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Maria Baumer

4.197 Beiträge, Schlüsselwörter: Vermisst, Maria Baumer
Deichschaf
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Maria Baumer

25.12.2012 um 22:31
@charms
Überlege gerade. Er hatte ihr zum Jahreswechsel den Antrag gemacht. Vielleicht kamen ihr in den 5 Monaten Zweifel an der Richtigkeit der Entscheidung, diesen Anrag anzunehmen. Ich hätte es da auch nicht fertig gebracht, den Antrag abzulehnen. Welche andere Möglichkeit hätte sie gehabt, da doch noch auszusteigen, ohne ihn sehr zu kränken!?
Ich kenne es auch nicht, die Einladungen persönlich zu verteilen, also die Leute dazu aufzusuchen, bei uns spricht sich dann so etwas rum,-)


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Jane.M
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Maria Baumer

25.12.2012 um 22:37
@ deischschaf

genau...welche Möglichkeit hätte sie sonst gehabt, um grad noch rechtzeitig "auszusteigen"??? Keine!-keine ohne Aufruhr!


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matula73
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Maria Baumer

25.12.2012 um 22:43
@Jane.M
Naja, sie hätte doch sagen können, dass sie krank ist (Gedächtnislücken) und sich vor der Hochzeit erst erholen will.


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Jane.M
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Maria Baumer

25.12.2012 um 22:50
wir wissen gar nicht, ob es tatsächlich Gedächtnislücken gab...


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Deichschaf
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Maria Baumer

25.12.2012 um 22:51
@matula73
Vielleicht hat sie das ja versucht. Icht immer schwierig, da jemand vor den Kopf zu stoßen. Manchmal ticken Frauen auch anders um etwas abzuwenden, wie diese hier:

http://www.focus.de/reisen/service/bombendrohung_aid_62767.html

Sie wollte mit dem Freund nicht in den Urlaub und ihr viel offensichtlich nichts besseres ein. Warum nicht einfach NEIN sagen, wäre der sicher billiger gekommen.


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matula73
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Maria Baumer

25.12.2012 um 22:54
@Deichschaf
Ja, das wäre in der Tat billiger gewesen.


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Jane.M
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Maria Baumer

25.12.2012 um 22:54
..und wenn ihr die Rolle der "braven Vorzeigetochter" einfach zu viel wurde?


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Deichschaf
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Maria Baumer

25.12.2012 um 23:09
@Jane.M
Wäre das zumindest ein Motiv, für einen Ausstieg.
Sie hätte dann zumindest die Hochzeit abgewendet.Also meine Eltern würden denke ich hinter der Entscheidung stehen, wenn ich vor der Hochzeit die Notbremse gezogen hätte. Sicher hätte es da "Aufruhr" gegeben, aber die Wogen glätten sich auch irgendwann. Außer diese Frau war dermaßen "familiär eingebettet" das es zum Bruch geführt hätte, auch mit den Eltern!? Ich denke aber, wir Leben heute in einer aufgeklärten freien Welt, auch in den katholischen Landstrichen, wo man uns Frauen weder verspricht noch gegen den eigenen Willen verheiratet. Daher sollte so etwas denke ich zu meistern sein. Sie stand ja auch fest im Leben, hatte studiert, leitende Ehrenämter inne - kann mir da schwer vorstellen, das sie sich da in eine Rolle zwängen lässt und nicht ihe eigene Meinung vertritt und duchsetzt.


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Maria Baumer

25.12.2012 um 23:13
@shirleyholmes
shirleyholmes schrieb: Gottseidank gibt es Leute wie den Lokalreporter Wolfgang Kaes, der sicher auch von der Polizei abgewimmelt und an allen Ecken auf Widerstand gestoßen ist...

Ein freiwilliges, spurloses Verschwinden ohne irgendwelche vorherigen Anzeichen ist immer suspekt. Zumindest wenn man nicht an Aliens glaubt
In welche Richtung hat dieser Lokalreporter (Wolfgang Kaes) versucht zu recherchieren?


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Deichschaf
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Maria Baumer

25.12.2012 um 23:29
Wolgang Kaes kenne ich, die "Leseratte", als Autor. Er bekam einen Preis für investigativen Journalismus, nachdem er auf eine öffentliche Bekanntmachung des Amtsgerichts in seiner Zeitung aufmerksam wurde, wo dieses eine Frau für Tot erkären wollte, die 16 Jahre als verschwunden galt.
Er begann sich dafür zu interessieren und die Polizei wieder für den Fall zu begeistern, die dann ein Verbrechen nachweisen konnte. Ich denke, er wird da auch ein Buch drüber schreiben, wo alles genau erklärt wird.


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elisab
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Maria Baumer

25.12.2012 um 23:35
@Aggie
Aggie schrieb:In welche Richtung hat dieser Lokalreporter (Wolfgang Kaes) versucht zu recherchieren?
Trudel Ulmen: Journalist löst Mordfall
Es ist echter Krimi-Stoff: Eine Frau verschwindet spurlos vor 16 Jahren. Durchgebrannt mit ihrem Liebhaber, so die Erklärung. Die bis heute gelten würde, wenn nicht jemand noch einmal hartnäckig nachgeforscht hätte. Dieser Jemand aber ist kein Kommissar, sondern ein Journalist.
.Ein Film von Boris Rosenkranz.
Private Aufnahmen einer lebenslustigen Frau. Trudel Ulmen, Ehefrau, Familienmensch. Doch vor 16 Jahren verschwindet sie plötzlich aus diesem Idyll. Ihre Verwandten sind ratlos - bis vor Kurzem.

Der Chefreporter "General-Anzeiger", Wolfgang Keas, erinnert sich : "Ich habe fünf Monate, fast fünf Monate recherchiert. Das ist irgendwann dann auch eine Last, weil ich der, ja, der letzte Hoffnungsschimmer war plötzlich, der Strohhalm, an den sich die Familie geklammert hat und manchmal habe ich mich vor den Tagen gefürchtet, dass mich die Familie anruft und fragt: 'Herr Kaes, haben sie was Neues?'"

Ende 2011 liest er eine Anzeige des Amtsgerichts. Trudel Ulmen werde für tot erklärt, falls sie sich nicht bei der Behörde melde. Statt in der Anzeigenabteilung landete der Aufruf erst zufällig in der Redaktion des "General-Anzeiger".

"Ich stutze, weil ich diesen Fall nicht kannte, diesen Vermisstenfall. Obwohl ich mich an so etwas ganz gut erinnern kann. Und unser elektronisches Archiv kannte diesen Fall auch nicht.", so Kaes, "Ich hatte plötzlich einfach ein eigenes Interesse zu klären, was ist da damals passiert? Weil ich denke, das darf nicht sein, dass so etwas ungeklärt bleibt."

Die Polizei glaubt der Aussage des Ehemannes
Kaes nimmt Kontakt zur Familie auf, spricht mit Freunden und sucht nach früheren Arbeitskollegen. Die Recherchen führen Kaes in seine Heimatstadt Mayen, einen kleinen Ort in der Eifel. Hier ist auch Trudel Ulmen geboren. Seine Ortskenntnis hilft Kaes bei der Suche: "Ich hatte zufällig zunächst den zehn Jahre jüngeren Bruder kontaktiert, und der war sofort bereit, sich mit mir zu treffen. Ich hatte das Gefühl, dass er immer noch nicht aufgegeben hatte und daran interessiert war, Öffentlichkeit zu schaffen. Daran interessiert war, dass sich vielleicht noch klärt, was mit seiner Schwester passiert ist."

Kaes fragt auch bei der Polizei nach. Die ist erst mal reserviert. Die Akte im Fall Ulmen: längst vernichtet. Trudel Ulmens Mann hatte sie 1996 vermisst gemeldet. Und die Anzeige ein paar Tage später wieder zurückgezogen. Seine Frau habe sich gemeldet, sei im Ausland, mit ihrem Liebhaber. In Ulmens Umfeld wird damals getuschelt. Gerüchte kursieren. Viele glauben an die Geschichte von der abtrünnigen Ehefrau. Bis auf die Familie. Auch Kaes zweifelt. Er hat ein Gespür für dubiose Geschichten, schreibt nebenbei Krimis. Nach dem Abitur wollte er eigentlich zur Kripo, wurde aber Polizeireporter. Und blieb Journalist.

Kaes bleibt hartnäckig
Anfang Januar schreibt er das erste Mal im General-Anzeiger über die Verschollene. ("Vermisst. Verschollen. Und beinahe vergessen." General-Anzeiger, 09.01.2012). "Ich hab mir ein Bild gemacht von dieser Frau, alle Puzzleteile zusammengefügt." erzählt Kaes, "Und irgendwann gab es für mich das Bild: Nein, das kann nicht sein. Diese Frau ist nicht der Typ, die freiwillig ihr geordnetes bürgerliches Leben von heute auf Morgen aufgibt."

Ulmens Ehemann will darüber nicht mit dem Lokalreporter sprechen. Ein Grund mehr für ihn, dranzubleiben, weiter zu schreiben. Nun endlich beginnt auch die Polizei zu ermitteln. Und stößt auf einen anderen alten Fall: 1996, drei Monate nach Ulmens Verschwinden, wird in der Eifel eine ermordete Frau gefunden.

"Es geht um eine unbekannte Tote, die der Kriminalpolizei Bonn seit fast einem Jahr Kopfzerbrechen bereitet. Sogar das FBI wurde inzwischen in die Ermittlungen eingeschaltet." heißt es in "Aktenzeichen XY" (ZDF, 06.06.1997). Doch weder das FBI noch Aktenzeichen XY tragen dazu bei, den Fall zu lösen. Die Polizei fragt damals auch Ulmens Mann, ob die Kleider zu seiner Frau passen. Er streitet ab. Die Polizei glaubt ihm. Jetzt erst bringt ein DNA-Abgleich Gewissheit: Die Ermordete ist Trudel Ulmen. Und die Polizei gibt bekannt: Der mutmaßliche Täter ist gefasst. Hat gestanden, Trudel Ulmen mit einem Kissen erstickt zu haben. Es ist ihr Ehemann.

Keas: "Ich habe nach der dritten großen Veröffentlichung nicht mehr daran geglaubt, dass dieser Fall geklärt wird. Mir ging auch die Luft aus. Ich hab mit 62, ich hab’s mal durchgezählt, mit 62 Menschen gesprochen in dieser Recherche." Mit dieser Hartnäckigkeit, mit Neugier und Misstrauen: So konnte Wolfgang Kaes als Journalist etwas bewegen. Trudel Ulmens Familie ist ihm dafür mehr als dankbar.

Kaes ist erleichtert: "Also, das geht mir schon nahe. Dass ich auch sozusagen diesen Menschen helfen konnte, endlich trauern zu können. Die konnten 16 Jahre lang nicht trauern."


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elisab
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Maria Baumer

25.12.2012 um 23:58
Das ist der Link zu obigem Bericht:

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/zeitungen_zeitschriften/ulmen109.html


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charms
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Maria Baumer

26.12.2012 um 09:49
Es gibt einen entscheidenden Unterschied zwischen dem Fall Trudel Ulmen und diesem Fall hier: die Zusammenarbeit mit der Familie. Der Bruder schien sehr interessiert daran zu sein, den Fall zu klären und es gab auch seitens der Familie keine Widersprüche.


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Maria Baumer

26.12.2012 um 10:07
@charms
so wie ich es erkennen konnte ,ist auch hier der bruder sehr interessiert und auch die schwester und der rest der familie.
sie befinden sich aber in einer schwierigen lage .
das engt natürlich vieles ein .
ich weiß nicht ob du dich mal in die lage versetzen kannst.

einerseits soll das verschwinden geklärt werden ,auf der anderen seite mußt du dich an die ermittlungen anpassen .
dann muß das normale leben, auch nebenbei noch weitergehen .
dann kriegst du von allen seiten ,infos und ratschläge(ob sie stimmen? ,davon mal abgesehen) und versuchst selber noch irgendwie klarzukommen und zu suchen
und dir ein bild zu machen .
und nun stell dir mal vor, die kripo hat verdächtige die im umfeld der familie leben ,die etwas mit dem verschwinden zu tun haben könnten (sei es liebhaber ,nachbar ,arbeitskollege ,bekannter )
wie willst du dich da verhalten ?


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charms
ehemaliges Mitglied

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Maria Baumer

26.12.2012 um 10:15
@zweiter
Ich wiederhole: Es gibt hier, was die Familie angeht, Widersprüche. Dabei geht es auch gar nicht darum, dass sie ermittlungsrelevante Informationen preisgeben sollen, sondern einfach auch das Bild, das wir hier von Maria haben, verfälscht wurde.
Ich könnte hier auch versuchen, diese Theorie mal im Ganzen darzustellen und zu untermauern. Aber dies würde Zeit benötigen. ;-)


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Maria Baumer

26.12.2012 um 10:39
welche widersprüche ? die gibt es wohl überall.
und wie ist das bild von maria ?
ich sehe eine aufgeschlossene ,interessierte junge frau ,die gerade in einer blühenden lebensphase war und auch die situation versuchte zu meistern .
durchaus bodenständig ,sonst würde sie nicht heiraten.


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elisab
ehemaliges Mitglied

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Maria Baumer

26.12.2012 um 10:45
@zweiter
zweiter schrieb:durchaus bodenständig ,sonst würde sie nicht heiraten
Demnach müßte Elizabeth Taylor super bodenständig gewesen sein, da sie fünf mal geheiratet hat!


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Maria Baumer

26.12.2012 um 10:56
elisab schrieb:Demnach müßte Elizabeth Taylor super bodenständig gewesen sein, da sie fünf mal geheiratet hat!
Liebe elisab, diese Schlussfolgerung geht nicht. Denn die Ehe bis zum Lebensende ist die vorgegebene Norm.


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Maria Baumer

26.12.2012 um 10:57
@elisab

du mußt nun nicht alle beispiele aufzählen die das widerlegen .

wer heiraten möchte ,der legt sich fest und möchte auch weiterhin mit familie verankert bleiben ,oder selber eine gründen .
so sehe ich das ...
das heißt ja nicht das man eingeschlossen in einem kerker lebt .
man kann doch trotzdem feiern, reisen, usw

aber hochzeit heißt für mich sich festlegen ,familie oder familienplanung ,vielleicht auch neuanfang aber trotzdem familienhalt.

für manche ist es auch ein vorwand ,oder eine rettung ,eine vertuschung
das mag wohl sein
demnach kann man aber garnichts festlegen
es gibt für alles auch einen widerspruch.

ich gehe jetzt von maria aus und dem was ich über sie gelesen habe
und danach ist es aus ihrer sicht wohl eher eine familienplanung, oder festigung der beziehung und familie .
jedenfalls konnte ich hier lesen, das sie die hochzeit wollte .


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Maria Baumer

26.12.2012 um 11:01
@elisab
mit bodenständig meine ich auch
im leben und umfeld fest verankert
sicherheit ,familie,festerjob ,feste wohnung, keine größeren probleme,keine großen geldsorgen usw


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