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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

JosefK1914
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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

18.02.2014 um 13:10
@Doverex


Wie ich sehe, führt uns der Fall hier nicht weiter. Die Frage ist, wer als verdächtig anzusehen ist, ist eine rein subjektive Sache. Sie wollen offensichtlich den Verdächtigen weiter für sich als wahrscheinlichen Täter sehen. Sie haben daher nur die Punkte aufgeführt, die prinzipiell möglichwerweise einen Verdacht geben, aber komplett anderes ausgelassen. In Ihrer Aufstellung ist außerdem Punkt 1 mit Punkt 5 identisch, so dass sie letztlich hier Punkte dupliziert haben.

Wesentlich sind hier Ihre Punkte deuten nie ZWINGEND auf den Täter man muss daher auch die entlastenden Punkte sehen und da gibt es genug und diese ignorieren Sie vollkommen.

Und haben die Ermittler eben den aktuell Verdächtigen damals nicht als verdächtig angesehen. Die DNA ist eben auch nichts weiter belastendes.

Letztendlich schließt die StA und das Gericht auf jeden Fall den dringenden Tatverdacht aus, der NIEMALS vorgelegen hatte!

Hätte hier die STA UND das Gericht nicht diesen fahrlässigen Fehler begangen, wüssten wir hier nicht, aber auch rein gar nichts von dem Verdächtigen. Das wäre aus meiner Sicht besser gewesen, weil solche Foren wie diese hier nur auf Spekulationen beruhen, weil dei Information viel zu gering sind.

Für mich war es wichtig hier auf die Lücken und fehlerhaften Beurteilungen von Seiten der StA und Ermittlern hinzuweisen, welche schon seit Anfang Januar sichtbar wurden und sich letztendlich auch Bewahrheitet haben.

Für mich ist wichtig, dass so die Ermittler als auch StA etwas dazu gelernt

Ob es hier noch andere Indizien finden lassen, weiß ich nicht und hier die Diskussion weiter zu führen, ist reine Zeitverschwendung. Jeder hat ein andere subjektives Empfinden, wann jemand als verdächtig gilt. Für mich muss deutlich mehr dazu kommne, als das was sie oben aufgeführt haben, insbesondere wenn die Umstände so sind wie in diesem Fall. Sie können ihn meinetwegen weiter als Verdächtigen ansehen, dass ist letztlich auch egal.

Ohne weiter Indizien gilt für mich daher:

Case closed.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

18.02.2014 um 14:01
@Hammerstein
Hammerstein schrieb:Der Verdächtige hatte, wenn der Anwalt die Wahrheit sagt, bereits 2 1/2 Jahre nach der Tat KEINES mehr
Zwei Jahre nach Kammerers Tod – Ende 2007 – entschloss sich das Landeskriminalamt zu einer „Operativen Fallanalyse“. Beamte, die mit dem Fall bisher nichts zu tun hatten, schauten sich den Akt an und suchten nach neuen Ansatzpunkten. Tatsächlich geriet bei den folgenden Ermittlungen ein Ex-Freund des Opfers ins Visier der Kriminalisten. Die Nachforschungen gingen allerdings ins Leere.

http://www.tt.com/home/5812195-91/kammerer-mord-neu-aufgerollt.csp

Ich nehme an, dass sich der Anwalt mit der Aussage, das Alibi seines Mandanten sei erst nach 2 1/2 Jahren überprüft worden, auf diese Operative Fallanalyse bezieht. Bei diesem Ex-Freund, der ins Visier geriet, dürfte es sich allerdings nicht um TB gehandelt haben (war ja kein Ex-Freund), außer es ist wieder einmal eine journalistische Unschärfe.

Für mich stellt sich die Sache also momentan so dar, dass das Alibi von TB erst von den "neuen" Beamten während der Operativen Fallanalyse überprüft wurde, und sich die Beamten der ersten Stunde allein mit der Aussage TBs zufriedengegeben haben (darauf lässt ja auch die Aussage eines Ermittlers über die "Unwahrscheinlichkeit" eines entsprechenden Tatablaufs schließen).
Das Ganze ist unrund und würde sich evtl. aufklären, wenn sich auch mal die StA. dazu äußern würde.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

18.02.2014 um 14:13
JosefK1914 schrieb:Sie wollen offensichtlich den Verdächtigen weiter für sich als wahrscheinlichen Täter sehen
@JosefK1914
Das geht ein bisserl zu weit, meine Worte mir erklären zu wollen und mir zu sagen wem ich als wahrscheinlicher Täter sehe. Das TB. als "dringend" Tatverdächtiger gesehen wurde und verhaftet wurde, in U-Haft kam mit der Beweislage die wir heute wissen, sehe ich als Frechheit an.
JosefK1914 schrieb:Sie haben daher nur die Punkte aufgeführt, die prinzipiell möglichwerweise einen Verdacht geben, aber komplett anderes ausgelassen.
No, ich habe genau die Punkte angeführt die einen großen Unterschied darstellen, gerade weil du einfach so einen haarsträubenden Verdacht mit: "Es ist klar, dass man die Täterschaft nie vollkommen auschließen kann, von niemanden der Bekannten des Opfers oder einem Bürger Innsbrucks oder eines damals in Insbruck anwesenden.

Auf diese Aussage von dir oben haben sich allein meine 5 Punkte bezogen, um dir aufzuzeigen, dass auf keinen Innsbrucker Bürger eins der 5 Punkte zutreffen mag.
JosefK1914 schrieb:In Ihrer Aufstellung ist außerdem Punkt 1 mit Punkt 5 identisch, so dass sie letztlich hier Punkte dupliziert haben.
Ach @JosefK1914, du scheinst nur den Unterschied zwischen Punkt 1) & Punkt 5)nicht wahrnehmen zu können.

Bei Punkt 1) gibt es DNA an der Kleidung von DK, die auch nicht ihr letzter Kontakt waren. Aber wohl komplett als Täter ausfallen, wenn sie stichfestes Alibi vorweisen können (soweit die betreffenden Personen festgestellt wurden). Man darf also keineswegs Punkt 1) mit Punkt 5) verwechseln, da weder der letzte Kontakt zwingend zu einer DNA Übertragung bewiesen worden ist, noch umgekehrt das es nur DNA vom letzten Kontakt darauf gibt.

Und Punkt 5) trifft nur TB ganz allein, was bei Punkt 1) so ja nicht zutrifft!
JosefK1914 schrieb:Hätte hier die STA UND das Gericht nicht diesen fahrlässigen Fehler begangen, wüssten wir hier nicht, aber auch rein gar nichts von dem Verdächtigen.
Da gebe ich dir voll recht @JosefK1914 ,
ich finde es auch sehr schade, dass wir heute über die Person TB überhaupt was wissen!
Mir wäre auch lieber, wenn dies so nicht geschehen wäre.
JosefK1914 schrieb:Jeder hat ein andere subjektives Empfinden, wann jemand als verdächtig gilt. Für mich muss deutlich mehr dazu kommne, als das was sie oben aufgeführt haben, insbesondere wenn die Umstände so sind wie in diesem Fall.
Komischerweise fängst du aber an, mit Null Fakten gleich mal zu sagen in dem Sinn "kann ja eigentlich jeder in Innsbruck gewesen sein". Da gilt dein "Für mich muss deutlich mehr dazu kommen plötzlich für ganz Innsbruck und deren Bevökerung nicht mehr, da wird gar nichts von dir angeführt, einfach so mal grundlos alle in einer Stadt über einen Kamm geschert - als mögliche Täter.....eigentlich unglaublich und find ich nicht gut, sowas zu behaupten, weil dir doch klar sein muss, dass du vielleicht wegen 1 möglichen Mörder gleich alle unter Verdacht stellst.

Das ist natürlich nicht sehr sinnvoll, denn der Täter hat bestimmt kein echtes Alibi. Was aber sicher eine Unmenge von Bürgern in Innsbruck hat, die allemal schon mal als Täter wegfallen. Weiters die Unmenge an Bürgern, von denen keine DNA Spur auf der Kleidung von DK zu finden ist. Bürger, die auch an diesem Morgen keinerlei Erinnerungslücken hatten.

Und leider ist es eben mal so, dass viele Täter sich auf Erinnerungslücken wenn sie der Tat bezichtigt werden immer wieder zurückziehen. Wenn TB diese hat, beweist dies - will ich nun nochmal ausdrücklich sagen - gar nichts. Aber wenn du mir sagen willst, dass ist völlig unverdächtig, würde ich dir gerne empfehlen, über Kriminalfälle die nötige Lektüre mal zu beschaffen zwecks Auffüllung einer vielleicht möglichen Bildungslücke?

Ansonsten, klar, ich habe nix dagegen wenn für dich ALLES in Zusammenhang mit TB als völlig unverdächtig und total einwandfrei vorkommt. Ist dein gutes Recht!
JosefK1914 schrieb:die Diskussion weiter zu führen, ist reine Zeitverschwendung
Ach was, ohne dich hätte ich sicher nicht die 5 Punkte oben aufgeschrieben, also hat alles irgendwo seinen Sinn.
Ich find halt deine Meinung schon manchmal recht seltsam, aber gut, deshalb hab ich trotzdem kein Problem zu dir >>> du zu sagen... *grins*

Nimm es mir bitte nicht übel!

Lieben Gruß an dich,
Doverex


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JosefK1914
ehemaliges Mitglied

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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

18.02.2014 um 14:35
Doverex schrieb:Bei Punkt 1) gibt es DNA an der Kleidung von DK, die auch nicht ihr letzter Kontakt waren. Aber wohl komplett als Täter ausfallen, wenn sie stichfestes Alibi vorweisen können (soweit die betreffenden Personen festgestellt wurden). Man darf also keineswegs Punkt 1) mit Punkt 5) verwechseln, da weder der letzte Kontakt zwingend zu einer DNA Übertragung bewiesen worden ist, noch umgekehrt das es nur DNA vom letzten Kontakt darauf gibt.

Und Punkt 5) trifft nur TB ganz allein, was bei Punkt 1) so ja nicht zutrifft!
Sie verwurschlteln hier schon wieder alles mögliche. Wenn sie nun um 1 zu erklären, wieder den Punkt des angeblich fehlenden Alibis gebrauchen, ist letzlich Punkt 1 durch Punkt 5 in Kombination zu Punkt 2 verwendet. Auch das zeigt, dass Sie dann den Punkt 1 doppelt betrachten.

Bei den heutigen Methoden ist letztlich eine Übertragung bei einem längeren Zusammesein fast schon zwingend. Irgendein Hautschüppchen findet man immer.

Und sie gehen immer von einer Beziehungstat aus. Wenn es eine Zufallstat war, wofür vieles spricht, so ist der Verdächtige nicht verdächtiger als jeder andere Bürger Innsbrucks. Zu diesem Ergebnis sind sogar schon die ersten Ermittler gekommen, die Gründe sind bekannt.


Und sie sprechen immer, dass der letzte Kontakt verdächtig sein soll. In Wirklichkeit wissen wir gar nicht, ob es der letzte Kontakt war.

Der letzte Kontakt ist daher normalerweise verdächtig, weil der Täter das Opfer umgebracht haben könnte und er nur vorgibt, dass das Opfer das Haus verlassen habe, eine sehr häufige Aussage, die man von Beziehungstaten kennt. Oder aber es wird einen anderes zusätzliches Verbrechen vorgetäuscht. Die andere Tat, wo der letzte Kontakt maßgebend war, ist eher bei flüchtigen Bekanntschaften z.B. Discothek, wo dann das Opfer u.U. nach einer Vergewaltigung getötet wird.

Nichts von dem, was die Statstik bestimmt, haben wir hier vorliegen. Das Opfer ist noch mehrfach ohne Begleitung gesehen worden und vom Verdächtigen keine Spur.

Man darf hier nicht alles pauschal sehen und Äpfel mit Birnen vergleichen.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

18.02.2014 um 18:03
@nephilimfield
nephilimfield schrieb:Ich nehme an, dass sich der Anwalt mit der Aussage, das Alibi seines Mandanten sei erst nach 2 1/2 Jahren überprüft worden, auf diese Operative Fallanalyse bezieht. Bei diesem Ex-Freund, der ins Visier geriet, dürfte es sich allerdings nicht um TB gehandelt haben (war ja kein Ex-Freund), außer es ist wieder einmal eine journalistische Unschärfe.
Damit kann eigentlich nur der Freund vor ihrer IBK-Zeit gemeint sein der
ebenfalls aus ihrer Heimatgemeinde kam und in Wien Molekular-Biologie
studiert hat. Die zweite Option wäre dann noch der on-off-Freund wenn
diese Beziehung kurz vor der Tat, also zwischen dem 11-05 und dem 23-06
geendet hat. Dann käme auch er als "Ex-Freund" in Betracht.

Mit freundlichen Grüßen

Lohengrin


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

18.02.2014 um 18:22
@Lohengrin

Drei Fragen:
Lohengrin schrieb:Damit kann eigentlich nur der Freund vor ihrer IBK-Zeit gemeint sein
Da gibt's aber meines Wissens überhaupt keine Hinweise, dass sich der zur fraglichen Zeit in Innsbruck aufgehalten hat, oder weißt du da mehr?
Lohengrin schrieb:Die zweite Option wäre dann noch der on-off-Freund
Ist das dieser Freund in Kufstein oder jener, zu dem sie in der verhängnisvollen Nacht noch fahren wollte?
Lohengrin schrieb:also zwischen dem 11-05 und dem 23-06geendet hat
Wie kommst du ausgerechnet auf den 11.5.?


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

18.02.2014 um 18:43
@nephilimfield
nephilimfield schrieb:Da gibt's aber meines Wissens überhaupt keine Hinweise, dass sich der zur fraglichen Zeit in Innsbruck aufgehalten hat
Davon gehe ich auch nicht aus. Der ist halt nur in´s Visier der Ermittler geraten
weil er eben einfach nur einer der letzten Freund war. Lies das klein
gedruckte ;)
nephilimfield schrieb:oder jener, zu dem sie in der verhängnisvollen Nacht noch fahren wollte?
Gemeint ist damit der Freund zu dem sie in der Nacht noch fahren wollte.

Mit freundlichen Grüßen

Lohengrin


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

18.02.2014 um 18:55
JosefK1914 schrieb:Wenn es eine Zufallstat war, wofür vieles spricht, so ist der Verdächtige nicht verdächtiger als jeder andere Bürger Innsbrucks. Zu diesem Ergebnis sind sogar schon die ersten Ermittler gekommen, die Gründe sind bekannt.
@JosefK1914
Wie die ersten Ermittler vielleicht zu diesem Ergebnis gekommen sind, ist noch nicht geklärt und wird noch zu klären sein. Könnte ein falsches Alibi dafür verantwortlich sein? Könnte der Zimmerkollege um eine falsche Aussage gebeten worden sein? Könnte mit eben falschen Zeitangaben hier die Ermittlungen schwerst behindert worden sein?
Fragen über Fragen, die in keinster Weise noch geklärt sind und über die der Zimmerkollege sicher gut Auskunft geben kann!

Schließlich wurde von der Cold-Case gesagt, dass sie eng mit den Tirolern zusammenarbeiten.
Ob die ersten Ermittler noch immer so denken, zum jetzigen Stand wie damals, kannst du auch nicht wissen. Auch hier wird es interessant sein, was diese ersten Ermittler darüber aussagen werden. Warum und WIESO wurde der nachweißliche letzte Kontakt von Daniela nicht durchleuchtet, was war der Grund für dieses schwere Versäumis??????????
Denn einen Grund muss es ja geben, und den gilt es zu finden.
JosefK1914 schrieb:Wenn es eine Zufallstat war, wofür vieles spricht, so ist der Verdächtige nicht verdächtiger als jeder andere Bürger Innsbrucks. Zu diesem Ergebnis sind sogar schon die ersten Ermittler gekommen, die Gründe sind bekannt.
Nachweißlich der letzte Kontakt. Hier kann kein Innsbrucker sonst mithalten, es gibt niemanden dem man einen Kontakt mit Daniela nach dem sie die Wohnung verlassen hat nachweißen kann. Natürlich ist der allerletzte Kontakt von Daniela der Mörder gewesen bei den Telefonzellen. Nur hat man ja bis heute niemand diesen Mord nachweißen können, dann wäre ja der der letzte nachweißliche Kontakt.

Gegen die Zufallstat spricht eindeutig die Mord-Statistik. Auch der laute Streit bei den Telefonzellen ganz kurz bevor der Mord passierte spricht für alles andere als für eine Zufallstat. Das der Täter mit ziemlicher Sicherheit kein Tiroler war, aber doch Österreicher, der sich mit Daniela da ein Schreigespräch lieferte und dann 2 mal gezielt voller Wucht tödlich zustach mit seinen mitgebrachten Küchenmesser, da führte schon eine gewissse Wut und Zorn seine Hand auf das Mädchen, was auch mMn. gegen eine Zufallstat spricht.

Aber wie ich oben erwähnte, es gibt noch soooo viel zu klären.
Ich hoffe ein Journalist arbeitet schon daran und versucht, hier Klarheit für die Öffentlichkeit rein zu bringen! Denn das alles kann man nicht einfach so stehen lasse, was wir die letzten Wochen so erfahren haben. Auch hängt der Fall Julia Kührer mit drin, wenn die Verdächtigungen gegen das CCM vom Abwalt stimmen.

Gruß, Doverex


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

18.02.2014 um 19:04
@Doverex

Die Ermittler vom Tiroler LKA sind ja im Laufe der Zeit auch wieder von einer Beziehungstat ausgegangen. Also schon vor der Arbeit des Cold-Case-Teams. Das sagte im Jahr 2009 oder 2010 ein Ermittler in einem orf.tirol Bericht (den ich grad nicht finde). Interessant wäre also, welche Erkenntnis diesen Meinungswechsel begründete.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

18.02.2014 um 19:53
Mir persönlich wäre es recht wenn gewisse Diskrepanzen zwischen einigen hier per PN ausdiskutiert werden, vielen Dank!

Mfg


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JosefK1914
ehemaliges Mitglied

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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

18.02.2014 um 20:47
Doverex schrieb:Wie die ersten Ermittler vielleicht zu diesem Ergebnis gekommen sind, ist noch nicht geklärt und wird noch zu klären sein. Könnte ein falsches Alibi dafür verantwortlich sein? Könnte der Zimmerkollege um eine falsche Aussage gebeten worden sein? Könnte mit eben falschen Zeitangaben hier die Ermittlungen schwerst behindert worden sein?
Wissen Sie denn, dass es ein falsches Alibi gewesen ist oder meinen Sie jetzt jemanden anderen.

Wir wissen jetzt recht viel über die Ermittler, wie verantwortungslos sie gehandelt haben.

So haben sie gegen die Absprache den Tatverdächtigen drei Stunden bevor der Anwalt vor Ort war verhört. Sicherlich mag der Tatverdächtige hier letztlich doch zugestimmt haben, das ist besonders häufig der Fall, wenn der Verdächtige unschuldig ist (hierzu gibt es deutliche Statistiken und Untersuchungen). Denn er sagt sich in solchen Situationen häufig „Ich bin unschuldig, mir kann nichts passieren, das will ich eben mal ausräumen“.

Trotz der Absprache haben die Ermittler die Gunst der Stunde genutzt und ihn 3 Stunden lang verhört. Warum? Sie wollten höchstwahrscheinlich ohne einen lästigen Anwalt etwas aus dem Verdächtigen rauspressen. Das Problem dieser Situationen ist, dass Aussagen nie widerspruchsfrei sind. Solche Widersprüche werden dann gerne von den Ermittlern verwendet, den Befragten aufs Glatteis zu führen. Besonders Unschuldige reden sich hier um Kopf und Kragen, weil sie eben reden.

Sprich, diese Art der Ermittlung, zeigt dass sie sich gerade so am Rande der Legalität bewegen um u.U. belastende Aussagen zu haben. Wir haben hier es höchstwahrscheinlich mit verantwortungslose Ermittlern zu tun, für die die Verurteilung und nicht die Wahrheitssuche das Ziel ist (denn sie meinen, dass ihre Ansicht die Wahrheit ist).

Nicht anders dürfte die Befragung des ZK gelaufen sein. Da er nur Zeuge war, brauchte er auch keinen Anwalt. Dort hat man vielleicht das gleiche Spielchen getrieben oder man hat gesagt, wie er sich seine Aussage vorstellen würde, man hat DNA des Verdächtigen unter der Kleidung des Opfers gefunden. Ähnlich wie die StA das WO der Öffentlichkeit GRUNDLOS verschwiegen hatte, könnten das genauso die Ermittler gehandelt haben. Wir wissen, welche Reaktion hier in diesem Forum war, als es hieß, dass es unter der Kleidung war, da wurden gleich sexuelle Berührungen vermutet.

Gerade in solcehn Situationen sind sich die Befragten ihrer Erinnerung nicht mehr sicher, es geht dann sogar soweit, dass sie genau das Gegenteil sagen.

Wir wissen also, dass hier bisher nie mit offenen Karten gespielt wurde um möglichst ein negatives Bild des Verdächtigen in der Öffentlichkeit zu zeigen, bei den Ermittlungen dürfte das nicht anders zugegangen sein, das dürften diese Vorfälle belegen.
Doverex schrieb:Fragen über Fragen, die in keinster Weise noch geklärt sind und über die der Zimmerkollege sicher gut Auskunft geben kann!
Das mag sein, aber u.U. nicht bzgl. der Fragen, an welche Sie wohl denken.
Nachweißlich der letzte Kontakt. Hier kann kein Innsbrucker sonst mithalten, es gibt niemanden dem man einen Kontakt mit Daniela nach dem sie die Wohnung verlassen hat nachweißen kann. Natürlich ist der allerletzte Kontakt von Daniela der Mörder gewesen bei den Telefonzellen. Nur hat man ja bis heute niemand diesen Mord nachweisen können, dann wäre ja der der letzte nachweißliche Kontakt.
Sie haben sich nicht im Entferntesten damit befasst, in welchen Fällen der letzte Kontakt maßgebend sein dürfte, stattdessen versuchen Sie sich erneut in Pauschalisierungen.
Doverex schrieb:Gegen die Zufallstat spricht eindeutig die Mord-Statistik.
Auch das ist nur schlicht und einfach eine pauschale Aussage, welche dem Fall u.U. nicht gerecht wird.

Wenn man nur nach einzig und allein nur nach solchen Statistiken urteilen würde, hätte das mit einer Wahrheitssuche nichts zu tun.
Doverex schrieb:Auch der laute Streit bei den Telefonzellen ganz kurz bevor der Mord passierte spricht für alles andere als für eine Zufallstat.
Das Problem ist hier aber, dass die Art des Mordes eben extremst zielgerichtet war und der Vorsatz von vornherein gegeben war (Normalerweis trägt man kein 30cm langes Messer rum). Der angebliche Streit passt hier einfach nicht ins Bild. Man muss sich mal vorstellen, schon der erste Stich hat den Zwischenraum zwischen den Rippen im richtigen Winkel getroffen, ohne von den Rippen aufgehalten zu werden und anschließend wurde direkt ins Herz getroffen. Es ist höchst unwahrscheinlich, dass dies die Folge eines Streites war. Ich persönlich vermute, dass dieser Streit, der nur gehört wurde und der Hörer dies höchstwahrscheinlich nur später mit dem Mord in Verbindung gebracht hat.

Am dieser Stelle muss man doch wieder mit Statistiken kommen (manchmal sind sie unumgänglich), eine solche Art der Tötung ist höchst selten Folge kürzlichen direkten Streites, da wird häufiger und nicht zielgerichtet auf das Opfer eingestochen.

Vielleicht ist es doch kein Zufall, dass sich ein solcher Mord in der Nähe der Drogenszene abgespielt hat. Auch wenn man selber keinen Kontakt mit dem Drogen-Milieu hat, kann es in solchen Gegenden ganz schön brenzlig werden.


So, dass musste m.E noch mal zusammen fassend geklärt werden.

Wir haben jetzt mehrere Meinungen, jeder kann meintwegen seine behalten ;-).


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

18.02.2014 um 21:35
JosefK1914 schrieb:So, dass musste m.E noch mal zusammen fassend geklärt werden.
@JosefK1914
Ja find die Zusammenfassung in großen und ganzen von Dir auch OK!
nephilimfield schrieb:Interessant wäre also, welche Erkenntnis diesen Meinungswechsel begründete.
@nephilimfield
So richtig den Durchblick hat/kriegt man bei den Ermittlern eh nicht wirklich. Ob das Absicht ist oder doch ein bischen in Richtung "Kottan ermittelt" geht und tollpatschig ist, weiß ich selbst nicht ;)

Gruß, Doverex


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

18.02.2014 um 22:13
Da schließe ich mich den Worten von @Doverex an. Vor allem Ihren letzten
Absatz fand ich recht interessant.

@JosefK1914
JosefK1914 schrieb:Das Problem ist hier aber, dass die Art des Mordes eben extremst zielgerichtet war und der Vorsatz von vornherein gegeben war (Normalerweis trägt man kein 30cm langes Messer rum). Der angebliche Streit passt hier einfach nicht ins Bild. Man muss sich mal vorstellen, schon der erste Stich hat den Zwischenraum zwischen den Rippen im richtigen Winkel getroffen, ohne von den Rippen aufgehalten zu werden und anschließend wurde direkt ins Herz getroffen. Es ist höchst unwahrscheinlich, dass dies die Folge eines Streites war. Ich persönlich vermute, dass dieser Streit, der nur gehört wurde und der Hörer dies höchstwahrscheinlich nur später mit dem Mord in Verbindung gebracht hat.

Am dieser Stelle muss man doch wieder mit Statistiken kommen (manchmal sind sie unumgänglich), eine solche Art der Tötung ist höchst selten Folge kürzlichen direkten Streites, da wird häufiger und nicht zielgerichtet auf das Opfer eingestochen.

Vielleicht ist es doch kein Zufall, dass sich ein solcher Mord in der Nähe der Drogenszene abgespielt hat. Auch wenn man selber keinen Kontakt mit dem Drogen-Milieu hat, kann es in solchen Gegenden ganz schön brenzlig werden.
Genau dieser gezielte Stich und der augenfällige Vorsatz im Hinblick auf das Messer
bereitet mir Kopfzerbrechen. Ich gehe davon aus das der Täter gewußt haben muß
das der erste Stich tödlich ist, was wiederum voraussetzt das der Täter zumindest
rudimentäre anatomische Kentnisse hatte. Um so überraschender muß es für ihn
gewesen sein das Daniela sich noch umgedreht hat um möglicherweise einen Notruf
abzusetzen. Der zweite Stich sollte also zum einen einen Notruf verhindern und zum
zweiten sicherstellen das eine spätere Identifizierung durch Daniela verhindert wird.
Sei es aufgrund einer Beschreibung oder aber weil Daniela den Täter persönlich gekannt
hat. Ich persönlich tendiere zum letzteren.

Was mir bei der Szenerie mit dem Mord in der Drogenszene Raplodipark
nicht so recht schlüssig erscheinen will ist die Tatsache das ihre Wertsachen und
das Rad am Tatort verblieben sind. Normalerweise sollte man doch annehmen
das ein Täter aus dem kriminellen Innsbrucker Milieu solche Dinge als aller erstes
mitnimmt. Aber das soll jetzt nur so am Rande erwähnt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Lohengrin


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

19.02.2014 um 02:51
es gibt leute, die haben beziehungen, bzw. deren väter haben beziehungen.
selbst in der baubranche reichen gewisse beziehungen - über altbewährte verbindungen und netzwerke - um justiz oder dergleichen "trockenzulegen".

zudem, wer jemals in einer (schlagenden) verbindung war, weiss dass die blutspritzer an der pauknerwand keine graffiti ist, sondern beweis der wöchentlichen übungen.
diese leute wissen daher genau wo sie wen "treffen" können;
zudem: solche wöchentlichen übungen härten ab, habe übrigens selten eine waffe in diesen übungsräumen gesehen, an der nicht blutreste klebten....
man gewöhnt sich an die schnelle, harte mannschaftsgewalt und nennt sie sportausübung und soviel "mehr".... unter alkeinfluss überschreiten gewisse kameraden dann einmal mehr eine humane grenze, insbesondere wenn sowas wie ihre ehrenhafte verbindung (scheinbar) in gefahr steht.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

19.02.2014 um 06:59
@dasnichts66

Das Thema schlagende Verbindungen hatten wir hier zwar Mal, aber ich glaube dass die Zugehörigkeit zu einer solchen Verbindung in diesem Mordfall keine Rolle spielt. Es geht auch zu weit den Täter wegen der treffsicher geführten tödlichen Stiche in einer solchen Verbindung anzusiedeln oder mit ihr in Verbindung zu bringen.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

19.02.2014 um 10:00
@dasnichts66
Darf ich nachfragen, welchen Zusammenhang dein Beitrag mit diesem Fall hier hat? Denkst du, der Täter war in einer schlagenden Studentenverbindung?
Was ist eine Pauknerwand? Gibt es dort irgendwo eine?

Was ich bestätigen kann, sind diese engen Verquickungen der schlagenden Verbindungen zur Justiz, zum Polizeiapparat und zum Verfassungsschutz. Neulich habe ich das Buch von Hans-Nenning Scharsach "Im braunen Sumpf" gelesen. Auch wenn das Thema dort ein etwas anderes ist, so beleuchtet es auch diesen Aspekt. Ich habe noch ein anderes Buch gelesen, von einem Politikwissenschaftler dessen Name mir gerade nicht einfällt, auch dort sind diese Verbindungen zur Justiz und Exekutive (in Deutschland) sehr gut beschrieben.

Allerdings ist mir eben nicht ganz klar, was das mit diesem Fall hier zu tun hat?


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19.02.2014 um 10:54
ich denke, dass
@dasnichts66
mit seinem ersten Satz aussagen wollte, dass der Vater des Verdächtigen TB
in der Baubranche tätig ist........und evtl. über Beziehungen verfügt??
Das ist wirklich nichts Besonderes, man findet es in vielen Fällen, dass
einflussreiche Menschen sehr viel erreichen können :(
Und ein "cleverer" Anwalt tut sein Übriges.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

19.02.2014 um 11:39
Lohengrin schrieb:Um so überraschender muß es für ihn
gewesen sein das Daniela sich noch umgedreht hat um möglicherweise einen Notruf
abzusetzen. Der zweite Stich sollte also zum einen einen Notruf verhindern und zum
zweiten sicherstellen das eine spätere Identifizierung durch Daniela verhindert wird.
@Lohengrin
Ist der Tatablauf in diese Richtung gewesen, dass der Täter "Aug in Aug" also Angesicht zu Angesicht den ersten tödlichen Stich vorne in die Brust setzte? Und durch die Blutspuren in der T-Zelle man vermutet, sie drehte sich noch um zum Telefonapparat um noch einen Notruf zu versuchen?

Auch wurden gegensetzliche Meldungen in den Medien kolportiert, Daniela hätte sich heftig gewehrt, dann wieder wird etwa in einem Bericht gesagt, das Mädchen hätte keine Chance gehabt sich zu wehren.

Auf alle Fälle dürfte somit der tödliche Stich im Rücken wohl höcht wahrscheinlich dann der 2 gewesen sein?
Lohengrin schrieb:Was mir bei der Szenerie mit dem Mord in der Drogenszene Raplodipark
nicht so recht schlüssig erscheinen will ist die Tatsache das ihre Wertsachen und
das Rad am Tatort verblieben sind.
Wichtig dabei erscheint mir dabei, dass sie vorher noch die Nummer ihres Freundes eintippen wollte (soweit ich das richtig verstanden habe) hier wohl schon beim Eintippen seiner Nummer war und dabei wohl vom Messer-Täter an diesem Telefonat gestört wurde. Somit könnte (Möglichkeit) das Motiv für den Mord auch darin liegen, dass sie daran gehindert wurde, irgendeine wichtige Info, die Daniela wusste, nicht weiter zu sagen.

In dieser Sichtweise wäre es eher unwahrscheinlich, dass sie auf ihrem Weg zum Rapoldipark irgendeine kriminelle Sache vorher beobachtet/gesehen hat, denn dies würde eher den Schluß zulassen, dass sie nicht versucht ihren Freund anzurufen, sondern die Polizei.

Wegen dem vorhergehenden Schreigespräch mit dem Täter vermute ich viel mehr, dass in einem engeren vorhergehenden Zeitrahmen irgendwas passiert ist, was direkt mit Daniela selbst oder ihrer Persönlichkeit zu tun hat. Dies müsste nach meinen Vermutungen nach entweder noch in der Wohnung oder eben am Weg zum Rapoldipark geschehen sein. MMn. in naheliegenderweise ein Vergewaltigungsversuch oder i-jemand wollte am Weg zum Rapoldipark ihren stark alkoholisierten Zustand für sexuelle Übergriffe ausnützen?

Was natürlich sehr schwer ist (für einen völlig Fremden), wenn Daniela wirklich mit dem Rad gefahren ist, wie er sie da verfolgen wollte (Auto od. selbst mit dem Rad unterwegs???)?

Schwachpunkt in dieser Theorie finde ich, wenn sie auf jemanden völlig Fremden traf auf ihrem Weg zum Rapoldipark, dass der nicht nur event. sexuelle Übergriffe machen wollte, sondern auch dieses lange Küchenmesser mitführte. Und warum muss ein völlig Fremder 2x so tödlich zustechen, dem kann es ja auch egal sein, wenn sie ihm gar nicht kennt, kann sie danach gar nicht sagen wer er ist? Und ein Raubmord scheint wirklich völlig absurd zu sein, wenn ihre Wertsachen und
das Rad am Tatort verblieben sind - wie @Lohengrin oben schon richtig anmerkte.

Das i-jemand von diesem hübschen Mädchen was sexuell wollte, da durch das vorherige laute Streitgespräch wohl auch feststeht, dass der Täter ein Mann ist, dürfte mMn. der Mord wirklich auf den Ursprung eines sexuellen Motivs zurückzuführen sein?

Was ich vielleicht aus psychologischer Sicht wichtig finde ist:

Der Täter müsste schon mind. als Jugendlicher seine gewalttätige Ader mit Messer bewaffnet heftig zum Ausdruck gebracht haben. Heisst, mit Messer wem schon mal vielleicht gedroht/bedroht haben in seiner Jugend oder sehr gerne mit Messer gespielt, geübt und viel damit hantiert.

Als Erwachsener kann er diese gewaltätige "Messer-Ader" in sich vielleicht heute total gekonnt verbergen, ich denke aber kaum, dass er als Jugendlicher es so im Griff hatte und dies damals noch viel lieber öffentlich gerne zur Schau stellte. Aber wenn wer so treffsicher zustechen kann, muss er zwangsläufig mit Messer gut umgehen können. Der Schluß ist naheliegend, oder?

Lieben Gruß,
Doverex


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JosefK1914
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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

19.02.2014 um 13:22
Doverex schrieb:In dieser Sichtweise wäre es eher unwahrscheinlich, dass sie auf ihrem Weg zum Rapoldipark irgendeine kriminelle Sache vorher beobachtet/gesehen hat, denn dies würde eher den Schluß zulassen, dass sie nicht versucht ihren Freund anzurufen, sondern die Polizei.
Das ist hier eben das Problem, wir wissen nicht, was das Opfer hätte beobachten können, vielleicht unterlag der Täter einem Trugschluss, dass er den Telefonanruf auf eine evtl. Beobachtung zurückgeführt hat.

Wir wissen schlicht und einfach zu wenig.

Und wie gesagt, nach einem Streit sticht man eben nicht so zielgerecht zu. In der Regel sind das dann mehrere, was hier offensichtlich nicht der Fall ist. Bei einem solchen extremen Vorsatz (Messer extra dabei + er wusste was er tat) streitet man sich nicht vorher noch mit dem Opfer. Das Streitgespräch passt daher in keiner Weise ins Bild, und da es der Zeuge nur gehört haben will, kann er es von irgendwo gehört haben.

Wo befand sich denn genau dieser Zeuge zum Tatzeitpunkt? Weiß das jemand?


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

19.02.2014 um 13:59
JosefK1914 schrieb:Und wie gesagt, nach einem Streit sticht man eben nicht so zielgerecht zu. In der Regel sind das dann mehrere, was hier offensichtlich nicht der Fall ist. Bei einem solchen extremen Vorsatz (Messer extra dabei + er wusste was er tat) streitet man sich nicht vorher noch mit dem Opfer.
@JosefK1914
Wenn man aber annimmt, der Täter wollte Daniela dort direkt vor den Telefonzellen gar nicht erstechen, weil ihm der Platz als zu gefährlich erschien (beobachtet zu werden) und er unter einem Vorwand (noch mal mit ihr "drüber zu sprechen") auf einen anderen Platz (etwa in den Park hinein) locken wollte um dort seine mörderische Tat zu verrichten, und Daniela sich aber nicht von dort weglocken hat lassen, sondern im Gegenteil es dann zu diesem lauten Streitgespräch kam, könnte gut aufklären, WARUM es zu diesem lauten Streitgespräch überhaupt kam.

Da also Daniela nicht bereit war, auf einen anderen Platz mitzugehen, stach er dann dort auf sie ein.

Klar ist Spekulation von mir, streite ich nicht ab, es könnte aber so gewesen sein!
JosefK1914 schrieb:Das Streitgespräch passt daher in keiner Weise ins Bild, und da es der Zeuge nur gehört haben will, kann er es von irgendwo gehört haben.
Das ist eher sehr unwahrscheinlich, da nachweißlich um diese Zeit fast gar keine Menschen dort unterwegs waren. Dazu gibt es keine Veranlassung für die 2 Personen, dass sich nicht wenigstens 1 dieser Person bei der Polizei meldet, kurz vorher ganz in der Nähe der Telefonzellen einen Streit auf der Straße gehabt zu haben. Die müssten ja den Mörder und Daniela begegnet sein!

Soviel ich weiß, war der/die Zeuge/in im gegenüberliegenden Haus und hörte den Streit von ihrem Fenster aus direkt vor den Telefonzellen.

Also das da weiter 2 völlig unbekannte Menschen (die vorher und nachher auch nie wer je wahrgenommen hätte) plözlich ins Spiel kommen, die überhaupt nichts mit dem Mord zu tun hätten, sich aber nie meldeten, obwohl sie nichts zu befürchten hätten, ist einfach mMn. total auszuschließen.

Das sind Spekulationen, die weder Hand noch Fuß haben mEn!

Lieben Gruß,
Doverex


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