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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

01.06.2014 um 18:32
@Lohengrin

Entschuldige, der Kufsteiner war nicht der mit dem Tankbeleg. Der "tankende" war ein Bekannter aus Danielas Heimat. Der Kufsteiner war der o.o.F. aus der Heimat.

Alles Liebe


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

01.06.2014 um 19:12
@Lohengrin
Lohengrin schrieb:was dann die Frage aufwirft warum sie sich eigentlich so sicher war ihren Freund anzutreffen.
Aus meiner Sicht stellt sich die Sache so dar, dass sie sich eben NICHT sicher war, ob sie ihn zu Hause antreffen wird und das gerade von der Telefonzelle aus überprüfen wollte. Ich erkläre mir auch die Bögensichtungen (wenn sie denn stimmen) damit, dass sie dort nochmal Ausschau nach ihrem Freund bzw. seinem Rad gehalten hat. Als sie ihn dort nicht fand, machte sie sich auf den Weg zu ihm nach Hause. Wir wissen ja nicht, wo dieser Freund in Pradl genau gewohnt hat, aber wenn das etwas weiter draußen war, macht ein Zwischenstopp bei den Telefonzellen, um ihn anzurufen, schon Sinn. Von dort zurück in Danielas Studentenheim ist es nicht so "unendlich weit", jedenfalls nicht wesentlich weiter als von der DHS9. Zu Fuß sieht das etwas anders aus, womit wir wieder beim "Rad vs. zu Fuß"-Thema wären.

@sunnudagur

Weißt du evtl. Näheres über diesen Bekannten aus Danielas Heimat? Vor allem, warum er ausgerechnet am Tag vor der Tat in Innsbruck war? War der öfter in der Stadt, sodass man das leicht als "Zufall" abtun kann?


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

02.06.2014 um 16:39
@sunnudagur
Nix zu entschuldigen ;) Danke für die Korrektur, ist auch ein wenig schwierig
das auseinander zu halten. Sollte ich wieder mal einen Fehler machen dann
gleich die Keule rausholen bevor ich hier die anderen KollegInen durcheinander
bringe ;)

@nephilimfield
Nur nicht verzagen, auch das werde wir noch 'rauskriegen' wo genau dieser
ooF in Pradl eigentlich gewohnt hat. Dann wird man sicherlich auch diese Geschichte
wegemäßig besser einschätzen können.

@Doverex
Irgendwie tue ich mich schwer mit Deiner theoretischen Überlegung. Vielleicht
könntest Du ja mal, aufbauend auf Deiner Theorie, ein fiktives Zeit-Wege-Diagramm
erstellen. Das würde mich doch sehr interessieren.

@all
Es gibt übrigens, nur ein zwei/drei Minuten von der DHS9 entfernt, noch ein weiteres
Studentenheim. Theoretisch wäre dieses Heim sogar über den Hinterhof der DHS9
zu erreichen. Nur so am Rande erwähnt.

Mit freundlichen Grüßen

Lohengrin


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

03.06.2014 um 23:36
Hey ihr Lieben,

Ich hab mir jetzt mal etwas ältere Beiträge in diesem Thread durchgelesen.
Unter anderem (wieder mal) den Eintrag vom T0mb0 vom 06.11.2013 um 19:11 uhr auf Seite 38.
Jedes mal wieder wenn ich das les, läuft mir ein Schauer über den Rücken...
So manche Sätze klingen für mich eher nicht wie eine Spekulation (ist natürlich nur so eine Spekulation von mir).
Und je öfter ich mir das durchlese, desto mehr bekomme ich das Gefühl, dass da ein Hauch Insiderwissen dahintersteckt.
Ich möchte mich da jetzt nicht an den Eintrag aufhängen, aber wie kommt man auf so Sachen wie:

"Beim Hinausgehen fallen dort noch die Worte: das wird dir noch leid tun"
"Auf der nächsten Station.......bekommt sie langsam Angst..."
"....hört sie ein Hallo einer bekannten Stimme. Sie sieht den Rauch der aus seiner Richtung kommt......freut sich ihn zu sehen"
"..der Mann, NOCH in seiner blauen Kneipenjacke. .."
"Frei und treu..."
"Er wurde seinem Rang gerecht und hatte seine Freunde nicht enttäuscht.."


Sorry, aber jedesmal wenn ich das les, hab ich das Gefühl, das ist nicht "alles nur eine Theorie, mehr nicht", wie dieser User im nächsten Beitrag schreibt.

Viele von euch haben hier schon einige spekulative Theorien aufgestellt, aber niemand ist auf so eigenartige Details gekommen wie zB die blaue Jacke, den Rauch usw. ...

Wenn ich nur Theorien aufstell, frag ich mich grad irgendwie, wie man auf sowas kommt..
Wünsch euch einen schönen Abend!!!

Viele Grüße
Engerl


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

04.06.2014 um 07:20
@Engerl

Mit den Beiträgen von T0mb0 beschäftige ich mich auch immer mal wieder. Sie klingen recht geheimnisvoll. Ich glaube aber, dass er hier nur seine Theorie eingestellt hat. Zu der Theorie ist er aus meiner Sicht gekommen, weil Daniela Studentin war und weil er davon ausgegangen ist, dass der Mord daher Bezug zu den Besonderheiten des studentischen Milieus haben könnte. Zu diesem Milieu gehören auch studentische Verbindungen, schlagende und nicht schlagende katholische Verbindungen mit ihrem Zusammenhalt und der Treuepflicht. Heutzutage spielen Verbindungen mE aber keine so große Rolle mehr wie früher.

Aus diesen Zutaten hat er mE seine Theorie gestrickt. Es gibt aber keine Anhaltspunkte dafür, dass diese Aspekte eine Rolle gespielt haben könnten. Vielleicht hat er sich auch von einem alten Tatort-Krimi inspirieren lassen, den es vor einigen Jahren gab und in dem es um eine schlagende studentische Verbindungen ging deren Mitglieder unter Mordverdacht geraten waren. In diesem Filmfall spielten genau die Dinge eine Rolle, die T0mb0 hier eingebracht hat.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

04.06.2014 um 14:47
@AngRa
@Engerl

Aber eine geschickt aufgebaute Inszenierung wo ich mich sogar dazu
habe verleiten lassen über diese Studentenverbindung mit diesen 'dusseligen'
blauen Jacken zu recherchieren. Dafür das es nur eine farbentragende Verbindung
ist protzen die ganz schön mit ihren Degen. Neugierig wie ich nun einmal bin
würde es mich schon interessieren wer von den ehem. Freunden und Studienkollegen
damals in einer studentischen Verbindung bzw. bei den 'Kadetten' mit der blauen
Kneipenjacke war ;)

Mit freundlichen Grüßen

Lohengrin


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

05.06.2014 um 19:09
Hallo Leute,

ich lese schon sehr lange mit und hoffe auch, dass man bald mal den Täter findet. Wohn seit fast nem Jahr selbst in Innsbruck und interessiere mich sehr für den Fall. Die letzten 3 Seiten bin ich noch am Lesen, aber mir ist noch eine Theorie eingefallen.

Es klammern sich vielen an das Sillufer und die Sill, aber mir ist eingefallen, was ist wenn der Täter das Messer eventuell auch in die Inn geschmissen hat? bzw. seine Sachen dort entsorgt hat? ... Dort findet man doch wenn nicht durch Zufall nie wieder was ^^

Und ich denk mal so weit ist ja die Inn auch nicht entfernt vom Rapoldipark.

Liebe Grüße,

VanillaBlue :)


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

05.06.2014 um 23:25
@Doverex

Da Daniela halb in der Telefonzelle liegend gefunden wurde und der Hörer herunterhing, kann ich mir auch gut vorstellen, dass sie am Telefonieren gehindert wurde. Was ja einen gewissen Rückschluss auf das Motiv zuließe.

Ich bin mir aber nicht sicher, wie die Aussage "Sie wollte ihren Freund anrufen" zustandekam. Dass man ihre DNA- oder Fingerabdruckspuren auf den Wähltasten fand, kann ich ausschließen, weil das massive unauswertbare Mischspuren gewesen wären.
Kann man mittels Wahlwiederholung auch unvollständig eingegebene Nummern rekaptiulieren? Das wäre dann natürlich eine Option.
Ich habe mir das aber immer so vorgestellt, dass das nur ein indirekter Schluss der Ermittler war. Wenn sie z. B. vorher öfter am Handy versucht hat, ihren Freund zu erreichen, kann man annehmen, dass sie das mit leerem Akku in der Telefonzelle auch wollte.

Aber egal, das sind Haarspaltereien. Keine Haarspalterei ist, wo Daniela zu Fuß gesehen wurde. Es gibt ja offenbar Zeugen. Mit der Hilfe von Mr. Google werden sie auch sicher diesen Thread gefunden haben. Könnte bitte jemand mithelfen und diese essentielle Frage beantworten. Oder zumindest sich anonym dazu bekennen, dass er das von offizieller Seite nicht beantworten DARF.

An der Frage, wie das Rad zum Tatort kam, scheiden sich die Tatabläufe!

@VanillaBlue

Willkommen!
Aber: DER Inn!


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

06.06.2014 um 08:18
Lohengrin schrieb:Irgendwie tue ich mich schwer mit Deiner theoretischen Überlegung. Vielleicht
könntest Du ja mal, aufbauend auf Deiner Theorie, ein fiktives Zeit-Wege-Diagramm
erstellen. Das würde mich doch sehr interessieren.
@Lohengrin
Na ja, "theoretischen Überlegung", eher mehr eine phantasievolle Vorstellung, die ja in keinster Weise irgend einen Anspruch auf Richtigkeit anmeldet ;)

Dabei liebe ich es, wenn diese phantasievolle Vorstellung trotzdem immer auf der Plattform der Einfachheit steht. Einfachheit meine ich hiermit, dass der Mord an Daniela keine sehr komplizierten Abläufe und Hintergründe hat. Ich glaube, wenn man dabei zuviel "um 17 Ecken denkt" verennt man sich schnell in Sackgassen und kommt dabei nicht wirklich weiter und jede Theorie wird nur sehr kompliziert.

"Der Alkohol floß in Strömen auf dem Fest" haben wir vernommen, da vermute ich mal den Täter auch darunter. Wir kennen ja wie unter Alkoholeinfluß .... etwa bei Weihnachtsfeiern ... manche Kollegen ihre sexuellen Gelüste nicht mehr unter Kontrolle halten können, was das ganze Jahr keinerlei Problem im Büro darstellt, hier bei solchen Feiern wo der Alk in Unmengen fließt, brechen oft alle Dämme.
Meine Vermutung, der sexuelle Trieb und die Lüsternheit war total einseitig und wurden nicht erwidert. Bei den meisten Menschen macht das sicher keinen Mörder aus, bei "unserem" Täter hier muss dabei was völlig entgleist sein?

Also in meiner phantasievollen Vorstellung ist der Mord und das Motiv in einfachen & aus sehr niedrigen Beweggründen heraus abgelaufen, manche morden schon wegen 10 Euro, andere weil ihr Stolz, Geltung und ihre Ego-Wertschätzung untergraben wurde (Beispiel Pistorius???). Zweiteres glaube ich, trifft auf "unseren" Fall hier zu.

Ja ein fiktives Zeit-Weg-Diagramm hab ich im Kopf, werde ich die nächsten Tage versuchen, niederzuschreiben!
nephilimfield schrieb:Da Daniela halb in der Telefonzelle liegend gefunden wurde und der Hörer herunterhing, kann ich mir auch gut vorstellen, dass sie am Telefonieren gehindert wurde. Was ja einen gewissen Rückschluss auf das Motiv zuließe.
@nephilimfield
Auch hier die Annahme, in einer Telefonzelle wurde Daniela ermordet, da ist ein Grund immer schon das EINFACHSTE & NAHELIEGENSTE gewesen, nämlich das zu tun was fast alle Leute darin machten, nämlich telefonieren. Jede andere Annhame geht schon in diese "über 17 Ecken denken" Richtung und bewegt sich schon auf der Plattform der grösseren Unwahrscheinlichkeit.

Das Daniela von ihrem Mörder in der Telefonzelle völlig überrascht wurde, glaube ich, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass sie wo hingeht wo sie darin nicht mehr aus/weg kann... und Mario Hejl sagte ja, "sie hatte im Grunde keine Chance". Das Szenario, dass der Mörder sich so hinstellte, dass Daniela nicht mehr dort weg kam, er sich da in den Weg stellte und sie nicht mehr raus ließ, scheint mir da von der Wahrscheinlichkeit hoch gegeben. Ich glaube also nicht, dass Daniela dort hinein gegangen wäre, wo sie keine Fluchtmöglichkeit mehr für sich vorfindet, wenn sie den Täter vorher wirklich bemerkt hätte.

Diese Sichtweise kommt mir am wahrscheinlichsten vor. Ich weiß zwar das auch das Unwahrscheinlichere zutreffen kann - immer - doch da stellt man seine Theorie/Variante schon auf eine Plattform, die die einfachsten menschlichen Gedanken "in Gefahr gehe ich nicht wo hin wo ich festgehalten werden kann und nicht mehr von selbst rauskomme" völlig ausser Kraft. So meine Gedanken darüber!

Einen lieben Gruß,
Doverex


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

06.06.2014 um 09:29
@Doverex

Ich kann mich erinnern, dass es relativ zeitnah hieß, dass Danielas Akku leer war. Deshalb hielt ich es immer für sehr wahrscheinlich, dass sie bei den Zellen einfach Halt machte, um zu telefonieren.
Die Meldung mit dem Akku findet man allerdings nicht mehr; im Gegenteil, man liest Meldungen wie "Sie hatte ein funktionstüchtiges Handy dabei". Deshalb war die Telefoniergeschichte hier nie so 100%ig akzeptiert, man ging teilweise davon aus, dass die Telefonzellen nur als Treffpunkt dienen sollten. Das hat sich aber, glaube ich, mit dem ORF-Bericht von Robert Berger etwas geändert.
Doverex schrieb:weil ihr Stolz, Geltung und ihre Ego-Wertschätzung untergraben wurde
Laut Broschüre des Innenministeriums "Polizeiarbeit bei Mord" ist das Hauptmotiv für Mord

Kränkung und Verletzung des Selbstwertgefühls.

Das deckt sich also mit deiner Einschätzung.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

06.06.2014 um 17:52
@Doverex,

Du beziehst dich in deinem Szenario zu einem guten Teil auf Aussagen von Mario Hejl im Film des Kameramannes Stefan Gessl und des Journalisten Robert Berger. Das war nun für mich der Anlass, alle Fragen, Aussagen im Film ab Minute drei wortwörtlich, zu fixieren. Damit kann man vielleicht doch etwas einfacher arbeiten als mit dem Film.

Hier also die Aussagen von ca. 3.00 bis ca. 5.25:

Robert Berger: Das Mädchen bleibt mehrere Stunden auf dem Studentenfest und, so erinnern sich ihre Freunde, feiert ausgelassen. Kurz nach 2 Uhr früh verläßt sie die Party und besucht noch einen Freund, sie bleibt dort bis halb fünf. 30 Minuten später wird ihre Leiche gefunden, in dieser Telefonzelle, nur wenige hundert Meter von der Wohnung des Freundes entfernt.

Mario Hejl: im Fall von Daniela haben wir 3 Schwierigkeiten
1. kein Motiv
2. keine Tatwaffe
3. fehlt uns ein Zeitfenster zwar nur von einer halben Stunde, aber hier wissen wir nicht genau was geschehen ist, und hier genau in diesem Zeitfenster von einer halben Stunde ist eben der Mord geschehen.

Robert Berger: (ab ca. 4.Minute) Hat Daniela jemand verfolgt? Hat sie einen Bekannten am Park getroffen? Man weiß es nicht. Was man weiß, die Studentin wollte noch unmittelbar vor ihrem Tod telefonieren. Hier in dieser Telefonzelle (Berger steht vor der Tel.zelle) will die 19-jährige einen Freund anrufen und das alles nur weil auf ihrem Handy kein Guthaben mehr geladen ist. In diesem Moment schlägt der Mörder zu, schnell und vor allem so heftig dass beide Messerstiche tödlich sind.

Mario Hejl: Aufgrund des Spurenbildes und auch laut Gerichtsmedizin Innsbruck ist es so, dass der Tod sehr schnell eingetreten sein muss, das Mädchen hat zwei Stiche, einen in das Herz und einen in die Lunge, und laut Gutachten bzw. Spurenbild ist es so, dass die Daniela nicht sehr viele Möglichkeiten gehabt hat, sich zu wehren bzw. zu schreien oder auf sich aufmerksam zu machen.

Robert Berger: Betrachtet man den Tatort dann bleibt eines unverständlich, nämlich dass damals im Juni 2005 niemand den Mord gesehen oder etwas bemerkt haben will. Nach der Polizei soll es nur einen Ohrenzeugen geben, die Frau will einen heftigen Streit gehört haben.
Hat DK kurz vor ihrem Tod mit dem Mörder eine Auseinandersetzung gehabt, warum hat dieser ein knapp 30 cm langes Küchenmesser bei sich gehabt und warum ist dieses Küchenmesser niemandem aufgefallen?



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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

07.06.2014 um 09:24
@Buchfink

Danke für die Transkription.

Weil du das "Guthaben" so fett heraushebst, möchte ich noch einmal kurz darauf eingehen. Unmittelbar nach der Tat gab es laut "News" folgende Aussage des Chefermittlers:

"Sie hatte ein Handy mit aufgeladener Wertkarte bei sich", sagte Pupp.

http://www.news.at/a/mordalarm-innsbruck-junge-studentin-morgen-115158

Deshalb glaube ich, dass es sich im ORF-Bericht um eine Unschärfe des Reporters handelt. Einige Tage später hieß es nämlich, dass ihr Akku leer war.

Es kommt aber sowieso auf's Gleiche heraus: Wir können davon ausgehen, dass Danielas Handy nicht funktionstüchtig war. Das macht dann erklärbar, was sie bei den Telefonzellen wollte.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

07.06.2014 um 11:16
@nephilimfield
nephilimfield schrieb:Könnte bitte jemand mithelfen und diese essentielle Frage beantworten. Oder zumindest sich anonym dazu bekennen, dass er das von offizieller Seite nicht beantworten DARF.
Dieser 'Jemand' darf sich auf keinen Fall hier öffentlich dazu äußern. Dieser 'Jemand'
kann das nur tun indem er einen von uns per P.N. kontaktiert ! Darüberhinaus können
diese Info´s nur als fiktives Szenario von uns weiter gegeben werden, ohne jeden
Bezug zu einer P.N. !

Herzlich willkommen @VanillaBlue
VanillaBlue schrieb:Es klammern sich vielen an das Sillufer und die Sill,....
Das Sillufer bzw. die Sill hat lediglich bei den Fluchtgedanken des Täters eine
Rolle gespielt, meiner Einschätzung nach. Entweder ist er (Stichwort Suchhunde)
durch die Sill an das andere Ufer gewatet (was im Hochsommer durchaus möglich
sein müßte) oder er ist ein kurzes Stück im Uferbereich durch das Wasser gelaufen
bis zu dieser kleinen Bucht. Auf der Aufahme von @jucknarisch sind mehrere Personen
erkennbar die sich dort auhalten. Daher muß es elso entweder einen Weg oder einen
Pfad zu dieser Bucht geben. Von hier aus wäre also eine weitere Fluchtmöglichkeit
gegeben, entweder in nördlicher Richtung bis zu der Brücke die wieder zur Dreiheiligen-
strasse führt oder in östlicher Richtung weiter Richtung Pradl.
VanillaBlue schrieb:was ist wenn der Täter das Messer eventuell auch in die Inn geschmissen hat? bzw. seine Sachen dort entsorgt hat?
Möglich wäre es, aber das hätte er auch einfacher machen können indem er das
Messer im Teich abwäscht um es dann in hohem Bogen in die Sill zu werfen oder
aber in direktem Umfeld dieser kleinen Bucht in dichtes Gebüsch zu werfen.

Viel eher glaube ich das dieses Messer im Nachtatverhalten des Mörders u.U. eine
nicht unwesentliche Rolle gespielt haben könnte. Zum einen weil er das Messer
wieder an seinen ursprünglichen Platz zurück legen wollte und zum anderen könnte
es durchaus möglich sein das er sich beim reinigen des Messers evetuell selbst
Schnittverletzungen an der Hand zugezogen haben könnte.

Unter der Annahme das sich auf seiner Kleidung ebenfalls Blutspuren befunden haben
ist es aus logischer Sicht sogar naheliegend das der Täter sich diese Schnittverletzungen
selbst zugefügt haben könnte um ggbf. später seine blutbefleckte Kleidung erklärbar
zu machen bzw. mit einem Verweis auf das corpus delicti die Schnittverletzungen an
der Hand. Dazu muß aber die Tatwaffe zwingend vorhanden sein da das Fehlen des Messers
sonst zwangsläufig zu Nachfragen im privaten Personen-/Freundeskreis führen würde.

Wen er es aber wirklich weggeworfen haben sollte dann würde ich auf die nähere
Umgebung der kleine Bucht tippen.

@Buchfink
Vielen Dank ;)

Mit freundlichen Grüßen

Lohengrin

P.S. Sonnenaufgang am 23.06.2005 um 05:19 Uhr. (Vollmond)Monduntergang um 06:02 Uhr. !


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

07.06.2014 um 11:57
Gemein wie ich ja nun mal bin ;) muß ich als Nachtrag zu meinen vorangegangenen
Überlegungen (Schnittverletzungen) noch die Anmerkung bringen das es im Verlauf des
23.06.2005 und an den Tagen darauf es möglicherweise eine Person gegeben hat die
ein auffälliges Pflaster oder aber ggbf. einen kleinen Verband an der Hand getragen. Das
könnte ja für die 'stillen' Mitleser vielleicht ein Hinweis sein ;). Wer weiß das immer so
genau. Diesen Frühpensionär schließe ich aber ganz bewußt aus diesen Überlegungen aus.

Mt freundlichen Grüßen

Lohengrin


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

07.06.2014 um 13:43
@Lohengrin
Lohengrin schrieb:Dieser 'Jemand' darf sich auf keinen Fall hier öffentlich dazu äußern.
Das befürchte ich auch. Aber warum eigentlich nicht? Das fällt für mich nicht unbedingt unter "Täterwissen".


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

07.06.2014 um 15:56
@Buchfink
Auch von mir, ein Danke für die Textabtschrift.
@nephilimfield bei dir merkt man an der Wortwahl (Transkription) das du der Genetik nahe stehst *grins*
nephilimfield schrieb:Das macht dann erklärbar, was sie bei den Telefonzellen wollte.
Egal eigentlich die Meldungen der Medien von >>> Wertkarte/Akku aufgeladen oder nicht.

Ich denke, die Wahrscheinlichkeit, wenn jemand eine Telefonzelle betritt, ist darin sehr sehr hoch, dass er das tut, weil er telefonieren möchte. Andrerseits haben (so meine Erinnerung) manche Telefonzellen sehr "gebrunzelt", heisst also, es gibt leider auch Personen die diese zweckentfremden. Oder vielleicht auch mal als Treffpunkt auswählen. Aber beides sind sicher totale Minderheiten.
Fakt bleibt, wenn wer eine Telefonzelle betritt so tut er das meist, weil er telefonieren will. Wer auf dies tippt, der liegt darin mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit wohl mit seinem Tipp auch richtig.
Aus dieser Sichtweise heraus hielt ich eh immer einen anderen möglichen Grund für Danielas Anwesenheit in/bei dieser Telefonzelle als sehr unwahrscheinlich.

Sicher, wenn es konkrete Hinweise geben würde, dass sich Daniela schon mal öfters dort mit Leuten bei der Telefonzelle traf, würde dies schon ein bisserl anders aussehen. Ich sehe nur null erkennbares in diese Richtung, was zu solchen Annahmen dann ein Theorie-Fundament bilden könnte.
Lohengrin schrieb:Das Sillufer bzw. die Sill hat lediglich bei den Fluchtgedanken des Täters eine
Rolle gespielt, meiner Einschätzung nach. Entweder ist er (Stichwort Suchhunde)
durch die Sill an das andere Ufer gewatet (was im Hochsommer durchaus möglich
sein müßte) oder er ist ein kurzes Stück im Uferbereich durch das Wasser gelaufen
bis zu dieser kleinen Bucht.
@Lohengrin
Das mit dem Fluchtweg des Täters und deine Überlegungen dazu finde ich sehr plausibel und gut durchdacht. Und auch deine Gedanken zur Tatwaffe.
Im Zusammenhang mit der möglichen Sattelhöherstellung, weil auch auf dem Rad (siehe Fotos) kein Gepäcksträger vorhanden ist, er das Messer dort hinten nicht einklemmen konnte und ich nicht glaube, dass er mit dem Messer in der Hand am Lenker so mit dem Rad herumfuhr, sondern wohl das Messer am Bein wo befestigt hatte, und ihm der niedrige Sattel mit dem langen Messer am Fuß behindert hat? (Puhhh... ein langer Satz).

Da dass Messer am TO nicht gefunden wurde, so denke ich, hat er es danach wieder dort befestigt (an seinem Fuß/Bein), hat aber den Tatort zu Fuß verlassen und das Rad dort stehen gelassen.
Da er ganz sicher wohl Blut an seiner Kleidung - wohl auch in seinem Gesicht und Händen - hatte, kann er nur einen Weg vom TO weg genommen haben, wo er sich halbwegs sicher war, auf niemanden (Passanten) zu treffen. Sich zum Sillufer durchzuschlagen, erst recht wenn deine Annahme stimmt, dass Hunde dorthin die Fährte aufgenommen haben, ist das sicher kein so verkehrter Gedanke.

Das er einfach den nächsten Bus/Taxi etc. nahm, scheint mir da eh sehr unwahrscheinlich zu sein.

Ob er sich wirklich selbst geschnitten hat, ist schwer zu beurteilen. Wenn wer mit Messern umgehen kann, muss das nicht unbediengt sein. Aber vielleicht hatte er am Bein/Fuß damals eine Verletzung, als er mit zu niedrig eingestellten Sattel zu fahren probierte und er sich das Messer selbst wo reingestochen hat dabei? Denn wie @nephilimfield & @Engerl
schon andachten und sich wunderten, dass jemand noch den Sattel höher stellte, ...so sehe ich das auch, da muss schon ein Grund dahinter stecken.

Wenn also damals wer meist & gerne immer mit kurzen Hosen herumlief (in der Freizeit???), dann aber nach dem Mord in der Hitze lange Hosen anhatte, war dies vielleicht auch ein Grund, dass er eine Verletzung am Bein darunter versteckte? Es muss also nicht unbediengt ein Verband/Verletzung an der Hand gewesen sein!????

Dinge, die eigentlich damals 2005 die Kripo aus Tirol nachgehen hätte müssen, ....ich denke eigentlich, für heute sind solche Überlegungen einfach viel zu spät - leider.

Lieben Gruß und schönes WE wünscht euch ALLEN
Doverex


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

07.06.2014 um 23:51
Nur eine kleine Anmerkung: Die Sill zu durchwaten ist auch im Sommer kein Kinderspiel. Glaube auf keinen Fall, dass der Täter das getan hat.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

08.06.2014 um 12:01
Hallo @Hammerstein ,

ich meine speziell die Stelle zwischen dem Sillsteg und der kleinen Bucht.
Hier noch mal das Foto von @jucknarrisch:
9368d7 5

Auf dem Foto sieht es beinahe so aus das man es problemlos schaffen könnte.
Aber es ist eben nur ein Foto, da kann ich mich natürlich täuschen da ich ja weiß
das die Sill von Kanufahrern genutzt wird. Ein Eineimischer wird das sicher besser
beurteilen können als ich. ;)

@nephilimfield
nephilimfield schrieb:Aber warum eigentlich nicht?
Nun, es könte ja durchaus sein das Fallwissen bekannt gegeben wird das den
Ermittlern eben nicht bekannt ist. Diese Möglichkeit muß man ja leider in Betracht
ziehen. Und es gibt da auch noch anderer Gründe. Näheres per PN

Mit freundlichen Grüßen

Lohengrin


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

08.06.2014 um 12:07
Hammerstein schrieb:Die Sill zu durchwaten ist auch im Sommer kein Kinderspiel. Glaube auf keinen Fall, dass der Täter das getan hat.
@Hammerstein
DANKE, solche Tipps/Ansichten helfen gut weiter für eine mögliche Fluchtwegrekonstruktion!
Auch hätte ich Fragen, in welche Richtung fließt die Sill, nach oben oder unten?
Und auf dem Bild unten, was ist das dort? Wo kommt dieses Wasser her?


c09237 20140608

@nephilimfield
Ich glaube sowieso, dass die Variante "Daniela fuhr selbst auf dem Rad zum Tatort" als allein gültig galt bis ins Jahr 2013 hinein. Denn die Krone schreibt ja in einem Artikel von Dezember 2012 noch: Mit einem Fahrrad fuhr sie dann zum späteren Tatort, wo die junge Frau ihrem Mörder begegnete.

http://www.krone.at/Oesterreich/Mord_an_Studentin_-19-_in_Tirol_wird_neu_aufgerollt-Nach_sieben_Jahren-Story-343395

Lieben Gruß,
Doverex


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

08.06.2014 um 12:23
@Doverex
Das ist ein kleiner Fluß der parallel zur Sill verläuft und das was Du da
angemarkert hast müßte eine Überlauf zur Sill sein. Sieh mal in meinem Blog
das erste und zweite Foto (mit Erklärung) von @jucknarrisch. Die Fließrichtung
müßte in Richtung Norden sein. Aber vielleicht kann @Hammerstein noch
näheres dazu schreiben.

Mit freundlichen Grüßen

Lohengrin


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