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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

11.11.2013 um 19:17
@shaun7

Ich glaube, der Ablauf, wie er im Artikel beschrieben wird, ist nicht ganz richtig, da dürften sich Ungenauigkeiten eingeschlichen haben. Laut übereinstimmenden Berichten von damals fuhr Daniela vom Fest der Studentenverbindung gegen 2.00 Uhr in die Dreiheiligenstraße (evtl. ins Z6). Danach wurde sie in der Bogenmeile gesehen und machte sich dann wahrscheinlich auf den Weg zu einem Freund nach Pradl. Das entspricht so ziemlich deiner Erinnerung.
shaun7 schrieb:1. hatte sie ein Handy
Wie gesagt, in meiner Erinnerung gab es Berichte, die davon sprachen, ihr Akku wäre leer gewesen.
shaun7 schrieb:2. wieso nutzt sie gerade die Zelle in der Mitte
Es gibt ein Foto, auf dem zu sehen ist, dass die mittlere Zelle die einzige ist, in der man mit Münzen telefonieren konnte. In den beiden anderen befanden sich Wertkartentelefone. Ich nehme an, Daniela hatte keine Wertkarte und musste so zwangsläufig in die mittlere Zelle.
wenn ich des nachts in einer eher zwielichtigen Gegend unterwegs bin
Zu Sommerbeginn war es um diese Zeit schon relativ hell, also dürfte Daniela sich auch keiner Gefahr bewusst gewesen sein.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

11.11.2013 um 19:52
@nephilimfield

Ah ok, dass nur die Telefonz. in der Mitte mit Münzen lief war mir nicht bewusst. Das spricht vermutlich dann doch fürs Telofonieren und unterstützt meine Vermutung durch die Zuallstat
Freunde/Bekannte haben vermutlich ja auch alle Alibis.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

11.11.2013 um 19:56
Eine Bank stand allerdings auch in unmittelbarer Nähe der Telefonzelle. Eine weitere denkbare Variante wäre , dass der Täter in unnatürlicher Haltung auf der Bank gesessen hat und Daniela angehalten hat um nach ihm zu sehen und ihm ggfls. zu helfen. Ich bevorzuge aber die Absicht zu telefonieren als Grund an der Telefonzelle anzuhalten.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

11.11.2013 um 20:00
@AngRa
AngRa schrieb:Ich bevorzuge aber die Absicht zu telefonieren als Grund an der Telefonzelle anzuhalten.
Denke ich mittlerweile auch.
Mich wundert nur weshalb soviele an der Beziehungstat festhalten. Der einzige Verdächtige ist doch dieser Bosnier. Daran glaub ich aber nicht, irgendwelche Freunde von ihr müssten doch davon gewusst haben.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

11.11.2013 um 20:08
@shaun7

Ich denke, dass viele von einer Beziehungstat ausgehen, weil die Polizei ihre ursprüngliche Meinung, dass Daniela ein Zufallsopfer gewesen sei geändert hat und dann die Auffassung vertreten hat, dass es sich um eine Beziehungstat handele. ME ist sie dafür aber eine fundierte Begründung schuldig geblieben. Naja vielleicht wird auch nicht alles öffentlich diskutiert.

Auch seitens Danielas Eltern hat es wohl eine Bemerkung in der Art gegeben, dass der Mörder an der Trauerfeier teilgenommen habe bzw. irgendwann schon mal mit am Tisch gesessen habe. Ich habe den genauen Wortlaut leider nicht mehr im Kopf. Jedenfalls ging wohl auch ihr Verdacht in Richtung Beziehungstat. Es gab wohl mal ein Video mit ihnen, das aber nicht mehr aufrufbar ist.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

11.11.2013 um 20:23
@AngRa

Hmmm was mich daran dennoch wundert ist, selbst wenn die Eltern sowas erwähnt haben. Dann muss sie ja mit besagter Person streit gehabt haben. Mord im Affekt kanns ja auch nicht sein, denn wer hat einfach Mal so ein so langes MEsser dabei. Also sprich, wenn Beziehungstat, dann schon länger geplant. Was wiederrum bedeutet muss, das es schon längere Zeit Stress zwischen Täter und Opfer vorm Mord gab. Wäre dem so, dann hätte sie doch irgendwelchen Leuten davon erzählt. Ich meine wenn ich mit der Ex oder sonstwem soviel Stress habe, dann erzähl ich davon doch Freunden.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

11.11.2013 um 20:24
Also gerade vor wenigen Wochen gab es wieder einen Mord an einer jungen Frau in Innsbruck. Es hat sich aber relativ schnell herausgestellt, dass es ihr Freund war der sie im Streit erdrosselt hat und in den Inn geworfen hat.

Man sieht also, Beziehungstaten sind sicher alles andere als das perfekte Verbrechen.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

11.11.2013 um 20:31
@shaun7

Wenn am Verdacht der Eltern etwas dran gewesen wäre, dann hätte das die Polizei mE auch herausbekommen, denn ich gehe davon aus, dass das Umfeld intensiv untersucht worden ist.

Man darf auch nicht vergessen, dass die Eltern in Niederösterreich gelebt haben und die Tochter zum Studieren in Innsbruck war. Einen tieferen Einblick in ihren Freundeskreis bzw. zum Umgang hatten sie vielleicht nicht mehr. Hinzu kam vielleicht, dass sie misstrauisch waren, weil sie die Tochter nicht mehr unter ihren Fittichen hatten.

Wenn mir so etwas passiert wäre wie Daniela, dann hätten meine Eltern bestimmt auch zwei drei Typen in Verdacht gehabt und sich entsprechend geäußert. Eltern sind oft misstrauisch was den Umgang ihrer auswärts lebenden Tochter anbelangt. So habe ich es jedenfalls kennengelernt.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

11.11.2013 um 20:38
@AngRa

Naja aber gerade die Tatsache, DASS Innsbruck nicht ihre urspr. Heimat war, macht es komisch, dass die Eltern nen VErdacht haben. Soweit ich das herausgelesen habe, hatte sie bis zu ihrem Mord gerade mal 9 Monate in Innsbruck gewohnt. Woher sollten ihre Eltern also ihren Innsbrucker Bekanntenkreis kennen.
Also was mich betrifft, meine Eltern daheim kennen keinen einzigen meiner Innsbrucker Freunde.

Naja aber vllt war der Verdacht der Eltern ja auch jemand anderes aus ihrer niederösterreichischen Heimat. Who knows?


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

13.11.2013 um 22:40
Im Jahr 2009 hat eine Exhumierung stattgefunden, weil sich Gerüchten zufolge Liebesbriefe in Danielas Sarg befunden haben sollen. Es soll dann aber dort nichts gefunden worden sein.

Weiß man darüber inzwischen etwas Näheres?

Wenn es derartige Gerüchte gegeben hat, die zu einer Exhumierung geführt haben ( die ist in Deutschland an strenge Voraussetzungen geknüpft, das wird in Österreich ebenso sein ) , dann muss es auch weitere Gerüchte über eine Beziehungstat gegeben haben. Das scheint jedoch alles ins Leere gelaufen zu sein.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

18.11.2013 um 16:53
Teil: 1

@AngRa
AngRa schrieb:Ich gehe davon aus, dass die Spurensicherung gerade auf einen Müllkorb in Tatortnähe ihr besonderes Augenmerk gerichtet hat......
Davon würde ich im Normalfall auch von ausgehen und in den Medien wurde
davon berichtet das jeder Abfallkorb in der näheren Umgebung des Rapoldiparks
untersucht wurde. Dabei wurde ein blutverschmiertes T-Shirt in der Nähe des
Sill-Centers gefunden welches aber anhand der Blutgruppenuntersuchung keinen
Bezug zum Tatort hatte.

Jedoch anhand des letzten Tatortfotos ist es auch nicht ganz abwegig das man
in der allgemeinen Hektik am Tatort eben diesen einen Abfallkorb schlicht
"vergessenen" hat.

Auffallend ist eben diese weiße Plastiktüte und die "aufrecht stehende"
Zigarettenpackung auf dem Abfallkorb. Und diese Zigarettenpackung ist
auf zwei Bildern recht gut zu erkennen.

Diese beiden Fotos wurden in größerer zeitlicher Abfolge aufgenommen. Eines
der Fotos wurde aufgenommen als der Leichnam noch am Tatort lag, auf dem
Anderen sieht man dass das Fahrrad bzw. Lenker, Rahmen und der Sattel
zur Spurensicherung mit Folie umwickelt wurde und zum Abstransport bereit
stand.

Und genau auf diesem Foto steht diese Zigarettenpackung immer noch aufrecht
auf dem Abfallkorb während ein Beamter der Spusi mit der mittleren Telefon-
zelle beschäftigt ist.

Aber letztendlich ist es mir egal ob der Täter nun die Tatwaffe in diesem Abfall-
korb entsorgt hat oder auch nicht. Nachprüfen läßt es sich eh´ nicht mehr. Mich
beschäftigt eher der Gedanke ob diese aufrecht stehende Zigarettenpackung
(vermutliche ehem. österr. Marke Smart) in irgendeinem Zusammenhang zum
Täter zu sehen ist.

Meine theoretischen Überlegungen gehen ja, wie allgemein bekannt, eher davon
aus das der Täter an der Stelle zwischen der Telefonzelle und dem Abfallkorb
auf D.K. gewartet bzw. dort gestanden hat. Für mich eine schlüssige Erklärung
warum D.K. ihr Fahrrad ziemlich genau vor dem Abfallkorb abgestellt hat.

Fortsetzung Teil 2


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

18.11.2013 um 18:24
Teil 2

Wie die Polizei herausgefunden hat wollte D.K. an diesem frühen Morgen
noch einen Freund in der Defreggerstrasse besuchen. Als Wohnort dafür
käme das StudentInnenheim "Josef Pembaur" in unmittelbarer Nähe des
Tatortes in Frage (ca. 300 Meter Entfernung).

Diese Wohnheim verfügt über insgesamt 24 Zimmer, aufgeteilt in acht
Wohnungen zu je zwei Zimmer und einer 5 Zimmer Wohngemeinschaft. Die
Zimmergröße variiert zwischen 12 und 22 m² Wohnfläche. Alles in allem
also eine drangvolle Enge in dem Haus (Altbau mit einer Art Hoftor in der
Mitte des Gebäudes als Hauseingang).

Inwieweit das "Alpinia" (Beginn der Feier mit Streitgespräch/kontroverse
Diskussion ) und das "Pembaur" zusammen gehören konnte ich bislang aber
nicht herausfinden. Lediglich in der Hausfarbe (grün) findet sich eine Gemeinsamkeit
dieser beiden Studentenheime wobei das "Alpinia" gleichzeitig "die Bude"
der gleichnamigen Studentenverbindung ist (farbentragende Verbindung mit
den Farben grün-weiß).

Eine Überlegung von @nephilimfield war das D.K. wegen des leeren Akkus
an der Telefonzelle Halt gemacht hat um diesem Freund/Studienkollegen
ihr Erscheinen anzukündigen damit die Mitbewohner nicht aus dem Schlaf
gerissen werden.

Wie man anhand der Wohnungsbeschreibung des "Pembaur" ersehen kann
ist dieser Gedanke auch gar nicht so abwegig. Andererseits wäre es aber
auch durchaus möglich das D.K. und dieser Freund/Studienkollege als Treffpunkt
die Telefonzellen ausgemacht haben um die Mitbewohner im "Pembaur" bzw.
Anwohner in der Umgebung des "Pembaur"nicht zu stören.

Soweit ich das beurteilen kann ist die Defreggerstrasse an dieser Stelle,vor dem
"Pembaur", relativ schmal wodurch ein Gespräch in normaler Lautstärke um diese
Uhrzeit ziemlichen "Lärm" verursachen kann.

Als Alternative bietet sich da eben der Treffpunkt an den Telefonzellen an
- man kommt sich sozusagen ein Stück weit entgegen - auch unter dem
Aspekt betrachtet das dieses Streitgespräch/kontroverse Diskussion im "Alpinia"
möglicherweise der Grund für dieses Treffen war bzw. der Anlaß weshalb D.K.
den weiteren Abend bzw. frühen Morgen alleine weiter feierte.

Einmal angenommen es wäre so gewesen das D.K. und der unbekannte
Freund/Studienkollege (...oder der verdächtigte Bosnier) sich an dieser
Stelle getroffen haben um ein "klärendes" Gespräch zu führen dann führt
diese Überlegung unweigerlich wiederum zu dem von der Polizei erstellten
Zeit-/Wegeprotokoll.

Fortsetzung Teil 3


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

18.11.2013 um 21:21
Teil 3

Das Zeit-/Wegeprotokoll der Bundespolizei Innsbruck:

ca.: 04:25 Uhr - Aufenthalt D.K. in der Dreiheiligenstrasse 9 (Studentenheim)

ca.: 04:30 Uhr - Aufenthalt D.K. in der Nähe Cafe Plateau ( Bogenmeile )

ca.: 04:30 Uhr - Zeugensichtung D.K. an der Kreuzung Kapuzinergasse

ca.: 04:45 Uhr - Zeugensichtung D.K. [color= FFCC7F]*in Höhe des Hallenbades auf d. Amraser Strasse[color= FFCC7F]*

ca.: 04:45 Uhr - Zeugenfeststellung unbekannter Mann [color= FFCC7F]* vor dem Hallenbad in Höhe Eisgrotte[color= FFCC7F]*

[color= FFCC7F]* Ergänzungen anhand Kartenprüfung von mir [color= FFCC7F]*

05:04 Uhr Notrufeingang bei der Polizei (durch Frühpensionär)

Der von der Gerichtsmedizin festgestellte Todeszeitpunkt lag zwischen 04:40 Uhr und 04:50 Uhr

Wenn man die Zeitangabe 04:45 Uhr, also der Zeitpunkt wo D.K. und der
unbekannte Mann mit den schulterlangen rotblonden Haaren zeitgleich vor
dem Hallenbad gesehen wurden , als einigermaßen verlässlich ansehen kann
dann muß dieser unbekannte Mann entweder der Täter sein oder ein direkter
Augen-/Ohrenzeuge des Tathergangs.

Dieser Unbekannte wurde in etwa vor dem Hallenbad auf Höhe der Eisdiele
"Eisgrotte" an der Ecke Amraser Strasse - Hunoldstrasse gesehen. Von dieser
Position aus hätte der Unbekannte zu Fuß ca. max. 3 Minuten bis zum Tatort
gebraucht und wäre dort gegen 04:48 Uhr eingetroffen.

D.K. wird ebenfalls um 04:45 Uhr in Höhe des Hallenbades gesehen. Bis
zum Tatort sind es mit dem Rad ca. eine Minute (+). Demzufolge wäre sie
um ca. 04:46 (+) am Tatort eingetroffen.

D.K. hatte also einen kleinen zeitlichen Vorsprung von knapp 2-3 Minuten bis
zum Eintreffen des Unbekannten (Phantomzeichnung) am Tatort. Wenn sie also
telefonieren wollte - was ich nach wie vor nicht annehme -, warum stellt sie
ihr Rad vor dem Abfallkorb ab und geht ein paar Schritte zurück zur Telefon-
zelle obwohl ihr ein paar Minuten zuvor schon dieser "komische Typ" vor dem
Hallenbad aufgefallen sein muß der auch noch in die gleiche Richtung geht.

Selbst wenn das direkte des Ziel des Unbekannten nicht die Defreggerstrasse
war und er nur bis zu dem Fußgängerüberweg direkt am Rapoldipark gegangen
ist um dann weiter auf der Amraser Strasse in Richtung Gumpstrasse zu gehen,
so hätte er die Auseinandersetzung bzw. Tat auf jeden Fall mitbekommen müssen.

Anders sieht es aus wenn dieser Unbekannnte den Fußgängerüberweg zwischen
dem Hallenbad und dem Haus Nr. 5 (soziale Einrichtung - im Jahr 2005 auch
in Sachen Suchtberatung tätig) benutzte um weiter in Richtung Hunoldstrasse
zu gehen; an der Eisgrotte vorbei.

Um 05:04 Uhr geht der Notruf bei der Polizei ein. In etwa kann man davon
ausgehen das der Frühpensionär ,der D.K. aufgefunden hat, gegen 05:02 Uhr (+/-)
direkt am Tatort gestanden hat und entweder eine der Telefonzellen oder sein
Handy, falls er eines gehabt hat, für das Telefonat benutzt hat.

Mit freundlichen Grüßen

Lohengrin


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

19.11.2013 um 07:48
@Lohengrin

Es ist natürlich auch möglich, dass Daniela sich mit einem Studienkollegen an der Telefonzelle verabredet hat und mit ihm weiter über irgendwas quasseln wollte. Es gibt ja oft großen Gesprächsbedarf. Ich kann auch gut nachvollziehen, dass weitere Unterhaltungen in den Studentenwohnheimen ungünstig waren, weil die Zimmer klein waren, die Wände Ohren haben und man auch niemanden stören wollte, so dass man die Gespräche relativ ungestört draußen an einem verabredeten Ort fortsetzen wollte.

Was mich an der Variante mit dem verabredeten Treffen an der Telefonzelle stört ist der Umstand, dass ich davon ausgehe, dass im Rahmen der polizeilichen Ermittlungen alle in Frage kommenden Bekannten überprüft worden sind und dass diese ein Alibi nachweisen konnten. An den großen Unbekannten, den niemand kennt, glaube ich nicht so recht.

Natürlich gibt es da noch die Hinweise der Eltern, die glauben, dass der Täter auf der Trauerfeier war usw. Das wird in den Zeitungsartikeln zur Wiederaufnahme der Ermittlungen auch ausdrücklich erwähnt. Vielleicht ergeben sich im Rahmen von neuen Befragungen neue Spuren. Zu wünschen wäre es. Auf was sich der Verdacht der Eltern stützt, kann man mangels Informationen schlecht einschätzen, insbesondere nicht ob er eher allgemein gehalten ist und Gerüchte beinhaltet oder sich auf tatsächliche Anhaltspunkte stützt. Soweit mir bekannt ist auch ein früherer Freund Danielas aus Niederösterreich in Verdacht geraten ( vielleicht auf Intervention der Eltern?). Der Verdacht ließ sich dann aber nicht weiter erhärten. Es ist mir schon klar, dass es nichts Schlimmeres für Eltern gibt als den Tod des Kindes und dass sie auch alles daran setzen, dass der Mörder zur Rechenschaft gezogen wird und daher auch jede denkbare Möglichkeit der Täterschaft der Polizei mitteilen. Die Polizei dürfte insbesondere ihren Hinweisen auch intensiv nachgegangen sein. Allerdings bislang ohne Ergebnis.

Ich befürchte aber, dass die Aufklärung des Falles schwierig bleibt, weil es mE keine Beziehung zwischen Täter und Opfer gab.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

19.11.2013 um 18:38
@AngRa
AngRa schrieb:Was mich an der Variante mit dem verabredeten Treffen an der Telefonzelle stört ist der Umstand, dass ich davon ausgehe, dass im Rahmen der polizeilichen Ermittlungen alle in Frage kommenden Bekannten überprüft worden sind und dass diese ein Alibi nachweisen konnten. An den großen Unbekannten, den niemand kennt, glaube ich nicht so recht.
Im nachhinein betrachtet habe ich mit meiner übervorsichtigen Wortwahl schon
wieder für Verwirrung gesorgt, sorry. Mit "unbekannter" wollte ich verallgemeinernd
auf den Freund/Studienkollegen hinweisen. Hätte ich mir aber sparen können da Mit-
leser diesen Freund/Studienkollegen eh´nicht kennen und es somit jeder bzw. jede
sein kann.

@AngRa
AngRa schrieb: Soweit mir bekannt ist auch ein früherer Freund Danielas aus Niederösterreich in Verdacht geraten ( vielleicht auf Intervention der Eltern?).
Das war mir bislang gar nicht bekannt. Ich hatte diesen Verdacht der Eltern
immer auf eine neuere Beziehung Daniela´s in Innsbruck bezogen. Das wäre
sogar eine gute Partie gewesen wenn man es unter dem Aspekt einer
dauerhaften Verbindung betrachtet. Allerdings kommt diese Beziehung für eine
Täterschaft eher nicht in Frage da es keinerlei logische Verbindung zu der
SMS aus Bosnien gibt. Darüberhinaus vermute ich das die Beziehung zum Tat-
zeitpunkt keinen Bestand mehr hatte.

Es gäbe meiner Einschätzung nach aber eine Verbindung zu der SMS aus Bosnien
die aber weder etwas mit einem Ex-Freund aus Innsbruck oder Niederösterreich
noch mit dem von der Polizei verdächtigten und später verhafteten Bosnier zu
tun hat und dennoch aus dem persönlichen "Umfeld" (<-Umschreibung) Danielas
stammt. Auch hierbei wäre im weitesten Sinn ein Beziehungskonflikt als Tatauslöser
anzumehmen auch wenn in diesem Fall die "Raserei" mit Übertötung nicht zum tragen
kommt. Die Tatausführung ("...die Stiche erfolgten mit großer Wucht..") läßt aber
durchaus eine Emotion (Wut) seitens des Täters erkennen.
( - Mutmaßungen meinerseits ohne beweisfähige Fakten - )

@AngRa
AngRa schrieb:Ich befürchte aber, dass die Aufklärung des Falles schwierig bleibt, weil es mE keine Beziehung zwischen Täter und Opfer gab.
Schwierig sicherlich, aber nicht unlösbar. Man darf sich nur nicht auf ein rein
konventionell gedachtes bestehendes Beziehungsgeflecht als Schema festlegen.

Mit freundlichen Grüßen

Lohengrin


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

20.11.2013 um 21:42
@Lohengrin,

Josef Pembaur = Körnerstr. 5 ?

hab gerade anhand einer Karte von openstreet am Monitor die Weglängen für die Wegevarianten des betrunkenen, lang- blond-/braunhaarige Mannes (evtl. sogar mit Perücke) abgeschätzt. Dabei kam für die Strecke zu Körnerstr., Haus 5 auf eine kürzere Weglänge:

a) Hallenbad zu Haus 5 in der Körnerstrasse ungefähr auf 210 bis 220 m.

Für die anderen Wege kam ich zu folgenden Ergebnissen:
b) Hallenbad über Tel.zelle zur Kreuzung Körnerstr./Defreggerstr. ungefähr 190 bis 200 m.
c) Luftlinie Haus 5 zur Telefonzelle ungefähr 110 bis 120 m.

Wie schnell wird sich ein Betrunkener bewegen? 3 km/h?


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

20.11.2013 um 21:58
ach so, die Strecke Hallenbad bis Telefonzelle schätze ich auf 120 bis 130 Meter.

Ich komm dann auf einen ähnlichen Zeitpunkt, 4:47 bis 4:48 für den Punkt Telefonzelle, sofern der Unbekannte den direkten Weg zur Ecke Körner/Defregger nahm.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

20.11.2013 um 22:00
@Buchfink
Buchfink schrieb:Josef Pembaur = Körnerstr. 5 ?
Gemeint ist die Anschrift Defreggerstrasse 32. Das in der Körnerstrasse ein
weiteres Pembaur-Haus ist war mir bislang nicht bekannt. Die Entfernung lt.
google earth von den Telefonzellen zum Studentenheim ist tatsächlich nur
ca. 230 meter lang. Hatte ich nicht mehr so genau in Erinnerung.

O.K. sehe gerade das es sich erledigt hat.

Mit freundlichen Grüßen

Lohengrin


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

20.11.2013 um 22:09
@Lohengrin,

danke!

Ich meinte gelesen zu haben, dass Du in der Körnerstr. 5 ein Wohnheim für Wohnsitzlose u.Ä. verortet hattest. Aber da habe ich mich wohl getäuscht!


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20.11.2013 um 22:19
@Buchfink
Das mit der Körnerstrasse hat mich jetzt ein wenig verwirrt. Die Körner-
strasse -Gaswerkstrasse -Pradlerstrasse -Gabelbergerstrasse waren in
meinen Überlegung bislang ein möglicher Fluchtweg des Täters. Das mit
dem Wohnheim für Obdachlose habe ich einfach nicht mehr in Erinnerung,
schon möglich das ich das mal geschrieben habe. Normalerweise trage ich
solche Dinge auf meiner Karte ein, wahrscheinlich habe ich es einfach vergessen ;-)

Mit freundlichen Grüßen

Lohengrin


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