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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

27.12.2013 um 13:03
@321

Ich verstehe dich gut, denn mit den spärlichen öffentlichen Informationen kann man auch nicht viel anfangen.

Andererseits: Wenn man sich jahrelang über dieses Schicksal Gedanken gemacht hat, ist es schwer, angesichts der jüngsten Entwicklungen einfach eine Pause einzulegen.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

27.12.2013 um 14:16
ich hoffe und glaube, dass hier keine sensationstourismus stattfindet. es geht doch eher um ein kollektives denken und fuellen der informationsluecken um mehr gewissheit zu bekommen. vor allem wir innsbrucker wollen gewissheit was in unserer stadt passiert ist. die ungewissheit ob ein potentieller wiederholungstaeter in der stadt ist begruendet das, wuerde ich mal sagen.


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nemo62xx
ehemaliges Mitglied

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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

27.12.2013 um 15:51
@sysser .... das sehe ich als tirolerin genau so ... ich wohne 40 km entfernt von innsbruck und man moechte sich einfach sicher fuehlen in seiner heimat. bei uns ist die welt sonst zum glueck noch halbwegs in ordnung. bei uns ist so ein mord auch nach acht jahren noch nicht vergessen .... fuer leute in grossstadtnaehe wahrscheinlich schwer nachvollziehbar ... ich haette diesen mord auch anderen kreisen zugeschrieben ...


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Roy_Makaay
ehemaliges Mitglied

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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

27.12.2013 um 16:00
@321 Nichts und niemand kann das Leben des Opfers zurückbringen, auch nicht eine Verurteilung des Täters. Niemand kann den Schmerz der Angehörigen wegnehmen. Aber ich finde, dass man es den Opfern von Verbrechen schuldig ist, die Täter zu finden. Das ist Aufgabe der Justiz/Exekutive, aber gerade im Fall Kammerer wurde der Fall - so meinten jedenfalls die Grünen - etwas rasch zu den Akten gelegt (es gab eine Parlamentarische Anfrage deswegen). Ich denke, dass solche Foren auch den Druck aufrecht erhalten, dass wenn im Internet Verbrechensopfer nicht vergessen werden, auch die Exekutive den Druck verspüren kann, dass da nochmal was versucht werden sollte usw.

Ich erinnere an den Fall eines Asylwerbers, der in einer Gefängniszelle in Ostdeutschland lebendig verbrannt ist - laut Gericht, weil er sich, fixiert (!), eine ZIgarette angezündet haben soll. Es gibt Menschen, die seit Monaten um Gerechtigkeit und Wiederaufnahme des Verfahrens kämpfen, und ein externer Gutachter aus England scheint diesen Kampf als keine Spinnerei abzutun - er schloss absolut aus, dass das Feuer der Gefangene ausgelöst haben kann, es müsse von einer anderen Person erfolgt sein. Kein Beamter würde sich um dieses Opfer scheren, würden nicht - ganz normale - Menschen diesen Fall nicht vergessen lassen.

Bei allem, was vielleicht an Sensationslust oder Aufregung dabei ist - es kann auch etwas Gutes haben, finde ich. Dass kein Opfer vergessen ist, solange es Unstimmigkeiten oder keinen Täter usw. gibt. Es könnte ja sein, dass der Fall, von dem hier die Rede ist, bald schon wieder ganz offen ist ... Ich finde, dass Spekulationen oder Überlegungen deshalb durchaus erlaubt sind.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

27.12.2013 um 18:15
Bei der Platzvergabe ging es rein um den Notenschnitt der vorangegangenen Semester, man hat nur 1. - 3. Priorität angegeben, dass muss man dann eh selbst wissen ob man sich's leisten kann
Man musste keine Finanzunterlagen vorlegen, wär ja arg!


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

27.12.2013 um 18:59
@unbelievable00
Vielen Dank für Deine Antwort.

@Roy_Makaay
Roy_Makaay schrieb:Bei allem, was vielleicht an Sensationslust oder Aufregung dabei ist - es kann auch etwas Gutes haben, finde ich. Dass kein Opfer vergessen ist, solange es Unstimmigkeiten oder keinen Täter usw. gibt. Es könnte ja sein, dass der Fall, von dem hier die Rede ist, bald schon wieder ganz offen ist ... Ich finde, dass Spekulationen oder Überlegungen deshalb durchaus erlaubt sind.
Du hast es wunderbar auf den Punkt gebracht. Sensationslust würde ich es
auch nicht nennen, wohl aber eine gewisse Aufregung bedingt durch die Presse-
meldungen. Niemand hat damit gerechnet das so unvermittelt plötzlich eine
Festnahme verkündet wird. Das führt unweigerlich zu Aktivitäten hier die dann
derlei Anschein erwecken können.

Ein Gutes hat es zumindest gebracht, das sich auch Personen aus dem näheren
Umfeld D.K. sich hier zu Wort gemeldet haben und, in Bezug auf den Beitrag
von @nia_n hinsichtlich der Briefe, auch für Klarheit gesorgt hat/haben. Leider
sind es immer noch zu wenige die ihre Erinnerung, zumindest in theoretischen
Betrachtungsweisen, hier zum Ausdruck bringen ohne das "Staatsgeheimnisse"
verraten werden könnten.

@321
Ich glaube nicht nur ich sondern auch alle anderen hier hoffen das es dieses Mal
nicht im Sand verläuft sondern der Fall endlich zu einem Abschluß kommt und der
Täter seiner Strafe zugeführt wird die schon viel zu lange auf ihn gewartet hat.
(In Bezug zur aktuellen Festnahme eines Verdächtigen gilt die Unschuldsvermutung)

Mit freundlichen Grüßen

Lohengrin


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

27.12.2013 um 21:46
syserr schrieb:1) Am Montag „hat sich die Verdachtslage gegen den Beschuldigten aber verschärft“, teilte BKA-Sprecherin Strasser kryptisch mit.

2) Der zuständige Staatsanwalt Thomas Willam berichtete, dass unter anderem eine Hautschuppenanalyse „entsprechende Ergebnisse“ gebracht habe.

ad 1) wenn es nur die DNA spuren geben wuerde, haette sich die verdachtslage ja nicht erst am montag ploetzlich verschaerft.

ad 2) "UNTER ANDEREM"...was noch? ist es doch noch ein gekipptes alibi?
@syserr

Die Aussage von Hofrat Ernst Geiger geht ja in die Richtung, dass sich mit den Jahren die Verhältnisse geändert haben. Das muss nicht mal nur damit zu tun haben, dass etwa eine Freundschaftsbeziehung nicht mehr so eng & gut ist.

Also wegen "gekippten Alibi" sehe ich das so:
Als Student/in und in der Position noch ein "Nichts" zu sein, ist man sich selbst vielleicht mit 20/21 Jahren noch nicht so bewusst, was eine falsche Aussage für Folgen haben kann. Heute hat der Alibigeber/in vielleicht eine gute Position und schon eine eigene Famile, er/sie geht also das Risiko ein, wenn er/sie heute ein falsches Alibi gibt und es wird ihm/ihr nachgewiesen, mind. ein Vorstrafe zu bekommen oder gar seinen/ihren Job zu verlieren. Noch dazu ist ein falsches Alibi in einem so brutalen Mordfall kein Kavaliersdelikt, wie etwa man gibt einen Freund weil er mit einer anderern Frau zusammen war....wegen seiner Freundin ein Alibi.

Also zum Unterschied von damals - 2005 - hat die Person die dem Verdächtigen (es gilt die Unschuldsvermutung) ein falsches Alibi verschaffte eine Menge mehr heute selbst zu verlieren.

Mit der neuen Beweislast werden ihm/ihr die Beamten des Cold-Case-Team dies auch klar gemacht haben - Freundschaft hin oder her - was der Alibigeber für ein hohes eigenes Risiko eingeht mit einer falschen Aussage. Also auch hierin könnte sich der Zustand von damals völlig verändert haben.

Weiters darf man auch nicht vergessen, der Täter (WER es auch ist?) der Daniela Kammerer umbrachte, ist wohl eine tickende Zeitbombe, den man das aber sicher nicht ansieht. Diese Brutalität mit der diese Tat ausgeführt wurde, der muss ja völlig ausgerastet sein. Der Täter trägt ein irrsinniges Gewaltpotenzial in sich, wenn sich das mit grossen Hass paart, ist es nicht auszuschließen vor einer Wiederholung einer ähnlichen Tat.

So wie die Tat ablief und von den Medien geschildert wurde, dachte ich immer an einen völlig Irren. Eher an jemanden, der Freigang aus der Psychiatrie hatte.... und unbemerkt von allen einen Besuch in Innsbruck abgestattet hat.

Aber diese Ansicht, dass der Täter der Daniela umbrachte voll irre ist, bin ich immer noch. Jemand der dies aber vor seinem Umfeld, seine wahren Gedanken, sein so großes Gewaltpotenzial welches er in sich trägt, gut und gekonnt vor allen verbergen kann.

Ausserdem muss er (der Mörder) eine Person sein, den man die Tat niemals ansieht, der nun über 8 Jahre hinweg ungeniert und ohne Gewissensbissen gut weiterlebte, so als wäre gar nix passiert. Ohne jeden Gewissen leben aber Psychopathen hervorragend weiter, die können ihr Leben trotz einer so furchtbaren brutalen Tat trotzdem noch immer richtig genießen, was bei einem "normalen" Menschen so ja gar nicht möglich wäre, der ein bischen ein Gewissen hat.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

27.12.2013 um 23:04
http://m.tt.com/home/7665396-91/überstellung-nach-tirol-verzögert-sich.csp
Leider wird der vollständige artikel erst morgen vormittag von der tt freigeschalten.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

28.12.2013 um 00:17
@bonlay

"Der 29-jährige Verdächtige im Mordfall Daniela Kammerer wird erst im neuen Jahr an die Justiz in Tirol übergeben."

Da dem Verdächtigen (es gilt die Unschuldsvermutung) seine Eltern am Rande von Wien wohnen (Perchtoldsdorf), wird hier wohl eine Überstellung nach Innsbruck entgegen gewirkt - vielleicht???

Wikipedia: Perchtoldsdorf

Wunderschöner Ort, im Turm -rechts im Bild- gaben die Ortsbewohner damals bei der Türkenbelagerung auf und wurden alle danach getötet (off Topic-sorry)

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/54/Perchtoldsdorf.JPG


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nemo62xx
ehemaliges Mitglied

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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

28.12.2013 um 05:21
der von @bonlay genannte tt artikel ("Überstellung nach Tirol") ist nur für tt-abonnenten freigeschaltet ... ich bin abonnentin der tiroler tageszeitung und habe mich jetzt eingeloggt und den beitrag kopiert:



Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Fr, 27.12.2013
MORDFALL KAMMERER
Überstellung nach Tirol verzögert sich
Der 29-jährige Verdächtige im Mordfall Daniela Kammerer wird erst im neuen Jahr an die Justiz in Tirol übergeben.
ARTIKEL

DISKUSSION
Ermittler vor der Telefonzelle, in der Daniela Kammerer im Juni 2005 erstochen wurde.
© ZOOM-TIROL Ermittler vor der Telefonzelle, in der Daniela Kammerer im Juni 2005 erstochen wurde.
ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG



Von Thomas Hörmann

Innsbruck, Wien – Thomas B. wird den Jahreswechsel wohl in der Justizanstalt Wien-Josefstadt verbringen müssen. Der Niederösterreicher, der vor achteinhalb Jahren die Studentin Daniela Kammerer im Innsbrucker Rapoldipark getötet haben soll, „dürfte voraussichtlich erst gegen Ende kommender Woche nach Innsbruck überstellt werden“, sagt Thomas Willam, Sprecher der Innsbrucker Staatsanwaltschaft.

Der ehemalige Studienkollege des Mordopfers bestreitet weiterhin, für die Bluttat verantwortlich zu sein. Dennoch sei „der Tatverdacht dringend“, meint Willam.

Genaugenommen sind es zwei Indizien, die den heute 29-Jährigen belasten. So konnten Gerichtsmediziner dank verbesserter Analysemethoden jetzt nachweisen, dass Hautschuppen an Kammerers Kleidung vom Verdächtigen stammen. Dazu kommt, dass die Ermittler des Bundeskriminalamtes (Abteilung Cold Case Management) das Alibi des Niederösterreichers ins Wanken bringen konnten. Offenbar hat ein Freund des Beschuldigten seine diesbezügliche Aussage geändert. Ob die Indizien ausreichen, wird sich am 7. Jänner zeigen. „Dann findet die erste Haftprüfungsverhandlung in Innsbruck statt“, sagt Willam.

Wie berichtet, wurde Kammerers ehemaliger Studienkollege zwei Tage vor Weihnachten am Flughafen Wien-Schwechat festgenommen. Der 29-Jährige, der nach Australien ausgewandert war, wollte den Heiligen Abend mit seinen Eltern verbringen.

Als der Niederösterreicher in Innsbruck studierte, befand er sich in derselben Clique wie Kammerer. Der Mann wurde nach dem Mord im Juni 2005 auch vom Landeskriminalamt überprüft, konnte aber mit einem bestätigten Alibi jeden Verdacht im Keim ersticken.

Seit einem Jahr rollen Bundes- und Landeskriminalamt den Fall Kammerer neu auf. Für den Verdächtigen Thomas B. gilt die Unschuldsvermutung.


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Roy_Makaay
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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

28.12.2013 um 07:16
Dann mal hoffen, dass sich auch ein Motiv finden lässt, ansonsten werden geschickte Anwälte eine Verurteilung wohl zu verhindern wissen. Spannend auch, was er dem Alibigeber so erzählt hat, warum er dringend eines braucht (gab es doch einen Streit zw. den beiden zuvor?) ... Wäre ich unschuldig, würde ich mich nicht um ein falsches bemühen, gerade, wenn ich nicht vorbestraft oder dergleichen wäre.


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nemo62xx
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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

28.12.2013 um 07:23
in der kronenzeitung steht es heute gleich, wie in der tt ... 7. Jaenner haftpruefungstermin ...


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

28.12.2013 um 07:28
@nemo62xx

Danke für die Informationen. Wir scheinen nach diesem Zeitungsbericht mit unseren Vermutungen nicht falsch gelegen zu haben.

@Roy_Makaay

Ich sehe es auch so, dass es entscheidend darauf ankommen wird, ob sich ein Tatmotiv nachweisen lassen wird. Vermutlich haben auch die neuen Einvernahmen der rund 25 Zeugen hier nichts Handfestes ergeben, denn ansonsten wäre mE darüber schon etwas nach außen gedrungen. Da sind wir dann wieder an dem Punkt angelangt, den t0mb01 erwähnt hat, nämlich dass von dem was gesprochen wurde nichts nach außen dringt. Ich erachte das eigentlich als die Kernaussage seiner Beiträge.


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ZenCat1
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ehemaliges Mitglied

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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

28.12.2013 um 08:25
Na gut, ob er nun bis 7.1. in Wien einsitzt oder in Innsbruck, macht nicht viel Unterschied.

Aber, kann mir vielleicht bitte jemand erklären, was es mit diesem "Haftprüfungstermin" auf sich hat? Mit dem Untersuchungsrichter hatte er ja schon diese Videokonferenz, ist der Termin im Jänner dann dasselbe in "persönlich", oder wird dabei noch über anderes entschieden? An der Haftfähigkeit des Tatverdächtigen dürfte doch kein Zweifel mehr bestehen?


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ZenCat1
Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

28.12.2013 um 08:28
@Roy_Makaay

Das würde mich auch ganz stark interessieren, was er damals dem Alibigeber erzählt hat. Kann mir nicht vorstellen, dass dieser keinen Verdacht gehabt hat - ist mir völlig unverständlich, wie man sich aus Freundschaft auf so etwas einlassen kann. Wahnsinn eigentlich...


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

28.12.2013 um 08:47
@ZenCat1

Im Rahmen eines Haftprüfungstermins wird nach deutschem Recht geprüft, ob die Voraussetzungen des Haftbefehls ( dringender Tatverdacht / Haftgründe) noch vorliegen oder ob der Haftbefehl aufzuheben ist.

In Österreich wird das nicht anders sein.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

28.12.2013 um 08:48
@ZenCat1

Mir ist das zwar genauso unverständlich, denn wie kann man bei so einem brutalen Mord wem zu einem falsches Alibi verhelfen? Aber im Gegensatz zu dir denke ich eher, dass tat der Alibigeber wohl nur, weil für ihn der Freund völlig unverdächtig erschien.

Nur so kann ich mir ein bisserl erklären, dass er/sie überhaupt eine Falschaussage bei der Kripo damals getätigt hat.

Wegen Haftprüfung.
Das ist auch gut so, dass hier immer wieder geprüft wird, ob die Untersuchungshaft noch notwendig ist oder nicht. Hat mit den Menschenrechten zu tun.

Kann aber auch sein, dass Fluchtgefahr ein Grund sein kann, dass er nicht aus der Untersuchungshaft frei kommt. Ich denke, dass ist beim Haftrichter immer von grosser Bedeutung.
Gerade wenn du Wohnsitz im Ausland hast, ist dies eher ein Hindernis hier frei zu kommen.

Mit der Beweislast, seine Hautschuppen an der Leiche und dazu noch falsches Alibi (was ja der Täter unbediengt braucht, damit er nicht mit dem Opfer in räumlichen & zeitlichen so nahen Zusammenhang gebracht werden kann), denke ich nicht, dass der Verdächtige - für ihn gilt die Unschuldsvermutung - so schnell aus der Untersuchungshaft entlassen wird.


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ZenCat1
Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

28.12.2013 um 08:57
@AngRa @Doverex

Danke Euch für die Erklärungen! Ich dachte eben, das wäre schon gemacht worden, jetzt in der UHaft in Wien bzw. bei der Videokonferenz - aber es ist wirklich richtig (und wichtig!), das dann in Innsbruck nochmal hochoffiziell zu machen. Und Ihr habt recht, dass er seinen Wohnsitz im Ausland hat, spielt dabei sicher auch eine große Rolle .

@Doverex

Ich kanns mir kaum vorstellen, dass der damalige Alibigeber nicht Zwei und Zwei zusammengezählt hat, als er um das falsche Alibi gebeten wurde. Andererseits wissen wir ja nichts von den ganzen Umständen, eben was er erzählt bekommen hat. Von dem her kannst Du absolut recht haben und dem Freund ist gar nicht in den Sinn gekommen, dass sein Kumpel der Mörder hätte sein können.

Vielleicht ist es ihm sogar eingefallen, aber er hats gleich abgetan - "was, TB soll damit was zu tun haben? Aber woher denn, kann ich mir nicht vorstellen". Dann kanns schon sein, dass man einem guten Freund ein Alibi gibt, damit er keine Probleme kriegt. Ich würds nicht tun, aber da ist sicher jeder anders. Und jetzt, mit den neuen DNA-Beweisen, ist ihm vielleicht ein Lichtlein aufgegangen - und wie Du schon geschrieben hast, jetzt hätte er auch vermutlich sehr viel mehr zu verlieren als damals. Karriere, Familie...


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

28.12.2013 um 09:08
Was ich mir auch vorstellen könnte, ist, dass es sich nicht um ein persönliches Alibi handelte, sondern um ein allgemeines. Und jetzt, wo er speziell nach Thomas B. gefragt wurde, eben wegen der Hautschuppenanalyse, da gab er konkretere Angaben, personen- und zeitbezogen.

Eine weitere Theorie wäre, dass Thomas B. das so verkaufte, dass sie mit dem falschen Alibi beide eines hatten oder den Spieß überhaupt umdrehte, dass er dem Alibigeber ein Alibi anbot, weil dieser vielleicht eine Persönliche Beziehung zum Opfer hatte.


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