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Der Fall Sonja Engelbrecht

18.379 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Verschwunden, München, 1995, Sonja Engelbrecht
bärlapp
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Der Fall Sonja Engelbrecht

13.03.2014 um 12:27
@dieschwarze74
Sonja wurde ja sehr oft vom Vater abgeholt und da man an diesem Abend zuvor noch nach einer Verbindung gesucht hat, denke ich, dass Sonja auch manchmal mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause kam. Also sozusagen, von der Tramstation bis zur elterlichen Wohnung auch noch auf sich alleine gestellt war o h n e B e g l e i t u n g. Ich denke mal nicht, dass man sie von dort zu jeder Tags- und Nachtzeit abgeholt hat. Könnte also auch auf diesem kurzen Weg schon längst was passiert sein können. Ich hüte mich deshalb, Markbert einen Vorwurf zu machen, dass er sie dort alleine stehen ließ. Mit so etwas hatte bestimmt niemand gerechnet.

Aber was ich mit o.a. Artikel sagen wollte. Wenn es sich um ein Mädchen gehandelt hätte, hätte man diese voraussichtlich nicht mit dem Verschwinden von Sonja in Verbindung gebracht.

1.Man wäre voraussichtlich davon ausgegangen, dass die Telefonkarte nicht funktioniert hatte, die Schwester nicht zu Hause war oder Sonja die Nummer einfach nicht kannte, die Telefonzelle verließ und evtl. bei einen flüchtigen Bekannten (bei dem sie sich traute ins Auto zu steigen) ins Auto stieg.
2. Man wäre davon ausgegangen, dass Sonja von einem oder mehreren Tätern in ein Auto gezogen wurde.
3. Man wäre davon ausgegangen, dass Sonja noch zu jemanden wollte. Ihr auf dem Weg dort hin oder bei dieser Person etwas passiert wäre.
4. Man wäre davon ausgegangen, dass just nach Abfahren der Tram mehrere Bekannte vorbeigekommen wären und Sonja sich spontan denen angeschlossen hat.

Ich denke mal, dass die wenigsten eine letzte Begleiterin als Verdächtige gesehen hätten.


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MonacoFranze
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Der Fall Sonja Engelbrecht

13.03.2014 um 13:27
Ich hatte dies hier ja schon mehrfach geäussert: alleine aufgrund der Tatsache, dass Markbert Sonja hat "stehen"gelassen ist ihm sicherlich kein Vorwurf zu machen. München war und ist weitestgehend ungefährlich, auch die SMP Ecke ist in meinen Augen relativ sicher - wenn man mal von ein paar Besoffskis absieht, die ggf. aus dem Löwenbräukeller stolpern. Aber ansonsten war das zu meiner Zeit absolut normal (auch für Mädchen im Altern von 19) alleine heimzufahren (mit MVV), zu gehen oder mit dem Radl zu fahren. Wir haben uns damals überhauipt keine Gedanken gemacht - Verbrechen sind da überhaupt nicht in meinem Bewusstsein gewesen.....


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Der Fall Sonja Engelbrecht

13.03.2014 um 14:12
Ok, ich bin da noch "klassisch" angehaucht.
Aber, und das ist die Kernaussage von mir: Ich denke, dass das der einzige Vorwurf ist, den man Markbert machen kann.
Die Geschichte ist so fehleranfällig, ich glaube nicht, dass die ausgedacht ist.
Um es einfacher zu haben, wenn er etwas zu verheimlichen hätte, wäre eine "leichtere" Geschichte logischer gewesen.
Warum sollte er sich so ein Konstrukt ausdenken? Nur weil sie nicht gesehen wurde, heißt es nicht, dass sie nicht da war. Ja, sie war auffallend gekleidet, aber auch das kann im Stress vergessen worden sein. Mich dürfte jetzt keiner fragen was vor 2 Wochen, am Donnerstag Abend, gewesen ist. Müsste ich echt grübeln. Warum gesteht das keiner der Bedienung, dem Tram-Fahrer oder sonst wem zu?
Nur weil sie keiner gesehen hat, oder sich nicht daran erinnern kann, heißt es nicht, dass Sonja nicht doch dort war.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

13.03.2014 um 14:17
@dieschwarze74
in diesem punkt bin ich ganz bei dir.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

13.03.2014 um 16:29
@dieschwarze74

Mal eine richtig schöne Zusammenfassung. Daumen hoch!


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Der Fall Sonja Engelbrecht

13.03.2014 um 17:10
@Zfaktor
das freut mich :)


@bärlapp
@alle

ja, wenn es sich statt Markbert um eine Freundin gehandelt hätte, würde man mit der sicher nicht in dieser Art 'umspringen', aber es ist leider nun mal so, dass die meisten Gewalttaten etc. an Frauen doch von Männern begangen werden, klar gibt es Ausnahmen, aber dass z.B. eine Freundin von Sonja Böses mit ihr im Schilde geführt haben sollte oder so, kann ich mir eh irgendwie nicht vorstellen.

Ich finde jetzt nichtmal das am SMP alleine stehen lassen am schlimmsten, da wie gesagt wenn nichts passiert wäre, keiner irgendwas dazu gesagt hätte und ja hier auch mehrere Leute schrieben, dass sie das früher auch so gemacht haben, also alleine heim nach dem Ausgehen (ich übrigens auch ständig.)

Was ich am schlimmsten finde ist diese Aussage von M. mit dem 'verkaufen', gerade unter der Prämisse, dass sie ausgerechnet an dem Abend, an dem er sie zum Ausgehen überredet hatte, verschwand. Soll heißen, jeder normale Mensch an seiner Stelle würde sich schuldig fühlen, völlig egal ob er was mit dem Verschwinden zu tun hat, und nicht auch noch solche Witze reißen.
Jugendliches Alter hin oder her, da fragt man sich doch einiges. So jemand kann sich dann eben auch nicht beschweren, dass andere ihm evtl. mehr zutrauen als mangelnde Empathie und Charakterschwäche.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

13.03.2014 um 17:44
@blackfairy2013
Mann muss sich nicht von jedem Schwachkopf provozieren lassen.

@Zfaktor
Die Frage nach dem Motiv für eine Entführung Sonjas durch Menschenhändler (Haupthypothese von
Sonjas Familie) ist bis heute nicht beantwortet.
Wenn so etwas seltenes der Fall sein sollte dann muß der Verdacht der Eltern doch auf
etwas fußen,das wäre wirklich wichtig das auch nur andeutungsweise zu erfahren.
Gut laut Eltern prahlte M.damit herum sie an Menschenhändler verkauft zu haben,das haben
die Engelbrechts auch sofort für möglich gehalten,warum da muß doch eine Vorgeschichte
exestieren.Text
@DieKrähe
Schon Wochen oder gar Monate bevor Sonja verschwunden ist, gab es "gewisse Hinweise". Steht wohl auch in den Akten.

"Markbert" wusste davon.

Darum wurde/wird er auch verdächtigt Sonja ihren "Entführern" zugeführt zu haben ... aber ein freiwilliges Verschwinden war das dann wohl eher nicht ...

Damals hat man die Hinweise wohl nicht ernst genommen.
4.Freunde

Es ist richtig, dass die anderen beiden Freunde erst 15 Jahre alt waren, wobei einer der beiden Freunde Markberts erst vor kurzem im April 1995, 15 Jahre alt wurde! Es befand sich ein Zettel mit seinen Geburtstagdaten in Sonjas Zimmer dazu!

Sonja hatte also einen der beiden 15 jährigen gekannt und es handelte sich nicht, so wie ich auch bislang annahm, um zwei Zufallsbekanntschaften!

Einer der beiden 15jährigen ( Name ist bekannt) bewunderte Markbert und klebte ihm wie ein Diener am Rockzipfel!

Text
@blackfairy2013
Wer war der "kleine Diener" ? War/ist es Josef aus XY oder Julian aus der Wohnung ?

Sonja war öfters mit Markbert unterwegs, Lucie war meist auch dabei.

Weisst du ob der andere Gothic der meist auf der Rückbank im Auto saß zufällig der "kleine Diener" von "Markbert" war ?


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Zfaktor
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Der Fall Sonja Engelbrecht

13.03.2014 um 17:59
@Suburbia
Seh das mit dem Sonja verkauft wie Du,hab da wenig verständnis für solche Sprüche wie
immer der auch zustande kamm.
@bärlapp
@Suburbia
Ich Denke das es nicht so wichtig ist ob letzte Begleiter nun Männlich oder Weiblich sind,es
kommt darauf an was diejenigen die Mißtrauisch sind ihnnen zutrauen oder nicht.
Wenn eine junge Frau mit Mädels durch die Gegend zieht die den Ruf haben zu saufen,kiffen
bis zum abwinken und am Schluß sich noch mit jedermann zu vergnügen,können auch die
beim verschwinden einer Freundin in den Strudel von Verdächtigungen geraten.
Spekulativ**
Ich denke das es ein Grundmißtrauen der Engelbrechts gegen Sonjas letzte Begleiter geben
müsste,das sie ihnnen überhaupt zutrauen mit Sonjas verschwinden zu tun zu haben,
ich glaube nicht das sie nur aufgrund der Ungereihmtheiten des Abends seit 19.Jahren
nicht locker lassen.
Nur was für Gründe bestehen für das Engelbrechtsche Mißtrauen ??


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Der Fall Sonja Engelbrecht

13.03.2014 um 22:01
@Zfaktor

ich hab mir nach einer Weile nochmal den XY-Beitrag angesehen.
Es ist schon sehr bemerkenswert, wie misstrauisch, ja fast feindselig v.a. Sonjas Vater gegenüber dem Polizeibeamten ist. Falls man das so sagen darf. Also wie du schon sagst, es MUSS einen Grund dafür geben, dass die Eltern das SMP-Szenario so sehr in Frage stellen. Wobei das Ganze ja auch für uns Unbeteiligte sehr unlogisch erscheint, also warum sie zum SMP sind, die Sache mit den Uhren, dass Sonja nicht in die Bahn mit einstieg etc.

und nocheinmal: 14/15jährige Jungs, und Sonja verbringt Zeit mit denen, und so lange obwohl sie müde und k.o. ist? Wieso? Das liegen doch Welten dazwischen in dem Alter und man könnte ja argumentieren, dass die Jungs eben ihrem Alter voraus und besonders vernünftig waren, aber das glaube ich eben nicht so wirklich.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

13.03.2014 um 22:39
@Suburbia

Das mit dem Alter finde ich nicht so ungewöhnlich. Sie hatte einen großen Freundeskreis und da waren sicher Menschen verschiedenen Alters dabei. Ich war selbst früher in der Gothicszene und meine damaligen Freunde / Bekannte waren zwischen 13 und 30. Mein Freund und ich haben zwei Kumpels, die sind 16 und 17, mein Freund ist 24 und ich 22. Wir behandeln sie zwar manchmal wie unsere Kinder, aber es sind trotzdem so viele Gemeinsamkeiten da, dass das Alter letztendlich egal ist.


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bärlapp
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Der Fall Sonja Engelbrecht

14.03.2014 um 07:54
Wenn markbert sonja den entfuehrern in die haende gespielt haben yoll, weshalb macht er dann bei der familie engelbrecht mit wiederholten anrufen auf sich aufmerksam, ist doch absolut nicht nachvollziehbar.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

14.03.2014 um 08:46
@all

Diese Entführungstheorie finde ich so unwahrscheinlich.
Warum sollte Sonja in den Osten entführt worden sein? Weil sie besonders hübsch und blond war?
Oder gibt es einen Grund, der sich mir nicht erschließt?

Warum so ein Risiko eingehen, wenn es vor Ort - oder ganz nah dran, schon genügend, bestimmt schutzlosere, einfacher zu entführende Mädchen gibt? In Kriegs- oder Krisengebieten ist Gewalt gegenüber Frauen und Mädchen an der Tagesordnung. Ganz easy ein hübsches, blondes und schutzloses Mädchen zu finden. Wieso eine extrem gefährliche Entführung aus Deutschland?

Es gibt Menschenhandel in Europa, keine Frage. Aber trotz langem Suchen im Internet und Nachfragen bei Kolleginnen, die davon wissen müssten, habe ich keinen Fall gefunden, der obengenanntem Szenario entsprechen würde. Aus dem Osten entführte Mädchen und junge Frauen gibt es - und zwar nicht wenige, aber umgekehrt?

Das bedeutet allerdings nicht, dass es keine derartigen Fälle gibt - vielleicht habe ich nur keine Kenntnis davon. Habt Ihr Beispiele?

Zur Menschenhändler-Theorie: was soll in den Akten stehen, geschehen im Vorfeld, was dafür spricht. Nun habe ich hier so viel gelesen über Zettel, von denen man weiß - und Echtnamen und Lebensumstände von Menschen aus Sonjas Umfeld - und weiteren sog. Fakten!

Was gibt es, was diese Menschenhändler-Theorie unterstützt?


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Der Fall Sonja Engelbrecht

14.03.2014 um 14:40
@Aliki

Bin ganz deiner Meinung. Ich habe auch schon gefragt, ob jemand einen Fall kennt, wo eine Deutsche auf der Straße abgefangen und ins Ausland verkauft wurde. Habe selber nie was Vergleichbares gelesen. Außerdem kann ich mir keinen 17jährigen als Menschenhändler vorstellen, vor allem keinen, der danach wohl normal einen Beruf erlernte und nie wieder auffällig wurde.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

14.03.2014 um 15:50
31.07.2000
Süddeutsche Zeitung

130 Spuren ausgewertet und 150 Zeugen verhört

Zum Artikel „Warten auf die verlorene Tochter / SZ vom 25. Juli

Als Leiter des Dezernats 11 des Polizeipräsidiums München, das auch für den Vermisstenfall Sonja Engelbrecht zuständig ist, habe ich mit Befremden Ihren Artikel vom 25. Juli zur Kenntnis genommen. Dies um so mehr, da ich in diesem Beitrag zwar zitiert, aber im Vorfeld zu keinem Zeitpunkt kontaktiert wurde – ein den Regeln der journalistischen Sorgfaltspflicht absolut widersprechendes und nicht zu akzeptierendes Verfahren. Er hinterlässt beim Leser den Eindruck, als ob die Polizei den Vermisstenfall Sonja Engelbrecht nicht mit der gebotenen Ernsthaftigkeit und Sorgfalt bearbeitet habe. Dies entspricht keinesfalls den Tatsachen.

Unmittelbar nachdem die Mutter von Sonja bei der zuständigen Polizeiinspektion Vermisstenanzeige erstattet hatte, wurden bereits erste Fahndungsmaßnahmen eingeleitet und der Fall von der Vermisstenstelle übernommen. Nachdem deren erste Ermittlungen nicht ausschließen konnten, dass Sonja Opfer eines Verbrechens geworden sein könnte, wurde schon wenige Tage danach eine Arbeitsgruppe der Mordkommission mit der Klärung des Falls beauftragt. Bereits zum damaligen Zeitpunkt wurde sowohl vom logistischen als auch vom personellen Ansatz analog eines zu bearbeitenden Mordfalles vorgegangen.

Es wurden über 130 Spurenkomplexe abgearbeitet und 50 Zeugenvernehmungen durchgeführt, die sich nicht nur auf Angehörige und Freunde beschränkten, sondern auch auf das weitere Umfeld der Sonja erstreckten. Den eingegangenen Hinweisen auf mögliche Aufenthaltsorte von Sonja Engelbrecht wurde ebenso akribisch nachgegangen. Die Stunden vor dem Verschwinden von Sonja wurden detailliert rekonstruiert und decken sich mit den Zeugenaussagen nicht nur des letzten Begleiters. Auch die Öffentlichkeit wurde in die Fahndung mit einbezogen.

Leider gibt es bis heute keinen Hinweis auf den Verbleib von Sonja . Die Ermittlungen ergaben auch keinen plausiblen Grund für Sonja , von zu Hause wegzulaufen, da sie weder im privaten noch im schulischen Bereich Probleme hatte. Wir müssen deshalb auch nach heutigem Stand davon ausgehen, dass Sonja Engelbrecht einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist.

Unverständnis herrscht bei mir auch angesichts Ihres Artikels, in welchem der letzten Begleiter von Sonja öffentlich an den Pranger gestellt wird. Die polizeilichen Ermittlungen bestätigten, dass der letzte Begleiter nichts mit dem Verschwinden von Sonja zu tun hatte. Für eine von langer Hand geplante Entführung gab und gibt es keine Hinweise. Diese Hypothese ist auf Grund der Ermittlungen nicht haltbar.

Selbst Vater von zwei Kindern, habe ich natürlich vollstes Verständnis für die Eltern Engelbrecht , die durch das ungewisse Schicksal ihres Kindes eine schwere Last zu tragen haben. Gleichwohl muss ich der publizierten Kritik an der Ermittlungstätigkeit der Polizei aus genannten Gründen entschieden widersprechen.

Udo Nagel, Kriminaldirektor
Leiter Dezernat 11, München


@DieKrähe
Der damalige Standpunkt der Polizei somit völlig klar.
Die Stunden vor dem Verschwinden von Sonja wurden detailliert rekonstruiert und decken sich mit den Zeugenaussagen nicht nur des letzten Begleiters
Soll heissen das die 3 Jungs dasselbe ausgesagt haben
Für eine von langer Hand geplante Entführung gab und gibt es keine Hinweise
Von langer Hand geplante Entführung ?

Wenn die Ermittlungen nichts ergeben haben und sich "gewisse Hinweise" als harmlos herausgestellt haben oder in eine "andere Richtung" deuten, dann ist die Sache ja erledigt.

Dann XY 2012: war das Verschwinden geplant, wurde Sonja von Menschenhändlern verschleppt ...

Komisch das "Markbert" das bereits 1995 behauptet/vermutet hat ?

Ich befürchte die Polizei hat damals rein garnichts ermittelt - nicht mal ob aus der Telefonzelle telefoniert wurde.

Niemand traut 15jährigen einen Mord zu - vorallem nicht das sie eine Leiche spurlos verschwinden lassen. Damals nicht und heute genausowenig. Einen Unfall vielleicht - das aber alle schweigen ...

Da muss man fast befürchten das es aber genauso gewesen ist und die netten Jungs wirklich etwas auf dem Nordfriedhof vergraben haben. Vielleicht hat Sonja in der Wohnung tatsächlich geweint und gedroht die Schwester anzurufen ?

Hinterher sage ich einfach man habe sich am SMP getrennt, Hauptbahnhof zu riskant, mögliche Zeugen. Auf jeden Fall weg von der Wohnung...

"Markbert" weiss das Sonja die Nummer der Schwester nicht kennt - das erklärt dann logischerweise warum sie nicht angerufen hat.

- selbstverständlich nur alles reine Spekulation

Hat er nicht sogar die Erklärung geliefert warum Sonja die Schwester und nicht die Eltern anrufen wollte ?

@Aliki
Aliki schrieb:was soll in den Akten stehen, geschehen im Vorfeld, was dafür spricht.
@DieKrähe
Ganz konkrete Hinweise die aber auch ganz harmlos sein könnten. Da Sonja aber verschwunden ist umso unheimlicher wirken...


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bärlapp
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Der Fall Sonja Engelbrecht

14.03.2014 um 17:30
@DieKrähe
DieKrähe schrieb:"Markbert" weiss das Sonja die Nummer der Schwester nicht kennt - das erklärt dann logischerweise warum sie nicht angerufen hat.
Woher will Markbert wissen, ob Sonja die Nummer der Schwester kennt oder nicht?
DieKrähe schrieb:Ich befürchte die Polizei hat damals rein garnichts ermittelt - nicht mal ob aus der Telefonzelle telefoniert wurde.
Möglich, dass die Polizei sich auf die Aussage der Schwester und der Eltern verlassen hat, dass Sonja dort nicht angerufen hat. Sollte sie jedoch irgendwo anders angerufen haben, war es lt. Ungeklärte Mordfälle nicht mehr nachweisbar. Also kann nicht mit Sicherheit gesagt werden, ob nicht doch telefoniert wurde.
Aber Markbert konnte nicht wissen, dass die Telefonzelle nicht nach Fingerabdrücken überprüft wurde. Eine solche Lüge wäre meines Erachtens deshalb ziemlich dumm.
DieKrähe schrieb:Dann XY 2012: war das Verschwinden geplant, wurde Sonja von Menschenhändlern verschleppt
passt jetzt natürlich irgendwie nicht zu diesem Text von Kommissar Nagel
DieKrähe schrieb:Die polizeilichen Ermittlungen bestätigten, dass der letzte Begleiter nichts mit dem Verschwinden von Sonja zu tun hatte. Für eine von langer Hand geplante Entführung gab und gibt es keine Hinweise. Diese Hypothese ist auf Grund der Ermittlungen nicht haltbar.
Aber vll bezog sich dieser Text von Nagel auch mehr auf eine Beteiligung von Markbert.
DieKrähe schrieb:Komisch das "Markbert" das bereits 1995 behauptet/vermutet hat ?
Wieso hat er das bereits vermutet? Ich habe bis jetzt angenommen, dass er nur dumm heraus geredet hat, was natürlich geschmacklos war.


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bärlapp
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Der Fall Sonja Engelbrecht

14.03.2014 um 17:36
@DieKrähe
DieKrähe schrieb:Vielleicht hat Sonja in der Wohnung tatsächlich geweint und gedroht die Schwester anzurufen ?
In der Wohnung war es doch lt. der aufmerksamen Nachbarin so ruhig, man hat nichts gehört. Ich denke, wenn Sonja irgendwie aufgebracht gewesen wäre und geweint hätte, dann hätte diese Nachbarin durch die hellhörigen Wände bestimmt etwas mitbekommen.
DieKrähe schrieb:Unverständnis herrscht bei mir auch angesichts Ihres Artikels, in welchem der letzten Begleiter von Sonja öffentlich an den Pranger gestellt wird
Das verstehe ich auch nicht. Dann sollte die Familie Engelbrecht vll mal schnellstens in Erfahrung bringen, weshalb Markbert von der Polizei aus unschuldig betrachtet wird.


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bärlapp
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Der Fall Sonja Engelbrecht

14.03.2014 um 17:49
@DieKrähe
DieKrähe schrieb:Da muss man fast befürchten das es aber genauso gewesen ist und die netten Jungs wirklich etwas auf dem Nordfriedhof vergraben haben
Das mit dem Vergraben haben wir bereits durchdiskutiert, dürfte nicht so einfach gewesen sein, dort unauffällig etwas zu vergraben, bzw. Schaufel, Spaten oder Stemmeisen anzuschleppen.

Diese Theorie hat ja Autodidakt_81 hier eingebracht. Wie hätte man Sonja zum Friedhof bringen können, voraussichtlich nur lebendig. War es an diesem Tag nicht zu kühl für eine Party auf dem Friedhof? Einerseits fanden es hier einige User sogar zu kühl bis zum SMP zu laufen, andererseits vermutet man dann wieder ein Treffen auf dem Friedhof.


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