehrere Schüsse sprechen.

Der Täter bedroht das Ehepaar mit der Pistole.
Der Holländer macht eine unbedarfte Bewegung (möglicherweise geht er sogar auf den Täter zu) und der Täter drückt einfach ab. Allerdings kein eiskaltes Abdrücken sondern so eine unterbewusste Handlung. Der Holländer wird von dem Schuss getroffen.
Der Täter gerät in Panik und feuert einfach den Rest seines Magazins auf das Ehepaar. Er schießt sie quasi einfach über den Haufen.



Hätte der Täter es von vorherein auf den Tod des Ehepaares abgesehen, hätten es doch 2 platzierte Kopfschüsse auch getan.
Er aber ballert in Wild-West-Manier dort herum. Auch auf die Gefahr hin dass eine schnelle Schussabfolge ggf. von Anrainern eindeutig nicht als Jagd-Geräusche wahrgenommen werden könnten.



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